Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere - eine Nachbarschaft.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Maria Garcia
| Funktion | Fachkraft für Kulturarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zusammen machen. Zusammenwachsen.
Projektbeschreibung
Roderbruch ist kein Ort, der sich versteckt – aber er wird zu oft übersehen. Zwischen Kleefeld und Groß-Buchholz gelegen, pulsiert hier ein Stadtteil voller Leben, voller Sprachen, voller Geschichten. 110 Nationalitäten, überwiegend junge Familien, Kinder, die auf Schulhöfen zwischen drei, vier Sprachen wechseln – und trotzdem: Dieser Reichtum an Vielfalt entfaltet sich noch nicht in echter Begegnung. Sprachbarrieren ziehen unsichtbare Mauern. Parallelwelten entstehen nicht aus böser Absicht, sondern mangels Brücken.
Genau diese Brücken wollen wir bauen.
Das Projekt „Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere. Eine Nachbarschaft" entsteht nicht am Schreibtisch – es wächst aus dem Quartier selbst heraus. Im Mittelpunkt stehen die Menschen: junge Eltern, die morgens keine Zeit und abends keine Kraft haben. Alleinerziehende, die jonglieren zwischen Behördengängen und Kinderwagen. Nachbarinnen und Nachbarn, die sich täglich im Treppenhaus begegnen und dennoch kaum voneinander wissen.
Niedrigschwellige Begegnungsformate, Sprachkurse und alltagsnahe Sprachpraxisangebote geben diesen Menschen einen Raum – und eine Stimme. Das „Macher-Café" macht sichtbar, was bereits da ist: Kompetenzen, Erfahrungen, Talente, die im Verborgenen schlummern. Hier teilt jemand sein Handwerk, dort erklärt jemand, wie man eine Behörde navigiert. Skillsharing auf Augenhöhe.
Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Trennlinie birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Zwei Quartiere, die voneinander lernen können.
Verankert ist das Projekt im seit über 40 Jahren lebendigen Kulturtreff Roderbruch – einem Ort, dem die Menschen vertrauen. Auf Grundlage der Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld entwickeln wir gemeinsam weiter – quartiersübergreifend, mehrsprachig, bedarfsorientiert. Eine 30-Stunden-Projektstelle schafft Kontinuität. Eine mehrsprachige aktivierende Befragung stellt sicher: Wir planen nicht für Menschen, sondern mit ihnen.
Am Ende soll etwas entstehen, das sich selbst trägt: Nachbar:innen, die füreinander da sind. Netzwerke, die nicht zusammenbrechen, wenn Fördergelder enden. Ein Roderbruch, das in der Stadtpolitik nicht mehr unsichtbar ist – sondern gehört wird.
Denn Zusammenleben entsteht nicht durch Zufall. Es braucht Räume, Begegnungen – und Menschen, die den ersten Schritt machen.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Roderbruch ist wie eine unsichtbare Insel im Stadtbezirk Vier, umgeben von stabilen Wohnlagen wie Kleefeld und Groß-Buchholz. Nur wenige Straßen weiter beginnt eine andere Realität. 7.844 Menschen leben hier – 75,2 % mit Migrationshintergrund, rund 110 Nationalitäten. Über 90 % der Kinder wachsen in Familien mit Migrationsbiografie auf, die größte Gruppe sind junge Eltern zwischen 27 und 44 Jahren. Vielfalt ist gelebter Alltag – führt aber nicht automatisch zu Begegnung: Sprachliche und kulturelle Barrieren lassen Parallelstrukturen entstehen.
Auch sozial steht das Quartier unter Druck: 31,6 % der Bewohner:innen beziehen Transferleistungen, bei Kindern 48,8 %. Viele Familien und Alleinerziehende leben auf engem Raum mit begrenzten Ressourcen. Erschwerend kommt hinzu: Im Roderbruch existieren aktuell keine städtischen Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Ein Quartier mit diesem sozialen Druck und dieser Vielfalt bleibt damit ohne professionelle Begleitung – eine Lücke, die sich täglich bemerkbar macht.
Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der benachbarten Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Grenze birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Ein systematischer Austausch kann beide Quartiere zusammenwachsen lassen.
Grundlage ist die Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld. Erste Sprachkurse zeigen den hohen Bedarf an Sprachförderung und Orientierung. Das Projekt schließt die strukturelle Lücke und verbindet Sprachförderung, Begegnung und nachbarschaftliche Unterstützung – quartiersübergreifend, um nachhaltige Netzwerke und Teilhabe zu stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Roderbruch
Beschreibung
Das Quartier Roderbruch umfasst vier Mikrobezirke innerhalb des Stadtteils Groß-Buchholz (MBBA 2510–2512 und 2514). Es wird räumlich begrenzt durch den Osterfelddamm im Osten, die Baumschulenallee im Süden, den Stadtfelddamm im Westen sowie den Grünzug Roderbruch im Norden.
Zum Stichtag 31.12.2024 waren im Quartier Roderbruch insgesamt 7.883 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet.
Einwohnerzahl
7883
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungs- und Sozialstruktur(entwicklung) (Stand 31.12.2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die verfügbaren Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 0- bis 17-jährigen. // Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025.
*Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund;
*Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund
Zeitbezug: 31.12.2025
Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 -
Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund Zeitbezug: 31.12.2025 Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 - Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 18- bis 26-Jährigen.
// Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025. *Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund; *Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund, Stand: 31.12.2025.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
roderbruch-vogelsiedlung.png
(992.09 KB)
Gebiet-Name
Hannover Vogelsiedlung
Beschreibung
Die Vogelsiedlung umfasst die Mikrobezirke 2509 und 2515 und liegt östlich des Osterfelddamms. Der Mikrobezirk 2509 reicht im Süden bis zum Schwanenring und grenzt im Norden an den Möwengrund. Daran schließt sich der Mikrobezirk 2515 nördlich des Möwengrunds an und erstreckt sich bis zum Mittellandkanal.
Zum Stichtag 30.09.2025 lebten in der Vogelsiedlung insgesamt 2.383 Personen mit Hauptwohnsitz.
Einwohnerzahl
2383
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile
und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
roderbruch-vogelsiedlung.png
(992.09 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Rahmen der Förderlinie „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen“ wird eine 30-Stunden-Stelle für Projektentwicklung und -koordination eingerichtet. Die Fachkraft führt bestehende Angebote fort, entwickelt quartiersübergreifende und integrative Formate weiter und stärkt nachhaltige Strukturen im Sozialraum.
Zentral ist die aktive Beteiligung der Bewohner:innen. Durch die systematische Erfassung von Bedarfen, Interessen und Kompetenzen werden Ressourcen sichtbar gemacht und vernetzt. Der ressourcenorientierte Ansatz fördert Selbsthilfe, Engagement, Selbstwirksamkeit und nachbarschaftliche Unterstützung.
Im Sinne des Quartiersmanagements erfolgt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lokalen politischen Gremien (z. B. Bezirksrat), sozialen Trägern und Initiativen im Stadtteil. Die Fachkraft übernimmt eine koordinierende Schnittstellenfunktion zwischen Bewohner:innen, Institutionen und bestehenden Angeboten.
Sprachförderung, Begegnung und Qualifizierung werden systematisch verbunden: Deutschkurse sind Teil eines integrierten Beteiligungskonzepts, ergänzt durch alltagsnahe Begegnungsformate zur Sprachpraxis und zum Abbau sozialer Distanz zwischen Roderbruch und Vogelsiedlung. Das Skillsharing-Format „Macher-Café“ aktiviert Kompetenzen im Quartier. Kooperationen mit Weiterbildungsträgern erleichtern Übergänge in Ehrenamt, Qualifizierung und Beschäftigung. So werden Teilhabe und sozialer Zusammenhalt langfristig gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner gestalten eigene Angebote, bringen Fähigkeiten ein und übernehmen Verantwortung. Treffpunkte, Workshops und Skillsharing ermöglichen Mitgestaltung, Eigeninitiative und selbstorganisierte Aktionen im Quartier.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt bezieht unterschiedliche Altersgruppen, Kulturen und soziale Hintergründe ein. Teilnehmende tauschen sich aus, wirken gemeinsam an Projekten und deren Entwicklung mit, Unterschiede werden gesehen und geschätzt.
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt Bewohner:innen, Initiativen und Einrichtungen, um Zusammenarbeit zu fördern und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu stärken. Vertrauen wächst durch Zusammenarbeit, auch außerhalb der eigenen Teilgruppen.
Kriterium
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt zielgruppenübergreifende Angebote wie das Community-Café, Macher-Café, Holzofenaktionen oder Deutschkurse und fördert so den Austausch und Zusammenhalt der Bewohner aller Gruppen in Roderbruch und Vogelsiedlung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vogelbote (Zeitschrift der Vogelsiedlung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld (Kathrin Rembecki)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Participolis Akademie gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AZG – Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff - Hallo Nachbar (Diakonisches Werk Hannover gGmbH)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt verankert sich von Beginn an in bestehenden kommunalen Strukturen und baut auf selbsttragende Netzwerke, die über die Förderphase hinaus wirken. Frühzeitig werden Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Stiftungen und kommunalen Partnern eingegangen. Im wachsenden Netzwerk treffen alle drei Ebenen aufeinander: Bewohner:innen, lokale Akteure und Kommune. Bedarfe und Ressourcen beider Quartiere werden sichtbar – Grundlage für eine langfristige Finanzierung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vom 15,7 zum Quartierszentrum im 15,7
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Björn/ Julia Bamberg/ Bötel
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Quartierszentrum 15,7- vom Gebäude zum Zentralen Begegnungsort im Stadtteil- für mehr Begegnung, Gemeinschaft und Unterstützung
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Rote Schanze ist geprägt durch eine vielfältige und heterogene Bewohnerschaft. Besonders auffällig sind der hohe Anteil an Minderjährigen mit SGB-II-Bezug sowie eine große Zahl älterer Menschen über 60 Jahre. Der soziale Zusammenhalt ist gering ausgeprägt, Identifikation mit dem Stadtteil kaum vorhanden. Es fehlt an Begegnungsorten, die den Austausch zwischen den Generationen und Kulturen fördern.
Seit der Eröffnung der Kita im 15,7 im Jahr 2023 und des Sozialcafés „Brot+Leben“ im Oktober 2024 hat sich ein erster positiver Wandel abgezeichnet. Das Café wird inzwischen regelmäßig von über 50 Personen an den drei Öffnungstagen besucht – vor allem von Senior*innen, jungen Eltern und Kita-Familien. Es ist deutlich geworden: Der Bedarf an Orten der Begegnung und an einer besseren sozialen Infrastruktur ist groß. Das Café bietet nicht nur Raum für Gespräche, sondern wirkt als Katalysator für nachbarschaftliches Engagement und gemeinschaftsstiftende Initiativen.
Das Projekt „Quartierszentrum15,7“ verfolgt das Ziel, diesen Ort als zentrale Anlaufstelle im Stadtteil zu etablieren und ein QZ zu werden. Durch d. Ausweitung der Öffnungszeiten, gezielte niedrigschwellige Angebote und eine enge Kooperation mit Nachbar*innen und Institutionen soll der soz. Zusammenhalt gestärkt werden. Der partizipative Ansatz steht im Mittelpunkt: Die Ideen der Menschen aus dem Stadtteil werden aufgegriffen, eigene Angebote ermöglicht und begleitet – wie z. B. die selbstorganisierte Kanasterrunde.
Zukünftig sollen Nachbarschaftshilfeinitiativen, Patenprogramme zur Kinderbetreuung sowie eine digitale u. analoge Plattform zur Vernetzung der Anwohner*innen entstehen. Informationsabende, offene Beratungen und gezielte Unterstützungsangebote (z.B. bei Behördenangelegenheiten oder in Erziehungsfragen) sollen den Zugang zu bestehenden Hilfesystemen erleichtern.
Die Politik in Wolfenbüttel verfolgt das Ziel, mehrere Quartierszentren dauerhaft zu finanzieren, um so soziale Teilhabe und Nachbarschaft im gesamten Stadtgebiet zu stärken. Das Projekt "QZ im 15,7" ist eines der ersten Projekte, das diesen politischen Auftrag aufgreift. Der Aufbau erfolgt somit nicht nur aus eigenem Engagement heraus, sondern im klaren Bewusstsein eines gesamtstädtischen Auftrags, mit dem Ziel langfristiger Wirksamkeit und kommunaler Unterstützung.
Regelmäßige Bedarfsanalysen und Evaluationen gewährleisten dabei die stetige Weiterentwicklung und Verankerung des Quartierszentrums im Stadtteil.
Laufzeit
2025-08-11 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Rote Schanze in Wf steht vor bedeutenden sozialen Herausforderungen. Mit 5.216 Einwohnern weist er einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (11,9 %) sowie einen hohen Anteil von Kindern unter 15 Jahren im SGB-II-Bezug (23,9 %) auf. 15,7 % der Bewohner beziehen Sozialleistungen nach SGB II, was zu den höchsten Quoten im Landkreis zählt. Die Kinder- und Jugendhilfe war im Jahr 2022 mit 141 Fällen stark gefordert. Zudem ist der Anteil an SeniorInnen hoch, was auf eine alternde Bevölkerung hinweist.
Es mangelt an sozialen Treffpunkten und Angeboten, die den Zusammenhalt fördern. Viele Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere in den Mehrfamilienhäusern, kennen sich kaum. Sprachbarrieren, Einsamkeit und familiäre Belastungen sind weit verbreitet. Das Thema Kriminalität beschäftigt die Menschen: Polizeieinsätze sind häufig, und öffentliche Grünflächen sowie Spielplätze wirken wenig einladend. Müll, Hundekot und andere Hinterlassenschaften schränken ihre Nutzung erheblich ein.
Ein Lichtblick ist das Sozialcafé „Brot+Leben“, das sich zu einem wichtigen Anlaufpunkt entwickelt hat. Einige besuchen das Café täglich, um Kontakte zu knüpfen, gemeinsam zu essen und der Isolation zu entkommen. Der Wunsch nach einem Ausbau des Angebots und erweiterten Öffnungszeiten ist deutlich spürbar.
Aktuell wird das Café von einer halben befristeten Sozialarbeiterstelle betreut. Für eine nachhaltige Weiterentwicklung sind zusätzliche personelle Ressourcen erforderlich. Die Kommunalpolitik erkennt den Handlungsbedarf an; eine finanzielle Förderung ist jedoch erst in den kommenden Haushaltsjahren möglich.
Durch den Austausch im Café werden neue Bedarfe sichtbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfenbüttel Rote Schanze
Beschreibung
Der Stadtteil Rote Schanze wird von der Stadt Wolfenbüttel als statistischer Bezirk geführt. In den Medien wird dieser noch einmal bildlich dargestellt. Der Stadtteil umfasst folgende Straßenzüge: Albert-Schweitzer-Allee
Altdorferstraße
Am Wall
Berliner Straße
Bodelschwinghstraße
Bunsenweg
Cranachstraße
Dürerstraße
Dietrich-Bonhoeffer-Straße
Drei-Linden-Weg
Elsässer Straße
Feuerbachstraße
Fröbelstraße
Friedenauer Weg
Gaußstraße
Grünewaldstraße
Grimmstraße
Halberstädter Straße
Harnackstraße
Hegelstraße
Heimstättenweg
Holbeinstraße
Humboldtweg
Im Kamp
Jochen-Klepper-Straße
Josef-Müller-Straße
Kantstraße
Käthe-Kollwitz-Platz
Keplerstraße
Kopernikusstraße
Leipziger Straße
Lindener Straße
Ludwig-Richter-Straße
Martin-Luther-Straße
Max-Planck-Straße
Melanchthonstraß
Nansenweg
Neuköllner Weg
Pestalozzistraße
Philosophenweg
Rembrandtstraße
Rubensstraße
Schöneberger Weg
Schlegelstraße
Schleiermacherstraße
Schopenhauerstraße
Tegeler Weg
Teichgarten
Tempelhofer Weg
Treptower Weg
Vor dem Gotteslager
Weberstraße
Wichernstraße
Zeughausstraße
Einwohnerzahl
5216
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfenbüttel stand 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteil_rote_schanze_karte_1.png
(457.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartierszentrum 15,7 verfolgt einen partizipativen Ansatz, der die Menschen im Stadtteil Rote Schanze aktiv einbindet und zur Mitgestaltung ermutigt. Unter dem Motto „Miteinander und Füreinander“ entstehen Räume für Teilhabe und Empowerment. Formate wie ein Stadtteilrat oder themenbezogene Zukunftswerkstätten ermöglichen es den Bewohner:innen, ihre Ideen einzubringen und ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung: Das Quartierszentrum dient als Plattform, die Institutionen, Initiativen und Nachbarschaft zusammenbringt. Projekte wie das Sozialcafé Brot+Leben oder gemeinsame Veranstaltungen fördern den sozialen Zusammenhalt und schaffen neue Formen der Begegnung.
Alle Angebote orientieren sich an den konkreten Bedarfen vor Ort. Bestehende Ressourcen und Potenziale im Stadtteil werden gezielt aktiviert. So wird z. B. das tägliche Mittagessen im Café als Begegnungsort genutzt, um soziale Kontakte zu fördern und generationenübergreifenden Austausch zu ermöglichen.
Langfristige Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau tragfähiger Strukturen und die Suche nach stabilen Finanzierungswegen angestrebt. Die Unterstützung der Kommune und der politische Auftrag zur Entwicklung dauerhafter Quartierszentren stärken diese Perspektive.
Das Quartierszentrum 15,7 versteht sich damit als Motor für Teilhabe, Nachbarschaft und sozialen Wandel im Stadtteil.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entsprechende Angebote für die Besucher:innen des Zentrums basierend auf vorheriger Bedarfsermittlung gestaltet worden. Deren Wirksamkeit wird über eine Reflexion der Besucherzahlen ermittelt.
Kriterium
Beschreibung
Verschiedene Akteuere für alle Bewohner:innen des Stadtteils erreichbar sind und die Zusammarbeit zur Lösung der Herausforderungen beiträgt
Kriterium
Beschreibung
Sich der Zusammenhalt und das subjektive Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt hat- Befragungen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
MARTIN LUTHER KINDERTAGESSTÄTTE Ort. Ludwig-Richter-Str. 32
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA WARTBURG HORT Ort: Cranachstr. 3
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Martin-Luther (Träger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheim CASA REHA Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Str. 14
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenheim AWO Wohnen Ort: Ludwig-Richter-Str. 28
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder & Jugendliche
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mittel des eigenen Fördervereins, (jährlich 20.000 € generiert) hat seine langfristige Unterst. zugesichert. 20.000€ der LK Braunschweig wurden für die Ausstattung d. Sozialcafés u. d. Küche eingesetzt. Frau Bötels halbe Stelle ist bereits im Stellenplan bewilligt. Stadt und Landkr. Wolfenbüttel planen, im kommenden Haushalt Mittel zur Verfügung zu stellen. Die lokale Politik unterstützt d. Projekt ausdrücklich (siehe Antrag d. Politik); eine Förderung wurde im Sozialausschuss befürwortet!
11. Medien
Galerie
Videos
infovideo.mp4
(39.88 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsladen Engeo
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
| Organisation | LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. |
|---|---|
| Funktion | Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter |
2. Kurzbeschreibung
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert.
Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30.
Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten).
Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein.
Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten.
Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen).
Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo.
Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven:
Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung.
Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur
Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes
durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der
Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt
und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert.
Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände:
2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage
Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die
vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde
Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden
Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht
entspricht.
Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch
Funktionsschwächen hervorgerufen werden.
Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo
identifiziert und aufgezeigt.
Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes
Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der
Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden.
Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung
und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im
Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer)
Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer.
Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer)
Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer)
Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer)
Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit.
Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht.
Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht.
Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg),
die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Kriterium
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Kriterium
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Kriterium
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Kriterium
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Kriterium
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf.
24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Forum 451
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julius Matuschik
| Funktion | Co-Geschäftsleitung & Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Begegnungs- und Erfahrungsraum des Cameo Kollektivs in Linden-Nord
Mitten im vielfältigen und herausfordernden Quartier Linden-Nord plant das Cameo Kollektiv einen innovativen Begegnungs- und Erfahrungsraum. Ziel ist es, einen offenen Ort für Austausch, politische und kulturelle Bildung, Teilhabe und soziale Innovation zu schaffen – mitten in einem Stadtteil, der von sozialen Spannungen, wachsender Ungleichheit und zunehmender Vereinzelung geprägt ist.
Linden-Nord steht beispielhaft für die Herausforderungen vieler urbaner Quartiere: hohe Mieten, sozialräumliche Entmischung, Konflikte rund um öffentliche Räume, Politikverdrossenheit und ein Gefühl gesellschaftlicher Ohnmacht. Gerade an Orten wie diesen braucht es Räume, die Menschen zusammenbringen, Empowerment fördern und gesellschaftliche Mitgestaltung ermöglichen.
Unser Konzept reagiert gezielt auf diese Spannungen: Der Raum wird konsumfrei, niedrigschwellig und einladend gestaltet. Neben einem offenen Treffpunkt mit Café und Kulturkiosk entsteht ein vielseitiges Bildungs- und Kulturangebot – von Workshops zu Demokratie und Nachhaltigkeit bis hin zu Lesungen, Konzerten und Repair-Cafés. Ein dauerhaft eingerichteter Help-Desk dient als Anlaufstelle für Fragen des Alltags, bietet Orientierung und sammelt Impulse aus der Nachbarschaft, die in regelmäßige Beteiligungsformate zurückfließen.
Der Betrieb des Raumes basiert auf einem Zusammenspiel aus professioneller und ehrenamtlicher Struktur: Zwei feste Stellen übernehmen die Koordination des Programms sowie den Help-Desk, der Cafébetrieb wird von angestellten Kräften getragen. Ergänzt wird das Team durch ein wachsendes Netzwerk ehrenamtlich Engagierter, das aktiv aufgebaut und begleitet wird.
Das Projekt baut auf langjährigen Erfahrungen des Cameo Kollektivs in den Bereichen Soziokultur, Bildung und Social Design auf – darunter das „Temporäre Büro für wertschätzende Kritik“ und „Luft nach oben“. Beide Projekte haben gezeigt, wie durch Beteiligung und kreative Ansätze gesellschaftlicher Wandel vor Ort möglich wird.
Der geplante Raum versteht sich als Modell für ein neues Miteinander – lokal verwurzelt, offen für alle, mit Perspektive auf die gesamte Stadt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Linden-Nord, insbesondere das Viertel rund um die Limmerstraße, ist ein lebendiger und beliebter Stadtteil. Der Mietspiegel ist in den letzten Jahren stark gestiegen – unter anderem durch den Zuzug von Studierenden, jungen Familien sowie einer wachsenden Kunst- und Kreativszene. Gleichzeitig leben hier viele Menschen in Single-Haushalten, mit Migrationsgeschichte, in Arbeitslosigkeit oder mit Anspruch auf soziale Leistungen.
Hinzu kommt ein überdurchschnittlich hohes Maß an Kriminalität – im Jahr 2020 wurden hier 1.433 Straftaten registriert. Diese vielfältige Zusammensetzung birgt soziale Spannungen. In Gesprächen mit Bewohner*innen wird häufig ein Nebeneinander verschiedener sozialer Milieus beschrieben – etwa zwischen gut situierten Zugezogenen und Menschen in prekären Lebenslagen. Ein besonderer Brennpunkt dabei: die Limmerstraße – das „Wohnzimmer“ des Stadtteils. Hier treffen alle gesellschaftlichen Gruppen aufeinander, wodurch es besonders in den warmen Monaten zu Konflikten kommt.
Die Limmerstraße zieht Menschen aus ganz Hannover und der Region an. In den Abendstunden kommen viele, um sich an Kiosken mit Getränken zu versorgen und vor Ort zu verweilen. Die Folge: übermäßiger Alkoholkonsum, Ruhestörungen, körperliche Auseinandersetzungen, sexualisierte Gewalt und Raubüberfälle. Der entstandene „Feiertourismus“ belastet alte wie neue Bewohner*innen, obwohl das Zusammenkommen im Freien grundsätzlich als positiv empfunden wird. Darüber hinaus prägen gesellschaftlicher Frust, Politikverdrossenheit, ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber globalen Krisen, wachsende soziale Ungleichheit und zunehmende Einsamkeit das Lebensgefühl im Quartier.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Nord
Beschreibung
Strassen links und rechts von der Limmerstrasse
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten Landeshauptstadt Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten Landeshauptstadt Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten Landeshauptstadt Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
hannover.de
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das geplante Projekt versteht sich als zeitgemäße Form von Gemeinwesenarbeit, weil es gezielt auf die Bedürfnisse, Potenziale und Herausforderungen eines konkreten Stadtteils reagiert – und dabei auf Teilhabe, Selbstorganisation und soziale Gerechtigkeit setzt. Im Zentrum steht der Aufbau eines offenen, konsumfreien Raumes, der allen Menschen im Quartier unabhängig von Herkunft, Einkommen oder sozialem Status offensteht. Hier wird ein Ort geschaffen, an dem reale Begegnung, Austausch und solidarisches Miteinander möglich werden.
Durch niedrigschwellige Formate – vom Cafébetrieb über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu politischer und alltagspraktischer Beratung – stärkt das Projekt den sozialen Zusammenhalt im Quartier. Der Help-Desk dient als zentrale Anlaufstelle für Information, Vermittlung und Beteiligung, während die kontinuierliche Einbindung von Anwohner*innen in Programmgestaltung und Entscheidungsprozesse Selbstwirksamkeit fördert.
Das Projekt aktiviert lokale Ressourcen, vernetzt unterschiedliche Akteur*innen und unterstützt Menschen dabei, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Es reagiert auf soziale Spannungen nicht mit Kontrolle oder Rückzug, sondern mit Beziehung, Beteiligung und Empowerment. Damit trägt es dazu bei, demokratische Kultur im Alltag zu verankern – und wird so zum Modell zeitgemäßer, lebensnaher Gemeinwesenarbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Raum ist offen für alle und richtet sich nach den Bedürfnissen der Nachbarschaft. Begegnung, Teilhabe und konkrete Unterstützung stehen im Mittelpunkt – unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner*innen können eigene Formate einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Der Raum bietet Struktur, Ressourcen und Unterstützung zur Umsetzung selbstorganisierter Ideen.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt aktiviert vorhandene Potenziale im Quartier: lokale Initiativen, Talente und bestehendes Engagement werden eingebunden, gestärkt und sichtbar gemacht.
Kriterium
Beschreibung
Der Raum spricht Menschen verschiedener Generationen, Milieus und Hintergründe an. Formate fördern Austausch über soziale, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg.
Beschreibung
Soziale Arbeit, Bildung, Kultur und Stadtentwicklung werden gemeinsam gedacht. Der Help-Desk vernetzt mit Verwaltung, Initiativen und Beratungsstellen.
Beschreibung
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen, kommunalen und kulturellen Partnern entwickelt und umgesetzt – lokal und stadtweit.
Kriterium
Beschreibung
Durch offene Treffpunkte, gemeinsame Aktivitäten und Beteiligungsformate wird Nachbarschaft erlebbar, gestärkt und solidarisch gestaltet.
Beschreibung
Es entsteht ein barrierearmer, konsumfreier Raum mit Café, Help-Desk und Veranstaltungsfläche – als dauerhafte soziale Infrastruktur im Quartier.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt wirkt über das Quartier hinaus: als Modell für gelingende Teilhabe, Demokratie und sozialräumliches Arbeiten im urbanen Kontext.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse Akteure aus Politik, Kultur, Sozialwirtschaft, Initiativen, Vereine, die es zu identifizieren gilt
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander in der Elbmarsch: Gemeinsam Zukunft gestalten - für Integration, Teilhabe und Miteinander in der Elbmarsch
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kathrin Bockey
| Funktion | Samtgemeindebürgermeisterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Brücken bauen in der Elbmarsch – Gemeinsam Zukunft gestalten für Integration und Miteinander!
Projektbeschreibung
Das Projekt Miteinander in der Elbmarsch: Integration und Teilhabe gestalten setzt sich für die soziale Integration von Geflüchteten ein und unterstützt kleine lokale Betriebe bei der Einbindung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Durch ein gezieltes Quartiersmanagement werden soziale Netzwerke aufgebaut und bestehende Strukturen gestärkt, um Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet sowohl Geflüchtete als auch Unternehmen durch administrative Prozesse, erleichtert die Job- und Wohnungssuche und sorgt für eine individuelle Begleitung. Langfristig trägt das Projekt zur sozialen Stabilität, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Aufwertung des Wohnquartiers bei.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Elbmarsch sind die drei Gemeinschaftsunterkünfte in Marschacht, Bütlingen und Drennhausen für Geflüchtete von Herausforderungen bei der Integration betroffen. Das ländliche Umfeld schränkt die Freizeitmöglichkeiten ein, während sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erschweren. Gleichzeitig stehen regionale Betriebe vor der Herausforderung, den administrativen Aufwand und bürokratische Hürden zu meistern, wenn sie Flüchtlinge beschäftigen möchten. Es besteht ein erheblicher Bedarf an Unterstützung, um diese Hürden zu überwinden und Flüchtlinge erfolgreich zu integrieren. Durch gezielte Maßnahmen wird nicht nur die gesellschaftliche Teilhabe gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Quartiere gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, den Bürgern, Arbeitgebern und den Flüchtlingen gefördert. Das Projekt setzt an diesen Herausforderungen an, indem es Geflüchtete mit sozialen Netzwerken, Wohnraum und Arbeitsplätzen verbindet, ehrenamtliches Engagement fördert und langfristige Strukturen für Teilhabe schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projekt fokussiert sich auf die Orte Marschacht, Bütlingen und Drennhausen, die in Relation zur Bevölkerungsanzahl in der Samtgemeinde Elbmarsch sowohl eine hohe Zahl an Geflüchteten als auch eine demografisch herausfordernde Struktur mit vielen älteren Menschen aufweisen. Letztere bergen viel Potenzial, um als Paten und Patinnen für die Geflüchteten aktiv zu werden. Allerdings benötigen sie eine strukturierte Unterstützung sowie einen Ansprechpartner bzw. eine Vermittlungsstelle. In diesen Gebieten sollen die Projekte zur Förderung der Integration und zur Unterstützung kleinerer Betriebe in den Fokus gerückt werden. Die gezielten Maßnahmen tragen zur Aufwertung und Verbesserung der Wohnquartiere bei und stärken deren soziale Struktur.
Einwohnerzahl
13534
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_zukunftsquartier_elbmarsch.pdf
(376.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Elbmarsch verfolgt einen integrativen und vernetzenden Ansatz, der Elemente der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements miteinander kombiniert. Ziel ist es, sowohl gezielt auf lokale Bedürfnisse einzugehen als auch eine übergreifende, koordinierte Struktur für Integration und soziale Teilhabe zu schaffen.
Das Projekt orientiert sich an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit, die auf Partizipation, Nachhaltigkeit und Vernetzung basieren. Es erfüllt folgende zentrale Kriterien:
• Partizipation: Aktive Einbindung der Bewohner*innen, Geflüchteten und lokalen Akteure in alle Projektphasen, um gemeinschaftliche Lösungen zu entwickeln.
• Nachhaltigkeit: Aufbau langfristiger, selbsttragender Strukturen und Netzwerke, die auch nach dem Projektende bestehen und weitergeführt werden können.
• Koordination und Vernetzung: Effektive Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen, um Synergien zwischen Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
2 interkulturelle Veranstaltungen p.a, 4 Nachbarschaftstreffen p.a, Tag des Ehrenamts p.a.
Beschreibung
5 erfolgreiche Arbeitsvermittlungen
Kriterium
Beschreibung
Konfliktabnahme
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Miteinander in der Elbmarsch“ wird in bestehende kommunale Strukturen integriert, indem wir langfristige Partnerschaften mit den Verwaltungen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen aufbauen. Für die nachhaltige Finanzierung planen wir eine Kombination aus Fördermitteln und kommunalen Mitteln. Dies gewährleistet die Fortführung des Projekts und die langfristige Förderung der sozialen Integration und Teilhabe in der Region.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kulturgarten Kreativwerkstatt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Markus Blanke
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt.
Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen.
Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin.
Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt.
Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts.
Projektbausteine:
- Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen.
- Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling.
- Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende.
- Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik.
- Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung.
- Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte.
- Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions.
Mit unserem Projekt möchten wir:
- Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen.
- Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen.
- Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern.
- Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen.
Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt.
Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet.
Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt.
Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können.
Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht.
Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld):
Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen:
Güldenfeld
Am Güldenfeld
Hohnsen
Gartenstraße
Burgstraße
Wendeschleife Güldenfeld
Vorsfelder Str.
Weberstraße
Langer Graben
Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar.
Quartiersbeschreibung:
Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient.
Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
map_hildesheim_drispenstedt_.png
(1.72 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken.
Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On