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4. Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,

Kulturelle Teilhabe für ALLE Menschen im Quartier und kreative Entwicklung des Stadtteils

Ansprechpartner
Marion Werth
Funktion Quartiersentwicklerin
Aktive Teilhabe für Alle Menschen!
Projektbeschreibung
Das Begegnungszentrum "St. Nikolai" liegt zentral im Stadtteil. Das Haus befindet sich seit 2015 auf dem Weg vom Gemeindezentrum zum Begegnungszentrum. Die in diesem Rahmen der bereits installierten GWA zusehends als Treffpunkt im Quartier wahrgenommen und genutzt. Als ein neuer Schwerpunkt soll ganz niedrigschwellig allen Menschen im Stadtteil die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen unterschiedlichster Art ermöglicht werden: Kino, Theater, Musik zum Mitmachen, Konzerte, Instrumente erlernen, Filme drehen etc. Ein weiterer Schwerpunkt soll die optische Entwicklung, Gestaltung und somit Aufwertung des Quartiers sein. In Kooperation mit dem ortsansässigen Kleingärtnerverein sollen gemeinschaftliche Pflanzaktion durchgeführt werden. Mit den Bewohnern wird im Rahmen einer großräumigen Beteiligung über gemeinsame Treffpunkte und die Verkehrsgestaltung nachgedacht. Die Maßnahmen und Ideen werden in den kommunalen Leitfaden des sich in der Fortschreibung befindenden Rahmenplan Spielplätze und Treffpunkte eingebracht. Im Rahmen der Vernetzung und Kooperationen des Begegnungszentrums sollen immer mehr Beratungsstellen mit Sprechzeiten präsent sein, da im Quartier zusehends der Bedarf deutlich wird und die Menschen das Begegnungszentrum immer mehr als Ort erleben, in dem man auch Hilfe und Unterstützung finden kann. Durch den demographischen Wandel sind zunehmend ältere Menschen hier ansässig. Hier gilt es, mangelnder Mobilität und Vereinsamung entgegen zu wirken ( wie z. B. durch Themenbezogene Seniorennachmittage, generationsübergreifende Spielangebote etc.) Gleichzeitig ziehen auch jüngere Familien hierher, da es eine gut funktionierende Kita mit einem breiten Betreuungsangebot gibt. Hieraus ergibt sich ein breites Spektrum an Bedarfen und Aufgaben für die Quartiersentwicklung! Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und Einbeziehung der neuen Medien sowie die Weiterentwicklung der Stadtteilzeitung. Wichtig ist uns auch die kirchliche Gemeindearbeit, hier wollen wir neue Wege gehen. Gottesdienst mit den Menschen vor Ort neu entwickeln und trotzdem an Traditionen festhalten. Kirche kann auch ANDERS ! Wir möchten mit den Menschen im aktiven Austausch sein. Sie mitnehmen ohne Vorgaben zu machen, wir wollen gemeinschaftlich Gestalten.
Ausgangslage
Wir haben die Idee für ein Gemeinde- und Begegnungszentrum St. Nikolai, welches Menschen in unserem Sozialraum offen steht und Angebote zur Begegnung, Beratung und gemeinschaftlichen Aktionen mit verschiedenen öffentlichen Träger und Vereinen bietet. Im Blick sind dabei sowohl Mitglieder der Kirchengemeinde, in der viele ältere Menschen leben, wie auch Familien im Quartier, die aus verschiedenen Kulturen. Dazu gehören Spätaussiedler aus Russland und Kasachstan, Geflüchtete aus Syrien, dem Sudan etc. Vor allem in den Wohnblocks leben mittlerweile Familien und Alleinlebende mit sozialen Problemstellungen. Seit vielen Jahren gibt es hier kein soziales Angebot, aber einen erhöhten Bedarf an Beratung in sozialen und Erziehungsfragen und an Begegnungsmöglichkeiten. Dabei vollzieht sich nicht nur hier in der Gemeinde, sondern im gesamten Viertel seit Jahren ein demographischer Wandel: Durch Zuzug junger Familien in Häuser, die von alt gewordenen Erstbewohnerinnen aufgegeben werden, wächst die Bevölkerungszahl erstmals nach Jahrzehnten wieder. Demgegenüber wurden Standorte für Einkaufsmöglichkeiten, Banken etc. endgültig aufgegeben, so dass innerhalb des Viertels nur mehr Friseur, Apotheke, Pizzeria und Kirche „vor Ort“ sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden / Plattenberg Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden / Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Anlass für die Gemeinde St. Nikolai, sich näher mit dem Thema GWA auseinander zu setzen, war die Anfrage seitens der Stadt Verden, die 2015 Interesse an einer Kooperation und Weiterentwicklung des Stadtteils geäußert hat. Mit einem Familien- und Begegnungszentrum St. Nikolai ergab sich die Möglichkeit zu einer Zusammenarbeit von Kirche und Kommune, die sich in der Kita-Arbeit bereits bewährt hat. Das Gebäude bietet mit seiner Barrierefreiheit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und Möglichkeiten, als Kirche in heutiger Zeit sozial- diakonisch Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen zu begleiten. Von seiner Konzeption her ist das gesamte Gebäude auf Kommunikation angelegt: Ein multifunktionaler Saal in der Mitte, Gruppen-, Zwischen-, und Funktionsräume drumherum gruppiert sowie Erweiterungsmöglichkeit in der Nutzung durch Keller, Außengelände und Kita. Das Ziel ist ein kirchliches Gemeinde- und Begegnungszentrum, das allen Menschen im Viertel offensteht. Anknüpfungspunkte sind dabei das Jahrzehnte bewährte Motto von St. Nikolai „Kirche mittendrin“ oder moderner „Nikolai sei dabei“. Zu denken ist dabei neben konkreten Angeboten für Familien ( Beratung und offene Angebote) an Werkstatt der Generationen“, Krabbelgruppen, Beratung für Flüchtlinge/ Bürgerinnen mit Migrationenshintergrund, Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung etc. Die Kirchengemeinde erhält für die Druchführung von Gemeinwesenarbeit einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 30.000,00 € durch die Stadt Verden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Beschreibung
Zulauf von unterschiedlichen Altersstrukturen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek Verden, Ferienprogramm Verden, Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogin, Musikschule, Buchhandlungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Verden (Campus Verden), Berufsbildende Schule Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV.-luth. Landeskirche Hannover, Schulen, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Weltkulturhaus als ein Begegnungsort verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und Ethnien zur Verbesserung der gegenseitigen Verständigung.
Projektbeschreibung
Es ist das primäre Ziel unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ (Weltkulturhaus), für interkulturelle und generationsübergreifende Aktivitäten aufzubauen. Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen insbesondere in der Nordstadt ermöglichen und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken und fördern. Mit dem Zentrum werden die ehrenamtlich Aktiven aus verschiedenen Kulturkreisen mit ihrer Arbeit sichtbarer in der Stadtgesellschaft und erhalten bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten Engagements. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe, des Teilseins und ein Forum für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen in der Nordstadt bieten. Insbesondere durch den Dialog zwischen allen Kulturen, Generationen und Religionen in Hildesheim und insbesondere der Nordstadt (42% Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte) soll dieses Ziel verwirklicht werden. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote, Projekte und Maßnahmen stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander wecken:Entwicklung von bedarfsgerechten interkulturellen Workshops insbes. für Bewohner*innen der Nordstadt; eine internationale Bibliothek, wo Bücher aus aller Welt und insbesondere alte Klassiker in Form von Lesungen ein Interesse für verschiedene Kulturen schaffen soll; Durch bedarfsgerechte Informationsveranstaltungen und gemeinsame Entwicklung von Workshops (u.a. zu Prävention) zu verschiedenen Themen wie Religion, Kultur, Rassismus, Gesundheit sollen verschiedene Perspektiven eingenommen und eine interkulturelle Öffnung durch dialogorientierten Austausch ermöglicht werden; im geplanten offenen Kreativcafé können Bewohner*innen kreative Angebote wie z.B. Malen, Stricken, Kochen etc. wahrnehmen; Nachbarschaftsfeste z.B monatliches interkulturelles Frühstück, Flohmärkte etc.; Für Jugendliche in der Nordstadt soll Raum geschaffen werden um mit gleichgesinnten ihre eigene Identität leben und erleben zu können. Das DuK soll für eine offene Nachbarschaft sorgen
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort und insbesondere in der Nordstadt leisten. Allerdings ist die Vernetzung untereinander gering, so dass die Effizienz der soziokulturellen Arbeit darunter leidet. Die Mitgliedsvereine vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Multiplikatoren. Zur Verbesserung und Professionalisierung ihrer kontinuierlichen und ehrenamtlichen Arbeit benötigen sie Räumlichkeiten zur Umsetzung ihrer vielfältigen Angebote. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist, gibt es in dieser Form in Hildesheim nicht. Die Nordstadt gehört zu den Stadtteilen mit großem Erneuerungsbedarf und zum Programmgebiet „Soziale Stadt“. Gleichzeitig leben die Menschen hier seit Jahrzehnten aktiv die Tradition der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Viele der Menschen, die sich bei unseren Mitgliedsvereinen und Kooperationspartner*innen engagieren, sind bereits seit Jahren in der Nordstadt aktiv. Sie kennen die Menschen vor Ort und ihre Bedürfnisse im Alltag, wie z.B. den weitverbreiteten Wunsch nach mehr gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Dieses Potenzial gilt es zu bündeln und im Rahmen der Einrichtung eines Zentrums für die Entwicklung einer offenen gleichberechtigen Stadtgesellschaft insbesondere in der Nordstadt so zu nutzen, dass der fehlenden gleichberechtigten Teilhabe entgegengewirkt wird
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-WestRichtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
11016
Quelle / Anmerkungen
Stand Ende 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Verbund hat durch seine vielfältige und langjährige Arbeit mit seinen Mitgliedsvereinen insbesondere das Vertrauen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Hildesheim inne. In Abgrenzung bzw. als Ergänzung zum Förderprogramm "Soziale Stadt" ist an dieser Stelle zu betonen, dass durch diese Faktoren keine Hemmungen oder Barrieren seitens vieler Menschen mit Migrationsgeschichte bestehen sich aktiv an der Gestaltung des Dialog- und Kompetenzzentrums zu beteiligen, da die Grundlage der Arbeit der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. schon seit der Gründung auf gleichberechtigter Teilhabe aller Kulturen und Menschen fußt. Das Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen soll in der Nordstadt, welche zum Programmgebiet "Soziale Stadt" gehört, insbesondere die soziokulturelle Arbeit der Menschen, der Vereine und bereits bestehenden Institutionen ergänzen und unterstützen. Neben dem schon seit langem gewachsenen Vertrauen zu vielen Menschen in der Nordstadt und ganz Hildesheims steht die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. für gelebte Vielfalt. Dies schafft ein Netzwerk aus verschiedenen Kulturen, welches in Hildesheim einmalig ist. So hat der Verbund kontakt zu vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen und somit eine enorme Reichweite, welche insbesondere durch eine strukturelle Förderung eines Dialog- und Kompetenzzentrums weiter gestärkt und genutzt werden könnte und vielen Menschen die Chance geben würde, aktiv Teilhaben zu können und die Sichtbarkeit ihrer Kulturen und Gebräuche, aber auch Projekte zu fördern. Neben den Faktoren, die der Verbund selbst mitbringt, ist auch der Standort des Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen besonders hervorzuheben. Das Zentrum im Langen Garten 21, 31137 Hildesheim ist für Menschen aus verschiedenen Stadtteilen gut zu errreichen und kann somit als Brücke zwischen der Hildesheimer Nordstadt und anderen Stadtteilen (Oststadt, Drispenstedt, Stadtmitte) gesehen werden. Die Anbindung des Zentrums zur Oststadt ist unter anderem das Fahrenheitsgebiet in welchem verschiedene Kulturen leben und insbesondere Menschen, die sich als Sinti und Roma verstehen. Auch die Möglichkeit für Menschen die aus Drispenstedt, wo viele Menschen eine russische oder türkische Migrationsgeschichte haben, zum Zentrum kommen möchten ist gegeben. Alles in allem kann man sagen, dass ein Ausnahmefall gegeben ist, da die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und ihre Mitglieder schon seit Jahren für die Schaffung eines solchen Zentrums kämpfen und die Menschen in Hildesheim und Umgebung einen großen Bedarf an Begegnungsorten sehen, an denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchzuführen. Durch das Zentrum kann der Verbund als starker Kooperationspartner das bestehende Quartiersmanagement unterstützend ergänzen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen. Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Einfach da sein, Empowerment, Erzählcafés, Fachtag, Generationsübergreifender Ansatz, Gruppendiskussionen,Hilfe zur Selbsthilfe, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste Weihnachts- und Flohmärkte, Kultur- und Kunstprojekte.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden; neue Formen von Projekten gefördert, durchgeführt und entwickelt werden; gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung (Menschen mit Migrationsgeschichte/MO) stattfindet.
Beschreibung
Vernetzung mit bestehenden Institutionen/Akteur*innen ausgebaut ist; die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden und dadurch Teilhabe gesichert und diese als Bereicherung verstanden wird
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Beschreibung
generations-, kultur- und glaubensübergreifende Basisarbeit zur Verbesserung der Völkerverständigung durch Abbau von Vorurteilen und das Aufeinanderzugehen sowie die Stärkung der Akzeptanz in der Stadtgesellschaft geleistet wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde In Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - spanisch und portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Somalischer Verein Hildesheim und Umgebung (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - Italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afghanischer Verein (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "Betreuen und Wohnen"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Galerie
innenansicht duk
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mein-Dein-Unser

Ansprechpartner
Marion Jakobi
Organisation Nachbarschaftstreff Burgdorf
Funktion Koordination und Leitung
Mein: Ich habe Schätze in mir - Dein: Mein Einsatz für die Nachbarschaft - Unser: Wo können wir teilhaben? Was können wir gemeinsam für unseren Stadtteil / Stadt tun? Was kann ich/ was können wir beisteuern?
Projektbeschreibung
Seit ca. 16 Jahren arbeiten wir in unserem Nachbarschaftstreff gemeinsam mit den Menschen unseres Stadtteils Süd in Burgdorf, um soziale Kontakte zu unterstützen. In unserer Nachbarschaft leben Menschen mit ganz unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Identitäten. Durch die Vielfalt der Menschen unseres Stadtteils, bedingen sich große, auch sozialökonomische, Unterschiede. Um ein gutes Klima des Miteinander und Füreinander zu unterstützen ist uns die Integration aller ins nachbarschaftliche sowie ins städtische Leben ein Anliegen. Aus diesem Grunde gestalten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff als niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Ca. 30 Ehrenamtlichen unterstützen uns bei dieser Arbeit. Sie setzen sich sowohl aus alteingesessenen wie auch neuzugewanderten Bürger*innen Burgdorfs zusammen. Hierbei ist unsere Beobachtung, dass die Menschen, die sich mit ihrem Quartier verbunden fühlen, sich auch zunehmend mehr für „ihr Quartier“ einsetzen. Unser Ziel ist gemeinsam mit den Bewohner*innen aus Burgdorf Süd, Gelegenheiten zu entwickeln, durch die mehr Selbstaktivierung und eigene „Schaffens-Möglichkeiten“ entdeckt werden können. Möglichkeiten schaffen, durch die eigene Stärken, individuelle Fähigkeiten und Interessen herausgefunden werden, bieten Gelegenheit für sowohl Teilhabe als auch Partizipation. Dieses soll u. a. erreicht werden durch Ideen-Feste, gemeinsame Projekte mit den Bewohner*innen, Stadtteilversammlungen, etc. Durch Unterstützung der Entwicklung von Empowerment und ein Verständnis der Gemeinwesenarbeit soll dazu beigetragen werden, dass es sowohl bei den Bewohner*innen wie auch bei den institutionellen Akteuren (seit 2018 Teilnahme am Arbeitskreis Sozialraum Süd) unseres Stadtteils, zu einem Gefühl des "Mein Dein - Unser" kommt. Dies meint, dass die genannten unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken entdecken und Ideen entwickeln, welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Dem folgend ist Ziel, unter den Gesichtspunkten von Gemeinwesenarbeit, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser). Der Aspekt, was können wir zusammen und jeder Einzelne beitragen für unser Quartier, ist Leitgedanke unseres angedachten Projektes. Um hierbei die Projekte und die Einzelnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, bedarf es einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Möglichkeit der Begegnung, die unser Nachbarschaftstreff weiter darstellen möchte.
Ausgangslage
Die Südstadt in Burgdorf gestaltet sich im Gegensatz zur übrigen Stadt sehr heterogen in Bezug auf ethnischer, religiöser und kultureller Identität der Bewohner*innen. Auch baulich sticht dieser Stadtteil durch die Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Der Straßenzug, in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, befindet sich am südlichen Stadtrand. Auf der einen Seite stehen neun Mehrfamilienhäuser mit B-Schein Berechtigung und auf der anderen Seite stehen Reihenhäuser im Eigentum der Bewohner*innen. in den 1990er und 2015 wurde vorwiegend dieser Stadtteil genutzt, um geflüchteten Familien Wohnraum zu bieten. Insbesondere in unserem Straßenzug gibt es vermehrt kulturelle Konflikte (Müll, Lautstärke, Gerüche, Draußen-Aktivitäten usw.), welche durch die vorhandenen Sprachbarrieren oft schwierig zu lösen sind. Die Menschen leben hier, da es sich als das finanziell Machbare darstellt, einige streben danach in andere "bessere" Stadtteile umzuziehen. Viele der hier ansässigen Menschen gehen keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach, gestalten ihren Alltag durch die Grundsicherung. Dieses hat zur Folge, dass hier Familien leben, die sich in schwachen Sozialstrukturen befinden. Als Folge dessen ist eine Vererbung der sozialen Lage zu beobachten. Zudem stellen wir fest, dass sich die Familien immer mehr um ihre Belange, evtl. noch um die ihrer Community kümmern, als um das Allgemeinwohl. Viele scheinen aufgrund ihrer prekären Lage sich mehr um den Erhalt ihrer Existenz zu kümmern, als das sie in ihrer Person Kapazitäten entdecken, durch die sie aktiv an dem sie umgebenden Leben im Stadtteil teilnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das Grün markierte Gebiet kennzeichnet unser jetzigen Wirkungsorte, in denen wir direkt und indirekt arbeiten. Das heißt, dass unsere derzeitigen Besucher*innen des Nachnarschaftstreffs vorwiegend aus diesen Bereichen kommen. Im Rahmen unserer Vernetzung, durch den Arbeitskreis Sozialraum Süd, arbeiten wir sehr eng mit den Institutionellen Akteuren, in dem Grün gekennzeichneten Gebiet zusammen und entwickeln Institutionen übergreifende Modelle der Zusammenarbeit - Das Gebiet, welches Lila markiert ist, stellt unsere direkte Nachbarschaft dar, in der der Wirkungsgrad derzeit am höchsten ist, mit der meisten Beteiligung der Bewohner*innen - Direkt an unserem Gebiet angrenzend befindet sich ein Stadtgarten, der von mehreren Bewohner*innen aus ganz Burgdorf genutzt werden kann, auch unser Nachbarschaftstreff hat dort zwei Parzellen. Hier kommt es zu einem regen Austausch aller Nutzer*innen. - Das Gebiet, welches rechts oben (östlich) angrenzt, gehört zum Baugebiet Burgdorf/Hülptingsen. Trotz der direkten Nähe haben wir derzeit wenig Besucher*innen/ Ausstrahlung dorthin. - Durch die „Uetzer Straße“ (oben im Bild) stellt sich eine Straßengrenze zu uns dar. Jedoch befindet sich hier eine Wiese, die Bewohner*innen im Anschluss sind eher zur Kernstadt orientiert.
Einwohnerzahl
8857
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
60
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Unterlagen zum Gebiet
burgdorf_sued.jpg (979.28 KB)
burgdorf_stadt.jpg (831.47 KB)
GWA/QM-Ansatz
Aufgrund der sowohl örtlichen wie auch sozialen Gegebenheiten in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, ist es uns ein Anliegen zusammen, mit den Bewohner*innen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu entdecken. Hierbei sehen wir als ersten Schritt, dass die Nachbarschaft sichtbar wird, man sich kennenlernt. Dies möchten wir unterstützen als Anlaufpunkt, der als offener Begegnungsort genutzt werden kann. Ziel hierbei ist, dass die Menschen unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken herausfinden und Ideen entwickeln welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Darüber hinaus sehen wir den Ansatz unserer Gemeinwesenarbeit darin das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser), in dem wir gemeinsam, mit den Bewohner*innen, als Expert*innen ihres Gebietes, in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Hiermit wollen wir dem Stadtteil ein Gesicht verleihen, die Menschen Nahbar machen, auch, um der Stigmatisierung des Stadtteils und des genannten Straßenzugs aus eigener Kraft/ Empowerment entgegenwirken zu können. Aktuell nehmen wir am Arbeitskreis Sozialraum Süd teil. Hier geht es um die Entwicklung neuer Strukturen zur Sichtbarkeit des Stadtteils und seiner Angebote. Es finden gegenseitige Besuche der Mitarbeiter*innen der Akteure vor Ort statt. Zudem gibt es auch einen Austausch in den offenen Treffs, um gemeinsam mit den aktuellen Besucher*innen weitere Handlungsansätze zu überlegen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir durch die Angebote in unserem Nachbarschaftstreff den Bewohner*innen für sie atraktive Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches bieten, die dazu beitragen die entstandenen Hürden abzubauen
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des AK´s Sozialraum Süd ist ein erster Schritt getan, um das Bewusstsein für unseren Stadtteil und welche Möglichkeiten sich hier bieten zu schärfen. Ein Weiteres ist der Ausabua einer konkreten Zusammenarbeit.
Beschreibung
Ein Teilziel ist erreicht, wenn sich Bewohner*innen zu beiden Seiten unseres Straßenzugs aktiv bei der Gestaltung unseres Nachbarschaftstreffs und für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Bweohner*innen praktizieren
Beschreibung
Beispielhaft die Erstellung eines Flyers/ eines Plans, mit allen relevanten Beratungsstellen sowie ein Wissen über die jeweiligen Inhalte auf Akteursebene. Die Akteure als Multiplikator für die Bewohner*innen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AK Sozialraum Süd, AK Flüchtlinge, AK Integration, Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Polizeidienststelle Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e.V., Diakonieverband Hannover Land, Kolpingsfamilie, Lebenhilfe Peine-Burgdorf GmbH, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-und Pflegestützpunkt, Gesundheitbeauftragte der Paulusgemeinde, Familienhebamme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pankratius, Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger e.V., Christliche Pfadfinder Burgdorf
Typ
Stadtteil
Galerie
cafe im garten
fruehlingsfest
aktion lastenrad
mutter kind gruppe
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartierskoordination Ingeln-Oesselse

Ansprechpartner
Gabriele Lämmerhirt-Seibert
Funktion Quartierskoordinatorin
Begegnungsstätte für Ingeln-Oesselse
Projektbeschreibung
Durch den Umbau des Stümpelhofes, eines zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Dreiseithofes in Ortsmitte Ingeln-Oesselse (Ortsteil der Stadt Laatzen), entstehen - betrieben durch die DRK-Pflegedienste Hannover gem. GmbH - 2 ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen ab dem Pflegegrad 2 für insgesamt 22 Mieter und eine Tagespflege mit 18 Plätzen. Die DRK-Sozialstation zieht in das Herrenhaus ein und bietet in der Gemeinde ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen an. In der bisherigen Scheune entsteht eine Begegnungsstätte für alle Bürger von Ingeln-Oesselse. In diesem Treffpunkt sollen Angebote entstehen, die die Menschen vor Ort miteinander vernetzen.
Ausgangslage
Bisher gibt es in Ingeln-Oesselse weder eine Tagespflege noch einen ambulanten Pflegedienst. Für pflegebedürftige Menschen besteht derzeit kein Wohnraum mit einem Versorgungskonzept. Ebenso fehlt eine Begegnungsstätte. Die Seniorenarbeit von verschiedenen Organisationen findet derzeit in 2 Containern auf dem Grundschulgelände statt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Durch den Umbau des Stümpelhofes kann die bestehende Seniorenarbeit in die Begegnungsstätte verlegt werden. In Kooperation mit der Stadt Laatzen können weitere neue Angebote entstehen. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten auch weiteren Vereinen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellt werden. Die Begegnungsstätte wird ebenfalls von den Mietern der ambulant betreuten WGs sowie der Gäste der Tagespflege für Veranstaltungen genutzt werden können. Die Bewohner und Gäste des Stümpelhofes können sich so mit den Menschen im Quartier vernetzen. Beim Umbau der Begegnungsstätte wurden bereits die Erfordernisse berücksichtigt, die die jetzigen Nutzer der Seniorenangebote in den Containern haben. Die Nutzung der Begegnungsstätte ist auch für die Stadt Laatzen von großem Interesse. Zurzeit kann die Stadt keine adäquaten Räumlichkeiten für die Seniorenarbeit vorhalten. Die bisherige Option, für die Seniorenarbeit in der Grundschule Räumlichkeiten vorzuhalten, erscheint aus zwei Gründen nicht optimal. 1. Für die Grundschule ist ein Umbau geplant. Zeitlich wird dieser nach der voraussichtlichen Fertigstellung des Stümpelhofes (Frühjahr 2020) liegen. 2. Die Schulentwicklung ist in der Schwebe. Sollte künftig eine Ganztagsschule oder Mittagsverpflegung gefordert werden, werden alle Räume der Schule benötigt.
Projektgebiet
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung besteht in den Grenzen des Gemeindegebietes Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
3900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Laatzen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
img_0063.jpg (2.39 MB)
GWA/QM-Ansatz
Durch die Eröffnung einer Begegnungsstätte wird ein Treffpunkt etwa in der Mitte des Projektgebietes geschaffen. Dort wird eine Anlaufstelle vor Ort mit "Kümmerer" entstehen. Der "Kümmerer" übernimmt Vernetzungs-, beratungs- und Vermittlungsfunktion. Er aktiviert und fördert die Selbstorganisation und Beteiligung der Menschen vor Ort ebenso wie das nachbarschaftliche Zusammenleben. Es entsteht eine lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen und auch die Möglichkeit der Vermittlung von Diensten und Angeboten. Entsprechendes Infomaterial wird vorgehalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Bewohner/innen des Stümpelhofes und die der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der DRK-Kita in Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Gemeindeschwester der Ebelingschen Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen z. B. bei gemeinsamen Festen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

PLATZprojekt

Ansprechpartner
Ture Claußen
Stadt selber machen
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt ist an der Fössestr. 103 in Hannover Linden heimisch. Auf einer ehemaligen Brachfläche aktivieren wir selbstverantwortlich ungenutzten urbanen Raum. Wir sehen unser Projekt als ein Experimentierfeld für zivilgesellschaftliches Engagement und Mitgestaltung im Stadtraum. Ein Ort an dem Begegnungen stattfinden. Ein Ort an dem gelernt und geschaffen wird. Ein Ort der Transformation: einen Freiraum im besten Sinn. Das PLATZprojekt ist aus der Mentalität der 2er Skateparks entstanden. Dessen Initiatoren hatten mit einer Kombination aus kompromissloser Selbstermächtigung und gleichzeitiger Verantwortungsübernahme die 5000 m² Brachfläche subkulturell umgenutzt und dabei eine Leerstelle im urbanen Raum geschlossen. Der sich zugleich entwickelnde PLATZgarten machte den Bedarf für derartige Freiräume und Möglichkeitsräume sichtbar und weckte die Idee des PLATZprojektes. Mit Hilfe der Förderung „Jugend.Stadt.Labor“ des BBSR konnte vor rund vier Jahren die grundlegende Infrastruktur für das PLATZprojekt geschaffen werden. So wurde in völliger Eigenregie Strom-, Wasser- und Internetversorgung hergestellt. Gegen eine geringe monatliche Gebühr können auf dem PLATZprojekt Container aufgestellt werden und bieten somit einen Aktionsraum für Tätigkeiten, welche im kommerziellen Rahmen keine Grundlage finden würden. Schnell siedelte sich eine bunte Vielfalt an Projekten an: Eine Fahrradmanufaktur, eine Skateboardwerkstatt, Atelierräume, ein offener Veranstaltungsort, offene Werkstätten, Siebdruckwerkstatt, Coworkingbüro, ein Krökelverein usw., sodass mittlerweile 25 Projekte und Kollektive auf dem Gelände heimisch sind. Unser Verein selbst hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von soziokulturellen Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Diese haben für die Menschen aus den Quartieren Möglichkeiten der Begegnung geboten: Konzerte, Tauschbörsen, Vortragsreihen, Theatervorführungen, Workshops aber auch Frühlings-, Sommerfest oder Flohmärkte. Wir organisieren die Infrastruktur, kümmern uns um die Neuankömmlinge und fördern die Synergieeffekte zwischen den einzelnen Projekten. Das PLATZprojekt verfolgt drei wesentliche Ziele: gemeinschaftliche Bewirtschaftung und Nutzung einer Fläche, das freiwillige, am Gemeinwohl orientierte Engagement und die prinzipielle Offenheit und Zugänglichkeit des Ortes.
Ausgangslage
Wachsende Verdichtung im Stadtraum und steigende Mieten lassen immer weniger Platz für die Menschen sich zu entfalten und über das Alltägliche hinaus zu engagieren. Besonders unser Quartier Linden ist von dieser Entwicklung betroffen. Ehemals noch ein Arbeiterviertel, unterliegt es zunehmend einer starken Gentrifizierung. Wir sehen die zunehmende Passivität der Menschen, eine Haltung die aus der Rolle des Konsumenten erwächst. Genau an diesem Punkt möchten wir ansetzen. Wir wollen die Menschen aktivieren und dazu ermutigen Verantwortung für sich selbst und ihre Mitmenschen zu übernehmen. Spezialisierung und Zentralisierung entfremden die Menschen von der Umgebung und den Dingen. Selber machen ist dazu der direkte Gegenimpuls und verändert die Wahrnehmung und Wertschätzung. Das PLATZprojekt wurde bisher in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und betrieben. Alle Fördergelder und Einnahmen sind in investive Mittel geflossen. So konnte das PLATZprojekt während des Förderzeitraumes schnell, flexibel und mit großer Energie wachsen. Jedoch führte es auch dazu, dass der Verein selbst nun stark überlastet ist. Die Organisation der Fläche stellt ähnliche Herausforderungen wie die einer kleinen Stadt. Es besteht die Notwendigkeit bestimmte Aufgabenbereiche zu professionalisieren, damit wieder Energie für die eigentliche inhaltliche Arbeit frei wird und das PLATZprojekt seiner Idee gerecht werden kann. Auf Basis dieser neu gewonnen Stabilität wollen wir darüber hinaus wieder in unseren Kiez ausschwärmen, die Leute direkter und intensiver ansprechen, eine dynamische und integrative Institution unseres Stadtteils werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Linden/Limmer
Einwohnerzahl
45725
Quelle / Anmerkungen
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.png (157.07 KB)
projektgebiet2.png (128.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Grundsätzlich besteht unsere Hauptarbeit in der Organisation des PLATZprojektes, also der Plattform, auf der die Anwohner unseres Quartiers den Raum und die Infrastruktur erhalten, ihre Anliegen zu verwirklichen: Seien es Konzerte der eigenen Garagenband, politische Arbeitsgruppen, die eigene Selbstständigkeit oder ein Treffpunkt für das eigene Kollektiv. Um diese Plattform möglichst niederschwellig zu gestalten, bedarf Menschen, die sich Zeit nehmen können, die vor Ort sind und als Anlaufstelle fungieren können. Besonders hervorzuheben ist dabei das Konzept des Mittwoch- und Sonntagscafés, welches ein sehr erfolgreiche Maßnahme war und ist, Interessierte aufzufangen und z.B. durch Hilfe an der Theke zu aktivieren. Genauso sind die gemeinschaftlichen Bauaktionen ein wichtige Methodik unseres Arbeitens. Sie sind sehr wirksam die Selbstermächtigung zu lehren und eine Verbindung zum Quartier herzustellen. Außerdem gilt es die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten des PLATZprojektes effektiver nach außen zu tragen. Es muss eine Durchdringung des gesamten Kiezes erreicht werden. Dies geschieht auf der einen Seite durch Musikveranstaltungen und Feste, sowie Fortbildungsveranstaltungen und Vorträge, auf der anderen Seite aber auch durch direkte Interventionen in den Stadtraum, wie es z.B. mit PLATZprojekt on Tour geplant ist.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das PLATZprojekt wird das Abbild der Interessen und Fähigkeiten der Anwohner, ein Ort auf den die Menschen stolz sind, ein Ort der sich wandeln kann entlang des Zeitgeistes
Beschreibung
Gruppen sind sich ihrer Möglichkeiten vor Ort bewusst und nutzen diese eigenständig, ein reger Ort des Austausches und der Ideen, die konstruktiv aufeinander treffen
Beschreibung
Alle Bereiche und Randbereiche der gesellschaftlichen Tätigkeiten abbilden und zusätzlich Inkubator für Innovatives sein, Synergien zwischen den Projekten überdurchschnittlich nutzen, Akteure des Projektes schwärmen in den Stadtraum aus und initiieren
Beschreibung
Treffpunkt für die Initiativen und Kollektive des Quartiers, überregionaler und internationaler Austausch von Wissen und Erfahrungen, enge Zusammenarbeit mit Stadt und Verwaltung
Beschreibung
Die Menschen nehmen den PLATZ als integralen Bestandteil ihres Quartiers wahr, ein Ort der die Stadt erst wirklich zur Heimat macht, ein Ort an dem man sich kennt und kennenlernt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziokultur Niedersachen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturdezernat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WABCO
Typ
Stadtteil
Galerie
pp
Videos
hannoverbunden.mp4 (28.96 MB)
platzteaser.mov (36.18 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

nachbarschaftsfabrik neuland - ein sozio-kulturelles Zentrum für Winsen

Ansprechpartner
Sven Dunker
Organisation Reso-Fabrik e.V.
Funktion Dipl. Soz.-arbeiter
"Nachbarschaft verbindet - aus Verbindungen werden Netzwerke - Netzwerken stabilisieren ."
Projektbeschreibung
Im Dezember 2018 haben wir mit der „Produktion von Nachbarschaft“ begonnen. Seit dem laufen die Maschinen in der nachbarschaftsfabrik neuland (nf) auf Hochtouren. Beispiele aus unserer "Produktion": Die "Abräumer" haben einen nachbarschaftlichen Garteneinsatz durchgeführt. Für ca. 190 Besucher haben wir eine Eröffnungsfeier und einen Adventsabend durchgeführt. Vier weitere Veranstaltungen sind in der Abstimmung. Koop. mit der EUTB. Die Nimm-Mit-Bücherei ist eröffnet. Der Kulturverein bietet Kurse an. Beratungen werden mehr nachgefragt. Die Ausgangslage im Stadtteil hat sich seit dem Erstantrag nicht wesentlich verändert, aber die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der GWA wurden verbessert: Das Büro der nf ist in dem alten Fabrikgebäude der Reso-Fabrik eingerichtet. Für alle vereinbarten Projektziele sind konkrete Maßnahmen in Vorbereitung oder Umsetzung. Über die verschiedenen Projektbausteine lernen die Bürger, Kollegen und Kooperationspartner die Idee der nachbarschaftsfabrik neuland kennen. Aus den internen und externen Abstimmungen entsteht eine kreative Fachlichkeit, die die Entwicklung neuer Ideen und Projekte unterstützt. Am 11.05.2019 wird in Kooperation mit muslimischen Familien aus dem Stadtteil und der Kontaktstelle Integration ein Iftar durch geführt. Mit einer Kollegin aus der Jugendberufshilfe ist ein generations-übergreifender Spieleabend in Planung und der Hausmeister entwickelt Nutzungsvereinbarungen für die Fabrikhalle, um Bewohnerveranstaltungen zu ermöglichen. Gleichzeitig ist es durch die Anbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiter an die nf gelungen, dass die "Produktion" neuer Projektideen, z.B. für eine Kulturtafel, anläuft. Alle internen und externen Kooperationspartner und Interessierten erhalten regelmäßig über einen Newsletter aktuelle Informationen. Innerhalb der Arbeitsfelder, der Geschäftsführung und dem Vorstand der Reso-Fabrik finden Diskussionen über die Grundwerte der Arbeit statt, z.B. wie Partizipation, als Grundwert von GWA, insgesamt in der Reso-Fabrik umgesetzt wird. Schwerpunkte der weiteren "Produktion": - Ausbau und Vertiefung bedarfsorientierter, bewohnerzentrierter Projekte, z.B. Aufbau einer mobilen Lebensmittelausgabe, Gestaltung des Stadtteils (Bepflanzung) -Weiterentwicklung des trägerübergreifenden Praxisnetzwerks im Projektgebiet und darüber hinaus. Mitarbeit im AK Struktur der Stadt. Ziel: Die GWA der nf als Modellprojekt für ein gesamtstädtisches Arbeitsprinzip.
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohnerstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien in diese bereits belastete Wohngegend und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende deutsche Bewohner in den angrenzenden Einfamilienhäusern und kleinen Wohnungen. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten die Anforderungen in Kindergarten und Schule nicht erfüllen können. Damit besteht die Gefahr, dass innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgegrenzt und "ghettoisiert" werden. Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den MigrantInnen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation. In dem Gebiet gibt es einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote. Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" werden Strukturen und Netzwerke geschaffen, sodass diese Projekte besser aufeinander abgestimmt werden können und um die unterschiedlichen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule Alte Stadtschule
Beschreibung
Das Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen eines 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Im Projektgebiet befinden sich die Grundschule und das Jugendzentrum "Egons". Desweiteren gibt es hier die AWO Soziale Dienste mit den Beratungseinheiten für Familien, Senioren und Flüchtlingen. Die Diakonie mit ihren Beratungsangeboten, einen Bäcker und ein Lebensmittelgeschäft, außerdem eine Post und drei gewerbliche Unternehmen. Das Projektgebiet umfasst nahezu das gesamte Einzugsgebiet der Grundschule und bezieht die Bewohner von 28 Straßen ein. Im Kerngebiet liegen die Straßen Albert-Schweitzer-Str., Birkenweg, Bogenweg, Brahmsallee, Dorotheenstr., Eckermannstr., Einsteinstr., Ernststr., Große Gänseweide, Humboldtweg, In den Twieten, Kefersteinstr., Lerchenweg, Mozartstr., Neulanderweg, Niedersachsenstr, Oderstr., Pestalozzistr., Röntgenweg, Rosenstr., Rote-Kreuz-Str., Schanzenring, St.-Georg-Str. und Uhlenbusch. In einem direkt angrenzenden Gebiet liegen die Straßen Friesenweg, Wikingerweg, Bleiche und Alte Feuerwache.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für Soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 Menschen der 4200 Menschen des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe) durchgeführt wird, haben sich Projekte und kooperative Arbeitsansätze zur Entwicklung von Nachbarschaftsstrukturen bewert, die die Reso-Fabrik e.V. auf den nächst größeren Sozialraum ausdehnen will.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Januar 2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LK Harburg Jobcenter Januar 2019
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Arbeitsansatzes ist, dass Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip verstanden wird, wobei unterschiedlichste Methoden aus anderen Arbeitsfeldern integriert und entsprechend der Bedürfnisse der Bewohner des Projektgebiets umgesetzt werden. Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" sollen Verbindungen geschaffen und Strukturen und Netzwerke geknüpft werden, um die diversen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten sich im Sinne der Sache zu Projektpartnern und Mitgestaltenden zu entwickeln. Darüber hinaus sollen über niedrigschwellige und unbürokratische Beratung die Zugänge zu sozialen Hilfen erleichtert und alltagspraktische Angebote ermöglicht werden. Probleme des Alltags hindern Bewohner des Projektgebiets oft daran, sich in die Belange des Stadtteils einzumischen. Lebensfreude und kulturelles Erleben als Grundbedürfnisse menschlichen Daseins sollen deshalb gefördert werden. Soziokulturelle Angebote können das Projektgebiet als Lebensmittelpunkt aufwerten und auch andere Akteure ins Gebiet hineinziehen. Die nachbarschaftsfabrik neuland bietet auch Einrichtungen, die zu Themen wie Gesundheitsförderung, Bildung, Erziehung, Umgang mit Finanzen/Schulden, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Leben im Alter, Ernährung, Frühe Hilfen und kulturelles Erleben arbeiten, die Möglichkeit dichter an die Bewohner heranzurücken und ihre Themen damit unmittelbarer anzubringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Projekte und Kooperationen müssen sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort messen lassen.
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohnern bekannt und wird positiv besetzt.
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf die Ausgestaltung genommen.
Beschreibung
Es treffen sich regelmäßig Interessensgruppen aus dem Projektgebiet in den Räumen der Nachbarschaftsfabrik.
Beschreibung
Es können sich Traditionen bilden und über die Modellprojektphase hinaus erhalten werdem.
Beschreibung
Die Ziele des Projekts werden von den Bewohnern erkannt und als wichtig erachtet.
Beschreibung
Über das Projekt kann eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Bewohner sich für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Beschreibung
Ein Praxisnetzwerk hat sich an der Umsetzung konkreter bedarfsorientierter Projekte zu messen.
Beschreibung
Verwaltung und Politik stehen dem Projekt offen und interessiert entgegen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Winsen (Luhe), LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Pflege e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger, Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde, Kalinka, Gruppe der russischsprachigen Frauen, Initiative vitnamesischer Frauen, Sudanesische Community, Arabischunterricht Herrn Badouns, Frauen der Kontaktstelle Integration, Projekt "Die Abräumer, Nachbarschaft des Albert-Schweit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raus aus den Schulden e.V., Jugendsozialarbeit der Reso-Fabrik e.V., Kontaktstelle Integration der Reso-Fabrik e.V., Pro Aktiv Center der Reso-Fabrik e.V., Tafel Harburg e.V., Herbergsverein, Team des Reso-Cafe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderarztpraxis Weyher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Galerie
img 0195
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in der Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Northeimer Südstadt erhält eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt für alle Bewohner*innen. Aktivitäten und Angebote, die die Bedarfe und Interessen der Anwohner*innen aufgreifen, führen zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Wohnviertel. Bei der Northeimer Südstadt (ehemals Soziale Stadt Gebiet) handelt es sich um ein am Rande der Stadt gelegenes Wohnviertel, das im Kern aus Wohnblocks und drei großen Hochhäusern besteht. In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren "fremdbestimmten" Veränderungen im Bezug auf die Wohnstruktur. Nach einer sukzessiven "Entwohnung" zahlreicher Gebäude, wird seit einem halben Jahr die Renovierung und Wiedervermietung aktiv durch eine Wohnungsgesellschaft betrieben. Die Anwohner*innen konnten bei all diesen Entwicklungen nie entscheidend in die Veränderungen eingreifen. Das neue Gemeinwesenprojekt "Gemeinsam in der Südstadt - Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel" soll eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle aufbauen, die den Anliegen Gehör und Raum schenkt. Durch aktive Befragung und diverse Methoden der Gemeinwesenarbeit soll das Viertel wieder attraktiver werden und an der gemeinsamen Identität der Bewohner*innen angesetzt werden. Die Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen sollen dabei sichtbar werden und u.a. zum aktiven und friedlichen Miteinander einen entscheidenden Beitrag leisten. Die Anlaufstelle unterstützt die Bewohner*innen ihre Interessen zu artikulieren und Aktivitäten umzusetzen. Zunächst wird es darum gehen die Anlaufstelle aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen, die Bewohner*innen untereinander bekannt zu machen und zu mobilisieren. Gemeinsam mit ihnen werden Aktivitäten umgesetzt und Veränderungen angestoßen. Denkbar sind etwa künstlerische Aktivtäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes, das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens, Nachbarschaftshilfe und Tauschbörsen, das Schaffen von Freizeitangeboten und selbstorganisierten Treffen uvm. Daneben wird durch die Anlaufstelle der Zugang zu Angeboten außerhalb des Viertels verbessert und durch Kooperationen mit anderen Trägern der Stadt Northeim das Angebot im Viertel bedarfsorientiert ausgebaut. So wird sich durch Kooperationen und durch aktive Anwohner*innen die Wohn- und Lebensqualität im Viertel verbessern und so eine Bereicherung für alle sein.
Ausgangslage
Das Quartier wird seit mehr als 25 Jahren vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Es handelt sich um ein ehemaliges Soziale Stadt Gebiet. Die Werk-statt-Schule (WsS) ist seit ca.15 Jahren in dem Quartier präsent, u.a. von 2009-2012 in einem durch Bundesmittel geförderten Gemeinwesenprojekt (BIWAQ). Vor ca.10 Jahren fing die verantwortliche Immobilienfirma an, die Wohnsubstanz zu "entwohnen", es gab konkrete Pläne für den Rückbau der Hochhäuser, viele Wohnungen, Häuserblöcke und die drei großen Hochhäuser standen jahrelang leer, es herrschte eine "geisterhafte" Stimmung. Seit einem knappen Jahr werden die leerstehenden Wohnungen wieder bewohnt. Die Migrationsberatung berichtet, dass zahlreiche Geflüchtete in die Südstadt ziehen, nachdem sie zuvor über Zuweisung auf den Dörfern gelebt haben und nun in die Kreisstadt ziehen möchten. Außerdem ist zu beobachten, dass Student*innen aus dem ca. 30 km entfernten Göttingen in der Südstadt günstigen Wohnraum gefunden haben und sich hier ansiedeln. (Siehe Homepage der Wohnungsgesellschaft www.schoener-wohnen-northeim.de/Neues_Leben.php). Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und haben hier gefühltes "altes Hausrecht". Diese Nachbarschaft birgt Konfliktpotential aber auch Chancen. Noch gibt es nur anonyme Grünflächen und keinerlei Orte mit Treffpunktcharakter. Die neue Wohnungsgesellschaft ist aktiver als die vorherigen. Eine aktive Gestaltung des Wohnumfelds scheint derzeit möglich. Die neue Phase der Bewohnung soll nun durch die Betroffenen selbst besser begleitet und durch gemeinwesenorientierte Angebote aktiv gestaltet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet unterteilt sich in drei Untergebiete. Die Randgebiete des Projektgebietes weisen teilweise eine andere Struktur auf (Schulen und Gewerbe) und heben sich klar vom Projektgebiet ab. Auf der Karte befindet sich das Gebiet 1. Grades, der sogenannte Hotspot, der Wohnbereich, der den größten Veränderungen oblag und optisch als Einheit wahrgenommen wird. In diesem Wohngebiet befinen sich auch drei noch unbewohnte Hochhäuser, die aber wieder vermietet werden sollen. Die großflächigen Grünflächen zwischen den Häuserblocks sind unattraktiv und anonym gestaltet. Im Osten grenzen die Parkflächen und Gebäude der Berufsbildenden Schulen an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Im Gebiet 2. Grades befindet sich das Asyl- und Migrationszentrum des Trägers, die Wohnstruktur ist ähnlich wie die oben genannte, jedoch fand hier eine kontinuierliche Vermietung statt. Das Wohngebiet dritten Grades weist größtenteils eine andere Wohnstruktur auf, da es sich überwiegend um Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Vorgärten handelt. In diesem Gebiet befindet sich eine Mehrzweckhalle, die im Rahmen des Soziale Stadt Projekts entstanden ist. Diese kann auch für die Gemeinwesenarbeit genutzt werden. Ebenso wird eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Schule angestrebt. Die Anwohner*innen des Wohngebiets dritten Grades werden nur indirekt in Projekte eingebunden.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnbaugesellschaft plant die Einrichtung von Betreutem Wohnen für alte Menschen und Menschen mit Behinderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
die Wohnbaugesellschaft plant mehr Wohnraum an Studierende zu vermieten
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier wird zentral und gut zugänglich eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese bietet sowohl die Möglichkeit die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Idealerweise werden ein Mann und eine Frau die GWA übernehmen. Es besteht Transparenz über Planungen und Vorgehen. Soziale Themen wie Bildung, Kultur, Freizeit, Stadtentwicklung werden aktiv bearbeitet, ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Hierzu sind Kooperationen geplant, insbesondere mit dem geplanten GWA-Projekt des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt und von unserer Expertise im Bereich Aktivierung und Befragung profitieren kann. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert und unterstützt die Planung und Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Garten Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Dialog, Asyl-Migrationszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familientreff Haerztor, Kinderschutzbund Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Elterntalk (Landkreis Northeim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Northeimer Wohnungsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo und HNA), StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann, Fraktionen, Ausschüsse, Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Galerie
stuehle
bagger
unbewohnt
verbarrikadierte fenster
fenster
bank
baustelle
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Elke Motzkau
Funktion Leiterin
Ziele festigen, Projekte voranbringen, Perspektiven schaffen
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5200 i.d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. Die Koordinierungsarbeit wurde bis 2018 fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung/ Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird. Durch die bisherige Arbeit wurden verschiedene Themen angesprochen. Alles Gruppen wünschen sich eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dieses konnte teilweise schon verwirklicht werden. Ein weiterer Ruf nach Treffpunkten für alle Altersgruppen war deutlich. Auch daran muss noch gearbeitet werden. Mit der kontinuierlichen Befragung ist eine einmalige Basis geschaffen worden. Sie führte auf verschiedenen Ebenen und Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits ein wichtiger Prozess in Gang gebracht worden. Es haben sich zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gegründet, die sich aktiv in das politische Geschehen einbringen. Drei weitere große Anliegen haben sich als Arbeitsauftrag für die Zukunft herauskristallisiert: 1. Die Anlaufstelle muss weiter etabliert werden 2. Die laufenden und kommenden Projekte sollen erfolgreich, zielorientiert begleitet werden 3. Zukunftsorientiert sollen Visselhöveder Jugendliche und örtliche Betriebe zusammengebracht werden Mit diesen drei großen Aufgaben wollen wir unsere Arbeit 2020 erfolgreich weiterführen.
Ausgangslage
In Visselhövede haben die schon die benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch die hier ansässigen Sinti. In den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, die jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Ähnliches trifft auf die Wohnsituation der Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links und rechts der Walsroder Straße. Auf der einen Seite haben wir ein in den 60ern und 70ern Jahren entstandenes Wohngebiet. Auf der anderen Seite ein neu entstandenes Eigenheimgebiet mit überwiegend kurdischer Bevölkerung, die starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind die 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, die in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber nicht weg wollen o. können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe sehr junger und jüngere Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, dass die Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und große bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migration nach V. kommen und d. Problem d. Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Gleichzeitig leiden d. V. Betriebe unter e. enormen Fachkräftemangel. Neben d. primären Aufgaben, die Wohngebiete attraktiver machen, Treffpunkte etablieren, Menschen zum Austausch zu bewegen, brauchen wir Ideen Beschäftigung zu sichern
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt V, insbesondere Pappelstraße, Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Straße.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Stadt V.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 734 Person im SGBII-Leistungsbezug, davon 510 Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, die AsylbLG-Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 324 Jugendliche im SGBII-Leistungsbezug, davon 112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, AsylbGL - Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Unterlagen zum Gebiet
vissel_karte.pdf (169.77 KB)
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andererseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubringen, beispielweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25 J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in V. durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern. Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen/ -erkundungen, Gremienarbeit, Diskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Vernetzung mit GWA in Nachbarkommunen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich zahlreich an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebnisse werden publiziert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Projektarbeiten werden vernetzt und arbeiten konstruktiv zusammen. Ehrenamtliche Arbeiten werden unterstützt.
Beschreibung
Die Entscheider, Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastruktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort benannt.
Beschreibung
Politik macht sich zur Aufgabe eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Visselhövede, Herr Grünhagen, Bürgermeister Herr Goebel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Eigenart
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizeit Herr Teuber, Frau Stabbat-Flägel / Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daa Frau Motzkau/ SOFA eV Frau Schlösser/Seniorenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/ BNW Herr Eden/ Jugendmigrationsdiest Frau Wicke/ Flüchtlichtlingsberatung Frau Golegos/ Tafel Rotenburg eV Herr Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke/ MTV Jeddingen Herr Leefers/ SV Schwitschen Herr Rickers/ SV Wittorf Herr Jessen/ Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Stadtion Frau Rück/ Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland/ der Grundschulen Frau Lattemann u. Frau Daboven/ Schulsozialarbeiter/ Berufseinstiegbegleiter Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann/ Hoyer Mineralöle Herr Hoyer/ JBS Herr Behrens, Frau Buse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Rotenburger Kreiszeitung Herr Wieters/ Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/ Bundestagabgeordneten Herr Klingbeil und Herr Kindler/ Landtagsabgeordneten Herr Holsten und Frau Traumann-Liebe
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das "Nette"-Quartier in Osnabrück – generationengerechter Stadtteil für Alle!

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel!
Projektbeschreibung
Der Fluss „Nette“ verbindet die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel und symbolisiert die Projektidee der Vernetzung von Jung und Alt. Bisher hat sich die kommunale Quartiersarbeit auf die Zielgruppen Kinder, Jugend und Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund und den Ansatz „Jugend stärken im Quartier“ fokussiert. Im Projektgebiet soll nun erstmalig modellhaft der integrative Ansatz „Quartier für Alle!“ umgesetzt werden. Die Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ und „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ arbeiten dabei ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der sozialraum- und beteiligungsorientierten, aktivierenden Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der integrative Quartiersansatz erweitert die Arbeit der Akteure um den Aspekt „Ältere im Quartier“. Nur durch die Implementierung dieses Ansatzes wird das Potential des Quartiers für die lokale Entwicklung erschlossen. Für den Schritt vom Austausch zum koordinierten Handeln ist ein/e Projektkoordinator*in erforderlich, der die bestehenden Strukturen (Akteure, Stadtteilzeitung etc.) und Vernetzungen (Runde Tische) aufgreift und alle Zielgruppen generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick nimmt. Dabei soll insbesondere das Engagementpotential im Projektgebiet für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote (Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Leselernhilfen, Großelternpatenschaften, Taschengeldbörse, Besuchs- und Begleitdienste, Demenzbetreuung etc.), aber auch für Freizeit- und Stadtteilkulturangebote erschlossen werden. Durch einen Prozess der Quartiersentwicklung soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht und die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden. Die Stadt übernimmt gemeinsam mit einem Quartiersbeirat die koordinierende Rolle.
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur im Projektgebiet verändert sich: • Der Anteil der Gruppen 60 und 80Plus steigt, in Haste leben insbesondere viele einkommensschwache ältere russischstämmige Aussiedler ohne familiäre Unterstützung. Es entstehen Herausforderungen der Versorgungssicherheit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese Alterung der Bevölkerung macht eine altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen und Unterstützungsstrukturen erforderlich. • Der Zuzug benachteiligter Bewohner sowie von Geflüchteten und Zuwanderern in ein angrenzendes Konversionsgebiet bewirkt im Projektgebiet einen hohen Integrationsbedarf in Schulen und Kitas. Der Zuzug von benachteiligten Menschen mit Migrationshintergrund führt zu Ängsten und verändert das Image des Projektgebietes. • Der seit 20 Jahren bestehende Nachbarschaftshilfeverein (NHV) mit seinen Unterstützungsangeboten bricht durch Überalterung der Mitglieder weg. • Engagement- und Selbstorganisationspotentiale bieten a) die aktive ältere Babyboomergeneration und b) die vorwiegend jungen Familien, die mit der Konversion der Britischen Streitkräfte am Sonnenhügel zugezogen sind. Darunter auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt mit 29 Wohneinheiten. Die genannten Bewohnergruppen (Alteingesessene, Neubürger*innen und Migrantengruppen) leben relativ unverbunden in unterschiedlichen Subkulturen. Bisher arbeiten die Einzelakteure im Gebiet mit einzelnen Zielgruppen (meist Kinder, Jugendliche und Familien), sie tauschen sich aus, arbeiten aber nicht integrativ an den genannten Herausforderungen und Problemen zusammen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um Teile der Osnabrücker Nordstadt, um das „Einzugsgebiet“ der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der Friedensgarten e. V., die Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße, das Mehrgenerationenhaus Haste, die Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Die drei Stadtteile sind ebenfalls in einem Bürgerforum der Stadt gemeinsam organisiert. Das als Projektgebiet herausgehobene Teilgebiet beheimatet verschiedene, für die GWA relevante Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen. Im Teilgebiet Haste kann von einer Spaltung der gut situierten Eigenheimbewohnerschaft und der benachteiligten, teils russischstämmigen Bewohnerschaft der Hochhäuser gesprochen werden. Im Westen umgrenzt das Projektgebiet die Konversionsfläche Sonnenhügel mit zugezogenen Neubürgern. Östlich vom Haster Weg ist die relativ gut situierte, aber stark alternde Bevölkerung angesiedelt (Hof Hanesch und „Höfe“ zwischen Haster Weg, Eller Straße und In der Dodesheide). Das Wohngebiet Dodesheide-Ost (östlich der Eller Straße) mit stark benachteiligter Bevölkerung wurde nicht dem Kern-Projektgebiet zugeordnet, da dort ein separates Unterstützungsprojekt „Jugend stärken im Quartier“ mit Anlaufstelle für die Quartiersbewohner*innen angesiedelt ist. Die Bewohner*innen berühren das Projekt jedoch als Nutzer*innen der Infrastruktur, Schulen, Kitas und der Migrations- und Flüchtlingsberatung (Kooperationsprojekt von Ev. Familien-Bildungsstätte und ev. Kirchengemeinde) des Projektgebietes. Sie werden außerdem durch die Freiwilligenprojekte des Projektgebietes (Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Lesepaten) erreicht. In der Mitte liegt das Naherholungsbebiet „Nettetal“ mit dem Fluss „Nette“, das von allen Quartiersbewohner*innen genutzt wird und dem Projekt seinen Namen gibt.
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, (nur SGB II)
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, der Kommunikationsprozess der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufgebaut
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat (auch vermittelt über lokale Einrichtungen und Organisationen) Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen im Quartier; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt, werden qualifiziert.
Beschreibung
Ressourcen des Quartiers, der Bewohner und Bewohnergruppen sind bekannt und dokumentiert. Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität). Ressourcen werden genutzt u. im Stadtteilnetzwerk weiterentwickelt.
Beschreibung
Soziale Akteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Akteure hat sich vom Austausch über das je einzelne Vorgehen zum abgestimmten Handeln im Hinblick auf einen „sozialen Stadtteil“ weiterentwickelt. Daraus entstehen zielgruppenübergreifende Projekte und Unterstützungsstrukturen.
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen (insbes. 60+ und Migranten). Qualifizierung „Freiwillige Nachbarschaftshilfe“ wurde durchgeführt. Zugewanderte/Ältere werden von Angeboten erreicht.
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche und Familien“, "Städtebau" und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Aus den Projekterfahrungen entwickelt die Verwaltung perspektivisch in Kooperation mit den Akteuren der GWA ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Prinzipien, Ziele und Standards wurde begonnen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landsmannschft der Deutschen aus Russland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste, Trägervernetzung vorwiegend im Bereich Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Waaghegge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Antonius (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindertagesstätte Rasselbande (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten Heilig Geist (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweitzer-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heilig-Geist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas-Morus-Schule (Haupt- und Realschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angelaschule Osnabrück (Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Osnabrück Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAOS e.V., Kultur für Alle Osnabrück
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Frauen(t)räume - Räume für Frauen

Ansprechpartner
Monika Rietze
Funktion Bildungsmanagerin
Selbstverwaltetes, integrierendes Frauen-Begegnungszentrum - Brückenschlag zwischen Quartier und Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Mai 2018 hat die Celler Zuwanderungsagentur in einem Quartier im Stadtteil Vorwerk – in dem viele Flüchtlingsfamilien Wohnung gefunden hatten – das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet. Mit einem Selbstverwaltungsteam (von den Frauen selbst „Parlament“ genannt) werden ein wöchentliches Programm und Einzelveranstaltungen angeboten. „Frauen(t)räume“ wird sehr gut angenommen und hat sich über die Grenzen Celles hinaus positioniert. Ein Besuch der Nds. Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe hat zur erhöhten Popularität beigetragen. Sowohl die im Selbstverwaltungsteam ehrenamtlich tätigen Frauen (die 2018 in 8 Monaten mit 875 Stunden Haus & Garten räumlich gestalteten und inhaltlich füllten) als auch die Teilnehmerinnen sind dankbar und froh, dass sie dieses Zentrum zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung und zum Netzwerken nutzen können. Kooperationspartner würdigen das Zentrum als Bereicherung für die gesamte Stadt und sehen es als Ergänzung eigener Angebote. Mit der dritten Förderperiode soll durch die Übernahme weiterer verantwortungsvoller Tätigkeiten, das Heranführen an zB PC-Nutzung, durch sportliche Aktivitäten/Ausweitung der Kooperation mit Kreissportbund und Sportverein sowie weiterer Schritte zur Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt werden. Theoretische und praktische Projekte zu gesundheitlichen Fragestellungen sollen die persönliche Entwicklung fördern und soziale Kontakte stiften. Insgesamt wird so die TEILHABE AM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN erhöht. Damit einher geht die Erarbeitung weiterer Kompetenzen zur VERSTÄRKTEN SELBSTORGANISATION/ -VERWALTUNG des Zentrums. Mit mehr Frauen im Team wird eine Ausweitung der Öffnungszeiten angestrebt. Kooperation mit einem benachbarten Mädchenprojekt sowie Mitarbeit im Sportverein und Sozialraumgremium zielen auf Gründung eines Vereins als eigene Trägerkonstruktion für das Projekt. Zur VERHINDERUNG DER BILDUNG EINES SOZIALEN BRENNPUNKTS soll die Wirksamkeit der Frauen in den Sozialraum erhöht werden. Unterstützt werden sollen sie durch Schulungen in Kommunikation und Konfliktmanagement. Auch dient die Kooperation mit dem örtlichen Sportverein (s.o.) als weiterer Brückenschlag vom Quartier in den Stadtteil, der durch eine unsichtbare Grenze vom Quartier getrennt ist. Offene Sprechstunden auch zur Konfliktbewältigung, Präsenz im Stadtteil und partielle Einbeziehung der Männer im Quartier/Stadtteil sollen die Prävention abrunden.
Ausgangslage
Im Quartier Himmelsberg-Talweg-Nordfeld leben nach wie vor eine Vielzahl von Frauen und Mädchen mit Fluchthintergrund. Die Stadtverwaltung Celle ist seit 2015 in der Betreuung von Geflüchteten gut aufgestellt. So haben vielfältige integrative Maßnahmen dafür gesorgt, dass es zu keinen großen Verwerfungen und Problemen im Zusammenleben von Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund kam. Dennoch erstarken immer wieder Ressentiments bei Teilen der Bevölkerung ohne und mit länger zurückliegendem Migrationshintergrund. Zudem birgt die Situation/Bevölkerungszusammensetzung im Quartier das Risiko einer Ghettoisierung. Daher ist es nach wie vor angezeigt, Menschen zusammenzubringen, ihnen die Möglichkeit des Kennenlernes und des Abbaus von Vorurteilen zu geben, damit aus Fremden Bekannte und im besten Fall Freund*innen werden. Das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet diese Möglichkeit speziell für Frauen. Die bisherige Zeit (in den Förderperioden) hat gezeigt, dass der Entschluss, sich ausschließlich an Frauen zu wenden, richtig ist. Die Frauen - gleich welchen Alters, welcher Herkunft oder Religion, ob aktiv im Selbstverwaltungsteam oder bei verschiedenen Anlässen ehrenamtlich tätig, oder ob "einfache" Teilnehmerinnen - sind erfolgreich in der gegenseitigen Stärkung und Ermutigung. Dieses betrifft sowohl das Feld privater Beziehungen als auch die Annäherung an das Feld der Erwerbsarbeit und die Positionierung im öffentlichen Raum. Nach wie vor gibt es viele ungedeckter Bedarfe der Frauen und ihrer Kinder. Diese Bedarfe - zB dem Verlernen der Muttersprache bei arabischen Kindern vorzubeugen - gilt es weiterhin aufzuspüren und zu befriedigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Einwohnerzahl
964
Quelle / Anmerkungen
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Daten der BA Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die BA übermittelt ab 2018 aus Datenschutzgründen keine Werte unter 10.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
EIgene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
nicht-deutsch und deutsch mit zweiter Staatsangehörigkeit Eigene Erhebung - Statistik Stadt Celle Sonstige = Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr. Sonstige = Stadtteil Vorwerk.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Stärken vor Ort nutzend soll die Selbstorganisation genutzt werden, um das Zusammenleben in der Nachbarschaft positiv zu gestalten. Hierbei stehen die Bewohnerinnen im Zentrum, sie knüpfen Netzwerke und gehen Kooperationen ein, um das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" mit Leben zu füllen. Dadurch sollen die zuvor entwickelten Ziele - 1) Bewohnerinnen nehmen verstärkt/verbessert am gesellschaftlichen Leben teil; 2) Die Nutzerinnen von Frauen(t)räume steigern die Selbstorganisation/Verwaltung und 3) eine soziale Brennpunktbildung ist verhindert - erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... auf die Bedarfe der Bewohnerinnen reagiert wird.
Beschreibung
... Bewohnerinnen im Selbstverwaltungsteam mitarbeiten und selbständig Angebote planen und durchführen.
Beschreibung
... Nutzerinnen in Angebote anderer Institutionen eingebunden sind und viceversa Kompetenzen von Frauen in anderen Institutionen in Frauen(t)räume einfließen.
Beschreibung
... durch die Nutzung der Stärken vor Ort Bindungen zu anderen Stakeholdern entstehen und mehrere Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen stattfinden.
Beschreibung
... Frauen gleich welchen Alters, sowie welcher Herkunft und Religion die Angebote wahrnehmen und in die ehrenamtliche Arbeit eingebunden sind und diese Frauen in den Stadtteil hineinwirken, ein konfliktfreies Miteinander wahrgenommen wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Fachdienst Sport und Jugend, Stadtteilmanagement NORD mit Sitz in Vorwerk; Celler Zuwanderungsagentur/Zentrale Anlaufstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE), Paritätischer Celle, Caritas, AWO, Familienbildungsstätte FABI, Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle, Agentur für Arbeit Celle, Erziehungsberatungsstelle des Landkreis Celle, Psychosoziale Beratungsstelle der Diakonie Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SportClub Vorwerk e.V., Kreissportbund Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Celle, Grundschule Vorwerk, DAA (GärtnerInnenausbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäus-Kirchengemeinde mit Familienzentrum Vorwerk und Kath. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Wilhelms, Sozialkaufhaus Allerhand u.a. Einzelhandelsgeschäfte in Vorwerk; ggf. IHK und HWK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung und Celler Kurier als Printmedien, Celle Heute und Celler Presse als Digitale Medien, Facebook-Gruppen Vorwerker Chat und Stadtteilmanagement, Webseite der Celler Zuwanderungsagentur; Infokreis Frauen(t)räume
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Ortsbürgermeisterin Vorwerk, Ortsbürgermeisterin des benachbarten Stadtteils Hehlentor, Rat der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarinnen aus dem Quartier und Stadtteil, interessierte Frauen aus ganz Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wire-Gruppe des Selbstverwaltungsteams; WhatsApp-Gruppen der Nutzerinnen
Typ
Stadtteil
Galerie
2019.03.22. wir leben zusammen organisatorinnen und unterstuetzerinnen
Zustimmung Veröffentlichung
On