Wir in ORINO - gesund und digital unterwegs
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefanie Akwa
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziale Arbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesundheitsförderung und Digitalisierung in Oberricklingen Nord-Ost
Projektbeschreibung
Wir in ORINO - gesund und digital unterwegs ist ein Kooperationsprojekt der LHH und des DRK. Das Projekt ist angesiedelt in Oberricklingen Nord-Ost (ORINO), dass durch eine hohe Diversität der 3056 Einwohner*innen geprägt ist und als Gebiet mit erhöhtem sozialen Handlungsbedarf identifiziert wurde. Die bisherigen Aktivitäten im Quartier zeigen, dass besonders im Bereich Gesundheit und digitaler Teilhabe Unterstützungsbedarf besteht. Es fehlt an Wissen über Angebote und Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Zugänge zu Angeboten werden zunehmend digitalisiert, was eine zusätzliche Hürde darstellt. Die Ermutigung zur Beteiligung von Menschen im Quartier braucht verstärkt personelle und zeitliche Ressourcen. Ziel des Projektes ist deshalb die Gesundheit und digitale Teilhabe durch erlebte Selbstwirksamkeit im Quartier zu verbessern. Dazu setzt eine Vollzeitstelle im Sinne der GWA verschiedene Maßnahmen um. 1. Erfasst sie Bedarfe und Ressourcen, erstellt einen Ressourcenatlas, bringt Akteure zusammen und nutzt vorhandene Strukturen für Synergien. Eine AG Gesundheit und Digitalisierung wird gegründet. Als gemeinsamer Auftakt finden die ersten Gesundheitstage in ORINO statt. Die Menschen werden in die Entwicklung geeigneter Maßnahmen einbezogen. Durch aktivierende Befragungen, z.B. mit dem Kulturwagen MobiRick, werden Ideen und Bedarfe der im Quartier lebenden Menschen erfasst. 2. Diese münden in niedrigschwellige Angebote im Bereich Gesundheit (z.B. Sprechstunde, Bewegungsangebote) und Digitalisierung (z.B. Basiskurs) ein, die für die Menschen als nutzbringend empfunden werden und so als Türöffner fungieren. Darüber hinaus dienen sie auch als niedrigschwellige Begegnungsräume, die gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen ermöglichen. 3. Damit Selbstwirksamkeit wirklich erlebbar wird, reicht Empowerment nicht aus. Die Ressourcen der Menschen im Quartier sollen genutzt und sie schrittweise dazu angeleitet werden, selbst Angebote zu übernehmen. So findet ein Perspektivwechsel vom Hilfesuchenden zum Helfenden statt. Gleichzeitig werden sie ermutigt, sich einzubringen, Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, diese in die Sanierungskommission einzubringen und aktiv das Quartier mitzugestalten. Die Besonderheit liegt darin, dass geplante Angebote direkt in den Räumlichkeiten verschiedener Träger angedockt werden, um diese möglichst nachhaltig im Quartier zu verankern. Das Projekt findet in der Lebenswelt des Quartiers statt.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier leben viele sozial benachteiligte Familien, die Langzeitarbeitslosigkeit ist hoch. Das erhöhte Armutsrisiko bedeutet Einschränkungen in Lebensbedingungen und Teilhabechancen. Dies zeigt sich u.a. im Gesundheitsverhalten, z.B. in mangelnder Bewegung, unausgewogener Ernährung oder in chronischen Erkrankungen. Infos über Gesundheitsvorsorge und Bewusstheit für Gesundheit fehlen, Angebote werden nicht genutzt. Ein Drittel der Handlungsbedarfe, die von im Familiencoaching des Jobcenters befindlichen Personen benannt wurden, beziehen sich auf gesundheitliche Probleme. Dies liegt auch an mangelnder digitaler Teilhabe. Online-Dienste bekommen mehr Bedeutung, z.B. bei Terminvereinbarungen oder Bewerbungen. Auch Dienste der Krankenkassen werden digitalisiert (z.B. ePA). Es fehlt an Know-how im Umgang mit Online-Formularen, Datenschutz, Vetragswesen und Gefahren im Internet. Darüber hinaus treffen verschiedene Zuwanderungsgenerationen und Multiproblemlagen aufeinander, Annahmen über „den Anderen“ fördern das „Unter-sich-bleiben“, Menschen im Quartier bringen sich kaum ein, Begegnungsmöglichkeiten gibt es wenige. Deshalb gibt es das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (seit 2017). Die Stadt Hannover hat zwei Mitarbeitende im Quartiersmanagement eingesetzt. Im Rahmen des Programms sind gute Maßnahmen entstanden, z.B. Runde Tische zur Vermeidung Jugendarbeitslosigkeit und Sicherheit im Quartier. Es gibt ebenfalls eine Sanierungskommission. Diese Strukturen können genutzt werden, um die Themen digitale Teilhabe und Gesundheit im Quartier voranzubringen, neue Akteure zu gewinnen, vorhandene Ressourcen zu bündeln und gleichzeitig die Menschen im Quartier stärker einzubinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Oberricklingen Nord-Ost
Beschreibung
Das Projektgebiet ist das Gebiet Oberricklingen Nord-Ost. Die westliche Grenze bildet die Pyrmonter Straße, die östliche Grenze die Frankfurter Allee. Im Süden wird das Projektgebiet begrenzt durch die Wallensteinstraße, im Norden bildet die B65 eine natürliche Grenze.
Einwohnerzahl
3056
Quelle / Anmerkungen
Integriertes Entwicklungskonzept 2019 Oberricklingen Nord-Ost
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Oberricklingen Nord-Ost gehört durch seine Problemlagen zu den besonders benachteiligen Quartieren, weshalb das Gebiet durch das Programm Sozialer Zusammenhalt gefördert wird. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Sanierung des Gebietes. Das Quartiersmanagement vor Ort hat das Ziel über die Maßnahmen der Verwaltung zu informieren und die Anliegen der Verwaltung weiter zu tragen. Im Rahmen der Aktivitäten des Programms und des Quartiersmanagements wurde deutlich, dass besonders im Bereich Gesundheit und digitaler Teilhabe ein erhöhter Förderbedarf im Gebiet besteht. Die vorhandenen sozialen Einrichtungen sind jedoch bereits stark ausgelastet. Es ist keine Einrichtung in der Lage, sich den Themen Gesundheit und Digitalisierung in dem Maße zu widmen, in dem es notwendig wäre, um die Teilhabe der Menschen im Quartier zu sichern. Dies liegt insbesondere daran, dass der Zugang zu den Menschen, insbesondere bei sensiblen Themen wie Gesundheit, durch eine Vertrauensbasis aufgebaut werden muss. Dies benötigt Zeit und Ressourcen. In Abgrenzung zum Sozialen Zusammenhalt widmet sich das Projekt Wir in ORINO – gesund und digital unterwegs durch eine Maßnahmekombination den Themen Gesundheit und digitale Teilhabe, bringt diese koordiniert im Quartier vorwärts und nutzt und ergänzt dafür auch bereits entstandene Strukturen. Das Projekt dient also als sinnvolle Ergänzung zum Programm Sozialer Zusammenhalt. Es sind bereits gute Initiativen entstanden, darunter verschiedene Gremien, die sich mit verschiedenen Themenstellungen beschäftigen. Die Themen Gesundheit und digitale Teilhabe sind dabei bisher nicht berücksichtigt. Durch konkrete Angebote (z.B. Gesundheitsangebote) deckt es identifizierte Angebotslücken und stellt durch Empowerment-Angebote niedrigschwellig einen Zugang zu den Menschen im Quartier her. Dabei fokussiert es insbesondere die Zielgruppen, die bisher kaum oder keine Angebote wahrnehmen. Die Erfahrungen zeigen, dass dies zeitliche und personelle Ressourcen benötigt. Kontakte zu den Menschen und besonders Vertrauen müssen niedrigschwellig aufgebaut werden. Dies geht nur durch zusätzliche menpower. Ist niedrigschwellig Kontakt aufgebaut, kann schrittweise Selbstorganisation und Beteiligung gefördert werden. Diese soll dann sinnstiftend in die bestehende Sanierungskommission einfließen. Es besteht ein Bezug und eine Kooperation zum Quartiersmanagement, um eine nachhaltige Verankerung im Quartier zu gewährleisten, Synergien zu erzielen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen beziehen sich auf den Anteil an Kindern und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren. Im Vergleich zur gesamtstädtischen Zahlen ist der Anteil höher.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen beziehen sich auf Deutsche mit Migrationshintergrund. Im Vergleich zur gesamtstädtischen Zahlen ist der Anteil höher.
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Stadtentwicklung-und-Bauen/Fachbereich-Planen-und-Stadtentwicklung/Stadtentwicklung/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung-und-demografischer-Wandel
sowie
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Vergleich zu den Zahlen der Stadt Hannover, leben im Projektgebiet weniger Menschen über 60 Jahren.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt ist im Projektgebiet um ein vielfaches höher als in der Stadt Hannover.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Anzahl der Alleinerziehenden liegt über dem hannoveraner Durchschnitt.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Anzahl arbeitsloser Menschen ist im Projektgebiet mehr als doppelt so hoch wie im gesamtstädtischen Bereich.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Projektgebiet in Prozent
63
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl bezieht sich auf Kinder bis einschließlich 17 Jahren.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/8DE5913D03C507CFC12585BB00184A08/$FILE/1622-2020_Anlage1.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_orino.jpg
(234.36 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Diese wird als Handlungsansatz verstanden, bei dem durch geeignete Methoden Bedarfe und Stärken im Quartier entdeckt, Ressourcen genutzt und aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die Schließung der entdeckten Bedarfslücken. Wichtiges Instrument hierfür ist die Netzwerkarbeit und das erschließen von Synergien der im Quartier aktiven Akteur*innen. Dort, wo Partner*innen und Angebote fehlen, werden neue Angebote gemeinsam entwickelt. Die Interessen der Menschen im Quartier und die Hilfe zur Selbsthilfe stehen dabei im Fokus. Sie sollen dazu ermutigt werden, sich selbst und ihre Bedürfnisse einzubringen und ihre Lebensbedingungen so zu verbessern. Dazu verfolgt das Projekt zunächst den Ansatz, die persönlichen Kompetenzen der Menschen vor Ort im Bereich Digitalisierung und Gesundheit durch empowernde Angebote zu stärken, die als nutzbringend empfunden werden. Sie dienen als Türöffner. Sind niedrigschwellig Kontakte aufgebaut, werden die Menschen im Quartier dazu ermutigt, selbst Angebote zu planen und durchzuführen. Das Projekt wirkt dabei als Unterstützerin. Gleichzeitig wird nicht nur die Selbstermächtigung gefördert (Hilfesuchende werden zu Helfenden), sondern durch niedrigschwellige Angebote werden auch die Kontakte zu und zwischen den Menschen gestärkt. Gegenseitiges Verständnis für unterschiedliche Lebenswirklichkeiten kann so wachsen, Isolation und Konflikte werden verringert, helfende Strukturen entstehen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure vor Ort haben sich zu einem Bündniss zusammen geschlossen und bringen konsequent die Themen Gesundheit/digitale Teilhabe im Quartier vorwärts. Eine AG hat sich gegründet, alle vorhandenen Gremien arbeiten aufeinander abgestimmt.
Kriterium
Beschreibung
Vorhandene und neue Angebote im Bereich/Gesundheit sind so strukturiert, dass sie alle mitdenken. Zugangsbarrieren sind abgebaut und auch Zielgruppen, die bisher Hemmungen/Probleme hatten, Angebote anzunehmen, nutzen die Angebote im Quartier.
Beschreibung
Geeignete Methoden zur Beteiligung sind entstanden. Bedarfe der Menschen im Quartier werden in den Quartiersgremien mitgedacht. Sie fließen in die Sanierungskommission ein, entsprechende Maßnahmen werden verabschiedet. Passende Angebote sind entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Kontakte zu den Menschen im Quartier sind aufgebaut, ihre Bedarfe erfasst. Für sie als nuztbringend empfundene Angebote sind etabliert. Diese haben sie selbst durch geeignete Beteiligungsformate mitentwickelt. Sie wurden nicht über sie hinweg entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Durch konkrete Angebote der Begegnung und des Empowerment begegnen sich Menschen im Quartier unterschiedlicher Lebensmillieus. Verständnis füreinander und gegenseitige Hilfe entsteht durch das gemeinsame Stärken von Kompetenzen (z.B. digitale Kompetenzen)
Beschreibung
Die vorhandenen Akteure kennen sich und arbeiten zusammen. Sie entwickeln gemeinsame Projekte, ausgerichtet an den Bedarfen der Menschen. Die AG Gesundheit und Digitalisierung besteht auch nach Projektende weiter.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita St. Lucia der Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Krippe der beiden Trägervereine wirbelwind e.V.“ und Sausewind e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hort Munzeler Straße der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsunterkunft Munzeler Straße des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Thomas Gemeinde Ricklingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsarbeit Welcome vom Verein „Miteinander für ein schöneres Viertel e.V
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch die Kooperation des DRK und der LHH ist das Projekt von Beginn an in die kommunalen Netzwerke und Strukturen eingebunden, Finanzierungsmöglichkeiten frühzeitig eruiert. Gesundheitsangebote finden z.T. direkt in den Räumlichkeiten der benannten Akteure statt, z.B. im Stadtteilzentrum und Nachbarschaftsarbeit. Dadurch werden die vorhandenen Akteure sinnvoll ergänzt, keine Doppelstrukturen geschaffen. Akteure sind informiert und befürworten das Projekt, bieten z.T. Räume und Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Pflegeassistenten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Stachowiak
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir wollen das soziale Unterstützungsnetzwerk in Schneverdingen werden.
Projektbeschreibung
Der noch zu gründende Verein Die Pflegeassistenten will die Last der Betreuung und Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen egal welchen Alters und welcher Nationalität auf viele Schultern verteilen. Der als gemeinütziger anzuerkennende Verein möchte geschulte ehrenamtliche Helfer und Helferinnen dafür einsetzen. Dabei soll der Verein nach §45a/b SGB XI vom Nds. Sozialministerium anerkannt werden, so dass die Ehrenamtlichen dann auch eine Übungsleiterpauschale erhalten können. § 45a/b SGB XI beschreibt die Angebote zur Unterstützung im Alltag, die über die Entlastungspauschale ab dem Pflegegrad 1 mit 125 Euro monatlich abgerechnet werden kann. Unter Betreuung meinen wir das Ehrenamtliche konkret vor Ort z.B Hilfestellung geben bei alltäglichen Aufgaben in der Häuslichen Umgebung, Besuchsdienste, Unterstüzung bei kleinen technischen Herausforderungen, Begleitung eines Gottesdienstes oder Friedhofs, Begleitung bei der Freizeitgestaltung. Auch das Angebot sich wöchentlich mit einer Gruppe von Hilfsbedürftigen im Mehrgenerationenhaus zu treffen, ist zu berücksichtigen. Die einfache Unterstützung von Eltern im Form einer Begleitung bei pflegebedürftigen Kindern oder der geplante Austausch untereinander, soll ermöglicht werden. Alle für den Verein tätigen ehrenamtlichen Tätigen müssen eine 30 stündige Schulung absolvieren, die sie auf die auftretenden möglichen Situationen vorbereitet. Hierzu muss auch noch ein Schulungskonzept erarbeitet werden. Wir wollen mit unseren erhrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern und uns in Zukunft Unterstützenden die Nachbarschaft auch in den einzelnen Ortsteilen von Schneverdingen neu gestalten. Es soll ebenfalls mit Hilfe von digitalen noch zu erstellenden Medien eine Möglichkeit gechaffen werden, dass zum einen die Helfer und auch die zu Unterstützenden mit gleichen Interessen zusammen finden können. Zum anderen soll auch die Unterstützung vor Ort zeitlich flexibel bleiben, so dass jeder durch die digitale Medien wie z.B. eine noch zu programierende App oder Homepage seinen Bedarf anmelden kann. Hierzu muss der Verein einen Pool an Ehrenamtlichen wie auch einen Pool an Hilfsbedürftigen gewinnen. Dafür bedarf es Werbung wie auch Flyer, Homepage und die Nutzung sozialer Medien wie auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen bestehenden Organisationen wie Kommune Inklusiv, Verbände der Landfrauen oder den Kirchen usw. Ebenfalls wird Hilfe bei der Beantragung des Pflegegrades angeboten.
Laufzeit
2021-08-02 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Derzeit gibt es in Schneverdingen lediglich Pflegedienste, die komplett überlastet sind. Es gibt keine Möglichkeiten, sich auszutauschen oder eine Betreuung für pflegebedürftigte Kinder oder Jugendliche zu erhalten. Es werden keine anderen Betreuungsleistungen angeboten. Insbesondere bei den Zugereisten gibt es eine große Vereinsamung, da sie auch nach Jahren noch nicht in die örtliche Gemeinschaft integriert worden sind. Es muss ersteinmal in Schneverdingen eine Institution geschaffen werden, der diesen Betroffenen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen kann. Viele Betroffene wissen nicht, welche Rechte sie haben ein. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Das es neben hauswirtschaflicher und pflegender Unterstützung noch andere Hilfestellungen gibt, ist den auch in diesem Umfeld Tätigen zum großen Teil nicht bekannt. Auch das es für viele Kinder und Jugendliche oder auch junge Erwachsene die Möglichkeit der Untersützung durch die Pflegekasse gibt, wird von seiten der Krankenkassen nicht angesprochen. Und dabei handelt es sich nicht nur um körperbehinderte Personen, sondern auch um z.B. entwicklungsverzögerte Kinder und Jugendliche. Durch noch zu erstellende Vorträge auch in Zusammenhang mit den Schulen wie auch den einzelnen Verbänden und Kirchen müssen diese Informationen weitergegeben werden. Auch sind nicht ausreichend geschulte oder ausgebildete Kräfte vorhanden, diese Lücke muss durch Ehrenamtliche gefüllt werden. Diese Möglichkeit kann derzeit noch nicht genutzt werden, da es für diesen Einsatz von diesen Helfern noch keine Instutition gibt, die von Nds. Sozialministerium nach §45a/b SGB XI anerkannt ist.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Schneverdingen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Schneverdingen mit ihren zugehörigen Ortsteilen.
Einwohnerzahl
19000
Quelle / Anmerkungen
homepage Stadt Schneverdingen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
schneverdingen_-_google_maps.pdf
(769.85 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es soll ein sozialer Raum geschaffen werden, in dem es durch koordinierte Angebote und gegenseitige Hilfen auch älteren und pflegebedürftigen Menschen möglich ist, in ihrem vertrauten Umfeld betreut werden zu können.
Diese Betreuungsleistung gibt Antwort auf zwei Problemfelder:
1. Wir hoffen so dem Wunsch der Menschen zu entsprechen, in ihren „eigenen vier Wänden“ unterstützt werden zu können und auch in schwierigsten Fällen Hilfe zu erhalten.
2. Mit unseren Ehrenamtlichen können wir die teilweise überlasteten ambulanten Versorgungsunternehmen auch unterstützend als Nachbarschaftshilfe beiseite stehen.
Beides soll damit erreicht werden, dass Versorgungsangebote in den Stadt besser vernetzt und wir als neuer gegründeter Verein neue Hilfen anbieten werden. Unsere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sollen effektiver und besser zugeschnitten auf das individuelle Problem angeboten werden. Dabei sollen nicht nur die professionellen Dienste, sondern auch die Quartiersbewohner selbst beteiligt werden. Daneben stehen Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe im Mittelpunkt, insbesondere im Zusammenspiel von älteren und jüngeren Menschen. Es sollen soziale Netzwerke und Verbindungen zwischen allen Generationen unterstützt und gebildet werden. Gemeint sind damit Maßnahmen, wie Alltagshilfeleistungen, gemeinsame Freizeitbeschäftigungen und soziale Maßnahmen.
Methoden
Vorhandene Strukturen
In Schneverdingen gibt es neben dem Mehrgenerationenhaus e.V. als Kümmerer auch eine Freiwilligenagentur, die ebenfalls im Mehrgenerationenhaus angesiedelt ist. Das Mehrgenerationenhaus kümmert sich umfassend um alle Generationen, es bietet sowohl eine Kinderbetreuung wie auch vielfältige Seniorenaktivitätenund ehrenamtliche Engagementmöglichkeiten an. Der Verein ist Partner bei der Integration von Migranten und arbeitet mit mehren Partnerorganisationen zusammen. Die Freiwilligenagentur unterstützt vor Ort mit Ehrenamtliche. Hier ist die Freiwilligenagentur konkreter Ansprechpartner wie z.B. die Suche nach Lernpaten für die einzelnen Schüler. Hier kann die Freiwilligenagentur auch die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses nutzten. Gleichzeitig gibt es in Schneverdingen das Projekt Kommune Inklusiv von der Aktion Mensch, das sich um Belange von Behinderten kümmert und neue Konzepte erarbeitet. Diese arbeiten sowohl mit den Schulen wie auch mit dem Mehrgenerationenhaus und der Freiwilligenagentur zusammen. Gleichzeitig gibt es mehre Arbeitskreise wie Prävention Kinder und Jugend sowie den Hilfe aus einer Hand. Diese GbR Sozialdienstleister bringt alle mögliche Unterstüzungsangebote für Eltern zusammen wie z.B. Tagesmütter und Beratungsleistungen für diese. Zusätzlich gibt es noch den Verein zur Pflege e.V. der alle ambulanten Pflegeleistungen anbietet und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Gleiches gibt es auch für die für die ambulante Pflege zugelassene Diakonie.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Agentur Schneverdigen, Kommune Inklusiv Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulanter Kinder- und Jugenhospizdienst Calluna e.V. für Schneverdingen , Landfrauen Schneverdingen, Landfrauen Lünzen, Landfrauen Zahrensen, Mehrgenerationenhaus Schneverdingen, Hilfe aus einer Hand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzte in Schneverdingen Verein zur Pflege e.V. Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KGS Schneverdingen, Grundschule Lünzen, Grundschule Pietzmoor, Grundschule Osterwald,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evangelische Peter und Paul Gemeinde Schneverdingen, CVJM Schneverdingen, katholische Gemeinde Schneverdingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Pflegeassistenten wird innerhalb des Mehrgenerationenhauses Schneverdingen e.V. tätig werden. Eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Agentur, Kommune Inklusiv und den Landfrauenverbänden ist geplant. Die Unterstützung der Kommune Schneverdingen ist zugesagt, da es derzeit noch kein Angebot dieser Art gibt. Die Wirtschaftlichkeit ist durch die Abrechnungen des Entlastungsbeitrages bei den Pflegekasse gewährleistet. Dieser Betrag wird durch die geplanten Pflegereform 2021 erheblich erhöht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Belm in Bewegung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mareike Kamp
2. Kurzbeschreibung
Unsere Gemeinde.Stärken - wir sind Belm.
Projektbeschreibung
Die Corona-Pandemie hat zu Rückschritten in der kommunalen Gemeinwesenarbeit geführt. Strukturen konnten den Belastungen nicht standhalten. Die Anwohner*innen haben sich zudem gezwungenermaßen in den privaten Bereich zurückgezogen. Sportliche Aktivitäten konnten nicht stattfinden, die Isolation führt zu Frust, die Situation als Ganzes zu Sorgen und Unsicherheiten. Stress und daraus resultierende physische und psychische Erkrankungen nehmen zu. Doch auch unter den schwierigen Bedingungen hat sich gezeigt, welches Engagement die Menschen an den Tag legen – dem Aufruf des Freiwilligenbüros sich z.B. als Einkaufshilfe zu melden kamen so viele Personen nach, dass der Bedarf gar nicht mithalten konnte. Diese Motivation zu kanalisieren und zu nutzen, um Gemeinschaft zu gestalten steht im Zentrum von „Belm in Bewegung“. Das während Corona gesteigerte Bedürfnis nach Gemeinschaft und Aktivität aufzugreifen gelingt dabei über die Themen Ernährung, Sport und Stressreduktion. Anhand derer kommen die Anwohner*innen wieder "in Bewegung" – sie werden buchstäblich wieder aktiv und nehmen, im übertragenen Sinn, ihre Umgebung neu wahr. Die Anwohner*innen werden dazu motiviert, positive Aspekte der Gemeinde in der Vordergrund zu stellen und diese aktiv mitzugestalten. Dies bildet einen Dreiklang aus gesundheitlichen Aspekten, die Leitmotiv sind und Zugänge ermöglichen, wodurch ein partizipativer Prozess angestoßen wird, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt bei dem wiederum die positiven Aspekte der Gemeinde in den Vordergrund gestellt und öffentlichkeitswirksam dargestellt werden. Auf Augenhöhe mit den Anwohner*innen werden Aktionen sowie Ideen für den im Projektgebiet zentralen Ententeich entwickelt, der komplett neu gestaltet wird. Dieser soll Treffpunkt und Freiraum werden, gleiches gilt für den Bürgerpark. Die Menschen werden dabei klar als Expert*innen für die Verbesserung des Umfeldes und der Möglichkeiten vor Ort angesprochen. Auch bestehende Räume werden im Rahmen des Projektes geöffnet. Das Projekt ist so Initialzündung für einen Neustart zur bewegenden Gemeinde. Dabei werden sowohl die Menschen angesprochen, die schon länger in Belm leben und ihre Gemeinde wiederentdecken als auch jene, die neu zugezogen sind. Alle Gruppen werden eingebunden: Kinder, Jugendliche, Familien, Senior*innen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund - Ziel ist gegenseitiges Verständnis und die Entwicklung einer gemeinsamen Überzeugung: "Wir in Belm bewegen!"
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Corona-Pandemie hat Belm beeinflusst wie andere Kommunen-ehrenamtliche Strukturen sind weggebrochen, hauptamtliche Angebote mussten drastisch reduziert werden. Die physische & psychische Belastung durch Unsicherheit, Isolation und wirtschaftliche Sorgen trifft auf eine komplexe Bevölkerungsstruktur mit zahlreichen migrantischen Gruppen (Russlanddeutsche, Geflüchtete, osteuropäische Arbeitsmigrant*innen), hohe Anteile von Menschen im Leistungsbezug und eine alternde Gesellschaft. Belm leidet trotz zahlreicher Bemühungen seitens der Gemeinde, sozialer Akteur*innen und Anwohner*innen aufgrund der oben genannten Faktoren unter einem negativen Ruf. Viele Anwohner*innen sind schwer zu erreichen und wenig motiviert sich am Leben in der Gemeinde zu beteiligen. Probleme, wie zunehmender Vandalismus (brennende Mülleimer, zerschlagene Scheiben an Schulen)& Verschmutzung werden erkannt, dies wird jedoch nicht als Ansatz für eigenes Handel, für Verbesserung gesehen. Dabei lassen sich in der Kommune zahlreiche positive Aspekte finden. Eine Vielzahl engagierter sozialer Akteur*innen sowie eine gute Vernetzung zwischen verschiedenen Vereinen und Institutionen besteht, es mangelt jedoch an Impulsen und den Zugängen zu den Anwohner*innen. Vielen sind die Möglichkeiten vor Ort nicht bewusst, dazu gehören auch die Möglichkeiten sich Freiräume in der Gemeinde zu erschließen. Die Umgebung bietet viel Potential aktiv zu werden und mitzugestalten. Diese positiven Standortfaktoren werden im Projekt ins Zentrum gerückt, um gute Nachbarschaft zu ermöglichen. Angeschlossen werden kann dabei an die Ergebnisse des Projekt "NaDi", das bis Ende 2020 im Rahmen der Förderung "Gute Nachbarschaft" lief.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Zentrum der Gemeinde, Belm-Powe. Es umfasst die Straßen:
Heideweg 37-45
Breslauer Ring 1-20 (gesamt)
Stettiner Str. 1-21 (gesamt)
Frankfurter Str. 2-10
Leconskamp 1-101, 2-78 (gesamt)
Schulstr. 37-55
Ringstr. 1-71, 2-90
Placken Ellern 2-86
Das Gebiet bildet zum einen das Zentrum der Gemeinde, zum andere ist die Struktur der Anwohner*innen äußerst herausfordernd und geprägt durch einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund sowie Transferleistungsempfänger*innen. In dem Gebiet liegen aber auch zentrale Treffpunkte wie der Marktplatz und der Ententeich mit angrenzendem Park. Auch zahlreiche Netzwerkpartner*innen und Institutionen sind in dem Projektgebiet bzw. angrenzend angesiedelt.
Einwohnerzahl
2357
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenerhebung Gemeinde Belm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung Gemeinde Belm
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung Gemeinde Belm
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nur Menschen im SGB II Bezug
Hochrechnung auf Basis der Strukturdatenfortschreibung der Gemeinde Belm
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_belm_in_bewegung.pdf
(424.09 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA arbeitet anhand der Bedürfnisse und Interessen der Anwohner*innen und fördert die Partizipation im sozialen Bereich durch Vernetzung und Stärkung vorhandener Ressourcen. GWA versteht sich dabei als Unterstützung, nicht als Leitung. Zu Beginn steht die Schaffung von Zugängen, dies wird im Rahmen von „Erzählbars“ erreicht. An öffentlichen Plätzen, in den Vierteln, bei den soz. Akteur*innen sind die Mitarbeiter*innen im Wechsel vor Ort und suchen das Gespräch zur aktuellen Situation der Anwohner*innen und der Gemeinde. Auf Basis dieses Austausches werden gemeinsam mit den Anwohner*innen erste Aktionen diskutiert. Der Auftaktspaziergang markiert den öffentlichkeitswirksamen Start des Projektes, der nicht nur Interesse generiert, sondern auch die Möglichkeiten der Gemeinde präsentiert. Dabei lebt das Projekt von der Rückkopplung mit und dem Engagement der Anwohner*innen, die Mitarbeitenden haben vor allem die Funktion den Austausch anzustoßen und daraus entstehende Ideen zu unterstützen bzw. andere für die Unterstützung zu gewinnen. Anhand der Oberthemen Sport, Ernährung, Stressreduktion werden jedoch auch Teilprojekte angestoßen, da dies niedrigschwelliger für die Anwohner*innen ist. Diese Elemente sollen sich über die Dauer des Projektes zunehmend durch ehrenamtliches Engagement tragen, so dass die nur in reduziertem Maße mögliche hauptamtliche Unterstützung nach Projektende ausreicht, um langfristig zu wirken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf Augenhöhe mit den Anwohner*innen gearbeitet, sie sind die Expert*innen für die Gestaltung ihrer Umgebung
Kriterium
Beschreibung
Ideen der Anwohner*innen sind im Fokus, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt
Kriterium
Beschreibung
Angebote und positive Aspekte des Umfeldes stehen im Fokus und werden im Projekt aufgegriffen und weiterentwickelt
Kriterium
Beschreibung
Einbeziehung und Reaktivierung des bestehenden Netzwerkes
Kriterium
Beschreibung
gemeinsame Aktivitäten und Projekte, die für alle nutzbar sind
Beschreibung
zentraler Treffpunkt "Ententeich" wird neu gestalter, dabei enge Einbeziehung der Anwohner*innen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleis 3 Pro Belmer Jugend - offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement so zu fördern, dass auch über das Projekt hinaus die Anwohner*innen weiter aktiv bleiben. Durch die enge Anbindung an das Netzwerk Soziale Akteur*innen wird hier angestrebt, mindestens Teile der erarbeiteten Projekte und Strukturen über verschiedene Träger*innen zu etablieren und zu erhalten. Auch die Gemeinde ist bereit das Projekt zu unterstützen, konkrete Möglichkeiten werden im Laufe des Projektes mit der Politik diskutiert.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürgerhaus im Mittelpunkt - gute Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silke Gherbi-Opel
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungscafe
Projektbeschreibung
Mit dem Begegnungscafe möchte das Bürgerhaus Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen (Familien, Senioren, Alleinerziehende, Menschen mit Flucht- o. Migrationshintergrund, langzeitarbeitslose) zusammenbringen. Das Begegnungscafe möchte für eben diese Zielgruppe mit geringem Einkommen ein kostengünstiges, gesundes Mittagessen zur Verfügung stellen. Bestehende Strukturen, zu unterschiedlichen Vereinen, Gruppen, Schule, Flüchtlingshilfe sollen genutzt und ausgeweitet werden. Eine Zusammenarbeit mit der Speisekammer e.V. (ähnlich Tafel) wird angestrebt. Weiterhin will das Projekt die Vernetzungen der hiesigen Vereine u. Gruppen, wie die Fairtradegruppe anstreben, um auch den Aspekt des fairen Handels, Auswirkungen unseren Konsums auf das Klima zu berücksichtigen. Das Begegnungscafe soll mit ehrenamtlicher Unterstützung aufgebaut werden, Nutzer*innen haben langfristig die Perspektive in das Projekt eingebunden zu werden und es weiterzuentwickeln und mitzuarbeiten.
Laufzeit
2021-04-27 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bürgerhaus ist im Mai 2020 fertiggestellt worden und liegt im Kernort Wardenburg. Wardenburg ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit vielen kleinen Dörfern und einer unmittelbaren Nähe zu Oldenburg. Das Bürgerhaus versteht sich als ein offenes, barrierefreies Haus für alle Menschen aus der Gemeinde Wardenburg. Es ist eine soziokulturelle Einrichtung, ein Treffpunkt für Freizeitgestaltung, Beratung, Betreuung u. Bildung aller Altersgruppen der Gemeinde. Unser Haus bietet Veranstaltungen u. Projekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen. Aufgrund der Corona Pandemie konnte das Haus nur phasenweise öffnen. In den Öffnungsphasen wurde es von verschiedenen Gruppen ( Cafe Kinderwagen, Seniorentreff, offene Kinder- und Jugendarbeit; Beratungen usw.) sehr gut besucht. Die Nutzer*innen sind Menschen, die bereits in Vereinen, Gruppen, Verbänden organisiert sind. Sie sind fähig sich für Ihre Belange einzusetzen und nehmen teil am gesellschaftlichen Leben. Wenig bis gar nicht sind Menschen aus vulnerablen Gruppen repräsentiert oder nutzen die Angebote des Bürgerhauses. Die Angebote des Bürgerhauses sollten sich dahin entwickeln genau diese Menschen zu erreichen, Angebote sollten von ihnen selbständig entwickelt und gestaltet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Lebendige Dorftreffpunkte in der Samtgemeinde Neuenkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
| Funktion | Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Die SG Neuenkirchen muss sich den demographischen Veränderungen und damit auch den gesellschaftlichen u. urbanen Veränderungsprozessen stellen. Zum Erhalt und zur Verbesser-ung der Lebensqualität vor Ort sind bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Strukturen unverzichtbar. Durch lebendige Treff-punkte in allen Gemeinden soll eine nachhaltige Verbesserung Infrastruktur vor Ort und wichtige Kristal-lisationspunkte des gesellschaftlichen Lebens entstehen. In Merzen ein Jugend- u. Dorftreffpunkt an der Schule, in Neuenkirchen soll 2021/22 der Dorftreff Beim Alten Haarmeyer und in Voltlage entsteht zurzeit der erste Dorftreffpunkt die Dorfküche. Die Projekte in Neuenkirchen und Voltlage werden im Rahmen der ZILE Förderung- soziale Dorfentwicklung bezuschusst. Die Treffpunkte sollen zukünftige folgende Funktonen für die Dorfgemeinschaft einnehmen: Treffpunkt für Alle Bürger/innen, Organisation und Durchführung von Kultur-, Informations- und Begegnungsangebote, Jugend- und Seniorenarbeit, Raum für Vereinsarbeit und Treffpunkt der Ehrenamtlichen vor Ort, Integrations- und Migrationsarbeit vor Ort, Begegnungs- und Austauschmöglich-keiten für Ehrenamtliche und Angebote der Freiwilligen Agentur der Samtgemeinde Neuenkirchen. Durch die Treffpunkte werden offene Begegnungsstätte geschaffen, die zum Dialog einladen und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft führen. Diese Treffpunkte unterstützt dadurch nicht nur die Ziele der Sozialen Dorfent-wicklung, sondern auch die im Audit familiengerechte Kommune. In den Bürgerbeteiligungsformaten wurde deutlich, dass:
- ein starker Bedarf an Beratungs- u.Unterstützungsangebot in unterschiedlichen Lebenslagen u. Altersgruppen fehlt
-Struktur der Dorfgemeinschaften hat sich verändert ( Überalterung, fehlende Integration von „Neubürger*innen und Vereinsamung
- Die Kompetenzen zur Erkennung von Problemlagen/Bedarfen und Hilfe zur Selbsthilfe fehlen.
Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, soll eine hauptamtliche Person, zur Koordination und Belebung der „lebendige Treffpunkte“ einsetzen werden. Aufgabe ist der Aufbau der Treffpunkte, die Bündelung /Vernetzung bereits vorhandenen Strukturen und Angebote, Lotsenaufgabe, Bedarfsermittlung sowie Stärkung der ausgebildeten Dorfmoderatoren. Durch den Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohner-gruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht, die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden und Selbsthilfepotenziale gefördert werden
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
IIn der SG Neuenkirchen haben sich keine Dorfgemeinschaften gebildet. Die Altein-gesessenen, die Aussiedler und Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Zusätzlich steht die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung. Mehr-generationenfamilienstrukturen, gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen, selten. Alte, allein-stehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen (soziale Kontakte, Mangelernährung, Sicherung d. Versorgung und Unterstützungsangebote) steigt stetig. Vor Ort werde deshalb Angebote benötigt die das soziale Miteinander stärken. Bisher hat die SG Neuenkirchen lediglich langfristige, ortsnahe Unterstützungsstrukturen aufgebaut. Es wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für alle Bürger*innen die Kleinen Hilfen“ gegründet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt eine Freiwilligen-agentur und über die soziale Dorfentwicklung wurden Dorfmoderatoren ausgebildet. Es gibt zahlreiche Beratungs- u. Dienstleistungsangebote in der“ Drehscheibe“. Diese Infrastruktur unterstützt Bürger, stärkt aber nicht die Dorfgemeinschaft in sich. Zukünftiges Ziel ist es, langfristig die Dorfgemeinschaften zu stärken. Sie soll befähigt werden Probleme vor Ort zu erkennen und Selbstheilungspotenziale gezielt einzusetzen. Bürger sollen Verantwortung für sich und für andere übernehmen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Koordinierung u. Vernetzung der vorhandenen Ressourcen, Etablierung von Beteiligungsmöglichkeiten, Aktivierung der Selbstorganisationspotentiale sowie Selbsthilfepotenziale in den Mitgliedsgemeinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens.
In Samtgemeindeverwaltung soll eine hauptamtliche Stelle zur Entwicklung des Gemeinwesens entstehen. In jeder Mitgliedsgemeinde sollen lebendige Dorftreffpunkt für die Dorfgemeinschaften entstehen. Jede einzelne Dorfgemeinschaft soll gestärkt werden. Es soll ein „Kirchtumdenken“ gefördert werden. Aber wo Synergien zwischen den Gemeinden hilfreich sind, soll die Gemeinschaft der Samtgemeinde Neuenkirchen auch funktionieren.
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: nein
Einwohnerzahl
10687
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeabteilung SG Neuenkirchen Stand 04/2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
samtgemeinde_neuenkirchen_2020-08-03.pdf
(175.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Neuenkirchen wird in ihren Mitgliedsgemeinden lebendige Dorftreffpunkt in den jeweiligen Gemeindezentren baulich errichten. Es bestehen bereits vielfältige u.a. Beratungs- und Dienstleistungsangebote, ein Fahrdienst für Bürger*innen und eine FreiwilligenAgenturen. Die Politik und Verwaltung hat Beteiliungsformate wie das Audit familiengerechte Kommune und die sozialen Dorfentwicklung durchgeführt. Es wurden Dorfmoderatoren ausgebildet, die soziale Kleinstprojekte betreuen und als Ansprechpartner vor Ort für die zur Verfügung stehen. Bisher wurden alle Maßnahmen von der Politik und Verwaltung angeregt und gesteuert. Langfristig sollen Bedingungen geschaffen werden, die dazu führen, dass sich Bürger*innen für Ihre Belangen vor Ort einsetzen und das vorhandene Know-How z.B. der Ehrenamtlichen Helferkreise und der Dorfmoderatoren nutzen bzw. auf/ausbauen.
Im Gesamtprozess braucht es eine hauptamtliche Koordination zur Planung, Steuerung und Unterstützung für eine etablierte Praxis von Gemeinwesenarbeit. Durch eine professionelle Gemeinwesenarbeit soll die vorhandenen Strukturen/ Angebote (s.o) bekannter und ein lebendiges Zusammenleben vor Ort in den Mitgliedsgemeinden angeregt, die Anliegen von Bürger*innen noch stärker aufgegriffen und ihr Engagement und die gemeinschaftlichen Aktivitäten in den Mitgliedsgemeinden in den Dorftreffpunkten gefördert werden. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Fokus, kollektives Empowerment soll erreicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bürger*innen die lebendigen Treffpunkte nutzen und mit Leben füllen. Eigene Aktionen, Veranstaltungen,gemeinsame Aktivitäten die der Gemeinschaft dienen. Die Gemeinschaft erkennt die Belange des Ortes und versucht gemeinsam Lösungen/Ideen umzusetzen.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Ehrenamtlichen sind bekannt und werden für die Gemeinschaft vor Ort gewinnbringend eingesetzt und ggfs. ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen nutzen die Treffpunkte als Anlaufstelle. Aktivitäten vor Ort werden selbst organisiert und umgesetzt. Es haben sich verlässliche Strukturen für Aktive Bürger*innen zur Organisation vor Ort gebildet. für
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport-, Heimatverein, Landfrauen und - jugend, Triebwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osanbrück -Senioren und Pflegeberatung, FreiwilligenAgentur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen vor Ort und die Oberschule der Samtgemeinde, VHS, Musikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bestehende Ehrenamtskreis aus sozialer Dorfentwicklung, Seniorenarbeit, Jugendteam, Dorfmoderatoren, Mitglieder der GgmbH "Beim alten Haarmeyer"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden derzeit baulich die Treffpunkt errichtet. Mit Hilfe der Koordinierungsstelle soll nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen vor Ort aufgebaut werden. Die laufenden Kosten für die Treffpunkte werden langfristig von der SG Neuenkirchen getragen. Die Arbeit der FreiwilligenAgentur ist bereits langfristig im Stellenplan der SG Neuenkirchen etabliert. Die Politik muss im Laufe des Projektes entscheiden, ob Sie für die GWA Arbeit eine Planstelle schaffen wird.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bewegende Begegnungen im Nordertor
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
| Funktion | Geschäftsführung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Es sind die Begegnungen, die das Zusammenleben in einem Stadtteil gestalten und bereichern.
Projektbeschreibung
Durch eine Vielzahl von Bewegungs- und Ernährungsangeboten wollen wir aktiv Begegnungen fördern, die für alle Menschen im Stadtteil zugänglich sind. Ein gemeinsamer Nenner ist das Kochen und Essen. Mit der mobilen Fahrradküche, die wir z.Zt. in Kooperation mit dem CJD bauen, werden wir an verschiedenen Standorten die Bew. zum gemeinsamen Kochen, Essen und Plaudern einladen. An unseren beiden Standorten, dem UNo und dem Bewohnertreff werden Kochgruppen entstehen, die sich wöchentlich zum gemeinsamen Kochen und Austauschen treffen. Ein weiterer gemeinsamer Nenner ist die Bewegung. Ein Bewegungspark mit Outdoor-Fitness Geräten, zu einem großen Teil abgestimmt auf die Bedürfnisse älterer Menschen, soll im ersten Jahr als feste Anlaufstelle entstehen. Rund um diesen Bewegungspark sollen weitere, durch die Bewohnerschaft organisierte, Bewegungsangebote wie z.B. Pilates, Walking und Gymnastik stattfinden. Unter Beteiligung der Zielgruppen werden nach und nach weitere Anlaufpunkte für Begegnungen und Beteiligungen geschaffen. Dies sollen öffentliche Freiflächen ohne und mit Trimm-Dich-Pfad Geräten sein. Auf diese Weise soll ein "Rundparcours" entstehen, der sich durch das ganze Nordertor zieht. Gesundheits- und Bewegungsförderung sollen an der Lebenswelt aller Menschen anknüpfen bzw. in ihrer Lebensumwelt stattfinden. Der Focus liegt dabei auf den Faktoren „soziale Beziehungen“, „Partizipation“ und „lokale Intervention“ da der unmittelbare Raum von Bewohner*innen eines Stadtteils eine soziale Relevanz für Wohlbefinden und Gesundheit darstellt. In Nienburg leben viele Student*innen der Polizeiakademie, die bei ihren Freisportübungen auch Anwohner*innen Anregungen und Tipps für die richtige Bewegung geben können und mit ihnen ins Gespräch kommen sollen. Die Einzelnen Treffpunkte werden mit 1-2 Trim-Pfad-Gerät(en) und einer "Nordertorbank" ausgestattet um für Jüngere und Ältere Treffpunkte zu schaffen. Am Ende werden wir eine Broschüre erstellen, in der die einzelnen Standorte aufgeführt und die Geräte erklärt sind. Über den Projektzeitraum hinaus sollen die Bewegungs- und Ernährungsangebote um Kultur- und Freizeitangebote erweitert werden. Mit der mobilen Fahrradküche werden wir die Standorte immer wieder anfahren und die Bewohner*innen zum gem. Kochen und Essen einladen. Um den angestrebten Begegnungscharakter an den Treffpunkten zu erreichen, werden wir das Beteiligungsprojekt „Nordertorbänke“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilhaus und dem QM forcieren.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen und jeweils aufeinander abgestimmt. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser und kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei.
Es fehlen jedoch weiterhin im Nordertor Plätze/Einrichtungen mit Begegnungscharakter für Jung und Alt. Ältere Menschen können oft wg. ihrer eingeschränkten Mobilität nicht an Angeboten teilnehmen. Auch unsere Räume sind für sie z.T. schwer zu erreichen. Jugendliche wie auch Student*innen wünschen sich in ihrem Umfeld weitere Sport-/Bewegungsmöglichkeiten. Einige Student*innen haben bereits eine Initiative zur Errichtung eines Calisthenic-Parks gegründet. Eine erste Anlage ist außerhalb des Nordertors in der Innenstadt geplant. Eine weitere Anlage soll im Nordertor entstehen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4776
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas Nienburg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nordertor1.jpg
(1.1 MB)
nordertor2.jpg
(1.06 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der direkten Ansprache und unseren wohnortnahen Angeboten wollen wir eine große Beteiligung der Bewohner*innen erreichen. Dies haben wir in den letzten Jahren bereits erfolgreich mit unserem "roten Sofa" durchgeführt. Zusätzlich sind Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Sport, Pflege und Betreuung, Wohnungswirtschaft und im Quartier (Stadtteilebene) geplant. Wir unterstützen Bewohner*innen bei der Selbstorganisation und der eigenen Handlungsfähigkeit. Wir setzen Ideen und Anregungen der Bewohner*innen um. Durch die GWA werden bestehende und neu entstehende Bedarfe abgedeckt. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen. „Was habt ihr für Interessen?“ „Was wünscht ihr euch?".
Es sollen Angebote für alle Altersgruppen entstehen, die zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation führen. Es soll erreicht werden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität unter allen Bewohner*innen, generationen-, milieu- und nationalitätsübergreifend zu entwickeln. Es werden vorhandene Ressourcen und Potentiale im Stadtteil aktiviert, verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. Erreichen wollen wir das durch aufsuchende persönliche Gespräche und durch stark beteiligungsorientierte Angebote.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote werden von den Bewohner*innen angenommen und es werden von den Bewohner*innen selbst Angebote angeregt und umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisierte Angebote werden von Bewohner*innen in Eigenregie durchgeführt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig z.B. beim gemeinsamen Kochen oder unterstützen sich bei den Bewegungsangeboten.
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein
Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor"
tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile
Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der
Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen
ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen,
die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales
widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich
Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im
Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Nienburg/Weser, Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorf (CJD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Nienburg gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SCHULEN RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Harke, Die Harke am Sonntag, Blickpunkt Nienburg, Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen.
In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Soziale-Stadt-Gebiet" hinaus, ist in Vorbereitung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit für Einbeck
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andreas Dorfschmidt
2. Kurzbeschreibung
Einbeck: pura vida (das reine Leben) – aber nur gemeinsam
Projektbeschreibung
In der Kernstadt von Einbeck wird ein Prozess etabliert, der in Form eines Perpetuum Mobiles zu immer größerer Lebensqualität für die Bewohnenden führt. Wir initiieren diesen Prozess, begleiten/moderieren ihn und übergeben ihn letztendlich in die völlige Selbstorganisation der Bewohnenden, u.a. gestützt durch zuvor qualifizierte Ehrenamtliche.
Hierbei begleiten uns engagierte Akteur*innen der Stadt: Wir vernetzen alle relevanten Einrichtungen Ressortübergreifend und beziehen auch diejenigen mit ein, die bisher nur Konsument*innen oder "Zuschauer*innen" waren.
Die Akteur*innen verbinden humanistische Werte, soziales und kulturelles Engagement sowie Identifikation mit einer bemerkenswerten Stadt, die Tradition und Aufbruch vereint. Auf dieser Grundlage setzen u.a. gegensätzliche Interessen und Betrachtungsweisen Energie frei und werden Motor eines dialektischen Prozesses, der zu immer mehr Lebensqualität führt – wir freuen uns darauf.
Die Akteur*innen bilden den Beirat für die GWA, der die Querschnittsthemen der GWA-Arbeit setzt:
- Zusammenleben: Welchen Beitrag kann jede*r einzelne zu einem solidarischen, toleranten und lebenswerten GW leisten?
- Wie können wir allen, insbesondere den Älteren und Migrant*innen, die Beteiligung am GW ermöglichen und ihre soziale Situation verbessern?
- Selbstbestimmung der jungen Menschen: „Es ist unsere Zukunft“ – alle Initiativen sind danach zu bewerten. Andererseits werden sie gefordert, sich im Besonderen für die Benachteiligten einzusetzen.
- Was können wir in unserer GWA und jede*r einzelne für den Klimaschutz tun?
Es werden konkrete Projekte entstehen, die dem GW eine Identität, eine Stimme und Strahlkraft in die gesamte Stadt verleihen (z.B. eine würdige Lebensqualität der Älteren).
Für diese Entwicklung, für Begegnung, Austausch und niedrigschwellige Hilfsangebote braucht es realen Raum: Ein Nachbarschaftszentrum – mitten in der Stadt, die Tür immer offen und die Sonne immer scheinend – für Einzelne, verbundene und lose Gruppen.
Bei spezifischem Beratungsbedarf vermitteln wir weiter – als Nebeneffekt werden so sogar zusätzliche soziale Dienstleistungsangebote entstehen.
Unser*e GW-Arbeiter*in verfügt über die Sozialkompetenzen und einen Instrumentenkoffer, um ein Nachbarschaftszentrum dauerhaft pulsierend zu halten, in dem jede*r sein/ihr Beteiligungsformat findet.
„Und Bekämpfung des (Rechts-)Extremismus?“ Das GW erreicht ein Level an Lebensqualität, auf dem es keine Opfer für „Menschenfänger“ gibt.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Strukturanalysen stellen für Einbeck eine überdurchschnittliche Betroffenheit vom demographischen Wandel fest (mit starker Zunahme der Älteren und starkem Rückgang der Jüngeren) und fordern für die Kernstadt u. a. einen Ausbau der sozialen u. kulturellen Infrastruktur – wir „malen“ ein psychosozial geprägtes Bild:
Einbeck...
- ein „Weltunternehmen“ – aber auch einen harten Kern an Langzeitarbeitslosen, nicht integrierten Migrant*innen und Älteren, die ohne ausreichende Versorgung vereinsamen
- eine einmalige historische Altstadt – mit vernachlässigten Wohnungen, in denen sich Benachteiligte fokussieren
- überregionale Aufmerksamkeit durch ein Oldtimermuseum – aber auch durch Rechtsextreme mit einer gespaltenen Gegenbewegung
- Einrichtungen, die hochwertige (Sozial-)Arbeit leisten – aber verzweifeln, weil sie Familien z.T. schon in 3. Generation mit derselben Problematik begleiten
- viele Angebote für spezielle Zielgruppen, die auf professioneller Ebene vernetzt sind – sich aber teilweise als Konkurrenz empfinden u. um ihre Existenz bangen
- ein entstehendes Jugendparlament – aber viele Jugendliche, die sich hierbei nicht mitgenommen fühlen
- wachsende Handelsketten – aber sterbende Läden
- tolle städtische und andere Initiativen (Fachwerk5eck, Smart-City etc.), gut funktionierende Netzwerke – aber nicht diese eine Strategie, die alle Facetten von „lebenswert“ einbezieht und dem GW eine Identität und Stimme verleiht
Die gesamte o. a. Widersprüchlichkeit fokussiert sich in unserem Quartier. Sie enthält eine große Energie, die – ergänzt durch das Engagement der zahlreichen soziokulturellen Selbsthilfeinitiativen – dem Motor des GW einen enormen Schub verleiht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohnenden des GW entwickeln sich von Konsumenten (z.B. sozialer Dienstleistungen) zu Produzenten ihres Lebens; von passiven Einwohnenden zu Produzenten ihres Lebensumfeldes (des GW). Über das Tun, ihre Beiträge zum GW, bauen sie ihr Selbst aus.
Das wachsende Selbstbewusstsein benötigt keine Diskriminierungen. Es öffnet sich für andere Menschen, ein Miteinander, umso mehr, als ein gemeinsames Ziel verfolgt wird, das GW nach den eigenen Vorstellungen immer lebenswerter zu gestalten.
Der Mangel an Diskriminierungen schafft Platz - gesellschaftliche Themen fließen förmlich in den Freiraum, und damit in die sich ständig gegenseitig befruchtenden Angebote bzw. das Quartier, hinein.
In Einbeck gibt es eine Basis, um hieraus Handlungsansätze zu entwickeln: Das Jugendparlament, die No-Future-Bewegung, diverse soziale und kulturell engagierte Selbsthilfegruppen, Migrant*innenunterstützende Hilfen, auch etablierte Träger und UnterstützerInnen u. v. m.
Der/die GW-Mitarbeiterin baut hierauf auf: Er aktiviert, fördert die Beteiligung und das Miteinander, ausgestattet mit entsprechenden Sozialkompetenzen und einem „Instrumentenkoffer“. Er/sie „spinnt“ Netzwerke, knüpft Kooperationen, organisiert die Steuerung hin zur Selbstorganisation.
So werden Barrieren für Behinderte beseitigt, Migrant*innen bereichern das GW. Die „Alten“ beteiligen sich, die Jungen erweisen sich als solidarisch, in dem sie diese bei der Mobilität und der Anwendung der sozialen Medien (zwecks Vernetzung unte
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Inhaltlich stellen die individuellen und kollektiven Erfolge, die Selbstorganisation, eine Zukunftswerkstatt und der eher steigende Bedarf nach „Bearbeitung“ der gesellschaftlichen Themen die Fortführung des Auftrages auch nach Ablauf von 3 Jahren sicher.
Über die durch Umsiedlung unserer in der Stadt verteilten Standorte zum Nachbarschaftszentrum - ggf. zusammen mit anderen Trägern - generieren wir Synergieeffekte, um die Gemeinkosten und die sachliche Infrastruktur zu finanzieren.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
adobestock_98826047.jpeg
(1.9 MB)
In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Erika Geerdes
| Funktion | Geschäftsführerin FWA |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten"
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes "In Aktion-Dabeisein & Mitgestalten" ist es, die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der Pandemie in unserem Landkreis abzumildern und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Menschen sehnen sich geradezu nach guten und aufbauenden Botschaften, nach Leichtigkeit und Kommunikation, nach Gebrauchtwerden und etwas dazu lernen,nach Kultur, Bewegung, Abwechslung und Ablenkung. Dies hat uns in unserer Funktion als FWA dazu bewogen, einen notwendigen Beitrag zu leisten, um den Menschen Lichtblicke zu vermitteln und Perspektiven ihrer persönlichen Lebenssituation anzubieten.Durch vielfältige zivilgesellschaftliche Angebote sollen Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, Nationalität, und Herkunft erreicht und aktiviert werden. Wir möchten den Bürger*innen vermitteln, dass jede/r Einzelne Teil unserer Gesellschaft ist, und die Fähigkeit besitzt, einen anderen zu bereichern. Der Fokus liegt somit auf Aktivierung, Mitgestaltung und Stärkung des Wir-Gefühls, insbesondere gilt dies für vulnerable Gruppen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, und Doppelstrukturen zu vermeiden, baut das Projekt auf vorhandene Strukturen und Netzwerke auf. Auch werden diverse Medien genutzt. Eine elementare Rolle spielen dabei die Kooperations- und Bildungspartner im Landkreis, (Sport)Vereine, Wohlfahrtsverbände, und soziale Einrichtungen, sowie Fachleute aus dem Gesundheitswesen, die maßgeblich zur facettenreichen Gestaltungsmöglichkeit beitragen.
Qualifizierungsangebote: Qualifizierungen rund ums Ehrenamt
Infoveranstaltungen: Beratung und Vermittlung von Engagement- Angeboten für Interessierte durch die Freiwilligen Agentur
Musikalische Veranstaltungen: Inklusive Musikgruppen online und als
Präsenzveranstaltung, bei Entspannung der Situation mit kleinen Auftritten
Ernährungsprogramm: Kursprogramm für interessierte Frauen mit einer
Ernährungsberaterin zum Thema gesunde Ernährung und Verwendung von Lebensmitteln in Deutschland
Onlinewettbewerbe: Kurzfilm- Foto und Kochwettbewerbe, Mal- und Zeichenwettbewerbe für Kinder
Diskussionsrunden: Online-Stammtische für alle mit ermutigenden Themen und lebenspraktischen Inhalten
Online-Vorträge: Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland und Kulturelle Vielfalt durch Expertenteam
Sport- und Bewegungsangebote in Kooperation mit dem Kreissportbund
Radiosendung: Monatlicher Talk, Musik und Infos rund ums Ehrenamt in unserer Region
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit März 2020 leidet die Welt unter den Folgen der Corona-Pandemie. Das Virus hat die Menschen fest im Griff, ein Ende der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und persönlichen Beschneidungen ist nicht abzusehen. Sehr viele Menschen leiden unter dem Gefühl von Einsamkeit, Isolation und Hoffnungslosigkeit. Dies hat zur Folge, dass psychische Beeinträchtigungen und Perspektivlosigkeit in allen heterogenen Bevölkerungsschichten und Gruppen stark zunehmen. Der Verlust von Lebensqualität führt zu Resignation und oftmals zu Aggressionsverhalten. Allein die häusliche Gewalt hat in der Grafschaft Bentheim laut Polizeistatistik von April 2021 seit Herbst 2020 um 60 % zugenommen. Auch das Suchtverhalten jeglicher Art, insbesondere Verstöße gegen das BTM und Internetkriminalität haben alarmierende Ausmaße angenommen. Therapeutischen Institutionen fehlt es an Kapazität, integrative Maßnahmen zur Steigerung von Lebensqualität und Förderung sozialer Teilhabe und Partizipation von Bürgerinnen und Bürger sind nur bedingt und in geringem Maße möglich. Zwangsläufig werden durch die aktuellen Begrenzungen und Regularien soziale Verbindungen und Kontakte auf ein Minimum reduziert oder gekappt. Besonders hart ist dies für sozial benachteiligte Menschen, die auf engem Lebensraum zusammenleben, Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie allein lebende Senioren mit Handicap und hochaltrige Menschen, die intensivere Unterstützung, Begleitung u. Zuspruch benötigen. Auch als Kooperationspartner des Seniorenstützpunkts ist die Not der älteren Generation täglich erfahrbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Das Zusammen sind wir stärker Netzwerk Fachkräfte, Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für gute Pflege- und Arbeitsbedingungen in ihrem Sozialraum.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ute Tobias
| Funktion | Gemeinwesenarbeit, Pflegedienst, Quartiersnetzwerk |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam: Für bestmögliche Lebens- & Pflegebedingungenbedingungen für Bürger*innen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in fest zugeordneten Sozialräumen
Projektbeschreibung
Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen schließen sich im Emder Stadtteil Groß Faldern zusammen + organisieren selbstbestimmt die Erbringung sozialpflegerischer, medizinischer Leistungen, weiterer Unterstützungsangebote wie z.B. e. Pflegedienst, der bei der Genossenschaft angedockt wird.
Es werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen, die sich an d. Bedürfnissen der Bürger + Pflegekräfte ausrichten.
Entsprechend d. Prinzipien der Genossenschaft wirtschaften die Menschen für i. Gemeinschaft+haben die Entscheidungshoheit. Bürger+Pfleger nutzen Beteiligungsmethoden + treffen ihre Entscheidungen gemeinsam. D. Genossenschaft unterstützt bei d. Umsetzung, dadurch entstehen tatsächlich benötigte Dienstleistungen in Groß Faldern. Die Zusammenarbeit der Menschen im Stadtteil stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, alle werden gebraucht, Probleme werden gelöst, Vereinsamung vorgebeut, Potenziale können entfaltet werden. Die Mitarbeiter finden sich in Kleingruppen von max. 12 Pflegefachkräften zusammen+organisieren alle Belange ihrer Gemeinschaft eigenständig, selbstorganisiert und selbstführend. Wir denken v.Sozialraum aus + unterscheiden uns damit von Mitbewerben.
Die gemeinschaftliche Problemlösung stärkt die Team-Bildung. Der Beratungsprozess ermöglicht, dass alle Beteiligten Ideen, Einwände einbringen, Lösungspotenziale nutzbar werden. Die Mitarbeiter handeln auf der Basis ihrer Profession+sichern so die Qualität der Prozesse. Alle gehören zu einer wachsenden Gemeinschaft, die zusammenhält.
Die „Mission“ der Genossenschaft in Kürze
a) Seniorenbestimmte Pflege und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Pflegefachkräfte
b) Einrichtung von selbstorganisiert arbeitenden Pflege- und Fachkraftteams
b) Schulung der Fachkräfte in Beteiligungsmethoden. Gemeinschaftliche Ermittlung von benötigten Unterstützungsleistungen durch pflegerische Fachkräfte mit den BürgerInnen ihres Gemeinwesens.
b) Aufbau der Genossenschaft als lernende Organisation, Vernetzung aller Personen über ein Portal.
c) Ganzheitliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen - Erbringung der notwendigen pflegerischen und medizinischen Dienstleistungen
d) Prävention von Pflegebedürftigkeit + Erhaltung der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen
e) Aufbau eines informellen Netzwerkes aus Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden in einem fest zugeordneten Gemeinwesen
f) Aufbau, Pflege, Koordination eines stabilen, verlässlichen, formalen Netzwerkes in einem fest zugeordneten Gemeinwesen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG ist gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Wir haben 58 Mitglieder, ohne Werbemaßnahmen+trotz der Pandemie. Kontakt besteht zum Landkreis Aurich (Herr Liebl-Wachsmuth), der Stadt Norden (Fr. Kirsten) und der Stadt Emden (FD Sozialwesen und FD Gemeinwesen). Die Stadt Emden möchte mit uns Gespräche zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich „Demografie“ führen, (APs sind Herr Düring & Hr. Phillips). Durch die Stammkommune wurden im vergangenen Jahr Zukunftswerkstätten ermöglicht, die zu der Zusammenführung von 21 BürgerInnen und 3 daraus hervorgehenden AGs geführt haben. Unsere AGs Pflege, Technik, Tagesgestaltung, Musik und logopädische Beratung stehen bereit und wollen sich in der Aufbauarbeit im Stadtteil Groß Faldern beteiligen.
Wir werden mit dem Abklingen der Pandemie die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Groß Faldern aufnehmen, da dies der Stadtteil mit den meisten älteren (61 – unter 80 und über 80-Jährigen) in Emden ist. Die Summe wurde aufaddiert in ihre Tabelle geschrieben. Für unser Projekt ist es von entscheidender Bedeutung, eine qualifizierte 32 Stunden Kraft zu beschäftigen, die das Projekt zügig voranbringt, damit die Bürgerschaft merkt, dass es voran geht und wir weitere Mitglieder akquirieren können. Ein Newsletter ist seit 2018 eingerichtet und informiert unsere Unterstützer-+ Interessentengruppen.
Durch das verfügbare Know-how können wir alle pädagogischen, pflegerischen & betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bearbeiten. Der potenzielle Leuchtturmprojektcharakter wurde uns bescheinigt. Das Projekt wurde für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie New Work nominiert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Groß Faldern (Bezirknummer 54 für Karte)
Beschreibung
Wir wollen ein großes Netzwerk aufbauen, welches in Emden im Stadtteil Groß Faldern starten soll. Emdens Stadtmitte verfügt über eine Nachkriegsbebauung mit vielen Mehrparteienhäusern im Innenstadtbereich, die oft nicht behindertengerecht ausgestattet sind.
Einwohnerzahl
2035
Quelle / Anmerkungen
Online im Internet: Basisbericht - Integrierte Sozialplanung Stadt Emden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune: Emden zählt zum Demografietyp 6 Städte und Wirtschaftsstandorte mit sozioökonomischen Herausforderungen:
(...)
Überdurchschnittliche Bevölkerungsentwicklung durch Zuwanderung, Niedrige Kaufkraft und hohe Soziallasten - Heterogene Armeistmarktsituation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sozialraeumliche_gliederung_der_stadt_emden.pdf
(209.25 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die gemeinnützige Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG verfolgt einen Gemeinwesenansatz. In unserem Netzwerkansatz sind selbstorganisiert arbeitende Sozialraumteams festen Sozialräumen zugeordnet
und haben dort ihr Gemeinwesenbüro. Von hier aus kümmern Sie sich um die Bewohner und stricken für z.B. pflegebedürftige Menschen ein formelles, aber auch informelles Helfernetzwerk, in dem Sie die Ressourcen des Einzelnen aber auch der Nachbarschaft nutzen. Durch die aktive Ansprache aller BürgerInnen des Stadtteils wird neben dem sozialpflegerisch, pädagogischen & medizinischen Ansatz für pflegebedürftige Menschen eine horizontale Vernetzung der BürgerInnen untereinander forciert. Diese Entwicklung können wir bereits beobachten (Einzelne versuchen die Vernetzung untereinander voranzutreiben, andere planen Besuchsdienste, Literatur- und Diskussionsrunden oder wollen für kranke Mitglieder musizieren). Als starke Gemeinschaft, die nicht durch direkte Angaben aus einer Entscheiderhierarchie gebremst wird, machen wir die Potenziale der Gemeinschaft nutzbar und können uns um alle Anliegen der Gemeinschaft kümmern (z.B. Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen). Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt & stehen in alle Richtungen füreinander ein. Z.B. finanzieren die Mitglieder über ihren Genossenschaftsbeitrag die geplanten besseren Arbeitsbedingungen und Pflegebedingungen mit. Alle QM Standards der Gemeinwesenarbeit berücksichtigen wir
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Handlungen werden an dem Ziel "bestmögliche Pflege" ausgerichtet. Durch die gemeinsame Bedarfermittlung mittels Beteiligungsmethoden im Sozialraumteam+Priorisierung zwecks Mittelverwertung in der Vollversammlung können benötigte Dienstleistungen ents
Kriterium
Beschreibung
Feste Sozialraumteams leisten selbstorganisierte Arbeit in einem fest verabredeten Handlungsrahmen + brauchen wenig oder keine Unterstützung aus der "Verwaltung"
Kriterium
Beschreibung
Aufbau eines informellen Helfernetzwerkes für jeden pflegebedürftigen Anwohnenden + Anbindung an Ressourcen im Sozialraum durch das Sozialraumteam. Dadurch werden die Stärken vor Ort aktiv genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Für jeden pflegebedürftigen Menschen wird eine Pflegeplanung geschrieben. Diese Gruppe +die aktiven, helfenden Bürger diskutieren Bedarfe in den Sozialraumkonferenzen. Dadurch werden Sie mit dem Bedürfnissen der Zielgruppen kommunikativ konfrontiert.
Beschreibung
In der Vollversammlung werden alle ermittelten Bedarfe allen Genossenschaftsmitgliedern vorgestellt. Gemeinschaftlich werden diese priorisiert und eine Verwirklichung überSozialraumbudget ermöglicht. Maximale Tranparenz b. Geldverteilung ermögl.Verständni
Beschreibung
Die Pflegegenossenschaft verfolgt einen autarken Zusammenschlusses vieler autarker Netzwerke, die in einem festen Handlungs- & Qualitätsrahmen aktiv sind.
Kriterium
Beschreibung
Alle Anwohner werden eingeladen sich zu beteiligen. Durch die feste Präsenz im Sozialraum werden die Sozialraumteams eine feste Größe. Durch die kontinuierliche Einzelfall-&soziale Gruppenarbeit kann die positive Gruppendynamik entstehen, die Nachbars
Beschreibung
Die Genossenschaftsmitglieder entwickeln ihren Bedarf über Beteiligungsmethoden und entscheiden darüber. Durch den Verzicht auf die Entscheiderhierarchie können tatsächlich benötigte Dienstleistungen + soziale Infrastruktur entstehen.
Kriterium
Beschreibung
In Ostfriesland finden keine Innovationen v. Trägern statt, die von der Organisationsentwicklung mit Blick auf die nachwachsende Mitarbeiter- + Patientengeneration gefordert werden. Die eG baut sich dementsp. auf, um die Versorgungssicherheit zu sichern.
Kriterium
Beschreibung
Uns ist klar, dass Sie Indikatoren abfragen, die wir nicht klar benennen. Ihre Qualitätsstandards sind bei uns feste Elemente des Organisationsaufbaus.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Emden, später Landkreis Aurich, Landkreis Leer und kleinere Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkte, Alzheimergesellschaft, Selbsthilfegruppen, Stellen für Senioren bzw. Sozialplanung, Sozialämter, FD Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ärzte, Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten. Krankenhaussozialdienste, gesetzliche Betreuer etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir werden Wirtschaftsvertreter ansprechen, da wir der Meinung sind, dass alle Bürger darüber nachdenken sollen, ob sie sich mit einem finanziellen oder ideelle Beitrag für das Wohl unserer Pflegefachkräfte und pflegebedürftigen Menschen einsetzen kön
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ansprache über Kampagne zur PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Flyerverteilung, Ansprache über Wohnungsbaugenossenschaft, weitere Wohnungsbaugesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Um die BewohnerInnen, pflegebedürftige und gesunde Menschen der jeweiligen Stadtteile geht es in unserem Netzwerkansatz.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird finanziert aus den Erträgen für pflegerischen und medizinische Dienstleistungen aus Pflegeversicherung- und Krankenkassenrecht. )Sozialgesetzgebung) dem Mitgliederförderbeitrag einer wachsenden Gemeinschaft, öffentliche Drittmittel, Spenden. Die Kommunen sollen motiviert werden und den erweiterten Betreuungs- + Pflegebedürftigkeitspräventionsansatz finanzieren. Durch den ehrenamtlichen Einsatz fitter Mitglieder soll Geld für gute Pflege--+Arbeitsbedingungen frei werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Der Mobile Einkaufswagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Parizsky
| Funktion | Koordinatorin Freiwilligen-Agentur |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung der Mobilität für Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen in den Bereichen Einkauf, Freizeit, Kultur
Projektbeschreibung
Das Projekt "Mobiler Einkaufswagen" des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Osnabrück. bestand in Diepholz seit September 2017. Für 1-mal wöchentliche begleitete Einkaufsfahrten für Senior*Innen und Menschen mit Einschränkungen wurde zu diesem Zweck ein barrierefreies Fahrzeug (Ford Transit) zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe der Freiwilligen-Agentur Diepholz bestand darin, Ehrenamtliche für die Begleitung von Senior*Innen und der Führung des Fahrzeugs einzubinden. Auch die Organisation der Fahrten, Bewerbung der Fahrgäste wurde von der Freiwilligen-Agentur übernommen. Die Aktion war für die Fahrgäste kostenlos, da die Kosten für das Fahrzeug, Werbung, Information sowie für die Fortbildung der Ehrenamtlichen von den Maltesern übernommen wurden. Zu Ende Februar 2021 wurde das Projekt von Seiten des Malteser Hilfsdienstes beendet und das Fahrzeug eingezogen. Das Projekt erfuhr in Diepholz einen großen Bekanntheitsgrad, über 20 Fahrgäste wurden inzwischen auf der Liste verzeichnet. Besonders beliebt war das wöchentliche Treffen nach dem Einkauf im Supermarkt-Café. Dort wurde vom Marktinhaber für Ehrenamtliche und Gäste jeweils ein Heißgetränk an einem reservierten Tisch gespendet. Der Austausch war für die überwiegend alleinlebenden Senior*innen besonders wichtig. Der Beginn der Corona-Einschränkungen hat diese wichtigen Kontakte zunächst zum Erliegen gebracht. Seit Ende April 2020 konnte jedoch mit einem Hygiene-Konzept, das von den Maltesern vorgegeben war, ein Lieferservice für diesen Personenkreis eingerichtet werden. Es hat sich seitdem eine kleinere Gruppe von Ehrenamtlichen und Einkaufswilligen herausgebildet, die diesen Dienst weiterhin wöchentlich bedienen und annehmen. Wegen des fehlenden Fahrzeugs wird die Ware inzwischen mit Privatwagen ausgeliefert. Alle zur Zeit nicht teilnehmenden Einkaufsgäste werden regelmäßig mit Informationen durch Telefonate, Briefe oder Besuchsdienste versorgt.
Der große Wunsch der Fahrgäste besteht darin, sobald wie möglich wieder selbst mitfahren zu können. Das ist natürlich erst dann möglich, wenn die Corona-Einschränkungen beendet sind und die Freiwilligen-Agentur Diepholz ein neues Projekt mit einem geeigneten Fahrzeug als Herzstück auf die Beine stellen kann.
Dazu wird vor allem die Unterstützung mit finanziellen Mitteln benötigt.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Diepholz ist eine Kleinstadt mit zur Zeit 17.729 Einwohnern. Davon sind 4.975 Personen über 60 Jahre alt. Ein Teil der Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen sind zum Teil nicht in der Lage, aufgrund ihrer Einschränkungen am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen Grundbedürfnisse wie Einkäufe (im Stadtbereich gibt es nur einen fußläufigen Supermarkt), Teilnahme an kulturellen Ereignissen und die Freizeitgestaltung. Die Senior*Innen wohnen zum Teil im abgelegenen ländlichen Teil der Stadt. Nicht wenige leiden aufgrund fehlender Vernetzung und geringer oder fehlender nachbarschaftlicher Kontakte unter Einsamkeit.
Die Freiwilligen-Agentur Diepholz besteht seit 2012. Ihre Aufgabe ist es , das Ehrenamt zu fördern, Projekte ins Leben zu rufen und zu begleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei im sozialen Bereich wie Flüchtlingshilfe, Vernetzung mit Stadtteilinitiativen, Seniorenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen.
Die Einbindung von Ehrenamtlichen spielt dabei eine große Rolle. Viele der Freiwilligen sind selbst im Seniorenalter und suchen eine sinnvolle Betätigung. Gerade bei Projekten wie "Der Mobile Einkaufswagen" spielen das Miteinander und die Begegnung eine große Rolle. Regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungsangebote werden gerne angenommen. Wir konnten feststellen, dass es gerade im Bereich Hilfsangebote für Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen kein Problem war, Ehrenamtliche zu finden. Das Projekt " Mobiler Einkaufswagen", das bisher erfolgreich gelaufen ist, soll in Eigenregie neu aufgestellt und mit mehr Inhalt gefüllt werden. Erfahrene Ehrenamtliche stehen zur Verfügung. Voraussetzung ist die Beschaffung eines barrierefreien Fahrzeugs
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Diepholz das gesamte Stadtgebiet
Beschreibung
Diepholz ist die Kreisstadt und Mittelzentrum des gleichnamigen Landkreises im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover in Niedersachsen und die viertgrößte Gemeinde im Landkreis. Seit 1994 gehört Diepholz dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben.
Fläche: 104,4 km²
Einwohnerzahl
17729
Quelle / Anmerkungen
Stadt Diepholz, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Diepholz
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Beschaffung und Unterhaltung eines behindertengerechten Fahrzeugs ist das Hauptanliegen dieses Antrags. Durch das geförderte Vorhaben soll die Lebenssituation von Senior*Innen und Menschen mit Behinderung verbessert werden. Ihre Wünsche nach sinnvoller Freizeitbeschäftigung, Begegnung und Dialog sollen ermöglicht werden. Dazu wird ihnen Barrierefreiheit und Mobilität angeboten. Wichtig ist auch der Aufbau von Netzwerken in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Vereinen. Dazu zählen Seniorenheime, der Seniorenbeirat und das Quartiersmanagement des Stadtteilladens der Stadt Diepholz mit seinen vielfältigen Angeboten zur Begegnung.
Weitere Ehrenamtliche sollen für das Engagement im sozialen Bereich gewonnen und dafür qualifiziert werden. Die Freiwilligen sollen an der Planung für die einzelnen Vorhaben beteiligt werden. In Teamarbeit mit den Beschäftigten der Freiwilligen-Agentur werden Konzepte erstellt und Unternehmungen geplant.
Durch die Einbeziehung aller Betroffenen soll die Qualität von sozialen Beziehungen, Teilhabe am Gemeindeleben und der Kultur verbessert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein hoher Bekanntheitsgrad des Projekts innerhalb des Stadtgebietes erreicht ist. Durch die verschiedenen Angebote wird die Begegnung und die Vernetzung untereinander gefördert und signifikant gestärkt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein der Stadt Diepholz - Theaterprogramm, Museum Tuchmacherhaus, Industriemuseum.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V. mit Quartiersbüro, ASB - Angebote für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden der Stadt Diepholz mit Angeboten für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Diepholz mit Behindertensportgruppen, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse: Diepholzer Kreisblatt/Wochenblatt für Verbreitung von Informationen, Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen-Agentur und der Agenda 21-Bürgerstiftung, Homepage der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bewohner*Innen der Stadt Diepholz, die sich angesprochen fühlen, können zu diesem Projekt einen Beitrag leisten
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Voraussetzung zur Durchführung des Projekts "Der Mobile Einkaufswagen" ist die Beschaffung und Unterhaltung eines barrierefreien Fahrzeugs. Die Finanzierung nach dem Ende des Förderzeitraums wird gewährleistet durch: einen Eigenanteil der Personengruppe, die die Angebote wahrnimmt, Förderung des Projektes durch lokale Einrichtungen wie Banken, Geschäftswelt, Agenda 21-Bürgerstiftung.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On