Skip to main content

Gesundheitsförderung

Bürgertreff am Klostergarten

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Im "Bürgertreff am Klostergarten" treffen sich täglich viele Menschen zu unterschiedlichen Alltagsangeboten. Durch eine Seniorenumfrage (70 Plus) vor zwei Jahren wissen wir, wo ältere Menschen Unterstützung und Begleitung suchen und benötigen. Die Arbeit der letzten Monate im Bürgertreff haben dieses Bild noch deutlicher werden lassen. Unsere Anstrengung geht jetzt dahin, präventive Angebote zu schaffen um die Resilienzen der Senior/Innen zu stärken und Sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern. Wir möchten dies in Zusammenarbeit mit allen Bürger/Innen tun, die unseren Bürgertreff besuchen. Viele Angebote wie "gesunder Mittagstisch" "Walken mit Rollator" "Gedächtnistraining" "Sitztanz" werden schon gut angenommen. Bürger/Innen aus allen Bevölkerungsschichten nehmen mittlerweile an den Angeboten teil und helfen z.T. schon bei der Umsetzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch im Aufbau von multikulturellen Angeboten. Menschen mit Migrations - und Fluchtbiografie sollen sich im Bürgertreff angenommen fühlen. Er soll ihnen eine Plattform sein ihre Gedanken, Nöte, Sorgen aber auch ihre Ideen einzubringen. Mit unserer Unterstützung soll es jedermann möglich sein, sich in Bersenbrück zu beheimaten. Auch durch Mitsprache und Mitwirkung. Unsere Migrationsbeauftragte ist regelmäßig im Bürgertreff und unterstützt die Angebote für geflüchtete Menschen. Auch Kindergärten und Schulen nutzen den Bürgertreff um außerhalb der Institutionen in kleinen Gruppen Treffen zu ermöglichen. Wir versuchen alle Tageszeiten zu nutzen um auch berufstätigen Menschen eine Chance zum Treffen zu bieten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Aufgrund der demografischen Entwicklung und den Alterungszahlen in unserer SG haben wir vor 3 Jahren eine Seniorenumfrage durchgeführt. Die daraus resultierenden Informationen und Ergebnisse sind für uns jetzt Arbeitsgrundlage. Der "Bürgertreff am Klostergarten" ist dabei eine große Hilfe! In Bersenbrück leben viele ältere Menschen aus Russland die vor 20 Jahren hierher gekommen sind. Oft leben sie allein in kleinen Wohnungen und haben wenig bis keine Kontakte zu einheimischen Bürger/Innen. Auch nach so langer Zeit sind die Deutschkenntnisse oft sehr schlecht. Viele Aussiedler kommen ins zum Sozialamt und fragen nach finanzieller Hilfe und Unterstützung. Wir berichten dann gerne auch über die Möglichkeiten, den Bürgertreff zu besuchen und dort gemeinsam mit anderen alten Menschen den Alltag zu gestalten. Es wurden mittlerweile Fahrgemeinschaften gegründet um Personen aus Randgebieten der Stadt oder mit schlechter Mobilität zum Bürgertreff zu bringen. Vor allem die Menschen aus schwierigen Soziallagen genießen die kostenlosen Angebote und die besondere Aufmerksamkeit. Viele Menschen haben nicht das Geld, im Café oder Restaurant Kontakte zu pflegen. Im Bürgertreff ist dies kostenlos möglich. Eine Pinnwand mit "Angebot und Nachfrage" hilft den Bürger/Innen bei der Suche nach Hilfe und Begleitung. Oft sind es die jüngeren, fitteren Senior/Innen die den älteren Hilfe anbieten können. Gemeinsames kochen, essen und bewegen macht den Menschen Spaß und dient ihrer Gesundheit. Wertschätzung und Teilhabe bildet Gemeinschaft und Vertrauen. Auch, wenn sich die zugezogenen Bürger/Innen nur zögerlich auf einen Besuch im Bürgertreff einlassen, die guten Beispiele machen Schule
Projektgebiet
Beschreibung
Die Stadt Bersenbrück ist eine Stadt an der Hase und Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8816
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt dient in hohem Maße der Förderung von sozialen Kontakten/ Beziehungen und der Ermöglichung von Teilhabe aller Bürger/Innen an Angeboten die sonst (ohne einen neutralen Treffpunkt) nicht stattfinden würden/könnten. Außerdem soll mit Hilfe der Angebote die Handlungsfähigkeit der einzelnen Bürger/Innen gestärkt werden. Eigene Ideen und Perspektiven sollen aufgezeigt und gefördert werden. Durch viele unterschiedliche gesundheitspräventive Maßnahmen möchten wir die Senior/Innen stärken und sicherer machen. Durch unterschiedliche Bildungsangebote Freude und Zuversicht schenken. Durch einen Helfer/Innen - Kreis möchten wir aktiv das Alter(n) begleiten und unterstützen. Wichtig ist uns durch unsere Angebote die Bürgerschaft zu sensibilisieren und sie zu interessieren für ein Mittun und Mitgestalten. Leider hat die Corona - Krise einen deutlichen Einbruch auch in der Arbeit im Bürgertreff Bersenbrück bewirkt. In der Stadt leben viele Aussiedler und mittlerweile auch viele geflüchtete Menschen. Wir werden in der nächsten Zeit viel Energie in die Weiterentwicklung der multikulturellen Angebote stecken müssen. Vor dem Hintergrund der Fremdenfeindlichkeit scheint dies wichtiger denn je.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gabi Linster Seniorenbeauftragte, Freiwilligenmanagerin und alle Kollegen/Innen im SG Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle in der SG BSB bekannten Institutionen und Mitarbeiter/Innen im Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit im Rathaus sind uns alle öffentlichen Einrichtungen bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kommune kennen wir alle freien Träger und gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine der Samtgemeinde sind im Rathaus gelistet und bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Gesundheits - und Pflegeeinrichtungen sind in der Kommune bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Einrichtungen sind im Rathaus bekannt, viele Einrichtungen stehen unter kommunaler Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In der Samtgemeinde kennen wir alle kirchlichen Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir kennen alle Gewerbe, zuständig ist der Wirtschaftsförderer Ewald Beelmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hier sind uns alle Player bekannt, der FD Bauen und Planen wird geleitet von Reinhold Heidemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde hat eine eigene Pressestelle, die Kollegen/Innen des Bersenbrücker Kreisblattes sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Samtgemeinde kennen wir alle politischen Vertreter/Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
über den Bürgerservice werden alle Bürger/Innen der Samtgemeinde erfasst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Bürgertreff der Stadt Bersenbrück soll Teil der GWA der SG BSB bleiben. Die Stadt BSB ist sehr bemüht, eigene Mittel einzubringen. Leider sind aber auch hier die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sehr knapp und die Stadt wäre nicht in der Lage, mehr als 25% der aufkommenden Kosten zu übernehmen. BSB muss genau wie auch die kleinen Gemeinden hohe Steuer Einbußen durch die Corona Pandemie hinnehmen. BSB würde alles versuchen um den Bürgertreff halten zu können.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche bersenbrueck osm
2015 08 20 09.46.58
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Dorftreff "Gehrda"

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen, Integration fördern
Projektbeschreibung
Der Dorftreff "Gehrda" hat sich inzwischen zu einem allgemeinen, beliebten Treffpunkt im Dorf entwickelt. Viele Menschen auch von außerhalb kommen um an den Angeboten teilzunehmen oder auch weil sie Interesse haben, selbst einen Dorftreff aufzubauen. In Gehrde konnten im vergangenen Jahr sehr viele Angebote gemacht werden. Neben den generellen Öffnungszeiten (8 Angebote sind wöchentlich vorgegeben) gibt es zusätzliche Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Schulungen, die größtenteils mit Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Dorftreff wird genutzt um dort gemeinsam alte Kinofilme zu schauen oder gemeinsam zu kochen. Die Menschen kommen zu Infoveranstaltungen z.B. vom Apotheker, vom Ärzteteam oder von Privatleuten die von ihren Reisen berichten. Eine sehr große Vielfalt mit immer mehr interessanten, lehrreichen, versorgenden und präventiven Angeboten. Ehrenamtliche Bürger/Innen singen, basteln, malen, kochen, rudelrätseln oder sind einfach nur da um Gespräche zu führen und um zu zu hören. Der Dorftreff ist Anlaufstelle auch für Familien die neu zugezogen sind. Ganz besonders bemühen wir uns um die Arbeiter*innen die im Dorf wohnen und in die Fabriken im Niedersachsenpark arbeiten gehen. Meist sind das Saisonarbeiter*innen genau so, wie die Erntehelfer*innen. In der Corona Zeit haben die Mitarbeiter*innen und viele Ehrenamtliche den Kontakt zu den Besucher*innen vor allem zu den alten Menschen weiter gepflegt. Durch Telefonketten, Einkaufsbesuche und Zaungespräche wurde der Kontakt gehalten. Es wurden auch Friedhofsbesuche Initiiert damit die alten Menschen ihre Verstorbenen besuchen konnten. Auf einer Friedhofsbank kann man gut Abstand halten und doch Trost finden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ein kleines Dorf in der Samtgemeinde Bersenbrück mit schlechter Nahverkehrsversorgung. Es gibt noch einen Kindergarten und eine Schule vor Ort. Es gibt nur noch einen Bäcker aber keinen Lebensmittelladen, keine Apotheke, keinen Arzt. Es gab bisher keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Gehrde ist einerseits ein sehr altes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, andererseits gehören zu Gehrde aber auch einige Neubaugebiete. Die Einheimischen kommen teilweise noch in den wenigen Vereinen vor Ort zusammen, die Neubürger/Innen leben aber eher zurückgezogen in ihren Wohngebieten. In Gehrde leben anonym viele Menschen die aus EU Ländern zu uns kommen um hier Arbeit zu finden. Diese Menschen beteiligen sich kaum bis gar nicht am Dorfleben. Außerdem haben wir eine große Gruppe Aussiedler die schon aufgrund ihrer Religion lieber unter sich bleiben. Durch den Dorftreff haben wir einen neutralen Treffpunkt schaffen können. In Gehrde leben sehr viele alte Menschen oft allein und weiter draußen in der Bauernschaft. Soziale Kontakte fallen weg weil es keine Nachbarn mehr gibt oder die Nachbarn jetzt im Heim sind oder im Betreuten Wohnen. Die Häuser sind viel zu groß und Hilfe und Unterstützung gibt es kaum. Vor allem die Einsamkeit macht den Menschen zu schaffen. Jetzt in der Coronazeit wurde das noch einmal sehr deutlich. Die Menschen brauchen Gelegenheiten zum Gespräch, zum Beisammensein, zum gemeinsamen Essen etc. "ich verliere noch meine Stimme weil ich oft tagelang mit niemandem rede!" "Wo soll ich hingehen wenn ich kein Geld habe?" "Wer will mich denn schon noch sehen?" Wir müssen hier unbedingt weiterarbeiten und Lösungen anbieten um diese Menschen aufzufangen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2554
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht bekannt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
in der SG BSB leben Menschen aus ca. 130 Nationen. Die hohe Zahl an Aussiedlern wird nicht erfasst da diese als Deutsche gelten. Ausländer gesamt ca. 8%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch den Dorftreff haben wir die Möglichkeit bekommen, dass sich Menschen begegnen können. Durch die Neutralität und die Vielfalt der Angebote ist für fast alle Bürger/Innen etwas interessantes dabei. Das ermutigt viele Menschen, sich für ihren Dorftreff, für ihr Dorf und auch für ihre Mitbürger/Innen einzusetzen und sich zu engagieren. Viel leichter können so Dinge angestoßen und aufgebaut werden. Die Personen, die sonst oft allein und einsam in ihren Wohnungen waren können jetzt jederzeit Kontakt finden. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und Miteinander. Ein Netz von Kümmerern wird aufgebaut und Notwendigkeiten für den anderen eher erkannt weil mehr Kommunikation stattfindet. Es entstehen neue Beziehungen zu Menschen und auch ein neues Verständnis zu anderen Personen, Traditionen und Kulturen. Durch das Miteinander fördern wir auch die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und das ist vor allem für alte Menschen und fremde Menschen von großer Bedeutung. Die Corona - Krise hat uns in unseren Bemühungen weit zurück geworfen. Jetzt ist es um so wichtiger, den Zusammenhalt im Dorf weiter zu stärken. Leider sehen wir in dieser 'Corona Zeit häufiger Schuldzuweisungen, Diskriminierung und Ignoranz gegenüber anderen oder anders denkenden. Um so wichtiger ist die GWA vor Ort! Anders sein bedeutet nicht schlecht zu sein, es gibt aber leider auch bei uns durchaus Tendenzen die unruhig machen!
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen sich gerne treffen, miteinander Dinge anpacken und entwickeln und wenn sich jeder wohl und wertgeschätzt fühlt.
Beschreibung
Wenn wir sehen, dass für mansche Bürger/Innen leichter wird, ihren Alltag zu strukturieren und zu leben.
Beschreibung
Wenn das Miteinander gut funktioniert und sich mehr und mehr Kümmerer engagieren
Beschreibung
Wenn sich zunehmend alle Bürger/Innen interessieren, sich einbringen und dabei sein möchten.
Beschreibung
Wenn die Nachbarn sich untereinander wahrnehmen und kennen lernen. Wenn es Austausch gibt auf der Strasse oder im Garten. Wenn man sich unterstützt da wo es notwendig ist. Wenn man nacheinander fragt und aufeinander Acht gibt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Durch die Zusammenarbeit mit der SG BSB sind die Ortsgemeinden vernetzt mit allen Akteuren in der SG. Vor allem durch die Unterstützung des Freiwilligenbüros sind Vernetzungen bekannt und Alltag.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir haben durch eine gute Struktur in der SG BSB die Möglichkeit, zu allen Themen Netzwerkpartner/Innen zu benennen und sie in Verbindung zu bringen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der SG-bürgermeister und die Ortsbürgermeister stehen voll hinter der GWA und unterstützen wo es geht. Im Moment sind die Gemeinden nicht in der Lage, selbst die Finanzierung der Dorftreffs zu übernehmen weil nicht genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist. Durch die Corona Pandemie hat sich die finanzielle Lage noch deutlich verschlechtert. Aber, die Pandemie hat uns auch deutlich gezeigt, wie wichtig GWA ist! GWA muss kommunale Aufgabe werden. Die Gemeinden brauchen Unterstützung.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche gehrde osm
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dorftreff Eggermühlen

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Seit September 2019 gibt es in Eggermühlen den Dorftreff der zunächst in den Räumen des Jugendheims untergebracht wurde. Sobald ein Neubau mit Betreutem Wohnen, Tagespflegeeinrichtung und Lebensmittelladen fertiggestellt ist wird der Dorftreff dorthin umziehen. (bei der Gebäudeplanung wurden die Räumlichkeiten für einen Dorftreff mit eingeplant) Die Angebote, die seit September im Dorftreff gemacht werden sind vielseitig und werden von der Bürgerschaft gut angenommen. Einige Ideen und Angebote von Seiten der Bürgerschaft konnten bereits umgesetzt und angeschoben werden. Vor allem die generationenübergreifenden Angebote sind gut angekommen. (Spielenachmittage, Krabbelgruppe, Generationenfrühstück, Kutschfahrten und Liederabende. Derzeit sind wir dabei, die präventiven Angebote rund um das Thema "gesund älter werden" zu erweitern. So gibt es schon einen regelmäßigen Mittagstisch, Sitztanz und eine Walkinggruppe 60 Plus. Der Dorftreff ist schon fester Bestandteil im Alltag der Bürger/Innen. Allerdings ist der Aufbau bei Weitem noch nicht abgeschlossen. (was ja auch in 7 Monaten nicht zu erwarten war) Was wir jetzt schon sagen können ist, dass sich das ehrenamtliche Engagement sehr erweitert hat und viele Bürger/Innen den Dorftreff nutzen, um dort ihre Kontakte zu pflegen und miteinander Dinge zu entwickeln. Auch ist es gelungen, Menschen mit Migrationshintergrund zu regelmäßigen Angeboten in den Dorftreff einzuladen. Leider bremst uns momentan die Coronapandemie aus. Nach einer sehr langsamen Öffnung mit wenigen Öffnungszeiten und Angeboten geht es jetzt wieder bergauf. Nach den Ferien hoffen wir, dass wir wieder alle Angebote machen können. Die Menschen sind froh, einen neutralen Treffpunkt zu haben den sie zu allen Öffnungszeiten kostenfrei besuchen können. Es gibt in Eggermühlen sonst keinen Ort mit Treffpunktcharakter.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ein besonderes Problem in Eggermühlen ist der Verlust vieler Versorger im Ort. Ein Neubau in dem es bald auch wieder ein Lebensmittelangebot geben soll, ist im Bau. Leider gibt es auch keine Bank mehr, keine Apotheke, keine Bäckerei. Die Kirchengemeinde ist zu einem Gemeindeverbund zusammengeschlossen worden und das Gemeindebüro nur noch sporadisch geöffnet. Viele alte Menschen sind in Eggermühlen tagsüber allein weil ihre Kinder und Enkel in die größeren Gemeinden oder Städte zur Schule oder zum Arbeitsplatz zu fahren. Viele Aussiedler haben in Eggermühlen ein kleines Haus gebaut, sind aber in der einheimischen Gesellschaft nur schlecht integriert. Eggermühlen ist ein ländlich sehr schön gelegener Ort. Ältere Menschen haben es allerdings schwer weil die Mobilität sehr eingeschränkt ist. Es fehlen dort Einrichtungen mit Begegnungscharakter.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Eggermühlen liegt innerhalb der Ankumer Höhe im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald- Wiehengebirge. Die Nachbargemeinden sind im Osten Ankum, im Süden Merzen, im Westen Bippen und im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1751
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
4,54% Aussiedler werden als Deutsche geführt SGBSB 7,49%
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz verfolgt insbesondere die Qualität der sozialen Beziehungen (Ursprungsgesellschaft und Zugezogene) Wir unterstützen die Selbstorganisation und Handlungsfähigkeit der Bürger/Innen (vor allem der alten allein stehenden Menschen). Wir fördern mit unserer Arbeit die Gesundheit und stärken dadurch die Resilienz der Bürger/Innen. Wir machen Dinge möglich und begleiten die Umsetzung von Ideen. Wir legen großen Wert auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger/Innen und unterstützen dieses durch Begleitung und Schulung. Wir fördern und unterstützen die Ideen von Bürger/Innen und helfen ihnen bei der Umsetzung. Wir sehen jetzt in der Corona - Krise eine besondere Herausforderung für die Gemeinwesenarbeit. Angst, Entfremdung, Schuldzuweisung sind zu großen Problemen geworden. Hier werden wir sehr genau hinsehen müssen um wieder eine Dorfgemeinschaft auch mit "nicht Einheimischen" stabil zu gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen zum Dorftreff kommen, sich dort einbringen und ihre Ideen umsetzen können. Wenn wir Lösungen finden für Bedarfe und Probleme und gemeinsam daran arbeiten können.
Beschreibung
Wenn wir die einzelnen Personen stärken und ermutigen können, die Bürger/Innen sich gegenseitig helfen und Eigeninitiativen zu tollen Projekten führen.
Beschreibung
Wenn im Dorf ein gutes Miteinander herrscht, niemand sich als Konkurrenz empfindet und gegenseitige Unterstützung Alltag ist.
Beschreibung
Alle Bürger/Innen ob jung oder alt, Ursprungs- oder Zuwanderungsgesellschaft, an der Entwicklung und dem Miteinander im Dorftreff teilnehmen.
Beschreibung
Sich die Vereine und Organisationen einbringen und Spaß am Miteinander haben.
Beschreibung
Nachbarschaften sich neu bilden, (Zuzug) und alte Nachbarschaften bestehen bleiben. (Tod, Wegzug) Wenn die Menschen sich kennen und voneinander wissen. Wenn sich Kümmerer für die anderen stark machen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenbüro der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine die in der Gemeinde ansässig sind und evtl. auch aus den Nachbargemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
möglichst alle Bewohner/Innen der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Markus Frerker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auch in Eggermühlen sehen wir keine Möglichkeit, ohne finanzielle Unterstützung die GWA weiter zu fördern. Die kleine Gemeinde verfügt nicht über genügend Steuereinnahmen um selbst die Kosten für den Dorftreff zu tragen. Jetzt durch die Corona Pandemie sind viele weitere Einnahmen weggebrochen. Wir können nur versuchen über Spenden oder Stiftungen eine Basis zu finden.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche eggermuehlen osm
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Dorftreff Rieste "Riesterei"

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Rieste engagiert, wir für hier
Projektbeschreibung
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in einem ehemaligen Ausstellungsraum einer Landmaschinenfirma (die von vielen Bürger/Innen unterstützt und begleitet wurden) konnten wir im September 2019 mit dem Dorftreff "Riesterei" beginnen. Der Dorftreff bekam seinen Namen durch die Bürger/Innen während der Eröffnungsfeier. Ein sehr umfangreicher Monatsplan mit Angeboten im Dorftreff, der von den Mitarbeiter/Innen und dem Bürgermeister zusammengestellt wird, kommt in der Bürgerschaft richtig gut an. Viele Bürger/Innen helfen mit ihren Ideen und ihrem Engagement den Monatsplan vielfältig zu gestalten. Neben geselligen Angeboten wie "Spieletreffen" " Klönkaffe" oder "Tanzen" gibt es vor allem auch Gesundheitsangebote wie "Mittagstisch" "Sportgruppen" "gesundes Frühstück" "Gedächtnistraining" In der Regel gibt es 8 - 10 Angebote pro Woche, alle Tageszeiten werden dabei beachtet so, dass auch berufstätige Personen an Angeboten teilnehmen können. Vereine, Organisationen, Gruppen, Kindergarten etc. sind mit eingebunden. Der Dorftreff ist an wenigstens 5 Tagen in der Woche geöffnet. Auch Spaziergänger oder Urlauber können so einen Blick in den Dorftreff werfen. Kaffee oder Tee wird angeboten und die Besucher/Innen können sich über die einzelnen Angebote informieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In Rieste gibt es keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Die Gemeinde hat viele kleine Außenbereiche und keinen richtigen Ortskern. Die Kirchengemeinde liegt weit außerhalb, ebenso die Vereine. Eine Teilhabe vieler älterer Menschen ist aufgrund fehlender Mobilität sehr schwierig geworden. Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es vor Ort kaum. In Rieste leben viele EU Ausländer die im Gewerbepark der Gemeinde (weit außerhalb) arbeiten und kaum Kontakt zu den Einheimischen haben. Das Freizeit- und Tourismusgebiet liegt auch weit außerhalb. Dort trifft man auf Urlauber die sich kaum im Dorf selbst aufhalten. Somit ist der Dorftreff zu einer sehr wichtige Einrichtung geworden! Man kann einfach mal reinschauen, einen Tee trinken und ein Gespräch führen. Für viele Urlauber eine ganz neue Entdeckung und interessante Abwechslung. Die Menschen sind sehr interessiert und nehmen gerne an den Angeboten teil. Die Möglichkeit, sich selbst einzubringen hat das ehrenamtliche Engagement stark erhöht. Jetzt ist es möglich für den Ort und für die Gemeinschaft etwas zu machen und sich (auch kurzfristig) für ein Projekt oder eine Initiative zu interessieren. Vor allem allein stehende alte Menschen haben jetzt einen Begegnungsort wo sie sich zwanglos ohne Kosten treffen können und (außerhalb von Coronazeiten) gemeinsam etwas unternehmen können. Vereine nutzen die Riesterei als Treffpunkt für z.B. Vorstandssitzungen weil viele Vereine kein eigenes Vereinsheim haben und es nur noch eine Kneipe gibt. Auch Gruppen und Initiativen treffen sich in der Riesterei weil der Treffpunkt kostenfrei ist und viele Möglichkeiten bietet.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Gemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,58 qkm
Einwohnerzahl
3645
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In Rieste liegt der spezielle GWA Ansatz insbesondere in der Zusammenführung unterschiedlicher Bürger/Innen. Wir möchten die sozialen Beziehungen von Zugereisten und Einheimischen stärken und den Neubürger/Innen die Möglichkeit geben, sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen. Außerdem arbeiten wir verstärkt daran, dass alte Menschen zusammenkommen können und somit weiter in die Gesellschaft eingebunden sind. Dadurch stärken wir die Qualität der sozialen Beziehungen, geben den Bürger/Innen die Möglichkeit, sich zu engagieren und für ihren Ort aktiv zu werden und helfen, Schwachstellen zu erkennen und Lösungen zu finden. In der Corona - Zeit waren die Dorftreffs geschlossen. Viele Menschen hatten Angst, waren verunsichert. Nur langsam beginnt das Leben wieder in den Dorftreffs. Wir spüren bei der Arbeit deutlich die für uns neue Ablehnung der vermeintlich "Anderen". Schuldzuweisungen machen die Runde, Senior*innen haben Angst und Ausgrenzung ist alltäglich. Hier werden wir erneut sehr viel Zeit und Energie brauchen um die entstandenen Hemmschwellen und Aggressionen abzubauen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelungen ist, die Bewohner/Innen zu interessieren, zu aktivieren und gemeinsam Dinge anzustoßen und umzusetzen. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen und gerne wiederkommen, sich wohl fühlen und selbst auch mitmachen.
Beschreibung
wir den Bürger/Innen genügend Möglichkeiten bieten, ihr eigenes Leben und ihr Umfeld selbst zu gestalten. Wenn wir untereinander Hilfestellung geben können um den Alltag zu meistern und es möglich ist, gegenseitig Anteil zu nehmen und Hilfe zu geben.
Beschreibung
die Bürger/Innen ohne Vorbehalte auch mit fremden Menschen zusammen kommen. Wenn Alt und Jung sich ergänzen, alle Menschen am Aufbau und der Entwicklung im Dorf teilnehmen.
Beschreibung
in der Gemeinde ein gutes Miteinander herrscht, wenn man sich gegenseitig achtet. Wenn die Bürger/Innen erkennen, dass jeder Einzelne im Dorf wichtig ist und dass nur durch ein Miteinander die Gemeinde Bestand haben kann.
Beschreibung
die Vereine und Organisationen die in der Gemeinde noch vorhanden sind unterstützt werden und die Bürger/Innen helfen, dass sie auch im Dorf Bestand haben. Wenn die Vereine vor Ort sich in die Arbeit im Dorftreff einbringen und so Gemeinsamkeiten schaffen
Beschreibung
es gelingt, neue Nachbarschaften aufzubauen (Zuzug) und alte Nachbarschaften zu festigen (Tod, Wegzug) Wenn Menschen voneinander wissen und füreinander da sind. Wenn es Kümmerer gibt, die die gute Nachbarschaft fördern.
Nachhaltigkeit
Auch der Dorftreff in Rieste soll fester Bestandteil in der GWA der SG BSB bleiben. Leider hat auch die Gemeinde Rieste nicht genügend finanzielle Ressourcen um aus eigener Kraft die Kosten für den Dorftreff zu übernehmen. Die Steuereinnahmen sind auch hier massiv eingebrochen durch die Corona Krise. Natürlich versuchen wir durch Spenden oder durch andere Gelder von Bürger*innen einen Teil der Kosten zu decken, eine Gesamtfinanzierung wird aber auch hier leider nicht möglich sein.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche rieste osm
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Unterstützen, koordinieren, begleiten
Projektbeschreibung
Die SG BSB ist Koordinierungsstelle für die Dorftreffs in Eggermühlen, Gehrde, Rieste und Bersenbrück Stadt. Diese Koordinierungsstelle ist nötig um die Gemeinden vor Ort zu unterstützen. So werden zum Beispiel alle Verwaltungstätigkeiten die für die Dorftreffs notwendig sind von Mitarbeiter/Innen im Samtgemeinde Rathaus übernommen. Das Büro für Bürgerengagement initiiert die Schulungen für die Ehrenamtlichen und auch für die hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen. Sie kommen einmal im Monat zusammen zum Austausch und für neue Informationen oder zur Klärung von Problemen. Jedes Angebot das wir neu aufbauen bzw. initiieren wird in allen vier Treffpunkten gemacht. Wir achten sehr auf die Interessen der Bürgerschaft und versuchen gemeinsam Dinge aufzubauen und umzusetzen. Die Koordinierungsstelle achtet auf Vorschriften wie Hygiene (Küche) Unfall- und Vorsorgemaßnahmen. (erste Hilfe) Die SG kümmert sich auch um die Wochen- und Monatspläne der Dorftreffs die jeweils in drei Sprachen erstellt werden und zu Monatsanfang verteilt werden. Diese Pläne kommen auch zu den örtlichen Anzeigenblättern und die Angebote werden täglich veröffentlicht. Die Presseabteilung der Samtgemeinde kümmert sich um regelmäßige Presseartikel und neue Infos zu Angeboten in den Treffpunkten. Auch jetzt in Zeiten von Corona koordinieren wir die Hilfs- und Unterstützungsangebote über die Dorftreffs und bleiben mit den Bürger/Innen verbunden. Die Koordinierungsstelle ist auch verantwortlich für die Förderanträge. Die Mitarbeiter*innen in den Dorftreffs sind Angestellte der Samtgemeinde Bersenbrück. Somit sind auch die Personalangelegenheiten bei der Koordinierungsstelle verortet. Nach einer so kurzen Zeit (Sept. 2019 bis August 2020) sind die Strukturen noch nicht gefestigt, alles befindet sich noch im Aufbau. Dazu kommt, dass wir ja drei Monate Corona bedingt schließen mussten und jetzt noch einmal neu starten müssen. Die Samtgemeinde Bersenbrück mit ihren sieben Mitgliedsgemeinden ist sehr ländlich geprägt. Die einzelnen Gemeinden liegen teils weit auseinander. Deshalb sind wir sehr bemüht, alle Gemeinden gleichwertig zu unterstützen und alle notwendige Hilfe zu bieten. Die Bürgerschaft soll möglichst in allen Gemeinden gleiche Chancen und Teilhabemöglichkeiten bekommen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Um in den Gemeinden die Dorftreffs weiter aufzubauen, zu festigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit den Bürger/Innen zu arbeiten muss es eine Koordinierungsstelle für andere anfallende Aufgaben geben. Das know how der Mitarbeiter/Innen in der Verwaltung ist ein wesentliches, unterstützendes Element. In den Gemeindebüros der Ortsgemeinden gibt es (oft zeitlich sehr begrenzt) meist nur eine Mitarbeiterin die eine zusätzliche Aufgabe für den Dorftreff kaum übernehmen könnte. Deshalb ist es notwendig, die Strukturen des Samtgemeinde -Rathauses zu nutzen und somit die Gemeinden zu unterstützen bzw. zu entlasten. Der zeitliche Aufwand für Verwaltung, Koordinierung und Begleitung der Dorftreffs würde die Ressourcen der Gemeinden weit übersteigen. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit und die finanzielle Bearbeitung des Förderprogramms sind sehr zeitintensiv. Die Mitarbeiter/Innen in den Dorfreffs haben sehr unterschiedliche Vorbildungen, es ist nicht leicht, gut ausgebildete Personen für 20 Wochenstunden oder nur 450€ Basis zu finden. Deshalb muss es auch eine Koordinierungsstelle geben damit evtl. Defizite die durch zu wenig Erfahrung/ Vorbildung entstehen, aufgefangen und ausgeglichen werden. Die SG BSB ist eine kleine, sehr ländlich gelegene Samtgemeinde mit sieben Mitgliedsgemeinden / Dörfern. Die SG BSB hat die zweithöchste Alterungsrate im Landkreis Osnabrück. Mit Zuwanderung und Migration können nicht alle Bürger*innen gleich gut umgehen. Alte Traditionen und Ablehnung erschweren oft das Miteinander. Demokratie, so wie wir sie verstehen, wird vielfach nicht gelebt, interkulturelles Zusammenleben ist in den Dörfern schwierig.
Projektgebiet
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30376
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Bersenbrück hat mit ihrem Projekt alle Bürger/Innen im Blick und versucht durch die Dorftreffs eng mit ihnen zusammen zu arbeit. Alle Vorschläge, Ideen und Versuche von Seiten der Bürgerschaft sollen aufgenommen und entwickelt werden. Gerade jetzt in Corona - Zeiten ist es besonders wichtig, eng bei den Bürger/Innen zu sein und deren Nöte und Sorgen zu kennen. Wichtig ist auch, die unterschiedlichen Strömungen in der Gesellschaft zu erkennen und darauf zu reagieren. Beispielsweise mit Angeboten, die das Verständnis für den jeweils anderen wecken. Ausgrenzung und Diskriminierung nehmen in dieser Zeit leider besonders zu. Deshalb ist es uns sehr wichtig mit einer breiten Mehrheit in der Bürgerschaft über Demokratie und deren Möglichkeiten und Nutzen für die Gesellschaft zu sprechen. Die Samtgemeinde Bersenbrück ist aufgenommen in das Netzwerk "engagierte Stadt" und arbeitet dort mit Kollegen*innen aus ganz Deutschland an der Entwicklung von GWA. Wir arbeiten aktiv mit der Lagfa (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen) und der Bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) und der LfGAfS (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen) zusammen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn Bewohner*innen aktiv werden in ihren Orten und sich beteiligen an Projekten und Aktionen. Wenn durch die Bürger*innen Ideen, Wünsche, Anregungen umgesetzt und angepackt werden können und jeder/e sich zum Mitmachen eingeladen fühlt.
Beschreibung
wenn durch die hauptamtliche Unterstützung die Bürger*innen in die Lage kommen, selber weiter zu gehen und aktiv zu bleiben. Wenn Bürger*innen auch nach einer Aktion dabei bleiben und eigene Initiative ergreifen.
Beschreibung
wenn es gelingt, dass wir alle im Ort noch ansässigen Firmen, Organisationen, Vereine sich aktiv beteiligen und durch Spenden, Mithilfe, Arbeitnehmer*innen Schulung am Projekt teilnehmen.
Beschreibung
wenn Vereine, Verbände, Kirchengemeinden etc. sich aktiv beteiligen und an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Wenn wir gemeinsam Dinge anstoßen und umsetzen können und wenn wir uns gegenseitig unterstützen.
Beschreibung
Gemeinwesenarbeit neben Sozialarbeit, Jugendarbeit und Seniorenarbeit allgemeiner Verwaltungstätigkeit zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Beschreibung
Wenn die Netzwerke und Kooperationen, die wir bislang aufbauen konnten weiter gefestigt bleiben. Wenn wir neue Netzwerkpartner*innen gewinnen können.
Beschreibung
in der Samtgemeinde alle Bürgermeister*innen Anteil nehmen und mitgestalten. Wenn alle Ausschüsse und Räte Interesse haben und bei der Entwicklung unterstützen. Wenn der Nutzen von Gemeinwesenarbeit auch in der Politik angekommen ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Koordinierungsstelle GWA ist ein Bestandteil der Verwaltung in der Samtgemeinde Bersenbrück. Da die Kommunen jetzt deutlich weniger Steuern einnehmen (Corona), sieht die finanzielle Situation sehr schlecht aus. Die SG BSB will dennoch zeitnah ein Konzept entwickeln, um GWA zu verstetigen. In den politischen Gremien wird die Finanzierung zur Fortführung der Dorftreffs ( Personal) diskutiert. Jede Gemeinde hat aufgrund der Erfahrungen ein hohes Interesse, ihren Dorftreff zu behalten!
Galerie
karte sgbsb mgen lkos reduziert cc garmann
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur selbstorganisierten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der für 2022 geplante Bezug barrierefreier Neubau-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Parkflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2022-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Mit der Pandemie brachen Freizeitangebote weg, wurden teils in den digitalen Raum verlagert. Senior*innen im Quartier haben keinen Zugang, isolieren sich, lehnen alternative 1:1-Angebote ab, warten passiv auf das Ende der Beschränkungen. Der soziale Austausch beschränkt sich noch mehr auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, dass zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert, alle einlädt und Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-35) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die llmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
990
Quelle / Anmerkungen
Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen im März 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK- Sozialpädagogische Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2025 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Galerie
luftbild ilmenauwiesen 03 2022
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft

Ansprechpartner
Hans Golmann
Funktion Geschäftsführer
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier gefördert werden. Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen. Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht. Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Zusätzlich ist ein Beratungsbüro vorhanden. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die Bewohner zu einem Treffpunkt entwickeln, um Selbstorganisation und Beteiligung zu unterstützen sowie Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier - Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen, - Netzwerkarbeit im Quartier, - Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen weitere wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Damit sich die Bewohner*innen eines Quartiers auch mit diesem identifizieren können sollte der soziale Nahraum nach Ergebnissen der Sozialraumforschung nicht mehr als 25.000 Einwohner umfassen. Das hier beschriebene Quartier liegt im äußeren Nordwesten Braunschweigs und besitzt mit ca. 4200 Einwohnern eine Größe, die als kleinräumig bezeichnet werden kann. Einige Bauernhöfe tragen u.a. zu einem ländlichen Charakter des Sozialraums Völkenrode/Watenbüttel bei. Der Gebäudebestand im Quartier besteht neben älteren Siedlungsbau aus Wohn- und Gewerbeimmobilien der 1970er Jahre. Viele Einrichtungen (Ärzte, Bäckerei, Ortsbücherei) sind nicht barrierefrei erreichbar. Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdeutschen Durchschnitt. Identifikationsfaktoren für die Menschen der Orte sind unter anderem die durch topographische Marken gegebenen Grenzen des Quartiers und geschichtliche Bezüge zueinander. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. Weiterhin stören sich viele Bürger im Quartier an dem starken und gefährlichen Durchgangsverkehr. Durch 3 entstandene Neubaugebiete besteht zusätzlich die Gefahr, dass sich bereits abzeichnende Seggregationstendenzen in den Bewohnergruppen des Quartiers verstärken. Im Quartier fehlen insbesondere Treffpunkte und Möglichkeiten der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung. Zivilgesellschaftliches Engagement, Teilhabe und das Miteinander der hier lebenden Bürger*innen können diese Problemlagen lösen bzw. abmildern.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören. Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die in diesem Raum lebende Menschen gemeinsame Identifikationsobjekte haben.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 214
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeister Frank Graffstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergruppe Tills Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Völkenrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Völkenrode Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsbücherei Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatpfleger Carsten Horstmeyer Heimatpfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Völkenrode und Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie Achilles Hof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeteam Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wohnberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätische Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosk Am Grasplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christoph Meyer (Landwirt und direkter Nachbar)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das Grüne Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papes Gemüsehof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Eintracht Völkenrode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Watenbttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ärztin Dr. Simone Giller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arzt Dr. Rettig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arzt Nazir Atassi
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
Galerie
dc41996
bgst aussenansicht
foto zu fest nachbarn
dsc 0443
yoga
dame kind
grundriss
da87982
img 0707
img 20181201 161127191 hdr
farbe
blume
kueche
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fitness im Viertel

Ansprechpartner
Florian Wiechmann
Funktion Geschäftsführer
Arbeite an dir und deinem Quartier!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Fitness im Viertel – Arbeite an Dir und deinem Quartier“ bietet ein attraktives, niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot, um schwererreichbare Jugendliche zu erreichen. Darauf aufbauend, sollen weitere Angebote mit den Jugendlichen und deren Familien erarbeitet und umgesetzt werden. Der Sport dient hier als Instrument, um einen Zugriff auf die Jugendlichen und Familien im Quartier zu erhalten. Fitness im Viertel füllt in der Nordstadt diesbezüglich eine Lücke, die das Quartiersmanagement der Nordstadt gerne schließen möchte. Die Jugendlichen werden durch professionelles und geschultes Personal betreut und haben dadurch die Möglichkeit das FiV partizipativ mitzugestalten. Die Einbindung der Bewohner:innen des Quartiers ist hierbei elementar. Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Sozialraums und die Erarbeitung bedarfsgerechter Angebote kann nur mit der Zielgruppe erfolgreich sein. Ziel soll es sein, über den Sport hinaus die Bewohner:innen des Stadtteils miteinander in Kontakt zu bringen. Es soll gemeinsam an den Problemen im Stadtteil gearbeitet werden, um Lösungen zu finden und die Lebenssituation zu verbessern. Ein weiterer Effekt des Projektes ist das Entgegenwirken des Mangels an öffentlichen und kostenlosen Sportangeboten in der Nordstadt. Mitgliedsbeiträge für kommerzielle Sportangebote sind für die monetär schwachen Familien kaum aufzubringen. Fitness im Viertel wird kostenlos zugänglich sein. Der Sozialbericht der Stadt Hildesheim hat aufgezeigt, dass viele Menschen in der Nordstadt übergewichtig sind und Jugendliche motorische Einschränkungen durch Bewegungsmangel vorweisen. Viele Menschen kommen aus solch einer Situation ohne Unterstützung nicht heraus, hier möchte Fitness im Viertel eine helfende Hand sein und allen Bewohner:innen Möglichkeiten bieten etwas für sich und ihr Quartier zu tun.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
„Die Hildesheimer Nordstadt ist ein Problembezirk“, so lautet das ungeschönte Ergebnis des aktuellen Sozialberichts der Stadt Hildesheim. Dieser zeigt auf, dass in der Nordstadt viele Familien in prekären Wohnverhältnissen leben, die Kinderarmut und der Arbeitslosenanteil die höchsten Werte der Stadt erreichen. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der Bewohner:innen dieses Quartiers von Armut betroffen. Diese monetär schwachen Familien zu erreichen und mit ihnen gemeinsam eine Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus zu erarbeiten, ist das Ziel dieses Projektes im Quartier Nordstadt Hildesheim. Das Pilotprojekt Fitness im Viertel hat bewiesen, einen Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu ermöglichen und darüber hinaus in die Familien einzuwirken. Die Methode ist ein kostenloses und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Aus diesem niederschwelligen Basis-Angebot sollen weitere bedarfsgerechte Angebote mit den Bewohner:innen des Quartiers erarbeitet und geschaffen werden. Der Cluster e.V. betreibt derzeit das Pilotprojekt in der Oststadt Hildesheims, das im Sommer 2022 endet. Jedoch besteht vielfach der Wunsch dieses Leuchtturmprojekt weiterzuführen. Sowohl die Stadt Hildesheim als auch das Quartiersmanagement der Nordstadt begrüßen den Umzug des Projekts in die Nordstadt. „Es füllt ein Vakuum im Portfolio des Angebots im Quartier“, so der Quartiersmanager Frank Auracher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Südliche Grenze: Die Bahnlinien Östliche Grenze: Der Kennedydamm Nördliche Grenze: Lerchenkamp/Mastbergstraße Westliche Grenze: Münchewiese/Römerring
Einwohnerzahl
11053
Quelle / Anmerkungen
Status-Quo-Prognose StadtRegion
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die partizipative Gestaltung des Projekts, entsteht eine enge Vernetzung innerhalb sowie zwischen der Zielgruppe und den Projektbeteiligten. Dadurch wird eine Verbesserung der sozialen Beziehungen angestrebt. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit das FiV als sicheren Sozialraum zu nutzen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu entfalten. Die Sportangebote dienen nicht nur der Vernetzung und Steigerung der Aktivität, besonders können hier den Jugendlichen und ihren Familien bereits vorhandene (Hilfe)Strukturen näher gebracht werden die bisher aus kulturellen oder sozialen Ängsten nicht genutzt wurden. Über die Sportangebote mit den Jugendlichen werden niedrigschwellige Kontakte zu den Familien geknüpft. Dies bietet die Möglichkeit sich über Ziele, Ausbildungswünsche, Problemlagen der Familien etc. zu unterhalten. So werden durch beständig anwesende Kontaktpersonen in den Angeboten, verlässliche Vertrauenspersonen für die Jugendlichen. Verfolgt wird ein niedrigschwelliger GWA Case Management Ansatz in dem die Kontaktpersonen Kinder und Jugendliche auch in ersten Wegen zur Schule, Informellen Treffpunkten im Stadtteil etc. begleiten. Über den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in die Familien und die Vermittlung von Beratungs-, Hilfs- und Kulturangeboten aus dem Stadtteil. Gleichzeitig können sich diese Angebote in den Räumen des Fitness im Viertel vorstellen und so den Jugendlichen bekannt machen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch die partizipative Gestaltung haben die Bewohner:innen die Möglichkeit das FiV zu ihrem sicheren Sozialraum zu machen. Mindestens 150 Bewohner:innen des Quartiers nehmen regelmäßig Angebote wahr.
Beschreibung
Die Jugendlichen mehr auf ihre eigene Handlungsfähigkeit zurückgreifen und eigene Problme und Lösungen miteinbringen.
Beschreibung
Die Stärken vor Ort werden genutzt, wenn die Individualität der einzelnen Bewohner:innen gesehen wird und durch Teilhabe am Projek gelingt.
Beschreibung
Der Standard wird erreicht, wenn über die Zielgruppe hinaus Interesse, Partizipation und Teilhabe am Projekt zu erkennen ist.
Beschreibung
Durch die Kooperationen mit anderen Jugendeinrichtungen und Vereinen gelingt ein übergreifener Austausch der für die Entwicklung des Projekts wichtig ist.
Beschreibung
Es werden mindestens 5 neue Kooperationen geschlossen. Schulen bieten Nachmittagsangebote im FiV an. mindestens 5 Einrichtungen der lokalen Jugend(sozial-)arbeit nutzen vor Ort die Aushang- und Werbemöglichkeiten.
Beschreibung
Durch Partizipation und Teilhabe haben die Bewohner:innen die Möglichkeit die Nachbarschaft besser kennenzulernen und ein Zusammenleben lebendiger zu gestalten.
Beschreibung
Erreicht wird der Standard, wenn ein Großteil der Zielgruppe nachhaltig über Hilfestruktren informiert wird und das FiV zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Beschreibung
Das FiV wirkt selbst als soziale Infrastruktur und ergänzt das vorhande QM im Bereich Jugendarbeit durch öffentliche und kostenlose Sport- und Beratungsagebote.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Daher ist das Projekt Fitness im Viertel als ergänzender Baustein zu den vorhandenen Aktivitäten zu betrachten. Durch die Fokussierung auf eine bestimmte, bisher wenig zugängliche Zielgruppe – Jugendliche – und durch die besondere Art der Ansprache – Sport – schließt das FiV eine Lücke.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NORDSTADT.MEHR.WERT. - Stadtteilbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman Nohl Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Walter Gropius Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e. V. 1979
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Hildseheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Körperschmiede Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Publik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Nordstädter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GO 20 Kinder und Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rasselmania e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBI Baumarkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LIDL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teresionhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim Stadtplanung und Stadtsanierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltige Verankerung in den kommunalen Strukturen in drei Säulen: 1. Bildung des "Hilfenetzwerk Nord" Trägertreffen - hier werden die Hilfe- und Beratungsstrukturen in einem monatlichen Netzwerktreffen zusammen geführt um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und zu sichern. 2. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Nordstadt.Mehr.Wert 3. Die Nutzung und Finanzierung des Fitnessstudios für Träger der Erziehung und das Jugendamt durch Soziale Gruppenarbeit(§29 SGBVIII)
Galerie
fiv matten
img 6424
Zustimmung Veröffentlichung
On

Prävention im Dichterviertel - Poets that care

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Prävention im Dichterviertel - in Abstimmung mit dem Präventionskonzept der Gemeinde
Projektbeschreibung
Das Dichterviertel in Rastede ist das Ankunftsquartier für MigrantInnen in der Gemeinde Rastede. Die Gemeinde hat ca. 22.000 EinwohnerInnen. Von diesen wohnen ca. 370 Personen im Dichterviertel. Das Dichterviertel kennzeichnet sich sozial durch Transfergeldempfängerhaushalte, einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Familien mit mehreren Kindern in oft zu kleinen Wohnungen (a), baulich durch Geschosswohnungsbau der 1960er Jahre in einer Randlage direkt an der Autobahn gelegen neben der Förderschule (b), funktional durch ein reines Wohngebiet (c) und symbolisch durch einen schlechten Ruf in der gesamten Gemeinde (d). Das Projekt setzt an Ergebnissen an, die im Rahmen einer Umfrage (Vollerhebung) unter Schülerinnen und Schülern im Kontext Communities that Care (CTC) und Prävention an den Schulen der Gemeinde durchgeführt worden ist. Das Projekt setzt dabei am entstandenen Präventionskonzept der Gemeinde an und will dies mit einem besonderen Quartiersschwerpunkt im am stärksten belasteten Quartier der Gemeinde vertieft umsetzen, um die Resilienz zu stärken, Erziehungskompetenzen weiterzuentwickeln und so präventiv zu wirken. Im Mittelpunkt im Quartier stehen dabei Frauen und Kinder - unter anderem neuzugewanderte aus afrikanischen Staaten. Nach den Umfrageergebnissen sind zentrale Handlungsansätze die Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen, die Förderung der Sozialkompetenzen und Lebenskompetenzen von Kindern. Die Gemeinde setzt hier mit ihren Maßnahmen insbesondere im Kontext Schule an. Das Projekt will dies in der Lebenswelt Quartier und hier mit einem Fokus auf den Müttern in der Wirkung verstärken. Dafür sollen Programme der Grünen Liste Prävention im Quartier umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die eingesetzte, in der Quartiersarbeit erfahrene Sozialpädagogin vor Ort Gemeinwesenarbeit vorantreiben. Durch die Pandemie wurde das lokale Sozialkapital geschwächt. Zur Stärkung des lokalen Sozialkapitals soll auf vorherigen Projekten aufgebaut werden und das Dichterviertel soll ein Quartier der Gesundheit werden - mit einem Fokus auf Nutzgärten und Bewegung. Ziel ist somit die die Gemeinde umfassende Präventionsstrategie in der Lebenswelt "Dichterviertel" integriert umzusetzen und zu vertiefen. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei im Einklang mit CTC dem Begriff "community" zu - dem Sozialraum. Inwieweit der Sozialraum Dichterviertel von den Folgen des Ukraine-Krieges betroffen sein wird ist dabei gegenwärtig noch nicht abzusehen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Dichterviertel in seiner Struktur wurde bereits in der Kurzbeschreibung dargestellt. In Kurzform: Starke räumliche Konzentration benachteiligter Haushalte - in der Regel mit Migrations-/Fluchterfahrung in beengtem Wohnraum in reiner Wohnsiedlung in örtlicher Randlage mit stigmatisierendem, negativem Image. Die Situation vor Ort ist weiterhin gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Fluktuation ("Wer es geschafft hat zieht weg"), so dass eine Quartiersidentität nur schwach ausgeprägt ist. Aktuell ist vor allem ein Zuzug alleinerziehender Frauen aus afrikanischen Staaten zu beobachten - die 'Versorgung' mit Sprachkursen läuft dabei über die Integrationskurse der kvhs und ehrenamtliche Tätigkeiten im MitEinAnder. Die vorhandenen Grünflächen sind mit Ausnahme des, von der kvhs mit BewohnerInnen entwickelten, Dichtergartens weitgehend ungenutzt und ungepflegt. Aus Gesprächen mit Bewohnerinnen und Kontakten mit dem Jugendamt ist zudem bekannt, dass häusliche Konflikte häufig sind und viele Familien sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Handys (z. T. auch Pornographie) und der Konsum von Betäubungsmitteln durch die Kinder. Gerade die Frauen und Mädchen sind in ihren Aktivitäten auf die Lebenswelt Quartier beschränkt. Frauen verlassen das Quartier häufig nur zum Einkaufen und Mädchen nur für die Schule. Innerfamiliär ist eine 'klassische' Aufgabenverteilung, wonach die Frauen für die Erziehung der Kinder zuständig seien und die Männer für andere, nicht näher benannte Dinge, der Regelfall - sofern Männer überhaupt anwesend sind. Aktuell sind die Folgen des Ukraine-Krieges für das Viertel noch nicht absehbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Das Dichterviertel liegt am Rande des zentralen Ortes der Gemeinde Rastede - die Gemeinde hat 21.000 EinwohnerInnen und das Dichterviertel nach aktuellen Angaben der Gemeinde 356. Im Westen wird es durch die BAB A29 abgegrenzt. Im Süden befindet sich ein Landschaftsbaubetrieb, der das dortige Areal als Bauhof nutzt. Direkt daneben findet sich ein landwirschaftlicher Betrieb. Im Norden befindet sich eine von zwei Förderschulen im Landkreis Ammerland als Grenze. Zur Siedlung hin offen ist das Viertel mittlerweile in Richtung Osten. Hier wurden in den vergangenen Jahren einige Unterkünfte errichtet, die als Flüchtlingsunterkünfte dienen. Daher unterscheidet sich die Gebietskulisse auch vom letzten Förderantrag (Ausgewaschen), da wir diese neuen Gebäude und deren Bewohner mit in die Förderkulisse aufnehmen wollen. Nachdem direkt nach der Fertigstellung der neuen Gebäude zunächst Zäune zwischen diesen und dem Dichterviertel aufgestellt worden sind, wurden diese vor ca. 18 Monaten wieder abgebaut. Die weitere Bebauung östlich des Quartiers besteht im Wesentlichen aus Einfamilienhäusern. Der nächste Discounter befindet sich in ca. 1,6 km Entfernung. Die Größe des Gebietes umfasst nach Angaben der Gemeinde ca. 20.400 Quadratmeter
Einwohnerzahl
356
Quelle / Anmerkungen
Angaben der Gemeinde - somit nur offiziell gemeldete EinwohnerInnen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Auswertung aus dem Jobcenter - zu berücksichtigen ist, dass von den 21.000 Menschen in der Gemeinde lediglich 356 im Projektgebiet wohnen - also ca. 1,7 %. Rastede Lessingstraße in % Bedarfsgemeinschaften (Dez 21) 423 30 7,09% Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 598 70 11,71% davon >=25 Jahre 488 46 9,43% davon ausl. Staatsangehörigkeit) 220 53 24,09% Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 246 35 14,23% davon ausl. Staatsangehörigkeit 107 25 23,36% Arbeitslose SGB II 206 18 8,74% davon U25 20 14 70,00%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen- und Programmen. Im Dichterviertel soll ein Gemeinwesen unter verschärften Bedingungen geschaffen werden, die wenigen vorhandenen Reste stabilisiert werden, es soll im Quartier ein Diskurs über Erziehung und den Umgang in Gang gebracht werden, der zu einer veränderten gelebten Praxis vor Ort führt, so dass sich der Habitus des Ortes wandelt - von der Hinnahme zur Gestaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn die Angebote von den Menschen genutzt werden und diese bei der Ausgestaltung der Angebote aktiv mitwirken und diese mitdefinieren.
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn es gelingt die Erfahrungen des Projektes in den gemeindeweiten Präventionsprozess einzuspeisen und hier integriert an-, mit- und füreinander gelernt wird. Stärkung der Vernetzung zur Gemeindeverwaltung ist ebenfalls ein Ziel.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Stärkung der Quartiersidentität gelingt, in dem z. B. alle sich füreinander und den Zustand des öffentlichen Raumes verantwortlich fühlen (vg. Jane Jacobs Death and Life of American Cities).
Vorhandene Strukturen
Seit Mitte 2015 gibt es im Dichterviertel in einer 3-Zimmer-Wohnung den Quartierstreff MitEinAnder. Dieser hat in den vergangenen Jahren darüberhinaus aus einem ehemaligen Waschhaus einen Treffpunkt für Männer geschaffen der mittlerweile ehrenamtlich weitergeführt wird und vor ca. drei Jahren damit begonnen einen BewohnerInnengarten zu entwickeln. Das MitEinAnder wird durchgehend von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet und arbeitet seit Beginn mit einem quartiersbezogenen Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Durch Flucht und Vertreibung hat sich die Bewohnerschaft stets gewandelt. Aktuell ziehen vermehrt Menschen aus afrikanischen Staaten ins Dichterviertel und sind weitestgehend abgekoppelt von der bestehenden Bewohnerschaft. Da es sich bei den zuziehenden aus Afrika vorwiegend um alleinerziehende Mütter handelt, sollen diese mit der Arbeit des MitEinAnder stärker in das lokale Gemeinwesen integriert werden. Die vor Ort tätige Sozialpädagogin entwickelt am Bedarf orientiert kontinuierlich Freizeitangebote und arbeitet darüber hinaus aufsuchend und steht auch zu allgemeiner Beratung und Unterstützung zur Verfügung. War in den vergangenen Jahren der BewohnerInnengarten und damit verbunden das Thema Gesundheit ein großes Handlungsfeld soll nun die Gelegenheit genutzt werden, dass die Gemeinde sich dem Treff gegenüber sehr positiv äußert und im Rahmen des Präventionskonzeptes an den Themen Erziehungs- und Sozialkompetenz mit Methoden der Gemeinswesenarbeit gearbeitet werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Feldbreite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Kinderlachen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Petershof Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie Ammerland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Gemeinde fördert die kvhs mit ca. 10.000,- € jährlich, so dass eine Personalgestellung für Projektleitung, etc. erst möglich wird. Ziel ist es diese Zusage im Rahmen der vereinbarten Evaluation in 2024/2025 zu verstetigen/zu entfristen, um somit einen Grundstock für weitere Förderungen zu schaffen. Das Präventionskonzept der Gemeinde ist unbefristet beschlossen worden und die enge Anbindung der Arbeit des MitEinAnder an dieses Konzept und CTC ist dabei ein weiterer Baustein.
Galerie
3d98e579 d436 48d2 a658 af3723aba2f7
07c0a83b d95e 45bd a045 e01acd82788b
83d48ea6 6616 4a7f bccd d4cf33c89e1b
4712d94d 6efc 4dc5 a39c 12c3e168b525
5090ba25 3297 40b4 9e44 ef8d22a87932
7685161f 7c6d 43c0 8b09 1431d71d73fd
fd44534c 7736 4965 a9d5 2098cd39920d
bild3
cb48c1c5 01d1 4df9 a0b2 30a78ade50d7
dd888dab 7599 4c65 adc9 acb10f9bab06
bild1
bild2
bewohnerinnengarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hier-Gefühl stärken - Nachbarschaft sind wir!

Ansprechpartner
Adalbert Mauerhof
Funktion Fachbereichsleiter Verbandsarbeit und Seniorenarbeit
Mit Teilhabe und sozialem Zusammenhalt ein zukunftsfähiges und l(i)ebenswertes Quartier gestalten
Projektbeschreibung
Mit einer Förderung für Quartiersentwicklung hat die AWO in den vergangenen Jahren im Stadtteil List-Nordost in Hannover lebendige Nachbarschaftsstrukturen geschaffen, die aus dem Quartier nicht mehr wegzudenken sind: Rund um ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für Senior*innen entstanden zahlreiche Begegnungsräume, ehrenamtlich organisierte Angebote sowie verlässliche Unterstützungsmöglichkeiten. Der Schwerpunkt lag anfangs vor allem auf den Bedarfen älterer Menschen. Im Verlauf der Arbeit wurde auch der Wunsch nach generationsverbindenden Angeboten an uns herangetragen. Unsere niedrigschwelligen Angebote und Hilfen während der Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig die direkten Kontakte in der Nachbarschaft zur Verhinderung von Vereinsamung und zur gegenseitigen Unterstützung für alle Generationen sind. Mit dem Projekt „Hier-Gefühl stärken“ wollen wir alle Anwohnenden im Quartier einbeziehen. Die bisherigen Strukturen, die ehrenamtlichen Gruppen, Nachbarschaftskontakte sowie Netzwerkarbeit werden dabei ausgebaut. Über eine aktivierende Befragung sollen weitere quartiersbezogenen Bedarfe ermittelt, bestehende Beteiligungsformate reflektiert und neue Teilhabemöglichkeiten entwickelt werden. Ziel ist es, unterschiedliche Generationen und Kulturen füreinander zu sensibilisieren und über gemeinsame Themen wie Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe, Bildung und Wohnen den Zusammenhalt zu fördern und Vorurteile abzubauen. Dabei stehen Selbsthilfepotenziale und das Empowerment im Vordergrund, um auch der zunehmenden (Alters)Armut zu begegnen. Der demografische Wandel wie auch die Digitalisierung bringen viele Herausforderungen und auch Chancen mit sich. Mit dem Projekt werden die Bewohnenden bestärkt, sich für die eigenen Belange und die der Nachbarschaft einzusetzen, sich zu solidarisieren und gemeinsam für ein gutes Leben im Quartier einzustehen. Nachbarschaftliche Patenschaften bilden hier einen Schwerpunkt. Durch Präsenz im Stadtteil bei vielfältigen Aktionen (z.B. Rikscha-Fahrten, Tauschtisch) werden Kontakte zu Menschen aufgebaut, die bisher nicht erreicht wurden. Durch Go-Strukturen werden mobilitätseingeschränkte Menschen erreicht und über digitale und analoge Beteiligungsstrukturen eingebunden. Menschen im Quartier sind füreinander da, erfahren Zusammenhalt und erleben eine Stärkung der eigenen Selbstwirksamkeit. In den kommenden drei Jahren soll aus der GWA ein Quartierszentrum erwachsen und zur Wirkungsstätte für alle Menschen im Quartier werden.
Laufzeit
2022-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier liegt nördlich im städtischen Raum der Landeshauptstadt Hannover (LHH: Einwohnende 533.900). In dem Quartier leben ca. 8.500 Menschen. Hierunter sind 15,8% Kinder und Jugendliche, 63,5% Personen mittleren Alters und 20,7% über 60 Jahre, 2,1% sind 85 Jahre und älter. Damit liegt das Quartier im stadtweiten Durchschnitt, auffällig jedoch ist der hohe Anteil der alleinlebenden Anwohnender mit 58% (LHH 54%), insbesondere alleinlebender Senior*innen mit 71% (LHH: 66%). Im Quartier gibt es zahlreiche kleine Wohnungen, was eine hohe Fluktuation mit sich bringt. Die Anonymität und Vereinzelung im städtischen Raum nimmt zu. Aus der Beratung und vorangegangenen Beteiligungsprozessen wissen wir, dass Vereinsamung - nicht nur unter den Älteren - häufig als Problem genannt wird und die vergangenen Pandemiejahre dies verstärkt haben. Zudem gibt es eine hohe Nachfrage an barrierearmen Wohnraum. Fehlende Fahrstühle in den Altbaubeständen erschweren die Teilhabe mobilitätseinschränkter Menschen erheblich. Im Quartier leben etwa 3630 Menschen mit Migrationsgeschichte (35,5% im Vergleich: LHH: 38%) - unter den Senior*innen leicht überdurchschnittlich 24% (LHH 23,2%). Die Transferleistungsquote ist bei Senior*innen leicht überdurchschn. (13,7 %, LHH 10,3%). Das Quartier ist sehr multinational (größte Nationengruppen: Türk*innen, Syrer*innen, Russ*innen und Pol*innen). Von Netzwerkpartner*innen wissen wir, dass Anwohnende wenig Berührungspunkte untereinander haben und fehlende gemeinsame Begegnungsräume beklagen. Das Quartier ist gut an den ÖPNV angebunden; es gibt naturnahe Räume und Einkaufsmöglichkeiten für den tägl. Bedarf, jedoch wenig konsumfreie Räume.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List-Nord und Groß Buchholz
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich relativ zentral bis nördlich in der Stadt Hannover. Die nördliche Grenze bildet der Mittellandkanal, westlich die Hebbelstraße und östlich der Eulenkamp bzw. die Guerckestraße. Im Süden endet das Quartier mit der Podbielskistraße bzw. der Defreggerstraße. Das Quartier umfasst damit vier Mikrobezirke komplett und drei zum Teil. Ein Mikrobezirk ist aufgrund der dort vorhandenen GWA ausgeklammert; eine verlässliche Kooperation dorthin besteht. Das Quartier ist ein Wohnviertel, in äußerster Randlage zu einem belebten Stadtteil Hannovers. Bei den Quartiersbegehungen wurde deutlich, dass tagsüber wenig Leben auf der Straße, an öffentlichen Plätzen oder in den zwei Cafés stattfindet. Es bieten sich wenig Möglichkeiten für zufällige Begegnungen, bei denen man mit anderen Menschen ins Gespräch kommt, ohne sich vorher verabredet zu haben. Es gibt kaum konsumfreie Verweilräume.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung (Einwohnerzahl wurde durch uns reduziert, da die Mikrobezirke nicht mit den gewählten Quartiersgrenzen übereinstimmen)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LH Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit dem Projekt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da wir durch das Projekt aktiv auf die Quartiersbewohner*innen zugehen und Ermöglichungsräume bieten, eigene Wünsche und Ideen zu verfolgen. Wir unterstützen dabei alle Schritte von der Bedarfsermittlung, der kreativen Ideengewinnung bis zur Umsetzung. Dabei werden die Selbsthilfepotentiale gefördert und Wege aufgezeigt, sich im Quartier aktiv einzubringen. Das Projekt wirkt damit ganzheitlich auf die Menschen vor Ort und verbessert soziale Teilhabemöglichkeiten, die gesundheitliche Prävention und Wohn- und Versorgungssituation. Durch die verschiedenen Maßnahmen wird Selbstwirksamkeit erlebt und eine stärkere Identifikation mit dem Quartier gefördert. Dabei wird die individuelle Sichtweise mit den Strukturen vor Ort in Verbindung gebracht. Durch die vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten wird Toleranz und der soziale Zusammenhalt gefördert. Darüberhinaus werden konkrete Verbesserungen für Einzelne und den Sozialraum angestrebt. Die feste Ansprechpartnerin vor Ort ist dabei eine verlässliche Koordinatorin, die Impulse schafft und als Ermöglicherin fungiert. Mit dem Aufbau von Vernetzungsstrukturen wird das Projekt nachhaltig gesichert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Angebote von Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten, Milieus wahrgenommen werden; wenn unterschiedl. Generationen ihre Ressourcen anderen Generationen zur Verfügung stellen; die erreichte Zielgruppe divers ist
Beschreibung
Menschen erreicht werden, die bisher nicht erreicht wurden; Menschen die Möglichkeiten wahrnehmen, eigene Bedürfnisse und Ideen zu formulieren und ihre eigenen Anliegen verfolgen; wenn Selbstwirksamkeit erlebt wird
Beschreibung
Quartiersforum sich etabliert; Kooperation mit Wohnungsunternehmen etabliert ist; in der Zusammenarbeit mit den bestehenden Netzwerken Projekte umgesetzt und Anliegen bearbeitet werden
Beschreibung
Rikscha für Begegnung genutz twird; Nachbarschafthilfe etabliert ist; Ehrenamtliche sich engagieren; Patenschaften etabliert sind; Menschen mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten sich begegnen
Beschreibung
Netzwerkpartner*innen aus Kommune und Verwaltung aktiv mitarbeiten, da der Mehrwert für die Kommune sichtbar ist; die Kommune die QE als ein Standort für ein Quartierszentrum fördert
Beschreibung
Ehrenamtliche sich engagieren; das Quartiersforum sich für die Belange der Menschen im Quartier einsetzt; Selbstwirksamkeit erlebt wird; Nachbarschaftshilfe aktiv ist und Hilfe zur Selbsthilfe leistet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunaler Seniorenservice, Netzwerk für Senioren, Seniorenbeirat (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsunternehmen (Genosssenschaft Kleefeld-Buchholz, Ärzteversorgung) (besteht zum Teil, wird intensiviert und erweitert)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Pflegedienst, Kindertagesstätte (bestehen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schreberjugend Hannover e.V. (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Lister Turm (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksverband der Kleingärten (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeister,Stadtbezirksmanager(in) (besteht, durch personelle Wechsel muss der Kontakt aber wieder neu aufgebaut werden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Käthe-Kollwitz-Gymnasium (angestrebt), Gebr.Grimm-Grundschule (angestrebt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine (wird angestrebt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MiSO - MigrantInnenSelbsthilfe-Netzwerk Hannover e.V. (angestrebt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KRVK - Slowenischer Verein (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KIBIS Kontakt- und Beratungsstelle Selbsthilfe (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationaler Elterntreff (besteht)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gethsemane Gemeinde (angestrebt)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekte wird mit Kooperationspartner*innen umgesetzt und ist so angelegt, dass diese von den Einrichtungen weitergeführt werden. Erfahrung von Selbstwirksamkeit in der ehrenamtl. Tätigkeit stärkt dauerhaftes Engagement und schafft eine langfristige Perspektive. Das Jugend- und Sozialdezernat der LHH hat das Thema „alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ in das Stadtentwicklungsprogramm „Mein Hannover 2030“ aufgenommen und der FB Senioren plant mit den Verbänden Quartierszentren aufzubauen.
Zustimmung Veröffentlichung
On