Gemeinsam Lamspringe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es eine Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt.
Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe.
Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück & das ebenfalls monatlich stattfindende gemeinsame Abendessen entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses konnte sie bisher leider noch nicht vollumfänglich genutzt werden.
Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, was eine nachhaltige Gemeinschaft beinhalten kann & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten soll als Klammer Nachhaltigkeit leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden.
In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den pandemiebedingten veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut dem Landesamt für
Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung
des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser
Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank
weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom
Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen
aus" (MI 02.09.2015).
Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren.
Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis.
Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls statt. Darüber hinaus wird aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es wird bei Interesse niemand ausgeschlossen. Somit ist auch die Einwohner:innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
5592
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
In Lamspringe ca. 28%: https://www.komsis.de/de/standorte_niedersachsen/?profile=SI-40663 In Deutschland gut 23% über 60 Jahre, knapp 18% über 65. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Lamspringe 5,7%:https://www.komsis.de/de/standorte_niedersachsen/?profile=SI-40663 In Niedersachsen 5,1%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/ In Deutschland 5,2%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen teilen in Rahmen von aktivierenden Veranstaltungen und Angeboten ihre Wünsche und Ideen mit. Sie werden als Ausgangslage für Entwicklungsprozesse und Entscheidungen genommen.
Kriterium
Beschreibung
Interessen und Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Bewohner:innen werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, die die Vielfalt des Projektgebiets erlebbar machen und dadurch die Nachbarschaft stärken.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifende Themen wie Mobilität, Konsum & Umwelt werden so gedacht & bearbeitet, dass nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner sondern auch individuelle Bedürfnisse von Teilzielgruppen berücksichtigt werden
Beschreibung
Das Projekt trägt dazu bei, dass Akteur:innen gemeinsam daran arbeiten den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Kooperationen sind wirkungsorientiert. Die Kommunikation ist regelmäßig und transparent.
Kriterium
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden & ressourcenorientiert füreinander da. Neuzugewanderte fühlen sich willkommen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe Fairtrade & Arbeitsgruppe Nachhaltige Kommune
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Multifunktionshaus für die Stadt Fürstenau
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Wagener
2. Kurzbeschreibung
Multifunktionshaus "Alles unter einem Dach"
Projektbeschreibung
Das Multifunktionshaus Fürstenau (Arbeitstitel) unterscheidet sich von den erfreulicherweise vielerorts entstehenden Dorfläden oder Regionalkaufhäusern durch die Vielfalt der Projektziele. Unbestritten ist eine wesentliche Säule des Projekts die Stärkung des Fürstenauer Stadtkerns als Handels-, Wohn- und Aufenthaltsort durch die Frequenzsteigerung in der Großen Straße, die mit dem Regionalkaufhaus verbunden ist. Hier haben lokale und regionale Anbieter, Handwerker, Gewerbe- und Hobbytreibenden einen Marktplatz für Produkte und Dienstleistungen, der auch als Ersatz für in der Corona-Krise entgangene Märkte und Ausstellungen dienen kann. Ortsansässige und Händler und Handwerker erhalten somit eine Präsenz im Stadtkern. Die Kunden erhalten ein attraktives Angebot von 60-80 Produzenten. In den verbundenen Räumlichkeiten werden soziale Angebote und Beratungsmöglichkeiten (AOK, Pflege- und Seniorenstückpunkt, Rentenberatung, Finanzamt, Orthopädiegeschäft, Gemeinnützige Werkstätten etc.) vorgehalten, womit das Projekt der originären Daseinsvorsorge dient. Auch Start-Ups erhalten hier geeignete Bedingungen zur Prüfung ihrer Marktfähigkeit. Das touristische Angebot wird durch die Ausweitung der Servicezeiten, die durch die Öffnungszeiten des Multifunktionshauses ergänzt werden, deutlich ausgeweitet. Das Repair-Café ist nicht nur nachhaltig i. S. d. der Vermeidung von Abfällen, sondern dient auch der Vernetzung unterschiedlicher Alters- und sozialer Gruppen. Der Nachhaltigkeitsgedanke findet sich auch durch den Verkauf regionaler und Bioprodukte wieder. Auch die Vereine werden sich durch Angebote und Veranstaltungen in den Räumen des Multifunktionshauses wiederfinden und stärken in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur Fürstenau damit das Ehrenamt, das in ländlichen Strukturen wesentliche Bedeutung hat, aber wie überall unter Nachwuchssorgen leidet. Letztlich wird das Projekt durch niederschwellige Angebote wie eine „Wo drückt der Schuh“-Tafel, „Ideenschmiede“ oder Suche-Finde-Biete-Tafel Alltagsbedeutung erhalten. Für Touristen und Gäste ist das Multifunktionshaus durch sein Beratungsangebot erster Anlaufpunkt. Neben den touristische Tipps erhalten Sie einen Lieferservice für Produkte, die nicht sofort mitgenommen werden können.
Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt, der Werbegemeinschaft, des Stadtmarketingvereins und vieler ehrenamtlich Engagierter. Das Projekt wird mit der Vielfalt der Akteure und deren Ideen weiter wachsen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtkern Fürstenaus befindet sich im Wandel. Während auch hier der klassische Einzelhandel schwindet, nehmen Wohnnutzungen zu. Dabei steigt der Anteil der älteren Bevölkerungsgruppe an. Gerade diese erwartet jedoch soziale Strukturen und Nahversorgungsangebote in unmittelbarer Nähe, die nicht mehr vorhanden sind. Vormals inhabergeführte Einzelhandelsstandorte werden nicht wieder besetzt. Es kommt zu Gewerbeleerständen im Stadtkern, dessen Bedeutung als Einzelhandelsstandort abnimmt. Durch zurückgehende Besucherfrequenz wird der Standort auch für die Gastronomie uninteressanter. Mit dem Angebot würde die Besucherfrequenz steigen, ohne Frequenz werden aber keine Angebote entwickelt. Mit dem Projekt sollen also die Angebotslücken in der Innenstadt geschlossen und gleichzeitig ein so umfangreiches Angebot entwickelt und vorgehalten werden, dass es zu spürbar steigenden Besucherzahlen in der Innenstadt kommt.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Fürstenau - Innenstadt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Rahmen des Projekts wurde ermittelt, welche Problemlagen im Stadtgebiet Fürstenaus (ohne Stadtteile) vorhanden sind. Diese liegen im Wandel des Stadtkerns weg von dem klassischen Einzelhandelsstandort. In der Innenstadt nimmt die Wohnnutzung eine immer größere Bedeutung ein. Dabei spielt die Gruppe der über 65jährigen eine zunehmende Rolle. Gerade diese hat aber auch besondere Ansprüche an ihre Lebensumgebung, die ebenfalls wachsen müssen. Insbesondere Dinge des täglichen Bedarfs ebenso wie der soziale Austausch und die Freizeitgestaltung müssen im direkten Lebensumfeld verfügbar sein. Dies nicht nur vor dem Gedanken fehlender Mobilität, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Hier setzt der Gedanke des Multifunktionshauses an. Wenn Nahrungsmittel und andere Produkte vor Ort produziert werden, müssen sie auch vor Ort verfügbar sein. Das Multifunktionshaus übernimmt dabei eine Nahversorgungsfunktion. Und dies nicht nur für Dinge des periodischen und aperiodischen Bedarfs, sondern auch für Beratungsbedarfe z. B. in besonderen Lebenslagen. Gleichzeitig soll der Ort für soziale Angebote wie Kurse, Probier- oder Leseabende etc. etabliert werden.
Durch das hochwertige und hochfrequentierte Angebot wird das Quartier sowohl in seinen Funktionen als Wohnstandort wie auch als Gewerbestandort gestärkt und wirkt sich dadurch positiv auf die Gesamtzahl seine Nutzer aus.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die beantragte Förderung versteht sich als Anschubfinanzierung. Langfristig soll sich das Projekt finanzieren über die Vermietung von Regal- und Büroflächen, Zuschüsse der Stadt zur Kulturförderung und der Samtgemeinde zur Stärkung des Tourismus.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
fuerstenau_aufsteller.jpg
(625.62 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Begegnung Bad Lauterberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Nachhaltig soziale Infrastruktur schaffen/ stärken, in einer Region mit schwacher Infrastruktur.
Projektbeschreibung
Das Haus der Begegnung stellt eine wichtige Anlaufstelle dar. Durch Angebote, zum Einen in der zentralen Anlaufstelle zum Anderen aber auch verteilt im gesamten Sozialraum der Stadt und den dazugehörigen Dörfer, werden die Bewohner:innen bei der aktiven Gestaltung der Nachbarschaft unterstützt.
Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung von wirtschaftlich benachteiligten Menschen durch Beratung & Vermittlung, Begleitung von Angeboten wie dem Kleider-Shop oder der Tafel und Schaffen eines Zusammenhangs insbesondere auch in Zeiten der Pandemie. Dies gilt für Neuzugewanderte & Alteingesessene. Ein anderer Schwerpunkt ist aufgrund des Bedarfs die Arbeit mit älteren Menschen. Nach Möglichkeit werden Zielgruppenübergreifende Angebote gemacht und durch Begegnung Vorurteilen entgegengewirkt sowie Zusammenhalt gestärkt. Bestehende regelmäßige Angebote in Kooperation mit dem Kinderschutzbund wie das Montagscafé, die Eltern-Kind-Gruppe sowie Veranstaltungen sollen unter angepassten Hygienemaßnahmen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Der Bedarf nach Kontakt ist trotz oder gerade wegen der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus groß.
Auch wenn es nun feste Räumlichkeiten für das Projektteam gibt, sollen Angebote und Aktivitäten nach wie vor auch im Sozialraum verteilt stattfinden, um möglichst viele Menschen zu erreichen und das Gemeinwesen an sich zu stärken. Das Haus der Begegnung wird von verschiedenen (Selbsthilfe-)Gruppen und Vereinen genutzt.
Insgesamt wird durch das Schaffen von Begegnungsanlässen und daraus resultierenden weiteren Aktivitäten die Lebensqualität der Menschen steigen, sodass der Ort und die Region trotz der Folgen des demografischen Wandels und vorhandener Armut lebenswert ist.
Laut Robert-Koch-Institut "[bestimmen] nach wie vor [...] soziale Ungleichheiten die Entwicklung von Gesundheit und Lebenserwartung in Deutschland". In einen Kurort wie Bad Lauterberg kommen somit paradoxerweise einerseits Menschen, um ihre Gesundheit zu verbessern, und zum anderen leben dort Menschen, deren Gesundheit aufgrund von Armut massiv leidet.
Ein gut funktionierendes Gemeinwesen hat präventiven Charakter, kann soziale und politische Teilhabe ermöglichen und dadurch die Demokratie stärken. Diesen Effekt strebt dieses Projekt an. Das notwendige Engagement wird von den Projektmitarbeiterinnen vorgelebt und unterstützt. Es braucht die räumliche Anlaufstelle & das gut vernetzte Personal zur Unterstützung des Gemeinwesens& insbesondere wirtschaftlich Schwachen.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Bad Lauterberg lebt ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Menschen in Armut, laut Statistik bereits vor Corona fast jedes vierte Kind und jeder sechste Erwachsene.
Seit Beginn des Projekts wurden zwei Personen der ehemals rein ehrenamtlich organisierten Anlaufstelle hauptamtlich für die Gemeinwesenarbeit angestellt. So konnte diese Anlaufstelle, die eine wichtige Funktion in den örtlichen Strukturen füllt, da sie viele Konflikte entschärfen konnte bzw. dazu beiträgt, dass sie sich gar nicht erst soweit entwickeln, aufrecht erhalten und stetig professionalisiert werden. Durch vernetztes Arbeiten werden Bedarfe erfasst und Lösungen gefunden. Wohnungslose und anderweitig von Armut betroffene Menschen vertrauen dem Team des Hauses, da durch die niedrigschwellige Ansprachemöglichkeit bereits viele Probleme adressiert, im Sozialraum thematisiert und gelöst werden konnten. Die Ausgabe der Tafel in den Räumlichkeiten ist ein Beispiel für niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten und Bedarfsermittlung.
Ende 2019 konnten nach mehrjähriger Verzögerung endlich die Räume in der ehemaligen Lutterbergschule im Zentrum von Bad Lauterberg bezogen werden. Im selben Gebäude befindet sich auch das Jobcenter und langfristig ist auch der Einzug des Familienzentrums des Jugendhilfeträgers Manyways anvisiert. Diese Räumlichkeiten sind aufgrund Lage und Größe ideal als Anlaufstelle. Im Haus der Begegnung gibt es einen größeren Raum, in dem verschiedene Gruppenaktivitäten stattfinden sowie ein Büro für Verwaltungs- und Organisationstätigkeiten und einen kleineren Raum für individuelle Beratung. Das Haus der Begegnung eignet sich gut als Basis für vernetzte, sozialraumorientierte Arbeit.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg
Beschreibung
In kleineren Städten und Orten sind gesellschaftliche Merkmale wie wachsende Einkommensunterschiede ebenso vorhanden wie in großen Städten. Sie manifestieren sich jedoch häufig weniger durch Segregation kompletter Viertel oder Stadtteile sondern maximal durch einzelne Straßen oder Gebäudekomplexe. Da unsere Zielgruppen (wirtschaftlich schwache, neuzugewanderte Menschen und ältere Menschen) keine in sich homogene Gruppe sind und nicht kompakt im Umkreis des Haus der Begegnung sondern viel mehr in der ganzen Stadt und auch auf die dazugehörigen Dörfer verteilt wohnen, ist eine räumliche Abgrenzung im Sinne von einem Quartier mit bestimmten dazugehörigen Straßen(-zügen) schwierig. Nicht jedes Dorf oder jeder Stadtteil ist ein in sich geschlossener Sozialraum, weil beispielsweise Bildungseinrichtungen zentral besucht oder Einkaufsmöglichkeiten nur im Hauptort der Kommune vorhanden sind. Dort befindet sich auch der Schwerpunkt der Projekttätigkeiten mit dem Haus der Begegnung in der Bahnhofstraße 10. Dort finden Veranstaltungen und Angebote von und mit Netzwerkpartner:innen statt, die zum Teil vom Team begleitet und unterstützt aber nicht federführend durchgeführt werden und zum Teil federführend vom HdB-Team organisiert werden. Weitere Veranstaltungen wie der "Tag der Vielfalt" im September finden auf öffentlichen Plätzen oder in Räumlichkeiten von Kooperationspartner:innen stattfinden. Das Projektgebiet umfasst also den gesamten Sozialraum der Kleinstadt Bad Lauterberg und verschiedene Räume innerhalb dessen. Teilnehmer:innen reisen zum Teil auch aus den umliegenden Dörfern an. Durch das Nutzen verschiedener Räume kann auch der Wahrnehmungs- und Bewegungsradius der Bewohner:innen geweitet werden. Insgesamt hat die Stadt Bad Lauterberg und die dazugehörigen Dörfer und damit auch das geografische Projektgebiet (Stand Juli 2019) zwar 10 290 Einwohner:innen, dennoch geben wir oben weniger als 5000 an. Da wir zwar theoretisch für alle diese Menschen ansprechbar sind und mit ihnen gemeinsam für das Gebiet etwas bewegen möchten, jedoch realistischerweise nicht alle erreichen oder zeitgleich in den Fokus nehmen können. Selbst die 5000 sind nicht alle Teil der schwerpunktmäßigen Zielgruppen, aber leben de facto im Projektgebiet.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
https://www.badlauterberg.de/fileadmin/user_upload/leben/Haushaltsplan_2020/Haushaltsdaten/2_-_Einwohnerzahlen.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Bad Lauterberg bei 5,5%: https://www.komsis.de/goe-si/de/profile/SI-40561 In Niedersachsen bei 5,1%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/ In Deutschland bei 5,2%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
23
Anmerkung
Einwohner:innenzahl in der Stadt Bad Lauterberg im Harz ist stetig rückläufig. Im Durchschnitt findet pro Jahr aktuell ein Rückgang um 0,7 % statt. Stetiger Rückgang aufgrund Abwanderung junger Menschen. Leichte Stagnation durch Zuwanderung in den letzten Jahren. Vorbericht zum Haushaltsplan der Stadt Bad Lauterberg im Harz für das Haushaltsjahr 2020, S. 40 https://ratsinfo.kdgoe.de/ratsinfo/badlauterberg/871/Vm9yYmVyaWNodF8yMDIwX3VuZF9LZW5uemFobGVuLnBkZg==/12/n/12453.doc Seite 33 In Deutschland gut 23% über 60 Jahre, knapp 18% über 65. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Tendenz steigend u.a. durch Pandemie und durch Tendenz, dass Kindern von Transferleistungsempfänger:innen ebenfalls den Einstieg in den Arbeitsmarkt nur schwer oder gar nicht finden, laut Aussage vom örtlichen Jobcenter.
https://www.badlauterberg.de/fileadmin/user_upload/leben/Haushalt_2021/17_-_Haushaltssicherungsbericht_und_Konzept_2021.pdf
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Armutskonferenz-warnt-vor-wachsender-Armut-durch-Corona,aktuellhannover8266.html#:~:text=Die%20Landesarmutskonferenz%20Niedersachsen%20warnt%20davor,der%20Corona%2DPandemie%20versch%C3%A4rfen%20k%C3%B6nnte.&text=Bereits%20jetzt%20sei%20fast%20jeder,Prozentpunkt%20auf%2016%20Prozent%20gestiegen.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
https://www.statistik.niedersachsen.de/startseite/presse_service/presse/presse_archiv/armutsgefahrdung-in-niedersachsen-2019-hoher-als-in-den-vorjahren-191469.html
https://www.gruene-osterode.de/archiv/kommunalwahl-2011-gemeinden-und-landkreis-osterode-am-harz/stadt-bad-lauterberg/buergermeisterwahl/expand/356847/nc/1/dn/1/
Sowie Medienberichte und die Wahrnehmung vor Ort, dass die Situation durch die Pandemie und die wachsende Einkommenskluft in der Gesellschaft verschärft wird.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
haus_der_begegnung1.pdf
(652.14 KB)
haus_der_begegnung2.pdf
(172.83 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt wurden bestehende Angebote mit den notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen ausgestattet. So werden weiterhin soziale Aktivitäten und zielgruppenorientierte (Beratungs-)Angebote durchgeführt und bei Bedarf erweitert und angepasst. Damit weiterhin, und verstärkt durch Begegnung und Austausch, ein Kennenlernen ermöglicht und Vorurteile abgebaut werden, braucht es eine gezielte Unterstützung. So sollen Akzeptanz und Verständnis zu einem guten Zusammenleben beitragen und Präventionsarbeit leisten. Indem Menschen eine sinnvolle Beschäftigung durch das Einbinden in die Gemeinwesenarbeit gegeben wird, beugt das Einsamkeit, Chancenlosigkeit und Konflikten vor. In Bad Lauterberg sowie in der gesamten dezentralen Region im Harz konnten rechte Ideologien in den vergangenen Jahren an Einfluss gewinnen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken sind die oben beschriebenen Ansätze von grundlegender Bedeutung. Bewohner:innen bekommen dadurch neue Perspektiven und werden an Wege der politischen Mitbestimmung erinnert oder lernen sie erstmals kennen. Im direkten Kontakt mit den Menschen sind bei einigen bereits Zeichen für eine ins positive veränderte Wahrnehmung von Situationen, Mitmenschen und Strukturen erkennbar. Das wirkt sich dann wiederum positiv auf ihren eigenen Alltag aus, weil neue Kontakte entstehen oder sich andere Perspektiven entwickeln. Der beste Hinweis, dass die Arbeit Früchte trägt und stabil aufrecht erhalten werden sollte.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Persönliches Netzwerk und Vertrauen zueinander wird für Stärkung der Zusammenhalt in der Nachbarschaft und die Teilhabe aller Bewohner:innen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Von Wohnungslosigkeit bedrohte oder betroffene Menschen erhalten die notwendige Unterstützung und eine menschenwürdige Unterkunft.
Kriterium
Beschreibung
Stabile und zielgerichtete Angebote und Aktivitäten Ergebnis der Kooperation im Netzwerk sind.
Kriterium
Beschreibung
Es wird sowohl strategisch und langfristig gemeinsam geplant, als auch kurzfristige Unterstützung zum Wohle der Bewohner:innen gemeinsam organisiert.
Kriterium
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden und füreinander da.
Beschreibung
Gemeinsam mit dem Netzwerk eine soziale Infrastruktur entwickelt wurde, die sicherstellt, dass wohnungslose & arme Menschen gut unterstützt & nicht aufgrund von "Nicht-Zuständigkeiten" oder mangelhafter Absprachen nicht ausreichend unterstützt werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Vitalis plus/ abw
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senior:inneneinrichtungen Cursana, Kuranum, Abendfrieden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor:innen Andreasgemeinde und Paulusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Manyways Familienzentrum
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Haus der Begegnung soll als wichtiger Teil der kommunalen Strukturen langfristig Bestand haben. Es soll durch eine Grundfinanzierung aus öffentlichen Geldern (Landkreis & Stadt) sowie eine Mietumlage auf alle Akteur:innen je nach Möglichkeit & Spenden finanziert werden. Bereits jetzt sind Stadt und Landkreis mit einer anteiligen Finanzierung dabei. Da es freiwillige Leistungen sind, ist das Budget noch begrenzt. Weitere Förderungen wie bspw. des BAMF wurden für Einzelmaßnahmen beantragt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg-Weser
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Stork
2. Kurzbeschreibung
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg/Weser
Projektbeschreibung
Ländliche Regionen stehen vor der Herausforderung sich in der heutigen Welt zu behaupten: Demografischer Wandel, Landflucht und Fachkräftemangel sind nur einige Probleme. Es benötigt neue Maßnahmen, um insb. strukturschwache Regionen nachhaltig zu vitalisieren.
In der Schnittmenge von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur dient unser Vorhaben dem ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Wandel: Wir wollen mit dem Reallabor ECO City Village (ECO CiVi) im Flecken Steyerberg einen Modellraum entwickeln, der Innovation und Perspektiven für ein gesundes und zukunftsgewandtes Miteinander so kombiniert, dass Transformation, von den Bürger*innen ausgehend, stattfinden kann: Themenübergreifend, transdisziplinär und gemeinwohlorientiert.
Das ECO CiVi identifiziert, aktiviert und entfaltet Potenziale für nachhaltige Veränderung: Lokal vorhandene Ressourcen und gewachsene Strukturen werden bewahrt und, den Ansprüchen des 21. Jh. entsprechend, aktualisiert und weiterentwickelt.
Wir widmen uns den 17 Zielen der globalen Nachhaltigkeitsagenda und arbeiten gemeinsam mit vielen lokalen und nationalen Partner*innen u.a. in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Innovation (1), Bildung, New Work und moderne Nachbarschaftskonzepte (2), sowie Umwelt- und Klimaschutz (3). Wir verfolgen eine nachhaltige Raumplanung, deren Ziele sich mit denen der Territorialen Agenda der Europäischen Union, der deutschen Raumentwicklungsplanung, den Querschnittszielen der niedersächsischen Raumplanung und der regionalen Handlungsstrategie Leine-Weser decken.
Um die Vitalisierung nachhaltig sicherzustellen, wollen wir in Kooperation mit der Kommune eine Koordinationsstelle errichten, welche als vernetzendes Organ die geplanten und zukünftigen Projekte steuert und dabei
1. Gelder zur Umsetzung verschiedener Projekte akquiriert, welche direkt der lokalen Ökonomie zu Gute kommen und damit Arbeitsplätze schafft und sichert.
2. Auf die vielfältigen Möglichkeiten der Region und ihrer Projekte hinweist, diese u.a. touristisch vermarktet und unterschiedliche Projekte und Akteur*innen mit lokalen Gruppen vernetzt.
3. Zahlreiche Bürger*innenbeteiligungs- und Partizipationsmaßnahmen im Rahmen verschiedener Projekte plant, durchführt und zudem Bottom-Up- und Multistakeholderprozesse initiiert und koordiniert.
Die Koordinationsstelle soll sich nicht ausschließlich der Umsetzung der eigenen Projekte widmen, sondern auch der lokalen Wirtschaft beratend und ausführend zur Seite stehen.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aktuell leben knapp 25% der Deutschen auf dem Land. 2050 werden es nur noch 16% sein. Der demographische Wandel und die Megatrends Silver Society und Urbanisierung verstärken die Konsequenzen dieser Entwicklung in ländlichen Regionen, zu denen auch der Flecken Steyerberg im LK Nienburg/Weser gehört, etwa 60km von Hannover sowie Bremen entfernt. Er zählt aktuell ca. 5.200 Einwohner*innen und ist umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, die zum Teil stark gefährdete Pflanzen- und Tierarten beheimaten.
Aufgrund dieser demographischen Entwicklungen sind zahlreiche Dörfer und Gemeinden in ihrer Existenz gefährdet. Der Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen im Flecken Steyerberg in den letzten Jahren, der zunehmende Leerstand und Verfall von Gebäuden, die Umgestaltung der Einwohnerstruktur, sowie der Rückgang von Gewerbesteuereinnahmen und der damit zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel zeigen den Handlungsbedarf in dieser strukturschwachen Region auf.
Die Kommune muss sich daher anderweitig in einer wirtschaftlich-global gelenkten und urbanisierten Welt behaupten: Ein ausschließlich wirtschaftlicher Strukturwandel bremst diese Landflucht nicht, es bedarf neuer und nachhaltiger Ansätze, die sich mit den jeweiligen regionalen Strategien decken.
Der Fl. Steyerberg bietet dabei die idealen Voraussetzungen für unser Projekt: So wurde er 2016 als kleinste Gemeinde in das Netzwerk der Masterplankommunen für 100% Klimaschutz aufgenommen und verfolgt u.a. eine Null-Flächenverbrauchs-Politik, um die lokale Artenvielfalt zu schützen und sich an den Klimawandel anzupassen. Der Flecken Steyerberg wurde daher auch 2020 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Flecken Steyerberg und Umgebung
Beschreibung
Die Stadtgrenzen des Flecken Steyerberg, zuzüglich der Nutzung etwaiger Synergieeffekte in angrenzenden Gemeinden.
Einwohnerzahl
5191
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 31. Dezember 2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Der Anteil der älteren Einwohner*innen über 65 Jahren steigt in Steyerberg (Projektgebiet) seit Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen über dem Durchschnittswert im Kreis Nienburg (Gesamtstadt) und Niedersachsen (Sonstige). Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Der Wanderungssaldo im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 1000 Einwohner/-innen im Flecken Steyerberg (Projektgebiet) lag bei -22% (sic!) im Jahr 2019 (Abgang von Einwohner/-innen), Durchschnitt im Landkreis Nienburg (Gesamtstadt) war -21%, für Niedersachsen bei 3% (Zuwachs). Hier lässt sich ablesen, dass gerade junge Menschen keine Perspektive im Flecken Steyerberg sehen und deswegen abwandern. Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem ECO CiVi arbeiten wir an der Transformation hin zu einem System, dass alle Teile des Ökosystems achtet, mit einbezieht und das Wohlergehen des Ganzen betont.
In all unseren Überlegungen spielt daher ein zielgruppen- und ressortübergreifendes Denken und Handeln eine zentrale Rolle: Wir setzen auf partizipative und kooperative Prozesse, um das individuelle Wissen der Bürger*innen über die Region, als auch ihr individuelles Können in die nachhaltige Entwicklung des Flecken Steyerbergs mit einzubeziehen und die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen.
Aktuell arbeiten wir insb. an Projekten zum Ausbau der lokalen Ökonomie, von innovativen Bildungs- und Umweltkonzepten, sowie zur Schaffung sozialer Aktivitäten und sozialer Infrastrukturen. Dabei kooperieren wir bereits aktiv und eng mit der kommunalen Verwaltung, um unsere Visionen auch nachhaltig auf eine fundierte Basis zu stellen: So entwickeln wir aktuell u.a. einen außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche, wo wir eine alte Grundschule im Ortsteil Deblinghausen in ein ganzheitliches Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung umwandeln, oder einen Innovationshub mit Unternehmer*innen und Unternehmen der Gemeinde, Projektentwickler*innen und Investor*innen.
Durch den Aufbau der Koordinationsstelle wollen wir diesen Einsatz nochmals erweitern und insbesondere Kooperationen mit den Einwohner*innen der Region eingehen und diese zur Partizipation an den verschiedenen Projekten anregen und befähigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Lokale und regionale Partner*innen eigenständige und unabhängige Kooperationen mit (inter-)nationalen Netzwerken eingegangen sind.
Kriterium
Beschreibung
Einwohner*innen eigene Projekte konzipieren und mit umsetzen
Kriterium
Beschreibung
Mehrere Projekte und Vorhaben ineinandergreifen und zu einer ganzheitlichen Verbesserung der lokalen (ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen) Strukturen führen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In enger Kooperation mit der Kommune erarbeiten wir bereits gemeinsame Konzepte zur Umnutzung von Leerstand und vernetzen uns mit lokalen Initiativen und Unternehmen.
Mit strategischen Kooperationen (Universitäten, Stiftungen u.a.) in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur planen wir langfristige Forschungs- und Projektvorhaben, auf deren Grundlage schließlich Gelder akquiriert werden, welche die ganzheitliche Entwicklung des Standortes und letztlich auch das Projekt nachhaltig sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gute Nachbarschaft - Eine Befragung der Stadtteilgesellschaft.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrich Hartig
2. Kurzbeschreibung
Was ist "Gute Nachbarschaft"?
Projektbeschreibung
Die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede werde durch die Vielfalt der Bewohner:innen gekennzeichnet. Nicht nur durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte(n), sondern auch durch das Nebeneinander von Einzel-/Doppelhauswohneigentum und Mehrfamilienhäusern. Nicht zuletzt auch durch die Vielzahl von Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen, Migrant:innenselbstorganisationen und kommunalen Einrichtungen. Unser Projekt soll unmittelbar in die Stadtteilgesellschaft hineinfragen, wie vor je persönlich-individueller Lebenspraxis und gesellschaftlicher Selbstverortung und - wahrnehmung "Gute Nachbarschaft" ist oder sein sollte. Hierzu soll ein Fragebogen entwickelt werden, der sowohl standardisierte, als auch "Prosaantworten" ermöglicht. Der Fragebogen soll auch in türkischer, kurdischer und arabischer Spreche zur Verfügung stehen, ebenso das Anschreiben. In Bereich der Blockbebauung soll der Fragebogen mit frankiertem Rücksendebriefumschlag verteilt werden. Im Bereich der Einzelhausbebauung sollen die Fragebogen möglichst persönlich überreicht werde, so dass die Chance auf persönliche Begegnungen besteht. Die Ergebnisse sollen, fachlich begleitet, ausgewertet, der Öffentlichkeit vorgestellt und in kleineren Foren auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Folgeprojekte sind vorgesehen.
Zudem beabsichtigen wir, den Fragebogen zusätzlich per Email-Listen zu verschicken.
Laufzeit
2021-08-31 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die je unterschiedlichen Bebauungen in den Stadtteilen Kreyenbrück/Bümmerstede - Einzel-/Doppelhaus und Blockbebauung ( Eigentum und Wohnungsbaugesellschaft(en) erschweren nachbarschaftliche Kontakte und gemeinsame stadtgesellschaftliche Engagements. Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen und Migrant:innenselbstorganisationen und kommunale Einrichtungen haben ihre je eigenen Handlungsrahmen in Bezug auf die Klient:innen abgesteckt und sind interaktiv ausbaufähig. Mitverantwortung und Gestaltung der Stadtgesellschaft werden nicht ausreichend kommuniziert, diskutiert und in Handlungsoptionen überführt. Gesellschaftliche Aktiviäten erschöpfen sich oft noch in der Wahrnehmung von Partikularinteressen und versäumen die Chancen, gemeinsam aus der Privatsphäre heraus zu treten und sich der Erfahrung von wirksamer politischer Tätigkeit oder auch - je nachdem - notwendiger Kompromissbereitschaft im Rahmen demokratischer Entscheidungsprozesse auszusetzen. Die Vielfalt als Chance der Stadtteilgesellschaft zu begreifen und wahrzunehmen erscheint deutlich ausbaufähig. Insbesondere auch vor dem Hintergrund kommunaler Akltivitäten bestehender Einrichtungen (GWA, Kulturamt, Amt für Integration und Zuwanderung, usw.) die durch unser Befragungsprojekt eine breitere und aktuelle Grundlage für die je eigenen Angebote und Netzwerke erhalten können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Stadtsüden, außerhalb des Autobahnrings, bis zur Stadtgrenze in ländliche Struktur übergehend
Einwohnerzahl
32000
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Jahrbuch 2019/2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Kreyenbrück Nord liegt im Programmgebiet "Soziale Stadt". Unser Projekt bezieht den kompletten Stadtteil. Kreyenbrück-Bümmerstede ein.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
kreyenbrueck.jpg
(62.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Verbesserung der Selbstorganisation und Entfaltung je eigener Ressourcen in Bezug auf gesellschaftliche Mitgestaltung und Mitverantwortung der Stadtteilbewohner:innen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... Engagementsergebnisse bürger:innenschaftlicher Initiativen öffentlich wahrnehmbar sind.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturamt und Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Umfrage bildet die Grundlage für eine solidarischere und eigenverantwortliche Stadtgesellschaft im Netzwerk der aktuell handenen Akteure und Akteurinnen im Stadtteil. Folgeprojekte werden, so sie eine Finanzierung benötigen, durch weitere, dann zu beantragende Fördermittel gedeckt. Wir gehen aber davon aus, dass sich die beteiligten Personen, Institutionen und Initiativen weitgehend aus eigenen, auch materiellen Ressourcen "bedienen" können.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sebastian Häfker
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Im Projekt „Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier“ antwortet der Bürgerverein Neustadt in Kooperation mit der Eleganz Bildungsplattform e.V. und in Zusammenarbeit mit ansässigen Vereinen und Akteuren der Integrations- und Bildungsarbeit auf einen dringenden Handlungsbedarf im Osnabrücker Rosenplatzquartier. Das Projekt, dessen Ziel die Etablierung eines bürgergetragenen Gremiums für Prävention und Integration ist, umfasst mehrere Maßnahmen und Phasen. In einem ersten Schritt wird ein Netzwerk aus Akteur*innen im Quartier geknüpft, in dem sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationsgeschichte vertreten sind. Hier sind monatliche Netzwerktreffen vorgesehen. Im Netzwerk wird das Konzept des eigentlichen Bürgerrates ausgearbeitet und ausdiskutiert. Zum einen verlangt es daher nach einer aktiven Mitwirkung von Anwohner*innen möglichst vieler sozialer Gruppen, zum anderen ist Expertise gefragt. Daher umfassen ein zweiter und dritter Baustein folgende Aspekte: Organisiert vom Netzwerk finden zwei vorbereitende Quartiersforen sowie eine Bestandserhebung der Probleme und Bedarfe aller Anwohner im Quartier zusammen mit der Polizeiinspektion und der Stadt Osnabrück im Rahmen der Forschungsprojekte CCI und CTC statt. Zudem lädt der Bürgerverein bzw. das Netzwerk zu fachlichen Themenabenden in Form kleinerer Workshops und Vorträge ein, um die (ehrenamtliche) Arbeit auf ein fachlich adäquates Niveau zu heben. Auf dieser Basis wird das Konzept des Gremiums verabschiedet und selbiges aus ehrenamtlich engagierten Anwohnern formiert. Die entstandene Institution repräsentiert die Anwohnerschaft in ihrer Vielfalt – mindestens 40 % des Gremiums haben eine Migrationsgeschichte. Es erfüllt folgende Aufgaben: Weiterführen der Netzwerkarbeit und –treffen, Bündeln und Bereitstellen von Informationen zu einschlägigen Angeboten im Quartier, Organisation von Veranstaltungen von Bürger*innen für Bürger*innen, enge Zusammenarbeit mit Kommunen und bestehenden Akteuren. Zum Gremium gehört eine Beratungsstelle der Präventions- und Integrationsarbeit mitsamt mediativer Funktion in Konfliktsituation und als Anlaufstelle für Betroffene. Fortbildungsangebote zur Präventionsarbeit, zum sozialen Lernen und zu demokratischer Resilienz werden hierüber unterbreitet. Das Gremium, welches regelmäßig tagt und auch über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat, verleiht allen Anwohnern eine Stimme und ermöglicht so ein Zusammenleben auf Augenhöhe.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Rosenplatzquartier als Teil des Einzugsgebiets des Bürgervereins Neustadt verläuft vom Neumarkt über die Johannisstraße, die Meller, Iburger und Sutthauser Straße. Das Quartier zeichnet sich durch beengte Wohnverhältnisse und eine dichte Bebauung aus. Wie der angrenzende Stadtteil Fledder (15% SGBII) wird es laut Osnabrücker Sozialmonitoring durch einen niedrigen bis sehr niedrigen sozialen Status und eine Häufung sozialer Problemlagen charakterisiert. Mehrere Tötungsdelikte und Tumultlagen in den letzten Jahren im Bereich Neumarkt und Rosenplatz, aber auch der Extremismusverdacht eines jungen Mannes nach den Anschlägen in Wien, der im Quartier aufwuchs, verdeutlichen, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Die Beispiele zeigen, dass Menschen, die im Bereich der Neustadt aufwachsen, Risikofaktoren ausgesetzt sind, selbst kriminell zu werden. Durch eine Zunahme der Anwohner*innen mit ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen in den Stadtteilen besteht die Gefahr, dass Konflikte dadurch entstehen, dass die soziale Infrastruktur den veränderten Anforderungen nicht mehr entspricht. Unser Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, so kriminellem Verhalten und Radikalisierung vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zu verbessern. Im Quartier und der näheren Umgebung sind Akteure der Bildungs- und Integrationsarbeit tätig, die mit ihren Projekten und Angeboten versuchen, die Situation zu verbessern. Hier fehlt es jedoch an Vernetzung und Verzahnung der Angebote, mit dem Runden Tisch Rosenplatz gibt es ein nur halbjährlich stattfindendes Treffen. In diese Lücke stößt das Projekt des Bürgerrats.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Rosenplatzquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich über den südlichen Teil des Stadtteils Innenstadt rund um den Rosenplatz, einschließlich der Johannisstraße, dem unteren Teil der Iburger-, Meller- und Sutthauser Straße. Es grenzt an die bzw. überschneidet sich partiell mit den Stadtteilen Schölerberg, Kalkhügel und Fledder. Das Projektgebiet wird begrenzt durch die Süsterstraße/Johannisfreiheit (Richtung Innenstadt), der Hannoverschen Straße (Richtung Osten), der Magdalenenstraße/Miguelstraße/Am Riedenbach (stadtauswärts) und der Sutthauser Straße (Richtung Westen).
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Wert gilt für gesamten Stadtteil Innenstadt, für das Quartier liegen keine Zahlen vor. Quelle: https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht insofern der Gemeinwesenarbeit, als dass es einen ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung der immateriellen Lebensbedingungen im Quartier verfolgt, bei dem die Betroffenen - in diesem Fall die Anwohner*innen mit und ohne Migrationsgeschichte - aktiv mit einbezogen und in ihrer Selbstorganisation gestärkt werden. Diese partizipative Orientierung schlägt sich in den verschiedenen Maßnahmen des Projekts nieder: Bedarfserhebung mittels mehrsprachiger Anwohner*innenbefragungen und Quartiersforen, bei denen auch auf konzeptueller Ebene mitgewirkt wird, die Anhörung im Quartier vertretener Akteure aus der Vereinslandschaft sowie die vertiefende Vernetzung der sozialen Gruppen. Durch Bürgerbeteiligung, Wahlen und Mediation trägt es zur Wahrung demokratischer Verhältnisse im Quartier bei. Elemente wie Fortbildungen, Workshops und Themenabende unterstreichen, dass die angestrebte GWA gleichsam Bildungsangebote beinhaltet. Als sozialpolitisches Instrument strebt sie die Begegnung unterschiedlicher sozialer Gruppen auf Augenhöhe sowie die Einbeziehung divergierender individueller Perspektiven an, um im Sinne einer Intervention Kriminalisierung und Radikalisierung vorzubeugen. Gleichermaßen werden das Sicherheitsgefühl und die demokratische Resilienz über das gemeinsame soziale Lernen gestärkt und Schutzfaktoren ausgebildet. Das Projekt integriert professionelle (Beratungsstelle) und ehrenamtliche (Bürgerrat, Netzwerk) Arbeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sich Anwohner*innen verschiedener sozialer Gruppen am Netzwerk, den Quartiersforen, dem Bürgerrat beteiligen und die Beratung in Anspruch nehmen.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner*innen und Akteure den Bürgerrat konzeptuell mitgestalten, ihre Interessen vertreten sehen und sich ihrem Empfinden nach auf Augenhöhe begegnen; Beteiligung bei der Wahl des Bürgerrats
Kriterium
Beschreibung
Menschen verschiedener sozialer Gruppen gemeinsam am Projekt mitwirken, d.h. unterschiedliche Zielgruppen bei den einzelnen Maßnahmen vertreten sind und gemeinsam agieren.
Beschreibung
Einbezogen in das Netzwerk, die Fortbildungen und den Bürgerrat werden Akteure aus unterschiedlichen Bereichen (Schulen, Horte, Vereine, Gemeinden, Polizei, Verwaltung, ...).
Beschreibung
Im Netzwerk Integration und Prävention treffen sich monatlich professionelle und ehrenamtliche Akteure mit Anwohner*innen und arbeiten gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Die mediative Funktion des Bürgerrats trägt zu einem Abbau von Konflikten bei, Quartiersforen und Wahlen erhöhen die (politische) Partizipation, Netzwerk sowie der Bürgerrat und seine Maßnahmen fördern das ehrenamtliche Engagement.
Beschreibung
Das Projekt fungiert als Modellprojekt eines lokalen, quartiersbezogenen bürgergetragenen Präventionsgremiums, welches bei erfolgreicher Durchführung auf andere Stadtteile/Quartiere übertragbar ist.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplattform e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Bürgerrat wird ehrenamtlich weitergeführt und ggf. als Modellprojekt in kommunale Strukturen eingebunden. Auch das Netzwerk bleibt erhalten und die nach dem Projekt eingespielten Akteure treffen sich weiterhin regelmäßig. Für die Beratungsstelle werden bei anhaltendem Bedarf frühzeitig Fördermittel bei verschiedenen Geldgebern (Stiftungen etc.) beantragt. Auch ein Sponsoring durch lokale Unternehmen im Quartier wird geprüft.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ottenstein: eine vielfältige Gemeinschaft - VORsorgend + FÜReinander da!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Weiner
| Funktion | Gemeindedirektor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
GWA/QM als wichtiger Baustein der VISION Ottenstein 2030 für eine vielfältige Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende ländliche Bevölkerung. Ziel der Gemeinde ist es, den sozialen Zusammenhalt im Dorf durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu stärken und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen anzunehmen.
Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird deshalb an der baulichen Umsetzung gearbeitet. Eine Tagespflege für hilfebedürftige Gäste und ein Multifunktionshaus (MFH) mit flexiblen Büros, Therapieräumen, Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle, sind gebaut. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das neue Quartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Gut sechzig Menschen werden hier später wohnen und arbeiten, Hunderte hoffentlich leben.
Doch wie sieht die Bevölkerung die neu entstandenen Angebote vor Ort heute, wie passt die Entwicklung in ihre Lebenszusammenhänge und wie können sie hier eine neue Nachbarschaft (er)leben? Ein Seniorenquartier in einem kleinen Dorf ist eine große Chance für Menschen und Kommune ein beispielhaftes Modell auch für andere zu sein. Doch gerade jetzt braucht das Quartier einen Anstoß, denn die bestehende Gemeinwesenarbeit des Flecken Ottenstein reicht bei weitem nicht aus, um die neuen Strukturen zu managen. Das Quartier bietet alternativen individuellen Wohnraum sowie Begegnungsraum für die Dorfgemeinschaft, es erweitert damit das Zusammenleben aller. Aber bisher ist nur der gebaute Raum da, der Sozialraum muss erst noch entstehen. Die Gemeinde hat vorgelegt, ein Bürgerverein hat seine Arbeit aufgenommen, nun müssen die potenziellen Nutzer*innen abgeholt werden, um ihre Bedürfnisse darzulegen. Eine starke Gemeinwesenarbeit und das Engagement vieler wird erforderlich, um Ottensteins Vision bis 2030 hin zu einer vielfältigen Gemeinschaft und Gemeinde, die VORsorgt und FÜR sich sorgt, zu schaffen. Hierzu soll eine „Gemeinwesenarbeiter*in“ eines der flexiblen Büros im MFH besetzen, von dem aus sie die Menschen aufsuchen und das Quartier managen kann.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Armut, Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Entwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Veranstaltungen viele Interessierte erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen zur Nutzung und Unterstützung einzuladen. Der 2018 gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter der Quartiersentwicklung und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Gemeinwesenarbeit umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen sowohl die Gelegenheiten und (digitalen) Strukturen, in denen Menschen ihre Anliegen äußern können sowie die Kompetenzen und Ressourcen, um Prozesse zu initiieren und das Quartier zu managen. Hier zeigt sich der Bedarf für eine professionelle Gemeinwesenarbeiter*in, die die vorhandenen Stärken nutzt, um die Menschen zur Gestaltung der Zukunft ihrer vielfältigen Dorfgemeinschaft zu motivieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit im Flecken Ottenstein wird neu organisiert und erstmals durch eine hauptamtliche „Gemeinwesenarbeiter*in“ mit Büro im MFH besetzt. Dabei stehen einerseits die Interessen der neuen Bewohner*innen des Seniorenquartiers im Fokus und andererseits die Gemeinschaft der Menschen auf der Hochebene. Für alle nachvollziehbar wird dadurch ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und den neuen (Sozial)Raum belebt.
Das Quartiersmanagement baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen Netzwerke der Etablierung der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur dienen. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten, die neue Perspektiven für alle in der Gemeinschaft bieten. Wichtigste Themen werden alternsgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Die Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft bringt innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervor und stärkt den Ort. Das Altwerden im Dorf mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe etabliert sich durch ein professionelles Management und Moderation. Der soziale Zusammenhalt und die sozialen Orte als wichtige Bausteine der Vision 2030 werden gestärkt. Der Einsatz einer Gemeinwesenarbeiter*in kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität besonders im Alter zu steigern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Kriterium
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden gut angenommen. Die Ressourcen des Gemeinwesens sind bekannt, werden genutzt, ggf. aktiviert und weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote wurden bedarfsgerecht angepasst und werden von allen im Dorf gebraucht.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche werden gefördert und unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land, Landfrauenverein Ottenstein, Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Ottenstein, Verkehrsverein Ottenstein, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr Ottenstein, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein, Tagespflege des ASB, Physiotherapie, Logopädie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kinderhaus und Arche (u3-Betreuung) Ottenstein, Gemeindebücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser im Quartier, direkte Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Ottenstein, Multifunktionshaus
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein ist fester Bestandteil der VISION 2030 und damit des Gemeinwesens. Das Quartiersmanagement wird durch selbstorganisierte Projekte entlastet. Der Nachbarschaftshilfeverein arbeitet selbstständig. Einnahmen sind gesichert. Damit reduziert sich die hauptamtliche Arbeit im Quartier. Die kommunale Finanzierung einer Teilzeitstelle wäre gesichert. Parallel wird ein Sanierungsgebiet Ortsmitte entwickelt. Teilaufgaben bekämen damit eine neue finanzielle Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursel Ballin
| Funktion | Heimleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale Teilhabe im Quartier Rammelsberg mit ganzheitlichen, vernetzten Versorgungsangeboten im Bereich Beratung, Kultur, Pflege und Betreuung
Projektbeschreibung
Der Theresienhof Goslar (THH) in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) bietet etablierte Strukturen im Bereich Pflege u. Betreuung mit perspektivisch 144 stationären Pflegeplätzen, 20 Servicewohnungen u. einem großen Außenareal. Darauf aufbauend soll die Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg (BGS NR) erschaffen werden, um als Sozialtreff Raum für soziale Teilhabe, vereint mit Angeboten aus den Bereichen Beratung, Kultur, Pflege u. Betreuung zu bieten. Ziel ist die Implementierung u. der Aufbau eines zentralen Sozialraums zur Gewährung von Teilhabe im Alter unabhängig von sozialer Herkunft, gesundheitlichen Voraussetzungen u. bestehenden geistigen o. körperlichen Einschränkungen in einem verlässlichen sektorenübergreifenden Versorgungsnetzwerk im Quartier Rammelsberg, in generationsübergreifenden Settings u. in Ergänzung zu etablierten, aber isolierten Angeboten.
Handlungsfeld | SOZIALES: Teilhabe u. Integration schaffen
Handlungsfeld | PFLEGE: Aufbau Dienstleistungs-Hub Teil I
Handlungsfeld | WOHNEN: Entwicklung Dienstleistungs-Hub Teil II
Soziale Teilhabe im Alter: vernetzt und nachhaltig gestalten – inhaltliches Kernziel des Projekts ist die Schaffung eines breiten Teilhabeangebots für ältere Menschen im Quartier. Eingedenk eines ganzheitlichen Teilhabeansatzes, der barrierefreie Zugänge zu kulturellem u. sozialem Miteinander, lebenslangem Lernen sowie bedarfsgerechter Unterstützung u. individueller Beratung umfasst, bietet die BGS NR idyllisch gelegen am Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar auf dem Gelände des THH zukünftig einen idealen Ort zur Bündelung und Zentralisierung von Angeboten für die Nachbarschaft u. Interessierte. Ausgehend von den bereits etablierten Pflege- u. Betreuungsangeboten des THH für ältere Menschen werden diese in drei Handlungsfeldern durch Sozial-, - Pflege- und Wohnangebote in Kooperation mit Netzwerkpartner:innen im Quartier ergänzt.
Die zentral koordinierten Angebote erzielen durch die breite Ansprache innerhalb der Nachbarschaft wünschenswerte soziale Effekte: Ältere Menschen erfahren soziale Teilhabe u. Integration, Bürger:innen erhalten einen attraktiven Sozialraum und generationsübergreifende Angebote. Ergänzt wird das Projekt durch die Zugriffsmöglichkeiten auf die intersektoralen, Sozialgesetzbücher-übergreifende Unterstützungsangebote u. passgenauen Beratungsangebote seitens des THH und Netzwerkpartner:innen im Quartier.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Bevölkerung im LK Goslar wieder. So ist die Gruppe der über 75-jährigen mit einem Anteil von 13,7 % deutlich älter als der nds. Durchschnitt. Ein daraus resultierender Effekt für die Silver Society u. ein relevantes gesellschaftliches Phänomen ist Einsamkeit u. soziale Isolation. Diese Tendenz wird mit dem Eintritt in den Ruhestand der Babyboomer-Generation verstärkt. In Goslar ist der Anteil an vollstationären Pflegeplätzen von 2012 bis 2020 um 37% gestiegen, wobei adäquate u. kombinierte Wohnformen für selbstbestimmtes Leben im Alter mit u. ohne Pflegebedarfe fehlen. Darüber hinaus ist das Projektgebiet in einer deutlich abgegrenzten städtischen Randlage mit fehlender Infrastruktur u. schlechter Nahversorgung. Auch das Gelände um den THH ist bisher als anonyme Freifläche mit Defiziten in der Aufenthaltsqualität zu kategorisieren. Durch die hervorgerufene Wahrnehmung als wenig attraktives Wohnumfeld ist das Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter zu verzeichnen. Im Zuge des Wegfalls gewohnter Sozialräume bedingen z.B. Krankheiten o. Behinderungen, Mangel an sinnstiftenden Aufgaben, eingeschränkte Mobilität u. Single-Dasein eine fortschreitende Alterseinsamkeit. Dies resultiert in einer geringeren Lebensqualität der Betroffenen u. in wesentlich höheren Gesundheitskosten für die Gesellschaft. Lösungen bieten das ehrenamtliche Engagement, die Teilnahme an kulturellen und offenen Freizeitangeboten u. der Zugang zu nachbarschaftlichen Netzwerken als Teilhabemöglichkeiten. Diese Angebote finden sich z.Z. kommunal im Projektgebiet in isolierten Ansätzen wieder.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Rammelsberg
Beschreibung
Primäres Projektgebiet: Beginnend am Theresienhof gehört das Areal links zwischen der Rammelsberger Str. und der Clausthaler Str. in das Projektgebiet und grenzt es nach Westen hin ab. Richtung Norden ist der gesamte Bereich rechts der Clausthaler Str. Teil des Gebietes. Die Clausthaler Str. geht im Norden über in die Wasserbreeke und kreuzt Nord-Östlich die Straße am Stollen. Richtung Süden ist das gesamte Gebiet von Nord-Osten, Osten bis Süd-Osten links von Am Stollen Teil des Projektbietes. Am Stollen Endet am Fuß des Rammelsbergs, der im Süden das Projektgebiet begrent. Im Süd-Westen ist die gesamte Straße am Rammelsberg links- und rechts-seitig Teil des Projektgebietes.
Einwohnerzahl
2000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
anhang_3_-_projektgebiet.png
(3.45 MB)
anhang_4_-_projektgebiet_1.pdf
(661.69 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau der Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg im Quartier Rammelsberg schaffen wir eine Anlauf- und Vernetzungsstelle vor Ort für alle Bürger:innen im benannten Stadtteil. Durch die Schaffung von konkreten Beratungs-, Kultur-, Bildungs-, Pflege- und Betreuungsangeboten fördern wir die Verstetigung stabiler Sozialstrukturen und Stabilisieren die Lebensbedingungen vor Ort. Durch die Beteiligung und das Mitwirken der Bürger:innen fördern wir Partizipation und erreichen soziale und gesellschaftliche Teilhabe. Durch die Installation und die Etablierung eines sektorenübergreifendes, generationsübergreifendes und zielgruppenübergreifendes Versorgungsnetzwerk kooperieren unterschiedliche Player, wie z.B. Kommune, Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen, Initiativen etc. dimensions- und hierarchieübergreifend zum Wohle der Bewohner:innen. Wir initiieren und begleiten innovative soziale Projekte aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern (Soziales, Wohnen, Pflege). Die Begegnungsstätte mit einem Bistro und Multifunktionsraum aktiviert das Stadtteilleben und führt zu einer Imageverbesserung nach innen und außen. Wir sind die niederschwelligen und nahbaren Ansprechpartner:innen für die Bewohner:innen des Rammelsbergs. Wir gestalten ein lebendiges und nachhaltiges Netzwerk, in dem Menschen im Mittelpunkt stehen, Halt und Unterstützung finden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bei allen strategischen und planerischen Schritten im Aufbau der Begegnungsstätte werden Bewohner:innen in den Entscheidungsprozess eingebunden und aktiv beteiligt. Wünsche und Anregungen werden ernstgenommen und beachtet.
Kriterium
Beschreibung
Der Theresienhof Goslar ist in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und hat somit Zugriff auf soziale Dienstleistungen des Netzwerkes. Wir binden die Suchthilfe und ambulante Altenhilfe aktiv ein und weiten das Netzwerk aus.
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte und der Multifunktionsraum sind ein räumlicher zentral gelegener Ort und nutzbar für alle Interessierten. Bewohner:innen wissen Bescheid, kommen und gehen, fühlen sich wohl, nehmen Angebote an & leben soziale Teilhabe aktiv vor Ort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Harz-Heide gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion im Landkreis Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Diakonie
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Sicherstellung der nachhaltigen Verankerung u. der Transfer der Projektergebnisse sowohl intern als auch extern an weitere Interessierte (andere Träger der Sozialwirtschaft, Kommunen u. Netzwerkpartner:innen) ist ein wesentliches Projektziel. Das Projekt fungiert zunächst als Pilot mit dem Ziel, neue Wege zur sozialen Teilhabe im Quartier Rammelsberg zu erproben und Refinanzierungsmöglichkeiten zu eruieren mit einer anschließenden Verstetigung in der regionalen Versorgungslandschaft.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Pflegeassistenten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Stachowiak
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir wollen das soziale Unterstützungsnetzwerk in Schneverdingen werden.
Projektbeschreibung
Der noch zu gründende Verein Die Pflegeassistenten will die Last der Betreuung und Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen egal welchen Alters und welcher Nationalität auf viele Schultern verteilen. Der als gemeinütziger anzuerkennende Verein möchte geschulte ehrenamtliche Helfer und Helferinnen dafür einsetzen. Dabei soll der Verein nach §45a/b SGB XI vom Nds. Sozialministerium anerkannt werden, so dass die Ehrenamtlichen dann auch eine Übungsleiterpauschale erhalten können. § 45a/b SGB XI beschreibt die Angebote zur Unterstützung im Alltag, die über die Entlastungspauschale ab dem Pflegegrad 1 mit 125 Euro monatlich abgerechnet werden kann. Unter Betreuung meinen wir das Ehrenamtliche konkret vor Ort z.B Hilfestellung geben bei alltäglichen Aufgaben in der Häuslichen Umgebung, Besuchsdienste, Unterstüzung bei kleinen technischen Herausforderungen, Begleitung eines Gottesdienstes oder Friedhofs, Begleitung bei der Freizeitgestaltung. Auch das Angebot sich wöchentlich mit einer Gruppe von Hilfsbedürftigen im Mehrgenerationenhaus zu treffen, ist zu berücksichtigen. Die einfache Unterstützung von Eltern im Form einer Begleitung bei pflegebedürftigen Kindern oder der geplante Austausch untereinander, soll ermöglicht werden. Alle für den Verein tätigen ehrenamtlichen Tätigen müssen eine 30 stündige Schulung absolvieren, die sie auf die auftretenden möglichen Situationen vorbereitet. Hierzu muss auch noch ein Schulungskonzept erarbeitet werden. Wir wollen mit unseren erhrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern und uns in Zukunft Unterstützenden die Nachbarschaft auch in den einzelnen Ortsteilen von Schneverdingen neu gestalten. Es soll ebenfalls mit Hilfe von digitalen noch zu erstellenden Medien eine Möglichkeit gechaffen werden, dass zum einen die Helfer und auch die zu Unterstützenden mit gleichen Interessen zusammen finden können. Zum anderen soll auch die Unterstützung vor Ort zeitlich flexibel bleiben, so dass jeder durch die digitale Medien wie z.B. eine noch zu programierende App oder Homepage seinen Bedarf anmelden kann. Hierzu muss der Verein einen Pool an Ehrenamtlichen wie auch einen Pool an Hilfsbedürftigen gewinnen. Dafür bedarf es Werbung wie auch Flyer, Homepage und die Nutzung sozialer Medien wie auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen bestehenden Organisationen wie Kommune Inklusiv, Verbände der Landfrauen oder den Kirchen usw. Ebenfalls wird Hilfe bei der Beantragung des Pflegegrades angeboten.
Laufzeit
2021-08-02 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Derzeit gibt es in Schneverdingen lediglich Pflegedienste, die komplett überlastet sind. Es gibt keine Möglichkeiten, sich auszutauschen oder eine Betreuung für pflegebedürftigte Kinder oder Jugendliche zu erhalten. Es werden keine anderen Betreuungsleistungen angeboten. Insbesondere bei den Zugereisten gibt es eine große Vereinsamung, da sie auch nach Jahren noch nicht in die örtliche Gemeinschaft integriert worden sind. Es muss ersteinmal in Schneverdingen eine Institution geschaffen werden, der diesen Betroffenen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen kann. Viele Betroffene wissen nicht, welche Rechte sie haben ein. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Das es neben hauswirtschaflicher und pflegender Unterstützung noch andere Hilfestellungen gibt, ist den auch in diesem Umfeld Tätigen zum großen Teil nicht bekannt. Auch das es für viele Kinder und Jugendliche oder auch junge Erwachsene die Möglichkeit der Untersützung durch die Pflegekasse gibt, wird von seiten der Krankenkassen nicht angesprochen. Und dabei handelt es sich nicht nur um körperbehinderte Personen, sondern auch um z.B. entwicklungsverzögerte Kinder und Jugendliche. Durch noch zu erstellende Vorträge auch in Zusammenhang mit den Schulen wie auch den einzelnen Verbänden und Kirchen müssen diese Informationen weitergegeben werden. Auch sind nicht ausreichend geschulte oder ausgebildete Kräfte vorhanden, diese Lücke muss durch Ehrenamtliche gefüllt werden. Diese Möglichkeit kann derzeit noch nicht genutzt werden, da es für diesen Einsatz von diesen Helfern noch keine Instutition gibt, die von Nds. Sozialministerium nach §45a/b SGB XI anerkannt ist.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Schneverdingen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Schneverdingen mit ihren zugehörigen Ortsteilen.
Einwohnerzahl
19000
Quelle / Anmerkungen
homepage Stadt Schneverdingen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
schneverdingen_-_google_maps.pdf
(769.85 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es soll ein sozialer Raum geschaffen werden, in dem es durch koordinierte Angebote und gegenseitige Hilfen auch älteren und pflegebedürftigen Menschen möglich ist, in ihrem vertrauten Umfeld betreut werden zu können.
Diese Betreuungsleistung gibt Antwort auf zwei Problemfelder:
1. Wir hoffen so dem Wunsch der Menschen zu entsprechen, in ihren „eigenen vier Wänden“ unterstützt werden zu können und auch in schwierigsten Fällen Hilfe zu erhalten.
2. Mit unseren Ehrenamtlichen können wir die teilweise überlasteten ambulanten Versorgungsunternehmen auch unterstützend als Nachbarschaftshilfe beiseite stehen.
Beides soll damit erreicht werden, dass Versorgungsangebote in den Stadt besser vernetzt und wir als neuer gegründeter Verein neue Hilfen anbieten werden. Unsere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sollen effektiver und besser zugeschnitten auf das individuelle Problem angeboten werden. Dabei sollen nicht nur die professionellen Dienste, sondern auch die Quartiersbewohner selbst beteiligt werden. Daneben stehen Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe im Mittelpunkt, insbesondere im Zusammenspiel von älteren und jüngeren Menschen. Es sollen soziale Netzwerke und Verbindungen zwischen allen Generationen unterstützt und gebildet werden. Gemeint sind damit Maßnahmen, wie Alltagshilfeleistungen, gemeinsame Freizeitbeschäftigungen und soziale Maßnahmen.
Methoden
Vorhandene Strukturen
In Schneverdingen gibt es neben dem Mehrgenerationenhaus e.V. als Kümmerer auch eine Freiwilligenagentur, die ebenfalls im Mehrgenerationenhaus angesiedelt ist. Das Mehrgenerationenhaus kümmert sich umfassend um alle Generationen, es bietet sowohl eine Kinderbetreuung wie auch vielfältige Seniorenaktivitätenund ehrenamtliche Engagementmöglichkeiten an. Der Verein ist Partner bei der Integration von Migranten und arbeitet mit mehren Partnerorganisationen zusammen. Die Freiwilligenagentur unterstützt vor Ort mit Ehrenamtliche. Hier ist die Freiwilligenagentur konkreter Ansprechpartner wie z.B. die Suche nach Lernpaten für die einzelnen Schüler. Hier kann die Freiwilligenagentur auch die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses nutzten. Gleichzeitig gibt es in Schneverdingen das Projekt Kommune Inklusiv von der Aktion Mensch, das sich um Belange von Behinderten kümmert und neue Konzepte erarbeitet. Diese arbeiten sowohl mit den Schulen wie auch mit dem Mehrgenerationenhaus und der Freiwilligenagentur zusammen. Gleichzeitig gibt es mehre Arbeitskreise wie Prävention Kinder und Jugend sowie den Hilfe aus einer Hand. Diese GbR Sozialdienstleister bringt alle mögliche Unterstüzungsangebote für Eltern zusammen wie z.B. Tagesmütter und Beratungsleistungen für diese. Zusätzlich gibt es noch den Verein zur Pflege e.V. der alle ambulanten Pflegeleistungen anbietet und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Gleiches gibt es auch für die für die ambulante Pflege zugelassene Diakonie.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Agentur Schneverdigen, Kommune Inklusiv Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulanter Kinder- und Jugenhospizdienst Calluna e.V. für Schneverdingen , Landfrauen Schneverdingen, Landfrauen Lünzen, Landfrauen Zahrensen, Mehrgenerationenhaus Schneverdingen, Hilfe aus einer Hand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzte in Schneverdingen Verein zur Pflege e.V. Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KGS Schneverdingen, Grundschule Lünzen, Grundschule Pietzmoor, Grundschule Osterwald,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evangelische Peter und Paul Gemeinde Schneverdingen, CVJM Schneverdingen, katholische Gemeinde Schneverdingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Pflegeassistenten wird innerhalb des Mehrgenerationenhauses Schneverdingen e.V. tätig werden. Eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Agentur, Kommune Inklusiv und den Landfrauenverbänden ist geplant. Die Unterstützung der Kommune Schneverdingen ist zugesagt, da es derzeit noch kein Angebot dieser Art gibt. Die Wirtschaftlichkeit ist durch die Abrechnungen des Entlastungsbeitrages bei den Pflegekasse gewährleistet. Dieser Betrag wird durch die geplanten Pflegereform 2021 erheblich erhöht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Peyman Javaher Haghighi
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2021-05-14 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte