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Kontaktgespräche

Theresienhof.connect

Ansprechpartner
Ursel Ballin
Funktion Heimleitung
Digital und nah im Quartier Goslar / Rammelsberger Straße
Projektbeschreibung
Theresienhof.connect stärkt als digitale Plattform das nachbarschaftliche Zusammenleben, die soziale Teilhabe und die Vernetzung im Quartier rund um die Rammelsberger Straße in Goslar. Ziel ist der Aufbau einer digitalen und analogen Quartiersplattform, die Bewohner:innen, Angehörige, Nachbarschaft und lokale Akteur:innen verbindet und den Zugang zu Angeboten im sozialen Nahraum deutlich erleichtert. Viele Angebote im Quartier – Freizeitaktivitäten, Beratungen, ehrenamtliche Initiativen, kirchliche oder vereinsgetragene Formate – sind bisher nur punktuell sichtbar oder gar nicht miteinander vernetzt. Gleichzeitig verändert sich die Zielgruppe: Jüngere Angehörige sowie die nachrückende ältere Generation sind digital wesentlich kompetenter, während bestehende Bewohnende Unterstützung bei der digitalen Teilhabe benötigen. Mit der Plattform Theresienhof.connect entsteht eine niedrigschwellige Möglichkeit, soziale Teilhabe digital wie analog zu stärken. Es sollen Informationen zu Angeboten, Veranstaltungen, Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungen und Kontakten im Quartier sichtbar werden. Für Bewohner:innen des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhofs werden Betreuungs- und Freizeitangebote ebenso barrierearm zugänglich wie relevante Quartiersangebote. Angehörige erhalten einen strukturierten Kommunikationskanal zur Einrichtung, Beratung und Besuchsplanung. Quartiersakteur:innen – Vereine, Ehrenamtliche, Nachbarschaftsgruppen – können sichtbar werden, Angebote einbinden oder neue Kooperationen entwickeln. Das Projekt setzt auf enge Zusammenarbeit: Bewohnende, Angehörige, Quartiersbewohnende und lokale Partner werden aktiv in die Entwicklung eingebunden. Analoge Begleitangebote (z. B. Sprechstunden, Workshops, offene Treffpunkte) sichern Zugänglichkeit und sozialen Zusammenhalt. Ziel ist ein alltagsnaher Beitrag zu Teilhabe, Vernetzung und Integration im Quartier, der sowohl digitale wie klassische Gemeinwesenarbeit verbindet und langfristig verstetigt werden kann.
Laufzeit
2026-03-23 00:00:00
Ausgangslage
Der Theresienhof liegt in einem sozial heterogenen Quartier in Goslar, in dem es eine Vielzahl einzelner Aktivitäten gibt, jedoch keine systematische Vernetzung und Sichtbarkeit dieser Angebote. Bewohnende und Anwohnende berichten von fehlenden Begegnungsorten, wenig strukturierten Informationskanälen sowie unübersichtlichen Zugängen zu bestehenden Freizeit‑, Unterstützungs‑ und Beratungsangeboten. Die Bewohnendenstruktur in der Pflegeeinichtung wird sich in den kommenden Jahren verändern: Die Generation der Babyboomer rückt ins pflegerelevante Alter und ist mit digitalen Zugängen vertraut, gleichzeitig benötigen viele aktuelle Bewohnende Unterstützung beim Erhalt oder Ausbau digitaler Kompetenzen. Angehörige wünschen sich transparentere Informationen und leichtere Kontaktmöglichkeiten. Quartiersakteur:innen haben großes Interesse an Kooperation, verfügen jedoch über keine gemeinsame Plattform. Bisher existieren viele voneinander getrennte analoge und digitale Einzelanwendungen, sodass soziale Teilhabe, Information und Kooperation häufig von Zufällen oder persönlichen Kontakten abhängen. Dadurch entstehen Lücken – sowohl für Bewohnende (interne Angebote) als auch für Nachbar:innen (Quartiersangebote, Beratungen, Ehrenamt). Das Projekt adressiert diese Probleme mit einem integrierten Ansatz: Aufbau einer zugänglichen Quartiersplattform, Förderung von Begegnung, Abbau sozialer Isolation, Stärkung der Anschlussfähigkeit im Quartier und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Akteur:innen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Rammelsberger Straße (Quartier rund um den Theresienhof)
Beschreibung
Wohn- und Sozialraum um den Theresienhof, geprägt durch eine Mischung aus Wohnbebauung, seniorennahen Angeboten, sozialräumlichen Herausforderungen, teils geringem Zuschnitt an Begegnungsorten und vielfältigen, aber wenig vernetzten Akteur:innen
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
https://www.goslar.de/wirtschafts-und-zukunftsort/goslar-in-zahlen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung: Goslar gilt als eine Region mit einem hohen Anteil an älteren Menschen, der Landkreis zählt zu den ältesten in Niedersachsen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt klaren Prinzipien der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und sozialraumbezogen. Durch Nutzung sowohl digitaler als auch analoger Methoden werden unterschiedliche Zielgruppen niederschwellig eingebunden. Bewohnende, Angehörige, Nachbarschaft und lokale Akteur:innen gestalten Angebote, Strukturen und Inhalte der Plattform mit. Workshops, Interviews, Befragungen und Testphasen ermöglichen Mitwirkung in allen Projektphasen. Die digitale Plattform dient als Werkzeug für die GWA: Sie macht Bedarfe sichtbar, unterstützt Beteiligungsprozesse, stärkt die Selbstorganisation und erleichtert Kooperation. Gleichzeitig entstehen analoge Begegnungsformate – wie Sprechstunden, Quartiersgespräche, Beteiligungswerkstätten –, die Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen schaffen. Die Arbeit ist lebensweltorientiert, partizipativ und setzt gezielt auf Empowerment: Menschen sollen sich einbringen, Angebote entwickeln oder gemeinsam aktiv werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn alle Aktuere gewonnen sind und die Angebote im Quartier etabliert sind
Beschreibung
Wenn die Angebote bedürfnisorientiert und pratizipativ entwickelt wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Goslar, Schützenverein, Tierschutzverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Harz Heide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Campus Kita; Kita Liliput
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Frankenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen des Quartiers
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird dauerhaft in die Strukturen des Theresienhofs und der Quartiersarbeit integriert. Die Plattform wird nach Projektende weiterbetrieben und technisch wie analog gepflegt. Kooperationen werden verstetigt, analoge Treffpunkte und Austauschformate bleiben bestehen. Die Ergebnisse dienen als Modell für weitere Einrichtungen der Unternehmensgruppe.
Galerie
theresienhof.connect quer
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Münden verbindet

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Stadtteile verbinden - Begegnung ermöglichen - Unterstützung zugänglich machen
Projektbeschreibung
Im Wohngebiet rund um den Kattenbühl in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aufgrund der topografischen Lage und der räumlichen Distanz zu bestehenden Angeboten stellt die Erreichbarkeit für viele Bewohner*innen eine Hürde dar. Besonders ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität können Angebote im Stadtgebiet nur schwer erreichen. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist eingeschränkt. Dadurch entstehen Barrieren für soziale Teilhabe und gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Bedarf wurde in den vergangenen vier Jahren im Rahmen regelmäßig stattfindender Sozialraumtreffen deutlich. An diesen Treffen nehmen Bürgerinnen sowie lokale Akteurinnen teil. Wiederholt wurden fehlende Begegnungsmöglichkeiten, zunehmende Einsamkeit sowie der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungs- und Informationsangeboten benannt. Ebenso wurde deutlich, dass vielen Menschen eine zentrale Anlaufstelle fehlt, die Orientierung im Hilfesystem bietet und Informationen bündelt. Das Projekt greift diese Bedarfe auf. Ziel ist es, im bislang unterversorgten Gebiet Kattenbühl generationenübergreifende Begegnungsräume zu schaffen und langfristig zu verstetigen. Durch aufsuchende Gemeinwesenarbeit und Kooperation mit lokalen Einrichtungen entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung und gemeinschaftliche Aktivitäten.Ergänzend wird im Bürgertreff eine zentrale Anlaufstelle für ganz Hann. Münden eingerichtet. Dort steht eine feste Ansprechperson als niedrigschwellige Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung. Neben der Weitergabe von Informationen übernimmt sie eine wichtige Vernetzungsfunktion, indem sie Akteur*innen, Initiativen und Ehrenamt im Sozialraum zusammenführt. Zudem ist dort ein regelmäßiger Ehrenamtsstammtisch geplant.Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Bürgertreff, der Volkshochschule Hann. Münden und dem Familienzentrum. Die Volkshochschule bringt niedrigschwellige Bildungsangebote in das Quartier ein, während das Familienzentrum präventive Angebote für Familien entwickelt. Die Gemeinwesenarbeit im Haus der Nationen hat im vier Kilometer entfernten Stadtteil Neumünden bereits stabile Strukturen aufgebaut. Dieses Wissen wird genutzt, um auch im Gebiet Kattenbühl langfristig generationenübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Wohngebiet rund um Kattenbühl, Vogelsang und Berliner Ring in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Angebote. Anders als in anderen Stadtteilen bestehen hier kaum Möglichkeiten für Austausch, nachbarschaftliche Kontakte oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Besonders für ältere Menschen, Familien sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität erschwert dies die soziale Teilhabe im Alltag.Zwischen den Wohngebieten liegen die Altstadt im Tal sowie deutliche Höhenunterschiede. Während sich im Stadtteil Neumünden auf der gegenüberliegenden Höhenlage bereits verstetigte Strukturen der Gemeinwesenarbeit entwickelt haben, liegt das Wohngebiet Kattenbühl rund vier Kilometer entfernt auf einer anderen Höhenlage der Stadt und verfügt bislang über keine vergleichbaren Begegnungs- und Unterstützungsangebote. Für viele Bewohner*innen erschweren sowohl die topografische Lage als auch die eingeschränkte Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr den Zugang zu Angeboten im Stadtgebiet erheblich.Im Rahmen der seit mehreren Jahren regelmäßig stattfindenden Sozialraumtreffen in Hann. Münden wurde dieser Bedarf von Bürgerinnen sowie Akteurinnen aus sozialen Einrichtungen, Bildung und Gesundheit wiederholt benannt. Neben fehlenden Begegnungsmöglichkeiten und zunehmender Einsamkeit wurde insbesondere der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten, besseren Vernetzungsstrukturen im Sozialraum und Orientierung im Hilfesystem deutlich.Dabei wurde auch der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle benannt, die Informationen zu sozialen Angeboten bündelt, Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Stadtteil Kattenbühl (Vogelsang/Berliner Ring)
Beschreibung
Das Wohngebiet Kattenbühl liegt auf einer erhöhten Höhenlage der Stadt Hann. Münden und ist räumlich deutlich vom übrigen Stadtgebiet getrennt. Aufgrund der topografischen Lage und einer eingeschränkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Erreichbarkeit von Angeboten für viele Bewohner*innen erschwert. Im Quartier fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie Einrichtungen mit Treffpunktcharakter. Dies führt insbesondere für ältere Menschen und Familien zu eingeschränkten Möglichkeiten für Austausch, soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Vernetzung.
Einwohnerzahl
6369
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Hann. Münden Herr Vogeley
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, der auf Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ausgerichtet ist. Ziel ist es, Bewohnerinnen niedrigschwellige Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu eröffnen. Gemeinwesenarbeit versteht sich dabei als verbindendes Element zwischen Bewohnerinnen, sozialen Einrichtungen, Bildungsangeboten und lokalen Akteur*innen.Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist die sozialräumliche Orientierung. Bedarfe im Quartier werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Einrichtungen aufgegriffen und in konkrete Aktivitäten übersetzt. Dabei werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.Die Arbeit erfolgt über offene Begegnungsangebote, Informationsmöglichkeiten sowie aufsuchende Ansätze im Quartier. Ziel ist es, insbesondere Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können.Eine zentrale Rolle übernimmt die Anlaufstelle im Bürgertreff, die als niedrigschwelliger Informations- und Koordinationspunkt fungiert. Hier werden Informationen gebündelt, Kontakte vermittelt und Akteur*innen aus Ehrenamt, Initiativen und Einrichtungen miteinander vernetzt. Kooperationen mit Familienzentrum, Volkshochschule und weiteren Partnern ermöglichen zusätzliche generationenübergreifende Angebote im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn im Quartier Kattenbühl regelmäßige generationenübergreifende Begegnungsangebote entstehen, Bewohner*innen miteinander in Kontakt kommen und sich neue nachbarschaftliche Aktivitäten sowie gemeinschaftliche Initiativen entwickeln.
Beschreibung
Erreicht, wenn eine verlässliche Kooperation zwischen Bürgertreff, VHS, Familienzentrum und weiteren Akteur*innen besteht, regelmäßige Vernetzungstreffen stattfinden und gemeinsame generationenübergreifende Angebote im Quartier Kattenbühl entstehen.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote im Quartier Kattenbühl generationenübergreifend gestaltet sind und unterschiedliche Zielgruppen – Familien, ältere Menschen und Ehrenamtliche – gemeinsam an Begegnungs-, Bildungs- und Beteiligungsformaten teilnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hann. Münden; Bürgermeister Hann. Münden Tobias Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hann. Münden / Familienzentrum Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Nationen (GAB Südniedersachsen gGmbH); Bürgertreff e.V. Hann. Münden; Mehrgenerationenhaus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen des Stadtteils Kattenbühl; Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen - Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KIBIS Selbsthilfekontaktstelle für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden. Der Bürgertreff übernimmt langfristig eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsfunktion für Bürger*innen in Hann. Münden. Die im Projekt aufgebauten Kooperationen zwischen Bürgertreff, Haus der Nationen, Volkshochschule und Familienzentrum werden dauerhaft fortgeführt. Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit in Neumünden werden genutzt, um tragfähige Strukturen im Quartier Kattenbühl aufzubauen.
Galerie
topografische lage neue gwa
raeumliche einordnung des projektgebiets kattenbuehl im stadtgebiet hann. muenden
gwa verstedigt neumuenden regelmaeig
gwa verstetigt neumuenden mtl
Zustimmung Veröffentlichung
On

Guter Nachbar, machbar: Ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander

Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
Funktion Projektkoordinatorin
Füreinander mitgestalten-miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Unser Projekt "Guter Nachbar-machbar" möchte das gemeinschaftliche Leben in Holdorf akiv stärken und vor allem dauerhaft in das Dorleben implementieren. Im Zentrum steht seit Juni 2025 das Bürgerhaus, eine translozierte Hofstelle, die mit vereinter Kraft von Kommune, Holdorfer Vereinen und Ehrenamtlichen Stein für Stein abgetragen und dann in zentraler Lage von Holdorf wiedererrichtet wurde. Dieses Gebäude und der umliegende Bürgerpark mit seinem inklusiven Spielplatz, den schönen Wegen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten, sind ein wichtiger Ort, an dem Nachbarschaft und Gemeinschaft gefördert werden soll. Im Rahmen der bisherigen Projektzeit konnten bereits wichtige Grundlagen für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement geschaffen werden. Verschiedene Veranstaltungen und Formate haben neue Kontakte entstehen lassen und gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für den sozialen Zusammenhalt sind. Eine aktivierende Befragung, in verschiedenen Sprachen zeigte, dass genau dies auch dem Wunsch von vielen Menschen entspricht. Ein Ort für Begegnungen, die so im Alltag niemals Raum finden würden. Menschen sollen gesehen werden, als Experten ihres Umfeldes und sichtbar gemacht werden. Es gibt viele Fähigkeiten, Ideen und Engagement im Dorf!!! (Ressourcen nutzen) Besonders das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt und untertützt werden. Aufsuchende Begegnungen in den Ortsteilen/Siedlungen der Gemeinde, um in Kontakt zu kommen (Spielplatztreff, Pop up Café). Gemeinsam gestalten, selber aktiv werden und sich so mit der Heimat verbinden. In dem Zusammenhang soll die Sichtbarkeit des Bürgerhauses und vor allem der Menschen erhöht werden, um es als Ort der Begegnung weiter zu etablieren. Durch niedrigschwellige Begegnungsangebote (Offenes Café, Handytreff, Vorträge Medienkompetenz, Ehrenamtsbörse) entstehen neue Kontakte zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Diese fördern gegenseitiges Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit bei uns in Holdorf. Ziel unseres Projekts ist deshalb auch, der weitere Aufbau und die Pflege eines strukturierten und koordinierten Netzwerks im Ort. Vorhandene Ressourcen sollen weiter gebündelt werden, Kooperationen gestärkt, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Wir wollen weiter unsere Stärken ausbauen, die wir als kleiner Ort mitbringen: Kurze Wege, persönliche Kontakte und enge Zusammenarbeit mit der Politik.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Eröffnung des Bürgerhauses wurde 2025 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv gestalten können. Eine ebenfalls zu diesem Zeitpunkt erfolgte aktivierende Befragung, an der 600 Einwohner teilnahmen, zeigte, dass sich knapp 50% der Befragten mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen, explizit genannt wurden generationsübergreifende Begegnungen im Ortskern. Hinzu kommt, dass ehrenamtliches Engagement zwar vorhanden ist, Koordination und gemeinsamen Strukturen aber noch weiter ausgebaut werden müssen. Konkret gibt es folgende Entwicklungsfelder: Teilhabe- und Unterstützungsbedarfe sowie Entwicklungspotenziale von Geflüchteten fördern; Isolation abbauen und durch niedrigschwellige, partizipative Angebote die aktive Einbindung von Menschen unterstützen, besonders bei jungen Menschen und SeniorInnen. Hier heißt es Zugang zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft finden, sie aufsuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Durch den Projektprozess wurden Vereine, Initiativen und engagierte BürgerInnen bereits besser vernetzt und der Austausch intensiviert. Das Format "Begegnungen am Frühstückstisch" trägt maßgeblich dazu bei, dass z.B. eine Krabbelgruppe und ein offener Gesprächstreff etabliert werden konnten. Mit unserem Projekt „Holdorf – ein Haus, ein Dorf, ein Miteinander“ wollen wir die Menschen in ihrem Umfeld aufsuchen, Vertrauen aufbauen und BewohnerInnen aktiveren sich zu beteiligen. Außerdem soll das Bürgerhaus als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde im südlichen Landkreis Vechta. Sie besteht aus 10 Ortsteilen, wobei Holdorf den Kernort bildet. Weitere "enger" besiedelte Ortsteile sind Langenberg und Fladderlohausen. Die Fläche beträgt 5486 Hektar. Wir befinden uns in der Region Oldenburger Münsterland. Die Kreisstadt Vechta liegt 25 Kilometer entfernt.
Einwohnerzahl
7643
Quelle / Anmerkungen
Standesamt Holdorf 12.03.2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Unterlagen zum Gebiet
karte_holdorf.jpg (86.41 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten allen in Holdorf lebenden Menschen die Möglichkeit geben, sich in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen und sichtbar zu werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eines Einzelnen, sollen die Bewohner ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jeder ist Experte in seinem Bereich! Hierbei ist auch an niedrigschwellige Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu denken. Das langfristige Ziel ist dabei die eigenständige Gestaltung des Umfeldes, den Zusammenhalt zu stärken und langfristig tragfähige Strukturen für Engagement und Mitgestaltung im Gemeinwesen aufzubauen. Unerlässlich sind dabei auch Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und BewohnerInnen. Sie führen dazu, dass die Gemeinschaft langfristig stabilisiert wird. Mit dem Aufbau lokaler Kooperationen und dauerhafter Beteiligungsformate werden außerdem Strukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben. Die Kommune als zentraler Akteur soll die entwickelten Strukturen dauerhaft unterstützen und perspektivisch auch zur finanziellen Absicherung übernehmen. Eine starke Gemeinde entsteht dort, wo Menschen gemeinsam!!! handeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Nutzen für die Beteiligten wird sichtbar und aktive Beteiligung, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Vernetzung der Menschen findet statt. Lebenssituation werden erkannt und sichtbar gemacht.
Beschreibung
Die Bedürfnisse, Wünsche und Perspektiven der BewohnerInnen werden aktiv berücksichtigt und umgesetzt. Sie sind Experten in ihrem Umfeld. Drei Begegnungsformate sind dauerhaft etabliert. Die Menschen kommen generationsübergreifend zusammen.
Beschreibung
Verschiedene Akteure arbeiten dauerhaft zusammen, stimmen sich regelmäßig ab und setzen gemeinsam konkrete Maßnahmen um. Es geht also nicht nur um einmalige Kontakte, sondern um nachhaltige, funktionierende Strukturen.
Beschreibung
Klar messbare Veränderungen im Miteinander und in der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sind zu sehen und eine Nachhaltigkeit stellt sich ein. Beteiligung an Projekten konstant hoch. Zwei nachbarschaftliche Aktionen pro Jahr.
Beschreibung
Kommunalpolitische AkteurInnen sind in das Projekt eingebunden. Voneinander und miteinander profitieren bei der Umsetzung von Projekten. Bewohner werden als Experte wahrgenommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf Familien- und Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein, Schützenvereine, Sportvereine, Verein Zukunft für Jugend, Musikvereine, Wirtschaftsförderverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Holdorf, Grundschule Langenberg, Oberschule Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengemeinschaft, katholische und evangelische Pfarrgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Holdorfer Gemeinderat, Abgeordnete Frau Meyer und Herr Eilers (Landtag Hannover)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Om Medien Gruppe, Gemeinde Holdorf, Social Media
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Vechta, Hand und Herz - Freiwilligen Agentur Lohne
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus wird bereits zu 100% von der Kommune getragen, ebenfalls werden unsere Stellen zu 25 Prozent durch die Gemeinde finanziert. Langfristig ist die Perspektive gegeben, dass die Kommune einen Großteil der Kosten in den Regelhaushalt übernimmt, da ein großer nachgewiesener Nutzen durch das Projket gegeben ist. Weiterhin ist die Bürgerstiftung Holdorf mit einzubeziehen, als regelmäßiger Förderer von Projekten sowie Spendenaktionen und Sponsoring durch Firmen.
Galerie
buergerfest mai
weihnachten im buergerhaus
pizzaofen schule
jugendtreff
alt und jung
kindergarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit

Ansprechpartner
Hartmut Kampmann
Funktion 1. Vorsitzender
Mobil Bewohner niedrigschwellig ansprechen - Aktivierung des Sozialraums - Potenziale der Menschen nutzen - Gemeinsinn
Projektbeschreibung
Der Stadtteil ist stark geprägt durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Altersklassen 20-40 Jahre und älteren Menschen ab 60 Jahren - 63,5% leben in Single-Haushalten. Deshalb ist hier die Einsamkeit besonders zu bemerken. In den letzten Jahren hat sich der Zuzug von Migranten verstärkt - kulturelle und sprachliche Vielfältigkeit sind häufig Ursache für Einsamkeit solange keine gemeinsamen Treffpunkte angeboten werden. Dieser Missstand ist die Motivation unseres Vereins, eine Vernetzung von Akteuren, Institutionen und Vereinen zu initiieren. Diese Treffpunkte sollen gut erreichbar sein, niedrigschwellige und preisgünstige Angebote. vorhalten. Dazu ist eine Vernetzung unserer Einrichtung Stadtteilladen Neustadtring 16a u.a. mit "Yvonnes Kiosk", Tiertafel Braunschweig, KGV Eichtal, Kirchengemeinde St. Petri, Sportverein VfB Rot-Weiß 04, Rot-Kreuz Schuldnerberatung und Kindergärten des Quartiers angestrebt. Gewünschtes optimales Fernziel ist ein zentrales Familienzentrum im Stadtteil, da bisher eine öffentliche Einrichtung für 19444 Einwohner nicht existiert. Dort sollten insbesondere Kulturveranstaltungen, Seniorentreffs, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Gesprächskreise, Sprachschulungen, Hobbytreffs wie Basteln mit Jung und Alt und vieles mehr stattfinden. Unser gemeinnütziger Verein betreibt seit 2003 den Stadtteilladen mit dem Ziel, sich für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und für mehr Lebensqualität einzusetzen. Unsere Einrichtung verfügt auf 32 Quadratmeter über ein Büro mit Küchenzeile und kleiner Toilette, sowie einem Besucher- und Besprechungsraum mit Tischen, Stühlen und einem "Offenen Bücherschrank". Die Ausstattung besteht aus einem Verwaltungs- und einem Besucher-PC mit Drucker und Kopierer sowie einem Großbildmonitor. Erfahrung hat unser Verein u.a. mit außerschulischem Lernen, Angeboten für Arbeitssuchende, Veranstaltungen von Anwohner-Flohmärkten und Kulturbühnen am Ringgleis, Bürgersprechstunden des Kontaktbereichsbeamten und des Bezirksbürgermeisters. Weiterhin haben wir Stadtteilkonferenzen und Stadtteilrundgänge, Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. Wir möchten mobil bei Vernetzungspartnern unser Angebot gegen Einsamkeit durch Beratung und Hilfestellungen erweitern. Viele der Bewohner kennen sich im Dschungel der Behörden nicht aus - wir wollen sie mit niedrigschwelligen Angeboten fit machen im Umgang mit Bürokratie und auf die Nutzung eines Familienzentrums vorbereiten.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die fortschreitende Einsamkeit der Menschen in unserem Quartier hat verschieden Ursachen: Single-Haushalte mit eingeschränkten direkten und persönlichen Kommunikationsmöglichkeiten, Sprach- und Artikulationsmöglichkeiten durch den Zuzug von Migranten mit wenigen deutschen Sprachkenntnissen, immer häufigere Verwendung der Neuen Medien (Handy, Internet, Soziale Netzwerke). Liefer-und Paketdienste ersetzen Restaurantbesuche und Gespräche an der Ladentheke. Mehr als 19000 Einwohner im Westlichen Ringgebiet Nord haben keine Anlaufstellen bzw. Begegnungseinrichtungen, um die Einsamkeitsprobleme zu erkennen und möglichst zu lösen. Auch der Armutsaspekt im Stadtteil spielt eine Rolle für den Zurückzug aus der Gemeinschaft und Gesellschaft. Kommunikationsorte wie Eckkneipen, Stadionbesuche, Theater, Kino, Ausstellungen, Museen werden nicht mehr besucht. Fernsehen und Internet ersetzen die früher üblichen Begegnungen und tragen so zur Vereinsamung bei. Dieser Trend verstärkt sich weiter und soll gestoppt werden. Unser Verein hat seit 2003 ehrenamtlich gearbeitet, die Stadt Braunschweig übernahm die Betriebskosten des Stadtteilladens. Durch unseren Antrag "Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit" soll es unserem Verein möglich werden, durch Honorar und Übungsleiterpauschalen mobil in den Räumlichkeiten unserer Vernetzungspartner Angebote vor Ort anzubieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet Petritor
Beschreibung
Das Projekt soll auf die 3 statistischen Bezirke Petritor- Nord, Petritor-Ost und Petritor-West begrenzt werden - ins Netzwerk aber Partner, z.B. Sportvereine, aus dem gesamten Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet einbezogen werden.
Einwohnerzahl
19373
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026 hier: Anteil der Personen in Bedarfsgemeinschaften Stand 30-09.2025
GWA/QM-Ansatz
Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der GWA, aber begleitet durch QM. Das Quartiersmanagement soll im Stadtteilladen und im Wohnquartier präsent sein und vor Ort mit Bewohnern, Gewerbetreibenden sowie anderen Akteuren an der Entwicklung des Quartiers arbeiten – dazu etwa Stadtteilkonferenzen einberufen. Einbezogen werden soll ressortübergreifend die Verwaltung der Stadt, wie Sozialreferat, Integration, Vielfalt und Demokratie, Stadtplanung, Gesundheitsamt, Stadtgrün, mit ihrem Fachwissen und Möglichkeiten im Quartier benötigte Ressourcen bereitzustellen bzw. zu bündeln. Insbesondere in der Anfangsphase soll der Kontakt zu der Bevölkerung und Akteuren aufgebaut werden und mit kleineren Maßnahmen, z.B. einem Stadtteilfest, Möglichkeiten der Begegnung geschaffen werden – das erleichtert den Zugang. Mit der Gemeinwesenarbeit möchten wir die Interessen der Quartiersbewohner in den Mittelpunkt stellen. Mit der Erreichbarkeit in unserem Stadtteilladen und den Räumen der Netzwerkpartner möchten wir offenen Zugang bieten. Damit möchten wir Vertrauen zu den Menschen finden, ihre Lebenslage erfassen, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die erlebten Alltagswidrigkeiten suchen. Zusammen möchten wir die Erfahrung herausarbeiten, dass es sich lohnt, nicht einsam zu sein, sondern gemeinschaftlich sich für eigene Anliegen und die anderer Nachbarn, einzusetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Rot-Weiss 04 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tiertafel Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yvonne´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 310
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Kreuz Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Friedenskirche Projekt Würfelgleis
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Rat der Stadt Braunschweig hat die Erarbeitung eines Bedarfsplanes für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren beschlossen. Dabei sollen Treffpunkte entstehen, die niedrigschwellig erreichbar multifunktionale Räumlichkeiten für die jeweilige Stadtteilbevölkerung zur Verfügung stellen. Im Westlichen Ringgebiet Nord gibt es bisher keine entsprechende Einrichtung. Da der Stadtteil anerkannter Sozialer Brennpunkt ist, gilt eine Finanzierung in einem der kommenden Doppelhaushalte als sicher.
Galerie
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit01
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 02
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 03
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 04
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 05
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 06
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 07
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 08
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 09
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 10
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 11
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 12
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 13
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 15
gemiensam aktiv gegeneinsamkeit 14
gemiensam aktiv gegeneinsamkeit 16
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft - Quartiere nachhaltig und lebendig entwickeln

Ansprechpartner
Stefan Martens-Graschtat
Funktion Operative Leitung
Engagement fördern und Netzwerke stärken - dauerhaft.
Projektbeschreibung
Gute Nachbarschaft ist das Fundament auf Dauer lebendiger Quartiere. In einer Zeit, in der soziale Isolation und Anonymität zunehmen, ist es wichtiger denn je, aktive Nachbarschaften zu fördern. Dieses Konzept zielt darauf ab, die sozialen Strukturen in Quartieren von Beginn an, auch in der Aufbauphase neuer Quartiere (Beispiel H-Kronsrode) zu stärken und eine unterstützende Gemeinschaft zu schaffen. Durch gezielte Aktivitäten sollen sich die Bewohner wohlfühlen, aktiv teilnehmen und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Nachbarschaftsstrukturen zu verbessern, heterogene Bedürfnisse der Anwohner zu ermitteln und bedarfsgerechte Angebote insb. auch in selbstorganisierten Strukturen zu schaffen. Dabei sollen sowohl bestehende Netzwerke gestärkt als auch neue Partnerschaften aufgebaut werden, um ein harmonisches Miteinander zu fördern. Langfristig soll eine lebendige und resiliente Nachbarschaft entstehen, die den sozialen Zusammenhalt stärkt und so die Lebensqualität der Bewohner erhöht. Ein zentrales Ziel ist es, die Anwohner zu empowern, damit sie aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft teilnehmen und Verantwortung übernehmen. Einzelne besonders engagierte Bewohner als Kümmerer sind als Multiplikatoren entscheidend für die aktive Gestaltung der Nachbarschaft. Diese Personen sollten langfristiger Kernbestandteil der Struktur sein, um Nähe, Kontinuität und Vertrautheit zu gewährleisten. Qualifikationsmassnahmen für diese Personen können ihnen helfen, ihre Rolle effektiv auszufüllen und sie in ihrer Funktion zu stärken. Kümmerer fungieren als Bindeglied zwischen allen Anwohnern und Netzwerkpartnern und tragen dazu bei, dass Anliegen und Ideen Gehör finden und so wirksam werden können. Eine zentrale Koordinationsstelle hilft darüberhinaus, verschiedenen Netzwerke zu verbinden und Synergien zu schaffen. Diese Stelle soll als Schnittstelle fungieren, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Die Integration in das DRK-Netzwerk sichert langfristige, nachhaltige Wirkung. Der Schwerpunkt liegt also auf dem "Wie", nämlich der Implementierung nachhaltiger Strukturen und Prozesse, die die wirklich relevanten spezifischen Bedarfe vor Ort herausfiltern. Ziel ist ein Modellcharakter: Unabhängig von der vorliegenden Bewohner-/ Infrastruktur soll das Vorgehen auf andersartige Quartiere anwendbar sein, um dort mit ggfs. ganz anderen konkreten lokalen Angeboten ("Was") zu wirken.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Südosten Hannovers entsteht Niedersachsens größtes Neubaugebiet „Kronsrode“. Der entstehende Stadtteil soll der angespannten Situation aus akutem Wohnraummangel sowie stetig steigenden Bau- und Mietpreisen entgegenwirken und umfasst rund 4.000 Wohneinheiten auf 37 Baufeldern. Hier werden zukünftig bis zu 8.000 Bewohner*innen ein neues Zuhause finden: draußen in der Stadt. Dazu wird eine Infrastruktur mit Geschäften, sozialen Einrichtungen, Gastronomie, Grundschule und Kindertagesstätten aufgebaut. Die Einkommensstruktur wird vollständig gemischt sein - hier ein Beispiel: Das zukünftige Wohnquartier Kronsrode Nord (insgesamt gibt es drei Abschnitte) wird rund 1.500 Haushalten ein barrierefreies und nachhaltiges Zuhause bieten. Die Haushalte unterteilen sich in ca. 1.400 Mietwohnungen, davon ca. 375 geförderte Wohnungen und rund 100 Townhouses. Der Anteil an Sozialwohnungen beträgt rund 25% und ist Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen vorbehalten. Das Projekt "Gute Nachbarschaft" hat damit ein großes Quartier im Fokus, das sich in der Aufbau- und Entwicklungsphase befindet. Der Aufbau eines nachbarschaftlichen Miteinanders hat derzeit noch starken "Präventions"-Charakter, da das Wohngebiet noch in der Entstehung ist. Damit soll insbesondere einer zu erwartenden Anonymisierung und "Trabantisierung" entgegen gewirkt werden. Aufgrund der großen Heterogenität der Bewohner (Einkommen, soziodemografische Merkmale) ist es besonders wichtig, individuelle, sehr unterschiedliche Bedarfe in der Nachbarschaft konzeptionell berücksichtigen zu können (anders als beispielsweise in "Problembezirken" mit vermeintlich bekannten Konfliktfeldern/Angeboten zu deren Lösung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover - Kronsrode
Beschreibung
KRONSRODE (Neubaugebiet) In Weiterentwicklung des zur Expo 2000 neu erschlossenen Stadtteils am Kronsberg entsteht im Südosten Hannovers das Quartier Kronsrode. Der fließende Übergang von der Stadt in die offene Landschaft bietet eine für die Landeshauptstadt besondere Wohnqualität. Das neue Wohngebiet grenzt dabei sowohl an das Messegelände Ost als auch an die bestehende Wohnquartiere am Kronsberg an. Insgesamt wird in drei eigenständigen kleineren Quartieren eine Fläche von ca. 53 ha erschlossen – einschließlich eines verbindenden, großzügigen Stadtparks, einer Vielzahl von öffentlichen Plätzen, Infrastrukturen wie Grundschule, Kitas und weiteren sozialen Einrichtungen und einem kleinen Handelszentrum an der zentral gelegenen Stadtbahnhaltestelle zur EXPO Plaza. Bis Anfang der 2030er-Jahre entsteht in Kronsrode Wohnraum für bis zu 8.000 Menschen. Das Quartier ist derzeit noch in der ersten Aufbauphase, der Bezug findet gerade statt. Dadurch sind die Möglichkeiten, ein wie von uns dargestellt von Beginn an auf die echten Bedarfe der Bewohner ausgerichtetes Konzept aufzubauen sowie die Möglichkeit, dies zunehmend dynamisch zu entwickeln, optimal. Quelle: www.kronsrode.de
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
www.kronsrode.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.hannover-entdecken.de / www.hannover. de Hierzu ist das Projektgebiet Kronsrode bereits aussagefähig, d.h. die 24% beziehen sich auf Kronsrode.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Unterlagen zum Gebiet
karte_kronsrode.pdf (332.46 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Sinne von GWA definieren wir die Kernaufgaben der Koordinationsstelle wie folgt: Aufbau und Stärkung der Vernetzung von Personen/Organisationen auf (individuelle/institutionelle Vernetzung) in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen. Pflege der Netzwerke, Finden neuer Netzwerkpartner. Begleitung und Koordinierung sowie "Ausbildung" des Kümmerer-Netzwerks, das aus der Bewohnerschaft selbst ent- und besteht. Stabilisiert das Netzwerk und schaft sinnvolle Symbiosen und Kooperationen. Mobilisiert Akteure und hilft den Netzwerkpartnern, nachhaltige sachliche und personelle Strukturen aufzubauen. Initiiert Dialog-/Austauschformate (Treffen, etc.). Die KoordinatorIn evaluiert Angebote und unterstützt bei notwendigen Anpassungen und geeigneten Massnahmen zur Kommunikation/Bekanntmachung. "Marketing" und Mitgestaltung/Weiterentwicklung des Projekts. Unterstützung und Hilfestellung bei Förderanträgen, Akquise von Fördermitteln mit dem Ziel, die nachhaltige Finanzierung der Stelle bedarfsgerecht längerfristig sicherzustellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die "Kümmerer" legen Ziele für die Massnahmen fest ggfs. mit Projektplan, Meilensteine und Evaluation wird seitens KoordinatorIn/Kümmerer durchgeführt. (Smarte Ziele messen: Was soll das Angebot bewirken: Was wen bis wann erreichen?)
Beschreibung
Bewohner haben und nutzen Möglichkeit, ihre Bedarfe als Input zu geben bzw. auch ggfs. anderen dabei zu helfen, Ihre Bedarfe zu decken.
Beschreibung
Engmaschige Zusammenarbeit mit anderen Anbietern besteht, insb. z.B. mit Win e.V. . Die Zusammenarbeit ist geprägt von gemeinsamem Verständnis und Synergien ohne Konkurrenzemfpinden - gemeinsamer Nutzen für die Bewohner im Fokus.
Beschreibung
Räume des Austauschs und der Begegnung sind gestaltet, geschaffen und werden genutzt (digital wie physisch)
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Win e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte interessierte Bewohner für Kümmererrolle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle (Nicht-Kümmerer) = "leise Stimmen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisches Kirchenzentrum Kronberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanova
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich 50.5 Fachbereich Soziales, Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilsentwicklung (Themen Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement, Fachberatung Nachbarschaftsarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Nord-Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. / Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir legen großen Wert auf das nachhaltige Entwickeln und Wirken des Projektes. Das Netzwerk des DRK ist dabei von großem strategischen Nutzen und im Fokus. Konzeptionelle inhaltliche und finanzielle Gedanken und Ansätze dazu sind aus Platzgründen in beigefügter Anlage dargestellt (GN_DRK_Anlage_Nachhaltigkeit).
Galerie
neubaugebiet niedersachsen kronsrode am gruenen bogen 01 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Viertel Berliner Straße - Aus "Ankommen" wird "Bleiben", aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft".

Ansprechpartner
Markus Meyer
Menschen verschiedenster Ankommensgenerationen nehmen sich gegenseitig wahr, lernen sich kennen und werden zu (Mit-)Gestaltenden ihrer Nachbarschaft. Der "Verinselung" von Gruppen entgegenwirken.
Projektbeschreibung
Das Projekt wird ergänzend zu zwei Stadtteiltreffs herausfinden, welche Menschen mit welchen individuellen "Ankommens-"Geschichten die aktuelle Nachbarschaft bilden. Eine neue Gehstruktur ins Viertel erweitert die bisher nur mögliche Kommstruktur der Treffs. Der Blick wird nicht nur auf die Zuzüge der letzten Jahre gerichtet. Es werden gezielt Menschen angesprochen, die seit langer Zeit mit eigener Migrationsgeschichte hier leben. In den letzten Jahren gab es wesentliche Veränderungen im "Kern" des Gemeinwesens. Das Viertel ist noch vielfältiger und bunter geworden. Menschen kommen aus vielen Teilen der Welt, mit eigenen Kulturen, Traditionen und Lebensgeschichten. Was sind ihre Alltagsthemen? Was beschäftigt sie? Was macht ihnen Sorgen in diesem sich schnell verändernden Umfeld? Wie gelang bisher das Ankommen? Was bedeutet ihnen Nachbarschaft? Durch systematische Befragungen und aktivierende Methoden werden die Themen, Wünsche und Ziele der Bewohnenden erfasst und diese zur Selbsthilfe aktiviert. Dabei werden vorhandene Netzwerke genutzt und erweitert. Es werden Menschen gefunden und beteiligt, die Zugänge zu bisher verschlossenen Communities schaffen. Die "Verinselung" wird aufgebrochen, neue Verbindungen geschaffen, Brücken gebaut. Die durch den Wandel herausgeforderte Aufnahmegesellschaft wird gezielt angesprochen und einbezogen. Die Menschen nutzen und erschließen sich gemeinsam neue Räume. Erweiterte Teilhabe- und Teilgabemöglichkeiten entstehen und der bereits vorhandenen Vereinsamung wird entgegengewirkt. Begegnungsräume und Begegnungsanlässe werden systematisch mit den Bewohnenden initiiert und gefestigt. Der Zugang zur bestehenden sozialen Infrastruktur wird erleichtert, die Treffs als ganz eigene "Inseln" eingebunden. Menschen entdecken, dass sie ähnliche Themen und Fragestellungen im Alltag beschäftigen und sie diese gemeinsam bearbeiten und voneinander lernen können. Das "Ankommen" verbindet die Menschen über Generationen hinweg. Sie entwickeln Aktivitäten, um den "sozialen Kitt" und das Miteinander als Nachbarschaft zu stärken. Eigene Ressourcen werden entdeckt und für "Schwächere" im Viertel eingesetzt. Aus Rückzug wird wieder Öffnung/Interesse an den anderen. Die Menschen identifizieren sich wieder mit ihrem Viertel, mit ihrem "Kiez" und leben gerne hier. Sie betrachten die Vielfalt als Vorteil und Stärke des Quartiers, sehen ihre eigene Zukunft und neue Heimat hier - aus "Ankommen" wird "Bleiben" aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft"!
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Viertel Berliner Straße ist seit Jahrzehnten ein Ankommensquartier von Menschen aus vielen Teilen dieser Welt. Die Gründe für den Zuzug sind aktuell oft Kriege und globale Krisen, aber auch die Suche nach einem besseren Leben für sich und die eigene Familie. Da die Gründe für die Migration der Menschen eher fremdbestimmt waren, haben sie sich hier zunächst in ihren Communities zusammengefunden und zum Teil eigene Strukturen der Alltagsbewältigung aufgebaut. Das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und "Heimat" in einem für sie meist sehr fremden Umfeld. Sie nutzen Beratung und Unterstützung in den vorhandenen Stadtteiltreffs, ziehen sich aber sonst sehr ins Private zurück. Es kommt zunehmend zur "Verinselung" von Gruppen in einem Nebeneinander der Nachbarschaften. Fremdheit und Distanz sind prägend. "Die" und "Wir" sind häufige Zuweisungen, Verständnis füreinander und der Blick auf das Verbindende schwindet. Langjährige Bewohnerschaft überfordert die rasante Veränderung des Viertels, sie fühlen sich oft nicht gesehen und abgehängt - fremd in ihrem eigentlich gewohnten Umfeld. Insgesamt entsteht vermehrt eine angespannte Stimmungslage und schwindende Kommunikation untereinander. Gut 70% der Bewohnerschaft hat eine Zuwanderungsgeschichte, ca. die Hälfte einen ausländischen Pass und fast jede/r Vierte eine eigene Fluchtgeschichte. Es ziehen im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit zahlreiche Menschen aus Osteuropa, vor allem aus Bulgarien und Rumänien ins Viertel. Der Zugang zu diesen Gruppen scheint besonders schwierig. Die Treffs sind stark ausgelastet mit Beratung und Unterterstützung in einer "Kommstruktur". Eine "Gehstruktur" ins Viertel ist bisher kaum möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt - Viertel Berliner Straße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die statistischen Bezirke 53 und 54 und deckt damit den Bereich um die gesamte Länge der Berliner Straße ab. Im Norden wird es abgegrenzt von der Ludwig-Erhard-Straße, im Osten von der Peiner Straße, im Süden von der Konrad-Adenauer-Straße und im Westen von der Albert-Schweitzer-Straße.
Einwohnerzahl
7050
Quelle / Anmerkungen
Daten Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso, Kosis HHGen sowie eigene Statistiken und Advis
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
71
Gesamtstadt in Prozent
44
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ins Zentrum unseres Vorgehens. Ausgehend von den Interessen der Menschen (durch gründliche Analyse und Verstehen des Viertels und der hier lebenden Menschen mit ihren Ankommensgeschichten) werden passgenaue Aktivitäten entwickelt und neue Räume mit den Bewohnenden erschlossen (Beteiligungsformate einsetzen und Teilhabe sowie Teilgabe ermöglichen). Dabei werden die Beteiligten in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt und in Richtung Selbstorganisation und Empowerment begleitet. Sie erschließen sich, unterstützt aber eigenständig, neue "Räume"/Orte und entdecken ihre Gemeinsamkeiten in der Ankommensbiografie. Sie einbringen ihre Stärken und Ressourcen ein und lernen voneinander. Die Selbstwirksamkeit im Gestalten ihres Zusammenlebens, als über Generationen "Angekommene" in der Nachbarschaft und das Entstehen tragfähiger Netzwerke und neuer Verbindungen werden entwickelt und gestärkt. Verschiedenste Zielgruppen werden angesprochen und miteinander in Kontakt gebracht. Die bisher vorhandene "Kommstruktur" der Stadtteiltreffs wird gezielt erweitert durch eine "Geh-ins-Viertel-Struktur" z.B. mit einem umgebauten Lastenrad als "Treffpunkt-to-go" in den öffentlichen Raum. Bewohnende werden befähigt, selber GWA-Teile zu übernehmen und neue Angebote zu organisieren und zu verantworten. Sie werden zu "Ankommens"-Experten und geben ihr Wissen weiter, entwickeln passende Strukturen und Finanzierungsmodelle für ihre Ideen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontakte zu verschiedensten Menschen mit Ankommensgeschichte aufgebaut wurden und sich diese mit ihren Themen einbringen. Die Menschen sich selbst für sie passende Räume erschlossen haben und diese in gemeinsamer Verantwortung nutzen.
Beschreibung
Bewohner*innen sich (neu) eigenständig treffen, ihre Alltagsfragen besprechen und sich verabreden. Menschen qualifiziert sind, um selbständig (kleinere) Anträge zu stellen und für Gemeinsames einzusetzen. Ein Bürgerverein entsteht.
Beschreibung
Unterschiedlichste Menschen (Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnzeiten im Viertel, Einkommen, Familienstand) einbezogen sind. Menschen aus verschiedenen "Inseln" miteinander agieren und neue Verbindungen entstanden sind.
Beschreibung
Netzwerke eine erkennbare Struktur (Verteiler, Protokolle, Sitzungsrhythmus) haben und eine breite Beteiligung sichtbar ist. Unterschiedliche Beteiligte verlässlich Dinge miteinander gestalten und regelmäßig kommunizieren. Ein Stadtteilgremium existiert.
Beschreibung
Menschen aus dem Viertel eigene Ideen einbringen und zusammen mit anderen aus der Nachbarschaft umsetzen. Regelmäßig Feste und Feiern mit breiter Beteilgung stattfinden. Menschen sich im Alltag unterstützen und miteinander in Kontakt sind.
Beschreibung
Menschen eigene gelingende Ankommensgeschichten weitergeben, sich mit ihren Fähigkeiten verantwortlich einbringen und Nachbarschaft selbst gestalten. Neue Räume von Bewohnenden erschlossen wurden. Menschen sich in der Ortspolitik engagieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Kirchengemeinde Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kontorsarbeit der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGMG Am Haudorn Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KSV Vahdet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat des Gebietes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Start.Punkt.SZ Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Generationentreff Martin-Luther-Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte Menschen aus dem Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungshelden e.V. Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend-/Mädchengruppe aus dem Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhilfsgruppe der Martin-Luther-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorengruppe des Generationentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Männergruppe Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähgruppen Start.Punkt.SZ und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gitarrengruppe Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternschaft Familienzentrum und Kita Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohnende nutzen die erschlossenen Räume eigenständig weiter und verantworten Angebote. (Wohnungs-)Wirtschaft wird einbezogen für finanzielle und räumliche Unterstützung. Räume der Treffs und der Partner stehen mietfrei zur Verfügung. Die Kommune hat ein Interesse am Bürgerengagement/GWA und stellt Kontorskoordination zur Verfügung. Qualifizierung Engagierter für kleinere Projektanträge, Fundraising und Spendensammelaktionen. Gründung Bürgerverein/Gremium mit Stadtteilbudgeterarbeitung.
Galerie
begegnungen
generationentreffen
generationentreff sz 2
generationtreff sz 1
start.punkt sz jugendliche
start.punkt sz austausch
startpunkt frauengruppe
startpunkt jugendliche
startpunkt maedchengruppe
startpunkt maedchengruppe2
Zustimmung Veröffentlichung
On

3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen. Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten. Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden. Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro. Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff. Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt. Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten. Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Quartiersmanagement NeuDonnerschwee

Ansprechpartner
Ute Goronczy
Funktion Quartiersmanagerin
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiersmanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Entwicklung eines nachhaltigen Wohnquartiers für alle Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege-, Demenz-, Beatmungs- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Seit Herbst 2015 existiert die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Zusätzlich gab es 2019 eine Online-Befragung der Bewohner*innen durch externe Experten, um weitere Erkenntnisse zum Quartiersmanagement zu sammeln. Dazu wurde im Juni 2019 ein Workshop durchgeführt. Die Umfrageergebnisse und die Wünsche und Vorstellungen der anwesenden Bewohner*innen wurden gesammelt und professionell aufbereitet. Anschließend hat sich eine Arbeitsgruppe Quartiersmanagement weiter mit dem Thema befasst und festgestellt, dass es eines Trägervereins dafür bedarf. So entstand im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Um die Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier zu steigern, möchte der Verein ein professionelles, inklusives, partizipatives und nachhaltiges Quartiersmanagement etablieren. Dazu bedarf es einer festen Anlaufstelle in Form eines Quartiersbüros mit einer hauptamtlichen Besetzung, ergänzt durch ehrenamtliche Unterstützung. Ein Schwerpunkt des Quartiersmanagements ist der Sharing-Gedanke, der in verschiedenen Bereichen umgesetzt werden soll, sowohl digital u. a. in einer Dienstleistungs-, Verleih- und Tauschbörse als auch analog auf einem 2.500 qm großen, zentral gelegenen Urban Gardening Feld, das durch zwei Stiftungen für die Gestaltung zur Verfügung gestellt wird und interessierte Bewohner*innen beim gemeinschaftlichen Gärtnern begeistern soll. Begleitend sind gemeinsame Quartiersfeste, sportliche Aktivitäten und ähnliches geplant, um die Bewohner*innen in einer zwanglosen Atmosphäre zusammenzubringen.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Von der Stadt Oldenburg gab es die Auflage, 10% der Wohnungen als Sozialwohnungen anzubieten. Da der Investor kein Interesse am Bau dieser Wohnungen hatte, weil sie für ihn nicht profitabel waren, vergab er diesen Teil an zwei gemeinnützige Stiftungen, die am Rande des Geländes sieben Neubauten mit ungefähr 90 überwiegend barrierefreien Sozialwohnungen errichteten. Darin befinden sich u. a. Mehrgenerationenhäuser und Pflege-Wohngemeinschaften. Nach Kernsanierung der 17 Bestandsbauten und Erstellung von 10 Neubauten wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Im Quartier gibt es eine städtische Kita, den Verein für Jugendkulturarbeit in ebenfalls städtischen Gebäuden, zwei generationsübergreifende Wohnprojekte und eine Genossenschaft für den Erhalt und Umbau eines ehemaligen britischen Militärkinos (Globe) in ein Kulturzentrum. Auf 19 ha Fläche entstanden so 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in kurzer Zeit, durch Bauverzögerungen, spätere Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel hatten bzw. haben viele Bewohner*innen des Quartiers nicht die Gelegenheit, sich kennenzulernen und zu vernetzen. Die hohe Diversität und die Vielfalt der Lebensstile der Bewohner*innen tragen zur Anonymität bei und erschweren eine gemeinsame gute Nachbarschaft und einen Zusammenhalt in NeuDonnerschwee. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Neu-Donnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an Projekten zu beteiligen die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Schritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Aktuelle Fortbildungsangebote zum Quartiersmanagement werden von uns mit großem Interesse wahrgenommen. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee viele Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: ökologisches Urban Gardening, Bewegungsangebote, Teilen und Tauschen, Feste zum Kennenlernen, Flohmärkte u. ä.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Beschreibung
Wenn sich in den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickeln.
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe, Amt für Kultur und Sport, Amt für Grünflächen, Amt für Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung, oeins-Fernsehen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NeuDonnerschwee verbindet e. V., Lebensimpulse e. V., KreAktiv e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über ein 3-Säulen-Modell, getragen 1. von der Stadt Oldenburg, 2. einem Pflichtbeitrag der Eigentümer*innen und Mieter*innen sowie 3. Mitgliedsbeiträgen des Vereins NeuDonnerschwee verbindet e. V., erfolgen. Nähere Informationen dazu sind der beigefügten Datei zu entnehmen.
Galerie
img 0311
Zustimmung Veröffentlichung
On

KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld

Ansprechpartner
Sonja Granzow
Funktion Leitung Dezernat I
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht. Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen. Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben. Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten. Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Landkreis Aurich

Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
Funktion Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden
Gemeinsam im Quartier in Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich hat bereits seit 2015 zusammen mit der KVHS ein Integrationskonzept mit den Schwerpunkten Sprachniveau und Integration. Das Projekt Gemeinwesenarbeit im klassischen Sinn, welches im Jahr 2022 startete, war Neuland und eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die vielen Sprachkurse erhöhten das Sprachniveau im Landkreis und führt zu einer besseren Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt. Durch den hohen, dauerhaften Zuzug von geflüchteten Menschen in den LK, konzentriert sich dieser auf wenige multikulturelle Wohngebiete in Norden und Aurich. Das Projekt fokussiert sich auf je zwei Gebiete in Aurich und in Norden. Die KVHS Aurich-Norden als 100% Tochter des Landkreises wurde mit diesem Projekt beauftragt. Dort waren die größten Erfahrungen und Netzwerke vorhanden. In Norden konnte somit ein Büro beim Kinderschutzbund angemietet werden und hat somit zentral eine Anlaufstelle im Quartier Kirchstraße. Viele Hausbesuche, Mobile Cafés und Gesprächsrunden wurden organisiert. In diesem Quartier gibt es eine Bewohnerstruktur mit 21 verschiedenen Kulturen. Zusätzlich sind viele dieser Menschen von Transferleistungen abhängig. In Norden und Aurich wurde im Laufe des Projektes Probleme sichtbar, die ein Umdenken erforderlich machten. Die Wohnsituation in den Quartieren führt zu verstärkter Isolation und damit auch zu erschwerten Bedingungen. Beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. In den Quartieren werden Netzwerke genutzt und neu geschaffen. Diese Netzwerke werden in die Arbeit vor Ort eingebunden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeit aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Bewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume benötigt. Um dies zu ermöglichen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebunden. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren. Ziel ist es, den zugewanderten Menschen Integration und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Menschen in den Quartieren die Teilhabe und Integration in das gesellschaftliche Leben, in den Arbeitsmarkt, politische und schulische Bildung ermöglichen, dass war und ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft. Die Bedingungen bzw. Voraussetzungen im Quartier aufzuzeigen und gemeinsam mit den Bewohnern verändern und umzusetzen ist die Aufgabe vom QM. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist die größte Hürde. In den zugewiesenen Wohnungen leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von großen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen Problemen kommen soziale Benachteiligungen. Ein Arbeitsmarkt, der bisher allen Arbeitskräften offenstand, wird immer kleiner. Perspektivlosigkeit, Angst und Isolation in den Quartieren gehören zum Alltag. Begründet und verstärkt wird die Situation durch mehrere Brandstiftungen. Zuletzt wurden 2 Wohnblocks zerstört und 49 Personen verloren ihre Wohnung. Parallel wurden diese Sozialwohnungen verkauft. Eine Bestandsaufnahme hatte folgendes Ergebnis.- - Desolate Wohnungen - Drogen, Alkohol, Gewalt, Kriminalität - Leben an der Armutsgrenze – Bürgergeld – Transferleistungen Arbeitslosigkeit - Vereinsamung – Isolation von ganzen Familien, Sprachbarrieren - Fehlen von interkulturellen Begegnungsstätten
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel,Westgaste und Mitte. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straßen Warfenweg, Sielstraße,Kirchstraße und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt.
Einwohnerzahl
5560
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Norden 3/2020 + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohner Meldeamt Stadt Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger und Asylbewerberleistungsempfänger.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
4120
Quelle / Anmerkungen
Einwohner Meldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst
Einwohnerzahl
1520
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Aurich + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Menschen erfolgt auf Augenhöhe.Das Selbstbewußtsein stärken.Durch gelebte Demokratie das Vertrauen aufbauen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt.Die persönlichen Anliegen herausfinden und gemeinsam erarbeiten.
Beschreibung
Die Menschen werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.Die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation sowie die Selbsthilfekompetenzen aufbauen und stärken.Die Menschen lernen sich selbst zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner weitergegeben. Ferner vorhandene Ressourcen durch Synergien wirksam koordinieren.
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und Bewohner und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.Ressourcen des Gemeinwesens werden weiterentwickelt und die eigene Identifikation gefördert.
Beschreibung
Das Quartiersmangement ist ein Projekt des Landkreises und steht somit in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises.Das QM wird fachlich aufeinander abgestimmt und die Netzwerke weiter auf- und ausgebaut.Dabei sind Runde Tische unentbehrlich.
Beschreibung
Es ist geplant die Netzwerke mit den Interessen und Bedarfe der Bewohner abzugleichen.Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit allen Akteuren in den Quartieren,auch mit Vermietern und Wohnungsgesellschaften. Weitere Ressourcen erschließen.
Beschreibung
Alle Bewohner in den Quartieren einbeziehen.Gemeinsam das Quartier gestalten und Ausgrenzung beseitigen.Gründung von Interessengruppen unterstützen. Gemeinsame Workshop, Stadtteilfeste,Wohnbeiräte bilden,Gemeinschaftsgärten anlegen.Wertschätzung erleben.
Beschreibung
Alle vorhandenen Angebote der sozialen und interkulturellen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine,Kulturvereine,Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht.Schulen als Lernorte unterstützen und stärken.
Beschreibung
Das Projekt ist Teil des Integrationskonzeptes des Landkreises Aurich.In diesem Projekt Gemeinsam im LK Aurich werden alle Kommunalen-,karitative- und private Akteure zusammengefasst und vernetzt.Ein gemeinsames Handeln und Projektdenken wird angestrebt.
Vorhandene Strukturen
Die Mitarbeiter des QM haben Erfahrungen in der Integrations- und Flüchtlingshilfe, Bildungs- und Förderarbeit, der allgemeinen sozialen Arbeit und Team- und Gruppenarbeit. Durch aktive Mitwirkung bzw. Initiierung von Arbeitskreisen bildet das QM das Gerüst der ehrenamtlichen und professionellen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Das QM hat durch die Trägerschaft des Landkreises Aurich beste Möglichkeiten der Unterstützung und Kooperation. Der Zugang zu allen sozialen Trägern und Akteuren ist vorhanden und diese müssen gepflegt und weiterhin ausgebaut werden. Das QM bündelt die Fachkräfte/-leute und sorgt für eine passgenaue Unterstützung. Ein ständiger Austausch mit Kollegen, einem gut funktionierendem Netzwerk prägen die sehr gute Arbeit des QM. Hier seien die Ehrenamtsagentur, die Integrations- und Flüchtlingshilfe, Lern- und Sprachkurse der KVHS Aurich Norden genannt. Gleichzeitig unterstützt das QM die Arbeit von Vereinen und Initiativen des sozialen Bereichs. Ein wichtiger Faktor sind die Familien, insbesondere hier die Kinder. Das QM sucht Orte auf, wo Kinder und Eltern sind, bzw. schafft neue Orte. Es gibt immer mehr Arbeit aufgrund der Zuwanderungszahlen und somit ist das QM weiter ausbaufähig. Vom QM fühlen sich die Menschen so angenommen wie sie sind. Oberste Priorität ist Gemeinsam statt einsam!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Christoph Carls Ordnungsamt, Frau Koch/Herr Weber Amt f.Jugend u. Soziales, Herr Müller Sozialamt, Herr T. Hofrichter ABH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Linda Peters-Kunstschule, Teemuseum Norden, Mitmachmusem Aurich, Frau Sturde Webmuseum,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lennard Bohne-Gnadenkirche, M.de Vries AWO, M. Saathof-Reentz Freiwilligenagentur Norden, Frau Seitz-Bahro Mehrgenarationen Haus Aurich-Norden, Frau T.Munzig Familienzentrum, Offene Kinder und Jugendarbeit Haus 23,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Olav Gönnert Thy/ Imke Goudschaal-Kreissportbund, Frau M.Pfanni-Carow Kinderschutzbund Norden, Frau S.Siebel Kinderschutzbund Aurich, Frau S.Rogall/Dr. J.Marliani Tomtes Hof Begegnungshof, Herr R.Harms SG Egels Popens, Herr J.Willms TUS Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Liebl-Wachsmuth Gesundheitsamt, AOK Aurich und Norden, Pflegeschule Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Behnke, Frau Henning Grundschule Sandhorst, Gymnasium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich-Norden, Frau Tischner Handwerkskammer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Rückleben, Pastorin Frau Frerichs St.Johannis Gemeinde Sandhorst, Herr Caspers Diakonisches Werk Aurich, Frau Haller Kirchenkreis Aurich, Frau Helene Frieden Johanniter,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Greve, Herr Erdwiens Vermieter Genossenschaft, Herr A.Richter/I.Grotelüschen LEG Wohnen, Frau U.Kuhlmann Hausverwaltung Norden, Herr Riese Adler Group,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Hartmann, Herr Eike Ruhr NWZ, Frau E.Willers Präventionsrat Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Eiben-Bürgermeister, Herr Wiard Siebels MDL, Herr Blesene Ortsbürgermeister Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Büscher-Polizei, Herr Ingo Brickwedde Leitung PK Norden, Frau N. Poppen Biohof Sonnenschein, Frau M. Mayerholz Boulderhalle Aurich,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt über das Projektende bestehen. Durch die nachhaltige Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Der LK Aurich beteiligt sich mit 172000.-€
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