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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv

Ansprechpartner
Mareile Walter
Funktion Gemeinwesenarbeit
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen. In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden. Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Weiße Rose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Image, Nachbarschaftskreis Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mühlenberg, VHS (Volkshochschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fredenberg - wir leben Vielfalt!

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens. Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln. - Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht. - Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. - Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat. Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden. Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein. Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen. Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache möglichst vieler BewohnerInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Galerie
reichstagskuppel
20140621 155539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersforum Emsviertel

Ansprechpartner
Christian Symalla
Funktion Geschäftsführer
Vernetzung, Kooperation, Freiwilligen-Engagement und Imageverbesserung für das Quartier
Projektbeschreibung
"In meinen sieben Jahren als Inhaber des heutigen `Kiosk am Westpark´ im Zentrum des Emsviertels habe ich die Menschen hier, ihre Wünsche, Sorgen und Nöte tagtäglich hautnah erlebt. Ich habe versucht zu helfen, wo ich konnte", erzählt Jasmin Kruškić. "Im Grunde war ich schon damals Gemeinwesenarbeiter. Wenn sich Gruppen unterschiedlicher Herkunft gleichzeitig in meinem Kiosk aufgehalten haben, hatte ich regelmäßig Angst." Das Emsviertel ist ein Quartier mit besonders auffälligen Sozialindikatoren: Über zwei Drittel der hier lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund, mehr als ein Viertel der Einwohner/innen steht im SGB II-Leistungsbezug. Wohnbebauung und Wohnumfeld sind überwiegend monoton, teilweise vernachlässigt. Es gibt nur sehr wenige soziale Einrichtungen. Das Emsviertel ist bisher kein Gebiet der Städtebauförderung und wird dies nach jetzigem Kenntnisstand auch absehbar nicht werden. Der vom Antragsteller seit Ende 2010 im Emsviertel betriebene Treffpunkt Pregelstraße, in dem Jasmin Kruškić heute als pädagogischer Mitarbeiter tätig ist, bietet den Bewohner/innen vor allem einzelfallbezogene Unterstützung an (Beratung/Vermittlung) und ist zugleich Heimat einiger interessenbezogener Gruppen, die sich dort treffen. Die vorhandenen Ressourcen lassen es aber nicht zu, im Sinne eines Quartiersmanagements für das Emsviertel tätig zu werden. Dieses Defizit soll mit diesem Projekt behoben werden. Es beinhaltet Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit, zur Unterstützung von Freiwilligeninitiativen und zur Aufwertung des Quartiersimages durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Zentraler und deshalb titelgebender Projektbaustein ist der Aufbau eines "Quartiersforum Emsviertel". Beim Antragsteller beschäftigte Mitarbeiter/innen, die bereits jetzt verlässliche Ansprechpartner/innen im Quartier sind, sollen durch entsprechende Arbeitszeitaufstockung und nach einer Weiterqualifizierungsmaßnahme am Projektbeginn die Projektdurchführung als zusätzliche Aufgabe übernehmen. "Wir müssen noch mehr als bisher mit den Menschen und den Akteuren hier ins Gespräch kommen. Wir brauchen eine Bündelung der Interessen im Emsviertel, so dass alle an einem Strang ziehen. Und wir müssen dringend noch mehr für das Image des Quartiers tun", sagt Kruškić. Aufgrund seiner eigenen Fluchtgeschichte weiß er, was Entwurzelung bedeutet. Mit Hilfe des Projektes möchte er im Emsviertel ein Netz aufspannen, das Halt und Sicherheit geben kann - ohne Angst.
Ausgangslage
Das Emsviertel ist Teil des Stadtbezirks Weststadt, einer Trabantenstadt der 1960/1970er Jahre mit rund 24.000 Einwohner/innen, die durch ihre Randlage jenseits einer Stadtautobahn räumlich vom restlichen Stadtgebiet abgetrennt liegt. In der Weststadt gibt es bereits zwei Städtebauförderungsgebiete ("Stadtumbau West - Ilmweg" und "Soziale Stadt - Donauviertel"). Das Emsviertel konnte trotz seiner signifikanten Sozial- und Baustruktur bisher nicht von Fördermaßnahmen profitieren, so dass ein aus Sicht des Antragstellers dringend erforderliches Quartiersmanagement dort bisher nicht eingerichtet werden konnte. Die Angebote im "Treffpunkt Pregelstraße" können diese Lücke nicht füllen. In zahlreichen Einzelgesprächen mit Bewohner/innen wird die negative Grundstimmung vieler Menschen im Quartier deutlich: Sie resignieren aufgrund subjektiv empfundener Perspektivlosigkeit oder fühlen sich fremd und gesellschaftlich nicht mitgenommen. Diesen Zustand, der oft Entwicklungen hemmt, will das Projekt aufbrechen. Systematisch sollen die Potenziale für Engagement und Teilhabe der Bewohner/innen erfasst und in Kooperation mit allen Beteiligten zur Entfaltung gebracht werden. Zentraler Kristallisationspunkt hierfür wird das "Quartiersforum Emsviertel". Dort laufen alle Fäden der Quartiersarbeit zusammen, dort ist der Ort, gemeinsam Ideen zu entwickeln und ihre Umsetzung zu organisieren. Ergänzt wird dies durch die Unterstützung einzelner Freiwilligeninitiativen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung. Aufgrund des sehr hohen Anteils der Migrationsbevölkerung sind eine kultursensible Vorgehensweise und entsprechende Sprachkenntnisse bei allen Maßnahmen erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Emsviertel
Beschreibung
Das Emsviertel wird im Norden durch Kleingartenanlagen und den Westpark, im Osten durch die Autobahn A 391 und im Süden durch die vierspurig ausgebaute Münchenstraße/Elbestraße (inkl. Straßenbahntrasse) begrenzt. Im Westen schließt sich das Rheinviertel mit einer sich vom Emsviertel stark unterscheidenden Sozialstruktur an.
Einwohnerzahl
4952
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus dem Melderegister
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die im Abschnitt "Merkmale des Projektgebietes" angegebenen Werte wurden aus bei der Stadt Braunschweig vorhandenen statistischen Daten auf Basis der Zahlen des Einwohnermelderegisters speziell für das Projektgebiet Emsviertel herausgefiltert.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der 0- bis 18-Jährigen mit erweitertem Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet bei 83,7%.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt nimmt das Quartier Emsviertel, seine Bewohner/innen und Akteure als Ganzes in den Blick. Es ist darauf ausgerichtet, die Bewohner/innen und Akteure zu aktivieren, zu beraten, zu beteiligen und sie dabei zu unterstützen, selbst tragende Strukturen im Quartier aufzubauen. Dabei werden vor dem Hintergrund der lokalen Bedürfnislagen Aktivitäten in unterschiedlichen Handlungsfeldern angeregt, unterstützt und begleitet. Die Projektziele selbst sind schwerpunktmäßig auf die Bereiche "Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur", "Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen" und "Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit" ausgerichtet. Der im Emsviertel besonders hohe Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird dabei berücksichtigt: Interkulturelle Kompetenz und kultursensibles Vorgehen sind von Beginn an selbstverständlicher Teil der täglichen Arbeit im Treffpunkt Pregelstraße. Ein Teil der relevanten Sprachen wird durch das Treffpunktpersonal selbst abgedeckt, ansonsten können Sprachmittler genutzt werden. Im Zuge der Erarbeitung quartiersbezogener Ziele und Maßnahmen durch das "Quartiersforum Emsviertel" wird eine integrierte sozialräumliche Betrachtung des Quartiers erfolgen, die auch die Handlungsfelder "Wohnen und Wohnumfeld", "Schule und Bildung", "Lokale Ökonomie", "Stadtteilkultur", "Sport und Freizeit", "Gesundheitsförderung" und "Umwelt und Verkehr" umfassen wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen am Quartiersforum sowie in Initiativen und Gruppen aktiv teil und bringen dort eigene Ideen und Vorschläge ein.
Beschreibung
Aktivitäten werden von Bewohner/innen und Akteuren auch unabhängig von der Organisation/Moderation durch Projektmitarbeiter/innen durchgeführt.
Beschreibung
Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen entwickeln gemeinsam Ideen für das Emsviertel.
Beschreibung
Das Quartiersforum Emsviertel arbeitet kontinuierlich und kooperiert mit weiteren Netzwerken und Akteuren im Stadtteil und ggf. in der Gesamtstadt.
Vorhandene Strukturen
Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. ist seit dem Jahr 2008 in der Weststadt tätig und betreibt seit Ende 2010 im Emsviertel den "Treffpunkt Pregelstraße". Die Angebote des Treffpunktes Pregelstraße konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Beratung/Vermittlung, Durchführung von Veranstaltungen/Exkursionen und Überlassung/Vermietung von Räumen für externe Nutzungen. Die Gruppen, die den Treffpunkt Pregelstraße bisher nutzen, beschäftigen sich ganz überwiegend mit speziellen Themen, so dass die daran interessierten Teilnehmer/innen in aller Regel unter sich bleiben. Eine systematische Unterstützung und Vernetzung der Gruppen untereinander und im Quartier sowie die Entwicklung von Quartierszielen erfolgen bisher nicht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Recknitzstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzeitung "Weststadt aktuell"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner/innen des Emsviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeikommissariat Alsterplatz bzw. Kontaktbeamter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgemeinschaft Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Weststadtplenum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Weststadt e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - mit Uns Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisch-soziokulturelles Alexander David Zentrum e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Rotation
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 15 emsviertel1
2018 05 15 emsviertel2
2018 05 15 treffpunkt pregelstrasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kommunale Intelligenz

Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
Funktion Geschäftsführung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf (71.86 KB)
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Auetal-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielmannszug Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jürgen Schulze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmen und Freiberufler vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohner*innen Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektbeirat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nordertor ist Ehrensache!

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Mentor*innen für den Stadtteil.
Projektbeschreibung
Mentor*innen sind unerlässlich, will man mit Erfahrung und Wissen andere Menschen unterstützen und begleiten. Dies liegt für berufliche Netzwerke auf der Hand. Die Funktion von Mentor*innen lässt sich aber auch für Nachbarschaften nutzen, die Entwicklungsbedarf haben. Der Nienburger Stadtteil Nordertor ist ein solcher: Er ist stark vom demographischen Wandel, Auflösung von Nachbarschaftsverbunden und aktuellen Migrationsprozesse geprägt. Zudem schneidet das Nordertor im Hinblick auf Beschäftigungsquoten unterdurchschnittlich ab. Es besteht also klarer Handlungsbedarf, um das gemeinschaftliche Miteinander zu fördern. Ansonsten könnten sich alters- kultur- und stratifizierungsspezifische Gräben vertiefen. Da ist es wohl "Ehrensache", die (bessere) Zukunft mitzugestalten?! Nordertor-Mentor*innen engagieren sich im Nordertor (bereits) ehrenamtlich, sind als Mentor*in Vertrauensperson ihrer eigenen 'peer group', Fachperson für ein bestimmtes Gebiet und zudem Ansprechperson für andere (Mentor*innen, Akteure, Bewohner*innen, Betriebe etc.) und gehen mit gutem Beispiel an Bürger*innen-Engagement voran. An engagierten Bewohner*innen mangelt es nicht im Nordertor. Aber eben an entsprechenden Netzwerken, die Engagement und Fähigkeiten zusammenbringen. Nordertor-Mentoring bringt also die junge arbeitssuchende Migrantin, vielleicht als Expertin für moderne Kommunikationsmedien, mit der alteingessenen Nordertor-Bewohnerin zusammen, die die Betriebe im Stadtteil wie ihre Westentasche kennt, aber mehr über die neuen Medien erfahren möchte. Im Nordertor liegt hierfür großes Potential. Dieses soll vom bereits ansässigen "Mitmachladen" aus mit einem Kompetenz-Tausch-System in neue Bahnen gelenkt werden. Wir wollen dabei nicht nur die Ressourcen der Bewohner*innen, sondern auch die Struktur von Gewerbe und Gemeinwesen als weiteres Potential vor Ort nutzbar machen: die Verankerung einer vielschichtigen lokalen Ökonomie, einer wachsenden GWA-Struktur und vorhandener NPO's. Durch Ansprache aller BewohnerInnen, gezielte Angebote zum Engagieren und Mitmachen, dem Gewinnen von Mentor*innen und Einbinden der lokalen Ökonomie einerseits und durch stärkere Vernetzung mit anderen Akteuren - insbesondere dem Stadtteilhaus Nordertor - andererseits soll das ganze Nordertor gestärkt werden. Die Mentor*innen sind wichtige Türöffner*innen für neue starke Kooperationen, die das gemeinsame Ziel haben, ihren Stadtteil nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. "Nordertor ist (eben) Ehrensache"!
Ausgangslage
Im Nordertor bestehen Hürden für Integration, gesellschaftliche Teilhabe (etwa über Beschäftigung) und nicht zuletzt für ein gemeinschaftliches Miteinander. Hier leben heterogene Bevölkerungsgruppen, allerdings bis dato mehr neben- als miteinander, und es kommt gleichzeitig immer wieder zu sozialen Spannungen. Seit September 2015 wird in einem als Sanierungsgebiet ausgewählten Teil des Nordertors im Rahmen von "Soziale Stadt" GWA/QM aufgebaut. Insofern sind - räumlich begrenzt - erste Strukturen zur GWA/QM vorhanden und bestimmte Bewohner*innen-Gruppierungen beteiligen sich aktiv. Aber die Ressourcen etwa der Älteren und der Nachbarschaften im Ganzen konnten bisher noch nicht bzw. nur unzureichend genutzt werden. Gleiches gilt für Migrant*innen (aller Altersgruppen), nicht zuletzt für jene, die erst seit kurzem im Nordertor leben. Überproportional gehören hierzu jüngere Altersgruppen. Auch das Interesse der lokalen Ökonomie für die spezifischen Veränderungsprozesse vor Ort konnte bisher kaum geweckt werden. Außerhalb des räumlich begrenzten Sanierungsgebietes existiert im Nordertor seit 2017 der Mitmachladen, der bis Ende 2018 als BIWAQ-Projekt den Bereich "Beschäftigung und Qualifizierung" im Gemeinwesen bearbeitet. Hier sind erste Kontakte zur lokalen Ökonomie entstanden, die aber weiter intensiviert werden müssen. Der Standort des Mitmachladens bietet Räumlichkeiten für vielfältige offene Angebote. Hier soll das Kompetenz-Tausch-System entwickelt, lokalisiert sein und damit das Nordertor-Mentoring ausgebaut werden. Er ist eine wichtige Ergänzung zu den Angeboten des Stadtteilhauses und der dort vorhandenen - räumlich noch sehr begrenzten - sozialen Infrastruktur.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil Nordertor ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/ Wilhelm-Busch-Straße zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Straße die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstraße/Dr.-Franck-Straße. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstraße und B6/B214 Richtung Celler Straße und Celler Straße und trifft dort wieder die Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4875
Quelle / Anmerkungen
Diese Zahlen entstammen einer aktuellen hausinternen Berechnung der Stadtverwaltung Nienburg.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Resultierend aus den Erfahrungen des BIWAQ-Projektes "KoMBI" erscheint die Ausweitung des Projektgebietes dringend geboten, um soziale Entwicklungen/Angebotsstrukturen einer größeren Bewohnerschaft zu öffnen und dieTeilhabebereitschaft an der stadtteilbezogenen Angebotsstruktur zu erhöhen. Der Mitmachladen liegt bereits jetzt außerhalb des Sanierungsgebietes, wird aber als "im Nordertor liegend" wahrgenommen. Im Sanierungsgebiet konzentriert sich die GWA zur Zeit noch auf Aktivierung der Bewohnerschaft, Aufbau (sozialer) Infrastruktur, Beteiligungsprojekte insbesondere im Bereich Stadtteilkultur und Wohnen/Wohnumfeld. Die durch den Mitmachladen zu initiierenden Angebote und langfristig auch zu verstetigenden Innovationen im Dienstleistungsbereich (z.B. ambulante Versorgung von alternden Nachbarschaften) bilden schon jetzt keine Parallelstrukturen, sondern ergänzen die im Aufbau befindliche GWA im Sanierungsgebiet. Durch weitere Verbesserungen in der abgestimmten Zusammenarbeit können Synergien erzielt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 14 bis 26 Jahre; Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); Altersgruppe der Unter-25 Jährigen (hierzu gehören folglich auch Schüler*innen, Studierende etc.); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
"Mentor*innen für den Stadtteil" schaffen die Grundlagen für den Aufbau eines Netzwerkes "Nordertor ist Ehrensache!" für Soziale Kooperationen und Nachbarschaftshilfe. Als Einstieg dienen niedrigschwellige Aktionen wie "Was ist ein*e Mentor*in?", die sich direkt vor Ort ins Gespräch bringen und (Mitmach-)Angebote, die sich aus bereits bekannten Bedarfen ergeben (z.B. Nordertorbänke). Es kann sich mit Unterstützung des Mitmachladens als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt ein Kompetenz-Austausch-System in Nachbarschaften entwickeln, das sowohl für die Einzelnen als auch für das Gemeinwesen positiven Nutzen hat. Die große Ressource "Lokale Ökonomie" (LÖ) wird auch mit Hilfe von Mentor*innen ("ich kenne den/die Unternehmer*in, ich begleite euch") gewonnen. Die LÖ soll sich im Sinne der "Corporate Citizenship", der "Unternehmensbürgerschaft" im Gemeinwesen - eben nicht nur mit Geld - auch zum eigenen Nutzen einbringen. Dabei werden bereits bestehende Kontakte (Befragung der LÖ, Projekt "Nordertör(t)chen") weiter ausgebaut. NPO's sind ebenso aufgefordert zu schauen, was sie als "Soziales Kapital" einbringen. Überschaubare Aktivitäten wie "Nachmittag für Gute Geschäfte" und "Sozialer Tag" und deren Evaluation zielen darauf, dass erste gute Erfahrungen für weitere Kooperation und Netzwerkaufbau sorgen. Der Mitmachladen ist wegen guter Erreichbarkeit und seiner mobilen Ausstattung gut als "Zentrale" für den Einstieg in "Soziale Kooperationen" geeignet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenentwicklung kann durch gemeinsam mit Bewohner*innen entwickelte Formate erfolgen. Bürger*innen bieten Ressourcen an und geben Bedarfe an.
Beschreibung
Ergebnisse der Bedarfsermittlung werden von Bürger*innen im Stadtteilbeirat vorgestellt. Der Mitmachladen wird als Treffpunkt zum Austausch über Nachbarschaftshilfe genutzt. Es ist gelungen, Menschen über 'Mentor-Mentee'- Beziehungen zu verbinden.
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenermittlung wird von den verschiedenen Generationen/Milieus/Nationalitäten durch gute Beteiligung an den jeweiligen Formaten positiv bewertet.
Beschreibung
Es gibt zweimonatliche Treffen aller am "Nordertor-Mentoring" interessierten Akteure, bei denen das Mentoring genauer beschrieben und die Umsetzung geplant wird.
Beschreibung
Der Mitmachladen bietet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg Veranstaltungen für interessierte Mentor*innen an, die sich zunehmender Nachfrage erfreuen.
Vorhandene Strukturen
Seit September 2015 ist eine Sozialarbeiterin im Dienst der Stadt Nienburg für den Aufbau der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil tätig. Seit März 2017 kümmert sich eine Stadtentwicklungsgesellschaft um Quartiersmanagement im Sanierungsprozess der "Soziale(n) Stadt-Nordertor". Inzwischen gibt es stabile Kooperation insbesondere zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und Netzwerken der Integration, der Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es wurden erfolgreich Beteiligungsaktionen wie z.B. Spielplatzplanung, Entwicklung des lokalen Produkts "Nordertör(t)chen", Umgestaltung eines Friedhofs zum Park, Verkehrsplanung, "Kunst im Quartier", Logo-Entwicklung, und Stadtteilfeste durchgeführt. Inzwischen sind auch erste ehrenamtliche Strukturen entstanden. So gibt es im Sanierungsgebiet einen Stadtteilbeirat sowie zur Zeit 4 Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wohnen/Wohnumfeldgestaltung, Verkehr, Stadtteilfonds, soziale Infrastruktur beschäftigen, bzw. gemeinsam mit der GWA Bedarfe im Quartier ermitteln und schon einige Projekte angestoßen bzw. in die Umsetzung gebracht haben. Während des BiWAQ-Projekts "KoMBI" entstanden einige Angebote wie Nähgruppe und Garten- und Gewächshausgruppe aus der Initiative von Quartiersbewohner*innen heraus, die in den ganzen Stadtteil hinein wirken und zu weitergehendem ehrenamtlichen Engagement geführt haben. Damit konnten auch Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorfwerk Nienburg Jugendmigrationsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien: Die Harke, Blickpunkt, Harke am Sonntag, Radio Mittelweser, TV 2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg - Fachbereich 5 - Sozialplaner, Offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit GWA/QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/KiTa St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband, Tagesstätte Prinzenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUNDUS gGmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fussballvereine ASC Nienburg, Inter Komata
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volleyballclub VC Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg - Breitensport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbeirat "Soziale Stadt - Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgruppen Verkehr, Wohnumfeld, Soziales, Stadtteilfonds der "Sozialen Stadt Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse ansässige Klein- und Einzelunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Groß (Industrie-)unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Handwerksbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim: Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i. G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tamilischer Kultur und Sportverein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Go 20 Nord/Timo e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
Galerie
bruecke foto gemeinsam
Zustimmung Veröffentlichung
On

Servicestelle Gemeinwesenarbeit Delmenhorst

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Starke Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst - Unsere Strategie für die Zukunft
Projektbeschreibung
Delmenhorst hat seit 1999/2000 Erfahrungen mit Gemeinwesenarbeit an zwei Standorten. Seit 2018 sind es vier Quartiere in freier Trägerschaft. Wir wollen GWA als etablierten Arbeitsansatz in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf fördern und verstehen sie als Teil der Strategie der Delmenhorster Stadtentwicklung. Im ISEK betonen wir unsere Zuwanderungsgeschichte ebenso wie den Wunsche nach Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und die Schaffung von Treffpunkten um sozialer Segregation entgegen zu wirken. Mit der Richtlinienförderung möchten wir Standards der GWA ausbauen und als Kommune zukunftsweisende Akzente in der Region setzen. Die geplante Servicestelle GWA Delmenhorst soll Erfahrungswissen sichern, Akteuren weitere Qualifizierungen ermöglichen sowie Transfermöglichkeiten verdeutlichen (auch um Doppelstrukturen vermeiden). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von individuellen Handlungskonzepten mit und für die Standorte. Grundlage bildet ein Rahmenkonzept, welches 2018 erstellt und im Rat der Stadt verabschiedet wird. Die Servicestelle GWA übernimmt in diakonischer Trägerschaft das Schnittstellenmanagement zwischen Akteuren der GWA, Netzwerkpartnern und der städtischen Verwaltung und unterstützt Transparenz und Einbettung in nachhaltige Strukturen. Ein thematischer jährlicher Fachtag und unterschiedliche Vernetzungstreffen runden das Profil ab. Am Standort Düsternort möchten wir ein zusätzliches Teilprojekt umsetzen. Im Anschluss an eine 2018 Qualifikation von Haupt- und Ehrenamtlichen wollen wir mit einer halben Stelle Koordination „Interkulturelle Mediation“ aufbauen. Grundlage für die GWA ist ein offener und wertschätzender Umgang miteinander, der BewohnerInnen u.a. Räume eröffnet um Selbstwirksamkeit zu erfahren. In den Quartieren kommt es immer wieder zu Konfrontationen von Menschen verschiedener Nationalität/Alter/Religion. Im Gebiet soll der Einsatz von Tandems (mit und ohne Migrationserfahrung) koordiniert werden. Mittels Mediation können Konfrontationen und verhärtete Strukturen erfasst und bearbeitet werden um Menschen wieder zu befähigen, konstruktiv zusammen im Gemeinwesen zu agieren. Dieses zusätzliche Instrument unterstützt die vier Nachbarschaftsbüros, die sich als interkulturelle Mehrgenerationentreffpunkte für alle Menschen im Quartier verstehen, und hilft, weiterhin die Interessen und Themen der Bewohner*innen vor Ort zu transportieren und passende Raumgeber u.a. für Freizeit- und Beratungsangebote zu sein.
Ausgangslage
Im Integrationsmonitoring des Land Nds 2015 wird deutlich, dass Delmenhorst im Bereich „Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte (Migrationshintergrund) an der Gesamtbevölkerung“ mit 30,3 % den höchsten Wert aufzeigt (nds. Durchschnitt 17,8 %). Der Anteil der Geflüchteten in Delmenhorst liegt 2017 bei 1,4% (Durchschnitt Nds 0,4%). Hinzu kommen Zuzüge durch Sekundärmigration und EU-Zuwanderung. Das z.T. enge Zusammenleben von Menschen aus unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Religionen birgt zunehmend Konfliktpotential. Soziale Hilfestrukturen und Transferleistungen werden verstärkt genutzt. GWA hat in den Projektgebieten Wollepark und Düsternort zu einer ersten Stabilisierung der soz. Situation geführt. Von den Erfahrungen+Erfolgen profitieren zukünftig auch die Projektgebiete Hasport u. Deichhorst. Vier Standorte und die Erstellung des städt. Rahmenkonzepts GWA waren erste Schritte. Nun muss es gelingen, GWA für die Stärkung unserer Stadt nachhaltig zu verankern und eine bessere Verzahnung mit den städt. Fachbereichen zu etablieren, um das Potential auszuschöpfen und auf breitere Basis zu stellen. Von einer Servicestelle erwarten wir, dass das Rahmenkonzept in 4 zukunftsweisende Handlungskonzepte übersetzt wird, dass Kontakte zu aktueller Forschung neue Erkenntnisse bringen und wir für kommende Herausforderungen besser gewappnet sind. Als Kommune setzen wir einen politisch gewollten Rahmen, die Umsetzung und Ausgestaltung der GWA vor Ort sowie die Servicestelle liegt bei den Trägern der freien Wohlfahrtspflege. Partnerschaftliches Ziel ist, die Stadt zu stärken, aktuelle Entwicklungen im Blick zu haben und flexibel/kurzfristig reagieren zu können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017) Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017) Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017) Sonstige: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015, ab 65 j.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; 31.12.2017) Für den Bezirk sind es 15,9 %, im Projektgebiet ist jedoch davon auszugehen, dass ca 60% der Bewohnenden in der Helgolandstr. bzw. am Block in der Seestr. leben, Schätzung Diakonisches Werk Sonstige: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst, geschätzt Diakonisches Werk geschätzt Sonstige: Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Düsternort
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Einwohnerzahl
5753
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017) Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Wollepark und Umgeburg
Beschreibung
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
5588
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Es wird eine übergeordnete Servicestelle GWA beantragt für die vier Standorte in Delmenhorst. Auch im Wollepark wird mit einer 3/4 Stelle GWA durchgeführt. Der Standort soll mit den anderen Standorten vernetzt und die Akteure des dortigen Nachbarschaftsbüros sowie aktive Bewohnerinnen in die Weiterentwicklung der GWA Standards der Stadt einbezogen werden. Ebenso sind Standortübergreifende Qualifizierungsangebote für Hauptamtliche sowie aktive BewohnerInnen vorgesehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 (nur unter 18 Jährige)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65j
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017) Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 in Delmenhorst mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen (½ Stelle Sozialarbeit für 5 Jahre) begonnen worden. Inzwischen gibt es vier GWA Standorte, die städtisch finanziert und durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt werden. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit allen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen u.a. im Sommer der Migration wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren. Die hier angestrebte Förderung sehen wir als Anschub um GWA auf das nächste Level zu heben. Die Servicestelle GWA soll u.a. eine stärkere Einbindung in städtische Strukturen fördern und Erfahrungswissen bündeln. Erkenntnisse aus der Arbeit vor Ort, die modellhaft getestet und dann übertragen werden können, würden die Innovationskraft der Stadt weiter stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Interkulturelle Mediation hat Strukturen geschaffen, die die Handlungskompetenz der/des Einzelnen im Konfliktfall stärken und es ermöglichen, Anliegen in der Folge selbständig und auf Augenhöhe zu klären.
Beschreibung
Interkulturelle Mediation wird angenommen und stärkt das Beziehungsgefüge im Gebiet sowie die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort.
Beschreibung
Die Servicestelle GWA hat die Standorte und Entwicklungen im Blick. Erfolgreiche Projekte und Ansätze werden durch sie in anderen ggf. auch themenfremden Zusammenhängen sichtbar gemacht und eine Übertragbarkeit initiiert.
Beschreibung
Zu bestehenden Formen des Austausches entwickelt die Servicestelle neue bzw. passt alte an geänderte Bedürfnissen an. Zugänge zu Informationen aber auch Netzwerken, die Institutionen, Verwaltung und BürgerInnen gleichermaßen ansprechen werden z.B. digital
Beschreibung
Delmenhorst hat einen neuen Fachdienst. Hier arbeiten Akteure aus versch. Bereichen (z.B.Unterbringung, Kontaktstelle Migration, Sozialleistungen) aufgabenbezogen und räumlich eng zusammen.Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit der Servicestelle GWA.
Beschreibung
Das Rahmenkonzept Gemeinwesenarbeit stärkt bestehende Strukturen und Kooperationen an den Standorten. Von der Servicestelle GWA gehen neue Verknüpfungen zu Akteuren aus Forschung und Wissenschaft aus.
Beschreibung
Nachbarschaftsbüros schaffen Kommunikationsanlässe und fördern das Verständnis verschiedener Gruppen untereinander. Die Interkulturelle Mediation erweitert hier den Methodenkoffer und bearbeitet auch schwierige Situationen und öffnet verhärtete Fronten.
Beschreibung
Die Koordinierung Interkulturelle Mediation erweitert das Beratungsangebot und steht den Menschen im Quartier zur Seite.
Beschreibung
Die Servicestelle GWA Delmenhorst ist sichtbares Zeichen für eine strukturell verankerte und gemeinsam gelebte Strategie der Stadt.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden unterschiedliche Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, Waschhaus) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,75 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,25 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das ehem. Seniorenzentrum dort hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich Gemeinwesenarbeit. 2018 wird im Rahmen eines durch Sekundärmigrationsmittel geförderten Projektes ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelt. Dies sind erste Grundlagen für die Entwicklung von gesamtstädtischen Strukturen durch eine Servicestelle GWA.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
W: Jugendhaus Sachsenstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Jugendhaus Wittekindstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Klimaschutzmanagement der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Städtische Galerie Haus Coburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Malwerkstatt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Atelier Knapp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Nordwolle Museum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: VHS Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Delmenhorster Jugendhilfe Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Integrationslotsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: AWO Seniorenberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Familienstützender Dienst der AWO (FSD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Delmenhorster Heimstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Grundschule Parkschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Wilhelm von der Heyde Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Mosaikschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Kita Stedinger Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Jugendkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: St. Stephanus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Grand City Property
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Eigentümergemeinschaft; Am Wollepark 7-9
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Delmenhorster Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Delme Report
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser Kurier; Delmenhorster Kurier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: GISS Beirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Bewohnervertreter*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: ehrenamtliche Projektvertreter*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Teilnehmer*innen der Sprachkurse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Jugend stärken im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Demokratie leben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Kommunaler Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Freiwilllige Feuerwehr Delmenhorst, Ortsfeuerwehr Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Polizei Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: Gärtnerhof Sandhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kindertagesstätte Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kinderkrippe Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Gemeinschaft Hasport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: TV Jahn Delmenhorst von 1909 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: Delmenhorster Turnerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Therapie 42
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Seniorenstützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: DIG, Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung / GIK, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Knister Grundschule Annenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Nabu, Naturschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: DAA, Deutsche Angestellten-Akademie GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: NKK Bildungsnetzwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Sanitätshaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: SPD Ortsverein Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: GSG Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Siedlergemeinschaft Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Teilnehmer*innen BAMF Sprachkurs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Teilnehmer*innen offenes Café
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Teilnehmer*innen Kochgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: LzO (Geldspende)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: Zurbrüggen Sponsor (Einkaufsermäßigung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: dwlflooring (Spende des Fußbodens im Gemeinschaftsraum)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Volkshochschule Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Mobiles Kino Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Gesundheitsamt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DÜ: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Jugend, Familie Senioren und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kommunal Präventiver Rat der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Polizei Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Rettungsdienst & Feuerwehr Delmenhorst/Landkreis Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Wirtschaftliche Hilfen und Beratungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Flüchtlingssolzialarbeit der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: AWO, Drob
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DÜ: AWO, Kinder- und Jugendtreff Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: AWO, Nachbarschaftsbüro Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Seniorenstützpunkt Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Deutsches Rotes Kreuz e.V., Café Kö
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Jugendhilfestiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Lebenshilfe, ambulanter Stützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Bauverein Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Mietergemeinschaft Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Integrationslotsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: TV Jahn Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Ev. Seniorenhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Landesarbeitsgemeinschaft soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kontext Check
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: KAUSA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Universität Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Ev. Kirchengemeinde zu den 12 Aposteln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kath. Kirchengemeinde St. Christophorus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Melvana Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Autohaus Engelbart
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: 3 Bäckereien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Süd-Apotheke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Blumen-Reiners
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Edekamarkt Fehner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Fußpflege Könken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Mevlana Market
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Inkoop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: GSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Div. Privatvermieter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Reifezeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: BeiratsvertreterInnen, Politische Fraktionen im Rat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: BewohnervertreterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Aktive Nachbarn im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Migrationsberatung Diakonisches Werk (DW)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Ehrenamtskoordination DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Jugend Stärken im Quartier DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Streetwork DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Gemeinwesenorierntierte Integrationsarbeit DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: EHAP DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kinder- und Jugendhaus Horizont DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: NBZ Wollepark
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: NBB Hasport DW
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Haus Coburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Spielhaus Beethovenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Die Arche Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:Familienzentrum Villa
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:Waldorfkindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:Unterm Regenbogen Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DE: Städtische Kita
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Seniorenstützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Integrationsassistenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Drob AWO Drogenberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: EHAP DW
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Kleingartenverein Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Tiergartenschützenverein1847
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: TV Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Nabu
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Borussia Delmenhorst von 1973
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: DRK Altenheim Rote-Kreuz Stift
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: August-Jordan Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Erwin-Pelka Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: AWO Service Wohnen Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: AOK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: AWO Tagespflege Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Villa Rosengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Grundschule Beethovenstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Marienschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Hauptschule West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:Realschule West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Schule für Pflegeberufe JHD
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:Hanse Wissenschaftskolleg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De:BBS II Kerschensteiner Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Ev. Kirche Heilig Geist Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Exante
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: GSG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: SPD Ortsgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Treffpunkt Deichhorst (ehrenamtliches Projekt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Seniorenbeirat Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Integrationsbeirat Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Migrationsbeirat Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Gleichstellungsbeauftragte Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Koordination Kinderschutz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Bürgerideenbörse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Delmenhorster Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Behindertenbeauftragter Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Universität Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Universität Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Hochschule Bremen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Universität Bremen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Hochschule Emden-Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Hanse Wissenschafts Kolleg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Familien- und Kinder Servicebüro Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: AGFW
Typ
Stadtteil
Galerie
deichhorst boecklin strasse
deichhorst grundigstrasse
deichhorst moritz von schwindt strasse
hasport block an der seestrasse
hasport wohnanlage helgolandstrasse 1
hasport wohnanlage helgolandstrasse 2
duesternort breslauerstr turmblick
duesternort elbinger str siedlungshaeuser
duesternort nachbarschaftsbuero 3
duesternort nachbarschaftsbuero 1
nbz wollepark
wollepark suedlicher teil 2
wollepark noerdliche teil
wollepark aneigung wohnumfeld
Zustimmung Veröffentlichung
On

Rückenwind für Steterburg

Ansprechpartner
Frau Petra Behrens-Schröter
Organisation Diakonie Kreisstelle Salzgitter
Funktion Beauftragte für Diakonie
Förderung der ehrenamtlichen Aktivitäten im Stadtteil und Ergänzung durch professionelle Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
In Steterburg sind die Bürger/innen über die Entwicklungen im Stadtteil sehr besorgt: der Müll, der überall herumliegt sorgt für Ratten, die Wohnungen schimmeln und sind sanierungsbedürftig, es gibt Streit unter der Bewohnerschaft mit unterschiedlichen Nationalitäten (vorwiegend Osteuropa) und unterschiedlichen Alters (Senioren gegen Kinder), viele Menschen sind einsam. Ihr Stadtteil droht zu verwahrlosen, deshalb gründeten aktive Bürger/innen am 20.04.2016 den Bürgerverein Steterburg e.V. Der Bürgerverein soll für die Bürger/innen eine Plattform sein, um sich im Stadtteil für ihre Interessen mit ihren Fähigkeiten einzusetzen. Der Bürgerverein versteht sich als Begegnungsstätte für die Bürger/innen und will das Gemeinschaftsleben und die Nachbarschaft im Stadtteil fördern und Menschen allen Alters und aller Nationalitäten in Kontakt bringen. Er will gegen die Verwahrlosung kämpfen. Hervorzuheben ist, dass sich die Bürger/innen besonders verantwortlich fühlen und ehrenamtlich ein Stadtteiltreff und ein ehemaliges Restaurant umgebaut und mit ihren Mitteln eingerichtet haben. In den Räumen werden auf ehrenamtlicher Basis Deutschförderung, Kreativgruppen, Kinderclub, kulturelle Angebote, Englischgruppe, Tanzgruppen, Fotoausstellungen, Klavierunterricht, Arbeitskreise, Boulegruppe, Tauschring, Kochaktionen ermöglicht. Die Bürger/innen bringen sich sehr verantwortlich und engagiert ein. Jetzt bitten sie um Hilfe, weil sie sich mit der Koordinierung und Leitung der unterschiedlichen Gruppen überfordert fühlen. Das ehrenamtliche Engagement droht zu zerbrechen, sie brauchen professionelle Begleitung bei der Koordinierung aller Gruppen, Begleitung bei Fragestellungen und Problemen in den Gruppen, Problemen der einzelnen Besucherinnen und Besucher, fachpädagogische Beratung zu Zielsetzungen und Weiterentwicklung der Angebote und Entwicklung von Modellen für die Finanzierung der Angebote (Sachkosten und Aufwandsentschädigung). Der Stadtteil hat extreme Probleme unter den Bewohnergruppen, die sehr zerstritten sind und sich gegenseitig anfeinden (es gab auch einen Übergriff mit Waffen). Der Bürgerverein hat die Sorge, dass sie sich als Verein für die vielen sozialen Probleme vor Ort übernommen haben. Sie brauchen dringend einen Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zu begleiten und sich um die Klärung der übergeordneten Fragen und die Organisation der Aktivitäten im Stadtteiltreff Steterburg zu kümmern.
Ausgangslage
In dem Wohngebiet Salzgitter-Steterburg besteht seit vielen Jahren Sanierungsbedarf, die Wohnungen sind von 1930 und in einem schlechten Zustand. Die Bewohner/innen fühlen sich im Stich gelassen, sie weisen auf die vielen Probleme im Stadtteil hin: Vermüllung, Ratten , Verwahrlosungs- und Vereinsamungsproblem, viele Menschen sind ohne Arbeit, arm und ohne Perspektive, kommen aus unterschiedlichen Ländern und kennen die Strukturen in Salzgitter nicht. Das besondere in diesem Stadtteil ist, dass sich eine aktive Bürgerschaft zu einem Bürgerverein Steterburg e.V. zusammen geschlossen hat, sie engagieren sich für die Menschen im Stadtteil und eine bessere Gemeinschaft im Stadtteil Steterburg . Sie haben sich sehr dafür eingesetzt, dass das Sanierungsprogramm: Soziale Stadt beantragt wird. Dieser Bürgerverein ist ein Schatz für die Menschen und Probleme im Stadtteil. Die Ehrenamtlichen des Bürgervereins sind jedoch mit den sozialen Problemen im Stadtteil überfordert und benötigen Unterstützung, beim Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen in den Mietshäusern, Sozialberatung für Personen im Transferbezug, Schwierigkeiten in den ehrenamtlich geleiteten Gruppen, Problemen von unterschiedlichen Bewohnergruppen aus unterschiedlichen Ländern. Das ehrenamtliche Engagement ist bei diesen Fragen überfordert, droht zu zerbrechen und benötigt dringend professionelle Hilfe über die Projektleitung der Gemeinwesenarbeit. Die Projektleitung soll dieses besondere bürgerschaftliche Engagement weiterhin fördern und durch den Einsatz einer/s Sprecherin/s der Ehrenamtlichen nachhaltig über Projektende hinaus stabilisieren und gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Steterburg
Beschreibung
Das Quartier Steterburg ist Teil des Stadtteils Salzgitter-Thiede, ist für sich ein abgegrenztes Gebiet, das einen direkten Zugang zur Autobahn hat. Steterburg liegt zwischen Salzgitter (-10 km von der Salzgitter-Lebenstedt entfernt) und Braunschweig (12 km bis zur Innenstadt). Das Fördergebiet Soziale Stadt ist auf Steterburg begrenzt, der Bürgerverein ist Ansprechpartner für den gesamten Stadtteil Salzgitter - Thiede.
Einwohnerzahl
2818
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnerverfahren Meso; eigene Berechnungen - Stand 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt will das ehrenamtliche Engagement der Bürger/innen des Bürgerverein fördert. Dieser Bürgerverein ist Ansprechpartner für Bürger/innen aus gesamt Salzgitter-Thiede, er geht über das Soziale Stadt Gebiet hinaus, er ist ehrenamtlich besetzt und ergänzt das professionelle Quartiersmanagement im Rahmen des Programms Soziale Stadt, die im Fördergebiet Steterburg bislang einen starken baulichen Schwerpunkt hatte. Das Büro, das das Quartiersmanagement bislang, gefördert durch das Programm Soziale Stadt 2016 begonnen hat, hat Ende 2017 wegen schwerwiegender Verständigungsschwierigkeiten gekündigt und wird jetzt neu besetzt. Der Schwerpunkt des Quartiersmanagement liegt in der Entwicklung der Sanierungsaufgaben und Unterstützung aller sozialer Einrichtungen vor Ort in Steterburg, sie haben nicht die Kapazität sich schwerpunktmäßig um die Angelegenheiten der Bürger/innen, die über den Bürgerverein vertreten werden, zu kümmern. Der Bürgerverein hält viele unterschiedliche ehrenamtliche Angebote für die Bürger/innen im Stadtteil vor, aus ihm ist unter anderem ein Chor, ein Marktangebot und ein Kulturverein entstanden. Die Ehrenamtlichen sind jedoch noch nicht so weit, dass sie ihre Angebote mit allen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen, die in den Gruppen entstehen, alleine bewältigen können. Mit der Förderung über das Programm "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" sollen die Fähigkeiten der Ehrenamtlichen gestärkt werden. Sie benötigen Unterstützung und Coaching in ihren Angeboten und sollen befähigt werden, Konflikte und Bedarfe angemessen zu bearbeiten, damit ihr ehrenamtliches Engagement nicht überfordert wird. Als weiteres stehen die unterschiedlichen Angebote des Bürgervereins teilweise in Konkurrenz untereinander, es können zum Teil keine gemeinsamen Gespräche geführt werden, es sind bereits Missverständnisse und Verletzungen untereinander entstanden, die fachkompetent bearbeitet werden müssen. Hier droht der Verein mit dem besonderen bürgerschaftlichen Engagement zu zerbrechen. Ebenso muss die Zusammenarbeit mit dem neuen Quartiersbüro gefördert aus dem Programm Soziale Stadt, unterstützt werden, auch hier hat es Auseinandersetzungen und unterschiedliche Erwartungen gegeben, die zu Verletzungen geführt haben und geklärt werden müssen. Die Kooperation und Zusammenarbeit in dem Stadtteil mit der Stadtverwaltung der Stadt Salzgitter, dem Bürgerverein und den Einrichtungen vor Ort sollen über die Projektleitung der GWA gefördert und geübt werden. Über die Förderung der GWA können hier sehr engagiert Bürger/innen begleitet werden, sich weiterhin für ihren Stadtteil einzusetzen. Der Bürgerverein hätte mit der Unterstützung eine gute Chance sich als eine Plattform für die Beteiligung der Bürger/innen im Stadtteil zu etablieren.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
In Bürgerverein Steterburg e.V. wird ehrenamtliche Gemeinwesenarbeit geleistet, die sich um die Menschen in dem Stadtteil kümmern. Sie sind eine Anlaufstelle und Begegnungsstätte, die die Interessen der Menschen im Stadtteil aufnehmen und Unterstützung anbieten, diese Interessen umzusetzen. Alles Engagement ist ehrenamtlich - viele unterschiedliche Bürger/innen stellen ihre Kompetenzen für die Gemeinschaft zur Verfügung, um sich für das Miteinander in der Gemeinschaft stark zu machen, auch die Räume werden mietfrei von Hansaimmobilien zur Verfügung gestellt. Der Bürgerverein will das Leben und Miteinander mit den Menschen im Stadtteil attraktiv und lebenswert gestalten. Mit unserem Projekt soll das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft gefördert und gestärkt werden. Die Ehrenamtlichen erfahren Unterstützung, damit sie weiterhin voller Freude für die Gemeinschaft ehrenamtlich aktiv sein können. Der Bürgerverein wird als Möglichkeit zur Gemeinwesenarbeit gesehen, der die Selbsthilfe der Bewohner/innen fördert und stärkt. Durch das Projekt soll die gesamte Tätigkeit im Verein begleitet und unterstützt werden, die Ehrenamtlichen bekommen einen Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen annimmt und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen sucht. Menschen sollen befähigt werden, sich durch den Bürgerverein für ihre Interessen einzusetzen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Die Ursachen für Konflikte sollen erkannt und konstruktiv gelöst werden durch die Begleitung der GWA
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Bewohner/innen kennen den Bürgerverein. Der Bürgerverein steht für alle Bewohner/innen zur Verfügung, es können dort alle Ideen, Fragen und Probleme vorgebracht werden, es wird gemeinsam nach Lösungen und Strategien gesucht.
Beschreibung
Der Bürgerverein hat klare Strukturen, in denen alle Bewohner/innen willkommen sind und ihre Anliegen vorbringen können. Die Angebote werden im Bürgerverein gut struktriert und mit viel Freude durchgeführt. Jede/r bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein
Beschreibung
Es finden regelmäßige angeleitete Treffen aller Gruppen im Stadtteil zum Austausch und Reflektieren statt. Die Angebote und die Nutzer sind untereinander bekannt und verweisen aufeinander. Sie begegnen sich mit Respekt und Wertschätzung.
Beschreibung
Stadtteilaktionen werden von vielen Bewohner/innen und unterschiedlicher Nationalitäten mitgestaltet und genutzt - die Menschen im Stadtteil kennen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Bürgerverein wird als Anlaufstelle von allen genutzt.
Beschreibung
Der Bürgerverein ist als Teil des Netzwerks im Stadtteil bekannt, steht im regelmäßigen Austausch mit den Einrichtung im Stadtteil, nimmt an übergeordneten Sitzungen teil.
Vorhandene Strukturen
Aus einer Bewohnerinitiative, die sich seit vielen Jahren um den Stadtteil Sorgen macht, hat sich im Frühjahr 2016 der Bürgerverein Steterburg e.V. gegründet. In ihrer Satzung verpflichten sie sich, die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Weise zu fördern. Sie nehmen die Sorgen in dem Stadtteil sehr ernst und möchten sich in gemeinsamer Verantwortung für den Stadtteil so engagieren, dass der Stadtteil weiterhin attraktiv ist und viele Menschen dort gerne leben. Dazu haben sie einen Stadtteiltreff und ein Bürgercafes in Steterburg ehrenamtlich aufgebaut, saniert und eingerichtet. Diese Räumlichkeiten sollen der gesamten Bevölkerung für gesellschaftliche Aktivitäten, sowie sozialen Organisationen für Hilfestellungen zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgerverein möchte sich mit den weiteren Einrichtungen im Stadtteil vernetzen und gemeinsam für den Stadtteil aktiv werden. Sie planen und führen öffentliche und kulturelle Veranstaltungen im Stadtteil durch. Über Spendengelder wird eine Stadtteilzeitung herausgegeben, die von den Bürger/innen gemeinsam gestaltet wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Steterkult e.V. Frau Heilshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Frau Wunderling und Frau Zipp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Frau Behrens-Schröter, Herr Meyer und AWO , Herr Hagedorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Steterburg - Frau Pultke, Kolping-Gemeinde Herr Scalla
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immobilienfirma Van der Horst Herr Dr. Müller , Hansaimmobilien Herr Jainz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsratsbürgermeister Herr Striese
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Familienzentrum Frau Bruschke, Familienzentrum Stiftsmäuse Frau Rath
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsfabrik Neuland - ein soziokulturelles Zentrum für Winsen

Ansprechpartner
Sven Dunker
Organisation Reso-Fabrik e.V.
Funktion Dipl. Soz.-arbeiter
Aufbau einer GWA als methodenintegrierendes Arbeitsprinzip, um in einem heterogenen Projektgebiet Nachbarschaftsstrukturen zu entwickeln und darüber Zugänge zu niedrigschwelligen sozialen Hilfen zu erleichtern.
Projektbeschreibung
Im Gebiet der Grundschule "Alte Stadtschule", leben ca. 4200 Menschen aus 64 Nationen. Ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Parallel dazu leben vermehrt ältere Alleinstehende in dem Gebiet - ca. 28 % der Bewohner sind über 60. Fachkreise berichten von einer Zunahme von nicht konformen Rechtsauffassungen in bestimmten Familienstrukturen. Ein Hochhausbereich wurde 2009 in das Programm "Soziale Stadt" aufgenommen. Dort konnten trotz schwieriger Immobilienbesitzverhältnisse stabilisierende, Bewohner getragene Strukturen aufgebaut werden. Das Projekt “Nachbarschaftsfabrik” nutzt die in dem Teilgebiet gewonnenen Erfahrungen und erweitert sie auf das Gesamtgebiet. Die Nachbarschaftsfabrik "produziert" Nachbarschaft: Konkrete individuelle Hilfen, Angebote für Interessensgruppen und die Entwicklung des Stadtteils durch soziokulturelle Angebote, Lebensfreude für den Einzelnen und eine positive Nachbarschaftsstruktur. Mit dem Begriff "Nachbarschaftsfabrik" wird der ortsbekannte Name "Reso-Fabrik" entlehnt und das "Produktive" in den Mittelpunkt gestellt. Man kann sich die geplante Nachbarschaftsfabrik auch als Mischung von Tante Emma Laden, Café, Bürgerbüro, Versammlungsraum und Konzertbühne vorstellen. Die ehemalige Maschinenfabrik im Neulander Weg bietet ideale Voraussetzungen für eine Entwicklung von soziokulturellen Angeboten (Aufwertung des Lebensmittelpunkts) und gleichzeitig einen Anziehungspunkt über das Gebiet hinaus: “Heute gehen wir in die Nachbarschaftsfabrik und packen an!”. Das “Angebotspalette” von GWA (persönliche Ansprache, Beratung/Vermittlung zu weiteren Hilfsangeboten, Vernetzung und Förderung der Selbsthilfe) bekommt durch die Nachbarschaftsfabrik ein niederschwelliges und attraktives Zuhause. Die Produktauswahl ist breit gestreut und hält u.a. Folgendes bereit: >Kartoffeln, Gemüse, Fleisch - Lebensmittel der Harburger Tafel >Kaffee und Kuchen - im Reso-Café >Glühbirnen wechseln, Einkaufsbegleitung etc. - Nachbarschaftsprojekt „Die Abräumer“ >Beratung - am Alltag orientiert, als "Clearing-Stelle" des Unterstützungsbedarfs >Beteiligung - Bewohnerrat >Räume für Interessens- und Bewohnergruppen und für Familienfeiern >Konzerte und Kulturprojekte - z.B. “Über den Tellerrand - Köch*innen aus aller Welt” >Sehen und gesehen werden - Nachbarn, Freunde, Bekannte treffen in der Nachbarschaftsfabrik.
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohnerstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien in die bereits belasteten Wohngegenden und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende deutsche Bewohner in den angrenzenden Einfamilienhäusern und kleinen Wohnungen. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten die Anforderungen in Kindergarten und Schule nicht erfüllen können. Damit besteht die Gefahr, dass sich innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgrenzen und "ghettoisieren". Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den MigrantInnen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation. In dem Gebiet gibt es einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen, auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote. Mit dem Aufbau der GWA/der "Nachbarschaftsfabrik Neuland" könnten diese Projekte besser aufeinander abgestimmt und Strukturen und Netzwerke geschaffen werden, um die unterschiedlichen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet "Alte Stadtschule"
Beschreibung
Der Einzugsbereich der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen einer 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Im Projektgebiet befindet sich die Grundschule "Alte Stadtschule", das Jugendzentrum "EGON's". Des weiteren gibt es hier, die AWO mit den Beratungseinheiten für Familien, Senioren und Flüchtlinge, die Diakonie mit ihren Beratungsangeboten, einen Bäcker und ein Lebensmittelgeschäft, außerdem eine Post und drei gewerbliche Unternehmen. Das Projektgebiet umfasst nahezu das gesamte Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule" und bezieht die Bewohner von 28 Straßen ein. Im Kerngebiet liegen die Straßen Albert-Schweitzer-Str., Birkenweg, Bogenweg, Brahmsallee, Dorotheenstr., Eckermannstr., Einsteinstr., Ernststr., Große Gänseweide, Humboldtweg, In den Twieten, Kefersteinstr, Lerchenweg, Mozartstr., Neulander Weg, Niedersachsenstr., Oderstr., Pestalozzistr., Röntgenstr., Rosenstr., Rote-Kreuz-Str., Schanzenring, St.-Georg-Str. und Uhlenbusch. In einem direkt angrenzenden Gebiet liegen die Straßen Friesenweg, Wikingerweg, Bleiche und die Alte Feuerwache.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
In dem Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für Soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 der 4200 Bewohner des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. durchgeführt wird, konnten kleinräumige Strukturen mit den entsprechenden Ansätzen aufgebaut werden. Insbesondere auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen erfolgte die Entscheidung, dass eine Übertragung der Erfahrungen und Methoden im Rahmen von GWA auf ein erweitertes Projektgebiet sinnvoll ist und damit Synergieeffekte für den Projektverlauf zu erwarten sind. Um diesen Transfair an Erfahrungen auf das Modellprojekt zu sichern, ist beabsichtigt, dass der Quartiersmanager als GWAler in die Nachbarschaftsfabrik wechselt. Das QM Soziale Stadt wird durch einen anderen Mitarbeiter/in weitergeführt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) die Zahlen der Ausländer und der Einwohner mit doppelter Staatsbürgerschaft und geschätzte Zahl der Bewohner, die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter LK Harburg (ausschließlich)
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Arbeitsansatzes ist, dass Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip verstanden wird, wobei durchaus unterschiedlichste Methoden aus anderen Arbeitsfeldern integriert und entsprechend der Bedürfnisse der Bewohner des Projektgebiets umgesetzt werden. Mit dem Aufbau der GWA/der "Nachbarschaftsfabrik Neuland" sollen Verbindungen geschaffen und Strukturen und Netzwerke geknüpft werden, um die diversen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten sich im Sinne der Sache zu Projektpartnern und Mitgestaltenden zu entwickeln. Darüber hinaus sollen über niedrigschwellige und unbürokratische Beratung die Zugänge zu sozialen Hilfen erleichtert und alltagspraktische Angebote ermöglicht werden. Probleme des Alltags hindern Bewohner des Projektgebiets oft daran, sich in die Belange des Stadtteils einzumischen. Lebensfreude und kulturelles Erleben als Grundbedürfnisse menschlichen Daseins sollen deshalb gefördert werden. Soziokulturelle Angebote können das Projektgebiet als Lebensmittelpunkt aufwerten und auch andere Akteure ins Gebiet hineinziehen. Die Nachbarschaftsfabrik Neuland bietet auch Einrichtungen, die zu Themen wie Gesundheitsförderung, Bildung, Erziehung, Umgang mit Finanzen/Schulden, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Leben im Alter, Ernährung, Frühe Hilfen und kulturelles Erleben arbeiten die Möglichkeit dichter an die Bewohner heranzurücken und ihre Themen damit unmittelbarer anzubringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es treffen sich regelmäßig mind. zwei Interessengruppen aus dem Projektgebiet in den Räumen der Nachbarschaftsfabrik.
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohnern bekannt und wird positiv besetzt.
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf deren Ausgestaltung genommen.
Beschreibung
Es können sich Traditionen bilden und über die Modellprojektphase hinaus erhalten werden.
Beschreibung
Die Ziele des Projekts werden von den Bewohnern erkannt und als wichtig erachtet.
Beschreibung
Über das Projekt kann eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Bewohner sich für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Beschreibung
Verwaltung und Politik stehen dem Projekt offen und interessiert gegenüber.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule "Alte Stadtschule"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum EGON's
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gruppe der russischsprachigen Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Harburger Tafel e.V., Zweigstelle Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherische Kirche St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüro Stadt Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderarztpraxis Weyher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnerinnen und Bewohner des Projektgebiets
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sazunterricht Akgüc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arabischunterricht Herr Baydoun
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengruppe der Kontaktstelle für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V., Jugendsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V., Kontaktstelle für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V., ProAktivCenter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V., Ambulante Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V., Team des Reso-Cafés
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Quäker-Häuser gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Arbeit mbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raus aus den Schulden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen/Luhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Abräumer
Typ
Stadtteil
Galerie
planung nachbarschaftsladen neuland
img 8625
a. s. viertel 03 2
albert  schweitzer viertel 006
albert  schweitzer viertel 004
albert  schweitzer viertel 024
a. s. viertel 03 11
albert  schweitzer viertel 050
albert  schweitzer viertel 036
cimg0407
img 2297
dez. 09 163
reso fabrik 06.09 011
spielplatzolympiade 2012 2
spielplatzolympiade 2012 39
Zustimmung Veröffentlichung
On