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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln. Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden. Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördervereine von der Schule und der Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stahlrad Verein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vietnamesischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Donna Clara
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Starke Innenstadt - WIR für ein lebendiges Peine

Ansprechpartner
Berit Kühne
Raum der Begegnungen
Projektbeschreibung
Wie viele Kleinstädte (Kernstadt 27327 Einwohner) und ländliche Kommunen beschäftigt sich auch die Stadt Peine seit vielen Jahren mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Integration. In den letzten zehn Jahren ist in der Kleinstadt Peine, vor allem in der Innestadt, die Zahl der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stark angestiegen. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16%, im Jahr 01/2020 bereits bei 27% und vier Jahre später im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Wir wollen einen "Raum der Begegnungen" schaffen. Wir, das ist der Paritätische Niedersachsen e.V., Kreisverband Peine. Wir bieten direkt in der Innestadt Räume an, die über eine sehr gute Ausstattung verfügen. Ein großer, heller Gemeinschaftsraum/Eingangsbereich, eine Küche, Nähmaschinen, Büroräume, Internetzugänge, Sitzlounge und vieles mehr. Dort möchten wir Probleme erfragen und erforschen, Interessen sowie Ressourcen eruieren, sozialräumliche Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verändern und gestalten. Durch die Schaffung eines zentralen Gemeinschaftsortes, gezielte Ansprache durch aktive Befragung, niedrigschwellige Zugänge und Beratung möchten wir einen Beitrag leisten, die Nachbarschaft zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Verschiedene Angebote wie beispeilsweise ein (Reparatur)Café, ein Frauengespächskreis, oder auch Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen verbessern die Kommunikation und das Miteinander im Stadtteil. Die Kooperation und Partnerschaften zu verschiedenen Akteuren im Quartier fördern strukturelle Entwicklungen vor Ort.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wie eingangs bereits erwähnt hat sich die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren in der Stadt Peine, vor allem in der Innestadt, stark verändert. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16% im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Menschen unterschiedlicher Kulturen leben zusammen und bringen ihre eigene Sozialisation und Lebensgeschichte mit. Wohnraum ist begrenzt vorhanden, somit wird es immer schwieriger eine bezahlbare Wohnung in der Innensatdt zu bekommen. Der Einzelhandel verringert sich stetig, Geschäfte schließen. Ferner entstehen immer mehr Bereiche, die von Menschen gemieden werden. Sowohl ältere Menschen, als auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind auf eine gute Versorgung und Anbindung vor Ort angewiesen. Die Mobilität dieser Zielgruppe ist häufig eingeschränkt. Die rasche Wandel der Bevölkerung in der Innenstadt führt zu unterschiedlichen Veränderungen und Herausforderungen, denen präventiv entgegengewirkt werden muss. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Paritätischen, die täglich vor Ort in der Innenstadt arbeiten, nehmen diese Veränderungen und Herausforderungen auch subjektiv wahr. Aus diesem Grund beabsichtigt der Paritätische die Gemeinwesenarbeit vor Ort als eine weitere, neue Säule zu etablieren und zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Innenstadt einen wichtigen Beitrag zu leisten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Peine Innenstadt
Beschreibung
Peiner Innenstadt, Gebiet 101
Einwohnerzahl
4488
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahlen 01/2024 Stadt Peine
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Peine Einwohnerzahlen, 01/2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten Beziehungsarbeit leisten und bestenfalls die Entwicklung des Einzelnen fördern, sich im Stadtteil selbstwirksam einzubringen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern. Ferner soll die Partizipation der Menschen, eine offene Kommunikation, eine Vernetzung untereinander und die Fähigkeit der Selbstorganisation gefördert werden. Da wir in der GWA bisher noch nicht gearbeitet haben, möchten wir uns auf diesem Gebiet weiterentwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass der ganzheitliche Ansatz der GWA in der Innenstadt alle Bewohner gleichermaßen erreichen kann. Aktuellen Herausforderungen wird begegnet und präventiv entgegengesteuert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinschaftsraum wird angenommen und genutzt.
Beschreibung
Menschen vernetzen sich eigenständig und helfen sich untereinander.
Beschreibung
Menschen erkennen ihr Potenzial und können es einbringen. Raum der Begegnungen und andere Schnittstellen unterstützen dabei.
Beschreibung
Alle Menschen fühlen sich gleichermaßen angesprochen.
Beschreibung
Vermittlung zwischen Bewohnern, Politik und Verwaltung gelingt.
Beschreibung
Netzwerke und Kooperationen sind bekannt und können genutzt werden.
Beschreibung
Nachbarschaft wird sichtbar und erlebbar. Sozialer Zusammenhalt ensteht. Ziel ist es, die Entwicklung eines starken Gemeinwesens zu fördern.
Beschreibung
Die Daseinsvorsorge ist gesichert. Menschen sind vor Ort für den täglichen Bedarf ausgestattet.
Beschreibung
Die kommunale Verwaltung sieht das Projekt als ein sinnvolles und langfristiges Mittel zur Nachbarschaftsförderung an und unterstützt einen zukünftigen Fortbestand.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Peine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Peine Marketing
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peiner Heimstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peiner Allgemeine Zeitung, Peiner Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arcus, Pro Familia, Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Friedenskirche Peine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessensgemeinschaft Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wohnen, Ambulante Hilfe Peine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Peine, Selbsthilfe, Freiwilligen-Agentur, Jungregio
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Peine stellte sich heraus, dass ein Raum der Begegnungen und der Ausbau der Gemeinwesenarbeit vor Ort befürwortet wird. Es wird eine enge Zusammenarbeit im Projektzeitraum mit der Stadt Peine angestrebt. In dieser Zeit werden weitere Säulen der Finanzierung betrachtet und ausgelotet. Ziel ist es, den Raum der Begegnungen langfristig zu etablieren.
Galerie
bild raeume
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Solidarität, Unterstützung, Nachhaltigkeit: Unsere Basis für eine lebendige Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Das Nachbarschaftszentrum WASMITHERZ hat sich in den letzten Jahren als zentrale Anlaufstelle für die Gemeinschaft in der Hannoveraner Nordstadt etabliert. Mit einem Spektrum von über 400 kostenlosen Mitmach-Angeboten pro Jahr stärken wir die Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen und fördern die Integration in der vielfältigen Nachbarschaft. In unserer Gemeinschaft sind zahlreiche Initiativen entstanden und haben sich mit der Unterstützung von über 50 Ehrenamtlichen etabliert, wie z.B. die wöchentliche Lebensmittel-Fairteilung, das Sprachcafé oder Initiativen zur Verkehrswende. Über soziale Netzwerke (Schwerpunkt Instagram) haben wir eine Reichweite von bis zu 500.000 Menschen und gewinnen dadurch regelmäßig neue Engagierte und informieren über die Relevanz von Gemeinwesenarbeit. Unsere Ziele für den kommenden Förderzeitraum sind klar definiert: Wir möchten eine nachhaltige Finanzierungsstruktur aufbauen, die Selbstverwaltung der Gemeinschaft stärken und die Vernetzung im Stadtteil erhöhen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der GWA wollen wir folgende Maßnahmen umsetzen: - Neustrukturierung der Räume und Förderung der Partizipation der Nutzer*innen - Stärkung des ehrenamtlichen Engagements durch einen wöchentlichen Ehrenamtstag - Schaffung eines Zugangs zu geteilten Ressourcen mit offenen Werkstatt-Tagen - Stärkung des Netzwerks auf Stadtteilebene durch Regelmäßige Netzwerktreffen und öffentliche Foren - Erhöhung der Fördermitgliedschaften und Mieteinnahmen durch Erhöhung der Sichtbarkeit und Vernetzung - Sicherung einer dauerhaften kommunalen Förderung Durch die Verstetigung einiger Angebote konnten wir einerseits hauptamtliche Stunden einsparen und andererseits unsere eigenen Einnahmen verdoppeln. Daher beantragen wir in der Folgeförderung nur noch die Hälfte der vorigen Unterstützung. Sollten wir keine Folgeförderung erhalten, wird es trotz der sehr guten Entwicklung sehr schwierig das Nachbarschaftszentrum ohne Hauptamt zu erhalten. Trotz intensiver Bemühungen konnte bisher nur eine Zwischenfinanzierung für ein Integrationsprojekt durch die Klosterkammer gewonnen werden. Diese wird zur Überbrückung der GWA-Förderung genutzt, damit vorhandenen Strukturen nicht verloren gehen. Mit Fokus auf eine kommunale Förderung und Steigerung der Einnahmen, sind wir sicher, dass wir nach weiteren 3 Jahren auf eine nachhaltige Finanzierungsstruktur zurückgreifen können.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Hannoveraner Nordstadt beherbergt eine vielfältige Bevölkerung mit 17.872 Anwohnenden, gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Religionen und Nationalitäten. Die soziale Lage ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit (8%) und Transferleistungen (16%), sowie einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Menschen mit Migrationshintergrund (44%). Historisch linksorientiert, finden sich zahlreiche Initiativen zu Themen wie Gentrifizierung und Obdachlosigkeit, jedoch ist die Kommunikation oft akademisch geprägt, wodurch besonders Deutschlernende und Kapitalschwache ausgeschlossen werden. Integration ist daher von zentraler Bedeutung. Die Trennung durch den Engelbosteler Damm offenbart Disparitäten im Wohnungsmarkt, die Gentrifizierung geht stetig voran. Neben dem Uni-Park fehlen vor allem konsumfreie Orte, wobei sogar einige Potenzialflächen durch die Stadtverwaltung ausgemacht werden konnten. Kostengünstige Lokalitäten schließen seit Corona zahlreich. Es ist davon auszugehen, dass die Spaltung der Nordstadt in einen kapitalstarken und kapitalschwachen Teil durch die Steigerung der Armutsgefährdung und den Bau weiterer Geflüchtetenunterkünfte in den kommenden Jahren verstärkt wird. Ein überparteilicher Ort, wie das WASMITHERZ, fördert neben Demokratie auch die Selbstwirksamkeit aller Bewohner*innen. Gerade im 3. Jahr der Förderung hat sich gezeigt, dass unsere Arbeit stetig zur Verbesserung der Verhältnisse der Bewohner*innen beiträgt. Unsere 50 Ehrenamtlichen bestehen aus einer heterogenen Gruppe aller sozialer Schichten und Hintergründe. Sollten wir keine fortführende Förderung erhalten, verlieren eine Vielzahl von Menschen ihre Anlaufstelle im Stadtteil.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Haupt-Einzugsgebiet ist der südliche Teil der Nordstadt (gelb). Das erweiterte Projektgebiet und Kooperationsnetzwerk erstreckt sich auf weitere Teile der Nordstadt (blau). Mit dem Projekt "Bücher für alle" zur Rettung der Nordstadt Bibliothek stehen wir im intensiven Austausch, unterscheiden uns aber vom Haupteinzugsgebiet und der Hauptzielgruppe (in unserem Fall Bewohner*innen ab 20 Jahren).
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
18 - 29 Jährige lt. Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt, WASMITHERZ, ist schon durch die Entstehungsgeschichte als Nachbarschaftsinitiative fest in den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit verwurzelt. Unsere Arbeit ist geprägt von einem partizipativen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in unserem Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Wir verstehen uns als aktive Akteur*innen, die sich für die Belange der Gemeinschaft einsetzen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, um das Zusammenleben in unserer Nachbarschaft zu gestalten und zu fördern. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Menschen zusammenzubringen, ihre Anliegen zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Wesentliche Merkmale sind: - Partizipativer Ansatz: Wir ermöglichen den Bewohner*innen, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und ihre Anliegen einzubringen. - Ganzheitlicher Blick auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft: Wir berücksichtigen die vielfältigen Bedürfnisse und Interessen der Bewohner*innen und entwickeln entsprechende Angebote und Maßnahmen. - Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Durch die Förderung von sozialen Aktivitäten und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten tragen wir zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
20-50 TN beim Community Meeting (monatlich), 50-150 TN beim 30167 Forum (halbjährlich) , 2-4 umgesetzte Projekte im Stadtteil (jährlich), 5-10 neue Arbeitsgruppen (jährlich)
Beschreibung
300-400 Selbsthilfe-Angebote pro Jahr von Ehrenamtlichen, 1500-2500 Veranstaltungen pro Jahr im Nachbarschaftszentrum, Nutzung von 100-250 Personen pro Jahr, 50-150 Ausleihen Werkzeuge pro Jahr, 30-50 Kiez-Büro-Nutzer*innen
Beschreibung
50-100 Kooperationspartner*innen, 2-4 gemeinsam organisierte Veranstaltungen, 30-50 Anliegen der Bewohner*innen, die von uns bearbeitet oder über uns vermittelt werden.
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer*innen verschiedener Altersklassen, sozialer Schichten & Herkünfte bei durch uns initiierten Nachbarschaftsfesten und öffentlichen Veranstaltungen
Beschreibung
Begleitung von Bürger*innen-Interessen in den Bezirks- oder Stadtrat, Vermittlung von Anliegen in die kommunale Verwaltung
Beschreibung
50-150 TN bei 30167 Netzwerk Veranstaltungen und im 30167 FORUM (halbjährlich), 15-30 Organisationen im Sozialforums Nordstadt (monatlich), 2-4 Kooperationsveranstaltungen pro Jahr
Beschreibung
50-250 TN bei Nachbarschaftsfesten (jährlich), 50-150 TN im 30167 FORUM (halbjährlich), 30-50 TN im Community Meeting (monatlich), 30-50 TN beim Ehrenamtstag (wöchentlich), 1-4 von uns unterstützte Bügerinitiativen (jährlich)
Beschreibung
2-4 Bauprojekte im Stadtteil z.B. Parklet, Hochbeet etc. (jährlich)
Beschreibung
2-4 Kooperationsveranstaltungen zu gesamtgesellschaftlichen Themen pro Jahr, Nutzung unserer Räume von international agierenden Gruppen
Vorhandene Strukturen
Mit über 50 engagierten Ehrenamtlichen und der Etablierung von über 400 kostenlosen Veranstaltungen pro Jahr bieten wir nicht nur physische Räume für Begegnungen, sondern auch Strukturen zur Unterstützung und Beratung für die Bewohner*innen unseres Stadtteils. Unsere Aktivitäten, wie die wöchentliche Lebensmittelausgabe und das Sprachcafé, bieten konkrete Möglichkeiten zur sozialen Interaktion und zum gemeinsamen Austausch. Zudem organisieren wir UMSONST Flohmärkte mit bis zu 500 Besucher*innen und kulturelle Feste, um verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie aktiv in die Planung und Durchführung einzubeziehen. Wir setzen uns für stadtteilrelevante Themen ein und fördern Interesensgruppen zu Themen wie Nachbarschaftshilfe, Mobilitätswende oder Stadtgestaltung, z.B. bei der jährlichen Organisation des PARKING Days. Durch unsere kostenlosen Räume schaffen wir einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Engagements für die Bewohner*innen unseres Stadtteils. In unserem offenen 30167 FORUM und durch die Vernetzung mit relevanten Institutionen fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb des Stadtteils und fördern somit das Deomkratieverständnis. Hierbei setzen wir auf eine vielfältige Partizipation der Bewohnerinnen, um ihre Anliegen und Bedürfnisse ernst zu nehmen und sie aktiv in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Durch weitreichende Netzwerke können wir intermediär zwischen Kommune und Bürger*innen vermitteln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt-Teil-Werkstatt Werk-Statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe Fahrradwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller 3 e.V. (Raum für Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkaufhaus Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bumke selber machen! (Wohnraum für alle)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Students For Future
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greenpeace Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wanderbaumallee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feministischer Rat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andersraum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokalzeitung Zidunge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis für Flüchtlingsunterkünfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreHtiv Netzwerk Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft IGMG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstädter Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PlatzProjekt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SNNTG e.V. bunt.tolerant.anders.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagement Nord (Stephan Kaczmarek)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goldeimer g GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cannabis Socialclub Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Märchenkoffer e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unter einem Dach gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt braut! eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Kunst und Kultur Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Chiefs Catering GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für niedersächsische Bildungsinitiativen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mädchenhaus KOMM e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HANOVA wohnen Plus (Betreutes Wohnen Strangriede 8)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Initiative Paulstraße autofrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit Lutherschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Auf dem Loh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufssschule Anna-Siemsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulbiologie Zentrum Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AmBremerDamm e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
E-Damm für alle!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fridays For Future Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
167 solidarisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Astern 18 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PIKSL Labor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Nachbarschaftsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klosterkammer Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Serve the City Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwohl Ökonomie Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleis D - Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Future of Ghana Germany e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere Finanzen haben sich in den letzten 3 Jahren stetig verbessert, sodass wir nun 50% (=60.000€) unserer Gesamtkosten (=120.000€) durch Vermietung, Mitglieder und Spenden selber tragen und in Zukunft weiter ausbauen. Ferner wurde für den Haushalt 2025/2026 ein Antrag auf kommunale Förderung gestellt, allerdings stehen die Chancen aufgrund der Haushaltslage trotz vieler Fürsprecher*innen schlecht (s. Bestätigung Kommune). Über GWA hinausgehende Projektförderungen wurden ebenfalls beantragt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Projekt Mitte Erdball: Soziale Stadtentwicklung Altstadt

Ansprechpartner
Eric Böttcher
Funktion Bereichsleitung
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Das Osteroder Altstadtquartier ist durch fehlende Nachbarschaftsnetzwerke, den vermehrten Zuzug von Geflüchteten und die dadurch starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bevölkerungsstruktur geprägt. Die Stadtteilakteure, die bisher nicht an den ihnen übertragenden Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren, prägen diesen Projektort. Entsprechend dieser Problemlage steht daher die Weiterentwicklung und Etablierung des Projektortes und der QM-Anlaufpunkt „Offenes Haus der Altstadt“ in der Auenstraße 9, Osterodes im Fokus. Darüber hinaus ist es ein essenzielles Ziel, Bewohner*Innen im Quartier mit und ohne Zuwanderungsgeschichte für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen und einen langfristigen Benefit für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Die Arbeit an einem gemeinsamen Platz / Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz, eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Das Quartiersmanagement versteht sich als zur Selbstbefähigung anleitende, strukturbildende Kraft, als „Kümmererin“ vor Ort und ist der unmittelbare Ansprechpartner für die Koordinierungs- und Netzwerkarbeit mit den lokalen Beratungsstellen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Angeboten. Die Zusammenarbeit mit den städtischen Jugendeinrichtungen (Jugendwerksatt, Stadtjugendpflege), den Kindergärten und Schulen soll intensiviert werden, um ohne Zwang einen Handlungswillen zu implementieren.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier Alt-/Innenstadt von Osterode am Harz hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den letzten Jahren verändert und das Quartier wird verstärkt von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt. Darüber hinaus bedingt das zu großen Teilen baulich defizitäre Wohnraumangebot und das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation von ökonomisch leistungsschwächeren Haushalten. Gleichzeitig ist festzustellen, dass viele Infrastrukturen, die einst das Gesicht der Altstadt prägten, verschwunden sind. Die zunehmende Leerstandproblematik zahlreicher Immobilien im Quartier, die fehlende Infrastruktur (keine Angebote an Wochenenden und in den Abendstunden) und die wenigen Freizeitmöglichkeiten wirken sich verstärkend negativ auf die Lebensqualität und das soziale Miteinander im Quartier aus. Es mangelt an Begegnungsorten und die Erreichbarkeit und Vernetzung zu den wenig vorhandenen Angebotsstrukturen funktioniert nicht. Obwohl das bestehende QM mit seinen Angeboten der Bewohnerschaft die Möglichkeit bot soziale Barrieren zu überwinden, werden diese nicht umfassend genutzt. Diese sind somit nicht ausreichend und es wurden neue Bedarfe (im Hinblick auf Begegnungsräume mit Treffpunktcharakter, Vernetzung der Angebotsstrukturen) erschlossen. Der Übergang der Zuständigkeit des Bereichs Stadtentwicklung in den Fachbereich Kinder, Jugend, Schule begründet sich auf der Schwerpunktarbeit, die inhaltlichen Handlungsfelder anzupassen und die Stadtteilkultur aufzugreifen. Den neu zugezogenen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund muss adäquat und mit geeigneten Maßnahmen der Schritt in das Gemeinwesen erleichtert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Altstadt der Stadt Osterode am Harz
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1800
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des Bürgerbüros der Stadt Osterode am Harz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte und alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*innen im Quartier. Dies kann nur durch entsprechende Fachkompetenzen mit Erfahrungshistorie im interkulturellen Bereich und ein persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Die Quartiersmanagerin kennt die Stadtteilakteure und ist mit den lokalen Institutionen und Trägern, sowie Politik und Verwaltung vernetzt, eruiert die Bedarfe der Bewohnerschaft und fungiert so als Vermittlerin und Kümmerin vor Ort. Es gilt eine interdisziplinäre und partizipative Motivation zu gewährleisten, die den Menschen im Quartier prozessorientiert nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation verschafft. Die vorhandenen Bedarfe und Stärken im Quartier werden weiter herausgearbeitet und mit den Potenzialen und Ressourcen des Quartiers verknüpft. Weitere Netzwerk- und Angebotsstrukturen sollen aufgebaut und mit den im Quartier vorhandenen Einrichtungen kooperativ abgestimmt und erweitert, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und eine gute Nachbarschaft im Quartier zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wird der Qualitätsstandard wenn eine Verstetigung des QM-Anlaufpunktes erzielt und eine Imageverbesserung stattgefunden hat. Des Weiteren wird der Qualitätsstandard erreicht, wenn eine gelungene Integration geleistet wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Osterode am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Jacobitor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schützenpark
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Viele weitere Partner wie z. B. Paritätischer Wohlfahrtsverband, Harz-Weser-Werke, Werk-Statt-Schule, Kinderschutzfachkräfte und viele mehr.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Osterode am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen im Quartiersgebiet.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Stadt Osterode am Harz sowie lokale Printmedien wie z. B. Harz-Kurier und Social-Media-Auftritt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die bestehende Quartiersarbeit soll fortgeführt und ausgebaut werden. Die Bereitstellung der Immobilie in der Auenstraße 9 als QM-Anlaufpunkt wurde grundlegend durch die Stadtverwaltung langfristig gesichert. Bis zum geplanten Bewilligungsende soll konzeptioniert werden, wie eine Verstetigung des Quartiersmanagements unter Einbindung verschiedener Akteure (VfR Dostluk Osterode, MTV Osterode, Familienzentrum, Stadt Osterode am Harz) möglich wäre, sodass dann nur noch ein Ratsbeschluss fehlt.
Galerie
1 offenes haus auenstr 001
img 0303
Zustimmung Veröffentlichung
On

DRK Forum: Begegnungen, Vielfalt und Zusammenhalt / Gifhorn Süd

Ansprechpartner
Janine Süss
Zusammen wachsen: Stärkung von Nachbarschaft und Vielfalt im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Projekt zielt darauf ab, das neu eröffnete DRK Forum durch die Einstellung eines Quartiersmanagers oder einer Quartiersmanagerin zu stärken und als zentrale Anlaufstelle für Anwohner des Quartiers zu etablieren. Das Forum bietet bereits eine breite Palette von Diensten und Einrichtungen wie Breitenausbildung, Suchdienst, Sozialstation Gifhorn, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, den Hausnotruf sowie einen Kleiderladen namens "Die Schatzkiste". Zusätzlich gibt es eine Kinderspielecke, die den Eltern die Möglichkeit bietet, Beratungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, während sich ihre Kinder beschäftigen. Die Quartiersmanagerin oder der Quartiersmanager wird eine Schlüsselrolle spielen, indem sie oder er die Anwohner über die vorhandenen Angebote informiert, ihre Bedürfnisse ermittelt und sie bei der Nutzung der verfügbaren Dienste unterstützt. Darüber hinaus wird das Ehrenamt, insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes, aktiv in das Projekt eingebunden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden die Quartiersmanagerin oder den Quartiersmanager bei der Begehung des Quartiers unterstützen, Gemeinschaftsaktivitäten organisieren und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beitragen. Geplant ist auch die Unterstützung durch die Ehrenamtskoordinatorin, welche die ehrenamtlichen Aktivitäten koordiniert und fördert. Durch die Zusammenarbeit von Quartiersmanagerin oder Quartiersmanager, Ehrenamt und der Ehrenamtskoordinatorin wird das DRK Forum zu einem lebendigen Zentrum der Gemeinschaft, das die Bedürfnisse der Anwohner erfüllt und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beiträgt. Der Arbeitsplatz der Quartiersmanagerin oder Quartiermanager wird im Zentrum des Forums an einem offenen Empfangstresen positioniert sein. Diese Gestaltung ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit und Interaktion mit den Besuchenden. Bilder werden beigefügt, um einen visuellen Eindruck von diesem zentralen Arbeitsbereich zu vermitteln. Diese offene Gestaltung soll den Zugang erleichtern und ein Gefühl der Willkommenheit und Nähe vermitteln.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
In Gifhorn konfrontieren uns demografische Veränderungen und wachsende Diversität mit Herausforderungen, die Integration und sozialen Zusammenhalt erforderlich machen. Besonders in bestimmten Quartieren zeigen sich soziale und ökonomische Benachteiligungen, Sprachbarrieren und eine hohe Fluktuation. Zusätzlich mangelt es an einer angemessenen Infrastruktur und Begegnungsräumen, was die Gemeinschaftsbildung erschwert. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung zwischen Bewohnern, sozialen Diensten und ehrenamtlichen Angeboten. Es fehlt eine koordinierende Instanz, die Ressourcen bündelt, Austausch fördert und die aktive Teilnahme an der Quartiersentwicklung ermöglicht. "Zusammen wachsen" im DRK Forum Gifhorn adressiert diese Punkte durch Einführung eines Quartiersmanagers. Diese Schlüsselrolle dient als zentrale Anlaufstelle, koordiniert Dienste, verbessert die Kommunikation und fördert ein integratives Quartierleben. Das Projekt zielt darauf ab, durch Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und Verbesserung der sozialen und baulichen Bedingungen die Lebensqualität zu erhöhen und einen nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Die Etablierung des Quartiersmanagers ist entscheidend, um Barrieren zu überwinden und eine inklusive, engagierte Gemeinschaft in Gifhorn zu fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Projektgebiets umfasst den südlichen Teil der Stadt Gifhorn, insbesondere das Viertel, das gemeinhin als "Südstadt" bekannt ist. Es erstreckt sich von der Berliner Straße im Norden bis zur Goethestraße im Süden und von der Breslauer Straße im Westen bis zur Bahnhofstraße im Osten. Diese Abgrenzung umfasst die Wohngebiete, öffentlichen Einrichtungen, Schulen und andere relevante Standorte innerhalb dieses geografischen Bereichs.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Die Einwohnerzahl des Projektgebiets Gifhorn Südstadt basiert auf den neuesten verfügbaren Daten des Einwohnermelderegisters der Stadt Gifhorn.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Quartiersmanagement versteht sich unser Projekt. Wir folgen einem ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in einem definierten Quartier zu verbessern. Unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Stärken des Quartiers zu fördern, die Bedürfnisse der Bewohner zu identifizieren und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und in der Stadt Lösungen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Treffen und ein aktiver Austausch zwischen lokalen Organisationen, Vereinen, Behörden und Bewohnern stattfinden, um gemeinsame Ziele zu definieren und umzusetzen.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Bedürfnisse, Interessen und Stärken der Bewohner im Mittelpunkt der Projektplanung und -umsetzung stehen und ihre aktive Beteiligung gefördert wird.
Beschreibung
Erreicht, wenn Maßnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Nachbarschaftsbeziehungen erfolgreich umgesetzt werden, indem z.B. gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffpunkte geschaffen werden.
Vorhandene Strukturen
Die vorhandenen Strukturen des Quartiersmanagements sind in unserem Projektgebiet bereits etabliert. Wir verfügen über ein gut funktionierendes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern (ca. 790) sowie professionellen Fachkräften, die sich aktiv für die Entwicklung und Stärkung des Quartiers engagieren. Diese Strukturen werden durch bestehende Institutionen wie lokale Vereine, Bürgerinitiativen, soziale Einrichtungen und kommunale Organisationen unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren ermöglicht es, auf die Bedürfnisse und Herausforderungen im Quartier gezielt einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Albanischer-islamischer Kulturverein e.V. Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Helios Klinikum Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Abrahams Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte Rosengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sapv-gifhorn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oskar Kämmer Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS 1 Gifhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Projekt strebt eine nachhaltige Integration in kommunale Strukturen und langfristige Finanzierung an. Neben Spenden von lokalen Unternehmen und der Bevölkerung planen wir Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Wir setzen auf langfristige Kooperationen und ehrenamtliches Engagement, um die Kosten zu reduzieren. Das Büro im Forum wird weiterhin vom DRK gestellt. Zudem planen wir Fundraising-Aktivitäten und die Einbindung von Spendenaktionen aus der Gemeinschaft.
Galerie
forum eingang
forum arbeitsplatz quartiersmanager in bauphase
forum arbeitsplatz quartiersmanager seitlich
forum aussenansicht
forum arbeitsplatz quartiersmanager vorne
2023 11 drk forum 6
2023 11 drk forum 18
2023 11 drk forum 23
forum aufenthaltsraum bereitschaft
forum bereitschaft
forum bereitschaftsumkleide
forum fahrzeughalle bereitschaft
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wandel gestalten: Bad Gandersheim gemeinsam neu denken

Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Akteure vernetzen - Beteiligung stärken - Begegnungsorte schaffen
Projektbeschreibung
Das Projekt knüpft an ein Gemeinwesenarbeitsprojekt an, das jedoch aufgrund eines Trägerwechsels zeitlich in der Entwicklung zurückliegt. Zu Projektbeginn wurden Strukturen errichtet, darunter ein Nachbarschaftszentrum, doch diese wurden durch den Trägerwechsel wieder aufgelöst. Die ehrenamtlich Engagierten sahen sich gezwungen, neue Wirkungsorte zu finden. Als die Gemeinwesenarbeit dann unter einem neuen Träger fortgeführt wurde, mussten die Strukturen mit neuen Räumlichkeiten und ohne ehrenamtliche Unterstützung allmählich wieder aufgebaut werden. Dieser Trägerwechsel und der Verlust der etablierten Strukturen stellen eine bedeutende Herausforderung für das Projekt dar. Daher steht eine zuverlässige Strukturierung der GWA im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen. Es werden verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen der GWA, der Stadtverwaltung und anderen relevanten Partnern getroffen, um ein gemeinsames Verständnis und eine effektive Kooperation sicherzustellen. Durch den Aufbau eines stabilen Netzwerks wird ein schneller Informationsfluss zwischen den Akteuren und den Bewohnern geschaffen, um Transparenz und Vertrauen zu fördern. Die Aktivierung neuer Bewohner ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Durch gezielte Befragungen und Veranstaltungen wie Dorfabende sollen bisher nicht erreichte Zielgruppen wie Senioren und Migranten aktiv angesprochen und zur Teilnahme an der Gemeinwesenarbeit motiviert werden. Ein regelmäßig tagendes Bürgernetzwerk wird etabliert, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und die Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinschaft einzubinden. Die Stärkung der Verbindung zwischen Kernstadt und Dörfern ist ein weiteres zentrales Anliegen. Durch die Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten in den Dörfern unter dem Thema "Stadt-Land-Verbindung" sollen offene Dialoge gefördert und gemeinsame Ziele identifiziert werden. Die Bewohner sollen sich gehört fühlen und ihre Anliegen ernst genommen sehen, um das Gefühl der Entfremdung zu verringern und eine stärkere Gemeinschaft zu schaffen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Gandersheim, mit Kernstadt und 15 Ortsteilen, zählt 11.000 Einwohner. Einst lebendige Kurstadt, leidet es heute unter demografischem Wandel und Strukturwandel. Signifikanter Leerstand prägt das Bild, von Einzelhandelsflächen bis Klinikkomplexen. Bevölkerungsrückgang übertrifft Niedersachsen-Durchschnitt. Finanzielle Lage äußerst angespannt, was zur Abstoßung freiwilliger Leistungen führte. Ein Großteil dieser Lücken wurde durch ehrenamtliches Engagement geschlossen. Eines der herausragenden Probleme der Stadt ist das Fehlen eines starken Wir-Gefühls innerhalb der Gemeinschaft. Diese fehlende Verbundenheit führt zu einer Vielzahl von Kommunikationsproblemen und mangelnder Wertschätzung zwischen verschiedenen Gruppen. Die Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung, zwischen Vereinen, zwischen Parteien und sogar zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten ist unzureichend. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es keine stabilen und sicheren Strukturen für die GWA gibt. Wiederholt wurden solche Strukturen aufgebaut, nur um dann wieder abzubrechen. Der jüngste Trägerwechsel in der Mitte des laufenden Projekts hat die Situation weiter verschärft. Obwohl bereits viel Vorarbeit geleistet wurde, fehlen nun die stabilen Strukturen, um diese Arbeit fortzusetzen und die zarten Fortschritte in verbindliche Formen zu bringen. Eine weitere Herausforderung, betrifft die Dörfer, die sich von der Stadt abgehängt fühlen. Die Konzentration von Ressourcen und Aufmerksamkeit auf die Stadt hat dazu geführt, dass die Bedürfnisse und Anliegen der Dörfer oft vernachlässigt werden. Dies verstärkt das Gefühl der Entfremdung und des Ungleichgewichts innerhalb der gesamten Stadt.
Projektgebiet
Beschreibung
Fläche: 90,85 km², Einwohner: Bad Gandersheim-Kernstadt 6.375 mit ihren 15 Dörfern: Harriehausen 670, Wrescherode 565, Heckenbeck 497, Altgandersheim 428, Dankelsheim 300, Ackenhausen 246, Dannhausen 244, Seboldshausen 222, Gehrenrode 199, Gremsheim 174, Wolperode 158, Hachenhausen 150, Ellierode 145, Helmscherode 139, Clus-Brunshausen 101
Einwohnerzahl
10613
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt).
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, der darauf abzielt, die Lebensqualität in einem bestimmten Gemeinwesen durch aktive Einbeziehung der Bewohner zu verbessern. Dies geschieht durch die Stärkung lokaler Strukturen, Förderung von Selbsthilfe und Eigenverantwortung sowie Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren vor Ort. Wir setzen auf eine partizipative Herangehensweise, die es den Bewohnern ermöglicht, ihre Bedürfnisse, Anliegen und Ideen einzubringen und aktiv an Entscheidungen teilzuhaben. Dabei spielen lokale Ressourcen und Potenziale eine wichtige Rolle, die durch die Gemeinschaft selbst identifiziert und genutzt werden. Unser Projekt fördert den Aufbau und die Pflege von Netzwerken innerhalb des Gemeinwesens, um den Informationsaustausch zu erleichtern, gemeinsame Interessen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Durch die Schaffung von Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit streben wir eine nachhaltige Stärkung der Gemeinschaft an. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Unterstützung von benachteiligten oder marginalisierten Gruppen, um ihre Teilhabe am Gemeinwesen zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Wir setzen uns für eine inklusive Gemeinwesenarbeit ein, die die Vielfalt und unterschiedlichen Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Dialog- bzw. Zielgruppen erreicht und aktiviert wurden.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen ihrer Stadt und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit Stadt und Stadtmarketing
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht, Angebotslücken werden geschlossen.
Vorhandene Strukturen
Der Folgeantrag für die Gemeinwesenarbeit in Bad Gandersheim ist unerlässlich, um die bisherigen Erfolge zu festigen und die aufgebauten Strukturen zu sichern. Der kürzliche Trägerwechsel und der Verlust etablierter Einrichtungen stellen bedeutende Herausforderungen dar. Ziel ist es, das Wir-Gefühl innerhalb der Gemeinschaft zu stärken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Aktivierung neuer Bewohnergruppen und die Stärkung des Netzwerks soll eine lebendige und inklusive Gemeinschaft geschaffen werden. Der Folgeantrag zielt darauf ab, langfristige Strukturen zu etablieren und die Gemeinwesenarbeit als unverzichtbares Konzept zu verankern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BürgerGesundheitsPark
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsvorsteher*innen der 15 Dörfer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfmoderator*innen in den Dörfern Gehrenrode, Wolperode, Seboldshausen, Heckenbeck, Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Glaubenszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beauftragte für ein barrierefreies Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis barrierefrei Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAfFplus – Teilhabe und Arbeit für Familien / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheime
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausarzt-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FairBleib Südniedersachsen-Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Nds. im LK Northeim (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Leine-Solling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Depression
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus Northeim / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Gandersheimer Domfestspiele
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KuK – Verein für Kultur und Kommunikation e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstkreis Kloster Brunshausen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat und Geschichtsverein Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museumsfreunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweizer-Familienwerk Lebensraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e. V. - Entwicklungsräume für Kommunikation, Kultur und Zusammenleben in Bad Gandersheim, Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kino-Verein Gandeon e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketinggesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU Harzvorland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tierschutz Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oasengarten - Gemeinschaftsgarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Northeim e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesangsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergemeinschaft Dannhausen Bürgergemeinschaft Ellierode Bürgergemeinschaft Gehrenrode Bürgergemeinschaft Hachenhausen Bürgergemeinschaft Heckenbeck Bürgergemeinschaft Seboldshausen e. V. Bürgerverein Helmscherode Dorfgemeinschaft Wrescherode e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die nachhaltige Finanzierung der GWA in GAN ist gegenwärtig ungewiss, bedingt durch Herausforderungen wie die mögliche Wiederholung der Bürgermeisterwahl und die Insolvenz der Trägergesellschaft der Landesgartenschau, an der die Stadt beteiligt ist. Trotz dieser Umstände planen wir folgende Schritte, um GWA nachhaltig in die kommunalen Strukturen einzubinden: Partnerschaften aufbauen, Kooperationsvereinbarungen entwickeln, in kommunale Planungsprozesse einbinden, Finanzierung diversifizieren.
Galerie
20231007 180606
20231101 143038
img 20230621 133910
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehr Miteinander! Mehr Füreinander!

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Mehr Miteinander! Mehr Füreinander!
Projektbeschreibung
In den letzten Förderperioden wurde das Begegnungszentrum in Neumünden aufgebaut, Befragungen bei Anwohnern durchgeführt und Veranstaltungen angepasst. Auch das Sozialcafé Plauderstube ist nun regelmäßig geöffnet. Da sich die Annahme von GWA, Treffpunkten und Veranstaltungen als schwierig und holprig darstellte, ist es unser wichtigstes Ziel, sich den Menschen in Neumünden aktiv anzunähern und Hemmschwellen abzubauen. Durch das Schaffen weiterer Kontaktpunkte, aufsuchende Arbeit und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit möchten wir das Vertrauen der Bürger und den Wunsch, selbst aktiv zu werden, ermöglichen. Anschließend kann die in den folgenden Jahren im Zentrum stehende Verstetigung, Neuausrichtung und Ausweitung der GWA umgesetzt werden. Es sollen nicht nur die Bedarfe der Bürger neu eruiert werden, auch das nachhaltige Bestehen und Fortführen der bisherigen Projekte soll gesichert sein, unter anderem durch eine Koordinationsstelle für Engagement in verschiedenen Bereichen und Umfang, die sich nicht nur auf Neumünden beschränkt. In bisherigen Umfragen hatten sich einige Wünsche und Probleme der Anwohner Neumündens herausgestellt, die sich nach Gesprächen mit Akteuren der Sozialraumkonferenz auch in anderen Stadtteilen bestätigten. Aus diesem Grund wird die bessere Zusammenarbeit der Akteure und einfachere Vernetzung untereinander angestrebt. Auch für Bürger ganz Hann. Mündens soll die übersichtliche Darstellung von Angeboten und Akteuren durch eine einzige App/Web sichtbar werden. Am Ende sehen sich Bürger nicht nur gut informiert, sondern können darüber hinaus selbst aktiv werden und sich digital verbinden. Das Bürgernetzwerk soll auch in Neumünden gezielt gefördert werden, denn es besteht der Bedarf an Nachbarschaftlichkeit (Austausch, Gespräche, gegenseitige Unterstützung…) aufgrund eines hohen Anteils an Senioren und allein lebenden Menschen. Die Gemeinschaft in Neumünden benötigt demnach nicht nur Treffpunkte und Anlaufstellen, sondern auch die Möglichkeiten der Selbstorganisation von einfachen Mitfahrgelegenheiten über Nachbarschaftshilfe, Patenschaften bis hin zu Schulungen von Digitallotsen und Dorfmoderatoren. Wünschenswert wäre am Ende nicht nur die Verstetigung der GWA und die Handlungsfähigkeit der Bürger durch Handwerkszeug und gemeinschaftsfördernde Projekte wie Stadtteilpark, Straßenfeste, Anwohnerversammlungen, sondern ebenso eine starke Nachbarschaft und eine sich herauskristallisierende Stadtteilkultur Neumündens.
Ausgangslage
Die Hauptzielgruppe im Projektgebiet sind Senioren ab 60 Jahren, die fast ein Drittel der Bewohner Neumündens ausmacht (anwachsend). Diese wünschen sich feste Ansprechpersonen für ihre Anliegen und dauerhafte Unterstützung auch im Engagement. Die Bewohner fühlen sich nicht ausreichend über sozialkulturelle Angebote aus ihrem Sozialraum informiert. Zudem beschränken sie ihren Sozialraum nicht auf Neumünden, sondern sehen sich insbesondere mit der Innenstadt, aber auch ganz Hann. Münden verbunden. Viele Bewohner fühlen sich einsam, gleichzeitig fällt es ihnen schwer, ihre Behausung zu verlassen. Auch die eingeschränkte Mobilität spielt hier eine Rolle sowie die Berglage des Stadtteils. In der aufsuchenden Arbeit wurde klar, dass weder die GWA noch das Begegnungszentrum unter den Bewohnern Neumündens ein klarer Begriff sind. Da die Vernetzung und Erreichbarkeit der Bewohner sich bereits langjährig als schwierig erweisen, will die GWA besonders an diesen Schwerpunkten mit neuen Ansätzen arbeiten. Trotz Vernetzungen der GWA mit diversen sozialen Akteuren geht ein Konkurrenzdenken von unterschiedlichen Institutionen und Akteuren aus, was den Informationsfluss unter den Akteuren aber auch den Bewohnern gegenüber erschwert. Die Senioren wünschen sich zudem mehr Kontakt zu den Bewohnern aus dem Haus der Nationen, welches bisher nur punktuell gelungen ist. Die Integration ist hier demnach noch nicht abgeschlossen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden, Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt, stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reihnhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am oberen Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht weiter unten an der Wilhelmshäuser Straße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern und leerstehenden Fabrikgebäuden.
Einwohnerzahl
2565
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
neumuenden.png (167.5 KB)
neumuenden3.jpg (15.03 KB)
GWA/QM-Ansatz
Mit der GWA in Neumünden wird hauptsächlich der Ansatz verfolgt, die immateriellen und infrastrukturellen Bedingungen zu verbessern. Der Hauptfokus liegt auf der Förderung der Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, sowie im Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Dabei wird immer von den Interessen und Bedarfen der Bewohner ausgegangen. Im Stadtteil vorhandene Ressourcen und Stärken der Anwohner werden erkannt und genutzt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die GWA steht im ständigen Kontakt mit den Menschen und hilft ihnen bei der Umsetzung und Gestaltung ihrer Ideen und Wünsche.
Beschreibung
Die Menschen arbeiten operativ an selbstgewählten Themen mithilfe der Nachbarschaftsversammlungen. Die Parkanlage wird selbstständig weiter bearbeitet.
Beschreibung
Ideen und Veranstaltungen können innerhalb kürzester Zeit kommuniziert und umgesetzt werden und werden von einer Vielzahl von Menschen angenommen.
Beschreibung
Ein Netzwerk aus Nachbarschaftshilfen ist entstanden, Nachbarschaftsversammlungen finden regelmäßig in der Plauderstube statt, wo sich die Menschen gerne begegnen, die Menschen fühlen sich informiert und als Teil einer Gemeinschaft.
Vorhandene Strukturen
In der ersten Förderperiode wurde im Stadtteil Neumünden das Begegnungszentrum eingerichtet in dem seither Veranstaltungen aller Art stattfinden. In der zweiten Förderperiode wurde das Sozialcafé die Plauderstube geschaffen, welches zusätzlich Raum für niedrigschwellige Begegnungen bietet. Beide Räume sowie die darin stattfindenden Veranstaltungen werden von den GWA-Mitarbeiterinnen begleitet. Die GWA ist zudem über Facebook digital und durch einen analogen Newsletter sowie regelmäßigen Plakaten und Handzettel auch für alle ohne Internetzugang sichtbar. Die GWA ist mit anderen sozialen Akteuren aus dem Stadtteil und der gesamten Stadt über ein Fachgremium für Soziale Arbeit und über das Sozialraumtreffen vernetzt. Etablierung des Stadtteilfestes.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelisch reformierte Gemeinde, ev. luth. Stadtkirchengemeinde, Gemeinde St. Blasius, Gemeinde St. Elisabeth, Neuapostolische Kirche, Evangelische Freikirche, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Göttingen-Land, DRK, DLRG, ASJ, GAB, AWO Kreisverband Göttingen, Jugendhilfe Münden, Bürgertreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulant betreutes Wohnen, Ambulante Hilfe für Wohnungslose, ASB, AWO, Migrationsberatung, Behindertenbeauftragter, Beratunngsstelle ALPHA, Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen, Bürgerstiftunng Stationäres Hospiz Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie in Münden, Allgemeine soziale Beratung, DRK, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Familienunterstützender Dienst, Frauenhaus Göttingen, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
pro-activ-center, Schuldenstopper, Sozialverband Deutschland, Sozialverband VdK, Teilhabe für Arbeit und Familien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AITEF und CALE, Albert Schweitzer Familienwerk, Alfred-Hesse-Stiftung für Freunde und Förderer, Alter-Herren-Verband, ASJ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Balettverein Münden, Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde Münden, Brieftaubenverein, Bürgerinitiative, Bürgertreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Campingfreunde Südniedersachsen, Carlotta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Amateur Radion Club, Deutscher Gewerkschaftsbund, Die Spielbühne, Doktor-Eisenbart-Spiele, Drei-Flüsse-Theater, Drum&Bugle Corps Red Stars
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ELVITA, Erinnerung und Mahnung, Erlebnisregion Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Gimte, FC Werder Münden, Fischereigenossenschaft, Förderkreis der Eltern und Freunde des Pfadfinderbundes Großer Jäger, Förderverein Göttigner Werkstätten, Förderverein Mündener Altstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein zum Erhalt und zur Wiederherstellung der historischen Freilichtbühne am Kattenbühl, Freimaurerloge Pythagoras zu den drei Strömen, Freundeskreis des Festivals DKKD, Förderverein der Schule am Botanischen Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geflügelzuchtverein, Gemeinnütziger Bauverein, Geschichte in Miniaturen, Gustav-Eberlein-Forschung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hann. Münden Türkgücü, Haus und Grund Münden, Heimat und Geschichtsverein Sydekum zu Münden, Hochseesegler-Vereinigung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Bund, International Police Association
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jägerschaft Münden, Jugend-Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde, Jugendrotkreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kameradschaft Deutscher Pioniere, Kirmesverein, Kleingartenverein am Hochbad, Kleinkaliber Schützenverein, Kneipp-Verein, Kolpinghaus, Konzertchor und Kammerorchester St. Blasius, Kreisschützenverband Münden, Kreissportbund Göttingen, Kulturcafé Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Oberweser, Lionsclub Münden, Lohnsteuerhilfeverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Marine-Kameradschaft von 1926, Mitmachzirkus im Kneippverein, Modellbauclub Münden, Motorrad Freunde, Mündener Chrorvereinigung von 1898, Mündener Gilde, Mündener Kanu-Club, Mündener Ruderverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Schachclub, Mündener Schützenverein von 1823, Mündener Sportverein von 1918, Mündener Tennis-Club, Mütter- und Familienzentrum, MultiKulti Treff Jugoslawien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturpark Münden, Naturschutzbund Deutschland Gruppe Altkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeisportverein, Pro Tourist Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
RC Car Team Münden, Reitsprtverein Münden, Rettungshundestaffel ASB, Rock for Tolerance, RSC Free Wheel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sängerkreis Fulda-Werra-Weser, Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, Segel- und Wassersportverein Schweriner Aussensee, SVMR Schwimmverein Münden, SoVD, Spendenparlament, Sportschützenverein Hermannshagen, Schützenverein Volkmarshausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Schedetal Volkmarshausen, Stadtführergilde Münden, Stadtjugendring Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
THW, TM Concordia, Trägerkreis St. Aegidien Kirche, Turngemeinde Münden, Tuspo Weser Gimte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmerfrauen im Handwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verband christlicher Pfadfinderinnen, Verein der Fischfreunde zu den drei Strömen, Verein für Städtepartnerschaften und internationale Begegnungen, Verein zur Erforschung der Geschichte, Verkehrswacht Münden, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wasserski- und Motorbootclub, Werratal-Verein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst, KunstNetz, Mündener Kulturring, Mündener KunstNetz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des LK, Fachbereich Jugend, Fachbereich Soziales, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister der Stadt Hann. Münden, Bereich Stadtentwicklung, Stadtverwaltung, Klimaschutzbeauftragter, Sanierungsmanagerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen in Hann. Münden, Grundschule Neumünden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Münden, CDU Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden, Grüne Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitiative ein.münden, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Website, Instagram, verschiedene Newsletter im Gebiet Münden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet.
Galerie
gemeinwesenarbeiterinnen
hdn hauptseite
hdn begeze eingang
gwa plauderstube
gwa veranstaltung 2
gwa veranstaltung
gwa stadtteilfest 1
gwa stadtteilfest 2
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Würfelgleis

Ansprechpartner
Johannes Knittel
Funktion Jugendreferent/ Sozialarbeiter
Brettspielcafé
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaft ist vor allem durch Unterschiede gekennzeichnet. Zum einen finden sich besser betuchte Straßen hier mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 PKWs vor der Tür. Dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Häuser, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher, als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter. Mitten durch das Gebiet verläuft das Braunschweiger Ringgleis, eine alte Bahntrasse umgebaut zum Fuß- und Fahrradweg. Hier sehen die Menschen einander, aber es gibt wenig Treffpunkte in unserer Nachbarschaft wo sich die unterschiedlichen Menschen begegnen. In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Menschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf und wir saßen nicht nebeneinander im Schweigen oder auf der Suche nach Gesprächsthemen. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen a) kommen und b) integriert werden. Auch bei sprachlichen Barrieren war das kennenlernen leichter, wenn einfache Spiele eine komplexen Regelerklärung umgehen. So ist unsere Idee fürs GWA Projekt entstanden. Brettspiele stiften pädagogischen Wert, schaffen ein gemeinsames Erlebnis und machen einfach viel Freude! Beim Gewinnen und Verlieren kommen sämtliche Emotionen hoch. Man lernt sich und andere kennen und zwar egal ob in der Erstbegegnung oder Jahrzehnte lange Nachbarn und Freunde. Kommstruktur: Mit dem Projekt Würfelgleis, einem Brettspielcafé, wollen wir es in der Kommstruktur ermöglichen, niedrigschwellig in Kontakt miteinander zu kommen. Einen attraktiven „dritten Ort“, an dem Menschen sich mit ihrem Stadtteil identifizieren können. Ein Ort der Begegnung und des Austausches, an dem Herausforderungen und Nöte angesprochen werden können. Gehstruktur: Aufsuchend sollen Menschen befragt werden zu ihren Herausforderungen, Netzwerke gebildet werden und die Methode des Spielens anderen Akteuren vorgestellt. Zukunftsperspektive: Zukunftsorientiert sollen Menschen bestärkt werden sich mit ihren Stärken einzubringen, in 1 zu 1 Hilfen aktiv zu werden, als Projekt können wir Netzwerkressourcen vermitteln und im Kontakt mit kommunaler Politik und weiteren Akteuren die Nachbarschaft mitgestalten.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Wir befinden uns in Braunschweig direkt neben dem Ringgleis, in einer kleinen Scheune. Zum einen findet sich hier ein gut betuchtes Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 Pkws vor der Tür und dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Gebiete, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter. Kurzum wir befinden uns an einem sozialen Bruch. Eine Nahtstelle bildet das Ringgleis. Auf dem Ringgleis begegnet man dem Querschnitt: Studierende, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Wohlhabenden, die mit Kopfhörern das Ringgleis als Joggingstrecke nutzen und denen, die gefühlt auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis gelandet sind. Immer wieder trifft man dieselben Jugendlichen - einen Bruchteil der Anwohnenden - auf den Jugendplätzen. Kontakt zwischen einsamen Rentner*innen und ihnen gibt es wenig, obwohl beide Gruppen ständig auf dem Ringgleis unterwegs sind. Gesamtgesellschaftlich ist die Vereinsamung ein Thema: Sie macht keine Grenzen vor unterschiedlichen Milieus oder ethnischen Hintergründen. In unserem Gebiet gibt es viele 1 Personenhaushalte und wenig öffentliche Orte oder Räume, die zur Begegnung einladen oder zur Verfügung stehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Kern Altpetritor
Beschreibung
Das Nachbarschaftliche Gebiet erstreckt sich von der Kreuzstraße bis zur Cellerstraße und wird wiederum begrenzt von der Autobahn bzw. dem Klinikum einerseits und der Goslarschen Straße andererseits.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Stadtforschung Mai.23
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb des Quartiers gibt es eine starke Abweichung bei den Prozentzahlen von ausländischen Bewohner*innen (von 14,5% bis 24,3%). Beides liegt dennoch höher als der Durchschnitt der Stadt. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 0-16 Jahren für Kinder angegeben. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 16-20 Jahren für Jugendliche/junge Erwachsene angegeben. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf Dabei ist besonders zu beachten, dass ab 60 Jahren mit steigenden Alter zunehmend die Hälfte der Menschen ledig, geschieden oder verwitwet sind. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gehstruktur: Das Projekt Würfelgleis macht sich zum einen auf den Weg die Menschen und Akteure in der Nachbarschaft kennenzulernen. Im Gespräch und aufsuchender Befragung soll die Nachbarschaft spezifisch kennengelernt werden und die Nöte wahrgenommen. Mit unserem Tool, dem Spielen, wird eine gute Methode der Gemeinschaftsbildung warhgenommen und zur Verfügung gestellt, die ein Akzent entgegen der Einsamkeit setzen kann. Kommstruktur: Mit einem attraktiven Spielecafé findet die Nachbarschaft einen inspirierenden Ort, mit dem sie sich gerne identifiziert. Die Haupt- und ehrenatmlichen Mitarbeitenden laden ein zu Gesprächen, hören zu und bilden Communitys. Durch das niedrigschwellige Angebot wird Begegnung ermöglicht, Gemeinschaft erlebt und Nöte können mitgeteilt werden. Zukunftsorientierung: Unterschiedliche Menschen der Nachbarschaft lernen einander kennen. In der Selbstaktivierung und Stärkung der Besuchenden werden 1zu1 Hilfen möglich. Durch geknüpfte Netzwerke können ergänzend zu den 1zu1 Hilfen Vernetzungen geschehen und Beratungs- und Hilfsangebote vermittelt werden. Das Spielen nimmt dabei in allen Ebenen eine zentrale Rolle ein. In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Mneschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen kommen und integriert werden. So ist Idee GWA Projekts entstanden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich in aufsuchenden Befragungen und Parizipationsprozessen (z.b. Foren) beteiligen
Beschreibung
a)1zu1 Hilfen aktiv gestaltet werden b) Menschen sich im Projekt einbringen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Café BRUNS vom Verein BRUNS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Netzwerk Nächstenliebe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diesterweg Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oswald-Berkhan-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlerverein Altpetritor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Tafel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffmann von Fallersleben Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist im laufe des Projekts eine Vernetzung im Stadtteil und zur kommunalen Politik zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Vernetzung werden wir eine kommunale Beteiligung an einer langfristigen Finanzierung ansprechen. Möglicherweise kann ein Wirtschaftsteil aufgebaut werden der das Projekt langfristig, anteilig mitfinanzieren kann.
Galerie
p1120680
p1120697
p1120698
p1120705
Videos
p1120695.mp4 (21.76 MB)
p1120699.mp4 (18.55 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

papenburg.art

Ansprechpartner
Udo Löbbers
Funktion Vorstand papenburg.art e.V. i.G.
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben. Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte. Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien. papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren. Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt. Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung. Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen. Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt. Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um. papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
Galerie
20240311 karte innenstadt cima foerderantrag papenburg

Aufbau der Gemeinwesenarbeit in WHV

Ansprechpartner
Alexander Witton
Funktion Trägerchef
Gemeinsam- statt einsam
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit der Förderrichtlinie die Probleme des Demografiewandels, der Vereinsamung, sowie der hohen Fluktuation durch Zu- und Wegzüge im Quartier Neuende, Schaar und Aldenburg entgegenzuwirken. Die GWA stellt eine erforderliche Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Quartiersmanager*in und eine weitere koordiniert das Büro im Quartier. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Quartiers werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht und der Vereinsamung entgegengewirkt werden, so dass die Bürger vor Ort selbstwirksam agieren können und gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird. Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Eine verbindliche Kommunikationsplattform wird nutzbar gemacht. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Quartierbüro eine gute Basis. Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro sowie für einige Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet liegt im Westen d. Stadt Wilhelmshavens. Es zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil von alleinlebenden Menschen über 65 Jahren aus. Darüber hinaus ist d.Stadtteil von einem hohen Anteil (internationale) Studenten u. Menschen mit Migrationsbiografie geprägt. Im Quartier liegt ein kleines Nahversorgungszentrum. Als öffentliche Treffpunkte gibt es lediglich kleine Spielplätze. D. Vereinsstruktur ist kaum ausgeprägt. Lediglich zwei Bürgervereine sind hier verortet, die wegen Mitgliederschwund aufgrund von Überalterung und mangelnder Beteiligung von ihrer Existenz bedroht sind. D. StudentInnen haben außerhalb der FH keine Möglichkeit sich sozial anzubinden. Durch Sterben der älteren Menschen, sowie Zu- u. Wegzug der StudentInnen und Geflüchteten entsteht eine hohe Fluktuation. Das FZ ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter. Die Problemlagen der Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete ohne Kinder sind bekannt, können aber durch das FZ nicht abgedeckt werden u. weitere Angebote i.Q. bestehen nicht. Aus den o.g. Gründen entsteht eine anonyme Lebensweise und fehlende Identifikation mit dem Quartier. Die soziale Teilhabe und das Gemeinschaftsempfinden ist nicht zuletzt durch die Coronapandemie sowie steigender Lebenshaltungskosten stark eingeschränkt. Verunsicherung u. Vereinsamung nehmen zu. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt wird diesen Herausforderungen entgegengewirkt. Menschen werden vernetzt u. eine tragfähige Kommunikationsplattform geschaffen. Die BewohnerInnen des Quartiers werden ermutigt u. befähigt, gemeinsam für bessere Bedingungen zu sorgen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven mit Schaar, Neuende und Aldenburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Westen der Stadt Wilhelmshaven und bezieht sich auf die Stadtteile Schaar, Neuende und Aldenburg,
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtteilprofile 2023 _ Wilhelmshaven Statistik
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
bezogen auf den Stadtteil Aldenburg Stadtteilprofile2023 WHV-Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV-Statstik
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg (46.97 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch eine starke Bürgerbeteiligung stehen die Interessen der BürgerInnen im Fokus des Projekts. Kontakte und Plattformeinträge werden gezählt. Dies sollen im Laufe des Projektes deutlich erhöht werden.
Beschreibung
Durch die Festlegung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform ist ein Austausch aller BürgerInnen im Quartier gewährleistet. Empowerment der Zielgruppe ist messbar durch Anzahl der Veranstaltungen, die auf Initiative/Mitwirkun der Zielgruppen entstehen.
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier nutzen ihr Knowhow und vernetzen sich untereinander, so dass alle BürgerInnen "mitgenommen" werden. Anzahl der Gremien, Netzwerke und Interessgemeinschaften können erhoben werden. Hier soll eine deutliche Steigerung erzielt werden
Beschreibung
Die BürgerInnen werden selbst aktiv, äußern ihre Belange und erleben dadurch soziale Teilhabe. Das Familienzentrum dient als ständiges Angebot im Sozialraum.
Beschreibung
Die Kommunikationplattform fördert die Vernetzung der BürgerInnen untereinander, Interessen werden sichtbar und ein Gemeinschaftsgefühl durch Interessenbündelung entsteht. Anzahl der Veranstaltungen sowie TeilnehmerInnen werden gezählt.
Beschreibung
Eine Kommunikationsplattform soll angeboten werden und den Austausch erleichtern. Hier kann die Anzahl an Mitgliedern und die Aktivitäten anhand der Einträge gemessen werden.
Beschreibung
Durch Lobbyarbeit der GemeinwesenmangerIn erkennt die Politik den Mehrwert der Gemeinwesenarbeit und verstetigt die Aufgabe in das kommunale Portfolio. Anzahl der Teilnahme an politischen Gremien und AG's wird erhoben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Strandläufer (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Muschelbank (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kindergarten Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnunsgbaugesellschaft LEG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelmshavener Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Jade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorgungszentrum Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jadehochschule mit Studentenwohnheimen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Aldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Stadtparkkolonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV, SV Concordia mit Angeboten in der benachbarten Sporthalle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und bildet neben dem FZ zwei Standbeine der GWA. Es gibt verschiedene Ideen, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch Einsparpotential und fördert eigenverantw. die Weiterführung. Durch die starke Bürgerbeteiligung und die Nutzung der Kommunikationsplattform wird das Projekt ein Selbstläufer. BürgerInnen sind vernetzt und engagierte BürgerInnen werden ehrenamtlich aktiv.
Zustimmung Veröffentlichung
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