Mitmach Gesellschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Felix Weber
| Funktion | Hausleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam mehr erreichen
Projektbeschreibung
Wir im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Zeven sind seit 2008 in der Gemeinwesenarbeit in Zeven aktiv. Inzwischen sin wir zu einem Sozialenzentrum für die Samtgemeinde angewachsen. Über Jahre haben wir es geschafft, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Altersgruppen und Vermögenslagen zusammenzubringen und mit Ihnen gemeinsam zu wachsen.
Die Menschen in Zeven wissen, dass sie mit jeglichen Herausforderungen in ihrem Leben auf uns zu kommen können, dass ihn bei uns im Haus geholfen wird oder aber wir in unserem Netzwerk in Zeven Organisationen oder Personen kennen, die ihnen weiterhelfen können.
Unsere Angebotsvielfalt entsteht durch die Herausforderungen und Wünsche unserer Besucher*innen. Über die Jahre haben wir dadurch unser Angebot stetig erweitert und auch vereinzelt Angebot die nicht mehr ausreichend frequentiert waren aus dem Angebotsportfolie entfernt. Besonders während und nach der Coronakrise standen viele Angebote auf dem Prüfstand und es gibt eine ungebrochen, hohe Nachfrage nach neuen Angeboten, die Aufgrund schwindender finanzieller Ressourcen durch die Infaltion und gestiegenen Personalkosten derzeit nicht zu realisieren sind oder nur in reduzierter Häufigkeit möglich sind.
Der Hauptschwerpunkt soll auf der Etablierung eines besseren Ehrenamtsmanagement liegen, sodass die Angebote aus einer Hauptamtlichenbetreuung im bestenfall in eine ehrenamtliche wandern. Hierbei möchten wir zum zuverlässigen Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg werden, im Thema Freiwilligengewinnung und Freiwilligenmanagement. Diese Strukturen sind teilweise vorhanden, aber auf Grund fehlender Zeit nicht ausreichend erarbeitet. Dies wollen wir ändern, wir wollen unser Freiwilligenmanagement (Onboarding, Rechte,Pflichten, Chancen und Profil) verbessern. Unsere Ehrenamtliche sollen über vorhandene Fortbildungsstrukturen inhouse aber besonders über Landes- und Landkreisprojekte geschult und gestärkt werde. Dies hat einen Synergieeffekt auf die Stadt Zeven, die Samtgemeinde und alle Vereine im Umkreis, da wir häufig eine Erstanlaufstelle für Freiwillige sind, da wir als großer Wohlfahrtsverband DRK Deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen haben und in den Köpfen der Menschen eine Marke sind und weil wir über unser Familienzentrum einen frühen Zugriff auf Eltern haben. Unsere Aufgabe ist es diese Eltern gut auszubilden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sodass Sie, wenn ihre Kinder aus unseren Strukturen raus wachsen, bei Partner*innen weiter aktiv sind.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Zeven, sowie die Samtgemeinde hat einige größere Industrieunternehmen, die zum Teil weltweit agieren in ihrem Umkreis, dadurch ist auf den ersten Blick die Finanzielle Lage für viele Bewohnerinnen gut. Leider gilt das inzwischen und stetig steigend nicht mehr für alle, besonders in direkter Nähe zu unserem Haus ist die Finanzielle Lage vieler Bewohnerinnen prekär. Diese prekäre Situation führt häufig zu Isolation und Schamgefühl bei den Menschen. Es ist eine stetige Herausforderung den Menschen einen Zufluchtsort aus dieser Situation zu bieten. Dies versuchen wir durch unsere Angebote zu leisten.
Die stetig veränderte Krisenlage erfordert ein immer größeres Problembewusst sein in unsere Arbeit und die Erweiterung unsere Angebote. Dies ist aus den vorhandenen Struktruen des Hauptamtes nicht umsetzbar, sodass die Erweiterung der Ehrenamtsstruktur alterniativlos und somit zwingend erforderlich ist.
Wir sind sehr aktiv im Netzwerk der Frühen Hilfen des Landkreises Rotenburg für Kinder von 0-6 Jahren und sind auch Gastgeber der Netzwerktreffen, darüber hinaus ist der Landkreis mit 3 verschiedenen Stellen bei uns im Haus angesiedelt und ist mehrmals in der Woche zu Besprechungen im Haus, sodass wir ein kurzen Dienstweg haben. Weitere Kooperationspartner*innen sind DRK interne Projekte: Essen auf Räder, Kleidershop, DRK Ortsverein, Familien unterstützender Dienst. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Rentenberatung Stade. Wir beteiligen uns an Projekten des Kinder- und Jugendbüros, des Kinder und Jugendzentrums, diversen Veranstaltungen im Stadtpark und der Fußgängerzone. Zusätzlich kooperieren wir mit der Stadtbücherei Zeven.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Zeven - Nord
Beschreibung
Nördlich der Bahnstrecke
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://www.zeven.de/Seiten/Zahlen-Daten-Fakten.html?
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um ein Schätzung.
Die Mieten in der direkten Umgebung unsere Hauses sind sehr günstig, sodass hier in der Regel Menschen mit sehr geringen Einkommen und am häufigsten Menschen mit Sozialhilfe wohnen. Besonders Menschen mit Fluchterfahrung finden häufig nur hier Wohnungen und sind qua Gesetz Arbeitslos. Die stetig steigenden Lebensunterhaltkosten machen Unterstützungs- und Beratungsangebote immer wichtiger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zeven_nord.png
(419.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir sind hier in Zeven sowohl in unserem Quartier, als auch in der Gemeinwesenarbeit ein angesehener Partner der Stadt und der Samtgemeinde. Wir verstehen uns als sozialer Begegnungsort für alle Menschen in Zeven und Umgebung, wodurch die Gemeinwesenarbeit eher treffend ist. Zu mal wir durch den Fahrdienst auch Menschen von deutlich außerhalb unsere Quartiers in unsere täglichen Arbeit abholen.
Darüber hinaus wollen wir mit unsere Arbeit die gesamt Stadt + Samtgemeinde Zeven weiter infizieren und den Menschen eine Anlaufstelle bieten für Beratung, Gemeinschaft, Austausch und einen Ort an dem ich mich einbrignen kann und erlebtes weitergeben kann und gleichzeitg neues erlernen kann. Hierbei gestalten wir unser Angebot an den Interessen der Menschen. In unseren Angeboten und Beratungen fördern wir die Selbstorganisation und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfinden unsere Standort und unser Gebäude als große Stärke, die direkte Nähe zum "sozialen Brennpunkte", sowie zu einem in 2005 erschlossenen Neubaugebiet erlaubt uns ein Miteinander Themen- und Ebenenübergreifend. Besonders die Netzwerkarbeit in Zeven ist uns ein Anliegen. Wir agieren in vielen Netzwerken als Ausrichter oder als stetige Vertreter*in um gemeinsam den sozial Raum zu gestalten und zu verbessern.
Mit diesem Projekt möchten wir die vorhanden Strukturen nachhaltig um eine verbesserte Ehrenamtsstruktur für das Gesamte Netzwerk verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sich signifikant erhöht hat. Die Strukturen und Events für Ehrenamtlich verbessert wurden
Kriterium
Beschreibung
Unser Ntzwerkpartner von positiven Entwicklungen in ihrer Arbeit mit ehrenamtlichen erzählen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Derzeit sind für diese Arbeit 4 Kolleg*innen mit verschiedensten Stundenanteilen und Aufgaben zuständig. In unserem Haus sind derzeit über 70 Ehrenamtliche in verschiedensten Aufgaben und Einsatzbereichen aktiv. Dabei unterscheiden wir zwischen wöchentlichen, monatlichen und Sonderevent Ehrenamtlichen, die alle wichtig sind für unsere Arbeit. 2x jährlich laden wir alle Ehrenamtlichen ein, um Sie über unsere Arbeit, neue Angebote und Projekte zu informieren. An diesen Veranstaltungen geben wir auch wichtige Gesetzesänderungen für unsere/ihrer Arbeit bekannt oder informieren zu wichtigen Themen und wie wir damit umgehen (Kinderschutz, Drogenkonsum, etc.) Diese Strukturen sind bewährt, müssten aber dringend ausgebaut werden.
Hierbei wollen wir durch veränderte Strukturen und durch klare Abläufe eine nachhaltig veränderten Umgang mit Ehrenamtlichen implementieren. Hierzu wollen wir die drei Projektjahre nutzen, den wenn diese Strukturen geschaffen sind, ein Arbeiten in diesen eine deutliche Verbesserung der IST Situation fürs Haus, fürs Quartier und das gesamte Netzwerk darstellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg - Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BNW Bildungswerk Niedersäschischer Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Bremervörde- Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe - Frühe Förderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten in den 3 Förderjahren die Ehrenamtsstrukturen in unserem Haus auf eine neue Stufe heben und Strukturen schaffen die Nachhaltig erhalten bleiben und hauptamtliches Personal entlasten und vor allem die Besucher des Haus dazumotivieren sich ehrenamtlich einzubringen. Hierfür bgenötigt es die in den Zielen beschriebene Maßnahmen. Die Zukunftsfinanzierung beruht auf dem Erhalt der 25 h für die Projektleitung. Dies würden wir bei Erfolg des Projekts aus Eigenmitteln finanzieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Naturerfahrungsraum im Wäldchen | Donauviertel, Weststadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sandra Singh
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-01-08 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Bunter Ring - Vernetzte, nachhaltige Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Westliches Ringgebiet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martin Stützer
| Funktion | Einrichtungsleitung der Migrationsberatung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bunter Ring - Vernetzte, nachhaltige Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Westliches Ringgebiet
Projektbeschreibung
Im Braunschweiger Quartier „Westliches Ringgebiet“ soll eine vernetzte Gemeinwesenarbeit mit Schwerpunkten auf Nachhaltigkeit, Ökologie, Integration sowie demographischen Wandel initiiert werden. Demokratische u. gesellschaftliche Teilhabe sowie wechselseitige Toleranz der heterogenen Bewohner*innenschaft sollen gefördert werden. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und Integration, seit Februar 2022 auch von ukrainischen Kriegsvertriebenen, berühren alle Bereiche des Gemeinwesens. Es sollen integrative Handlungsansätze entwickelt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Stadtteilentwicklung verknüpfen. Keimzelle der Bemühungen ist der "Garten ohne Grenzen für ältere Menschen aus aller Welt" - ein örtliches, nicht auskömmlich finanziertes Gemeinschaftsprojekt. Der Stadtteil zeichnet sich durch Nachbarschaften mit kultureller Vielfalt und langjährige Bemühungen um die Gestaltung der sozialen und städtebaulichen Infrastruktur im Rahmen des Quartiersmanagements aus. Wir möchten einen neuen ökologischen Aspekt zur nachhaltigen Entwicklung des Quartiers implementieren.
Mithilfe einer anfänglichen Explorationsphase soll in Einbeziehung des Quartiersmanagements evaluiert werden, inwiefern eine Unterversorgung der Gemeinwesenarbeit besteht.
Dabei stehen Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten, Beratungsangebote sowie Lern- u. Freizeitangebote in einer generationsübergreifenden Perspektive im Mittelpunkt. Durch Vernetzung sollen neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen werden u. Maßnahmen verankert werden.
Vor dem Hintergrund der Versuche von Rechten, den öffentlichen Raum einzunehmen, sollen Möglichkeiten gefunden werden, um Toleranz und ein friedliches Miteinander - wie bspw. im Saisonprojekt "Garten ohne Grenzen" praktiziert - fortzusetzen.
• Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten
• Beratung u. Aufklärung zu Arbeitsmarkt, Schule, Familie, Erziehung, Ernährung
• Bildung u. Freizeit: Kunst, Kultur, Sport, Angebote f. Kinder
• Politische u. Allgemeine Bildung
Mit dem Projekt "Bunter Ring" werden Angebote für prioritäre Zielgruppen geschaffen, um verschiedene Perspektiven in einen Austausch treten zu lassen. Wir möchten mit bestehenden Initiativen kooperieren und diese sinnvoll ergänzen, um gesellschaftliche Teilhabe durch Vernetzung zu erhöhen. Das Gemeinwesen soll, auch unter Einbindung von Migrant*innen, gestärkt und stabilisiert werden.
Zur Umsetzung wird eine hauptamtliche Koordinierungsstelle eingerichtet.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier bestehen sozial-räumliche Probleme, die sich durch Verdrängungseffekte für benachteiligte Anwohnergruppen verschärfen. Kinder u. Senioren im Westlichen Ringgebiet sind besonders betroffen von Armut sowie - insbesondere im Fall von Migrationshintergrund - mangelnder Teilhabe.
Als Alternative zur fortschreitenden Urbanisierung möchten wir die Gedanken von Selbstversorgung, Wertschätzung von gesunden, insbesondere selbst angebauten, Lebensmitteln und Freizeitgestaltung in der Natur fördern.
Keimzelle des neuen Projekts ist der "Garten ohne Grenzen für Ältere aus aller Welt", eine Gemeinschaftsinitiative von der Stadt Braunschweig, Caritasverband und AWO-Bezirksverband Braunschweig. Als Saisonprojekt bewirtschaften ca. 30 Senior*innen Parzellen unterschiedlicher Größe. Die geringe finanzielle Ausstattung in Höhe von jährlich 17.500 € aus dem städtischen Etat lassen eine Anpassung auf weitere Zielgruppen, inhaltliche und räumliche Ausdehnung sowie eine Erweiterung zum Ganzjahresprojekt nicht zu.
Verschärfend kommt hinzu, dass die soziale Infrastruktur des Westlichen Ringgebiets während der Corona- Pandemie nur eingeschränkt genutzt werden konnte. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft und im gesamten Quartier wurden in allen Altersgruppen reduziert.
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass Rechtsextreme verstärkt versuchen, im Stadtteil den öffentlichen Raum einzunehmen. Es kam zu regelmäßigen Polizeieinsätzen. Die Stadtteilkonferenz des Westlichen Ringgebietes reagierte mit der Initiative „Platz für Vielfalt“ am Frankfurter Platz. Ein weiteres Einsetzen für Toleranz und Vielfalt ist somit dringend notwendig. Hierbei soll der "Bunte Ring" mitwirken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet Kommentar: Das Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet umfasst ca. 14.000 EinwohnerInnen – der „statistische Bezirk“ Wilhelmitor-Süd umfasst ca. 8100 EinwohnerInnen.
Beschreibung
Das Projektgebiet Wilhelmitor-Süd ist der statistische Bezirk 11 der Stadt Braunschweig und umfasst den südlichen Teil des Stadtbezirks Westliches Ringgebiet. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Broitzemer Straße begrenzt. Im
Norden grenzt es an den Madamenweg. Im Osten folgt die Grenze dem Verlauf des Flusses Oker bis zur Trasse der Eisenbahngleise zwischen Braunschweig Hbf und Vechelde im Süden. Im Westen wird das Gebiet durch die Autobahn A 391 begrenzt.
Einwohnerzahl
7975
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Braunschweig, Bundesagentur für Arbeit (Quartalsdaten), Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung der Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Als nicht-investives Projekt trägt das Projekt zu Umsetzung des im Braunschweiger Zukunftsbild 2016 formulierten Handlungsauftrag „Kultur- und Bildungsangebote sowie generationsübergreifende Lern- und Freizeitangebote in den Quartieren für alle Bewohnerinnen und Bewohner schaffen“ bei. Als mögliche nächste Schritte wurden darin „Bestands- und Bedarfsanalyse von Angeboten durchführen; bestehende Orte und Angebote stärken und vernetzen; nach Bedarf neue Orte und Angebote definieren“ genannt. Der Ansatz von Nachhaltigkeit und Ökologie in Kombination mit den anderen Zielen und Maßnahmen weist hohe Bedeutung für diesen Stadtteil aus, durch den sich das sog. "Ringgleis" wie ein grünes Band - oder eben ein "grüner Ring" - zieht!
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen im SGB-II-Bezug
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Personen 65 Jahre und älter
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit entsprechend der Definition der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung.
Die künftige Projektkoordinatorin wird, ausgehend vom Garten ohne Grenzen, eine Anlaufstelle für die heterogene Bewohner*innenschaft einrichten. Als "Kümmererin" wird sie sich für das friedliche Miteinander aller Menschen im Quartier engagieren. Ein Grundstock von ehrenamtlichen Helfer*innen besteht und kann ausgebaut werden. Politik und Verwaltung begrüßen das Vorhaben. Der Träger AWO Braunschweig hat als Träger des Nachbarschaftsladens Heidberg Erfahrung und Expertise in der Quartiersarbeit. Eine enge Verzahnung mit regelmäßigem Erfahrungsaustausch und kollegialer Beratung wird angestrebt.
Es entsteht eine zentrale Informations- und Anlaufstelle, die Stadtteilbewohner*innen mittels unterschiedlicher Wege über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil und über die geplanten Veranstaltungen informiert, Umfragen zu relevanten Themen aus dem Quartier veröffentlicht, Ehrenamtliche akquiriert usw.
Geplant ist die Gestaltung eines bedarfsorientierten, vielfältigen Bildungs- und Freizeitprogramms für alle Bewohner*innengruppen. So soll im Verbund mit den Kooperationspartnern ein eigenständiger Beitrag - mit nachhaltiger und ökologischer Ausrichtung - zur Förderung des Gemeinwohls entwickelt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
es uns gelingt , in einen inhaltlischen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Kriterium
Beschreibung
es uns gelingt unser Vorhaben der Einbindung von Migrant*innen, Frauen und älteren Menschen im Quartier zu realiseren
Kriterium
Beschreibung
es uns gelingt, im "Garten ohne Grenzen", der Keimzelle des Projekts, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft einen selbst verwalteten Beirat zu installieren
Kriterium
Beschreibung
es uns gelingt, mit Arbeitgeber - und Arbeitnehmerverbänden Handlungskonzepte zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen im Quartier auf den Weg zu bringen
Beschreibung
es uns gelingt, ausgehend vom Garten ohne Grenzen gemeinsam nachhaltige Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen.
Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V./ MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche im Westlichen Ringggebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AntiRost Braunschweig e.V. (Senioreninitiative in Form eines Repair-Cafés)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähwerkstatt "Flickwerk"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum "Schwedenheim"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement plankontor GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polnisch-deutscher Hilfsverein (Poldeh)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Angestrebt wird die Aufnahme des "Bunten Ring" in die Riege der kommunal geförderten Nachbarschaftszentren (neues Konzept der Stadt Braunschweig).
Kontaktaufnahme zu Stiftungen
Gründung eines Fördervereins
Mitwirkung am neuen Arbeitskreis Quartiersprojekte in Braunschweig
Teilnahme an relevanten Stadtteilgremien
Teilnahme an relevanten Arbeitskreisen (Netzwerk Integration, AG Wohnungslosigkeit, SGB-II-Austausch)
11. Medien
Galerie
Videos
garten_ohne_grenzen.mp4
(172.77 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Schnelle Einsatzgruppe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Niklas Engelke
2. Kurzbeschreibung
Mobile Einsatzkraft ("Kümmerer")
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Geestequelle ist ein ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 5 Mitgliedsgemeinden.
Jede Mitgliedsgemeinde hat einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Das Rathaus und die Verwaltungsmitarbeiter befinden sich in Oerel.
Die Samtgemeinde ist eine sehr ländlich geprägte Gegend. Einkaufs- und sonstige Versorgungsmöglichkeiten befinden sich kaum innerhalb unseres Einzugsgebietes. Einwohner müssen also in die umliegenden Städte und Gemeinden fahren. Alle Einwohner sind zwangsläufig auf ein eigenes Auto angewiesen. Der ÖPNV steht nur eingeschränkt über ein paar wenige Busverbindungen zur Verfügung.
Zudem haben es vorallem Flüchtlinge und Aussiedler schwer, sich in das Gemeinleben in den Ortschaften einzufügen. Es gibt zudem große Probleme mit der Mobilität. Häufig werden Fahrräder gespendet. Diese müssen widerrum häufig repariert werden. Die Integration läuft eher schleppend.
Von den circa. 6300 Einwohnern gehört außerdem ein Großteil zur älteren Bevölkerungsschicht. In manchen Nachbarschaften gibt es ausschließlich "alte" Nachbarn und keine Unterstützungsangebote.
Um Abhilfe zu schaffen, möchten wir gerne eine mobile Einsatzskraft installieren. Die Einsatzkraft soll hier z.B. bei der Reparatur von Fahrrädern oder Möbeln unterstützen. Probleme aller Bevölkerungsgruppen sollen angehört werden, Lösungen dafür entwickelt werden. Die mobile Einsatzkraft soll letztendlich ein "Kümmerer" für alle werden.
Durch das Projekt soll eine Verbesserung der Kommunikation und Lebensumstände der Einwohner/Bürger und der Flüchtlinge entstehen.
Gemeinsame Lösungen und gegenseitige Unterstützung im täglichen Zusammenarbeiten sollen zusammen entwickelt und gefördert werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Samtgemeinde besteht aus 5 Mitgliedsgemeinden, welche sich widderum aus insgesamt 11 Ortschaften zusammensetzen.
In den kleinen Dörfern ist die Versorgungsstruktur insgesamt schlecht aufgestellt. Supermärkte, Fachärzte, Apotheken und co. befinden sich hauptsächlich in der nahegelegenen Stadt Bremervörde oder in anderen umliegenden Gemeinden.
Mobilität ist hier ein großes Stichwort.
In der SG Geestequelle leben zunehmend viele Geflüchtete Menschen. Vor allem dieser Bevölkerungsteil hat es in den kleinen Dörfern schwer von A nach B zu kommen.
Wir rechnen außerdem mit zunehmend mehr Einwanderern und Flüchtlingen. Wohnraum wird knapp.
Möbel werden kaum gespendet. Kaputtes lieber weggeschmissen statt repariert. Die Hilfsbereitschaft der Bürger, den Asylsuchenden zu helfen sinkt. Ein großes Problem liegt somit auch in der Integration der Flüchtlinge. Am aktiven Dorfleben nehmen Geflüchtete kaum teil.
Auch der Hilfebedarf bei älteren Menschen steigt stetig. Vor allem allein stehende Menschen haben es schwer, wenn ihnen niemand innerhalb der Nachbarschaft hilft. Die Einsamkeit nimmt zu und die Lebensfreude sinkt, wenn keine Angebote geschaffen werden.
Generell ist seit der Corona-Pandemie zu beobachten, dass viele Menschen sich zurückziehen und unter sich bleiben.
Das Angebot durch die mobile Einsatzkraft, soll den Menschen wieder das Gefühl geben, dass sich jemand für Ihre Probleme interessiert und ihnen dabei hilft sie zu lösen.
Zudem soll Sie die Kollegen in der Verwaltung entlasten. Wir sind nur eine kleine Samtgemeinde und haben zu wenig (Personal-)Ressourcen, um den Problemen entgegenzuwirken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Geestequelle - Gesamtes Gebiet
Beschreibung
Samtgemeinde Geestequelle mit einer Größe von 140,44 km² ist eine kleine Samtgemeinde im Land Niedersachsen und liegt im Herzen des Elbe- Weser-Dreiecks. Sie ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. März 1974 aus drei Samtgemeinden mit den heutigen Gemeinden Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel hervorgegangen.
Einwohnerzahl
6300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt SG Geestequelle
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
schnelle_einsatzkraefte_1.jpg
(141.82 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist die Vernetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen und die Problemlösung vorort gewährleisten. Die Lebensqualität soll grundlegend verbessert werden und die Bedarfe der Bevölkerung angehört werden.
Durch die Vernetzung zwischen Verwaltung und Einwohnern kann der "Kümmerer" Hilfe in allen Bereichen bieten. Wir sind der Meinung, dass wir durch den geschickten Einsatz einer mobilen Einsatzkraft, die Menschen vor Ort zufriedener stellen können. Die Bevölkerungsgruppen soll das Gefühl bekommen, dass jemand für ihre Probleme da ist und sie unterstützt und Lösungen anbietet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere Mitgliedsgemeinden: Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stelle wird im Stellenplan der Samtgemeinde Geestequelle integriert. Personalkosten im Haushalt der Samtgemeinde langfristig eingeplant. Fördermöglichkeiten zur weiteren Finanzierung der Stelle ausgeschöpft.
Ein politischer Beschluss über eine unbefristete Stelle kann zukünftig gefasst werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 1 (List-Mitte)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
Angesichts großer, gesellschaftlicher Herausforderungen durch globale ökologische, soziale Krisen und Entwicklungen sowie der fortschreitenden und im Stadtbezirk bereits erlebbaren Spaltungen in der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich, gehören „Nachhaltigkeitsentwicklung, Partizipation, Demokratisierung und Förderung guten Zusammenwirkens“ zu den zentrale Anliegen des Lister Nachbarschaft e.V (Historie und Projekte s.u. www.lister-nachbarschaft.de ). Bei seinen Projektaktivitäten im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List stieß der Verein auf wachsende und teils bereits stark erhöhte Bedarfe nachhaltiger, sozialer Entwicklung hinsichtlich Integration und Teilhabe. Bei näherer Betrachtung wurde deutlich, dass diese im gegebenen Rahmen unter Anwendung üblicher Vorgehensweisen sozialer Arbeit und Kapazitäten kaum mehr angemessen bewältigt werden können. Auch Chancen zur Verbesserung der höchst problematischen Entwicklungen zeigten sich. Es braucht jedoch dringend ergänzende, innovative Lösungsperspektiven der ´Hilfe zur Selbsthilfe´, präventive Maßnahmen und intelligente, attraktive Angebote zum verstärkten Engagement der Zivilgesellschaft sowie die effektivere Einbeziehung deren bislang ungenutzter Potenziale und Ressourcen!
In diversen Gesprächen mit dem Bezirksrat, Mitarbeiter*innen der städtischen Sozialen Arbeit, Lehrer*innen, Kooperationspartner*innen und anderen Akteur*innen kristallisierte sich seit 2021 bei Aktiven des Vereins die Vision eines bezirksübergreifenden, ressourcenteilenden Projektes heraus. Daraus generierte sich über mehrere Entwicklungsstufen die konkrete Idee vom NaVaLi Oasen-Projekt (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald List) und das hier vorgelegte, mehrdimensionale, dreijährige Projekt-Vorhaben zur partizipativen Nachbarschaftsentwicklung. Es bezieht sich in seinen drei Teilprojekten auf die Stadtbezirks-Quartiere: List-Mitte (TP1) sowie insbesondere auf Vahrenwald Büssingweg (TP2) und List-Nord/Ost (TP3). Besondere Unterstützung im Gesamtprojekt sollen die Nachbarschaften mit Aufmerksamkeitsbedarf (TP2) und erhöhten sozialen Entwicklungsbedarfen (TP3) erfahren. Sie befinden sich in zwei Gebieten, jeweils am äußeren Rand des mit 71 TSD Einwohner*innen größten hannoverschen Stadtbezirks. Der Projektträger ist In Mitte (TP1) angesiedelt und verfügt über großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, möglichen Freiwilligen und Kooperationspartner*innen im Stadtbezirk.
# Fortsetzung s.u. TP2 #
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Von außen betrachtet sind die sozialen Probleme des hoch verdichteten Quartiers der bürgerlichen List-Mitte (TP1) nicht auffällig. Die Bewohner*innen sind an das bisherige System sehr erfolgreich angepasst, verfügen über einen hohen sozialen Status. Wegen zunehmender ökologischer Krisen und fehlender, sozialer Gerechtigkeit wird jedoch gerade diese nicht nachhaltige Lebensweise gerade massiv in Frage gestellt. Vermehrt erscheinen im Alltag der Bewohner*innen, in der Nachbarschaft und sogar in engsten Freundes- und Familienkreisen unauflösbare Widersprüche, ideologische Spaltungen, gesellschaftliche Ausgrenzungen, die es zu verarbeiten gilt. Massive gesellschaftliche Herausforderungen, Zukunftsängste und das Gefühl mit bisherigen Mitteln, allein, nicht wirklich angemessen auf äußere Multilevel-Krisen (z.B. Klimawandel) reagieren zu können, führen zu persönlichen Krisen, (Re-)Traumatisierungen und Depressionen. Isolation und Rückzug, gerade auch bei den für lebendige Nachbarschaften so wichtigen Jüngeren und Älteren (oft Singles), sind eine Folge. Diese Bevölkerungs-Gruppe könnte wichtige Beiträge für das Gemeinwesen leisten und dabei für sich selbst- gerade auch in der wertschätzenden Zusammenwirken mit Menschen ganz unterschiedlicher Milieus und Kulturen - neue Perspektiven und Zukunftskompetenzen entwickeln.
Für ein niederschwelliges, diversitäts-sensibles „In-Kontakt-Gehen“ aus TP1 auf die Menschen in den Nachbarschaften Vahrenwald-Büssingweg (TP2), sowie insbesondere List Nord/Ost(TP3) bietet das NaVaLi Oasen-Projekt mit seinen Kooperationspartner*innen einen geeigneten, moderierten Rahmen, der langfristige solidarische Zusammenarbeit dieser Nachbarschaften fördert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List
Beschreibung
Im Zentrum des Gebietes liegen der Moltkeplatz und der DeHaeen-Platz. Das Gebiet ist im Norden begrenzt durch den Lister Kirchweg, im Osten von der Podbielskistraße, im Westen von der Vahrenwalder Str. und im Süden von der Wedekindstraße.
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021), "Soziale Lupe" (2016).
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 18 J.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 26 J.;
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp2023.png
(1.35 MB)
navali_tp1_2023.png
(4.43 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 1976 setzt Stadt Hannover Gemeinwesenarbeit (GWA) in unterschiedlichen Stadtteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf ein. Das NaVaLi Oasen-Projekt stellt in diesen Rahmen bottom-up einen besonderen GWA-Ansatz, der Vorhandenes zusammen denkt und zusammen ins Spiel zu bringt. Es ermöglicht im Rahmen bestehender Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtbezirk einen speziellen innovativen Schritt!
Der Einsatz künstlerischer und kultureller Interventionen sowie erlebnisorientiertes Lernen sind traditionell Teil der GWA-Praxis (z.B. Theaterformen n. Augusto Boal). Speziell ist
a.) der hier angewendete, neuartige integrative Methoden-Mix. Mit ihm werden im dreijährigen Projektverlauf Sozialräume erschlossen, Ressourcen mobilisiert und ganz unterschiedliche Menschen und Kooperationspartner*innen zusammengebracht;
b.) seine nachhaltige Einbindung in vorhandene Strukturen sozialer Arbeit der LHH. Sie halten in den Quartieren weiter den professionellen GWA-Rahmen, nehmen entstehende bottom-up Impulse auf und geben sie weiter. Dies macht den innovativen Modellcharakter des NaVaLi-Projektes aus.
NaVaLi arbeitet während des dreijährigen Prozesses GWA-orientiert im Kern mit der Oasen-Spiel Methode (nach Instituto Elos) sowie situations- und bedarfsorientiert ergänzend mit weiteren GWA-Methoden, soziokulturellen Sozialtechniken/ -verfahren und Praktiken aus unterschiedlichen Disziplinen.
#Fortsetzung siehe TP2#
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hinweis: Siehe Beschreibung aller Qualitätsstandards für dieses Gesamtprojekt unter Teilprojekt 3 (TP3).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung für das Gesamtprojekt s.u. Auflistung unter Teilprojekt (TP) 3, plus weitere
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum im Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Golmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier wollen wir unterstützen.
Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen. Die Mietkosten der Seniorenbegegnungsstätte werden von der Stadt Braunschweig getragen.
Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht.Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die vielfältigen Bewohnergruppen zu einem Treffpunkt entwickeln, um mehr Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier, Netzwerkarbeit im Quartier, Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die benachbarten Ortsteile Völkenrode und Watenbüttel liegen am westlichen Stadtrand Braunschweigs. Hier leben ca. 4200 Menschen, die in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel der ländlichen Lebenswelt erfahren haben. Der Zuzug neuer Bürger hält an. Das Quartiers ist durch starken Durchgangsverkehr geprägt. Das Motiv vieler Zuzügler nach Völkenrode/Watenbüttel ist der Wunsch zum “Wohnen im Grünen”, gleichzeitig steigt hier der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf momentan 15,7% (Sozialbericht BS 2022). Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdurchschnitt. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. In Gesprächen mit „Alt- und Neubürgern“ des Quartiers wird deutlich, dass es zunehmende Vorbehalte und Kritik aneinander gibt. Viele Neubürger fühlen sich „wie Fremde". Altbürger kritisieren an den Neuen, sich nicht anzupassen und mangelndes Engagement bei traditionellen Feiern sowie den örtlichen Vereinen. Das einst rege Vereinsleben in Völkenrode/Watenbüttel ist fast zum Erliegen gekommen. Die AG Watenbütteler Vereine und der Adventsmarkt, organisiert durch bürgerschaftliches Engagement, waren wichtige Identifikatoren im Quartier. Inzwischen haben beide ihre Aktivitäten eingestellt . Freiwillige Feuerwehr, Sport- und Schützenverein klagen über stark abnehmende Mitgliederzahlen. Im Quartier fehlen vor allem Treffpunkte der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Watenbüttel und Völkenrode
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören.
Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Kurz dahinter befindet sich die Mülldeponie Watenbüttel und das Klärwerk Steinhof.
D Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Arbeitsmarkt-Monitor und Schätzung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
info - line und Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Zahlen mit weiteren Stadtbezirken
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nbz_achilleshof_2.jpg
(44.45 KB)
nbz_achilleshof_1.jpg
(96.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Kriterium
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Braunschweig
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das beschriebene Projekt entspricht den Plänen der Stadt Braunschweig für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren. Ambet e.V. nimmt hierzu an der einrichtungs- und trägerübergreifenden Arbeitsgruppe teil
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
11. Medien
Galerie
Aufsteller
eingang_personen.jpg
(49.26 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
NaVaLi Oasen-Projekt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Oasen der Nachbarschaften – gemeinsam lernen und Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Anwendung und Weiterentwicklung eines innovativen Ansatzes für integrierte, nachhaltige Quartiersentwicklungen in der LHH Stadtbezirk 2 mit soziokulturellen Verfahrenstechniken sowie professioneller Prozessgestaltung, -moderation. Begleitung Ehrenamtlicher/Freiwilliger zur Potenzialentfaltung der Nachbarschaftsquartiere mit Anwohner*innen - hin zu gemeinsamer sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsentwicklung.
Der Träger Lister Nachbarschaft e.V. (www.lister-nachbarschaft.de, s. Videos bisheriger Projekte) möchte mit bis zu 100 Freiwilligen des Vereins und des JuLiNa Kunst- und Kulturvereins (www.julina.org, Instagram: julina_am_molle) sowie weiteren ideellen Projektpartner*innen und Akteuren der GWA- und Quartiers-/Stadtteilnetzwerke unter der Leitung der Prozessmoderatorin Andrea Steckert das dreijährige, offene „NaVaLi-Oase-Projekt“ (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald-List) realisieren. In den neun achttägigen Oasenspielen können pro Spielzyklus je Netzwerkkonstellation bis zu 150 Bewohner*innen der Nachbarschaft direkt teilnehmen, in den Dialogen und Aktionsgruppen weitere. Zur Durchführung wird hier Förderung beantragt.
Das NaVaLi Oasen - Projekt ist ein innovatives Modellvorhaben, mit dem die Aktivierung und breite Bildung der Bewohner*innen dreier Quartiere (3 Teilprojekte, Sozialräume; 3x ca. 4000 Nachbar*innen, Flächenausdehnungen ca. 500x500 m) mit unterschiedlichen, erhöhten sozialen undökologischen Aufmerksamkeitsbedarfen im hannoverschen Stadtbezirk Vahrenwald-List (ges. 72 TSD Einwohner*innen) zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und eigner, mitgestaltender Beteiligung angestoßen werden sollen.
1. Vahrenwald (Oasen-Anker am Büssingweg), 2. List-Mitte (Oasen-Anker am Gemeinschaftsgarten Röntgenstraße), 3. List-NordOst (Oasen-Anker, Gorch-Fock-Str./Hinrichsring). Die drei bilden ein online und durch gemeinsame Aktivitäten in Präsenz vernetztes Anker-Trio. Durchgeführt werden sollen Oasenspiel-Zyklen (Aktivierungsmethode nach Instituto ELOS), 3 Nachbar*innen-Dialoge, 3 Nachbarschafts-Oasen-Erntefeste, u.a. Beteiligungs- und kreative Mitmachaktionsformate. Als Projektleiterin und Prozessmoderatorin ist die im Stadtbezirk „Eingeborene“, bestens vernetzte, auf allen relevanten Beteiligungs-Dialogebenen sowie im Einsatz systemischer Dialogverfahren, des Oasenspiels u.a. SozioKultur-Methoden, Klimaschutz und Nachhaltigkeitsentwicklung langjährig erfahrene Fachkraft Andrea Steckert (zahlreiche
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aufgrund der andauernden COVID19-Pandemie sind die Bewohner*innen im hoch verdichteten Stadtteil List-Vahrenwald, in ihren Entwicklungs-, Entfaltungs-, gemeinsamen Reflexions- und Austauschmöglichkeiten stark eingeschränkt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind davon besonders betroffen. Integrationsprozesse kamen zum Erliegen. Alleinstehende Bewohner*innen sind von Vereinsamung und Isolation betroffen. Dringend notwendige Nachhaltigkeitsprozesse (Klima) sind in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig steigt der Entwicklungsdruck aufgrund allgemein gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und kultureller Herausforderungen (globale Krisen) und die Sorge um eine ungewisse Zukunft. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen breiten sich in allen Altersgruppen rasant aus. Zur Eindämmung sozialer Folgewirkungen und der Wiedererlangung der Handlungskompetenzen, um auf die gewünschten Entwicklungspfade zu gelangen, braucht es dringend Maßnahmen der Re-Aktivierung der besonders betroffenen Nachbarschaften und frische Impulse zur Gemeinschaftsbildung. Für das gemeinsame Entdecken bestehender individueller und kollektiver Möglichkeits- und Gestaltungsräume, die kreative Nutzung kultureller Ausdrucksformen für die eigene und gemeinschaftliche Entwicklung sowie für Dialog und gemeinsames Handeln müssen Räume geöffnet und niedrigschwellige Beteiligungsprozesse angestoßen werden, die Begegnungen und Bedarfsformulierung auf Augenhöhe ermöglichen.
Es braucht dringend Formate, in denen z.B. unterstützende Freiwillige (Nachbar*innen) sich selbst durch angeleitete Reflexionen und organisierte Dialoge voneinander lernen können.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald-Nord und List-Mitte und List-NordOst
Beschreibung
Stadtbezirk 2: a.) Vahrenwald Büssingweg (Oasen-Anker Büssingweg), b.) List-Mitte (Oasen-Anker Röntgenstraße), c.) List-NordOst (Gorch-Fock-Str./ Hinrichsring)
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Bereich Wahlen und Statistik; Strukturdaten
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karten_seite_1.png
(1.74 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen in den Oasenspiele ihre Träume und Ideen von der Nachbarschaft eingebracht haben und verwirklicht haben.
Kriterium
Beschreibung
Sich Teilnehmer*innen der Oasenspiele die in der Spielstruktur vorgesehenen Rollen zur Selbstorganisation übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
In den Oasenspielen die Potenziale der Orte gefunden und sich auf Basis Stärken der Teilnehmer*inne Aktionsgruppen bilden.
Kriterium
Beschreibung
Durch Gemeinschaftsbildung das ganze Sozialsystem vor Ort einbezogen werden konnte.
Beschreibung
Ist eine Grundhaltung der Oasenspiel-Methode.
Beschreibung
Das bestehende Netzwerk und die Kooperationen des Lister Nachbarschaft e.V. mit Fokus auf die drei Sozialräume (Teilprojekte) spezifisch erweitert wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Oasen-Anker, Oasenspiele, die Dialogkultur und die Beteiligungs-Aktionsgruppen Teil der Nachbarschaftskulturen sind.
Beschreibung
sich die Angebote und Strukturen des NaVaLi-Projektes die vorhandenen Gemeinwesenstrukturen ergänzen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Lister Nachbarschaft e.V. ist ein von Nachbar*innen selbstorganisierter Nachbarschaftsverein, der an der Schnittstelle von Soziokultur und GWA mit dem Ziel der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsentwicklung im Stadtbezirk arbeitet. 2009 als Voßwärts e.V. mit ca. 100 Mitgliedern gegründet. In 2020 wurde der Vereinsname geändert und die Ausrichtung des Vereins aktuellen Bedarfen angepasst. Aus einem Vereinsprojekt bildete sich 2021 der JuLiNa Kunst- und Kulturverein.
Beide Vereine arbeiten heute eng zusammen und sind zudem mit vielen Akteur*innen im Stadtbezirk und der Stadt Hannover bestens vernetzt.
Die personell, fachlich und wirtschaftlich notwendige Erfahrungen und Kompetenzen hierfür sind gegeben. Die Vereine sind ehrenamtlich organisiert. Für das NaVaLi Oasen-Projekt soll Andrea Steckert, selbst im Stadtbezirk geboren, als Projektleiterin eingestellt werden. Sie ist sehr erfahren und realisierte bereits erfolgreich für beide Vereine mit Fachunterstützer*innen und zahlreichen Freiwilligen mehrere Projekte. Das Volumen der Projekte in den letzten vier Jahren betrug 240 TSD €. Die Projekte wurden mit Mittel des Landes und Bundes finanziert sowie durch Zuwendungen des Bezirksrates und der LHH und Spenden der Nachbarschaft (für den Eigenanteil). Die Vereine selbst erheben keine Mitgliedsbeiträge, um uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH, FB Soziales Bürgerschaftliches Engagement und Soziale Stadtentwicklung, Bereichsleitung Frau Teschner.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH, Agenda 21 und Nachhaltigkeitsbüro, Susanne Wildermann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
gemeinnütziger JuLiNa Kunst- und Kulturverein, Vorstand Anne Peter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Vahrenwald-List, Bezirksbügermeister Thorsten Baumert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff List-NordOst, Tina Droßmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Wellenbrecher, Nachbarschaftstreff Gorch-Fock-Str. AWO, Kai Gieben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS-Büssingweg, Frederike Punte und Schulleitung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es ist zu erwarten, dass aus den Aktionsgruppen Verstetigungsbestrebungen hervorgehen, welche die Suche nach geeigneten Finanzierungskonzepten zur Fortsetzung des Modells und der Aktionsgruppen unter dem Dach des Projektträgers sicher stellen. Bereits während des Prozesses werden diese Bestrebungen vom Projektträger bewusst gefördert. Die Übertragung des Konzeptes auf andere Stadtbezirke durch die Zusammenarbeit mit anderen GWA-Trägern und der Stadt Hannover ist eine weitere Alternative.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
uebersicht-navali-projektplanung.png
(1.01 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaft stärken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Beatrix Alznauer
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft stärken
Projektbeschreibung
Das Projekt soll mehr Menschen aus der Gemeinde Algermissen aktivieren am gesellschaftlichen Leben in Algermissen teilzuhaben und /oder es mitzugestalten. Es richtet sich vor allem an Personen, die sich derzeit noch nicht in den Angeboten und Veranstaltungen der Gemeinde wiederfinden. Durch das Projekt sollen Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft sich gemeinsam in ihrem Wohnumfeld engagieren.
Im ersten Teil des Projektes ist der Schwerpunkt die Kontaktaufnahme und das Erfragen von Bedürfnissen, Ideen und Ressourcen. Dies soll durch markante, niederschwellige Aktionen direkt vor Ort wie ein mobiles Café, Spielplatzaktionen, Lesebollerwagen (Mehrsprachrige Bilderbücher) stattfinden. Es sollen mit vielfaltigen Methoden Meinungsbilder eingeholt werden, ein Bedürfnis-, Ideen- und Ressourcenpool aufgebaut und dokumentiert werden. Sollten weiterhin Kontaktbeschränkungen bestehen, werden Mittel wie offene Fenster und digitale Methoden zum Tragen kommen. Um positive Selbstwirksamskeiterfahrungen zu ermöglichen, werden kleine Aktionen zeitnah gemeinsam umgesetzt. Es sollen sowohl neue Formate entstehen, als auch Hemmnisse für die Teilnahme an Bestehendem abgebaut werden. Dies bleibt Bestandteil der Arbeit über die gesamte Projektzeit. Wie es im Einzelnen geschieht, wird durch die Art der Hemmnisse bestimmt. In der zweiten Phase des Projektes sollen verstärkt Teile aus dem Pool umgesetzt werden mit dem Ziel, dass neue Formate vor Ort durchgeführt werden. Als mobiler Veranstaltungsort soll z. B. ein Zirkuszelt angeschafft werden. Die Art der Formate kann sehr vielfältig sein, sowohl inhaltlich als auch in der Gestaltung. Die Planung soll in verschiedenen Kleingruppen vor Ort stattfinden. Dabei wird auf den Aufbau von Strukturen besonderen Wert gelegt, um eine eigenständige Weiterführung zu fördern und damit die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Das betrifft sowohl die Arbeitsmethoden als auch Faktoren wie langfristige Nutzung von Räumlichkeiten vor Ort, Finanzierungsmöglichkeiten usw. In der dritten Phase des Projektes kommt hinzu, dass eine stärkere Vernetzung untereinander und zu anderen Vereinen und Verbänden aufgebaut wird.
Durch das Projekt soll erreicht werden, dass die Angebote die Vielfalt der in Algermissen lebenden Bürger wiederspiegelt und dass alle die Möglichkeit haben, diese zu gestalten und daran teilzuhaben.
Laufzeit
2021-04-08 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Algermissen liegt im Norden des Landkreises Hildesheim. Sie setzt sich aus sechs Ortschaften zusammen. In der Gesamtgemeinde leben ca. 8.000 Menschen, ungefähr 4.500 davon im Ort Algermissen, hingegen ca. 200 Personen im kleinsten Ortsteil. Alle Ortsteile sind mehrere Kilometer von Algermissen entfernt und ohne eigenes Auto nur schwer erreichbar. Die Orte sind zwar durch Kreis- und Landstraßen miteinander verbunden, aber es gibt kaum Fahrradwege. Ein Bus zwischen den Ortsteilen ist im Wesentlichen auf Schülertransport ausgerichtet und fährt sehr unregelmäßig (am Wochenende gar nicht). Daraus ergibt sich das Problem, dass Menschen ohne Auto nur erschwert an allen Angeboten teilnehmen können.
Ein Vereins- und öffentliches Leben ist zwar in hohem Maße gegeben, wird allerdings im Wesentlichen von alteingesessenen Bürgern und der Bildungsschicht geprägt. So spiegeln sich z. B. multikulturelle Inhalte kaum wieder. Ein bedeutender Teil der Menschen wird nicht durch die bestehenden Angebote angesprochen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
LeNa Gemeinschaftsgarten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Vanessa Lai
| Organisation | Der Paritätische Oldenburg-Ammerland |
|---|---|
| Funktion | Projektleiterin LeNa |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaftsgarten - zusammen gärtnern und verweilen
Projektbeschreibung
Es soll ein sozialer Gemeinschaftsgarten im Ziegelhofsviertel entstehen.
Neben dem gemeinsamen Anbau, der Pflege und Nutzung / Ernte von Gemüse & Obst in Hochbeeten soll ein schöner Ort entstehen, an dem sich NachbarInnen begegnen & verweilen können. Darüber hinaus sollte der Gemeinschaftsgarten für niedrigschwellige Veranstaltungen genutzt werden können.
Laufzeit
2021-03-22 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier sind wenige Begegnungsorte
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Teilen & Teilhabe in der Südstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lars Blume
| Funktion | Strategie- und Projektentwicklung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Umweltgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe durch sozial ökologische Stadtentwicklung
Projektbeschreibung
Ökostadt e.V. arbeitet in Hannover an der Vision einer umweltgerechten Gesellschaft, ausgehend den Bedürfnissen der Bürger*innen selbst. Ziel dieses Projektes ist es, die Menschen in der Südstadt zu empowern und zu ermächtigen, selbst aktiver Teil einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung zu sein.
Dabei erreichen wir aktuell nur einen kleine, bereits interessierten und privilegierten Teil der Gesellschaft. Durch unsere gute Verankerung im Projekt-Kiez (diskutive Stadtteilspaziergänge und der Gemeinschaftsgarten Berthas-Beete ) haben wir bereits ein Netzwerk von Partner*innen, die entweder ein Zugang oder Angebot für marginalisierte Gruppen haben z.B. Tauschtreff Südstadt und Foodsharing oder uns mit Ressourcen und neuen Angeboten beim Projekt unterstützen wollen z.B. Unverpackt und Bioläden oder Naturfreunde Jugend.
"Südstadt: Teilhabe & Teilen” möchte verstärkt Gesellschaftsteile erreichen, die aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation bisher keinen oder eingeschränkten Zugang zum Thema sozial-ökologische Stadtentwicklung haben. Um marginalisierte Gruppen aufzusuchen und in einen gemeinsamen Dialog und Bedarfsermittlung zu kommen, plant Ökostadt zielgruppengerechte Aktivitäten rund um Themen wie Zugang zu Nahrung und Konsumgütern, soziale Vereinsamung, Kinderbetreuung u.a. Alle Aktivitäten lassen Platz und Räume für individuelle Ideen und Bedarfe der Menschen vor Ort. Die Umsetzung erfolgt schwerpunktmäßig in drei Formaten:
1. Aufsuchende Stadtteilspaziergänge: Wir begleiten Bewohner*innen durch ihr Quartier, zeigen bestehende Lösungsansätze auf und fokussieren uns auf Orte in der Südstadt, die ein hohes sozial-ökologisches Entwicklungspotential aufweisen. Für diese Orte entwickeln wir während der diskutiven Stadtteilspaziergänge gemeinsam erste Utopien und unterstützen die Umsetzungsmotivation der Bewohner*innen, diese in die Realität zu übertragen.
2. Einladende Veranstaltungen: An vorab identifizierten Orten und in Kooperation mit Initiativen, die sozial-ökologisches Entwicklungspotential mitbringen, organisieren wir niedrigschwellige thematische Workshops (z.B. Hochbeete-Bau, Reparier-Treffen etc.). Dabei vermitteln wir Umwelt- und Gestaltungsbildung und bringen interessierte Menschen aus den jeweiligen Stadtteil-Ecken zusammen.
3. Nachhaltiges Netzwerken: Mit etablierten Akteur*innen und Partner*innen unter dem Dach von Ökostadt, verbinden wir in der Südstadt den Informationsfluss, ermöglichen bedarfsorientierte Aktionen (Bau von neu
Laufzeit
2021-02-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Themenfeld sozial-ökologische Stadtentwicklung ist ungleich in der Gesellschaft verankert. Bei den Veranstaltungen von Ökostadt werden bisher Menschen mit einem hohen Akademisierungsgrad und vergleichsweise privilegierten Lebensläufen sowie ein Bewusstsein für ökologische Stadtentwicklung erreicht. Somit erreicht Ökostadt aktuell nur einen kleinen homogenen Teil der hannoverschen Stadtgesellschaft.
Die existenziellen Fragestellungen von vielen Menschen sind jedoch eng mit einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung verbunden. Diese Verbindung wollen wir mit diversen Partner*innen in der Südstadt als Austauschplattform nutzen und aufzeigen, dass durch ökologisch-nachhaltiges Handeln auch existenzielle Bedarfe zu erfüllen sind - und zwar als Querschnitt für die hannoversche Gesellschaft. Das Projekt zielt darauf ab, die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Armutsbekämpfung in Verbindung mit ökologischen Handeln zu erproben. Die These: Armutsbekämpfung und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe kann durch ökologische Lösungsansätze erreicht werden.
Die Südstadt weist einen hohen Anteil an Einpersonenhaushalten (62,5 %) auf und 59,8 % der sozialversicherten Beschäftigten sind über 55 Jahre alt und werden in Kürze die Anzahl an Senior*innen (aktuell 21,5 %) weiter erhöhen. Trotz oder gerade aufgrund der vergleichsweise guten finanziellen Situation der meisten Bewohner*innen gibt es Altersarmut, gesellschaftliche Isolation und weitere marginalisierte Gesellschaftsgruppen, die in der Südstadt nicht gesehen werden. Hier setzt da Projekt an und entwickelt mit den Bewohner*innen Angebote wie z.B. gemeinsames Gärtnern, Repair Treffen etc..
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den organischen Treffpunkt Bertha-von-Suttner-Platz in der Südstadt, der von den unterschiedlichsten Bewohner*innen genutzt wird und fokussieren uns auf die anliegenden Straßenzüge (inkl. Stephansplatz). Natürliche Grenzen sind die Heinrich-Heine-Straße, das Industriegebiet, Geibelstraße und die Mendelsohnstraße.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung bzw. Zielgröße auf Basis der verfügbaren Daten
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung auf Basis der Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke Hannover und Schärfung auf das Kerngebiet https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung auf Basis der Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke Hannover und Schärfung auf das Kerngebiet https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bezirk.png
(127.02 KB)
bildschirmfoto_2020-08-21_um_22.32.11.png
(171.25 KB)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Tauschtreff Südstadt (ein Projekt von Transition Town Hannover e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Niedersachen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadt News (monatliche Stadtteilzeitung)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In dem Projekt wollen wir die Grundlage schaffen, damit durch die bestehende Akteurslandschaft und Bewohner*innen eine Verstetigung des Angebotes erfolgt. Ziel ist es eigenständige Strukturen zu schaffen, die nach dem Aufbau mit geringen Mitteln fortzuführen sind und durch Spenden und finazielle Unterstützung der gewerbetreibenden Erfolgt. Darüber hinaus werden wir aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes weitere Drittmittelgeber überzeugen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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