Skip to main content

Beratung

StadtHaus

Ansprechpartner
Ali Gürpinar
Funktion Koordinator Integration
Ein StadtHaus/Sozialhaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
Projektbeschreibung
Nutzungskonzept Das Gebäude soll künftig für verschiedene Nutzungen und Nutzergruppen zur Verfügung stehen, für die es im Stadtgebiet bisher keine gleichartigen Angebote gibt. Netzwerk Vereinswesen & Ehrenamt - Treffpunkt örtliche Vereine und Initiativen In der Stadt sind über 200 Vereine gemeldet, deren Angebot sich zum Teil vorwiegend an die Einwohner der Initiativen, die eine eher überörtliche/gesamtstädtische Ausrichtung haben wie etwa die Initiative „Augen auf“, der Culturverein Hess.Old.e.V., das Musikkorps der Stadt Hess.Old.,der Heimatbund oder der NABU etc.. Insbesondere für diese Gruppierungen ist es wichtig, eine Anlaufstelle mit Räumlichkeiten für die Eigenorganisation, aber auch für die Ausübung ihrer Aktivitäten in der Kernstadt vorzufinden. Netzwerk Integrationsarbeit Die Stadt Hessisch Oldendorf hatte 2016 auf die hohe Anzahl von Flüchtlingen, die ihr zugewiesen wurden, mit der Einrichtung einer Koordinationsstelle „Integration und Flüchtlingshilfe“, die im Rahmen des Leader-Prozesses gefördert wird, reagiert.Eine besondere Bedeutung für eine soziale Stadtentwicklung wurde dabei der Institutionalisierung der Integrationsarbeit mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit beigemessen, um die Chancen, die mit der Zuwanderung verbunden sind, nicht nur der Öffentlichkeit besser vermitteln, sondern auch durch konkretes Handeln und sichtbare Projekte unter Beweis gestellt werden können. Die Erfahrung aus der Arbeit der Koordinationsstelle der vergangenen Monate hat gezeigt, dass nicht nur Flüchtlinge intensiv von dem Angebot Gebrauch machen, sondern sich auch Menschen davon angesprochen fühlen, die schon vor längerer Zeit nach Hessisch Oldendorf gekommen sind.Da so ein sehr wichtiger Beitrag zur Integration von Migranten geleistet wird, soll die Arbeit der Koordinierungsstelle auch über den Förderzeitraum hinaus fortgeführt werden. Zu den Kernaufgaben der Arbeit des Koordinierungsbüros gehören die Organisation von Sprachkursen, die Durchführung des „Café International“ und sonstiger Integrationsprojekte wie aktuell Nähkurse oder PC-Schulungen. Diese Angebote müssen derzeit in wechselnden Räumlichkeiten, die i.d.R. für andere Nutzungen vorgesehen sind, angeboten werden.Eine Kontinuität ist so nur schwer zu erreichen.Die Option, mit den Räumlichkeiten im StadtHaus HO eine feste Adresse zu erhalten, wird die Integrationsarbeit in Hess.Oldendorf wesentlich stärken. Das StadtHaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
Ausgangslage
Raumprobleme Die Stadt Hessisch Oldendorf beabsichtigt, einen Teil eines seit geraumer Zeit ungenutztem Immobilie unter der Überschrift „StadtHaus HO“ umzubauen. Dieses Gebäude wurde 1903 als Lager der ehemaligen Eisenwarenhandlung „Pörtner“ errichtet, die im Nachbarhaus angesiedelt war, und steht nun seit etwa 10 Jahren weitgehend leer. Das Haus wird für bauliche Änderung gefördert. Der Antrag hier hat den Grund für die Ausstattung und Beleben des Innenlebens des Hauses. Denn die bisher laufende und aber geplante sowie erweiterte Projekte haben wegen fehlender Räume ernste Realisierungsschwierigkeiten.

Gemeinwesenzentrum "Goosmanns Tannen"

Ansprechpartner
Daniel Sielaff
Funktion Einrichtungsleitung / Projektleitung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller und gruppendynamischer Aktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Wohnquartier "Goosmanns Tannen" der Mittelstadt Lingen (Ems)
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes Gemeinwesenzentrum „Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen/Familien, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und die soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingeschränkt zu bezeichnen; in einer Vielzahl der Haushalte sind Suchtmittelkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung, das Konfliktpotenzial zwischen den milieudifferenten Bewohnergruppen ist hoch, die Interaktionsqualität niedrig. Das Projekt greift diese Bedingungen auf und zielt auf eine Aktivierung der Bewohner/innen an. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung subjektiver Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und Selbstbestimmung durch Empowerment und die entsprechende Vertretung und Kommunikation der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Dabei werden gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen: Cafè 107 (in Lingen leben Menschen aus 107 Nationen) Ein Begegnungszentrum wird die infrastrukturellen Bedingungen im Wohnquartier erweitern. Die mangelhafte Angebotsstruktur des Wohnquartiers wird durch die Zubereitung und Ausgabe mul-tiethnischer Speisen ergänzt. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Inter-aktion, fördert somit die interkulturellen Kompetenzen und ist zusätzlich begleiteter Erfahrungs-raum zur Kompensation von Problemlagen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Wohnraumsegregation. systemische Sozialberatung Den Anwohnern/innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet zzgl. die Nutzbarmachung/ Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe. Bürgerrat / Selbstaktivierung Zentraler Inhalt des Projektes ist die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Inte-ressenvertretung (Stadtteilgremium). Schulungsangebote vermitteln diesbezüglich Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam diese Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen.
Ausgangslage
Im Stadtteil Goosmanns Tannen leben ca. 1500 Menschen (etwa 75% Migrationshintergrund), überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene leben in problematischen Lebenssituationen (Abhängigkeit von Sozialleistungen, alleinerziehend, Gewalt, Suchtmittelkonsum). Es ist klar von einer Konzentration bestimmter sozialer Schichten und ethnischer Gruppen in bestimmte Wohngebiete zu sprechen (Krummbacher u.a.). Die hohen Mietpreise in der Stadt Lingen verstärken dieses Phänomen. Zwischen den Bewohnergruppen gibt es wenig Kommunikation. Es ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen; es drohen soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Extremismus. Aus dem benachteiligten Quartier ist ein benachteiligendes Quartier geworden. Der Stadtteil unterscheidet sich erheblich von den angrenzenden Wohngebieten. Infrastrukturelle Anbindungen sind kaum vorhanden. Das Wohnquartier verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten. In der konjunkturstarken Stadt Lingen soll ein angemessenes Armutsverständnis/-bewusstsein transportiert werden; längst nicht alle Stadtbewohner/innen teilen das Gefühl, dass „kaum Wünsche offen“ bleiben und Lingen sich „lohnt“ (lingen.de). In der Reg. Emsland ist eine negative Entwicklung bzgl. Einkommen und Attraktivität zu verzeichnen. Arbeitsentgelte und Haushaltseinkommen sind einseitig verteilt, ebenso wirtschaftliche Teilhabe. Die Lebensqualität leidet unter dem Defizit der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie dem Risiko der Altersarmut (noz.de).
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteil Goosmanns Tannen ist als sozialisationspluralistisch und multiethnisch sowie milieuheterogen zu bezeichnen. Die projektinitiierende Einrichtung ist Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen. Konzeptionelle Schwerpunkte sind pädagogische Arbeitsfelder der Kinder-, Jugend-, Eltern- und Erwachsenenarbeit, politische Bildung, Ehrenamtsförderung und Partizipation. Grundlage ist die Verbesserung sozialer und kultureller Lebensbedingungen im Stadtteil bzw. Abbau von Benachteiligungen und Prävention von Sucht, Gewalt und Extremismus zur Generierung sozialer Teilhabe und Mobilität. Die Projekttreihe setzt unmittelbar an den Prinzipen der Sozialraumorientierung nach Hinte und Kreft an: - Unterstützung von Selbsthilfekräften und Eigeninitiative, d.h. fördern aktiver Beteiligung, nicht einseitige Bedürfnisbefriedigung - Nutzen der Ressourcen des sozialen Raums / der beteiligten Akteure, d.h. aktivieren von Stärken, Fähigkeiten, Ideen, Räume etc.u. Einbeziehung von individuellen, sozialen und materiellen Ressourcen - Zielgruppen- und bereichsübrgreifende Orientierung, d.h. sozialer Raum ist komplexer Lebens-, Erlebnis- und Erfahrungsraum, bildet ganzheitliche Struktur. Ziel ist Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens und umfasst Bereiche wie Wohnen, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Kultur etc. - Kooperation und Koordination, d.h. Vielfalt einflussnehmender Dienste und Angebote wird durch die Projektreihe koordiniert, aufeinander abgestimmt.

Senior*innen-Aktiv-Zentrum Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Niedrigschwellige Anlaufstelle für Senior*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte
Projektbeschreibung
Die Sparkasse geht - Projekt „Senior*innen-Aktiv-Zentrum Sahlkamp“ kommt! Die Sparkassen-Filiale im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp wird zu Ende August 2018 ihr gesamtes Personal abziehen, es verbleibt lediglich eine Automaten-Schalterhalle. Durch diese - für die Bewohner*innen durchaus mit Nachteilen verbundene, aber durch politische Einflussnahme letztlich nicht zu verhindern gewesene - Veränderung ergeben sich allerdings auch neue räumliche Möglichkeiten für die Quartiersentwicklung. Lange Jahre war es der Wunsch des seit 20 Jahren aktiven Seniorenbüros der Ev.-luth. Epiphanias-Gemeinde, Räume in ebenerdiger Lage zu finden, so dass Menschen das inhaltlich UND räumlich niedrigschwellige Angebot nutzen können. Nach Gesprächen mit dem Quartiersmanagement, der Gemeinwesenarbeit, der Sparkasse, dem Vermieter Deutsche Wohnen und dem gemeinnützigen SPATS e.V. wurden im Mai 2018 die Weichen neu gestellt: Auf rund 165 m² werden mehrere für das Quartier wichtige Einrichtungen räumlich UND inhaltlich zusammenfinden. Zusätzlich schließt der SPATS e.V. eine im „Quartiersgespräch Soziale Stadt Sahlkamp-Mitte 2017" mit der Sozialplanung des Dezernats III der Landeshauptstadt Hannover (LHH) erkannte Lücke im Bereich der Senior*innen-Arbeit mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Denn in die im Zentrum des Sahlkamp – und damit auch gleichzeitig im Zentrum des Sanierungsgebiets Soziale Stadt Sahlkamp-Mitte – gelegenen Räumlichkeiten wird - zusätzlich zu den im Quartier sehr gut angenommenen Angeboten der mit einziehenden Einrichtungen - eine Anlaufstelle für Senior*innen mit und ohne Migrationsgeschichte eingerichtet. Dieses neue Projekt arbeitet inhaltlich eng mit den beiden in unmittelbarer Nähe vorhandenen Einrichtungen, dem Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte (Träger: LHH) und dem NachbarschaftsDienstLaden NaDiLa (Träger: SPATS e.V.) zusammen. Das Projekt integriert die bewährten und erfolgreichen Tätigkeiten des Seniorenbüros Sahlkamp (Träger: Ev.-luth. Epiphanias-Gemeinde) sowie des Projekts „Wohnzufriedenheit“ (Träger: SPATS e.V. im Auftrag der LHH) und stimmt die Arbeitsinhalte mit diesen beiden Einrichtungen – auch zur Vermeidung von Doppelstrukturen – ab. Das Projekt soll mit einer Personalkapazität von einer 0,5 Stelle für ein/e Diplom Sozialarbeiter*in ab 01.01.2019 ausgestattet sein. Das eigenständige inhaltliche Profil des Projekts wird durch die vorrangige Fokussierung auf die Zielgruppe der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte geprägt.
Ausgangslage
Eines der wesentlichen Ergebnisse des „4. Quartiersgesprächs“ vom September 2017, das von der Sozialplanung des Dezernats III der LHH organisiert wurde, ist die Feststellung, dass ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erreicht werden sollten, damit ihnen sowohl der Zugang zu Beratungs- und Hilfsangeboten als auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben adressatengerechter ermöglicht wird.Denn die seit rund 20 Jahren angebotenen Aktivitäten des Seniorenbüros Sahlkamp (Träger: Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde) erreichen die älteren Menschen mit Migrationsgeschichte nicht. Es besteht ein hoher Informationsbedarf bei der älteren Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte zu den Themen gesundheitliche Prävention, ambulante bis stationäre Versorgung, finanzielle Sicherheit, Freizeit, Kultur und Bildung. Hier setzt das neue Projekt „Senior*innen-Aktiv-Zentrum Sahlkamp“ an, das im Anschluss an Gespräche im Rahmen des „Fachaustausches Senioren“ im Mai 2018 vom Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte, dem gemeinnützigen Verein SPATS e.V. und dem Seniorenbüro Sahlkamp entwickelt wurde. In den frei werdenden barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten der Sparkasse Hannover in der Elmstraße 17 – im höchsten Hochhaus des Sahlkamps gegenüber dem Sahlkampmarkt gelegen – wird das Projekt räumlich ab Januar 2019 angesiedelt sein. Die Vorlaufzeit zur Organisierung der Räumlichkeiten, den Umzug des SPATS-Projekts „Wohnzufriedenheit“, der SPATS-Geschäftsstelle und des Seniorenbüros der Epiphanias-Gemeinde sowie erste inhaltliche Absprachen zur zukünftigen Kooperation der Beteiligten wird die Monate Oktober bis Dezember 2018 umfassen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp und Sanierungsgebiet Soziale Stadt Sahlkamp-Mitte
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet „Sahlkamp-Mitte“, das im Zentrum des Stadtteil Sahlkamps mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt. Denn hier leben die meisten Menschen der schwerpunktmäßigen Zielgruppe Senioren mit Zuwanderungsgeschichte.
Einwohnerzahl
14386
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: Januar 2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Projektstandort ist zentral im Stadtteil Sahlkamp gelegen und liegt somit auch im Soziale-Stadt-Gebiet Sahlkamp-Mitte. Eine Doppelförderung durch Landesmittel ist ausgeschlossen, da das Projekt nicht über Mittel aus dem Städtebauförderprogramm gefördert werden kann.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover / Sozial- und Sportdezernat / Koordinierungsstelle Sozialplanung / Stand: Januar 2018
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover / Sozial- und Sportdezernat / Koordinierungsstelle Sozialplanung / Stand: Januar 2018
Unterlagen zum Gebiet
sahlkamp_1.jpg (65.13 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Es gilt, ihre persönlichen Ressourcen zu stärken, sie zu aktivieren und sie zu befähigen, ihre Lebensumstände mit Unterstützung von außen zu gestalten. Der Nahraum gewinnt dabei gerade für ältere Menschen eine große Bedeutung, denn ihr Bewegungsradius nimmt ab, je immobiler sie aufgrund von Alter und Erkrankung werden. Unser Ziel ist, durch die Schaffung einer ersten offenen und wochentags geöffneten Anlaufstelle Senior*innen ohne und insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte stärker in das Leben im Gemeinwesen einzubeziehen. Dafür braucht es starke Netzwerke und Kooperationen im Stadtteil. Die Netzwerke im Sahlkamp sind gut ausgebaut, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über Kooperationen möglich ist, die identifizierte Lücke in der sozialen Infrastruktur zu schließen. Die aktuellen sozialstrukturellen Daten zeigen, dass es eine signifikante Zunahme des Anteils der Bevölkerung mit sog. „Migrationshintergrund“ gibt, insbesondere im Bereich der Generation 60+.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn es in der Projektlaufzeit gelingt, mehr als 200 Menschen mit und insbesondere ohne Migrationshintergrund zu beraten, zu aktivieren und für - auch zielgruppenübergreifende - Angebote zu interessieren.
Beschreibung
Erreicht, wenn verschiedene Träger und Projekte - Seniorenbüro der Ev.-luth Epiphaniasgemeinde, Verein SPATS e.V. - in dem Projekt integriert zusammenarbeiten und dadurch Synergien sowohl räumlich als auch inhaltlich erzielt werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Projekt den Bedarf von Senior*innen - insbesondere der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - nach Information, Kontakten, Wahrnehmung von Angeboten dauerhaft deckt.
Beschreibung
Erreicht, wenn es gelingt, eine Gruppe Ehrenamtlicher aufzubauen, die bei niedrigschwelligen Unterstützungsbedarfen älterer Menschen - insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte - unterhalb der Schwelle professionell erforderlicher Dienste tätig werden.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte, Gemeinwesenarbeit Sahlkamp, Kommunaler Senioren Service im Stadtbezirk 3, Stadtteiltreff Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationale StadtteilGärten Hannover e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, Theater Vernissage (Janusz K. e.V.9
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Epiphanias-Gemeinde, Ev. Freikirche Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder - Einrichtungen, Projekte, Initiativen - der Koordinationsrunde Sahlkamp (Stadtteilrunde)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Sahlkamp-Mitte, Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hannover, Filiale Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ-Stadtanzeiger, NordOstBlick, Sanierungszeitung, Hallo Hannover
Typ
Stadtteil
Galerie
sahlkamp 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt

Ansprechpartner
Jutta List-Ivankovic
Funktion Projektleitung
Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten!
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf – die Gemeinschaft, um ein Kind großzuziehen (Afrikanisches Sprichwort). Die Verantwortung für das Aufwachsen der Kinder sollte nicht nur auf den Schultern von ein oder zwei Menschen lasten, sondern von der Gemeinschaft mitgetragen werden. Kinder wachsen in einem sozialen Gefüge auf und brauchen vielfältige Ansprechpartner. Der Alltag sieht oft anders aus: Eltern sind mit ihren Kindern isoliert und auf sich gestellt mit allen Themen, Fragen und Problemen. Kinder erleben wenig oder selten ihre Großeltern, weil sie in anderen Städten wohnen. Auf der anderen Seite sind ältere Menschen häufig allein und haben kaum soziale Kontakte oder Familienanschluss. Und auch Menschen mit Migrationshintergrund sind oft nicht in die Stadtgemeinschaft integriert und können sich kaum aktiv einbringen - weder die Erwachsenen, noch die Kinder. Hier setzt das Projekt „Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt“ an: Es wird ein niedrigschwelliges Angebot, ein leicht zu findender, offener Treffpunkt in der Innenstadt aufgebaut, in dem alle Bewohner*innen willkommen sind. Hier werden aktiv Beziehungen aufgebaut und es wird bei Bedarf Hilfestellung gegeben bei den Herausforderungen des Familienmanagements und des Lebens bzw. Zusammenlebens. Der Eltern-Kind-Treff soll wie früher in Orten die Dorflinde als Treffpunkt genutzt werden, um Veranstaltungen anzubieten, sich zu treffen, zu feiern und zu beraten. Mit dem Vorhaben soll über die Schaffung eines einladenden Treffpunktes hinaus die Gemeinschaft dahingehend gestärkt werden, dass die Angebote für Kinder, Eltern, Großeltern und Wahlverwandtschaft koordiniert und ressortübergreifend zusammengetragen werden. Dafür werden in einer Zukunftswerkstatt mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und der Bevölkerung Ziele entwickelt und Maßnahmen zur Realisierung erarbeitet. Außerdem wird mit Northeimer Kindern aktiv gearbeitet. Es werden Methoden zur Beteiligung erarbeitet und eingesetzt (z.B. Zukunftswerkstatt, ein Experiment: „Die Stadt mit den Augen der Kinder sehen!“, Kinder-Bürgermeister*in, Befragung oder Wettbewerb: „Was kann in Northeim besser gemacht werden?“). Das Motto des „Eltern-Kind-Treffs im Quartier Northeimer Innenstadt“ ist: Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten! Wir wollen die Stadtgemeinschaft für mehr Beteiligung an der gemeinsamen Gestaltung eines familienfreundlichen Quartiers für alle Generationen und Kulturen gewinnen!
Ausgangslage
Northeim liegt im strukturschwachen, ländlich geprägten, gleichnamigen Landkreis. Die Einwohnerzahlen sinken stetig durch die negative natürliche Bevölkerungsentwicklung und dem Wegzug Jüngerer. Einzig wachsende Altersgruppe ist die ab 65 Jahren, alle anderen Altersgruppen nehmen ab. Es besteht ein leichter Frauenüberschuss, überwiegend in den höheren Altersgruppen. Die deutsche Bevölkerung hat deutlich abgenommen. Der wesentliche Grund für die relativ konstante Bevölkerungszahl im Projektgebiet ist der angestiegene Zuzug von Migranten, der eine stabilisierende Wirkung auf die Einwohnerzahl hat. Die Innenstadt ist das funktionale Zentrum von Northeim und der Region. Northeim leidet jedoch unter Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerständen. Die Gestaltung vieler Straßen entsprechen nicht heutigen Anforderungen an ein attraktives Umfeld zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Verweilen und Freizeit verbringen. Hinzu kommt ein erhöhtes Konfliktpotenzial durch fehlende integrative Maßnahmen im Zusammenhang mit Flucht und Migration. Dies zeigt sich anschaulich auf dem Markplatz: Hier versammeln sich Geflüchtete, die den zentralen Platz als Treffpunkt nutzen, was viele Anwohner und Gewerbetreibende verunsichert, stört oder sogar verärgert. Ohne existenzsichernde Integration dieser Gruppen drohen jedoch Segregationstendenzen. In Northeim müssen die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien attraktiver werden, um den Wegzug von Jüngeren zu verhindern bzw. deren Zuzug zu fördern. Außerdem müssen die Angebote für ältere Menschen für mehr Lebensqualität sorgen und schließlich die Menschen mit Migrationshintergrund integriert werden. Die Gemeinschaft muss gestärkt werden!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet "Innenstadt Northeim". Das Gebiet Innenstadt ist durch die Stadtmauer und Wallanlagen räumlich abgegrenzt. Bis auf den Abbruch des Klosters zu Beginn der 70er Jahre und die Errichtung des City-Centers ist die Stadtstruktur der Altstadt weitgehend erhalten geblieben. Die Blütezeit des Mittelalters hat den Stadtgrundriss bis heute geprägt. Auf den Bildern (siehe angehängte Dateien) ist der begrünte Ring um die Innenstadt sichtbar. In der Innenstadt leben 18800 Einwohner (in der Stadt Northeim sind es insgesamt 29000). Die Altstadt als Teil der Kernstadt von Northeim ist der funktionale Mittelpunkt der Stadt. Hier konzentrieren sich Einzelhandel, private und (teilweise) öffentliche Dienstleistungen, kulturelle, bildungs- und freizeitbezogene Angebote, ambulante medizinische Dienstleistungen und unterschiedliche Wohnformen. Die Altstadt ist der zentrale Versorgungsbereich und bedient neben der Stadt die Region um Northeim. Gleichzeitig sind jedoch in der Altstadt auch zahlreiche städtebauliche, bauliche und funktionale Defizite vorhanden, die trotz des zurückliegenden Stadterneuerungsprozesses bislang nicht beseitigt werden konnten. Northeim muss sich mit der zunehmenden Dynamik der Einzelhandelsentwicklung, mit den sich ändernden Anforderungen an das Wohnen und mit neuen Ansprüchen an das Stadterlebnis auseinandersetzen. So sind die kleinteiligen Strukturen der Altstadt nur bedingt für die großflächigen Bedarfe des Einzelhandels geeignet; durch Verlagerung an zentrumsperiphere Standorte gehen Magnetwirkung und Wechselwirkungen mit den kleinflächigen Geschäften und Läden verloren, es folgen niedrigschwellige Verkaufsangebote und Leerstand. Der damit verbundene Verlust an Rentabilität führt zu Modernisierungsstau, die Nachfrage lässt nach, es droht die Verödung von Straßenzügen und Quartieren. Das hat Auswirkungen auf die Wohnqualität und das Wohnumfeld; mittelfristig verliert das Wohnungsangebot an Qualität. Hinzu kommt, dass Stadterleben nicht mehr nur auf Einkaufen, historische Gebäude und Stadtbild reduziert wird, sondern die Stadt als „Gesamtevent“ vermarktet werden muss. Folge ist ein nur schwer zu durchbrechender Kreislauf, der bei Erreichen struktureller und mehrere Bereiche der (inner) städtischen Entwicklung umfassende Defizite von der Stadt nicht mehr allein bewältigt werden kann. Meist bedarf es dazu instrumenteller und finanzieller Impulse, um einen bereits begonnenen Abwärtstrend aufzuhalten und mittels neuer Ideen das „Gesamterlebnis" Stadt an die Vorstellungen und Bedarfe der Bewohner und Besucher anzupassen. Die Stadt Northeim steht vor dieser Aufgabe. Trotz guter Voraussetzungen nehmen u.a. Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerstände zu. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Attraktivität der Stadt zu verbessern!
Einwohnerzahl
18800
Quelle / Anmerkungen
Stand Herbst 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00 Gilt für alle Merkmale: Es liegen keine gesonderten Daten für die Innenstadt von Northeim vor (nach telefonischer Auskunft beim Bundesamt für Statistik und beim Landesamt für Statistik).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 8 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 34 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 9 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 7 https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00 Nach Auskunft der Migrationsstelle leben die meisten ausländischen Bewohner*innen in der Innenstadt.
GWA/QM-Ansatz
Bewohner*innen stehen im Zentrum und werden von Anfang an in den Aufbau des Eltern-Kind-Treffs einbezogen: In der aktivierenden Befragung werden Meinungen, Interessen und Bedarfe direkt erfasst. Das Angebot wird entsprechend entwickelt bzw. angepasst. In der Zukunftswerkstatt werden Bewohner*innen aktiv einbezogen in die Entwicklung und Realisierung von Zukunftsvisionen. Dienstleistungen und Aktivierung der Selbstorganisation: Zum einen werden Dienstleistungen für Besucher*innen bereitgestellt (Beratung, Vermittlung, Unterstützung, Rückzugsmöglichkeit sowie Treffpunkt und Kontaktmöglichkeit). Zum anderen werden Bewohner*innen ermutigt, eigenständig Lösungen zu finden, sich in der Stadt zu vernetzen und eine starke Gemeinschaft zu bilden. Zusammenleben gestalten – Nachbarschaft fördern: Das Zusammenleben wird durch Feste und Aktionen aktiv gestaltet und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander gefördert. Dies verbessert die Qualität des sozialen und kulturellen Lebens. Das Gebiet der Innenstadt soll belebt und bereichert werden durch die Menschen, die hier leben, einkaufen und ihre Freizeit verbringen. Dabei sind auf das Gemeinwesen bezogene Interessen zentral. Ressortübergreifendes Denken und Handeln: Um die Gestaltung der Innenstadt und die Bereitstellung von Angeboten nachhaltig zu sichern, wird ressortübergreifend gedacht und gehandelt. Akteure aus den Bereichen Verwaltung, Soziales, Bildung und Kultur werden, z.B. in der Zukunftswerkstatt, in die Arbeit einbezogen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner*innen in der aktivierenden Befragung deutlich werden und Lösungen sowie Handlungen darauf aufbauend umgesetzt werden. Wenn Bewohner*innen an der Zukunftswerkstatt teilnehmen. Wenn eine Radiosendung entsteht
Beschreibung
Die Kommunikation dahingehend angeregt wurde, dass ein Problem gemeinsam von Bewohner*innen definiert wird, Lösungen entwickelt und umgesetzt werden (z.B. zum Thema Nutzung des Marktplatzes).
Beschreibung
Eine systematische Sammlung (Auflistung, Zusammenfassung) zu bestehenden Angeboten und Einrichtungen erarbeitet wurde. Wenn im Sozialadressbuch unsere und bereits bestehende Angebote erfasst und aktualisiert sind.
Beschreibung
In der Zukunftswerkstatt Handlungsbedarfe ermittelt, Zukunftsvisionen entwickelt und Realisierungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. Wenn in gemeinsamen Aktionen (z.B. Pflanzaktion) Menschen verschiedenen Alters zusammen arbeiten für Ihre Stadt!
Beschreibung
Sich in der Zukunftswerkstatt Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen beteiligen und einbringen (Stadt, Verwaltung, Politik, Kultur, Bildung, Gesundheit).
Beschreibung
Die Zusammenarbeit mit Verwaltung, sozialen, kulturellen Einrichtungen und Bildungsinstitutuonen gelingt d.h. Treffen stattfinden zu denen alle kommen und gemeinsam etwas erarbeiten.
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen finden statt (Weihnachtsbasar, Flohmarkt), Feste werden besucht & gefeiert (Nachbarschaftsfest, Kürbisfest), Kochkurs realisiert, Mehrgenerationenfrühstück und Promi-Frühstück finden statt, Vorträge werden gehalten, Musik vorgeführt.
Beschreibung
Stadt und Landkreis sind in die Entwicklung einbezogen und Vertreter*innen bringen sich aktiv ein (Zukunftswerkstatt, Runder Tisch, Teilnahme an Aktionen und Festen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater der Nacht, Kino "Neue Schauburg", Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt und Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkstattschule mit Cafe Dialog, AWO, Ehrenamtsagentur der AWO, Paritätischer, DRK, Senioren heute, Caritas, Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verschiedene Kirchengemeinden (Sixties, St.Marien)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (HNA, Hallo), Stadtradio Göttingen, live-Magazin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Fraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Galerie
moegliche raeume fuer den eltern kind treff im quartier northeimer innenstadt
ladenlokal innenstadt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden (Stadt Hann. Münden) wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für und mit Anwohnern erreicht werden. Für diese Vielfalt in Neumünden wird ein Begegnungszentrum mit einem Projektkümmerer errichtet. Der Landkreis Göttingen als Eigentümer hat bereits erste bauliche Voraussetzungen für das ehemalige Vereinskrankenhaus, in dem das Begegnungszentrum entsteht, geschaffen. Mit dem beantragten Projekt "Vielfalt in Neumünden leben" soll das Begegnungszentrum sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro nun mit Leben gefüllt werden. Damit wird die soziale Struktur in Neumünden verbessert und Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein qualifizierter Kümmerer/Gastgeber soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern. Im Begegnungszentrum sollen für generations- und kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert werden, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet. 1. Es sollen religionsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur oder Kunstangebote entwickelt und umgesetzt werden. 2.Das Begegnungszentrum soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet und Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbsttragend fortzuführen. 3.Die Zentrierung und Vernetzung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für verschiedene im Stadtteil lebende Zielgruppen soll einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten. Die Belebung des Begegnungszentrums wird im Rahmen dieser Zielsetzung innerhalb von 1,5 Jahren stattfinden. Das Bistro wird bis August 2018 fertiggestellt sein. Durch das Projekt sollen die Bürger in die Detailplanungen des Bistroangebots, der weiteren Räume im Begegnungszentrum sowie der Spielflächen im Außenbereich einbezogen werden, deren Fertigstellung bis Ende 2018 geplant ist. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten.
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen. Überproportional viele Bürger sind auf staatliche Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Dadurch resultiert der Ruf als Arme-Leute Stadtteil. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird ca. 20% geschätzt
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten von der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll der „Kümmerer/Gastgeber“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. des „Kümmerers“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter ,Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfemünden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
Galerie
haus der nationen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stadtteilarbeit im Treff Am Kö

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Neue Anwohner in die Arbeit einbeziehen, neue Ehrenamtliche gewinnen
Projektbeschreibung
Das Quartiersmanagement gibt es in dem Stadtteil seit 5,5 Jahren. In dieser Zeit wurden etliche Gruppenangebote gemacht, die von Bewohnern des Stadtteils angenommen wurden. Ein Problem bei der jetzigen Arbeit des QM ist, dass die Teilnehmerzahlen an den verschiedenen Angeboten kontinuierlich abnehmen. Im Bereich der Seniorenarbeit scheiden Teilnehmer altersbedingt aus. In der Kinder- und Jugendarbeit verhält es sich entsprechend. Verschiedene Versuche neue Teilnehmer in die Arbeit einzubeziehen, waren in den letzten Jahren wenig erfolgreich. Mit der Projektarbeit sollen neue Formen und Wege der "Teilnehmergewinnung" erarbeitet und ausprobiert werden. Was Menschen in dem Stadtteil interessiert, ist durch die bisherige Arbeit relativ bekannt. Die bisherigen Methoden der Teilnehmergewinnung, wie z.B. Plakate, Postwurfsendungen, Aushänge u.ä. erbringen nicht die gewünschten Erfolge. Ähnlich gestaltet sich die Gewinnung von Menschen aus dem Stadtteil für die ehrenamtliche Arbeit in den Gruppen. Auch in diesem Bereich sollen Methoden und Möglichkeiten erarbeitet und erprobt werden.
Ausgangslage
Ein großes Problem sind die abnehmenden Teilnehmerzahlen bei fast allen Angeboten in dem Stadtteilzentrum. Dabei ist es nicht so, dass die Angebote auf mangelndes Interesse stoßen. Es ist so, dass insbesondere in der Senioren- und Jugendarbeit die Teilnehmer altersbedingt nicht mehr an den Angeboten teilnehmen können und es bisher nicht gelungen ist, neue Teilnehmer zu „aktivieren“. Die bisherigen Methoden der Einladung, bzw. Bekanntmachung sind weitgehend wirkungslos geblieben. Möglicherweise sind die Gruppenangebote so „starr“, dass neue Teilnehmer sich nicht wirklich eingeladen fühlen. Im Bereich der ehrenamtlichen Betreuer ist es auch in etlichen so, dass einige altersbedingt aufgehört haben und es bisher nicht gelungen ist, neue Ehrenamtliche in die Arbeit einzubinden. Auch an dieser Stelle muss untersucht werden, in welcher Weise und mit welchen Methoden ehrenamtliche Mitarbeiter neu an die Arbeit herangeführt werden können. Ziel ist es, die bisherige Arbeit zu erhalten und weitere Angebote aufzubauen. Das geht aber nur dann, wenn es Menschen aus dem Stadtteil gibt, die die Angebote nutzen. Die Arbeit kann nur dann fortgesetzt und erweitert werden, wenn es ehrenamtliche Mitarbeiter gibt, die die Angebote begleiten und zu den Teilnehmern eine kontinuierliche Beziehung aufbauen. Darüber hinaus möchten wir Menschen in dem Stadtteil zum Mitmachen gewinnen, die bisher noch gar nicht erreicht werden konnten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Uelzen Stadtteil Am Königsberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil handelt es sich aufgrund seiner geografischen Lagen um ein in sich quasi „geschlossenes“ Wohngebiet. Der Stadtteil hat eine Zufahrt. Wer in das Stadtgebiet per Pkw, ÖPNV oder ähnliches möchte, muss diese Straße nutzen. Der Stadtbezirk wird im Westen durch die Ilmenau, im Süden durch ein Waldgebiet, im Osten durch eine große Sportanlage und im Nord durch eine Bundesstraße abgegrenzt. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet.
Einwohnerzahl
1361
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Ein Ansatz des QM ist das Stichwort: „Befähigung statt Betreuung“. In diesem Projekt sollen insbesondere ehrenamtliche Mitarbeiter befähigt werden, mit Gruppen und ggf. Einzelpersonen im Stadtteil selbständig zu arbeiten. Da der Rahmen der Arbeit in diesem Projekt „abgesteckt“ ist, erscheint das Erreichen der Zielsetzung in dem gesetzten zeitlichen Rahmen gut möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Diese lassen sich an den Teilnehmerzahlen festmachen, die von Ehrenamtlichen selbständig betreut werden.
Vorhandene Strukturen
Den Stadtteiltreff gibt es seit Herbst 2012. In den Jahren wurde ein Quartiersmanagement aufgebaut. Kennzeichnend für die QM-Arbeit war eine relativ hohe Personalfluktuation. Das QM war auf eine „Komm-Struktur“ ausgerichtet. Da wenig Ehrenamtlichen für die selbständige Arbeit in Gruppe aktiviert werden konnten, hat sich die QM-Arbeit weitgehend auf die Betreuung der Gruppen ausgerichtet. Das QM wird derzeit von einem anderen Träger gestaltet. Der jetzige Träger stellt seine Arbeit in dem Wohngebiet zum Jahresende 2018 ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Allgemeine Zeitung Uelzen
Typ
Stadtteil
Galerie
treff am koe emsberg 2
treff am koe emsberg 2 i
tagespflege emsberg 2
marderhof
katharina von  bora haus hasenberg 2
einfahrtstr. zum stadtteil
einfamilienhaeuser haeuser
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in Norden

Ansprechpartner
Frank Martens
Funktion Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe
Gemeinwesenarbeit und Integration in Quartieren der Stadt Norden
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projektvorhaben setzt in zwei Gebieten der Stadt Norden an. Es handelt sich daher um zwei Teilprojekte, die durch übergeordnete Strukturen miteinander verbunden sind. Die gleichzeitige Förderung aller Menschen innerhalb eines Quartiers baut Brücken zwischen den Bevölkerungsteilen. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur (sowohl Mittelschichtangehörige als auch Leistungsbezieher und Neuzugewanderte). Es werden zwei Gemeinwesenarbeiter eingesetzt, in den Quartieren Südwesten und Ortsteil Tidofeld der Stadt Norden im Landkreis Aurich. Die Gemeinwesenarbeiter suchen die Bewohner in ihrem Zuhause auf und nehmen eine aktivierende Befragung vor. Anhand der Themen aus der Befragung kann erkannt werden, welche lebensweltlichen Anliegen die Menschen beschäftigen. Gemeinsam mit den Bewohnern wird ein Weg gefunden, das Leben im Gemeinwesen zu verbessern. Gemeinsam mit den Bewohnern wird daran gearbeitet. Die Bewohner werden ermutigt sich zu beteiligen. Dies fördert die Integration in das Gemeinwesen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben der aufsuchenden Arbeit ist das Netzwerken mit allen Akteuren, die die Arbeit im Quartier unterstützen können, eine wichtige Säule innerhalb des Projektes. Es besteht eine enge Vernetzung mit den Ämtern des Landkreises. Die Vernetzung fördert die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation.Die Unterstützung bezieht sich auf alle Personen in einem Quartier, auch auf Kinder und Jugendliche. Es werden die Probleme im gesamten Quartier berücksichtigt. Die Gemeinwesenarbeiter eröffnen Möglichkeiten für eigenes Engagement der Bewohner. Eine weitere Grundlage für die Verbesserung des Zusammenlebens im Quartier ist die Ermutigung zur Teilnahme an Freizeit- und kulturellen Angeboten. Personen, die in bestehende Angebote integriert sind, fällt es leichter die deutsche Sprache zu erlernen und über das direkte Umfeld hinaus Menschen kennen zu lernen. Genauso ist die Näherbringung kultureller und künstlerischer Bildung, gerade für bildungsfernere Menschen wichtig. Durch die Durchführung vor Ort sind die Angebote leichter zu erreichen. Außerdem finden sie an bereits bekannten Orten statt. Durch das Miteinander in den Angeboten wird die Akzeptanz gefördert und es entstehen Brücken für die gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Diese Bereiche der non-formalen Bildung tragen ebenfalls zu einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier bei und stärken das Engagement der Bewohner.
Ausgangslage
Der Landkreis Aurich hat seit 2015 ein breites Netzwerk zur Integrationsarbeit etabliert. Die Bildungsträger führten und führen eine Vielzahl von Sprach- und Qualifizierungsmaßnahmen durch. Bisher ist es nicht gelungen, alle Neuzugewanderten sowie weitere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung benötigen, zu erreichen. Die Integration der Menschen geht nur schleppend voran. Es wird außerdem immer deutlicher, dass die Integrationsarbeit nicht losgelöst von Maßnahmen betrachtet werden kann, die im Gemeinwesen ansetzen. Alle Menschen müssen miteinbezogen werden, auch, um einer stetigen Verschlechterung der Lebenssituation vorzubeugen. Die Wohnsituation trägt oft nicht zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens bei. Viele Neuzugewanderte und andere Leistungsberechtigte leben in einem Umfeld mit hohem Migrantenanteil und Anteil leistungsberechtigter Personen. Dort wird weniger deutsch gesprochen und die Umgebung ist durch enge Bebauung, wenig ausgebaute Infrastruktur und ein oft eher tristes Gesamtbild gekennzeichnet. Durch eine Analyse der Bewohnerstruktur der verschiedenen Stadtteile konnten stadtteilübergreifende Quartiere identifiziert werden, die sich teilweise durch hohe Ausländer- sowie Leistungsempfängeranteile auszeichnen. Die Gebiete Norden Südwest und Norden Tidofeld haben teilweise hohe Konzentrationen der Zielgruppe. Im vorliegenden Projektvorhaben setzt die Arbeit der Gemeinwesenarbeiter daher in den beiden Gebieten an. Norden ist die zweitgrößte Stadt des Landkreises. Es wird erwartet, dass durch die Fokussierung auf die beiden Gebiete ein großer Teil der Personen durch Gemeinwesensarbeit erreicht werden kann.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwesten
Beschreibung
Norden Südwest: das Gebiet Norden Südwest umfasst Teile der Norder Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, in denen die Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen, sodass das Gebiet bewusst gewählt wurde. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße bzw. die Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg und im Südwesten durch den Stadtrand eingegrenzt. Die Fläche beträgt 1655888 m², bzw. 165,59 ha.
Einwohnerzahl
4973
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Agentur für Arbeit, Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhaltet Regionen mit einem Ausländeranteil von über 20% (Beispiel Warfenweg 46,5%, Kleine Riege 22,7%). Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhalten Straßen mit über 30% Einwohner, die Transferleistungen beziehen (Beispiel Warfenweg 64,5%, Norddeicher Straße 35,0%). Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Norden Tidofeld: umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt, Fläche: 125202 m², 22,5 ha.
Einwohnerzahl
614
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Ausländeranteil von 29,7%. Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Anteil Einwohner, die Transferleistungen beziehen von 61,9%.Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das vorliegende Projektvorhaben orientiert sich an den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit. Es knüpft an die Interessen der Bewohner an, stärkt die Selbsthilfekräfte und die Eigeninitiative, nutzt die vorhandenen Ressourcen im Quartier, orientiert sich auch über die Zielgruppe hinaus und koordiniert und vernetzt soziale und kulturelle Dienste und Angebote. Die Gemeinwesenarbeiter sind in den Quartieren räumlich verankert und arbeiten mit Bewohnern auf Augenhöhe zusammen. Die Sozialarbeiter arbeiten in einem Netzwerk aus sozialen, gemeinnützigen und Ehrenamtlichen Einrichtungen sowie kommunalen Strukturen und Bildungs- und Qualifizierungsträgern. Dabei wird nicht rechtskreisorientiert gearbeitet, sondern es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Die Gemeinwesenarbeiter sind Ansprechpartner für die Personen vor Ort. In der gemeinsamen Aktivität der Gemeinwesenarbeiter mit den Bewohnern und der Bewohner untereinander werden soziale Prozesse in Gang gesetzt und Aktivitäten begleitet, durch die eine positive Veränderung unmittelbar erlebbar wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohnern erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine, in der Stadt Norden werden geziehlt angesprochen. Es entsteht ein Portfolio der Angebote. So kann bei vorhandenem Interesse eine Übersicht über Angebote gegeben werden.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Im Laufe des Projektes entstehen quartiersbezogene Netzwerke durch gemeinsame Ziele und Interessen.
Beschreibung
Es werden alle Menschen innerhalb der Quartiere einbezogen, unabhängig davon, ob sie neuzugewandert, alteingesessen, Leistungsempfänger oder Nicht-Leistungsempfänger sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Behindertenhilfe Norden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ulrichsgymnasium Norden, Grundschule im Spiet Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Nordern Turnverein von 1861
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Stadt Norden, Sozialamt, Jobcenter, Schulamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie vom Landkreis Aurich
Typ
Stadtteil
Galerie
fisha bild 05
bild 2
dsc 1110
Zustimmung Veröffentlichung
On

INGE- Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Universität Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v. 1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
Galerie
artboard1 3
280118 inge postkarte 2 2in bewegung
Zustimmung Veröffentlichung
On

NETZ Zeven

Ansprechpartner
Wilhelm Helmers
Funktion Geschäftsführung
Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts „NETZ Zeven – Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten“ ist es, in den ausgewählten Stadtvierteln die gesellschaftliche Teilhabe der BewohnerInnen durch das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, der Vernetzung lokaler Akteure sowie die gezielte persönliche Beratung zu fördern. Es werden zudem Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Hierbei werden zum einen die Bewohner durch verschiedene Beratungsmethoden der sozialen Arbeit gestärkt und empowert/ermächtigt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Ebenso werden mit Hilfe des bereits bestehenden Akteursnetzwerks vor Ort, konkrete Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe initiiert, um auf dieser Basis den Ausbau stabiler und nachhaltiger Strukturen zu fördern. Durch den Aufbau einer Sozialberatungsstelle im Jahr 1996 ist das Diakonische Werk ein maßgeblicher und langjähriger Akteur der Sozialen Arbeit vor Ort. Aktuell ist das Diakonische Werk mit einem Beratungsangebot in den Bereichen Sozial-, Schuldner-, Migrations- Schwangeren-, Schwangerschaftskonflikt- (nach § 219 StGB) sowie Paar- und Lebensberatung in Zeven vertreten. Das Diakonische Werk koordiniert bereits die Austauschtreffen aller sozialen Dienste und Einrichtungen in der Stadt Zeven und ist Träger der Zevener Tafel sowie des Sozialkaufhauses „Pütt un Pann“. Wesentlich für diese Prozesse ist die konstante Einbindung der Bewohner, um die bereits vorhandenen Ressourcen zu nutzen und darüber hinaus den Austausch der heterogenen Bewohnergruppen – auch über die Quartiersgrenzen hinaus – zu unterstützen. Durch die Gemeinwesenarbeit vor Ort werden Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders geschaffen. Auf diese Weise soll gleichermaßen das bürgerschaftliche Engagement vor Ort verstärkt werden: Durch interkulturelle Angebote und das Ermöglichen niedrigschwelliger Begegnungen soll den verschiedenen Gruppen die Fähigkeit verliehen werden, sich selbst und ihre Interessen zu artikulieren und die Gründe ihrer bisherigen Segregation zu beseitigen. Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch den Aufbau und die kontinuierliche Förderung eines Netzwerks aus Stadtteilakteuren und Vertretern der Kommune.
Ausgangslage
In den vergangenen 15 Jahren fanden Polarisierungen innerhalb der Stadt Zevens statt, die einen deutlichen Abwärtstrend einzelner Stadtviertel mit sich brachten. Durch häufig wechselnde (fast jährlich) Eigentumsverhältnisse in den Quartieren entsteht eine starke Instabilität. Es folgten einseitige Bevölkerungsstrukturen mit einkommensschwachen Haushalten sowie fehlende soziale und kulturelle Infrastruktur vor Ort. Gemeinschaftliche Treffpunkte und Begegnungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Viele Bewohner/innen leben ohne Erwerbseinkommen, beziehen Transferleistungen und befinden sich an bzw. unter der Armutsgrenze. In den Quartieren gibt es einen hohen Anteil zugewanderter Personen (EU-Bürger, Spätaussiedler, Geflüchtete, Bürger ehem. Sowjetunion), die deutliche Isolationsgefühle ausdrücken und sich vermehrt in Subkulturen bewegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Zeven: Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Beschreibung
Straßenzüge Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Einwohnerzahl
1400
Quelle / Anmerkungen
Rathaus Zeven WebGIS
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rathaus Zeven
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch interdisziplinäre soziale Arbeit werden Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders werden aufgebaut. Bewohner werden gestärkt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Mithilfe von regelmäßigen Treffen und der Zusammenarbeit werden Quartiers- und Kulturgrenzen überwunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein gemeinsam beschriebenes Projekt gemeinschaftlich verwirklicht wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freundeskreis Asyl Zeven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg/Wümme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Arbeitskreises „Soziale Dienste“ Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Zeven
Typ
Stadtteil
Galerie
berliner strasse 1
berliner strasse 2
berliner strasse 3
berliner strasse 4
breslauer strasse
hermann allmers weg
am rehmenfeld 1
am rehmenfeld 2
am rehmenfeld 3
am rehmenfeld 4
am rehmenfeld 5
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bis Bald in Vahrenwald! - Aufbau eines neuen Treffpunktes im Quartier

Ansprechpartner
Francesca Reinecke
Organisation AWO Bezirksverband Hannover e.V.
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Integration und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. plant im Zuge des Umbaus der Senioreneinrichtung Vahrenwald in Hannover die Entwicklung eines neuen sozialen Treffpunktes im Quartier zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts. Grundidee ist es, die Menschen im Quartier zusammen zu bringen, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Dafür soll vor Ort eine Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Es soll eine Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Quartiers geschaffen und somit niederschwellige Beratung und Unterstützung angeboten werden. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen Gesundheitsförderung, Soziale Aktivitäten, Freizeit-, Sport-, Kultur- und Bildungsangebote. Die Funktion der Projektleitung vor Ort soll dabei über die klassische Rolle eines „Kümmerers“ hinausgehen. Nicht nur eine Anlauf- und Vernetzungsstelle soll geschaffen werden. Vielmehr geht es darum, dass die Person proaktiv auf die Bewohner*innen des Quartiers zugeht und gemeinsam mit ihnen kreative Ideen für soziale und kulturelle Angebote entwickelt (z. B. in Form von Zukunftsworkshops). Das Projekt dient also dazu, die Selbsthilfe und Innovationskraft des Quartiers zu fördern. Auch das Thema Digitalisierung / digitale Teilhabe soll hier mitgedacht werden. Denn die Bedeutung digitaler Kommunikation wird auch in der Gemeinwesenarbeit zukünftig weiter zunehmen. Angedacht ist beispielsweise die Initiierung von generationenübergreifende Tandempatenschaften, wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe für Schüler*innnen gekoppelt mit der Hilfe für Senior*innen beim Umgang mit Handys. Insgesamt soll das Projekt sowohl generationenübergreifende als auch interkulturelle Begegnungen ermöglichen, die aus dem eigentlichen Betrieb der Senioreneinrichtung heraus nicht organisiert und realisiert werden könnten. Es werden zusätzliche personelle Ressourcen benötigt, damit Gemeinwesenarbeit nicht nur nebenbei, punktuell oder isoliert verläuft. Mithilfe des dargestellten Vorhabens kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im Quartier erfolgen. Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen sicher gestellt. Außerdem wird mit dem quartiersoffenen Café ein langfristiger attraktiver Treffpunkt geboten. Der Projektansatz soll Modellcharakter haben und auf andere Standorte der AWO sowie auf andere gemeinnützige Organisationen übertragbar sein.
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen. In den letzten Jahren hat sich der Anteil von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Quartier erhöht. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Da diese Personengruppe in ihrer Mobilität und folglich in der sozialen Teilhabe stark eingeschränkt ist, besteht die Notwendigkeit, weitere bedarfsgerechte Angebote im Quartier zu entwickeln. Darüber hinaus ist der Anteil von ausländischen Bewohner*innen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im städtischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Die dadurch im Quartier entstehenden sprachlichen und kulturellen Barrieren sollen abgebaut werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Insgesamt ist die soziale Infrastruktur im Projektgebiet ausbaufähig. Gesellschaftliche Angebote, Angebote der Daseinsvorsorge sowie Einkaufsmöglichkeiten konzentrieren sich bislang auf die östliche Grenze des Projektgebiets an der Vahrenwalder Straße. Es fehlt eine zentrale wohnortnahe Anlaufstelle innerhalb des Gebiets, die sowohl für die genannten Zielgruppen als auch für alle weiteren Bewohner*innen des Quartiers zugänglich ist und einen Mehrwert schafft. Durch die Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen (siehe Projektziele) soll die Partizipation der Bürger*innen ausgebaut und letztendlich die Eigenständigkeit sowie die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert werden. Die bereits existierenden Kooperationen und Netzwerke sollen gestärkt, gebündelt und um zusätzliche erweitert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit dem Mittellandkanal. Der Kanal stellt eine "natürliche" Grenze in Nord-/Süd-Ausrichtung dar. Im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Erfahrungsgemäß unterteilt die Vahrenwalder Straße den Stadtteil maßgeblich. Östlich hiervon besteht eine verstärkte Ausrichtung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils List. Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab. Hier existiert eine bauliche Unterteilung durch das Gelände von Continental sowie eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils Nordstadt. Im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße "Im Othfelde" den Abschluss. Dahinter beginnen Kleingartenanlagen bzw. eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung Nordstadt. Viele der Kooperationspartner befinden sich innerhalb des Projektgebietes oder daran anliegend.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, ein ganzheitleiches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten und Strukturen des Quartiers zu schaffen. Grundsätzlich sollen alle Bewohner*innen des Projektgebietes einbezogen werden. Aufgrund des beschriebenen Strukturwandels, besteht insbesondere Handlungsbedarf für ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei wird eine Interaktion mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, der Seniorenwohnanlage sowie den Familien, welche das Krippenangebot in Anspruch nehmen, angestrebt. Die Aufwertung des Quartiers erfolgt partizipativ, indem die Bürger*innen aktiv in die Ausgestaltung der Angebote zur Quartiersentwicklung einbezogen werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer freiwilligen „Komm-und Geh-Struktur“). Dabei soll sichergestellt werden, dass die Angebote speziell auf die individuellen Erfordernissse des Quartiers abgestimmt sind. Dies kann nur durch die Einbeziehung der Kompetenzen und Erfahrungen von bestehenden und potenziellen Kooperationspartnern gelingen. Daher ist der Ausbau von Vernetzungsstrukturen für den Projekterfolg von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Möglichkeiten auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil und gesellschaftliche Teilhabe sind gegeben. Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote sowie ein offener Treff vorgehalten.
Beschreibung
Die mit den Partnern gemeinsam entwickelten Angebote sind sozialraumorientiert, bedarfsgerecht und bei veränderten Situationen im Quartier flexibel anpassbar.
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Institut für berufliche Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunaler Sozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brainin Musikschule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hotel Aden - Flüchtlingsunterkunft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein eG Hannover
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On