Skip to main content

Stadtteilarbeit im Treff Am Kö

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Neue Anwohner in die Arbeit einbeziehen, neue Ehrenamtliche gewinnen
Projektbeschreibung
Das Quartiersmanagement gibt es in dem Stadtteil seit 5,5 Jahren. In dieser Zeit wurden etliche Gruppenangebote gemacht, die von Bewohnern des Stadtteils angenommen wurden. Ein Problem bei der jetzigen Arbeit des QM ist, dass die Teilnehmerzahlen an den verschiedenen Angeboten kontinuierlich abnehmen. Im Bereich der Seniorenarbeit scheiden Teilnehmer altersbedingt aus. In der Kinder- und Jugendarbeit verhält es sich entsprechend. Verschiedene Versuche neue Teilnehmer in die Arbeit einzubeziehen, waren in den letzten Jahren wenig erfolgreich. Mit der Projektarbeit sollen neue Formen und Wege der "Teilnehmergewinnung" erarbeitet und ausprobiert werden. Was Menschen in dem Stadtteil interessiert, ist durch die bisherige Arbeit relativ bekannt. Die bisherigen Methoden der Teilnehmergewinnung, wie z.B. Plakate, Postwurfsendungen, Aushänge u.ä. erbringen nicht die gewünschten Erfolge. Ähnlich gestaltet sich die Gewinnung von Menschen aus dem Stadtteil für die ehrenamtliche Arbeit in den Gruppen. Auch in diesem Bereich sollen Methoden und Möglichkeiten erarbeitet und erprobt werden.
Ausgangslage
Ein großes Problem sind die abnehmenden Teilnehmerzahlen bei fast allen Angeboten in dem Stadtteilzentrum. Dabei ist es nicht so, dass die Angebote auf mangelndes Interesse stoßen. Es ist so, dass insbesondere in der Senioren- und Jugendarbeit die Teilnehmer altersbedingt nicht mehr an den Angeboten teilnehmen können und es bisher nicht gelungen ist, neue Teilnehmer zu „aktivieren“. Die bisherigen Methoden der Einladung, bzw. Bekanntmachung sind weitgehend wirkungslos geblieben. Möglicherweise sind die Gruppenangebote so „starr“, dass neue Teilnehmer sich nicht wirklich eingeladen fühlen. Im Bereich der ehrenamtlichen Betreuer ist es auch in etlichen so, dass einige altersbedingt aufgehört haben und es bisher nicht gelungen ist, neue Ehrenamtliche in die Arbeit einzubinden. Auch an dieser Stelle muss untersucht werden, in welcher Weise und mit welchen Methoden ehrenamtliche Mitarbeiter neu an die Arbeit herangeführt werden können. Ziel ist es, die bisherige Arbeit zu erhalten und weitere Angebote aufzubauen. Das geht aber nur dann, wenn es Menschen aus dem Stadtteil gibt, die die Angebote nutzen. Die Arbeit kann nur dann fortgesetzt und erweitert werden, wenn es ehrenamtliche Mitarbeiter gibt, die die Angebote begleiten und zu den Teilnehmern eine kontinuierliche Beziehung aufbauen. Darüber hinaus möchten wir Menschen in dem Stadtteil zum Mitmachen gewinnen, die bisher noch gar nicht erreicht werden konnten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Uelzen Stadtteil Am Königsberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil handelt es sich aufgrund seiner geografischen Lagen um ein in sich quasi „geschlossenes“ Wohngebiet. Der Stadtteil hat eine Zufahrt. Wer in das Stadtgebiet per Pkw, ÖPNV oder ähnliches möchte, muss diese Straße nutzen. Der Stadtbezirk wird im Westen durch die Ilmenau, im Süden durch ein Waldgebiet, im Osten durch eine große Sportanlage und im Nord durch eine Bundesstraße abgegrenzt. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet.
Einwohnerzahl
1361
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Ein Ansatz des QM ist das Stichwort: „Befähigung statt Betreuung“. In diesem Projekt sollen insbesondere ehrenamtliche Mitarbeiter befähigt werden, mit Gruppen und ggf. Einzelpersonen im Stadtteil selbständig zu arbeiten. Da der Rahmen der Arbeit in diesem Projekt „abgesteckt“ ist, erscheint das Erreichen der Zielsetzung in dem gesetzten zeitlichen Rahmen gut möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Diese lassen sich an den Teilnehmerzahlen festmachen, die von Ehrenamtlichen selbständig betreut werden.
Vorhandene Strukturen
Den Stadtteiltreff gibt es seit Herbst 2012. In den Jahren wurde ein Quartiersmanagement aufgebaut. Kennzeichnend für die QM-Arbeit war eine relativ hohe Personalfluktuation. Das QM war auf eine „Komm-Struktur“ ausgerichtet. Da wenig Ehrenamtlichen für die selbständige Arbeit in Gruppe aktiviert werden konnten, hat sich die QM-Arbeit weitgehend auf die Betreuung der Gruppen ausgerichtet. Das QM wird derzeit von einem anderen Träger gestaltet. Der jetzige Träger stellt seine Arbeit in dem Wohngebiet zum Jahresende 2018 ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Allgemeine Zeitung Uelzen
Typ
Stadtteil
Galerie
treff am koe emsberg 2
treff am koe emsberg 2 i
tagespflege emsberg 2
marderhof
katharina von  bora haus hasenberg 2
einfahrtstr. zum stadtteil
einfamilienhaeuser haeuser
Zustimmung Veröffentlichung
On