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Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen

Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim

Ansprechpartner
Jörg Aschemann
Funktion Bereichsleitung Jugend
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik + Wahlen 2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da keine Daten über den Bereich Statistik + Wahlen zur Verfügung stehen.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen AussiedlernInnen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Blau Weiß Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Galerie
eingang kjtn
hochhaeuser trockener kamp
trockener kamp mit neuhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mittelpunkt Hüttenstraße - Gemeinwesenorientiertes Quartiersmanagement in der Flüchtlingssozialarbeit

Ansprechpartner
Stephan Hartmann
Organisation Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V.
Funktion Leiter AWO Fachbereich Integration
Zusammen leben - Zukunft gemeinsam gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen von Flüchtlingen und allen weiteren Bewohnern mit und ohne Migrationsgeschichte im Quartier Hüttenstraße, im Nordwesten der Kreisstadt Stadthagen. Quartiersmanager unterstützen als "Kümmerer" direkt vor Ort und leisten Hilfe zur Selbsthilfe.Ein Stadtteiltreffpunkt soll etabliert werden und als Anlaufstelle dienen. Dort soll es neben Beratungsangeboten insbesondere für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte, genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen geben. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe werden die Quartiersbewohner unterstützt, gemeinsam das Wohnumfeld zu gestalten, das Miteinander der Religionen und Kulturen zu fördern und Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten aber auch den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der QuartiersbewohnerInnen zum bürgerschaftlichen Engagement ist eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Stadthagen wird zurzeit ein geeigneter Standort im Quartier für den Treffpunkt "Mittelpunkt Hüttenstraße" gesucht. Wir werden uns mit bis zu zwei halben Flüchtlingssozialarbeiterstellen im Quartier verorten, einbringen. Mit den Projektmitteln werden wir die Stelle des "Kümmerers" bzw. Quartiersmanager und eine 1/2 Verwaltungsstelle neu schaffen. Unabhängig von der Standortsuche sollen die Flüchtlingssozialarbeiter sofort nach Projektstart ihre aufsuchende Arbeit im Quartier aufnehmen. Die Stelle des Quartiersmanagers wird dann ausgeschrieben und möglichst zeitnah besetzt.
Ausgangslage
Im Quartier rund um die Hüttenstraße leben seit den 70er Jahren überwiegend Menschen mit Migrationsgeschichte. Ehemalige Gastarbeiter aus der Türkei und russisch-stämmige Spätaussiedler prägten lange Zeit das Quartier. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen waren an der Tagesordnung.Seit 2012 ziehen massiv Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und den Balkanstaaten in die Wohnblocks. Es gibt keinen zentralen Treffpunkt für Gemeinwesenarbeit. Die dort tätige Dezentrale Flüchtlingssozialarbeit ist nicht im Quartier stationiert. Im Projektgebiet leben rund 28 Prozent aller Ausländer der Kreisstadt. Der Ausländeranteil im Quartier liegt bei 43,8 Prozent. Der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist weitaus höher, wird aber statistisch nicht erfasst. Es fehlen im Quartier ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Außerdem ziehen permanent insbesondere Geflüchtete zu. Einer Perspektivlosigkeit und einer Zunahme der Kriminalität soll mit diesem Projekt ebenfalls entgegengewirkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
3508
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt. Stand 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
54
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
55
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und liegen deshalb auch nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,9 Prozent.Quelle: www.komis.de
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammnearbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70-80 Prozent.
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen öffentlich zu machen und sich für ihre Anliegen selbst einzusetzen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten.Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Den Standard haben wir erreicht, wenn der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialamt, JobCenter, Jugendamt, Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg, Schwangerschaftsberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Drogenberatung, Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsschule, Volkshochschule, Grundschule am Sonnenbrink, Kindertagesstätte, IGS Schaumburg, Ratsgymnasium, Oberschule (Schule am Schlosspark)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und katholische Kirchengemeinde, Moscheevereine (türk. , yezidische und alevit. Kulturverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Dt. Annington
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle BewohnerInnen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen
Typ
Stadtteil
Galerie
quartiersthg01
quartiersthg02
quartiersthg03
quartiersthg04
quartiersthg05
quartiersthg06
quartiersthg07
quartiersthg08
quartiersthg09
quartiersthg10
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe

Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
Organisation Sprotte e. V.
Funktion Geschäftsführerin
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist. Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt. In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt. Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Helvita Seniorenzentrum Alpheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnklub Weser - TKW Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke/Die Harke am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TV2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ausgewaschen

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Gemeinwesenorientierte Angebote für (junge) Männer im Rasteder Quartier "Dichterviertel" entwickeln
Projektbeschreibung
Das Projekt setzt im Dichterviertel in Rastede an. Nach der erfolgreichen Etablierung der Begegnungsstätte MitEinAnder in einer 3-Zimmerwohnung im Viertel ist es nun erforderlich, sich den Zielgruppen zu widmen, die auf absehbare Zeit nicht das Angebot der Begegnungsstätte annehmen werden: (junge) Männer. Das MitEinAnder ist seit Mitte 2015 etabliert und wurde schon bald von Frauen und Mädchen angenommen. Nähgruppen, eine Kochgruppe, Konversationstreffen und eine Mädchengruppe konnten binnen kurzer Zeit aufgebaut werden. Diese schnelle Etablierung fand unter den veränderten Vorzeichen der stark gestiegenen Anzahl an Neuzugewanderten im Umfeld des Dichterviertels statt. Waren schon vor Beginn der Situation in 2015 ca. 80 % der Haushalte Transfergeldempfänger, so sind es aktuell nahezu alle Haushalte. Durch Umzüge – zumeist mit einer beruflichen Integration der wegziehenden Familien verbunden – freigewordene Wohnungen wurden im Regelfall durch Flüchtlingsfamilien neu bezogen. Die Wohnungen waren und sind häufig überbelegt. Der bestehende Ortsteiltreff MitEinAnder wurde schnell von Frauen und Mädchen für sich entdeckt und in der Wahrnehmung der männlichen Bevölkerung des Dichterviertels und der Umgebung als Frauenort okkupiert. Männer gehen dort nicht hin und fühlen sich – nach den Ergebnissen kurzer Straßeninterviews – auch nicht erwünscht. Gerade für die jungen Männer im Dichterviertel, aber auch in der direkten Rasteder Umgebung fehlt es an geeigneten Freizeitangeboten. Das nahe gelegene Waschhaus soll hierfür saniert werden. Im sanierten Waschhaus sollen Angebote entwickelt und umgesetzt werden, die sich an eine männliche Zielgruppe richten. Um diesen Prozess erfolgreich gestalten zu können, soll u. a. ein eigener Quartiersfonds eingerichtet werden, der für Ideen der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt wird. Sofern möglich sollen die Männer bereits unter werkpädagogischer Anleitung bei der Sanierung des ehemaligen Waschhauses im Sinne von Empowerment und Wirkmächtigkeitserfahrung eingebunden werden. Es ist vorgesehen im Waschhaus eine Ausstattung vorzuhalten, die sowohl Musikproben/Battle-Raps ermöglicht, als auch zum Schrauben und Reparieren von Fahrrädern, etc. Material bereithält. Weitere Ideen der Nutzung werden vor Ort in Planungswerkstätten gemeinsam mit den Bewohnern erarbeitet. Trotz klarer räumlicher und zielgruppenspezfischer Trennung gibt es voraussichtlich nutzbare Synergien zwischen dem MitEinAnder und dem Projekt.
Ausgangslage
Das Dichterviertel ist eine in den 1960er Jahren errichtete Werkssiedlung der nahe gelegenen Heizungsfabrik Broetje. Die Werksarbeiter wohnen seit langem nicht mehr dort. Stattdessen setzt sich die Bewohnerschaft aus sozial schwachen Haushalten in prekären Lebensumständen zusammen (Anteil der Haushalte mit Transfergeldempfang über 80 %). Der Anteil an Migranten war schon im Jahr 2015 überdurchschnittlich hoch für die Gemeinde Rastede. Seitdem das Dichterviertel als Durchlauferhitzer für Neuzugewanderte(vgl. Häußermann/Siebel 2010) fungiert, hat sich die soziale Lage des Viertels im Vergleich zur Gemeinde noch verschlechtert. Es handelt sich um eine klassische pocket of poverty(Daniels/Kennedy/Kawachi 2000). Die Bewohnerschaft hat sich in den letzten zwei Jahren durch die Zuwanderungssituation und veränderte kommunale Belegungspolitiken bedingt noch einmal verändert. Das Dichterviertel ist das Neuzugewandertenviertel geworden. Für Frauen und Mädchen besteht ortsnah mit dem MitEinAnder ein erfolgreiches Zentrum, das als Anlaufstelle, Treffpunkt und Beratungsstelle fungiert. Direkt an der Autobahn gelegen fühlen sich die Bewohner abgeschoben und alleingelassen. Eine eigene Viertelidentität existiert nicht. Durch die Durchmischung verschiedenster Ethnien auf engstem Raume ist es auch nicht zur Entstehung einer ‚ethnic community‘ als Ressource gekommen. Um den männlichen Bewohnern des Viertels eine Anlaufstelle zu bieten soll die Waschküche saniert werden, sollen dort bedarfsgerechte Angebote entwickelt und umgesetzt werden und soll so niedrigschwellig Sozialarbeit und Beratungsarbeit ermöglicht werden – insbesondere für die besonders gefährdete Gruppe der jungen Männer.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Abgegrenzt ist das Gebiet durch Wiesen sowie einen kleinen Wald, einen Baumschulbetrieb und die direkt angrenzende Autobahn vom Rest der Ortschaft. Nördlich auf dem Weg in die Ortschaft liegt direkt die örtliche Förderschule für lernbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche.
Einwohnerzahl
350
Quelle / Anmerkungen
Datengrundlage sind Zahlen der Gemeinde aus dem Jahr 2015, die um lokales Expertenwissen um Überbelegungen ergänzt worden sind
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kombination diverser Datensätze. Daher nur ca. Angaben
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - im Regelfall nicht nur auf der Individualebene, sondern im Kontext eines sozialen Raumes. Sozialer Raum wird dabei nicht nur geographisch, sondern im Wesentlichen sozialwissenschaftlich verstanden (vgl. Martina Löw). Die Bedeutung des sozialen Raums in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung, die zurückreicht bis in die Gründungszeit der Chicago School of Sociology durch Robert Ezra Park in den 1920er Jahren. Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff 'Quartierseffekte' ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz 'Moving to Opportunity', also der Umzug, als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird (wohnungsmarkttheoretisch auch als trickle-down-Theorie bekannt) wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung in Berlin-Kreuzberg in den 1980er Jahren, über das EU-Förderprogramm URBAN bis hin zum Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Im konkreten Fall soll ein Gemeinwesen überhaupt erst geschaffen werden, da dieses durch die Bewohnerfluktuation äußerst fragil geworden ist.
Qualitätskriterien
Vorhandene Strukturen
Seit Anfang Juni 2015 gibt es in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Lessingstraße den Ortseiltreff MitEinAnder der von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet wird und mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern umgesetzt wird (z. B. Yezidisches Forum Oldenburg e. V., AWO, Ehrenamtskreis Rastede, Gemeindejugendpflege, etc.). Dem Miteinander liegt ein Projektkonzept zu Grunde, dass 2012 verfasst wurde. Aufgrund der unerwartet sich entwickelnden Flüchtlingssituation konnte das Konzept nicht wie geplant umgesetzt werden. Vielmehr wurde recht frühzeitig deutlich, dass eine Konzentration der Angebotsentwicklung auf Frauen und Mädchen zweckmäßig sein würde. Dies wurde bis zum heutigen Tag beibehalten, da das MitEinAnder rasch als Ort der Frauen und Mädchen identifiziert worden ist - insbesondere von der Bewohnerschaft. Das MitEinAnder wird von einer 2/3 Sozialpädagoginnen-Stelle betreut, die neben allgemeiner Beratung vor allem der Koordination von ehrenamtlich und/oder auf Honorardozentenbasis entwickelter Angebote dient. Die Sozialpädagogin führt vereinzelt auch Hausbesuche durch, so dass sie als wichtige Ressource für das Gelingen des hiermit beantragten Projektes im Konzept berücksichtigt wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsteiltreff MitEinAnder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AlRa - Arbeitsloseninitiative Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
pro aktiv center Ammerland der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend Stärken im Quartier - Bundesförderprogramm der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierte Lernförderung im Ammerland (SGB II, §28) der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Arbeitstitel

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskreis Rastede
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Vernetzung und Stärkung der Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Lamspringe
Projektbeschreibung
In der Gemeinde Lamspringe gibt es ein aktives Vereinsleben und Gemeinwesen. Im Rahmen der Kirchengemeinden, der Feuerwehr, Sportvereinen und anderen Zusammenschlüssen wird Jugend-, SeniorInnen- und Gemeinwesenarbeit geleistet. Es gibt zudem regionale Beratungsangebote in umliegenden Ortschaften wie Bad Salzdetfurth, Bockenem und Alfeld sowie in der Kreisstadt Hildesheim. Aufgrund der schlechten infrastrukturellen Anbindung der Gemeinde, ist es jedoch insbesonders für Menschen mit Beratungsbedarf aufgrund finanzieller, gesundheitlicher oder anderer Gründe nicht möglich diese Angebote wahrzunehmen. Strukturierte Gemeinwesenarbeit direkt in der Gemeinde gewinnt vor dem Hintergrund eines vermehrten Zuzugs geflohener Menschen, einer alternden Gesellschaft und dem Wegbrechen traditioneller familiärer und nachbarschaftlicher Versorgungsstrukturen zunehmend an Bedeutung. Bei Behördenangelegenheiten wie dem Stellen von Anträgen bemerken die Verwaltungsmitarbeitenden der Gemeinde insbesondere im Bereich Schwerbehinderung und Pflege hohen Bedarf. Auch junge Familien mit geringem Einkommen sind oft mit den Anträgen und Strukturen im Bereich Bildung und Teilhabe überfordert. Hier wird seitens der Gemeinde sowie der Schulen und Kindertagesstätten unterstützt, es sind jedoch nicht ausreichend personelle bzw. die dafür notwendigen finanziellen Ressourcen vorhanden. Bereits vorhandene Missstände wurden durch den Zuzug von geflüchteten Menschen noch deutlicher. Was bereits für eine Familie oder einen alten Menschen mit deutscher Muttersprache schwierig zu bewältigen ist, erweist sich hier als nahezu unmöglich. Der Gemeinderat hat sich daher entschieden eine halbe Stelle Flüchtlingssozialarbeit zu finanzieren. Diese Integrationshelferin kann durch Case- Management im Einzelfall unterstützen. Aufgrund des hohen Einzelfallbedarfs reichen auch hier die Ressourcen nicht, um einen breiteren gemeinwesenorientierten Ansatz zu verfolgen, der präventiv wirkt. Trotz grundsätzlicher Offenheit der Vereine und Einrichtungen, werden oft eher die sozialen Gruppen angesprochen, die bereits über kulturelles und soziales Kapital verfügen. Durch das Modellprojekt wird die fehlende personelle und finanzielle Ressource geschaffen, die es ermöglichen soll (Beratungs-)Angebote und Veranstaltungsformen zu testen und ein Konzept für eine langfristige und nachhaltige Quartiersarbeit zu entwickeln.
Ausgangslage
In die Gemeinde Lamspringe wurden seit dem Jahr 2015 im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis Hildesheim und gerechnet auf Größe und EinwohnerInnenzahl die meisten geflüchteten Menschen zugewiesen. Insbesondere durch das starke ehrenamtliche Engagement der Kirchengemeinden und vieler Privatpersonen werden diese neuzugezogenen Menschen beim Ankommen in der Gemeinde unterstützt. Seit 2016 wird diese Arbeit durch eine hauptamtliche Integrationshelferin ergänzt. Hinzu kommen regionale Angebote von Wohlfahrtsverbänden zur Integrationsberatung und Unterstützung des Ehrenamtes, die sich auf den ganzen Landkreis beziehen. Die Regeldienste, Vereine und Unternehmen in Lamspringe zeigen insgesamt Offenheit und Unterstützungswillen. Durch einen bereits seit 2015 bestehenden Runden Tisch wurde dieser Wille zum Engagement aller Seiten signalisiert. Es gab und gibt viele tolle Ideen, wie zum einen die geflüchteten Menschen tatsächlich in die Vereine und Gemeinschaft integriert werden und an der Gesellschaft teilhaben können, zum anderen auch andere BewohnerInnen aktiviert und in die Gemeinwesenarbeit einbezogen und somit Angebote mit und für alle BewohnerInnen geschaffen werden können. Aufgrund vielseitiger Verpflichtungen aller AkteurInnen kann jedoch nur ein Bruchteil der wichtigen und notwendigen Ideen in die Tat umgesetzt werden. Diese fehlende personelle und finanzielle Ressource wird durch das Modellprojekt geschaffen. Durch das Projektpersonal sollen die vorhandenen Netzwerke aufgegriffen, unterstützt und ausgeweitet werden. So profitieren langfristig alle BewohnerInnen von dem im Rahmen des Flüchtlingszuzugs entstandenen verstärkten Engagements.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet soll vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe, liegen. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. werden die Veranstaltungen überwiegend stattfinden. Im Kernort wird auch das Projektpersonal verortet und ansprechbar sein. Darüber hinaus soll aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen werden. Eine eindeutige Abgrenzung gibt es also bei der gegografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe. Innerhalb davon stellt sich eine klare räumliche Abgrenzung als schwierig dar. Somit ist auch die EinwohnerInnenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
3000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Durch stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wie den Bildungsstätten, den Ausschüssen des Gemeinderats und Vereinen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohnerinnen und Bewohner unter deren Einbeziehung Strukturen geschaffen werden sollen, die zu kollektivem Empowerment führen. Die Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen und Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität kommen kann. Durch verstärkten Austausch und nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig sind, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Vorhandene menschliche, strukturelle, ideelle Ressourcen werden bspw. durch Schaffung neuer GWA-Projekte genutzt.
Beschreibung
Es finden vielfältige gemeinsame Veranstaltungen und Angebote statt. Ein selbstverständlicher Schritt bei einer neuen Idee ist zu überlegen, wie das ganze durch das Netzwerk noch erfolgreicher gemacht werden könnte.
Beschreibung
Es gibt zum einen eine Infrastruktur für das Gemeinwesen durch Anlaufstelle, Austauschrunden etc. und zum anderen wird der Alltag durch Fahrgemeinschaften und Unterstützungen anderer Art insbesondere für geflüchtete, junge und ältere Menschen vereinfacht
Vorhandene Strukturen
Wie in der Ausgangslage beschrieben gibt es insbesondere durch Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine bereits Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind nicht alle BewohnerInnen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr angesprochen. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule und Kindertagesstätten und zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers und der Integrationshelferin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September", Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten. Der seit dem Herbst letzten Jahres neugewählte Bürgermeister sowie der Gemeinderat haben Themen wie Mobilität, Jugend- und SeniorInnenarbeit und auch die Verbindung dieser Themen mit der Flüchtlingsintegrationsarbeit auf die Agenda gesetzt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch- lutherische Kirchengemeinden Lamspringe, Graste - Netze und Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kolpingfamilie Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarrgemeinde Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSpo Lamspringe von 1911 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendraum Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Asyl e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal Werkstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeindebürgermeister Andreas Humbert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KVHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Erwachsenenbildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
sbh Nord
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

FreiRaum

Ansprechpartner
Svenja Reinke
Organisation Lehrter Wohnungsbau
Funktion Sozialarbeiterin
nachbarschaftliches Zusammenleben; Abbau von Konflikten; Inklusion verschiedener Bevölkerungs- und Interessentengruppen; Anlaufstelle; Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen; Schaffung von Räumen der Begegnung
Projektbeschreibung
Die Lehrter Wohnungsbau GmbH hat eine Immobilie aus Eigenkapital in Lehrte käuflich erworben. Da diese Immobilie als neue Anlaufstelle für Bewohner geschaffen werden soll, muss letztere umgebaut und modernisiert werden. Das geplante Projekt wird unter dem Namen FreiRaum geführt. FreiRaum dient dem Aufbau einer Anlaufstelle im Quartier/Wohngebiet. Im Projekt FreiRaum soll die Methode GWA verfolgt werden. Die Lehrter Wohnungsbau GmbH schafft, betreibt und begleitet das Projekt FreiRaum. Für die Koordination sowie der Verwaltung der Anlaufstelle setzt die Lehrter Wohnungsbau GmbH unter anderem auch eine staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin ein. Durch FreiRaum wird den Bewohnern eine neue Anlaufstelle geschaffen, wo Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsarbeit stattfindet. Die Bewohner haben die Möglichkeit durch eine Zusammenarbeit Veränderungen im Quartier zu schaffen und Probleme gemeinsam zu beheben bzw. vorzubeugen. Ein Schwerpunkt des Projekts FreiRaum soll die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens sein. Es sollen Konflikte abgebaut und Inklusion der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier als auch im Wohngebiet gestärkt werden. Dazu eignet sich die Methode der GWA optimal. Die beantragte Fördersumme soll zum größten Teil in die GWA gehen. Nur ein geringer Anteil der Fördersumme soll in die baulichen Maßnahmen investiert werden. Der Hauptteil der baulichen Maßnahmen wird aus Eigenmitteln der Lehrter Wohnungsbau GmbH finanziert. Dieses Projekt läuft unter den Namen FreiRaum, da jeder Bewohner FREI entscheiden kann, an welchen Angeboten er teilnimmt und auch wie er sich mit einbringen möchte. Weiterhin gibt es RAUM für die Bewohner, den letztere gemeinsam nutzen können. Es gibt selbstverständlich auch Raum, wo die Bewohner sich mit einbringen können. Dieses wird auch ausdrücklich gewünscht. Es gibt für die Bewohner Zeiten und Raum der individuellen Gestaltung. Durch die Anlaufstelle wird das Wohngebiet/Quartier erheblich aufgewertet und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, Probleme und Schwierigkeiten in einem Rahmen oder auch in individuellen Gespräch zu thematisieren. Man beugt einer sozialen Isolation, z.B. einer Vereinsamung der älteren Menschen durch das Projekt FreiRaum vor. Gleichzeit findet eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Wohngebiet/Quartier statt. Dieses Projekt wird gern von der Lehrter Beteiligungs-GmbH, die zu 84,60 % an der Lehrter Wohnungsbau GmbH beteiligt sind, gesehen.
Ausgangslage
In dem Wohngebiet / Quartier Lehrte leben viele ältere Bewohner (nachfolgend Senioren genannt). Viele dieser Bewohner leben alleine in den Wohnungen. Die Rente der Bewohner sind teilweise sehr begrenzt. Der demografische Wandel zeigt sich im Quartier. Immer häufiger kommt es im Quartier zu Generationsprobleme. Die gegenseitige Akzeptanz der einzelnen Generationen wird nicht wahrgenommen. Die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Bewohner stehen im Vordergrund. Es gibt immer mehr verschiedene Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier. Dadurch entstehen vermehrt Unsicherheiten bei einzelnen Personen sowie bei anderen Bevölkerungsgruppen. Durch die Unsicherheiten entstehen leichter und öfter Konflikte, die nicht angesprochen oder in einem angemessenen Maße geklärt werden können. Durch das Projekt FreiRaum soll eine Anlaufstelle für Bewohner aller Altersgruppen geschaffen werden. Für die Senioren soll es ein Raum schaffen, wo sie sich treffen und austauschen können. Somit wird einer Vereinsamung in der Wohnung vorgebeugt. Viele Senioren suchen im Alter auch noch eine kleine Aufgabe, der sie nachgehen können und dabei Anerkennung bekommen. Durch das Projekt FreiRaum würden die Senioren, die es möchten, eine kleine Aufgabe bekommen. FreiRaum bietet die Möglichkeiten Angebote/Aktivitäten für alle Bevölkerungsgruppen und auch eine Generationsübergreifende Sozialarbeit soll statt finden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lehrte Kernstadt
Beschreibung
Lehrte besteht aus neun Ortsteilen und der Kernstadt Lehrte. Die Kernstadt Lehrte ist mit 2.045,61 ha und 23.493 Bewohner das größte Gebiet und hat am meisten Einwohner.
Einwohnerzahl
23000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lehrte/ Fachbereich Bürgerservice es sind 23.458 Bewohner
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lehrte Materialband ISEK S. 5 (November 2015)
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik-Staatsangehörigkeit Lehrte OT Lehrte (Stand 26.04.2017) Stadt Lehrte Statistik-Staatsangehörigkeit gesamter Zuständigkeitsbereich (Stand 26.04.2017) Stadt Lehrte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lehrte Materialband ISEK S. 10 (November 2015)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept Lehrte S. 29 (allerdings passte die Tabelle nicht ganz und wir haben eine ungefähre Schätzung vorgenommen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept Lehrte S. 37 (Stand: November 2015) - "Im Februar 2015 waren in Lehrte 1.625 Arbeitslose gemeldet. Die entspricht einem Anteil von 6,1% an allen Einwohnern im alter von 18 bis 65 Jahren."
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2011; Bevölkerung und Haushalte; Gemeinde Lehrte, Stadt am 9. Mai 2011; S. 33 Es gibt im Jahr 2011 1536 Haushalte mit alleinerziehenden Elternteilen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit dem Projekt FreiRaum den Ansatz der GWA. Im Fokus steht nicht die Arbeit mit dem einzelnen Individuum sondern die Arbeit in einem großflächigen sozialen Netzwerk, wodurch die Lebenslagen der Bewohner verbessert werden sollen. Den Ausgangspunkt der GWA liegt in den sozialen Konflikten innerhalb des Wohngebiets. Allerdings können durch die GWA auch Konflikte vorgebeugt werden. Es findet somit auch eine präventive Sozialarbeit statt. Von großer Bedeutung ist auch die Haltung der Sozialarbeiterin. In diesem Projekt soll die Kooperation und die Zusammenarbeit mit den Bewohnern stattfinden. Dadurch verändern die Bewohner selber Strukturen im Wohngebiet. Die Probleme werden aus einer gesellschaftlichen Perspektive wahrgenommen. Es findet einen Kooperation zwischen verschiedenen Anbietern statt. Die Bevölkerung soll aktiviert werden und die vorhandenen Ressourcen des GW nutzen. Somit findet auch eine Förderung der Selbstorganisation statt. Es findet eine Besserung der soziokulturellen Strukturen statt. GWA kann auch als Vernetzungsstelle gesehen werden. "Es geht hierbei um eine Anpassung der Problemgruppe an die Umgebung, um ein Veränderung der (Einstellung, Verhaltensweisen der) Umgebung und um die gemeinsame Erarbeitung von, gemäß den entsprechenden kulturellen Normen, notwendigen Fertigkeiten oder Institutionen." (Ludes 1977, S. 107)
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt Angebote/Aktivitäten, die von den Bewohnern selbst in den Räumlichkeiten von FreiRaum organisiert werden.
Beschreibung
Die Bewohner werden mit einbezogen und haben großen Raum mitzugestalten. Ideen der Bewohner aufnehmen und mit ihnen gemeinsam umsetzten.
Beschreibung
Koopertionspartner aus Lehrte stellen sich in FreiRaum vor und halten Fachvorträge. Ehrenamtliche unterstützen das Projekt FreiRaum.
Beschreibung
Wenn es weitere Kooperationspartner also auch Netzwerke gibt bzw. entstanden sind.
Beschreibung
Wenn Angebote von mehreren Generationen angenommen werden und die Konflikte im Wohngebiet abgebaut werden oder gar nicht erst entstehen. Die Nachbarn sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Polizei Lehrte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft Lehrte eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LSV Lehrter Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Lehrte
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mit-Mach-Büro : Einrichtung einer Koordinations-u. Anlaufstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung

Ansprechpartner
Philipp von Au
Organisation Diakonie Himmelsthür
Funktion Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung
Inklusive Koordinationsstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil: "Mit-Mach-Büro"
Projektbeschreibung
Die Diakonie Himmelsthür möchte mit der Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für Freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe ("Mit-Mach-Büro") im Umfeld zur Kirchengemeinde Hassbergen-Bungerhof die treibende Kraft in Delmenhorst werden, um das Engagement von, für und mit Menschen mit Behinderung zu etwas Selbstverständlichem werden zu lassen und Vereine, Einrichtungen und Institutionen dabei zu beraten, barrierefreie Engagements anzubieten bzw. auch selbst inklusive Projekte anzustoßen und Ehrenamtliche mit und ohne Behinderung hierzu zu gewinnen. Hauptstandort des "Mit-Mach-Büros", das zu festen und verlässlichen Öffnungszeiten mit einer hauptamtlichen Stadtteilkoordinatorin/Freiwilligenreferentin besetzt sein soll, wird zunächst der Stadtteil Delmenhorst-Bungerhof sein. Perspektivisch wird die Diakonie Himmelsthür mit neuen Wohnangeboten 2018 auch verstärkt im Delmenhorster Süden (Düsternort/ Hasport) vertreten sein, was automatisch zu einer Erweiterung des Wirkungskreises des Projektes in Delmenhorst führt. Die Sozialräume, in denen die neuen Wohnangebote liegen, bieten vielfältige Kontaktmöglichkeiten in das Gemeinwesen. Diese sollen genutzt werden, um Menschen mit Behinderung über Einrichtungsgrenzen hinweg eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Freiwilligenarbeit übernimmt hier eine wichtige Rolle und ist unverzichtbar. Nur durch ein ressourcen- und personenzentriertes Unterstützernetzwerk, das neben hauptamtlichen Mitarbeitenden, Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Freunden und Bekannten auch freiwillig Engagierte umfasst, kann Inklusion Wirklichkeit werden. Als Zielgruppe stehen neben Privatpersonen auch immer Vereine und Institutionen als Anbieter von Engagementmöglichkeiten vor Ort im Fokus des Interesses, eine enge Vernetzung mit bereits bestehenden Strukturen ist dafür unabdingbar. Hierfür soll besonders die Kooperation mit der Freiwilligenagentur Delmenhorst und dem kleinen Kreis von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde noch einmal intensiviert werden. Durch gezielte Beratung und Kooperation soll eine Öffnung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gelingen. Die Fokussierung auf diese bedeutet allerdings keinesfalls, dass andere Zielgruppen nicht angesprochen werden sollen, Im Gegenteil wird Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden, der Menschen verschiedener Generation und mit unterschiedlichen ethnischen und kultureller Hintergründen im Gemeinwesen zusammenbringen soll.
Ausgangslage
Im Zuge unserer Dezentralisierung ziehen Menschen mit Behinderung vom Wildeshauser Zentralgelände in umliegende Gemeinden. Dabei machen wir neben vielen positiven Begegnungen leider z. T. immer noch die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung, wenn Sie in ein neues Wohngebiet ziehen, mit Ressentiments begegnet wird. Im Sommer 2017 werden weitere 24 Menschen mit Behinderung in zwei Wohnhäuser mit kleinteiligen Wohngemeinschaften nach Delmenhorst, in den Stadteil Bungerhof ziehen. Diese Entwicklung gemeindeintegrierter Wohnangebote wurde über viele Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Delmenhorst und der anliegenden Kirchengemeinde geplant und realisiert. Die Kirchengemeinde hat dazu ihr Grundstück an uns verkauft und begrüßt die Diakonie Himmelsthür ausdrücklich. Im Rahmen dieser Kooperation sollen nun gemeinsam sozialraumorientierte Projekte realisiert werden. So gibt es bereits eine kleine Arbeitsgruppe, die im Wohnquartier zwischen ebenfalls neu gebautem Gemeindehaus und den Wohnungen für Menschen mit Behinderung einen offenen Platz der Begegnung mit Pavillon, Sitzgelegenheiten, Kräuterspirale, etc. plant. Neben diesem Arbeitskreis "Der grüne Daumen" sollen noch weitere ehrenamtliche Projekte angestoßen werden (bspw. Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe für Senioren, etc.), die Menschen mit unterschiedlichen Biographien und kulturellen Hintergründen zusammenbringt im Sinne eines quartiersbezogenen gegenseitigen Unterstützungsnetzwerkes. Insbesondere soll dabei Menschen mit Behinderung die wertvolle Möglichkeit sowohl der Teilhabe als auch der Teilgabe geboten werden, d. h. der Chance, sich mit eigenen Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst- Bungerhof
Beschreibung
Bungerhof ist kompakt bebaut. Der Stadtteil ist geprägt von vielen älteren Einfamilienhäusern aus den 50er- und 60er-Jahren, kleineren Mehrfamilienhäusern und einigen Reihenhäusern (insbesondere im Norden des Stadtteils). Im westlichen Teil befindet sich ein markanter Wohnkomplex aus den 70er-Jahren, der alle Gebäude des Stadtteils überragt. Der vordere Teil Bungerhofs, an der Stedinger Straße sowie Nutzhorner Straße in Richtung Innenstadt, ist besonders für Singles und junge Paare geeignet. Im Gegensatz dazu befinden sich in den ruhigeren Nebenstraßen des Quartiers geeignete Wohnorte für Familien. Das Umfeld der Kirchengemeinde an der Friedensstraße ist geprägt von vielen älteren Menschen im Seniorenalter.
Einwohnerzahl
9810
Quelle / Anmerkungen
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben-in-del/planen-bauen-wohnen/St_Daten_Bungerhof_2016.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zuzug von Menschen mit starker Beeinträchtigung im Stadtteil
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unter dem Prinzip eines inklusiven Zusammenlebens "Es ist normal, verschieden zu sein" sollen im Sozialraum Beteiligungsstrukturen vertiefend entwickelt werden. Ziel ist es, Potentiale freizusetzen und das soziale/kulturelle Leben im Gemeinwesen zu stärken, Vereinzelung vorzubeugen und ein solidarisches/tolerantes Miteinander zu fördern. Empowerment bedeutet hierbei die Selbstermächtigung von im Alltag marginalisierten Gruppen. Im Bezug zu Menschen mit Behinderung stellt dabei nicht zuletzt die Un-Behindertenrechtskonvention einen wichtigen Bezugsrahmen dar.Basis der Arbeit des Mit-Mach-Büros sind demnach folgende Prinzipien: -Es ist orientiert an den Bedürfnissen der StadtteilbewohnerInnen, d. h. im Zentrum stehen immer die im Quartier lebenden Personenkreise, es wird direkt gefragt, was sie bewegt, gemeinsame Perspektiven und Zielstellungen evaluiert, deren Umsetzung anschließend professionell begleitet und realisiert. - Die Projekte sind langfristig angelegt und werden prozessorientiert/ergebnisoffen gestaltet. - Es geht vorrangig um die Unterstützung von Selbsthilfekräften/Eigeninitiative. - Das Mit-Mach-Büro verfolgt einen heterogenen, d. h. zielgruppen- und trägerübergreifenden Ansatz und hat somit das Ziel einer Kooperation/Partizipation "auf Augenhöhe" aller Beteiligten. - Ganz besonders sollen Ressourcen von Senioren und Menschen mit Behinderung erkannt und diese in die Tätigkeiten des Gemeinwesens gewinnbringend eingebracht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bungerhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Soziales
Typ
Stadtteil
Galerie
gruppenfoto richtfest friedensstrasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelles Generationenzentrum

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Ausgangslage
Insgesamt hat die Stadt Lingen mit ihren Eingemeindungen ca.56 000. Einwohner. In den ursprünglichen Stadtgrenzen leben ca. 25000 Menschen. Ca. 25% der Lingener Bevölkerung sind älter als 60 Jahre. (vergl. www.lingen.de./rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/strukturdaten). Hinzu kamen in den letzten Jahren verstärkt Zuzüge von Migranten und Flüchtlingen. Seit 2012 befinden sich ebenso noch über 1000 Studierende in der Stadt. In den letzten 10 Jahren sind im Stadtkern etliche Seniorenwohnungen entstanden, die es alten Menschen erlauben ein möglichst langes und selbstständiges Leben zu führen. Auch viele Migranten/-innen sind zentrumsnah in Sozialwohnungen angesiedelt worden. Für Studenten wurden explizite Wohnheime in begrenzter Anzahl gebaut. Familien mit Kindern ziehen verstärkt in die Randgebiete, sodass die Bevölkerung im Stadtzentrum nur begrenzt durchmischt ist. Es entstehen Ansätze von Gettoisierungen, zumal es an preiswerten öffentlich Treffpunkten in der Stadt mangelt. Öffentliche Grünflächen, in welchem sich Menschen treffen und miteinander kommunizieren gibt es so gut wie gar nicht. Die in der Stadt Lingen lebenden Menschen erfahren eine gute Grundversorgung, wie beispielsweise einen guten Zugang zu Ärzten und Behörden. Allerdings mangelt es an einer senioren- und migrationsgerechten Freizeitgestaltung für erwachsene Menschen und ältere Mitbürger. Die Gefahr einer mangelnden Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppierungen liegt einerseits in der Entstehung von Vorurteilen und Stigmatisierungen gegenüber anderen Gruppierungen. und Anderseits fördert eine mangelnde Kommunikation die Isaolation des Einzelnen. (Ältere und Migranten)