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Bildungsangebote

Öffnung der Kulturfabrik Krawatte (im Entstehen) in das Quartier

Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
Funktion Vorstandsmitglied
Teilhabe ist gut, Teilnahme ist besser: Soziokultur steht für die bunte Gesellschaft und entwickelt kreativ die Gemeinschaft. Die Egestorfer Str. bekommt ein Gesicht.
Projektbeschreibung
Im Herbst 2017 wird mit der Sanierung und dem Umbau einer seit Jahren leerstehenden Krawattenfabrik zu einem soziokulturellen Zentrum begonnen. Der Bauantrag ist gestellt, die Finanzierung der energetischen Sanierung und des ersten Bauabschnitts, an der die Stadt Barsinghausen und das Land Niedersachsen beteiligt sind, ist gesichert. Ausgangspunkt des Gesamtvorhabens ist eine großzügige Spende eines Barsinghäuser Bürgers an die Kunstschule Noa Noa e.V. und den Kunstverein Barsinghausen e.V. zur Verbesserung ihrer räumlichen Situation und zur Entwicklung ihrer bisherigen Kooperation. Gefunden wurde ein Gebäude, das sich nach Lage und Größe für den schrittweisen Aufbau eines soziokulturellen Zentrums eignet und zum Mittelpunkt eines vernachlässigten Quartiers werden soll. Für seine Entwicklung wurde im Januar 2016 der Kulturverein Krawatte gegründet. Ziel des hier beantragten Teilprojekts ist es, v.a. die Bewohner des Quartiers, dann aber auch die ganze Stadt Barsinghausen am Entstehen des soziokulturellen Zentrums Kulturfabrik Krawatte zu interessieren und sie an der Entwicklung des Konzepts und seiner Ausgestaltung zu beteiligen. Dazu ist ein professionelles Management nötig, das die notwendige Struktur aufbaut, den Kontakt mit den Bewohnern des Projektgebiets aufbaut und pflegt, das Netzwerk mit den sozialen und kulturellen Akteuren der Stadt ausbaut und erweitert, zu Eigeninitiatven anregt sowie entsprechend dem Baufortschritt Projekte und Veranstaltungen plant und durchführt. Das heißt, dass das Projekt als Auftakt einer dauerhaften Arbeit gedacht ist, die in den Folgejahren mit Hilfe weiterer Förderer und der dann möglichen Eigenleistung fortgesetzt wird. Für die umfassende Tätigkeit zum Aufbau des Managements wird im Jahre 2018 mindestens eine 30-Stunden-Stelle benötigt. Der baulich intakte Büroraum der ehemaligen Krawattenfabrik wird auch derjenige der Kulturfabrik Krawatte sein, so dass hier der Arbeitsplatz des Managements eingerichtet werden kann. In der ehemaligen Personalküche kann bis zum zweiten Bauabschnitt im Sommer 2018 und zum Umzug in die neue Küche auch das beantragte Küchengerät aufgestellt werden. Im ersten Bauabschnitt (2017) eingeschlossen ist das Foyer des soziokulturellen Zentrums, in dem bereits unterschiedliche Veranstaltungen und Treffen stattfinden werden.
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. 2015 wurde das erste Flüchtlingsheim in Barsinghausen gebaut. Ein Brandanschlag verzögerte die Fertigstellung. Nach einer beeindruckenden Demonstration der Bürgerinnen und Bürger wurde versucht, das Rathaus in Brand zu setzen. Die Täter blieben unerkannt. 2017 wurden zwei weitere Flüchtlingsheime für jeweils bis zu 160 Bewohnern fertiggestellt, zum Teil unter erheblichem Protest und Störaktionen der Anwohner. An allen drei Standorten machten Willkommenskreise für die neuen Nachbarn verschiedene freiwillige Integrationsangebote, darunter vor allem in den Gemeindehäusern der Kirchen ein Angebot von Deutschkursen. Die Stadtverwaltung schuf neue Stellen für die Integrationsarbeit. Ein "runder Tisch" versucht die verschiedenen Initiativen zu strukturieren. Die Flüchtlingsheime sind inzwischen fast vollständig bezogen. Es beginnen die Mühen der Ebene. Die eigentliche Integrationsarbeit muss jetzt beginnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorferstraße und Stoppstraße mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn-Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
3959
Quelle / Anmerkungen
Alle demografischen Daten vom Bürgerbüro der Stadt Barsinghausen ermittelt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländer + Doppelstaatler: vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Noa Noa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deister-Freilicht-Bühne e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsheime Rottkampweg, Einsteinstraße, Hannoversche Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Förderschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum am Spalterhals
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde (Baptisten) Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christuskirche Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen Marketingverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung/ Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deister-Echo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
con-nect.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch für Integration
Typ
Stadtteil
Galerie
ansichtenegestorfer
egestorfer str 1
egestorfer str 2
egestorfer str 3
egestorfer str 4
egestorfer str 5
egestorfer str 6
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ankommen und Leben in Dodesheide-Ost (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
Funktion Leitung Fachdienst Jugend
Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung von Zuwandererfamilien im Quartier Dodesheide-Ost
Projektbeschreibung
Das Projekt "Ankommen und Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an neu zugewanderte Familien im Wohnquartier Dodesheide-Ost in Osnabrück. Dadurch soll eine 2012 begonnene Gemeinwesenarbeit im Quartier um die Zielgruppe der Zuwandererfamilien ausgebaut und methodisch durch eine Kooperation mit dem städt. Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement mit einer Ehrenamtsstruktur kombiniert werden. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser, die bis zum Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück im Jahr 2010 von britischen Soldaten mit ihren Familien bewohnt wurden. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarktet, was zu einem schnellen Bezug und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Ergebnis sind Einkommensarmut und ein hoher Anteil Familien mit überdurchschnittlich vielen Kindern. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" identifiziert den Planungsraum Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohem Armutsrisiko und geringen Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche (vgl.: Bildungsbüro Osnabrück / Lernen vor Ort: Soziale Ungleichheit in Osnabrück, 2012). Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niederschwelligen Anlaufstelle in einer Wohnung im Quartier, die von der Immobiliengesellschaft zur Verfügung gestellt wurde. Dadurch konnten erste Ansätze einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführt werden. Die Identifikation der Bewohner mit ihrem Quartier wird erheblich erschwert durch eine hohe Fluktuation unter den Mietern, u. a. bedingt durch bauliche Mängel in den Wohnungen. Die mangelhafte Bausubstanz ist ein großes Problem für die Mieter. Seit dem starken Zuzug geflüchteter Menschen ab 2015 sind zudem viele Personen (Stand 18.05.2017: 430 Geflüchtete), insbesondere Familien aus Syrien, aber auch weitere Zuwanderer, z. B. aus Bulgarien, nach Dodesheide-Ost gezogen. Seit 2013 hat sich der Anteil nicht-deutscher Staatsangehöriger in Dodesheide-Ost von ohnehin schon überdurchschnittlichen 25,1 % auf 36,3 % (2016) noch einmal deutlich erhöht. Die größte nicht-deutsche Gruppe sind dabei die Syrer mit 341 Personen (73 syrische Familien mit Kindern unter 18 Jahren). Ebenfalls bedeutsam ist die Zahl bulgarischer Familien, die mit 28 (128 Personen) den zweithöchsten Wert nicht-deutscher Familien darstellt.
Ausgangslage
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen und sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl von Kindern und Jugendlichen: 36 % der Bewohner/-innen haben einen Zuwanderungshintergrund, 56 % der Kinder und Jugendlichen gehören zu einer Familie mit Transferleistungen nach dem SGB II oder dem SGB III. Ab 2015 sind sehr viele Zuwandererfamilien, insbesondere Syrier und Bulgaren, in das Projektgebiet gezogen. Dieses ist aus einem Datenmonitoring bekannt, welches in Osnabrück angesichts der Flüchtlingsströme entwickelt wurde, um sozialraum- und quartiersbezogen Unterstützung zu organisieren. Im Projektgebiet Dodesheide-Ost gibt es bislang kaum Arbeitskontakte mit den Zuwandererfamilien, auch nicht durch die Flüchtlingssozialarbeit, die in Os Flüchtlingsunterkünfte betreut. Um die soziale Integration dieser Zuwandererfamilien zu ermöglichen, ist die Heranführung der Erwachsenen, der Kinder und Jugendlichen an Regelangebote der sozialen, schulischen und kulturellen Infrastruktur (KiTa, Schulen, Vereine usw.) im Wohnumfeld erforderlich. Dieses soll durch eine niedrigschwellige und aufsuchende Beratung im Quartier erfolgen, die um Förderangebote, z. B. Familienfreizeiten, außerschulische Bildungsangebote, und um sozialintegrative Bewohnerfeste, Quartiersveranstaltungen usw. in Kooperation mit Netzwerkpartnern ergänzt wird. Die Betreuung der Zuwandererfamilien und die Nutzung der Netzwerkstruktur soll im Projekt durch die Entwicklung modellhafter integrativer Handlungsansätze von Jugendhilfe und Freiwilligenarbeit erfolgen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Osnabrück, Wohnquartier Dodesheide-Ost
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet Dodesheide-Ost handelt es sich um ein Wohnquartier im Stadtteil Dodesheide mit besonders auffälliger Sozialstruktur. Das Gebiet ist gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser, die bis zum Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück im Jahr 2010 von britischen Soldaten mit ihren Familien bewohnt und infrastrukturell weitgehend isoliert vom übrigen Stadtgebiet und auch dem übrigen Stadtteil Dodesheide waren (eigene Gebäudeverwaltung, Schulen, Kitas, Geschäfte). Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster Bauweise, die durch die Käuferin, eine überregionale Wohnungsgesellschaft, ab 2011 mit dem Ziel einer schnellstmöglichen Vermietung vermarktet wurden und in vergleichsweise kurzer Zeit zu einem neuen Wohnquartier führte, dessen Bewohner durch eine Vielzahl unterschiedlicher Herkunftsländer und den damit einhergehenden vielfältigen ethnisch-kulturellen Hintergründen geprägt war. Nähere Ausführungen zur besonderen Sozialstruktur und -entwicklung von Dodesheide-Ost werden im Pkt. 2 dieses Antrages gemacht. Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Fördergebietes ist noch auszuführen, dass das Wohngebiet Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück an der Grenze zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Dodesheide-West, Haste und Widukindland grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell isoliert, da die umliegenden Stadtteile im Sozialraum / die angrenzende Nachbargemeinde sich sozialstrukturell deutlich anders zusammensetzen und zudem mit Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streitkräfte ist Teil des Projektgebietes. Diese sog. Konversionsfläche wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben.
Einwohnerzahl
3934
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück; Osnabrück aktuell 4/2016, Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück und Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten in kleinräumiger Gliederung; Osnabrück aktuell 4/2016; Stand jeweils 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück; Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der nicht erwerbsfähigen Empfängerinnen und Empfänger von Existenzleistungen (SGB II) an den unter 15-jährigen; Quelle: Sozialmonitoring Osnabrück 2015; Stand 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im beantragten Projekt sollen durch eine niedrigschwellige Beratung im Rahmen einer aufsuchenden Arbeit im Wohnquartier Dodesheide-Ost Zuwandererfamilien erreicht, bei ihren Problemlagen unterstützt und integriert werden durch eine Heranführung an bestehende Regelangebote. Dadurch soll eine gemeinwesenorientierte professionelle Soziale Arbeit im Quartier für Zuwandererfamilien entwickelt und Unterstützungspotenziale in Kooperation mit Netzwerkpartnern im Quartier und darüber hinaus im umliegenden Sozialraum aktiviert werden. Dabei sollen sowohl Methoden der Einzel- und Gruppenarbeit zur Anwendung kommen wie auch eine Interessenvertretung für die Familien mit Zuwandererhintergrund gegenüber Vermieter, Organisationen der Arbeitsförderung, Grundsicherung und ggfls. Bildungseinrichtungen als wesentlichen Baustein einer Gemeinwesenarbeit organisiert werden. Die professionelle Gemeinwesenarbeit soll kombiniert werden mit Elementen und Methoden der Freiwilligenarbeit, wodurch insbesondere die Verselbständigung der Zuwanderer im Zuge ihrer Integration unterstützt werden soll. Ein schon in einer Wohnung des Quartiers eingerichtete Anlaufstelle soll im Rahmen des Projektes entsprechend der formulierten Zielsetzungen fachlich und methodisch ausgebaut und eine Verstetigung der Unterstützungsstruktur im Quartier eingeleitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Netzwerk von professionellen Fachkräften der Sozialen Arbeit, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Wohnungswirtschaft und Ehrenamtlichen ist entstanden und im Quartier für die Bewohner/-innen für die Bewohner/-innen da.
Beschreibung
Orientiert an den Problemlagen und Interessen der zugewanderten Familien ist ein niedrigschwellige Beratung organisiert und die Bewohner/-innen nutzen einen eingerichteten Quartierstreff
Beschreibung
Es ist gelungen, Multiplikatoren in die Gemeinwesenarbeit einzubinden und diese wirken bei Veranstaltungen, Arbeitsgruppen usw. aktiv mit
Beschreibung
Ein Arbeitskreis "Arbeit und Leben in Dodesheide-Ost" wurde eingerichtet unter Einbeziehung der Wohnungsbaugesellschaft und weiteren wesentlichen Akteuren zur Verbesserung der quartiersbezogenen Lebensqualität
Beschreibung
Die Zielsetzungen und Arbeitsansätze des Fachdienstes Jugend (Jugendhilfe) und der Freiwilligenarbeit des Fachbereiches Integration, Soziales und Bürgerengagement sind im Projektgebiet konzeptionell verknüpft
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw e.V., Johanniter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. St. Franziskusgemeinde, Ev. Thomasgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst - Regionaldienst Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v.1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Autismusambulanz der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost

Ansprechpartner
Yvonne Bestmann
Funktion stellv. Leitung Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
soziale und kulturelle Integration in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Der Zusammenhalt der Nachbarschaften im Gemeinwesen ist eine Grundlage für funktionsfähige Infrastruktur und friedvolles Zusammenleben. Die Arbeiterwohlfahrt arbeitet mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Werte, die ihr Handeln bestimmen. In Alt-Laatzen ist die Notwendigkeit gegeben, eine soziale und kulturelle Verständigung zwischen „Alteingesessenen“ mit „Neuzugezogenen“ zu fördern und der Segregation entgegenzuwirken (soziale Integration). Menschen werden zusammengeführt und zum Dialog angeregt (Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft), Nachbarschaft und Integration werden gestärkt (interkulturelles und interreligiöses Lernen, antirassistische Bildungsarbeit). Die GWA fungiert dabei als antreibende, koordinierende und stabilisierende Kraft und hat hierfür verschiedene Instrumente zur Verfügung. Konkrete Handlungsschritte und Maßnahmen ergeben sich aus der Partizipation der Bewohner/innen, den Gegebenheiten und den realistischen Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort und können nur begrenzt vorkonstruiert werden.
Ausgangslage
Soziale und kulturelle Integration im Quartier sind notwendig, weil sich die Anzeichen für die Bildung eines sozialen Brennpunktes vermehren. Die Wohnbebauung ist geprägt durch den städtebaulichen Charakter einiger Wohntürme und grauen Betongebäuden sowie mehrstöckiger Mehrfamilienhäuser, die zum Teil sehr nah an der vielbefahrenen Bahn-/ICE-Trasse liegen. Das Wohnumfeld ist teilweise durch Müll, Dreck, Unrat, Einkaufswagen und Sperrmüll gekennzeichnet. Die Wertschätzung des Wohnumfelds einiger Einwohnerinnen und Einwohner ist gering, sodass für einen sorgsamen Umgang mit dem Quartier verschiedene Maßnahmen umzusetzen sind. Die Tendenz einer Segretation zwischen "Alteingesessenen" und "Neuzugewanderten" nimmt überdurchschnittlich zu, so dass eine soziale Durchmischung gefährdet ist. Das soziale Miteinander bedarf der dringenden Förderung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost
Beschreibung
Das ausgewählte Untersuchungsgebiet liegt im Stadtteil Alt-Laatzen. Die Abgrenzungen des Untersuchungsgebiet ist im Norden der "Mageritenweg", im Westen die "Hildesheimer Straße", im Süden vor der "Eichstraße" sowie im Osten die Bahntrasse.
Einwohnerzahl
2037
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
> die Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit (67 %) beinhalten einen hohen, nicht statistisch festgehaltenen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund /// > Kohorte 27-59 Jahre: ausländische Bewohner/innen 40%, Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit: 60%
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 79,8% Bewohner/innen mit deutscher und 20,2% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 71% Bewohner/Innen mit deutscher + 29% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
GWA ist professionelle soziale und sozialplanerische Arbeit in einem definierten Quartier. Die Grundlage der GWA ist eine stark sozialpolitisch ausgerichtete Soziale Arbeit, die ebenso in den vielfältigen Tätigkeitsfelder und der Tradition der Arbeiterwohlfahrt verankert ist. Die vielfältigen Maßnahmen und Methoden der GWA verfolgen das Ziel, soziale, kulturelle und ökonomische Entwicklungen im Quartier aufzuspüren und zu fördern. Die Interessen und Bedarfe der Bewohner/innen stehen dabei im Fokus. Im Quartier Alt-Laatzen, Hildesheimer Straße Ost ist das übergeordnete Entwicklungsziel, bereits vorhandene (residentielle) Segregation/en nach ethnischen, religiösen und/ oder demografische Merkmalen abzubauen und weiteren Segregationstendenzen entgegenzuwirken. Der Fokus liegt dabei auf den immateriellen Bedingungen (z.B. Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Kultur, vgl. Qualitätsstandards der LAG Soziale Brennpunkte, S. 1, in der Fassung vom 16.06.2016), d. h. darauf, die Bewohner/innen des Quartiers dabei zu unterstützen, ihre Interessen zu artikulieren und kollektiv zu organisieren, um im Ergebnis die Beziehungen im Sinne positiver Nachbarschaften zu stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn geschaffene Angebote genutzt/ besucht werden, die Nachbarschaften positiver bewertet werden, das Quartier in das sozialräumliche Netzwerk integriert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausländer und Zugewanderte mit Migrationshintergrund mit Alteingesessenen ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Alt-Laatzen; während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
an das Quartier angrenzende Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Cafe Allerlei - Stadtteilprojekt Hannover Linden

Ansprechpartner
Tatjana Makarowski
Funktion Abteilungsleitung der Sozialen Dienste
Stadtteilcafe Allerlei in Linden
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover Linden ist durch einen hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt. Die Flüchtlingswelle hat einen neuen Teil zu integrierender Menschen mit sich gebracht. Das Cafe Allerlei möchte sich unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. dieser interkulturellen Arbeit im Quartier annehmen. Ziel ist es das vom Fels e.V. initiierten Projekt zu erhalten und auszubauen und den entstandenen Bedarfen an integrativen Angeboten, Beratung und Begleitung zu begegnen.2013 hat der Verein Fels e.V. das Cafe Allerlei in Hannover Linden innitiiert und mit Hilfe eines Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. ein niedrigschwelliges Angebot etabliert in dem Bewohner des Stadtteils Angebote für Bewohner vorhalten.Zunächst waren diese auf die Zielgruppe von Müttern und Kindern ausgerichtet. Durch die Flüchtlingswelle, wie auch die Akzeptanz der Angebote des Cafes sind weitere Angebote etabliert worden, darüber sind Handlungsfelder,Beratungs- und Begleitungsbedarfe im Stadtteil sichtbar geworden, die weiterer personeller Ressourcen bedürfen.Das Cafe als bisherige Anlaufstelle bedarf der Weiterentwicklung in der Vernetzungs- und Beratungsfunktion,wie auch der weitergehenden Unterstützung der Selbstorganisation der Ehrenamtlich tätigen und der Umsetzung weiterer Kooperationsstrukturen.
Ausgangslage
Der Caritasverband Hannover e.V. hat mit dem Verein Fels e.V. eine Kooperation geschlossen um das Anliegen ein multikulturelles Stadtteilcafe für Bewohner mit Bewohnern zu unterstützen.Der Koordinator des Caritasverbandes arbeitet mit dem Gremium,dem Caferat, das Angebot des Cafes aus. Die Angebote richteten sich zunächst an Familien , Mütter und Kinder. In der Zwischenzeit sind durch den Caferat,der sich aus verschiedenen Bewohnern des Stadtteils zusammensetzt, weitere und andere Angebote etabliert worden. Durch die Erweiterung des Angebotes sind Handlungsfelder, Beratungs- und Vernetzungsbedarfe aufgetreten, die einer Weiterentwicklung bedürfen,dies möchte sich der Caritasverband zur Aufgabe machen und die bisherige Quartiersarbeit in Trägerschaft fortführen.Bedarfe liegen in der interkulturellen Kommunikation, der Gesundheitsförderung, sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen.Die BewohnerInnen nutzen die Angebote des Cafes, bleiben jedoch in ihrer Community.Hier sollen Angebote etabliert werden die die interkulturelle Kommunikation fördern.Fragen rund um das Thema Gesundheit haben zugenommen, es bedarf hier thematischer Angebote wie auch Angebote die zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit einladen.Die BewohnerInnen tragen maßgeblich zum Betrieb und zur Gestaltung des Angebotes im Cafe Allerlei bei, hier sollen Qualifizierungsmaßnahmen der dort ehrenamtlich Tätigen stattfinden und nach Möglichkeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen werden. Die ermöglicht Teilhabe und Identifikation Die Einbindung des Cafes in die Netzwerkstruktur des Caritasverbandes mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten erweitert die Kooperationsstrukturen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden
Beschreibung
Linden Süd
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover - Strukturdaten der Stadteile 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
1
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Cafe Allerlei wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes eine Gemeinwesenorientierung bekommen. Das Quartiersmanagement der Hanova (ehem. GBH ) und der Verein Fels e.V. haben das Cafe im Quartier Linden innitiiert und mit Unterstützung des Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. partizipative Angebote für die BewohnerInnen im Stadteil etabliert.Durch die aktive Beteiligung der BewohnerInnen und der Annahme der bestehenden Angebote sind weitere Handlungsfelder deutlich geworden,die einer Weiterentwicklung des bisherigen Angebotes bedürfen.Im Projekt des Cafe Allerlei sind ehrenamtliche und professionelle Strukturen vorhanden. Durch die Arbeit des Quartiersmanagements der GBH wurde der Bedarf an zielorientierter Stadtteilarbeit im Sozialraum Linden benannt, das Cafe Allerlei wurde mit der GBH und dem Verein Fels e.V. gegründet. Ein Sozialarbeiter des Caritasverbandes unterstützt die Arbeit als Koordinator. Der Betrieb des Cafes, die Auswahl der Angebote findet unter Abstimmung des Cafeteam, ehrenamtlich tätige BewohnerInnen des Stadtteils, statt. In diesem Gremium werden auch neue Angebote und Bedarfe diskutiert und erhoben. Der Förderantrag resultiert aus den Bottom Up Prozessen des Cafeteams. Ohne weitere personellen Ressourcen werden die erkannten Handlungsfelder, Beratungs - und Vernetzungsangebote im Stadtteil nicht etabliert werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besuchergruppen im Cafe Allerlei sich interkulturell vermischen und die Angebote nicht nur kulturspezifisch genutzt werden.
Beschreibung
Die Bewohner aus dem Stadtteil eigenständig Aktivitäten für sich und für andere durchführen.
Beschreibung
Wenn verschiedene Bewohner und Institutionen des Stadtteils im Cafe zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentren des Caritasverbandes in Hannover Linden,Beratungsstelle Lichtpunkt,Kinderzentrum Linden, Spielhaus Linden, Fels e.V., Kreofant,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bulgar(i)en in Hannover e.V.,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturbüro der Landeshaupstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Stadtteils, Nachbarschaftskreis Siloah, Flüchtlingshilfe D 33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Godehardt, Erlösergemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HANOVA (ehem. GBH)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht!

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Errichtung von Kontaktstellen in den jeweiligen Stadtteilgebieten und Initiierung und Aufbau von stadtteilbezogenen Projekten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs- und Kulturprojekten. Die Schaffung verschiedener Förder- und Hilfsangebote, Initiieren, Pflege und Ausbau von Begegnungsangeboten und Netzwerken zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbstständigkeit, insbesondere für besonders bedürftige Gruppen. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt und die verschiedenen Projekte geplant. Gleichzeitig ist es erste Anlaufstelle für den Stadtteil Feldstraße-Bellmannsfeld-Bahnhofstr. Von hier aus unterstützen wir auch die Bewohneraktivitäten und -initiativen in den beiden anderen Stadtteilbereichen: Develangring und Kochstraße-Franz-Lübeck-Straße. In den beiden Stadtteilen gibt es jeweils eine Kontaktstelle, die vom Stadtteilmanager betreut wird. Der Stadtteilmanager und die Kontaktstelle ist regelmäßig für die Bewohner erreichbar und ansprechbar. Hiermit werden erstmalig die Bewohner in den sozialen Brennpunkten in unserer Stadt unterstützt, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich zu machen und Gemeinschaft zu entwickeln. Dabei sollen die gemeinsamen Interessen und die Interessenunterschiede thematisiert und öffentlich gemacht werden. Dazu gehört auch die Förderung sozialer Integration und partizipatorischer Kompetenz. Den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen ist ein wichtiger Baustein. Wir wollen erreichen, dass in allen drei Stadtteilgebieten, die von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen bewohnt werden und häufig sozial benachteiligt, gemeinsam den Stadtteil zu ihrem Stadtteil machen. Sie sollen angeregt werden zur Mitgestaltung und Initiierung verschiedenster Projekte.
Ausgangslage
Ausgangslage: In der Stadt Dannenberg gibt es drei Stadtteilgebiete mit sozialem Brennpunkt. In den Stadtteilgebiet Develangring und Feldstraße/Bellmannsfeld wohnen überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan, im Stadtteilgebiet Kochstraße/Franz-Lübeck-Str. wohnen überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus Syrien und Afghanistan. Da in diesen Stadtteilgebieten zudem die Wohnungen günstig sind, haben sich auch viele Langzeitarbeitslose angesiedelt. Wo liegen die größten Probleme: Da es für diese Gruppen keinerlei Unterstützung gibt, kommt es immer wieder zu extremen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Kulturen. Dazu kommt, dass der größte Teil der Bewohner keiner Tätigkeit nachgeht, dadurch verfallen diese Menschen häufig in eine Hoffnungslosigkeit, sind demotiviert und erhalten keine Wertschätzung. Damit ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert, die häufig in Isolation, Alkohol und weiteren gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen endet. Gründe für das Projekt: Auf der einen Seite schaffen wir einen Ort, an dem alle Bewohner sich treffen und austauschen können. Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Wir schaffen für die Menschen eine Möglichkeit der Mitarbeit. Das ist für diese Personen häufig der erste Schritt wieder in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, eine Aufgabe haben. Wir holen die Menschen aus der Isolation, um mit ihnen gemeinsam an einer neuer Perspektive zu arbeiten. Es gibt in keinem Stadtteil eine Kontaktstelle, keine Möglichkeit, die Bewohner zusammen zu bringen und keine Projekte, die von den Bewohnern initiiert und durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstraße.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (ELbe InformationsSystEm) des Frauenhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Kochstraße Franz-Lübeck Straße
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge - Kochstraße und Franz-Lübeck-Straße.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit unseren Projekten den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel soll es sein, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit den Betroffenen zu verbessern. Dabei gilt es bei den materiellen Bedingungen zum einen um die Existenzsicherung, aber auch um Verbesserungen im Wohnraumbereich. Bei den immateriellen Bedingungen geht es um Verbesserung und der Qualität der sozialen Beziehungen, der Partizipation und Kultur. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. Durch die unterschiedlichen Angebote und Projekte können wir den ganzheitlichen Ansatz gewährleisten. Damit fördern wird die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen aber auch innerhalb einer Gruppe. Dabei gilt es die Personen zu stärken. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperationsstrukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge ( Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner bzw. Teilnehmer werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie haben eine reflektive und kommunikative Haltung. Alle gehen respektvoll mit einander um.
Beschreibung
Unser Leitgedanke " Hilfe zur Selbsthilfe" anerkannt und umgesetzt wird. Die Bewohner entwickeln gute kommunikative Fähigkeiten. Der Wunsch und das Interesse an Weiterentwicklung und Bildung entsteht.
Beschreibung
Das Zukunftszentrum und die Kontaktstellen sind ein anerkannter und bekannter Ort. Die Bewohner sprechen positiv über ihr Zentrum und bringen neue Menschen mit, die auch gerne das Zukunftszentrum oder die Kontaktstelle nutzen möchten.
Beschreibung
Die unterschiedlichen Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig tolerieren und akzeptieren. Dies gilt vor allem auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e. V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung der Caritas e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die Gärten der Caritas e. V. - AGH-Projekt
Typ
Stadtteil
Galerie
2016 07 07 15.29.20
2016 07 07 15.31.58
2016 07 29 16.28.17
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebenswertes Borßum (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Martin Schabler
Funktion Stabsstelle Sozialplanung
Vernetzte Hilfen für den Zusammenhalt und die Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
In Emden-Borßum soll ein Prozess einleitet werden, bei dem die Neuzugewanderten eine Identität mit dem Stadtteil aufbauen können und die Lebensqualität für alle Bewohner wieder erhöht wird. Durch das Projekt wird eine/n Gemeinwesenarbeiter/in neu eingestellt und vor Ort räumlich angebunden. Der Stadtteil erhält so eine zusätzliche Ressource, mit der das Aufspüren besonderer Problemlagen ebenso möglich ist, wie das Erkennen von Interessen, im Gebiet entsprechend aktiv zu werden. Ein Grundgedanke der Arbeit vor Ort ist die Erkenntnis, dass durch verstärkte Kooperation im Stadtteil soziale Problemlagen schneller und passgenauer gelöst werden können. Ausgangspunkt hierfür ist eine aufsuchende Arbeit mit einer fragenden Grundhaltung. Der/die Gemeinwesenarbeiter/in greift Themen, die für die Integration und Teilhabe der Menschen besonders wichtig sind auf, prüft welche Angebote im Gebiet bereits bestehen und ermittelt, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Sie/er stellt vor Ort Kontakte zwischen den Beteiligten her und unterstützt sie bei der Entwicklung von Projekten. Dabei wird der Aktivierung und Beteiligung der Betroffenen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der/Die Gemeinwesenarbeiter/in nimmt an Konferenzen und Arbeitskreisen im Gebiet teil und hat einen Überblick über alle Einrichtungen, Institutionen und Initiativen. Die Wirksamkeit der Arbeit bemisst sich auch daran, inwieweit es gelingt, die Teilhabe benachteiligter oder eingeschränkter Bewohnergruppen zu fördern. Es sollen auf ihre Bedarfe zugeschnittene Angebote entwickelt werden. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass es für diesen Personenkreis Barrieren gibt, vorhandene Angebote zu nutzen, sei es aus Unkenntnis, aus sprachlichen Problemen oder aus Unsicherheit. Das Projekt soll Anstöße geben, neue Beratungsformen und Beteiligungsprojekte in den Gebieten zu initiieren und auszuwerten. Eine andere wichtige Aufgabe des/der Gemeinwesenarbeiter/in besteht darin, zusammen mit den lokalen Akteuren Veranstaltungen und andere Anlässe zu schaffen, durch die die Gebiete eine positive Aufmerksamkeit erfahren und die den Besuch von Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Stadtteilen fördern. Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Prozesses zur Neuorganisation der Gemeinwesenarbeit in Emden und steht in enger Verbindung mit dem Projekt "Quartiersbrücken".
Ausgangslage
Borßum hat sich in den vergangenen 10 Jahren von einer eigenständigen, gut funktionierenden Einheit zu einem Gebiet mit teilweise hohem Erneuerungsbedarf gewandelt. Besonders auffällig ist die stetige Zuwanderung von Familien mit Migrationshintergrund in die leerstehenden Wohnungen der größeren Wohnblocks. Der Anteil der nicht-deutschen Bevölkerung ist demzufolge stark, zuletzt sprunghaft gestiegen und liegt heute mit 12,7% (2011: 4,8%) deutlich über dem städtischen Durchschnitt (6,5%). Nur das Soziale Stadt Gebiet Barenburg weist in dieser Hinsicht eine höhere Quote auf (17,8%). Zusammen mit dem Stadtzentrum hat Borßum die meisten Flüchtlinge aufgenommen, hierunter einen höheren Anteil an Familien mit kleinen Kindern. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie dem sozialen Gegensatz zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und dem sozialen Brennpunkt in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Das Gebiet verfügt über eine durchaus gute aber ältere Infrastrukturbasis, die teilweise stark modernisierungsbedürftig und nicht bedarfsgerecht ausgebaut ist. Auf die massive Konzentration sozialer Problemlagen in der Hochhaussiedlung hat die Stadt Emden bereits mit dem Aufbau einer Anlaufstelle (Leuschnertreff) reagiert (Förderung über die Selbsthilfe-Richtlinie). Ein koordinierter Handlungsansatz, der den sozialen und städtebaulichen Herausforderungen gerecht wird, und eine professionelle Unterstützung des Gemeinwesens, für die sich die noch junge Stadtteilinitiative Boßum (SIBO) einsetzt, fehlen dagegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6144
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2016 (die Prozentangaben entsprechen der Mindestsicherungsquote: ALG II + Hilfen zum Lebensunterhalt + Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung + Hilfen nach dem AsylBLG)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2016 (die Prozentangaben entsprechen dem Sozialgeldbezug)
GWA/QM-Ansatz
Die örtliche GWA baut auf der Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip auf und orientiert sich an den Grundsätzen: a) an den Interessen der Bewohner anknüpfen, b) Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative unterstützen c) Ressourcen des sozialen Raumes nutzen, d) sich über Zielgruppen und Bereiche hinaus orientieren, e) soziale Dienste und Angebote koordinieren und vernetzen. Die Fachkraft ist im Quartier räumlich verankert und arbeitet mit Bewohnern auf Augenhöhe zusammen, sie wirkt aber in ihrer Aktivierungsstrategie primär über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren. Gemeinsam setzen sie soziale Prozesse in Gang und begleiten Aktivitäten, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei sind sie auch an der Schnittstelle zu baulich-investiven Maßnahmen, die von Bewohnern nicht selbst geplant und organisiert werden, die aber vielfältige Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, tätig.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen und können gemeinsame Interessenlagen und edürfnisse einzelner Personengruppen klar benennen.
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Es bilden sich themen- und projektbezogene Arbeitsgremien. Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf die gemensame Planung und Umsetzung von Hilfsangeboten ausgerichtet.
Beschreibung
Die Arbeit fokusiert auch auf die materielle Situation der Beweohner/innen und entwickelt Ideen und Eigeninitiative zur Sicherung und Erneueung der Infrastrukturbasis.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freibad Borßum (Stadtwerke Emden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden
Typ
Stadtteil
Galerie
wp 20150624 011
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Stadtteil

Ansprechpartner
Alena Timofeev
Funktion Projektleitung
Anlaufstelle für ein Quartiersmanagement und Durchführung von Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Heidberg
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes sollen die bisherigen Aktivitäten unterschiedlicher Akteure im Stadtteil in einem Stadtteilladen gebündelt vernetzt werden. Eine zentrale Anlauf- und Informationsstelle für alle Bürgerinnen und Bürger soll dadurch neu geschaffen werden, die durch eine Personalstelle für Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vor Ort betreut wird. Die vorhandenen Aktivitäten aller Akteure im Stadtteil werden weitergeführt, durch das Netzwerk dann die Synergien genutzt, Maßnahmen abgestimmt und durch die neue Anlaufstelle auch Gemeinsinn schaffende Aktionen vorangebracht. Gleichzeitig soll ein Ideenfonds für Projektideen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils eingerichtet werden, der diesen ermöglichen soll, ihre eigenen Ideen zur Entwicklung des Stadtteils umzusetzen. Gerade die Förderung der Partizipation der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner sowie die Schaffung von Möglichkeiten für deren gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ist ein wichtiger Baustein dieses Konzeptes.
Ausgangslage
Im Braunschweiger Stadtteil Heidberg leben 7.600 Einwohner. Zwar gibt es zahlreiche Aktivitäten von Vereinen, Organisationen, Parteien und Privatpersonen, die sich für das Gemeinwohl und für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in diesem Quartier stark machen. Allerdings werden die Aktivitäten dieser engagierten Akteure dadurch beeinträchtigt, dass es kein Quartiersmanagement gibt. Weiterhin ist ein unzulängliches Raumangebot zu beklagen: Trotz aller Bemühungen auf unterschiedlichen Ebenen konnte bislang leider noch kein Stadtteilladen im Heidberg eröffnet werden. Dies ist umso bedauerlicher, da dieser Bezirk einen sehr hohen Altersdurchschnitt in der Bewohnerschaft aufweist. 33,2 % der Einwohner sind 65 Jahre und älter. Im Vergleich liegt der gesamtstädtische Durchschnitt bei 20,8 %. Gleichzeitig liegt der Anteil der Kinder von 0-6 Jahren mit 4,3 % unter dem gesamtstädtischen von 5,1 %. Ferner leben im Stadtteil mehr Einwohner mit Migrationshintergrund als im Braunschweiger Durchschnitt: 31,4 % der Stadtteilbewohner weisen einen sogenannten "erweiterten Migrationshintergrund" (verfügen über nur ausländische oder über doppelte Staatbürgerschaft). In der gesamten Stadt sind es 25,7 %. In Hinsicht auf die soziale Struktur ist zu beachten, dass bezogen auf 1.000 Einwohner (zwischen 15 und 65 Jahren) mehr Arbeitslose im Stadtteil sind (57) als gesamtstädtisch (48). Weiterhin liegt der Anteil der arbeitslosen Ausländer wesentlich höher als im gesamtstädtischen Durchschnitt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Heidberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil Heidberg handelt es sich in großen Teilen um einen in den 60er Jahren neu gewachsenen Stadtteil mit Hochhauswohnungsbau sowie auf den Autoverkehr ausgelegten großräumigen Straßenzügen.
Einwohnerzahl
7594
Quelle / Anmerkungen
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
GWA/QM-Ansatz
Das beantragte Projekt dient sowohl dem Auf- und Ausbau von Strukturen der Gemeinwesenarbeit und auch eines Quartiersmanagements. Der Fokus liegt auf - der Förderung der Partizipation von Stadtteilbewohnern an der Entwicklung und Gestaltung der Zukunft des Stadtteils; - der Ermöglichung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe; - der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements; - der Einrichtung einer Räumlichkeit als Anlaufstelle für die Bürger und als Arbeitsplatz für die Stelle des neuen Quartiersmanagers; - der Förderung der Begegnung unterschiedlicher Bewohnergruppen im Stadtteil.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für das beantragte Projekt besteht ein handlingsfähiger Beirat (mit Untergruppen) unter Beteiligung von "Experten" und besonders von engagierten Stadtteilbewohnern.
Beschreibung
Erfolgreicher Abschluss der Gründung eines neuen Bürgervereins durch die Mitwirkung des Quartiersmanagers
Beschreibung
Bezirksbürgermeisterin unterstützt das beantragte Projekt und werdt Mitglied im Beirat
Beschreibung
Durchführung einer Stadtteilkonferenz mit Einbindung von Vertretern unterschiedlicher Generationen und unterschiedlicher Herkunft
Beschreibung
Durchführung von drei publikumsträchtigen Veranstaltungen in Kooperation mit relevanten Netzwerkpartnern (Stadtteilweihnachtsmarkt, interkulturelles Konzert und interkulturelle Ausstellung "Heimat im Koffer")
Beschreibung
Durchführung von einem Stadtteilsommerfest als Ort der Begegnung unter Einbeziehung von Nachbarschaften und Kooperationspartnern
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschasft eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein "Offener Heidberg e. V." - Gründungsprozess läuft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Heidberg-Melverode-Stöckheim-Leiferde e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSC Leu e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Wohn- und Pflegeheim, Kurzzeit- und Tagespflege Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas im Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Heidberg-Melverode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur, Stelle "Kultur vor Ort"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch-Philippinischer Kulturkreis e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Heidberg
Typ
Stadtteil
Galerie
heidberg 1
heidberg 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim

Ansprechpartner
Jörg Aschemann
Funktion Bereichsleitung Jugend
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik + Wahlen 2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da keine Daten über den Bereich Statistik + Wahlen zur Verfügung stehen.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen AussiedlernInnen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Blau Weiß Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Galerie
eingang kjtn
hochhaeuser trockener kamp
trockener kamp mit neuhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

PInsel

Ansprechpartner
Stephanie Thiering
Organisation EJF gemeinnützige AG
Funktion Bereichsleitung
niedrigschwellige Projektarbeit als Motor für Integration
Projektbeschreibung
Über das Projekt P(roduktions)Insel sollen junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit Vermittlungshemmnissen über einen niedrigschwelligen Einstieg durch gemeinsame handwerkliche Tätigkeiten ihre sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe sowie ihre fachlichen Fähigkeiten bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Arbeiten erweitern. Ziel ist es, in den Arbeitsbereichen "Back- und Kochstraße" und "Bauen und Basteln" den Quakenbrücker Stadtteil Neustadt sowie die vier Jugendtreffs in der Samtgemeinde Artland mit kulinarischen Köstlichkeiten zum Selbstkostenpreis zu versorgen. Zudem sollen viel genutzte Plätze z.B. mit selbstgebauten Blumenkästen verschönert und brachliegende Flächen wieder der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. So erfolgt bei den Teilnehmern eine Identifikation mit ihrer Gemeinde, es wird stärker auf die Instandhaltung geachtet und die Wertigkeit durch das Einbringen der eigenen Arbeitskraft erhöht sich. Da vor allem in der Quakenbrücker Neustadt viele Jugendliche ohne Schulabschluss und Aussicht auf eine Arbeitsstelle wohnen, soll mit diesem Projekt zunächst das Bewusstsein entstehen, dass jeder sich durch die eigenen Hände und somit durch die eigene Tätigkeit die nach außen sichtbar Wohnqualität verbessern kann und Spaß an handwerklicher Arbeit findet. Die Wichtigkeit eines Schulabschlusses und damit verbunden eine abgeschlossene Ausbildung wird mit dem Sozialpädagogen erarbeitet. Diese Erkenntnis, mit dem eigenen Handeln etwas für sich und andere bewirken zu können ist der erste Schritt, um die Integration in das Gemeinwesen und in eine langfristig orientierte Erwerbstätigkeit erfolgreich zu schaffen. In diesem Prozess werden die Teilnehmer eng von Sozialpädagogen und Anleitern mit fachspezifischem handwerklichen Hintergrund in den unterschiedlichen Prozessstufen begleitet und in ihrer Entwicklung gefördert. In monatlichen Gespräche mit der MaßArbeit kAöR (SGB II) werden die Fortschritte miteinander besprochen. Bei guten Erfolgen in der Projektarbeit erfolgt eine Vermittlung der Teilnehmer in eine Ausbildung, eine Einstiegsqualifizierung oder eine Arbeitsstelle. Um die Erfolgschancen des Teilnehmer auf Dauer zu sichern, wird dieser weiterhin regelmäßig von dem Sozialpädagogen im Betrieb besucht. Zudem sollen Gespräche mit dem Firmenchef ein Abbrechen der Arbeit verhindern. Die Reintegrationsphase ist abgeschlossen, wenn der Teilnehmer ohne weitere Unterstützung einer Ausbildung oder Arbeit nachgeht bzw. nachgehen kann.
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Artland, insbesondere in Quakenbrück, gibt es eine große Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen eine gute Schulbildung sowie das Erlernen eines Berufes oder das Ergreifen einer Arbeitsstelle eine geringe Bedeutung haben. Die angezeigten Schulpflichtverletzungen sind relativ hoch, so dass es für die Samtgemeinde Artland zwei Projekte zum Abbau von Sozialstunden gibt. Die Hürde, den Schulbesuch wieder regelmäßig aufzunehmen, sind bei einigen Jugendlichen aufgrund ihrer kulturellen Prägung und dem Miteinander in der Peer-Group relativ hoch. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekommen von den älteren Personen ihres Kulturkreises zumeist das Bild vermittelt, dass Schulbildung und Arbeit eine geringe Rolle für das weitere Leben spielen. Es fehlt ihnen an Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, die Motivation, morgens aufzustehen und für die Erfüllung ihrer Wünsche und Träume etwas zu leisten. Für die Mädchen ist häufig eine frühe Heirat verbunden mit einer frühen Schwangerschaft das wichtigste in ihrem jungen Leben. Da sich die Probleme im Jugendalter manifestieren, gibt es genügend Erwachsene zwischen 28 und 55 Jahren, die weder einer geregelten Arbeit nachgehen, noch eine abgeschlossene Ausbildung haben. Um diese kulturellen Einflüsse und eingefahrenen Verhaltensmuster aufzuweichen wird angestrebt, dass sich die jungen Menschen gemeinsam mit den Erwachsenen für ihre jeweilige Gemeinde engagieren und in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen voneinander und miteinander lernen.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit stellt einen Ansatz der Sozialen Arbeit dar, bei dem gemeinsam mit den Teilnehmern versucht wird, die Lebensqualität in ihrem Wohnquartier zu steigern. Zudem sollen Problemlagen, die das Miteinander im Quartier beeinträchtigen aufgegriffen und durch gezielte Handlungsansätze langfristig gelöst werden. Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen und den Anleitern für die Arbeitsbereiche "Bauen und Basteln" und "Back- und Kochstraße" sollen mit den Teilnehmern Ideen entstehen und umgesetzt werden, die ein gemeinsames Miteinander der unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Migrationsgeschichten ermöglichen. Der Sozialpädagoge und die Anleiter bringen sich dabei aktiv in das Geschehen ein und helfen, Hürden des Miteinanders zu verringern und abzubauen. Zudem soll über die Integration in das Arbeitsleben eine Möglichkeit geschaffen werden, das Selbstwertgefühl des Einzelnen zu stärken und Kompetenzen zu erlernen, die auf unterschiedliche Arten wieder dem Gemeinwesen zu gute kommen.
Vorhandene Strukturen
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige AG betreibt in der Quakenbrücker Neustadt ein Mehrgenerationenhaus, in dem unterschiedliche Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren für einen geringen Kostenbeitrag angeboten werden. Ehrenamtliche begleiten einen Seniorenmittagstisch oder engagieren sich als Lesepaten. Über das Projekt "Jugend stärken im Quartier" sollen durch den Jugendcoach und den Berufsstarter Jugendlichen ohne institutionelle Anbindung aufgesucht und an bestehende Angebote in der Stadt oder der Samtgemeinde Artland angebunden werden. Mit ihnen wird an ihren persönlichen Entwicklungshemmnissen gearbeitet, so dass sie im besten Fall einen Hauptschulabschluss erwerben und in eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder in Arbeit weitervermittelt werden können. In dem Projekt "Deine Chance" bauen Schulverweigerer die vom Gericht auferlegten Sozialstunden am Nachmittag in gemeinnützigen Einrichtungen ab. Aufgrund der langjährigen Aktivitäten im Gebiet verfügt das EJF über ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationspartner in der Samtgemeinde Artland. Zudem sind die Sozialarbeiter im Gebiet bekannt und werden bei Problemen auch direkt von den Jugendlichen oder ihren Eltern angesprochen und um Rat gefragt. Zudem gibt es in allen Gemeinden einen guten Zugang zu den jeweiligen Bürgermeistern und den Ratsmitgliedern, so dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen durch geringen Aufwand realisiert werden können.
Galerie
anordnung raum
aufbau projekt
kompetenzvermittlung