Frauen(t)räume - Räume für Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Frauen-Begegnungszentrum als Integrationsprojekt in Vorwerk
Projektbeschreibung
Im Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld im Celler Stadtteil Vorwerk leben ca. 60 Flüchtlingsfrauen mit ihren Familien. Nach anfänglich positiver Stimmung gegenüber den neuen Bewohner/innen, spiegelt die Atmosphäre im Quartier derzeit die im Bundesgebiet wieder - es gibt Vorbehalte, Ängste, Misstrauen, Neid.
2018 eröffnete eine Steuerungsgruppe aus Akteurinnen des Quartiers, koordiniert durch die Zuwanderungsagentur, die "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" zur Begegnung, Bildung und Integration. Der partizipatorische Ansatz ermöglicht es, Ängsten, die nur hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen werden, zuzuhören, und sie anhand von Wünschen und eigenen Ressourcen in positive Handlungen umzuwandeln. Zur Eröffnungsfeier kamen 80 Menschen aus dem Quartier und aus Celle. Die "Frauen(t)räume" sind im Stadtteil angekommen. Sie befinden sich in einer Doppelhaushälfte mit Garten, es gibt 3 Gruppenräume, eine Küche, ein Spielzimmer, eine Terasse, Vorgarten + Garten. Nachbarinnen und Kinder des Quartiers kommen zu Veranstaltungen oder einfach so vorbei. Das Haus hat viel Neugier entfacht!
"Frauen(t)räume" sollen maximal geöffnet sein. Eine Woche könnte so aussehen: Montags Gartenprojekt und offene Sprechstunde; Mittwochs Sprechstunde und Teestube als niedrigschwelliges Kommunikationsangebot; Donnerstags selbstverwalteter Nachbarschaftsselbsthilfetreff und abends Veranstaltungen zur beruflichen Entwicklung (u.a. Fit für den Job/Zurück in den Beruf) sowie Diskussionsrunden, Freitags Selbsthilfetreff Body&Soul. Dienstags und am Wochenende wird das Zentrum spontan für selbstverwaltete Aktivitäten genutzt.
Kinder nutzen das Kinderspielzimmer/den Garten unter mütterlicher Aufsicht bzw. bei speziellen Veranstaltungen mit Betreuung.
2019 sollen mehr Frauen mit und ohne Fluchthintergrund zusammenkommen und sich gegenseitig stärken, die Nutzerinnen der Frauen(t)räume sollen Vorreiterinnen für Integration im Quartier werden. Vorgesehen sind bisher: Das Feiern lokaler+interkultureller Feste, Vorbilder-Projekt zum 8. März, Vereinsgründungsworkshops, internationales Themenkochen, Generationenstammtisch, interkulturelle Stadtführungen, Mobilitätstraining, Selbstbehauptungskurse, Smartphone-Schulungen, Quartiergestaltungsprojekte, Arabischkurs für Deutschsprachige, After-Work-Gespräche für hauptamtliche Frauen, Sportangebote, Trauercafé, Musik-/Filmworkshops, Vermittlung von Mentorinnen o. Praktika. Ideen aus dem Quartier werden bei Realisierung des Angebots berücksichtigt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier sehen wir derzeit 3 Problemlagen:
- Innerhalb der gut vernetzten Institutionen im Stadtteil (u.a. im Sozialraumgremium) und der Projektpartnerinnen in unserer Steuerungsgruppe gibt es gute Angebote für viele Zielgruppen, sowie asylrechtliche und soziale Beratung.
Jedoch spricht kein gemeinwesenorientiertes Angebot ausschließlich Frauen und Mädchen an, wobei Frauen durch ihren sozialen Einfluss auf Kinder, Partner und Nachbarn die Multiplikatorinnen für Integration sind.
- Im Talweg wurden im Frühjahr 2018 zwei deutsche Sintifamilien nach langwierigen Problemen zwangsgeräumt. Die Anwohner/innen im Quartier sprechen von einer Periode, in der sie Angst auf der Straße hatten, Angst, ihre Kinder draußen spielen zu lassen. Angst, die jetzt endlich vorbei sei. Diese Erlebnisse haben Vorurteile jedoch bekräftigt und Integrationsbemühungen behindert, weil die Anwohner der Analogie Sintifamilie=Ausländer=Flüchtlinge folgen. Neue Konflikte werden als kumulierend wahrgenommen und verstärken die Vorbehalte. Deutsche Familien ziehen weg, wenn weitere folgen, kann das die Brennpunktbildung des Stadtteils verstärken.
- Die Frauenerwerbsquote im Quartier ist gering. Viele Frauen (speziell die mit Fluchthintergrund) sind aufgrund von Betreuungsarbeit von Aktivitäten außerhalb des Quartiers abgeschnitten oder in der Aufnahme von Erwerbsarbeit gehindert. Teilweise fehlt die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse oder Sprachkenntnisse. Die Gründe für den berichtet hohen Anteil an Hartz-IV-Empfängerinnen unter den Frauen ohne Fluchthintergrund müssen noch erforscht werden. Dabei sind viele Familien aufgrund niedriger Gehälter auf ein Einkommen der Frauen angewiesen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Einwohnerzahl
937
Quelle / Anmerkungen
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle - 0 bis unter 15 Jahren
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Transferleistungen gem. SGB II § 53a
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Bedarfsgemeinschaften)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle, 15 bis unter 27 Jahren
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle, 60 Jahre und älter
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesanstalt für Arbeit - Arbeitslose gem. SGB III § 16
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt:unter 20 Jahren 0,1 Prozent; 20 bis unter 25 Jahren -> 0,12 Prozent; Projektgebiet jeweils 0.
Statistik der Bundesanstalt für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_talweg-himmelsberg-nordfeld.pdf
(148.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit Unterstützung der Hauptamtlichen vor Ort möchten wir die Ressourcen im Quartier, die 2015 so positiv* genutzt wurden, als die Flüchtlinge in die Britensiedlung einzogen, wieder wecken, neue Ressourcen aufdecken und allen Bewohner/innen des Quartiers Mut machen, dass Integration gelingen kann.
Hier ein Beispiel für örtliche versteckte Ressourcen und wie wir diese zur Lösung von Problemen aktivieren: Ein Verein klagt über interkulturelle Konflikte. Wir planen, eine Nutzerin dorthin als Integrationslotsin zu vermitteln. A) Konflikte können gelöst werden, B) Flüchtlingsfrau kann in ihrem Beruf Arbeitserfahrung sammeln und Sprache trainieren, C) Das Team des örtlichen Vereins wird entlastet, D) Erfolg durch einfache integrative Lösungen machen allen im Quartier Mut für zukünftige Integrationslösungen.
Die Frauen(t)räume haben in der 2. Hälfte 2017 und 1. Hälfte 2018 zunächst hauptsächlich Flüchtlingsfrauen im Quartier aktiviert. In der 2. Hälfte 2018 und 2019 soll das Zentrum sich klar zielgruppenübergreifend an ALLE Frauen im Stadtteil richten. Es sollen sowohl gemeinsame Erlebnisse als auch das kulturübergreifende Lösen von Problemen im Quartier ermöglicht werden, um so den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Hierfür streben wir die Erweiterung des Selbstverwaltungsteams an, in dem möglichst viele weibliche demographische Gruppen im Quartier vertreten sind.
*http://www.cellesche-zeitung.de/S4399639/Vorwerker-heissen-Fluechtlinge-willkommen
Qualitätskriterien
Beschreibung
1. Bewohnerinnen zu Wünschen befragt werden, 2. diese Wünsche ins Programm einfließen, 3. Die zeitliche Programmgestaltung auf Nutzerinnen zugeschnitten wird
Kriterium
Beschreibung
1. Bewohnerinnen in der Steuerungsgruppe mitarbeiten, 2. Bewohnerinnen das Zentrum aktiv mitgestalten, 3. Bewohnerinnen eigene, selbstverwaltete Angebote planen und durchführen, die eine diverse Teilnehmerschaft ansprechen
Kriterium
Beschreibung
1. Nutzerinnen der Frauen(t)räume in Angebote anderer Träger eingebunden sind, 2. Bewohnerinnen eigene Fähigkeiten zum Einsatz bringen können
Kriterium
Beschreibung
1. Teilnehmende verschiedener/n Herkunft, Religion, Alters zu Veranstaltungen kommen, 2. die nachbarlichen Anekdoten eher positiv als negativ ausfallen, 3. Nachbarn sich auch außerhalb der Frauen(t)räume solidarisieren
Beschreibung
1. mehrere Veranstaltungen pro Jahr in Kooperation mit ein- oder mehreren Trägern stattfinden, 2. das Selbstverwaltungsteam in die Netzwerkarbeit eingebunden ist und eigenständig kommuniziert, 3. trägerübergreifende Konfliktlösungen gefunden werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Mobile Jugendarbeit und ZAS - Zentrale Anlaufstelle der Celler Zuwanderungsagentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Celle (Migrationsberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Kirchengemeinde Vorwerk mit Familienzentrum Vorwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosoziale Beratungsstelle der Diakonie Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle des Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Ortsbürgermeisterin Vorwerk, Rat der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung u.a. Medien, FB-Gruppen VorwerkerChat und Stadtteilmanagement, Webseite der Zuwanderungsagentur (https://www.celle.de/Rathaus/Die-Stadtverwaltung/Bildung-Jugend-Integration-und-Bürgerservice/Eigenbetrieb-Celler-Zuwanderungsagentur-/)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
3 Flüchtlings-Frauen aus dem Quartier, die derzeit der Steuerungsgruppe angehören. 6 weitere Frauen, die regelmäßig wöchentliche Angebote wahrnehmen. 20 weitere Frauen, die unregelmäßig an Angeboten teilnehmen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarin und deren Tochter, die in einem örtlichen Verein aktiv ist; Nachbarin und deren Mutter, die Kinder betreut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"Allerhand" - Secondhand-Laden in Vorwerk, bei dem viele aus dem Quartier einkaufen; Edeka Vorwerk und andere Läden im Stadtteil, bei denen wir Informationen auslegen dürfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauen(t)räume-Whatsapp-Gruppe: 8 Multiplikatorinnen (inkl der 3 Mitglieder der Steuerungsgruppe)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bis Bald in Vahrenwald! - Aufbau eines neuen Treffpunktes im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Francesca Reinecke
| Organisation | AWO Bezirksverband Hannover e.V. |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Integration und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. plant im Zuge des Umbaus der Senioreneinrichtung Vahrenwald in Hannover die Entwicklung eines neuen sozialen Treffpunktes im Quartier zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts.
Grundidee ist es, die Menschen im Quartier zusammen zu bringen, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Dafür soll vor Ort eine Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Es soll eine Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Quartiers geschaffen und somit niederschwellige Beratung und Unterstützung angeboten werden. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen Gesundheitsförderung, Soziale Aktivitäten, Freizeit-, Sport-, Kultur- und Bildungsangebote.
Die Funktion der Projektleitung vor Ort soll dabei über die klassische Rolle eines „Kümmerers“ hinausgehen. Nicht nur eine Anlauf- und Vernetzungsstelle soll geschaffen werden. Vielmehr geht es darum, dass die Person proaktiv auf die Bewohner*innen des Quartiers zugeht und gemeinsam mit ihnen kreative Ideen für soziale und kulturelle Angebote entwickelt (z. B. in Form von Zukunftsworkshops).
Das Projekt dient also dazu, die Selbsthilfe und Innovationskraft des Quartiers zu fördern. Auch das Thema Digitalisierung / digitale Teilhabe soll hier mitgedacht werden. Denn die Bedeutung digitaler Kommunikation wird auch in der Gemeinwesenarbeit zukünftig weiter zunehmen. Angedacht ist beispielsweise die Initiierung von generationenübergreifende Tandempatenschaften, wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe für Schüler*innnen gekoppelt mit der Hilfe für Senior*innen beim Umgang mit Handys.
Insgesamt soll das Projekt sowohl generationenübergreifende als auch interkulturelle Begegnungen ermöglichen, die aus dem eigentlichen Betrieb der Senioreneinrichtung heraus nicht organisiert und realisiert werden könnten. Es werden zusätzliche personelle Ressourcen benötigt, damit Gemeinwesenarbeit nicht nur nebenbei, punktuell oder isoliert verläuft. Mithilfe des dargestellten Vorhabens kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im Quartier erfolgen.
Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen sicher gestellt. Außerdem wird mit dem quartiersoffenen Café ein langfristiger attraktiver Treffpunkt geboten.
Der Projektansatz soll Modellcharakter haben und auf andere Standorte der AWO sowie auf andere gemeinnützige Organisationen übertragbar sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen. In den letzten Jahren hat sich der Anteil von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Quartier erhöht. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Da diese Personengruppe in ihrer Mobilität und folglich in der sozialen Teilhabe stark eingeschränkt ist, besteht die Notwendigkeit, weitere bedarfsgerechte Angebote im Quartier zu entwickeln.
Darüber hinaus ist der Anteil von ausländischen Bewohner*innen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im städtischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Die dadurch im Quartier entstehenden sprachlichen und kulturellen Barrieren sollen abgebaut werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Insgesamt ist die soziale Infrastruktur im Projektgebiet ausbaufähig. Gesellschaftliche Angebote, Angebote der Daseinsvorsorge sowie Einkaufsmöglichkeiten konzentrieren sich bislang auf die östliche Grenze des Projektgebiets an der Vahrenwalder Straße. Es fehlt eine zentrale wohnortnahe Anlaufstelle innerhalb des Gebiets, die sowohl für die genannten Zielgruppen als auch für alle weiteren Bewohner*innen des Quartiers zugänglich ist und einen Mehrwert schafft.
Durch die Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen (siehe Projektziele) soll die Partizipation der Bürger*innen ausgebaut und letztendlich die Eigenständigkeit sowie die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert werden. Die bereits existierenden Kooperationen und Netzwerke sollen gestärkt, gebündelt und um zusätzliche erweitert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit dem Mittellandkanal. Der Kanal stellt eine "natürliche" Grenze in Nord-/Süd-Ausrichtung dar.
Im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Erfahrungsgemäß unterteilt die Vahrenwalder Straße den Stadtteil maßgeblich. Östlich hiervon besteht eine verstärkte Ausrichtung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils List.
Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab. Hier existiert eine bauliche Unterteilung durch das Gelände von Continental sowie eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils Nordstadt.
Im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße "Im Othfelde" den Abschluss. Dahinter beginnen Kleingartenanlagen bzw. eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung Nordstadt.
Viele der Kooperationspartner befinden sich innerhalb des Projektgebietes oder daran anliegend.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_des_projektgebietes.pdf
(51.43 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, ein ganzheitleiches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten und Strukturen des Quartiers zu schaffen. Grundsätzlich sollen alle Bewohner*innen des Projektgebietes einbezogen werden. Aufgrund des beschriebenen Strukturwandels, besteht insbesondere Handlungsbedarf für ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei wird eine Interaktion mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, der Seniorenwohnanlage sowie den Familien, welche das Krippenangebot in Anspruch nehmen, angestrebt.
Die Aufwertung des Quartiers erfolgt partizipativ, indem die Bürger*innen aktiv in die Ausgestaltung der Angebote zur Quartiersentwicklung einbezogen werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer freiwilligen „Komm-und Geh-Struktur“). Dabei soll sichergestellt werden, dass die Angebote speziell auf die individuellen Erfordernissse des Quartiers abgestimmt sind. Dies kann nur durch die Einbeziehung der Kompetenzen und Erfahrungen von bestehenden und potenziellen Kooperationspartnern gelingen. Daher ist der Ausbau von Vernetzungsstrukturen für den Projekterfolg von zentraler Bedeutung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Möglichkeiten auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil und gesellschaftliche Teilhabe sind gegeben. Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote sowie ein offener Treff vorgehalten.
Kriterium
Beschreibung
Die mit den Partnern gemeinsam entwickelten Angebote sind sozialraumorientiert, bedarfsgerecht und bei veränderten Situationen im Quartier flexibel anpassbar.
Kriterium
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Koordinierung und Entwicklung der Gemeinwesenarbeit in Visselhövede
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elke Motzkau
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zusammenführung und Optimierung der Gemeinwesenarbeit, Unterstützung der ehrenamtl. Arbeit, sowie Schaffung eines Netzwerkes für Beratung und Vermittlung
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5.200 i. d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/ Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. In diese Situation wurden ca. 120 Geflüchtete neu aufgenommen. Die Koordinierungs- /Integrationsarbeit wurde fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit.
Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung /Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird.
Integration kann nur gelingen, wenn alle Bevölkerungsgruppen miteinbezogen werden. Darum war der 1. Schritt eine ausführliche (aktivierende) Befragung der Bewohner in unterschied. Gebieten u. Gruppen. Dazu ging die Mitarbeiterin, z.T. begleitet durch Mitglieder des Steuerungskreises, von Tür zu Tür, befragte Passanten auf dem Markt und lud in das zentralgelegene Büro. An der Befragung haben sich bis jetzt über 200 Menschen beteiligt!
Resultat: Die große Mehrzahl lebt gern in Visselhövede. Gleichzeitig wurden versch. negative Orte/Themen benannt. Z.B.: Alle Gruppen wünschen sich Verbesserungen im öffentl. Nahverkehr. Sehr deutlich ist der Ruf nach Treffpunkten in allen Altersgruppen. Eine ebenso wichtige Erkenntnis ist, dass alle Befragten erstaunt waren, dass sie nach ihrer Meinung gefragt wurden. Allerdings erwarten sie jetzt auch, dass etwas mit ihren Antworten passiert.
Mit der ausführlichen Befragung wurde eine einmalige Basis geschaffen. Sie führte auf verschiedenen Ebenen u. Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits jetzt ein wichtiger Prozess in Gang gebracht. Wir sehen aber auch wie schwierig es ist, die unterschied. Befindlichkeiten von Einrichtungen, Institutionen u. Bewohnern zusammenzubringen. Gerade in einer Kleinstadt ist es eine große Kunst mit gewachsenen Strukturen/Netzwerken umzugehen. Es braucht sehr viel Gespür u. Geduld um möglichst alle einzubeziehen.
Zurzeit sind wir, u.a. in Absprache mit Bürgermeister u. Stadtrat in der Diskussion welche Schwerpunkte wir weiterverfolgen sollen. Der nächste große Schritt ist es, diese im Rahmen einer großen Veranstaltung “Tisch an Tisch” (1.7.18) vorzustellen und damit in die zweite Phase zu starten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Visselhövede kann man verschiedene Problempunkte und Problemgruppen ausmachen. Räumliche Punkte sind die Pappelstr. mit d. für e. Kleinstadt untypischen Wohnblocks in Randlage. Auf Grund d. niedrigen Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch d. hier Ansässigen Sinti in den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen ist. Ähnliches trifft auch auf die Wohnsituation d. Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links u. rechts der Walsroder Str. Auf d. einen Seite haben wir e. in den 60-70 J. entstandenes Wohngebiet m. überalteter Bevölkerung. Auf d. anderen Seite e. neu entstandenes Eigenheimgebiet m. überwiegend kurdischer Bevölkerung, d. starke Abkapselung erkennen lassen.
Sehr auffällig sind d. 15-23 j. männl. Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen o. schlechten Schulabschluss haben, in V. keinen Ausbildungsplatz finden aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe junger und sehr junger Mütter. ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. D. extrem niedrige Mietzinsniveau trägt sicher dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten u. größere bezahlbare Wohnungen lassen größere Familiengruppen m. Flucht- o. Migr. nach V. kommen, d. d. Problem der Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Dazu kommt n. Integration.
Das für alle größte Problem sind die fehlenden Verkehrsanbindungen, bes. in den Schulferien. Fehlende Freizeitang. für Jugendl., fehlende Sozialberatungsstellen und Treffpunkte.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt Visselhövede,
insbesondere die Pappelstr., Bahnhof
und Wehnser Weg, die Stadtgebiete
links und rechts der Walsroder Str
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom Landkreis
Rotenburg sind in Visselhövede 750
Personen im SGB II-Leistungsbezug,
davon 520 erwerbfähige
Leistungsberechtigte. Dazu kommen
noch die SGB III Leistungsempfänger,
AsylbLG -Berechtigten. Die
Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechtler vom Landkreis
Rotenburg sind in Visselhövede 326
Jugendliche im SGB II-Leistungsbezug,
davon 115 erwerbfähige
Leistungsberechtigte. Dazu kommen
noch die SGB III Leistungsempfänger,
AsylbLG -Berechtigten. Die
Prozentzahlen sind Schätzungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karten.pdf
(1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten
Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich
zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andereseits werden die
neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden
Gruppen einzubrigen, beispielsweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher
ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige
Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm
und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der
Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderer Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich
Wohnen und Arbeiten in Visselhövede durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern.
Methoden:
Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungs-projekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen /-erkundungen, Gremienarbeit, Gruppendiskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Märkte nutzen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich massiv an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebisse werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Arbeiten nicht nur auf einzelne Projekte ausgerichtet sind, sondern Vernetzt und konstruktiv zusammenarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Die Entscheider, die Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastrktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für Ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort genannt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen sind geschaffen und werden von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Kriterium
Beschreibung
Politik sich zur Aufgabe macht eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Herrn BGM Goebel/ Präv-Beamte der Polizei Herrn Teuber, Frau Sabbert-Flägel/Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Frau Motzkau/ SOFA e.V. Frau Schlösser/Senioenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/BNW Herr Eden/JMD Herr Neumann/Flüchtlingsberatung Kirchenkreis Rotenburg FrauGolegos/Tafel Rotenburg e.V. Herrn Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Golke/MTV Jeddingen Herrn Leefers/SSV Wittorf Herr Jessen/SV Schwitschen Herr Rickers/Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Station Frau Rück/Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter der Oberschule, Herrn Dyck / der Grundschulen Frau Lattemann und Frau Darboven/Schulssozialarbeiter/Schuleinstiegsbegleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herrn Pahling
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herrn Timmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion der Kreiszeitung Herrn Wieters
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/Bundestagsabgeordneten Herr Klingbeil und Kindler/Landtagsabgeordnete Frau Trautmann-Liebe, Herr Oetjen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv - in aller Vielfalt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ressourcen der kulturellen, sozialen, ethnischen Vielfalt in Dissen sichtbar und wirksam machen
Projektbeschreibung
„Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ verfolgt die Ansätze von Diversität, Chancengleichheit und Empowerment. Im Vordergrund steht die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund. Das derzeit laufende Erstprojekt „Dissen aktiv“ zeigt bereits: MigrantInnen sind in der Gemeinwesenarbeit und damit in der zivilgesellschaftlichen Gestaltung des Lebensraumes wenig sichtbar. Dass die Gemeinwesenarbeit ihnen eine Handlungsplattform und ein Sprachrohr sein kann, mit dem sie aktiv ihren Lebensraum verbessern können ist meist nicht bekannt. Wir bieten mit „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ den Aufbau einer Ermöglichungsstruktur für bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Zielgruppe zur Teilhabe an der Gemeinwesenarbeit befähigt und Prozesse der Selbstorganisation in Gang setzt. Folgende drei Säulen bilden dabei die Handlungsansätze:
Gewinnung, Begleitung und Stärkung von Multiplikatoren.
Wir gewinnen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits an öffentlichen Angeboten teilnehmen (z.B. Angebote KiFaZ, Sprachkurs, Müttercafe) als „Experten ihrer Community“. Ziel ist, dass diese besondere Verantwortung in ihren Communities als Multiplikatoren und für das Engagement übernehmen.
Aufbau und Implementierung einer Kommunikationsstruktur zwischen Bürgerschaft und Professionellen:
Wir führen gezielt Multiplikatoren und weitere Menschen mit Migrationshintergrund mit Professionellen zusammen (Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Dienste). Ziel ist, dass kompetenz-, ressourcen- und ressortübergreifendes Wirken in der Gemeinwesenarbeit umsetzbar ist.
Erschließung, Einrichtung und Gestaltung einer Begegnungsstruktur:
Das neue katholische Gemeindezentrum bietet sich als Begegnungsraum an. Hier können aktiv Bedarfe ausgetauscht werden, (kreative) Lösungsansätze (Kleinprojekte, nachbarschaftliche Hilfe, internationaler Kinderchor o.ä.) entwickelt werden. Die Aktitiväten werden durch eine positive Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft das Zusammenwirken der drei Säulen: Frau M. aus Syrien nimmt am Sprachkurs im KiFaZ teil. Im Gespräch beschreibt sie ihren Wunsch, dass die die Grünanlage in ihrer Straße familienfreundlich gestaltet sein sollte. Sie weiß von Nachbarn mit gleichem Anliegen. Mit Hilfe der Projektleitung und anderen Akteuren wird die Umsetzung des Anliegens auf den Weg gebracht.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Im vergangenen Jahr beherrschte die Sorge um den Verbleib der Homann-Werke das öffentliche Leben. Inzwischen ist klar: der Standort bleibt bestehen.
Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) und ein Zuwachs an Flüchtlingen. Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte, so wie Tendenzen zu infrastrukturellem Abbau.
Oberstes Ziel ist, die Lebenszusammenhänge der Dissener Bewohnerschaft unter Einbezug der Betroffenen zu verbessern. Neben ersten Projekterfolgen zeigt sich, dass die kulturelle Vielfalt der Kleinstadt integrative und zukunftsfähige Gestaltung erfordert. Expertenbefragungen ergaben, dass die Idee des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund für die Gestaltung des Lebensraums Dissen zwar notwendig (Teilhabe und Integration) und bereichernd (kulturelle Öffnung) wäre. Letztlich ist diese Zielgruppe aber tatsächlich eher flankierend sichtbar (z.B. in Sprachkursen). Eine verlässliche Struktur, die Teilhabe und partizipative Gestaltung der Lebenswelt ermöglicht ist noch nicht realisiert. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Bericht
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015): 3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3 Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3 Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8 Auszubildende an den SvB (%) 6,7 Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2 Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6 SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5 Kinderarmut - gesamt (%) 15,4 Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung. Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1 Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1 Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3 Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4 Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige). Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan.pdf
(2.23 MB)
strassenverzeichnis_stand_01.05.16.xlsx
(31.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Handelns in „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ ist es, die Motivation und den Willen für Veränderung bei den Bürgern und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund auszuloten. An diesen Ergebnissen orientieren sich alle weiteren Aktivitäten. Als „Experten in eigener Sache“ sind es Menschen mit Migrationshintergrund selber, die Ziele nach dem SMART-Prinzip transportieren können. Die Einbindung dieser Multiplikatoren entspricht diesem Ziel. Politik, Verwaltung, Verbände, Einrichtungen und Dienste werden als Sparringpartner auf Augenhöhe mit den MultiplikatorInnen zusammengeführt. Dieses ermöglicht bürgerschaftliche Beteiligung und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. All dieses setzt voraus, dass Begegnung möglich ist. Hier steht der „Aktivraum“ in der kath. Gemeinde im Zentrum.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Kriterium
Beschreibung
wenn Einzelne oder Gruppen sich für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich erklären
Kriterium
Beschreibung
wenn Kompetenz und Ressourcen von spezifischen Gruppen gezielt eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
wenn Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgruppenübergreifend umgesetzt werden
Beschreibung
wenn Ressourcen themenübergreifend genutzt werden (z.B. "Müttercafe" beinhaltet mehr als "Mutter und Kinder-Themen")
Beschreibung
wenn eine hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft besteht
Kriterium
Beschreibung
wenn interkulturelle Veranstaltungen zum Regelangebot gehören
Beschreibung
wenn das neue Gemeindezentrum als Ort der Begegnung genutzt wird
Kriterium
Beschreibung
wenn multikulturelle Engagementförderung ein etabliertes Handlungsfeld ist
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Dissen (KiFaZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St.Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn - Gemeinwesenarbeit als Strategie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn – Gelebte Vielfalt!
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet im Ortsteil Alhorn sind viele engagierte Akteure aktiv, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit alles versuchen, um mit den Auswirkungen des zahlreichen Zuzugs (überwiegend aus Osteuropa und dem Irak) zurechtzukommen. Die Gemeinde Großenkneten hat je nach Möglichkeit zeitnah auf Bedarfe reagiert und eigene Angebote installiert (u.a. Integrationsbeauftragte, Streetwork, Schulsozialarbeit) bzw. freie Träger unterstützt (u.a. Integrations-, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit).
Bisher erfolgte vieles Top-Down, reaktiv und defizitorientiert.
Durch die weiteren Zuzüge seit 2015 hat sich die Lage zugespitzt und es wurde deutlich, dass es einer intermediären Instanz bedarf, die die Strukturen und Angebote der Gemeinde ebenso gut kennt wie die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Projektgebiet. Es fehlt an Zeit, Personal, Räumen und methodischem Wissen, um sogenannte „schwer zu erreichende Zielgruppen“ besser einzubinden und Ressourcen wahrzunehmen. Erst mit der Identifizierung von Eigeninteressen von Bewohner/innen gelingt Aktivierung, es werden neue Handlungsräume eröffnet und in Folge von Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Selbstorganisation möglich.
Mittels eines Nachbarschaftsbüros in diakonischer Trägerschaft möchten wir jetzt Strukturen schaffen, die bestehende Angebote bündeln, die das Zusammenleben konstruktiv weiterentwickeln und die unsere Nachbarschaft in Ahlhorn nachhaltig fördern. Das Büro soll zentral im Gebiet in einer ehemaligen Logopädiepraxis angesiedelt werden. Hier gibt es auch Raum um bestehende Beratungsangebote bedarfsgerecht anzudocken. Um die Arbeit zu beginnen, soll eine aktivierende Befragung durchgeführt werden. Dies ist u.a. aufgrund der sprachlichen Barrieren eine Herausforderung, so dass hier Unterstützung durch den Streetworker, die Integrationsbeauftragte und Integrationslotsen angedacht ist.
Damit Erkenntnisse der Arbeit vor Ort und Aktivitäten der verschiedenen Akteure u.a. aus dem sozialen Bereich, der Verwaltung und Zivilgesellschaft transparent kommuniziert werden können und sich eine stärkere Verzahnung entwickelt, sollen flankierend Gremien etabliert werden (Steuerungskreis GWA der Gemeinde sowie ein Bewohnerbeirat.)
Um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Missstände zu bearbeiten wurden Städtebaufördermittel beantragt. Sollte eine Zusage erfolgen, kann Quartiersmanagement (planerisch/städtebaulich) 2019 die Gemeinwesenarbeit optimal ergänzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn hat für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung genommen. Für die aktuelle Situation kamen u.a. folgende Faktoren zusammen: Aufgabe des Militärstandorts, Leerstände, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2015 kamen Geflüchtete hinzu. Zu sozialen Missständen kommen städtebauliche und wohnungswirtschaftliche. Mehrfamilienhäuser sind in einem sehr schlechten Zustand. Im Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (einzelne Straßen 50%) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen wohnhaft. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren den Aufbau von Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern auch in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume. Die soziale Segregation wird befördert. Die letzten alteingesessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt erste Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben der Gemeinde. Es fehlt bisher an einer vernetzenden Stelle, die vor allem die Menschen vor Ort miteinbezieht, sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg,Gemeinde Großenkneten;LSN; Projektgebiet und Gesamtgemeinde geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg;- Zuwanderungsgeschichtliche Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf
(962.22 KB)
kartenausschnitt.png
(260.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem Bottom –Up Arbeitsprinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht, von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit als Strategie für unsere Gemeinde verstehen wir als langfristigen Prozess, der auch über einen potentiellen der Städtebauförderung „Soziala Stadt“ hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern und nachhaltig zu wirken.
Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Stadtteil gewollt und getragen werden. Sicher kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von den Menschen im Stadtteil mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Stadtteil insgesamt im Blick, aber die Veränderungen ergeben sich aus den einzelnen Puzzleteilen, die als Projekte zusammengetragen werden.
Zusätzlich hoffen wir auf Quartiersmanagement, welches, wenn die Programmanmeldung erfolgreich beschieden wird, die (Weiter-)entwicklung des Ortsteils insgesamt von seinem Bedarf her entwickelt. Quartiersmanagement bearbeitet dann städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen und arbeitet mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort Hand in Hand daran, Beteiligung zu leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mittels Akt. Befragung wurden Bewohner/innen als Experten vor Ort eingebunden. Nachbarschaftsbüro ist vor Ort und erreichbar, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen und bauen Vertrauen auf. (geben Mandat)
Kriterium
Beschreibung
Es konnten erste „local Leader“ im Gebiet identifiziert werden. Durch niedrigschwellige Projekte konnten die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort gestärkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe wird innerhalb der Gemeinde als positiv wahrgenommen.
Kriterium
Beschreibung
Räume und Zugänge ermöglichen es Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und zu verwirklichen. Ressourcen des Quartiers werden sichtbar und genutzt. Entwickelte Projekte werden öffentlichkeitswirksam im Gebiet und in der Gemeinde kommuniziert.
Kriterium
Beschreibung
Es wurde für unterschiedl. Bevölkerungsgruppen passende Angebote entwickelt. Multiplikatoren aus unterschiedl. Zielgruppen sind eingebunden und zielgruppenübergreifende Begegnungs- und kommunikationsmöglichkeiten geschaffen.
Beschreibung
Es gibt eine produktive fachübergreifende Zusammenarbeit versch. Professionen im Rahmen von Quartierstreffen, AGs u.ä. Themen wie Wohnen, Gesundheit, Bildung, Arbeit werden integriert gedacht und bearbeitet.
Beschreibung
Es gibt regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, die einen Informationsfluss zwischen Bewohnenden, Projektmitarbeitenden, kommunalen Mitarbeitenden und Beratungs/Bildungseinrichtungen ermöglichen. Neue Projektkooperationen entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote die Begegnungen ermöglichen. Aushandlungsprozesse werden begleitet und Kompetenzen & Strategien vermittelt, um Konflikte kultursensibel selbst zu lösen bzw. Unterstützung anzunehmen.
Beschreibung
Es konnten bedarfsgerecht Projekte bzw. Beratungssprechstunden (z:B. gesundheitsfördernde, niedrigschwellige Angebote) im Quartier verankert werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.luth. Hans-Roth Gemeinde (zugehörig zur Kirchengemeinde Ahlhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg , Präventionsketten (Familienhebammen, Sozialmediz. Angestellte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu, (zugehörig zu St. Peter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ev. Hans-Roth Kindergarten und Krippe
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anja Sensen
| Funktion | Bereichsleitung Jugend |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3142
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik+Wahlen 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen Aussiedlern/innen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Kriterium
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Kriterium
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Kriterium
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Koordinierungsstelle zur Entwicklung für das „Soziokulturelle Begegnungszentrum Mitte-West Wolfsburg“
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sylvia Cultus
| Organisation | Stadt Wolfsburg |
|---|---|
| Funktion | Leiterin des Integrationsreferates |
2. Kurzbeschreibung
soziokulturelles Begegnungszentrum
Projektbeschreibung
Dem Wolfsburger Ortsratsbereich Mitte-West sind die Stadtteile Laagberg, Wohltberg, Eichelkamp, Hageberg, Hohenstein, Klieversberg und Rabenberg zugeordnet. Im Stadtteil Laagberg befindet sich das in 1968 errichtete und in den 1970iger Jahren als Freizeitheim West konzipiertes städtische Gebäude.
Der Kommune ist daran gelegen, das Haus zukunftsfähig als soziokulturelle Begegnungsstätte sowohl für den Stadtteil Laagberg als auch die weiteren Stadtteile des Ortsrates Mitte-West aufzustellen. Das soziokulturelle Begegnungszentrum soll sich als ein Informations- Kommunikations- und Begegnungsort für unterschiedliche Zielgruppen etablieren und damit einer Vielzahl von Einrichtungen und Institutionen, Initiativen und Vereinen Aktivitäten ermöglichen.Zur Bewirtschaftung des Gebäudes und seiner inhaltlich konzeptionellen Ausgestaltung sowie der Koordinierung mit den diversen Nutzern ist die Vergabe an einen Träger denkbar. Grundsätzlich ist die Einrichtung eines Quartiersmanagements vorgesehen. Mit Blick auf Akzeptanz, Identifikation und Aktivität der zukünftigen Nutzer einer soziokulturellen Begegnungsstätte ist es zielführend, bereits zu Beginn des Projektvorhabens diese Position personell zu besetzen - dies entspräche der Idee eines „Kümmerers“, eines „Wegbereiters“. Dieser soll die Konzeptentwicklung im Rahmen von Beteiligungsstrukturen voranbringen. Dabei sind der Ortsrat Mitte-West, die Akteure der Stadtteile und des Netzwerkes „Laagbergtreff“ einzubeziehen. Darüber hinaus ist die Verwaltungsexpertise der Sozialplanung und Stadtplanung zu beteiligen sowie mit dem örtlichen JobCenter zusammen zu arbeiten. Der „Kümmerer“ wird an der Schnittstelle zwischen den Bürger*innen und der Stadtverwaltung fungieren. Der Auf- und Ausbau sowie die Entwicklung des soziokulturellen Zentrums wäre operativ koordiniert. Das bestehende Gebäude könnte bereits vor einem fertig gestellten Konzept mit Leben gefüllt werden und zeitnah den Einwohner*Innen für ihre Bedarfe sukzessive zur Verfügung gestellt werden.
Langfristig betrachtet könnte die einzurichtende Stelle des Quartiersmanagements vom „Wegbereiter“/ „Kümmerer“ übernommen werden und damit entsprechende notwendige Aufgaben verstetigt sowie erforderliche Innovationen vorangebracht werden. Die verschiedenen Anbieter und Nutzer im geplanten soziokulturellen Begegnungszentrum können diverse Synergieeffekte und Kooperationen ermöglichen. Dies kann sowohl einen erheblichen Beitrag zu einer gelingenden Integration.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aufgrund der aufgezeigten Daten wird bereits deutlich, dass die Etablierung eines generationenverbindenden, soziokulturellen Begegnungszentrum zur Reduktion von Ungleichheit und Unterstützung der Nachbarschaft sinnvoll ist. Aus verschiedenen Gesprächen im Sozialraum wurde deutlich, dass sich die Einwohner*innen vor Ort eine solche Begegnungsstätte mit niedrigschwelligem Zugang zu erschwinglichen Angeboten für Teilhabe an Qualifizierung, Kultur und Freizeitgestaltung wünschen. Neben solchen Angeboten im Begegnungszentrum sollen auch Ehrenamtliche verstärkt in ihrem Tun unterstützt werden. Bei all diesen Vorhaben sind der Generationendialog sowie die Begegnung zwischen Einwohner*innen der unterschiedlichen Herkunftsländer zentral.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Laagberg
Beschreibung
Der Laagberg gehört städtebaulich zur Innenstadt.
Einwohnerzahl
5732
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Laagberg sind im Vergleich mehr Kinder und Jugendliche (13,7%) zu Hause.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jedoch sind auch hier erneut mehr Senior*innen wohnhaft (17,3%).
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eine Zuwanderungsgeschichte weisen Ende 2017 in Mitte-West 26,3% (bzw. 4.794 Personen), im Laagberg 46,1% (bzw. 2.643 Personen) der Bevölkerung vor. Hinzu kommt seit dem Jahr 2015 eine beträchtliche Zahl Geflüchteter. Dies sind insgesamt 3226 Personen in Wolfsburg. Auf den Ortsratsbereich Mitte West entfallen 534 Personen (Quelle GB 01-11, Ausländerstelle, 31.12.2017), die in Mitte-West in verschiedenen Unterkünften aufgenommen wurden und nunmehr in die Stadtgesellschaft integriert werden. Quelle: Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit, Stabsstelle Sozialplanung. Auswertung Melderegister und MigraPro. Datenstand: 31.12.2017.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Mitte-West wurde mit Hilfe der Haushaltegenerierung ein Anteil von 3,9% Alleinerziehenden-Haushalten ermittelt. Im Vergleich dazu sind es im Stadtteil Laagberg 5,1% Alleinerziehenden-Haushalte.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Bundesagentur für Arbeit stellte bis zum Jahr 2016 darüber hinaus Informationen hinsichtlich der kleinräumigen Verteilung von leistungsberechtigten Personen in SGB II-Bedarfsgemeinschaften zur Verfügung. Ende 2016 lebten in Mitte-West 1.547 Personen in einer Bedarfsgemeinschaft (Anteil an allen Einwohner*innen in MitteWest: 8,5%); im Laagberg waren es 605 bzw. 10,5%.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürgertreff "Kiek wedder in"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir für hier/ Bürger*Innen aktiv/ gemeinsam sind wir stark/ das geht uns alle an/ hallo Nachbar
Projektbeschreibung
In der SG BSB ( Gemeinde Gehrde) soll ein Treffpunkt für alle Bürger entstehen. Während der Öffnungszeiten; geplant sind 2 Std. Vor- und 2 Std. Nachmittags an wenigstens 4 Tagen in der Woche) sollen Angebote gemacht werden für unterschiedliche Zielgruppen. Spiel, Spaß, Gesellschaft aber auch Beratung, Mittagstisch, Bewegung und Information sollen angeboten werden. Für die Öffnungszeiten haben wir 2 Personen auf 450€ Basis eingeplant.
Weitere Personalstunden werden ehrenamtlich geleistet. Beratung, Information, Unterstützung etc. wird der Treffpunkt durch das Ehreamtsbüro der Samtgemeinde Bersenbrück bekommen.
Durch den Bürgertreff sollen die vorhandenen ehrenamtlichen Strukturen ausgebaut und unterstützt.
Ein Treffpunkt sein für alle die alleine sind und Kontakt oder Rat suchen.
Wenn es uns gelingt, dass der Treffpunkt auch von Neubürgern angenommen wird hätten wir eine wunderbare Symbiose und gegenseitige Akzeptanz erreicht.
Wir planen den Treffpunkt zentrumsnah. Zwei mögliche Mietobjekte haben wir schon besichtigt und mit den Eigentümern gesprochen. Die Ausgestaltung der Räumlichkeiten werden wir zum größten Teil in Eigenleistung erbringen können. Die benötigten Sachmittel können wir momentan nur schätzen.
Geplant ist weiter, Seniorengruppen, Jugendgruppen und auch die Helferkreisguppen aktiv in den Treffpunkt einzubezeihen und die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten vorzustellen. Der Bürgermeister wird alle Haushalte mit einem Brief persönlich benachrichtigen und zur Einweihung einladen. Ehrenamtliche Senioren die schon jetzt in der Flüchtlingsarbeit tätig sind werden den Treffpunkt für ihre Gruppen bzw. Familien nutzen können (Hausaufgabenhilfe) Ehrenamtliche Demenz- und Alltagsbegleiter werden mit ihren Senioren den Treffpunkt als Begegnung- und Veranstaltungsort nutzen. Ein Mittagstisch mit Programm für z.B. Bewegung und Gedächtnistraining wird entstehen. Auf Dauer wird vielleicht eine Nähwerkstatt, ein Repairecafé o.ä. möglich sein.
Ehrenamtliche bieten kreative, musische und handwerkliche Gruppenstunden an. Unsere Neubürger werden aus ihrem Kulturkreis und ihren Lebenswelten heraus Angebote machen.
Zu besonderen Veranstaltungen an Wochenenden oder Abenden werden die Mitarbeiter Einladungen an alle Vereine, Institutionen und Initiativen verschicken. Einzelne Gruppen und Vereine wurden bereits besucht und über einen möglichen Treffpunkt informiert. Bislang haben wir sehr positives Feed back und Angebote der Mitarbeit bekommen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der SG BSB (hier die Gemeinde Gehrde) leben viele alleinstehende alte Menschen. Außerdem gibt es dort etliche Randgruppen und Neubürger. Für sie alle wünschen wir uns einen Ort an dem sich die Bürger zwanglos treffen können. Das Problem jetzt ist, dass wir keinen neutralen Ort haben wo sich alle Menschen gleichermaßen gut aufgehoben fühlen. Durch die Zuwanderung hat es eine gewisse "Inselbildung" gegeben und es ist schwer, diese Menschen in das Dorfleben einzubinden.
Schule und Kindergarten sind selbstverständlich, aber viele Erwachsene leben bis heute isoliert.
Der demografische Wandel ist auch in Bersenbrück zu spüren. In Gehrde leben die alten Menschen teils sehr verstreut allein auf einer alten Hofstelle. Deshalb wünschten wir uns für unsere Senioren einen neutralen Ort für zwanglose Treffen, Beratungs- und Feizeitangebote, allgemeine Unterstützung im Alltag.
Ein Kreis von "Kümmerern" soll entstehen (bzw. weiter ausgebaut werden) und sowohl für unsere Neubürger als auch für unsere Senioren ein Netz an Hilfestellung aufbauen. In Gehrde gibt es keinen Arzt, keine Apotheke, keinen Lebensmittelladen. Man trifft sich nicht mehr so einfach mal eben beim Einkaufen oder im Wartezimmer. Momentan bietet die Kirchengemeinde einmal im Monat Seniorenkaffee an, dies erreicht nicht alle Senioren und ist auch viel zu wenig. Freizeitangebote gibt es auch von den Vereinen, vereinzelte Feste etc. aber nichts kontinuierliches, keinen Ort den man aufsuchen könnte während der Woche um zur reden oder um Gesellschaft zu finden.
Den Neubürgern begegnet man oft mit Desinteresse oder gar Ablehnung.
Die Neubürger zeigen kaum Interesse am Dorfleben teilzunehmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt ca. 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt.
Die Gemeinde Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch und wunderschön, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstand.
Einwohnerzahl
2592
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
in der Samtgemeinde Bersenbrück sin 3781 Einwohner bis 14 Jahre alt. 12,9%
in der Gemeinde Gehrde sind 481 Einwohner bis 14 Jahre alt.12,7%
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB,
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB,
in Gehrde sind es 19,8 %
in der Samtgemeinde 22,7 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
MaßArbeit Landkreis Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nicht bekannt
in der Samtgemeinde sind es 0,5% arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nicht bekannt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
in Gehrde sind 185 Personen als Ausländer gemeldet
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
die russlanddeutschen Personen oder Personen mit zwei Staatsangehörigkeiten werden bei uns als Deutsche geführt. Daher keine konkreten Angaben
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
screenshot_gehrde.jpg
(240.98 KB)
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau eines neutralen Treffpunktes zentral im Ort, mit hauptamtlichen Strukturen für Unterstützung, Vernetzung, Beratung, Vermittlung, sozialer Teilhabe, könnten wir es schaffen, den demografischen Wandel zu meistern. Eine (zwei) hauptamtliche Person wäre in der Lage die schon vorhandenen Ehrenamtsstrukturen zu koordinieren und auszubauen. Es ist unsere Hoffnung, die vielen Menschen, die als Neubürger aus allen Teilen der Welt zu uns gezogen sind, mit ins Boot zu bekommen um auch durch ihre Hilfe und Unterstützung ein gutes Miteinander zu fördern. Gleichzeitig könnten wir über unterschiedliche Angebote auch unterschiedliche Gruppen ansprechen und somit ein Zeichen setzen für Toleranz und Miteinander! Ein offener, neutraler Treffpunkt könnte die oft konservative Denkweise der Dorfbevölkerung positiv beeinflussen und somit ein besseres Sozialgefühl bzw. Gefüge fördern. Beratungsstrukturen könnten verbessert und ausgebaut werden. Insbesondere auch die Beratung für Migranten wird noch viel zu wenig in Anspruch genommen. Die alten Nachbarschaften pflegen und gleichzeitig die neuen Nachbarn willkommen heißen und kennenlernen, gemeinsame Projekte auf den Weg bringen und dadurch den Zusammenhalt stärken, das ist der Wunsch, das könnte mit einem Treffpunkt gelingen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir sehen, dass sich sonst eher inaktive, isolierte, einsame oder desinteressierte Menschen beteiligen, wenn alte Menschen und Neubürger einander begegnen und unterstützen, wenn durch eigenes Denken und Handeln neue Dinge entstehen, Gemeinschaft lebt!
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, wenn Interesse an Neubürgern aufkommt, wenn erkannt wird, dass nur Miteinander das Dorfleben vorangebracht werden kann. Wenn die Menschen die im Dorf leben voneinander wissen und miteinander gestalten
Beschreibung
Vereine, Initiativen und Institutionen mitwirken und wir aktiven Austausch und Miteinander ermöglicht haben. Wenn Kindergarten, Schule und Vereine sich bei Festen einbringen und mitgestalten
Kriterium
Beschreibung
die vorhandenen Ehrenamtsstrukturen ausgebaut und verfestigt sind, wenn auch Neubürger beim Treffpunkt aktiv werden und mithelfen.Wenn finanzielle Hilfe von Seiten der Bürgerschaft möglich wird. Wenn Vereine mitmachen!
Kriterium
Beschreibung
der Treffpunkt regelmäßig genutzt wird. Wenn die Gruppenangebote angenommen werden, wenn sich neue Ideen entwickeln, wenn Hilfe für Alltag selbstverständlich angefragt wird. wenn der Treffpunkt zum "zweiten Wohnzimmer" wird.w
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Medienforum der Samtgemeinde (Fr. Hammel), Ehrenamtsbüro und Seniorenbüro der SG BSB,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine aus allen Bereichen in der SG BSB. In Gehrde die Vereine vor Ort, Fussball-, Heimatverein, Theatergruppe, Vogelfreunde etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulante und stationäre Institutionen in der SG BSB. In Gehrde die ambulante Pflege "Mobicare" (Ludger Meyer), das Fitnesstudio
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen in Bersenbrück (Thomas Kohne) In Gerhde die Grundschule mit ihrer Leitung und den Eltern und Lehrern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Kirgengemeinden in der SG BSB, Ansprechpartner sind die Vertreter der Seniorengruppen und/Oder auch anderen Gremien. In Gehrde die ev. Kirchengemeinde (Pastorin Lohmann), die Baptistengemeinde (Hr. Scholz)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderer der SG BSB (Ewald Beelmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Kollegin der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus der SG BSB (Fr. Liesel Hoevermann) In Gehrde das Gemeindeblättchen der politischen und der kirchlichen Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kollegen*Innen aus dem Rathaus der SG BSB. Für Gehrde der Bürgermeister (Günther Voßkamp) und die Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
viele Menschen in der SG BSB, durch das Büro für Ehrenamt und Seniorenarbeit der SG BSB. In Gehrde die aktiven Nachbarschaften und Helferkreise, Geburtstagsgruppen und Kegelfreunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtslotsen der Samtgemeinde BSB, Kollegen*Innen des Landkreises Osnabrück, überregional Kollegen*Innen aus den angrenzenden Landkreisen und Städten, Vernetzung mit den Seniorenbüros und Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
für den Bürgertreff gibt es zwei Optionen, Objekte zu mieten. Mit beiden Eigentümern wurde schon verhandelt.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit gemeinsam unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" wird die in der vergangenen Förderperiode begonnene Zusammenarbeit zwischen übergreifend-koordinierendem Quartiersmanagement und lokaler, quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in den vier Quartieren fortgesetzt. Das Wort "gemeinsam" im Projekttitel hat dabei mehrere Dimensionen:
1. Die Ressorts "Stadtentwicklung und Planung" (Sitz des QM) sowie "Familie und Soziales" (Sitz der GWA) entwickeln einen gemeinsamen, ressortübergreifenden Blick auf die vier Quartiere und arbeiten sowohl auf der Steuerungsebene der Quartiersentwicklung als auch auf der Arbeitsebene im "Austausch Stadtteilarbeit" und im Projetteam "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam" in sich gegenseitig ergänzender Arbeitsteilung Hand in Hand zusammen.
2. "Wie können wir gut gemeinsam leben?" ist eine zentrale Frage im Projekt. Gute Gelingensbedingungen für gemeinsames Leben in den Quartieren zu schaffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft - ist gemeinsames Ziel von GWA und QM.
3. Ein gemeinsames Praxisnetzwerk der Stadtteiltreffpunkte fördert den Austausch und Wissenstransfer untereinander und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis von GWA in Hameln bei.
Anstellungsträger von QM und GWA ist auch in dieser Förderperiode die Stadt Hameln. Die Projektkoordination Quartiersentwicklung/QM ist bereits seit März 2017 im Stellenplan der Stadt Hameln dauerhaft verankert, die GWA wurde im Rahmen des Modellvorhabens "Hameln k.a.n.(n´)s." aufgebaut. Insgesamt sollen in 2019 1,5 Stellen über die Modellförderung finanziert werden, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in einem bzw. drei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Aufgabe der kommunalen GWA wird es sein, die jeweiligen freien Träger und ihre entsprechenden Treffpunkte in den vier Quartieren als Orte der GWA zu unterstützen und gemeinsam lokale Integrierte Handlungskonzepte zu entwickeln. Dabei stimmen sich GWA und dezentrale Familienförderung der Stadt Hameln inhaltlich eng miteinander ab und ergänzen einander in den Quartieren des Projektes "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam".
Zentrales Projektziel ist darüber hinaus der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander. Vor allem von der Übertragung der gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile auch weiterhin profitieren. Konkrete Ziele 2019 sind: Kuckuck/ Nordstadt: bestehende Treffpunkte unterstützen/ Altstadt/ Südstadt: neue Treffpunkte/Trägerstrukturen aufbauen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Erste Ergebnisse von Stärken-Schwächen-Analysen, aktivierenden Bewohnerbefragungen und Gruppendiskussionen sind bereits in die jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte eingeflossen. Maßnahmen wie der "wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck oder gezielte Männer-Angebote tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren jeweiligen Stadtteilen bei.
Dennoch ist insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" die in den Quartieren seit 2017 durch die Modellförderung gestartete GWA weiter ausgebaut und etabliert werden - jeweils als ergänzendes Pendant zum QM.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kuckuck_lageplan_a4.pdf
(597.47 KB)
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut. Auch zukünftig werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Quartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros in den Quartieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der Austausch der Fachabteilungen etabliert hat.
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Kriterium
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Kriterium
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Münsterkirchengemeinde St Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen Strukturaufbaus der GWA in Emden wird der Stadtteil Borssum darin unterstützt und begleitet, Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner/innen zu schaffen. Damit Nachbarschaften zusammenwachsen können und ein gutes Miteinander entsteht, sollen Begegnungsorte geöffnet und möglichst selbstorganisierte Treffpunkte initiiert und begleitet werden. Grundidee hierbei ist, dass Möglichkeiten des (Kennen)Lernens anderer Menschen und ihrer Kultur die Sinnstiftung und Identitätsbildung unterstützen. Dies wirkt durch Angebote und tatkräftiges Eigenengagement.
Die Mitarbeiterinnen des Projektes erkunden Interessen und Fähigkeiten der Bewohnern und tragen durch ihren Arbeitsansatz zur Integration und Vernetzung sowie zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im Stadtteil bei. Drei Aspekte spielen nach der Anlaufphase dabei eine zentrale Rolle:
• Die räumliche Anbindung an die Oberschule: Hier werden Kinder, Jugendliche und deren Eltern, also Familien erreicht. Die Schule ist ein zentraler Begegnungsort, ermöglicht, mit unterschiedlichen Altersgruppen in Kontakt zu treten und eröffnet im Zusammenspiel mit Lehrkräften und anderen Sozialarbeiterinnen Zugänge, zu dem was Menschen im Stadtteil bewegt. Das angeschlossene „Schulhaus“, die ehemalige Hausmeisterwohnung, dient als Anlaufstelle und bietet neben Raum für die Planung neuer Aktivitäten und die Selbstorganisation von Gruppen kurze Wege in Beratung und zur Vermittlung in Hilfen und Angebote. Dies zusammen macht es besonders spannend, den Schulstandort zum Ausgangspunkt für den Aufbau von Gemeinwesenarbeit zu machen. Ein wichtiger Kooperationspartner hierbei ist das kommunale Bildungsmanagment.
• Die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils: Das Projekt unterstützt engagierte Menschen, vorhandene Räume für gemeinsame Aktivitäten weiter zu öffnen und mit zusätzlichen Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten zu beleben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten dabei prinzipiell zielgruppenübergreifend und wirken in enger Abstimmung mit der Stadteilinitiative Borssum (SIBO).
• Die sozialräumliche Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit: Kontakte der städtischen MitarbeiterInnen und der freiwilligen Integrationshelfer zu den Flüchtlingen werden genutzt, um Brücken in und zwischen Nachbarschaften zu bauen. Neben dem Aufbau sozialer Beziehungen besteht ein wesentlicher Integrationsansatz darin, dass unmittelbare Wohnumfeld als gestaltbaren Raum zu erfahren und zum Abbau von Stigmata aufzuwerten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Borssum hat sich von einer eigenständigen „Dorfgemeinschaft“ mit hoher Stadtteilidentität und guter Infrastrukturbasis zu einem Gebiet mit teilweise großem städtebaulichen und sozialen Erneuerungsbedarf gewandelt. Durch Alterung und Wegzug jüngerer Bewohner sind Engagement und Aktivtäten, die das Stadtteilleben über Jahre geprägt haben, verloren gegangen. Durch den stetigen, ab dem Jahr 2015 sprunghaft angestiegenen Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund ist das nachbarschaftliche Gefüge auseinandergebrochen. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie einer sozialen Kluft zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und den Hochhäusern in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Hier erreicht der Stadtteil bei beim Kinder- und Jugendanteil (33%), beim Ausländeranteil (47%) und bei der Mindestsicherungsquote (61%) extreme Spitzenwerte. Dazu kommen in mittige Lage mehrere, stigmatisierte Wohnblocks, in denen die hier konzentriert untergebrachten Flüchtlinge noch vielfach ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung leben. Das Infrastrukturangebot ist unzureichend, außerdem sind etablierte Freizeit- und Begegnungsstätten stark sanierungsbedürftig und in ihrem Betrieb eingeschränkt (Das Freibad ist bereits geschlossen, für seine Sanierung und zukünftige Nutzung sucht die Stadt Emden an einem runden Tisch intensiv nach Lösungen.) In dieser Situation braucht es einen neuen Ansatz der Nachbarschaftshilfe, der - eingebunden in ein gesamtstädtisches Konzept der Gebietsentwicklung - auch Grundlagen für eine umfassende integrierte Stadtteilentwicklung schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6173
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2016, FD Soziales
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, HHStat, Stichtag 31.12.2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
flaeche_gebiet_emden-borssum.xlsx
(8.77 KB)
gebiet_borssum.pdf
(926.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt), in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung.
Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich primär auf der Stadtteilebene, erfüllt aber im Zusammenspiel mit „Quartiersbrücken“ auch eine Bindegliedfunktion. Im Stadtteil dient das Projekt dem Aufbau und der Leitung einer Anlaufstelle, der Begleitung von Gruppen und Initiativen und der Vernetzung von formellen und informellen Ressourcen im Gebiet. Kernstück der Tätigkeit auf dieser Ebene ist die projektunspezifische Bewohneraktivierung, ein Suchprozess, bei dem zunächst Themen, Interessen und Fähigkeiten ermittelt und diese dann für das Zusammenleben im Stadtteil nutzbar gemacht werden. Die Mitarbeiter/innen der GWA wendet sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe, auch wenn sie in ihrer Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren Zugänge suchen. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei beziehen sie kleinere Maßnahmen zur Wohnumfeldgestaltung, die Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, mit ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen. Gemeinsame Interessenlagen und Bedürfnisse einzelner Personengruppen sind bekannt und dokumentiert.
Kriterium
Beschreibung
Die BewohnerInnen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden auch ohne Anleitung statt.
Kriterium
Beschreibung
Der Stadtteil wird von außen als Gebiet wahrgenommen, in dem aktiv an der Erneuerung vorhandener Grundstrukturen gearbeitet wird. Das Außenbild ist insgesamt positiv.
Kriterium
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf gemensames Handeln und konkrete Veränderungen ausgerichtet. Aus der Kooperation erwachsen neue Projekte und zusätzliche Angebote
Kriterium
Beschreibung
Räume in Einrichtungen werden multifunktional und von verschiedenen Gruppen genutzt. Der Treffpunkte im öffentlichen Raum oder in den Wohnumfelder hat eine höhere Aufenthaltqulität und sind belebt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On