Auf gute Nachbarschaft! - GWA in der Migrationsarbeit im Quartier Hüttenstraße
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Zusammnen leben - Nachbarschaft aktiv gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Weiterentwicklung und Etablierung des neu entstandenen Begegnungszentrums Mittelpunkt Hüttenstraße in der Weststadt von Stadthagen. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung von Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen aller Bewohner*innen im Quartier mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Quartiersmanagerin unterstützt als "Kümmerer" direkt vor Ort und vermittelt Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen mit Zuwanderungshistorie, insbesondere auch Geflüchtete, sollen dadurch ermutigt werden, ihre Integrationsbemühungen voranzubringen. Bestehende Netzwerke, Beratungsleistungen und Angebote zum Aufbau einer guten Nachbarschaft sollen insbesondere auch außerhalb des Begegnungszentrums direkt im Quartier begleitet und unterstützt werden. Die weitere Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt, dem Kindergarten und den Schulen muss weiter ausgebaut werden, ebenso die Projektarbeit mit den Vereinen und den neu entstandenen Migrantenselbstorganisationen. Das Wohnumfeld (u.a. Infrastruktur und bauliche Gegebenheiten) soll gemeinsam so gestaltet werden, dass sich die Mehrzahl der Bewohner*innen mit dem Quartier positiv identifizieren können. Neben den Beratungsangeboten im Begegnungszentrum, ist genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen vorhanden. Hierbei wird das tolerante Miteinander der Menschen mit ihren Religionen und Kulturen gefördert, um insbesondere Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten sowie den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der Quartiersbewohner*nnen zum bürgerschaftlichen Engagement spielt eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Verstetigung der jetzt schon hohen Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits die vorhandenen Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Ebenso ist die Einbindung von externen Referenten und Experten geplant. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) wurde 2017/2018 initiiert und eröffnet. Erste Angebote und Treffen fanden schon monatelang provisorisch auf der Baustelle statt, um schnell proaktiv im Quartier präsent zu sein, ehe das BMH durch Minister Olaf Lies eröffnet werden konnte. Die zahlreichen Angebote wie zum Beispiel vier Deutschkurse pro Woche (bis zu je 21 TN), Bewerbungsberatung, Yoga für Frauen (in Kooperation mit dem Landessportbund), monatliche Begegnungscafés (bis 23 TN), wöchentlicher Frauentreff (bis 30 TN) oder Kreativtreff (bis 17 TN) werden gut von einem Teil der Bewohner angenommen. Von November bis April besuchten rund 440 TN die Angebote. Trotzdem bleibt eine prekäre Situation im Quartier. Der Flüchtlings- und Ausländeranteil steigt weiterhin stetig an. Spannungen zwischen den Gruppen und den unterschiedlichen Kulturen führen zu Nachbarschaftsproblemen. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen die Situation für die Weststadt. Das Bedürfnis eines Austausches ist bei den aktiven Bewohnern und Vereinen vorhanden. Dabei müssen etablierte Stellen unterstützt und entlastet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seit der letzten Antragstellung hat sich die Bevölkerung im Quartier von rund 3.500 (Stand 31.12.2016) auf 4.377 Einwohner (Stand: 30.4.3018) erhöht.Ein Großteil davon sind Geflüchtete und deren Familiennachzug.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4377
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt (Stand: 30.4.2018). Der Einwohnerzahl hat sich seit der letzten Antragstellung um rund 870 Personen erhöht. Insbesondere handelt es sich hierbei um Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 54 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 55 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 25 Prozent)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 30.4.2018 bei 6,2 Prozent.In der Stadt Stadthagen gibt es 1102 Arbeitslose. Quelle: www.komsis.de. Durch den geplanten Abbau von Beschäftigten bei der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit erheblich zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Projektgebiet" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 44 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren wahrzunehmen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten. Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und dadurch eine gute Nachbarschaft zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Bewohner / Vereine eigeninitiativ Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Kriterium
Beschreibung
der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird und das Wohnumfeld und die Infrastruktur gemeinsam mit den Bewohnern positiv verändert wurde.
Vorhandene Strukturen
In der erste Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich um die Vernetzung und Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum kümmert (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Außerdem werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Der Verein der Afrikaner in Schaumburg und der somalische Verein (Migrantenselbstorganisationen) wurden bei ihrer Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit der vorhandenen Ehrenamtlichen im Quartier. Gleiches gilt für die Flüchtlingssozialarbeiter des Quartiers. Desweiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanischer Verein, Somalischer Verein, Alevitischer Verein, DITIP Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Stadthagen, JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Landkreis Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Schwangerenberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Drogenberatung), DRK Tafel und Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Sonnenbrink, Oberschule Am Schlosspark, Gymnasien, IGS Schaumburg, Berufsschule, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, Volkshochschule Schaumburg, DAA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, DITIP Moschee, Freikirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integrativer Nachbarschaftstreff Klein-Hehlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Funktionierende Nachbarschaft dank Ort der Begegnung
Projektbeschreibung
Das Quartier um die Händelstraße im Stadtteil Klein-Hehlen erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft durch den Zuzug neuer Familien (freier Wohnraum wg Abzug des britischen Militärs). Durch die Schaffung von Räumen zur Begegnung, Beratung und Unterstützung soll Konflikten aufgrund kultureller, sozialer und ökonomischer Unterschiede vorgebeugt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier um die Händelstraße in Klein-Hehlen ist eines von drei Quartieren in Celle, in die vorrangig - aufgrund freier Wohnräume durch den Abzug des britischen Militärs vor einigen Jahren - der Stadt Celle zugewiesene Geflüchtete Wohnung beziehen. Durch diesen und auch weiteren erwarteten Zuzug durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen hat sich die Sozialstruktur verändert und wird sich weiterhin verändern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle - Stadtteil Klein-Hehlen - Quartier um die Händelstraße herum
Beschreibung
Händelstraße - Bachstraße - Lortzingstraße - Lisztstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_um_die_haendelstrasse.jpg
(3.84 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen der Bewohner/innen erkunden, aushandeln sowie kollektivieren. Dabei die Menschen unterstützen, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten, die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Herausforderungen aufzugreifen und langfristig im Sinne der Steigerung der Lebensqualität vor Ort zu lösen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
.. die abschließende Evaluation zeigt, dass die Bewohnerinnen den Nachbarschaftstreff häufig und zahlreich aufsuchen und ihre Interessen/Bedarfe bedient wurden
Kriterium
Beschreibung
... vielfältige Projekte von ihnen initiert oder durch sie durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass im Vergleich zum Beginn des Projektes die Lebenszufriedenheit in Bezug auf das nachbarschaftliche Zusammenleben gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Klein-Hehlen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur KELLU Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
... noch zu identifizierende Akteur/innen bzw. Kooperationspartner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien in Celle, Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Frauen(t)räume - Räume für Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
(Selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung für (geflüchtete) Frauen
Projektbeschreibung
Das Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld im Celler Stadtteil Vorwerk erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft furch den Zuzug neuer Familien. Hier leben z.B. die meisten geflüchteten Frauen und Mädchen. Es geht darum, (selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung zu schaffen, um sie und andere Frauen in Gesellschaft und Erwerbsarbeit zu integrieren.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadt Celle sind bis dato ca. 1.000 geflüchtete Menschen zugewiesen worden. Mit dem erwarteten Familiennachzug kann sich diese Zahl um gut 50 % erhöhen. Bisher ist es der Stadt gelungen, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen weitestgehend konfliktfrei zu gestalten. Dies liegt an der Schaffung städtischer Strukturen (Zentrale Anlaufstelle und Bildungsmanagement als Teil einer Celler Zuwanderungsagentur), bereits vorhandener Stadtteilmanagements für acht Stadtteile sowie an dem hohen Engagement motivierter Ehrenamtlicher.
Durch den Zuzug von geflüchteten und anderen Mitbürger/innen ergeben sich jedoch (so im Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld) neue Herausforderungen, den sozialen Zusammenhalt zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Geflüchtete Frauen sind aufgrund ihres Geschlechts im Heimatland, auf der Flucht und im Ankunftsland oft zusätzlichen Gefahren ausgesetzt (Vergewaltigung als Kriegswaffe; häusliche Gewalt). Zudem sind sie bei der Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig aufgrund der Position in der Familie und der Betreuungssituation bezüglich der Kinder benachteiligt. Festzustellen ist, dass "für geflüchtete Frauen vor allem der Zugang zu den entsprechenden Institutionen eine Barriere darstellt" (BAMF-Kurzanalyse 1/2017). Sie bedürfen daher besonderer Beachtung und Integrationsbemühungen. Auf der anderen Seite haben Frauen in Krisengebieten Erfahrungen mit selbstverwalteten Strukturen (bspw. Rojava in Syrien). Im Celler Stadtteil Vorwerk - ein Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf - leben alleine etwa 60 Frauen und 90 Mädchen mit Fluchterfahrung in einigen wenigen Straßenzügen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung und Einwohnerstatistik Stadt Celle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_talweg-himmelsberg-nordfeld.jpg
(3.35 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Frauen und Mädchen unterstützen, ihr Leben selbstständig so zu gestalten, dass sie ein "gutes" Leben leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Bedarfe (zumindest zum Teil) gedeckt sind.
Kriterium
Beschreibung
... das selbstverwaltete Café regelmäßige Öffnungszeiten hat.
Kriterium
Beschreibung
1. ... die Kooperationspartner/innen im Programm als Durchführende/Leitende zu erkennen sind und 2. eine Darstellung der Vernetzungen im Quartier dichter wird.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Lebenszufriedenheit mit dem nachbarschaftlichen Miteinander im Vergleich zum Beginn des Projektes gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Mobile Jugendarbeit und Kinder-Familien- und Jugendhilfe u.a. Fachdienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosoziale Beratungsstelle Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien Celles; ggf. eigener Newsletter; Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Rat der Stadt Celle, Jugendhilfe- und Sozialausschuss
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Berliner Straße - Gebhardshagen - Steterburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Alles Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben.
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Berliner Straße, Ortsteil Gebhardshagen und Ortsteil Steterburg. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet Berliner Straße ist geprägt durch einen hohen Anteil von Personen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Viele der Wohnungen standen über einen langen Zeitraum leer. Dieses Wohngebiet wird vorrangig von einkommenschwachen Menschen bewohnt. Durch die hohe Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist ein Ausbau der bereits vorhandenen Strukturen erforderlich.
Der Bereich der alten Wohnsubstanz in Gebhardshagen hat sich zum unterstützungsbedürftigen Sozialraum entwickelt. Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund ist in den letzten fünf Jahren sichtbar angestiegen, ebenso der Anteil von Personen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Die soziale Infrastruktur des Stadtteils ist ausbaufähig, Räume für Begegnungsmöglichkeiten fehlen ebenso wie bedarfsorientierte Beratungs- und Bildungsangeboten. Aufgrund der verkehrstechnisch abgelegenen Lage sind die Angebotsstrukturen im Norden und Süden Salzgitters – insbesondere für ältere und bedürftige Personen - nur mit erhöhtem Aufwand zu erreichen.
Steterburg weist städtebauliche Missstände auf, teilweise verwahrlostes Wohnumfeld sowie Probleme mit Bewohnern von Monteurswohnungen prägen das Bild. Positiv zu bewerten ist eine aktive Bürgerschaft, die in Eigeninitiative einen Bürgerverein mit eigenen Räumlichkeiten organisiert hat. Insgesamt ist die Angebotsstruktur dringend ausbaufähig. Geplant ist der Aufbau eines multifunktionalen Quartierszentrum mit Beratung- und Unterstützungsleistungen, die schwerpunktmäßig auf Eltern, aber auch auf die ältere Generation zugeschnitten ist.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Berliner Straße und Gebhardshagen und Steterburg
Beschreibung
Die Berliner Straße liegt zentrumsnah in Salzgitter-Lebenstedt. Rechts und links der Straße haben sich in den letzten Jahren überdurchschnittlich viele Einzelhändler mit Migrationshintergrund niedergelassen. Die Nahversorgung ist gesichert. Es werden geringqualifizierte Arbeitsplätze angeboten. Der Bereich ist durch die Zuzüge von türkischen Mitbewohnern in den 90er Jahren und einem jahrelangen Leerstand der Wohnungen geprägt.
Das Quartier in Gebhardshagen ist eine ehemalige Bergarbeitersiedlung. Das dargestellte Quartier ist ebenso wie die Berliner Straße und Steterburg durch eine vielfach sanierungsbedürftige Bausubstanz aus den 30er und 40er Jahren geprägt.
In den letzten Jahren sind insbesondere Flüchtlinge zugezogen. Gebhardshagen weist einen über dem städtischen Durchschnitt liegenden Anteil an älteren Menschen auf.
Das Quartier in Steterburg liegt in einem Dreieck zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter-Lebenstedt. In den günstigen Altbauwohnungen wohnt ein erhöhter Anteil von Familien mit Kindern. Die Arbeitslosen- und die damit auch verbundene Kinderarmutsquote liegen deutlich über den städtischen Durchschnitt.
Einwohnerzahl
14509
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Lediglich das Quartier Steterburg ist im Programmgebiet "Soziale Stadt". Erste Erfahrungen zeigen, dass die Maßnahmen des "baulichen Quartiersmanagements" bei den komplexen Problemlagen nicht ausreichend sind. Wichtig ist insbesondere die Moderation eines Interessenausgleichs zwischen Eigenheimbesitzern und Mietern der sanierungsbedürftigen Wohnungen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und
wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das
Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden
Netzwerke. Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln.
Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen,
Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen
Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung
der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration,
Gesundheit) nutzen. Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung
des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues Verantwortungsbewusstsein
hervorzubringen. Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes
als gemeinsamer Arbeitsplan mit verbindlicher Einbindung der Partner. Auf der Basis der
Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für
positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als
kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems
gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Handlungkometenz der Menschen stärken und erweitern, das Beziehungsgefüge im Gemeinwesen stärken, durchsetzungsstarke Bürgerorganisationen unterstützen, Bürgerschaftliches Engagement stärken, kollektive und individuelle Selbsthilfepotenziale erschließen.
Kriterium
Beschreibung
Die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abstimmen, die Netzwerkarbeit auf- bzw. ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt,freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK, Diakonisches Werk, AWO, Caritas, Jumpers, Generationentreff Martin- Luther-Straße (Diakonie, TAG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Behindertensportverein SZ, TSV Thiede, Islamisches Kulturzentrum, SV Glück Auf Gebhardshagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GHS Amselstieg, IGS SZ, KITA Steterburg, Familienzentrum St. Bernward, GS Am Sonnenberg, RS Gebhardshagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Bernward, Kirchengemeinde Martin-Luther, Pfarrgemeinde St. Josef, Kirchengemeinde St. Nikolai, Kirchengemeinde Heilig Kreuz, Pfarrgemeinde St. Gabriel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse Kitas und Familienzentren, Jugendzentrum Thiede, PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel, Jobcenter, städtische Fachdienst, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Gebhardshagen (Flüchtlingshilfe), Bürgerverein Steterburg, SteterKult, Tauschtreff Martin-Luther-Kirche
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenentwicklung "Goosmanns Tannen"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Sielaff
| Funktion | Einrichtungsleitung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller Selbstaktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Quartier "Goosmanns Tannen"
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes "Gemeinwesenentwicklung Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingegrenzt zu bezeichnen, in einer Vielzahl der Haushalte sind Drogenkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung. Das Konfliktpotenzial zwischen den Bewohnergruppen isst sehr hoch, die Interaktionsqualität sehr gering.
Das Projekt setzt daran an, diese Bedingungen aufzugreifen und im Sinne der Klientelorientierung eine Verbessrung der Lebensqualität anzustreben. Dabei sollen gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient werden, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen sollen.
Im Sinne der interkulturellen Bildung soll auf niedrigschwelliger Ebene ein Versorgungs- und Begegnungsangebot die infrastrukturellen Bedingungen erweitern. Hierbei handelt es sich um ein "Kochprojekt", welches neben der Zubereitung internationaler Küche eine diesbezügliche Versorgung im Rahmen eines Begegnungszentrums für Stadtteilanwohner und darüber hinaus ergänzen soll. Mögliche Räumlichkeiten sind vorhanden und können genutzt werden. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Interaktion und kann zusätzlich als begleiteter Kommunikationsraum und Raum zur Überwindung von Segregation verstanden werden.
Eine entsprechende zweite Anbindung dieserorts soll im Rahmen eines Beratungs-, Begleitungs- und Vermittlungszentrum stattfinden. Hierbei geht es darum, den Anwohnern/innen systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung anzubieten, was Hilfestellung vor Ort ebenso bedeutet wie die soziale Mobilität in Netzwerke und somit Anbindung von anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung und Teilhabe.
Wichtigster Bestandteil der Verbesserung der Lebensqualität vor Ort ist das Empowerment der Bewohner/innen und die entsprechende Vertretung der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Somit ist Zentraler Inhalt des Projektes die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Interessenvertretung. Diese soll geschult und begleitet die Interessen der Bevölkerung des Stadtteils öffentlich vertreten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil „Goosmanns Tannen“ Lingen (Ems) leben ca. 1000 Menschen, davon ca. 75% mit Migrationshintergrund.
Der Stadtteil ist gekennzeichnet durch benachteiligte und benachteiligende Milieustrukturen; eine ungleiche räumliche Verteilung nach ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedingungen. Der zentrale Bereich des Stadtgebietes ist gekennzeichnet durch mehrstöckige und dicht zusammenstehende Häuserblöcke (Sozialer Wohnungsbau) mit je 8 Mietparteien. In dieser Wohnraumstruktur lebt ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und Familien mit niedrigem Einkommen und Abhängigkeit von Sozialen Hilfeleistungen. Die wirtschaftliche und soziale Benachteiligung führt zu Ausgrenzungserfahrungen- und wahrnehmungen, zunehmend zu integrativer und sozialer Desillusion und somit zu einem Rückzug. Insbesondere in den vorzufindenden Wohnblöcken leben überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in problematischen Lebenssituationen, in denen unter anderem
- Arbeitslosengeld II oder andere Sozialleistungen bezogen werden,
- nur ein Elternteil erzieht (allein erziehend, getrennt lebend, geschieden),
- Gewalt, Alkoholismus und Drogen alltägliche Erfahrung sind.
Zwischen den Bewohnergruppen gibt es nur wenig Kommunikation.
So ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konflikten und Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen, was zunehmend droht in soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Rassismus zu münden. Aus einem benachteiligten Quartier kann somit ein benachteiligendes Quartier werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goosmanns Tannen
Einwohnerzahl
1000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
goosmanns_tannen.jpg
(342.54 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bei dem Projektansatz geht es um die Einbindung der Bürger in ihr System. Dabei spielen zwei voneinander abhängige Hauptaspekte zentarle Rolle: Planung und Integration. Im Rahmen der Planung ging es um eine Bedarfsanalyse unter Einbindung der Bewohner/innen, um Probleme herauszufiltern und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Der Projektansatz zielt nun darauf ab, in Richtung der ausgewählten Lösungen aktiv zu werden. Im Rahmen der Gemeinwesenintegration soll durch kooperatives Verhalten das Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen gefördert werden.
Das bedeutet:
- Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen
- Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe
- Hilfe zur Selbstständigkeit und Abhängigkeitsprävention
und soll durch:
- Kommunikations- und Interaktionsförderung
- Bieten von Erfahrungs- und Präventionsräumen
- Bedienen von Beratungs- und Unterstützungsnetzwerken als Beratungs-, Vermittlungs- und Begleitungsstandort
- Erziehungsbegleitung zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien, vor allem Kindern
folgende Ziele erreichbar machen:
- Armutsprävention durch gezielte Förderung der Kompetenzen von Bewohner/innen (Hilfe zur Selbsthilfe, Erwachsenenarbeit im Sinne Empowerment)
- Integration durch Beteiligung und Stärkung der psychosozialen Identitätsstatus
- Extremismusprävention
- Integration durch Unterbindung „ghetto“ähnlicher Strukturen – im Empfinden und Wahrnehmen
- Kooperation und Koordination
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfassung Teilnehmerzahlen
Kriterium
Beschreibung
TN aus den verschiedenen sozialen und kulturellen Zielgruppen nehmen gemeinsam an Maßnahmen und Fortbildungen im Projektrahmen teil. Darüberhinaus wird sich eine "Stadteilvertretung" mit aktiven TN bilden. Qualitative Befragung.
Beschreibung
Das bestehende Partnernetzwerk soll dahingehend ergänzt werden, dass besonders in den Bereichen Bildung, Versorgung, Teilhabe zunehmend nachhaltig und eigenständig gearbeitet werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Politikklasse der "Integrierten Gesamtschule" wird eine Längstschnittstudie (Jahreszeitraum) durchführen und analysieren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule in Trägerschaft des Landkreises Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB)/ Beratungsbüro Emsland / Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Lingen e.V.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Fredenberg-Kampstraße-Ost- und Westsiedlung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ICH + DU = WIR – verändern das Quartier
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Fredenberg, Kampstraße und Ost-West-Siedlung Bad. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Fredenberg ist ein stark besiedelter Bezirk im nördlichen Salzgitter. Fredenberg hatte in der Vergangenheit viele Wohnungsleerstände zu verzeichnen. Diese günstigen Wohnungen sind damit besonders für Menschen mit geringem Einkommen attraktiv. Diese beziehen oftmals Transferleistungen. Monatlich ziehen weitere Flüchtlinge und hilfsbedürftige Familien aus Osteuropa hinzu. Mit weiteren Zuzügen von Flüchtlingen im Rahmen des Familienzuzuges ist ab 2018 zu rechnen. Fredenberg war von 2002 bis 2013 Gebiet "Soziale Stadt". Die Angebots- und Vernetzungsstruktur ist an die neuen Herausforderungen anzupassen und zu verstetigen.
Der Bereich Kampstraße schließt unmittelbar an den Bereich Fredenberg an. Der Bezirk rund um die Kampstraße ist der Sozialraum mit der höchsten Kinderarmutsquote. Um diese erfolgreich zu bekämpfen bedarf es einer guten Infrastruktur, diese ist derzeit nicht vorhanden. Der hohe Migrationsanteil kann in Bezug zur hohen Kinderarmutsquote gesetzt werden, was besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen Bildung und Integration erfordert.
Das Quartier in der Ost- und Westsiedlung wird durch das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ gefördert. Aufgrund der veralteten Bausubstanz und der günstigen Mietpreise zieht das Quartier überwiegend Menschen mit geringem Einkommen an. Das Quartier weist einen hohen Anteil jüngerer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf. Die Arbeitslosenquote und die Kinderarmutsquote sind überdurchschnittlich hoch. Auch hier ist eine Anpassung vorhandener sozialer Angebote an die geänderten Rahmenbedingungen erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Stadtteil Fredenberg und Kampstraße Stadtteil Lebenstedt und Ost-West-Siedlung Stadtteil Bad
Beschreibung
Der Bereich des Stadtteiles Salzgitter Fredenberg ist räumlich etwas von der Kernstadt abgeteilt und bildet mit seinem kleinen Zentrum einen eigenen Sozialraum. Nahversorgung, grundlegende Beratungsangebote und medizinische Versorgung ist sichergestellt, wenn häufig auch eine fremdsprachliche Betreuung nur in angrenzenden Stadtteilen für Auspendler möglich ist. Der Bereich ist durch die Zuzüge von Spätaussiedlern aus den Ostgebieten in den 80er Jahren und einem jahrelangem Leerstand viele Wohnungen geprägt. Erst vor rund 3 Jahren begann eine Zuzugswelle, häufig aus anderen Kommunen deutschlandweit, von Personen mit Migrationshintergrund. Zurzeit ist in dem Bereich eine hohe Zahl von Ansiedlungen Neubürgerinnen und Neubürgern aus den syrischen Gebieten feststellbar.
Einwohnerzahl
17790
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden Netzwerke.
Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln. Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen, Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration, Gesundheit) nutzen.
Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues
Verantwortungsbewusstsein hervorzubringen.
Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes alsgemeinsamer Arbeitsplanmit verbindlicher Einbindung der Partner.
Auf der Basis der Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abgestimmt, die Netzwerkarbeit auf- / ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt, freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK; Diakonisches Werk; Katholische Familienbildungsstätte; AWO; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Box-Club Tigers SZ; Freiwilligenzentrum; MTV; Ditib; Kreissportbund SZ e.V.; Fredenberg-Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS; HS An der Klunkau; GS Am Ziesberg; Dr.-Klaus-Schmidt Hauptschule; BNB; Gymnasium Am Fredenberg, Berufsbildende Schulen Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Fredenberg; Kirchengemeinde Noah;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschafts- und Innovationsgesellschaft SZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städt. Fachdienste; Jobcenter; Agentur für Arbeit; PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation.
Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert.
Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung.
Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden.
Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander sicher im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Regina Dirksen
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration und Sicherheit im nachbarschaftlichen Zusammenleben
Projektbeschreibung
Das Projekt soll in Kooperation mit dem Präventionsrat zum einen der Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen von Müttern mit Migrationshintergrund mit Kindern dienen und zum anderen das subjektive Sicherheitsgefühl im Stadtteil stärken. Durch Kooperation mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil(Schulen, Jobcenter, Bildungsträgern, Sportvereinen etc.) werden diese Frauen gezielt zu ausgewählten Themen geschult und durch praktische Vororterkundungen auf das Leben hier konkret vorbereitet. So sollen Möglichkeiten geschaffen werden, im Stadtteil anzukommen und dort am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Zum anderen soll das Projekt explorative Stadtteilrundgänge anbieten, die der Thematisierung und Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens dienen, da dass das subjektive Sicherheitsempfinden und die objektive Sicherheitslage oft weit auseinanderliegen. Da das Empfinden von Unsicherheit die Einzelnen auch in der Gestaltung ihres Umfeldes und ihrer sozialen Beziehungen beeinträchtigt, dienen die explorativen Stadtteilrundgänge der Suche nach den Ursachen für diese Unsicherheiten. Diese können in baulichen oder in sozialen Zusammenhängen liegen. Die Rundgänge dienen der Reflexion von Vorurteilen, der Prüfung der eigenen Wahrnehmung und der Stärkung des Miteinanders im Wohngebiet. Die Stadtteilrundgänge werden sich zunächst einmal an ältere Menschen im Wohngebiet richten, sollen aber sukzessive auf andere Personengruppen ausgebaut werden. Für das kontinuierliche und an unterschiedliche Personengruppen gerichtete Angebot der Stadtteilrundgänge braucht es eine Anlaufstelle, in diesem Falle eine/n Quartiersmoderator/in. Diese Stelle soll GWA und Präventionsrat eng miteinander verzahnen und damit auch für andere Standorte beispielhaft Erfahrungen darin sammeln, wie sich beide, Kriminalprävention und Gemeinwesenarbeit, im Quartier optimal ergänzen. Gemeinsames Ziel ist immer das gelingende Zusammenleben im Stadtteil.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch den Zuzug von Geflüchteten in den vergangenen Jahren hat sich der Stadtteil von seiner Bewohnerschaft verändert. In der Zeit der großen Flüchtlingswelle kamen sehr viele Geflüchtete (geschätzt 400-500 Personen) in den Gemeinschaftsunterkünften in der unmittelbaren Nachbarschaft an und orientierten sich hier im Stadtteil. Da Dietrichsfeld eine Wohnstruktur mit vorwiegend Mehrfamilienhäusern und damit entgegen der üblichen Verhältnisse in Oldenburg noch recht günstigen Wohnraum bietet und auch kleine Wohnungen zur Verfügung stehen, ist das Gebiet sehr gefragt von Menschen mit niedrigem Einkommen (Rentner, Arbeitslose, Studierende, Geflüchtete etc.). So haben auch viele Geflüchtete gerade aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Eritrea im letzten Jahr nach ihrem Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft eigene Wohnungen in Dietrichsfeld gefunden. Schulen und Kindergärten werden besucht und man begegnet sich in Geschäften, bei Ärzten und im Alltag. Dies sorgt bei vielen Alteingesessenen "Dietrichsfeldern" für ein subjektives Unsicherheitsgefühl gegenüber den "Fremden", es entsteht außerdem der Eindruck, die Geflüchteten nehmen den „Anderen“ die knappen Ressourcen an Wohnungen, Kita-Plätzen etc. weg. Deshalb ist es wichtig, durch entsprechende Begegnungsmöglichkeiten, einem Miteinander, Informationen und gegenseitigen Respekt voreinander entgegenzuwirken. Ein weiteres Problem ist das subjektive Sicherheitsempfinden im Stadtteil. Da das Empfinden von Unsicherheit die Einzelnen auch in der Gestaltung ihres Umfeldes und in der Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen beeinträchtigt, dienen die explorativen Stadtteilrundgänge der Suche nach den Ursachen für Unsicherheiten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Dietrichsfeld
Beschreibung
Abgrenzung Dietrichsfeld:
-im Norden der Fliegerhorst und der Bürgerbuschweg bis zur Bahn
- im Osten die Bahnlinie, die auch an den Großen Bürgerbusch (Stadtpark) grenzt
- im Süden die Autobahn (bzw. die Stelle, an der die Autobahn die Alexanderstraße überquert) und Babenend
- im Westen der Mittelweg, aber teilweise zieht sich das auch bis zum Rauhehorst
Einwohnerzahl
8687
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_dietrichsfeld.pdf
(1.55 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist für uns eine an den Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner orientierte soziale Arbeit in sozial benachteiligten Wohngebieten. Ausgangslage für das sozialpädagogische Handeln sind dabei stets die individuellen Fähigkeiten der im Wohngebiet lebenden Menschen. Dabei sollen sie ermutigt, gefördert und unterstützt werden, sich für ihre Interessen und Bedürfnisse zu engagieren, Empowerment zu entwickeln und damit ihre Lebensqualität zu erhöhen. Des weiteren soll eine Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur durch vielfältige Angebote und durch Vernetzung mit anderen Akteuren im Stadtteil erreicht werden, um Synergieeffekte zu bewirken. Damit soll eine Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner zur Selbsthilfe und Selbstständigkeit erfolgen und diese sollen befähigt werden, Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. Zu den Grundsätzen der Arbeit gehören daher Schritte zur Integration aller im Stadtteil lebender Menschen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Vertrauen zu Müttern mit Migrantionshintergrund mit kleinen Kindern ist aufgebaut
Kriterium
Beschreibung
Bedarfslagen der Bewohnerinnen und Bewohner sind durch Befragungen erfasst
Kriterium
Beschreibung
Menschen im Stadtteil werden unterstützt und begleitet
Kriterium
Beschreibung
Menschen aus dem Stadtteil unterstützen andere in Sprache und Alltagskompetenz
Kriterium
Beschreibung
Themenbezogene Gruppen organisieren sich
Kriterium
Beschreibung
Ideen und Vorschläge der Bewohnerinnen und Bewohner sind erfragt und werden genutzt
Kriterium
Beschreibung
Multiplikatoren aus unterschiedlichen Zielgruppen wirken aktiv mit
Beschreibung
Regelmäßig finden gemeinsame Austauschtreffen und Möglichkeiten zur Kommunikation für die unterschiedlichen Gruppen statt
Beschreibung
Fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Akteuren auf lokaler Ebene findet statt
Beschreibung
Themen werden als Teil eines Ganzen in die Gemeinwesenarbeit integriert.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen und Netzwerke werden genutzt zum Informationsaustausch
Kriterium
Beschreibung
Neue Kooperationen entstehen
Kriterium
Beschreibung
Räume der Begegnung für unterschiedliche Kulturen werden geschaffen
Beschreibung
Freiwilliges Engagement entsteht in der Nachbarschaft, Ehrenamt wird unterstützt
Beschreibung
Bedarfe werden erfragt und erkannt und Planungen werden vorangetrieben
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen mit anderen Akteuren im Stadtgebiet
Kriterium
Beschreibung
Bekanntmachung des ´Projektes durch öffentliche Aktionen oder Pressearbeit
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In der GWA Dietrichsfeld sind zwei hauptamtliche Sozialpädagogen-Stellen und eine 50 % Erzieher-Stelle sowie eine 50 % Hauswirtschaftsstelle vorhanden. Außerdem ist regelmäßig eine Praktikantin für das Berufsanerkennungsjahr soziale Arbeit im Einsatz.
Daneben gibt es regelmäßig ca. 5-8 Honorarkräfte, die im Rahmen von 2-4 Stunden pro Woche unterstützen sowie zahlreiche Ehrenamtliche, die regelmäßig oder unregelmäßig die Aktivitäten der GWA begleiten, Ideen und Projekte initiieren, anregen und umsetzen, je nach Bedarf der im Stadtteil lebenden Bewohnerinnen und Bewohner. Eine Unterstützung und Begleitung erfolgt durch das hauptamtliche Personal.
Des weiteren gibt es zahlreiche Kooperationen mit anderen Akteuren der sozialen Arbeit.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und weiterführenden Schulen im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Schule und Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Zentrales Flüchtlingsmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Kultur und Sport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeeinrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Freizeitstätte Bürgerfelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungsträger wie z.B. VHS und Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesen in Delmenhorst - Wir alle gemeinsam als Bürger dieser Stadt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir alle gemeinsam Bürger dieser Stadt!
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist der Ausbau der bisherigen Einrichtungen und Bemühungen der Stadt Delmenhorst, ein flächendeckendes Netz an Begegnungs- und Beratungsstätten in Delmenhorst zu schaffen. Dazu sollen neben den bisherigen Standorten "Wollepark" und "Düsternort" auch die Stadtteile "Hasport" und "Deichhorst" in ein gemeinschaftliches Konzept zur nachhaltigen Etablierung von Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst eingebunden werden. Hierfür konnte die AWO in Delmenhorst als starker und verlässlicher Partner gewonnen werden. So ist geplant, dass die AWO die Arbeit im Stadtteil "Deichhorst" und das Diakonische Werk in "Hasport" übernehmen wird.
Neben der Einrichtung zweier neuer Standorte, ist auch die Einrichtung einer Koordinierungs- und Leitungsstelle geplant, die den Austausch aller vier Standorte unterstützen und die Kooperation und Kommunikation auch nach Außen übernehmen soll und als ein Ziel verfolgen wird, Gemeinwesenarbeit als Handlungskonzept in andere Einrichtungen und bei anderen Akteuren zu etablieren.
Als Devise dieses Projekts gilt es, bestehende Ressourcen und Erfahrungen zu nutzen und in die "neuen" Standorte zu tragen. Alle weiteren Ausführungen können den folgenden Teilen entnommen werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die beiden Standorte "Hasport" und "Deichhorst" weisen jeweils unterschiedliche Ausgangslagen auf. In Hasport geht es um das Wohnquartier in der Helgolandstraße. Zwischen Möbelhaus, Naherholungsgebiet und Einfamilienhäusern mit Pool liegt wie auf einer "Insel" eine Wohnanlage mit Mehrfamilienhäusern. Mehr als 20 Nationen teilen sich den Lebensraum auf dieser Insel und grenzen sich nicht nur durch unterschiedliche Wohnformen, sondern auch durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Religionen und Sprachen von den umliegenden Nachbarn ab. Doch auch das Zusammenleben auf der "Insel" ist nicht als homogen zu bezeichnen. Es fehlt an einer gemeinsamen Identität, der Möglichkeit, neben der bloßen Nachbarschaft Gemeinsamkeiten zu finden und Kontakte herzustellen.
Der Standort "Deichhorst" weist dagegen ein ganz anderes Problem auf. Wo in Hasport eine Segregation der "Probleme" vorliegt, ist das Bild des Stadtteils Deichhorst nur als heterogen zu bezeichnen. Das für das Projekt ausgewählte Gebiet ist in der Mehrheit eine Einfamilienhaussiedlung. Diese Siedlung wird dabei immer wieder durchzogen von "Blacks" und Großwohnanlagen, die entweder vereinzelt oder als größere Ansiedlung über das Projektgebiet verteilt sind. Eine Durchmischung der Bewohnenden dieser Siedlungstypen findet nur bedingt oder gar nicht statt.
Beide Projektbereiche weisen eine hohe Zahl von Migranten aus unterschiedlichen Nationen, eine Vielzahl von Leistungsempfängern und Armutslagen auf. Ein vereinzelter Zuzug von Menschen mit Flucht- oder Asylbewerbungshintergrund ist zwar zu verzeichnen, die Fallzahl rechtfertigt hierbei jedoch keine besondere Problematisierung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
-entfällt
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Hasport
Beschreibung
Hasport: Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
- entfällt
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Spezifizierung des o.g. Wertes. es ist davon auszugehen, dass 70% der Ausländischen Bewohnenden in der Helgolandstraße bzw. am Block in der Seestraße leben.
Schätzung Diakonisches Werk
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hasport_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(178.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit lässt sich kurz zusammenfassen:
Der Mensch steht im Mittelpunkt!
Davon lassen sich die Handlungsansätze ableiten, dass unserer Nachbarschaftsbüros nur Rahmenkonstruktionen sein können, die den Ideen und Interessen der Bewohnenden Halt und unterstützende Struktur geben können. Die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, eigene Interessen und Belange zu benennen und umzusetzen bzw. Probleme zu lösen.
Der Mensch soll nicht über Defizite sondern über Stärken und Potentiale definiert werden. Dies bedeutet, dass Identitätsbildung und Abbau von Stigmatisierungseffekten ebenso wichtig sind, wie der Ausbau dieser Potenziale durch Bildungsarbeit oder Projekte zur Etablierung positiver Handlungsmuster.
Gemeinwesenarbeit ist nicht die Arbeit mit den "Problembürgern", sondern soll helfen und unterstützen, Nachbarschaft in der pluralisierten Gesellschaft zu festigen. Ängste vor dem Fremden nehmen und Kontaktmöglichkeiten herstellen - Multikulturalität lebt durch Begegnung.
GWA bietet die Möglichkeit, den Menschen als Ganzes zu betrachten und den komplexen multivariaten Bedürfnissen gerecht zu werden. Arbeit, Leben, Wohnen, Bildung, Kultur und Gesundheit und das über alle Generationen hinweg, der Mensch zählt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwei neue Nachbarschaftsbüros eingerichtet sind. Eine Orte der Begegnung bieten Raum für Ideen und Wünsche der Bewohnenden.
Kriterium
Beschreibung
Eine aktivierende Bewohnendenbefragung wurde durchgeführt. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und dienen als Arbeitsgrundlage/ Arbeitsauftrag der Bewohnenden.
Kriterium
Beschreibung
Projekte aus Wünschen/Ideen der Bewohnenden sind entstanden und werden regelmäßig durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner führen eigene Projekte eigenverantwortlich durch. Die Bewohnenden werden in die Lage versetzt eigene Interessen zu erkennen, sich zu organisieren und gleichgesinnte zu finden. Die Räume der Nachbarschaftsbüros stehen als Handlungsort bereit.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationen mit den handelnden Einrichtungen und Akteuren wurden erreicht. GWA soll nicht ersetzten, sondern abholen und mitnehmen. Bewohnende, Akteure und bestehende Einrichtungen sind wichtigste Ressource GWA.
Kriterium
Beschreibung
Alle Personalstelle wurden besetzt und eine verlässliche Erreichbarkeit ist sichergestellt. Diese ist wichtig um GWA als verlässlichen Ansprechpartner für die Bewohnenden zu etablieren.
Kriterium
Beschreibung
AWO und Diakonie vertreten und leben gemeinschaftlich eine GWA Konzept. GWA als Grundprinzip der Sozialen Arbeit. Diakonie und AWO gehen diesen Weg gemeinsam und sind gespannt auf die Erfahrungen der gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle stellt Kontakte mit allen relevanten Netzwerken her. Delmenhorst zeichnet sich durch einen breites Netz an Akteuren und Einrichtungen aus. Wichtig ist es die Lücken der Netzwerke zu entdecken und sinnhaft zu füllen.
Kriterium
Beschreibung
Die Mehrheit der Bewohnenden über die Einrichtung der neuen Einrichtungen informiert sind. Hiezu ist eine umfassende und wirksame Öffentlichkeitsarbeit unabdingbar.
Kriterium
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle hat eine Handreichung zur GWA entwickelt und veröffentlicht. Was bringt gute Arbeit, wenn man nicht darüber spricht. Erkenntnisse und Ergebnisse der Arbeit können für andere Akteure und Kommunen übertragbar sein.
Kriterium
Beschreibung
Strukturen wurden entwickelt , die eine Durchmischung ermöglichen. Zusammenbringen was zusammen lebt, könnte das Motto der GWA sein. Nachbarschaften etablieren und aktiv mitgestalten.
Beschreibung
Die Bewohner entwickeln eine positive Einstellung gegenüber ihrem Quartier. Ein positives Selbstbild entwickeln und stärken. Menschen werden oft über Defizite und Mangel definiert, der Mensch mit all seinen Gaben und Fähigkeiten sollte im Blick sein.
Beschreibung
Die angrenzenden Quartiere/Nachbarschaften einen positive Einstellung gegenüber dem Projektgebiet entwickeln. Es gibt Kontaktmöglichkeiten, die es erlaubt die "Anderen" kennen zu lernen.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle begleitet neben den beiden neuen Standorten auch die etablierten Standorte und entwickelt so ein gemeinsame Konzept für eine GWA für das gesamte Stadtgebiet.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
entfällt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
5 Schulen im Projektgebiet Hasport (Schulzentrum West, Realschule Hohlbeinstraße, Grundschule Beethovenstraße, BBSII und Marienschule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordwest Zeitung; Delmenhorster Kurier, Delmenhorster Kreisblatt u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Relevanten Netzwerke und Akteure zum Themenbereich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Wollepark/Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsbüro Düsternort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldorf Kita Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirche St. Johannes Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsenteam Delmenhorst und Umgebung e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Villa/ Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA "Unterm Regenbogen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Meine Nachbarschaft - Guckst Du nur, oder machst Du schon? Quartiersmanagement Stuhr & Weyhe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lilja Helms
| Funktion | Leitung geronto-sozialer Bereich |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Senisibilisierung von jungen Menschen bzw. Schülern zum Thema "Nachbarschaft" in den Gemeinden Stuhr und Weyhe
Projektbeschreibung
Wir möchten mit diesem Projekt junge Menschen, also Schüler/innen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe ansprechen, um das Thema „Nachbarschaft“ aktiv ins Bewusstsein zu rufen.Verdeutlicht werden soll, welche Vorteile es haben kann seine Nachbarn richtig wahrzunehmen, zu kennen und sich für eine aktive Nachbarschaft einzusetzen. Behandelt werden soll ebenfalls, welche Probleme durch die steigende Anonymität in den Nachbarschaften entstehen können und wie „gut funktionierende Nachbarschaften“ in Zukunft aussehen könnten.
Zielsetzung/Inhalte der Projekt-Idee: Nach Absprache mit den jeweiligen Lehrern wäre das Angebot von „Projektarbeiten“ (oder Projektwochen) zum Thema wünschenswert.
Die Schüler/innen sollen:
- über die bereits seit 2010 bestehende Quartiersarbeit/Quartiersmanagement in Stuhr und Weyhe informiert werden
- sich über die Bedeutung von Nachbarschaften für ihre eigene Person bewusst werden
- über die eigene Rolle in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert werden
- in Bezug auf die eigene Nachbarschaft/das eigene Wohnquartier: Bedürfnisse und Hilfebedarf Anderer erkennen und sich mit diesen auseinandersetzen
- Quellen zum Thema Nachbarschaften „wie es früher war“ (z.B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen/Interviews) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zur heutigen Situation von Nachbarschaften in Beziehung setzen
- Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im nachbarschaftlichen Umfeld erarbeiten und erproben
- Ansätze erarbeiten, wie man sich in der eigenen Nachbarschaft einbringen könnte (Nachbarschaftshilfe/"Talente-Tausch")
- die Angebote des Vereins PRO DEM e.V. vorgestellt bekommen
Vorgehen/Zeitplan für den Zeitraum 2017-2018
1. Projektidee der zuständigen Schulleitung bzw. den Lehrern an den Stuhrer und Weyher Schulen vorstellen (2 - 6 Wochen im Herbst 2017)
2. Gemeinsam (mit den Lehrern) Unterrichtseinheiten/Projektwoche/Exkursionen in die bestehenden "Quartieren/Quartiersrunden" und konkrete Projekte/Stundenbilder planen/terminieren (Winter/Frühjahr 2017/2018)
2 a. Power-Point-Präsentationen/Stundenformate erstellen (zielgruppenorientiert)
2 b. Arbeitsmaterialen erstellen
2 c. Literatur- und Internetrecherche
3. Durchführung der Projekte/Stunden/Exkursionen (Frühjahr/Sommer 2018)
3 a. nach Abstimmung mit den Lehrern und dem Lehrplan
3 b. Zeitfenster: mehrere Wochen bis zu einem Schulhalbjahr
Zielgruppe/n der Projekt-Idee:
- Grundschüler der Klasse 4
- Schüler der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 - 10)
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nachbarschaft früher – Nachbarschaft heute
Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft viele Fragen auf, mit denen sich die Gesellschaft und die Politik jetzt und in der Zukunft befassen sollte und muss. Dazu gehört auch die Frage, was sich in unseren Gemeinden, in den "Quartieren" vor Ort, verändern muss, damit sie attraktiv für alle Generationen werden bzw. bleiben?
Die Menschen wollen ihr Leben auch im Alter genießen können. Soziale Kontakte und gute Nachbarschaften, die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und das Gefühl gebraucht zu werden – das sind die Wünsche vieler an ihr Leben im Alter. Die meisten Menschen wollen auch im hohen Alter in ihrem gewohnten Umfeld und mit vertrauten Menschen leben; sie wollen in "ihrem Quartier" bleiben. Dafür brauchen sie eine barrierefreie/barrierearme Wohnung und ein eben solches Wohnumfeld, aber auch funktionierende und belastbare soziale Strukturen vor Ort. Oft fehlt es aber genau an diesen nachbarschaftlichen Netzwerken. Hinzu kommt schließlich, dass aufgrund des demografischen Wandels die verschiedenen Generationen in Zukunft mehr Lebenszeit miteinander verbringen werden, als das früher der Fall war. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Generationen auch künftig harmonisch miteinander leben, voneinander profitieren und für einander da sind. In den kommenden Jahren wird es kaum noch "Mehrgenerationenhäuser" geben und immer mehr Single-Haushalte und Kleinfamilien. Die Familie lebt heute oft über den gesamten Globus verstreut, für Studium oder Beruf zieht man um bzw. von der Familie weg - die "Familie als soziales Netz" fällt damit oftmals weg. Daraus resultierend kann die Bedeutung von Nachbarschaft wachsen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stuhr
Beschreibung
Die Gemeinde Stuhr liegt im Norden des Landkreises Diepholz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Stuhr hat insgesamt 8 Ortsteile.
Einwohnerzahl
33083
Quelle / Anmerkungen
https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/portrait/zahlen-daten-fakten/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten//
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stuhr.docx
(38.26 KB)
Gebiet-Name
Weyhe
Beschreibung
Die Gemeinde Weyhe liegt im Norden des Landkreises Diepolz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Weyhe hat insgesamt 9 Ortsteile.
Einwohnerzahl
32019
Quelle / Anmerkungen
file://master/home$/helms/Downloads/bevoelkerungsstatistik_2016_12_extern.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
3d-karte-fw-weyhe.png
(72.89 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch das bereits seit 2010 bestehende Quartierskonzept in den Gemeinden Stuhr und Weyhe, gibt es bereits eine intensive Verbindung zwischen der hauptamtlichen Quartiersmanagerin und den über 100 Ehrenamtlichen in den jeweiligen "Quartieren". Das Hauptziel der regionalen Quartiersarbeit ist die Aufrechterhaltung der selbstständigen Lebensführung im Alter in der jeweiligen gewohnten und vertrauten Umgebung. Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren (i.d.R. ist das ein Ortsteil – wie Kirchweyhe) zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat der gemeinnützige Verein PRO DEM bzw. die dort tätige hauptamtliche Quartiersmanagerin ein Netzwerk von Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Weyher Quartiere aufgebaut. Diese Ehrenamtlichen sind i.d.R. zwischen 50 und 90 Jahren alt. Mit diesem neuen Projekt wollen wir die jüngeren Personen - die Schüler beider Gemeinden - in den Quartieren erreichen und für das Thema "Nachbarschaft" sensibilisieren. Unser zielgruppenübergreifendes Projekt (junge Menschen tun etwas für die älteren Menschen) verstehen wir eher als eine Tätigkeit im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, und weniger als ein "isoliertes" Projekt im Rahmen der bestehenden Quartiersarbeit/Quartiersmanagement.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn wir alle Schulen in Stuhr und Weyhe für uns und das Projekt gewinnen können (13 Schulen) und möglichst viele dieser Schüler erreicht bzw. sensibilisiert werden können.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Unter der Federführung von PRO DEM e.V. – zusammen mit den beiden Gemeindeverwaltungen – werden seit 2010 die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz/südlich der Stadt Bremen) in kleine sogenannte „Quartiere“ (i.d.R. Ortsteile) eingeteilt und von der hauptamtlichen Quartiersmanagerin betreut.
Das Quartierskonzept: Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat PRO DEM e.V. ein Netzwerk von über 100 Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Quartiere aufgebaut. Diese ehrenamtlichen „Ansprechpartner der Nachbarschaft“ (Abkürzung ASPDN) fungieren als „Sensor für das Quartier“. Mit „Sensor“ ist gemeint, dass man als ASPDN im Quartier lernt, einen Hilfe- oder Beratungsbedarf zu erkennen und diesen in Kooperation PRO DEM e.V. beheben kann. Ein weiteres, wichtiges Ziel der Quartiersarbeit ist der Auf- und Ausbau von funktionierenden Nachbarschaften. Regelmäßige Treffen innerhalb des Quartiers, aber auch Vorträge rund um das Thema Alter(n) sowie gute Gespräche am und über den Gartenzaun sollen das Leben im Quartier wieder bunter machen. Es gibt Quartiere, in denen werden regelmäßige „Runden“ und Veranstaltungen organisiert. Durch die Verknüpfung zwischen dem Haupt- und Ehrenamt kann dem Wunsch der Quartiersbewohner- möglichst lange in den eigenen „vier Wänden“ zu verbleiben - Rechnung getragen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On