Skip to main content

Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen

Starke Nachbarschaft

Ansprechpartner
Sönke Deitlaff
Funktion Fachdienstleiter
Gemeinwesen Gemeinsam Gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt ist in der Gemeinde Algermissen angesiedelt. Mit Hilfe des Projektes sollen neue Wege entwickelt werden, das gesellschaftliche Leben vielfältig zu gestalten. Einen besonderen Schwerpunkt bietet die Arbeit in den einzelnen Ortsteilen. Handlungsleitend sollen dabei die Belange der Bewohner*innen sein. Besonders berücksichtigt werden vor allem Personen, die sich derzeit nicht in den Angeboten und Veranstaltungen der Gemeinde wiederfinden. Ein Mobiles Café wird entwickelt. Es bietet eine niedrigschwellige Methode zum Kontaktaufbau und zu aktivierenden Befragungen. Vor Ort werden die Belange der Bewohner*innen erfasst. Ausgehend von ihren Ressourcen werden die Bewohner*innen motiviert und begleitet, sich für ihre Interessen zu engagieren. Neue nachbarschaftliche Netzwerke werden gebildet. Die Bewohner*innen werden bestärkt, neue Veranstaltungen wie z. B. offene Treffen oder Bildungsangebote in den Dorfgemeinschaftshäusern zu planen und durchzuführen. Die Formate können sehr vielfältig sein, ebenso wie die Handlungsbereiche. Aus Vorgesprächen mit Eingewanderten und ihren Nachkommen ist bekannt, dass Bildung, Kultur und Mobilität bedeutende Themen darstellen. Im letzten Jahr wurde deutlich, dass viele Menschen von der digitalen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen sind. Dieses wurde besonders von der Leitung des Mehrgenerationenhauses über die Seniorenarbeit berichtet. Andererseits ist gerade im digitalen Bereich viel individuelles Wissen vorhanden. Ein ehrenamtliches Team wird in Rahmen des Projektes niederschwellige Hilfs- und Bildungsstrukturen entwickeln. Innerhalb des gesamten Projektes werden digitale Elemente integriert und niedrigschwellig erfahrbar sein. Die Projektleitung wird die Aufgaben innehaben: Durchführung des Mobilen Cafés, Impulse von den Bewohnern aufnehmen, Akteure stärken, neue Netzwerke anbahnen und durch gemeinsames Planen und Durchführen Arbeitsstrukturen etablieren. Ziel ist es, dass die Akteure zum Ende des Projektes weitgehend eigenständig die Projekte umsetzen und neue generieren. Nur im Bedarfsfall werden sie durch einen Sozialarbeiter der Gemeinde unterstützt. Durch das Projekt soll erreicht werden, dass Nachbarschaften neu entdeckt werden und die Angebote im Gemeinwesen die Vielfalt der in Algermissen lebenden Bürger*innen widerspiegelt.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Algermissen liegt im Norden des Landkreises Hildesheim. In sechs Ortschaften leben circa 8.000 Menschen, davon circa 4.500 im Kernort. 1. Die fünf kleineren Ortschaften liegen mehrere Kilometer entfernt und sind ohne eigenes Auto nur schwer erreichbar. Fahrradwege sind kaum vorhanden, der ÖPNV erreicht die Ortschaft mit dem Linienbus sehr unregelmäßig. Fehlende Mobilität verringert die Teilhabemöglichkeiten vor allem bei älteren Menschen oder wenn bei einem fehlenden persönlichen Netzwerk wenig Unterstützung erfolgt. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach alternativen Mobilitäts-Formen durch Diskussionen um Klimaschutz und Nachhaltigkeit, geäußert in Gruppendiskussionen vor Ort. Es fehlen vor Ort Anreize für Car-Sharing, E-Mobilität und die Unterstützung von ehrenamtlichen Strukturen für Mobilitätsangebote. 2. Ein fortschreitender Generationenwechsel in den Bestandswohnungen, neue Bauvorhaben und -gebiete oder die Aufnahme von Menschen mit Fluchterfahrung sind Gründe für Zuzug. Nachbarschaften bleiben anonym, wenn unterschiedliche Lebensentwürfe blockieren oder wenig Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Gruppen und Einzelpersonen stattfindet. Anonyme Nachbarschaften wurden von Ehrenamtlichen, Kooperationspartnern und aus Familien mit und ohne Fluchterfahrung als Problem genannt. In der Gemeinde leben Menschen aus 59 verschiedenen Ländern (Stand 2020). 3. Die Corona-Pandemie verstärkt die beschriebenen Problemlagen durch Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren. Fehlende Digitalisierung, mangelnde Kenntnisse in der Nutzung digitaler Medien müssen zukünftig ebenso überwunden werden wie Isolation und Vereinsamung.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Fördergebiet bezieht sich auf den Sozialraum der Gemeinde mit seinen sechs Ortschaften.
Einwohnerzahl
8083
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt. Es wurden Ausländer und Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit erfasst. Das Problem ist, dass diese Gruppen im gesellschaftlichen Leben kaum in Erscheinung treten.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt versteht sich als eine Prozessbegleitung. Ziel ist es, Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft und Milieu - zu aktivieren und zu stärken, ihre Belange ins Gemeinwesen einzubringen. Der Ansatz ist niedrigschwellig. Die Bewohner*innen werden motiviert, in nachbarschaftlichen, sozialen Netzwerken ihr direktes Umfeld zu gestalten. Dabei sind die Belange und Ressourcen der Bewohner*innen handlungsleitend. Dies bezieht sich sowohl auf die Formate, als auch auf die Handlungsbereiche. Die Handlungskompetenz des Einzelnen wird gestärkt, aus individuellem Empowerment soll sich kollektives Empowerment entwickeln. Eine aktive, gemeinschaftliche Beteiligung stärkt das Selbstwertgefühl und die Identifikation mit dem sozialen Raum. Neue Begegnungsräume werden durch die Bewohner*innen entwickelt, um langfristig die Möglichkeiten der Partizipation am Gemeinwesen zu stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen geben ein positives Feedback, dass sie sich wahrgenommen fühlen, sie äußern ihre Belange und nehmen an Aktionen teil.
Beschreibung
Die Projekte werden von Bewohner*innen zunehmend eigenständig geplant, umgesetzt und generiert. Es gibt dafür eine Infrastruktur. Es gibt eine niederschwellige Möglichkeit der aktiven Teilnahme. Die Projekte werden von vielen Akteure getragen.
Beschreibung
Kooperationen mit bestehenden Gruppen werden eingegangen. Örtliche Ressourcen wie Dorfgemeinschaftshäuser u. Ä. werden genutzt.
Beschreibung
Die Projekte werden von Bewohner*innen unterschiedlicher Herkunft, Alters und Milieu gemeinsam besucht und umgesetzt. Die Bewohner*innen nehmen eine Haltung der gegenseitigen Toleranz, Akzeptanz und Wertschätzung ein.
Beschreibung
Die Netzwerke haben eine Struktur, mit der sie ihre Projekte eigenständig umsetzen und neue Ideen entwickeln können. Die Netzwerke arbeiten innerhalb und untereinander kollegial und bieten sich gegenseitig Hilfe.
Beschreibung
Nachbarschaftliche Treffen haben sich etabliert und zeigen die Vielfalt ihrer Bewohner*innen. Es gibt für alle die Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Beschreibung
In Bereich der Mobilität gibt es Angebote der nachbarschaftlichen Hilfe. Nachbarschaftliche Treffen haben sich etabliert und zeigen die Vielfalt ihrer Bewohner*innen. Es gibt für alle die Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturbrunen Algermissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus sOfA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Algermissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TVE Algermissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Algermissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klimaschutzgruppe Algermissen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit und Wirkung des Projektes über den Projektzeitraum hinaus soll durch die folgenden Punkte gesichert werden. • Erweitertes dauerhaftes Angebot, dass von Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen weitergetragen werden kann • Verankerung bei Netzwerk- und Kooperationspartnern • Bei Teilnehmenden wurden Kompetenzen und Bewusstsein gestärkt. • Die Gemeinde stellt Räume. • Der Sozialarbeiter der Gemeinde unterstützt in Bedarfsfall die Akteure
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft - Eine Befragung der Stadtteilgesellschaft.

Ansprechpartner
Ulrich Hartig
Was ist "Gute Nachbarschaft"?
Projektbeschreibung
Die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede werde durch die Vielfalt der Bewohner:innen gekennzeichnet. Nicht nur durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte(n), sondern auch durch das Nebeneinander von Einzel-/Doppelhauswohneigentum und Mehrfamilienhäusern. Nicht zuletzt auch durch die Vielzahl von Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen, Migrant:innenselbstorganisationen und kommunalen Einrichtungen. Unser Projekt soll unmittelbar in die Stadtteilgesellschaft hineinfragen, wie vor je persönlich-individueller Lebenspraxis und gesellschaftlicher Selbstverortung und - wahrnehmung "Gute Nachbarschaft" ist oder sein sollte. Hierzu soll ein Fragebogen entwickelt werden, der sowohl standardisierte, als auch "Prosaantworten" ermöglicht. Der Fragebogen soll auch in türkischer, kurdischer und arabischer Spreche zur Verfügung stehen, ebenso das Anschreiben. In Bereich der Blockbebauung soll der Fragebogen mit frankiertem Rücksendebriefumschlag verteilt werden. Im Bereich der Einzelhausbebauung sollen die Fragebogen möglichst persönlich überreicht werde, so dass die Chance auf persönliche Begegnungen besteht. Die Ergebnisse sollen, fachlich begleitet, ausgewertet, der Öffentlichkeit vorgestellt und in kleineren Foren auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Folgeprojekte sind vorgesehen. Zudem beabsichtigen wir, den Fragebogen zusätzlich per Email-Listen zu verschicken.
Laufzeit
2021-08-31 00:00:00
Ausgangslage
Die je unterschiedlichen Bebauungen in den Stadtteilen Kreyenbrück/Bümmerstede - Einzel-/Doppelhaus und Blockbebauung ( Eigentum und Wohnungsbaugesellschaft(en) erschweren nachbarschaftliche Kontakte und gemeinsame stadtgesellschaftliche Engagements. Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen und Migrant:innenselbstorganisationen und kommunale Einrichtungen haben ihre je eigenen Handlungsrahmen in Bezug auf die Klient:innen abgesteckt und sind interaktiv ausbaufähig. Mitverantwortung und Gestaltung der Stadtgesellschaft werden nicht ausreichend kommuniziert, diskutiert und in Handlungsoptionen überführt. Gesellschaftliche Aktiviäten erschöpfen sich oft noch in der Wahrnehmung von Partikularinteressen und versäumen die Chancen, gemeinsam aus der Privatsphäre heraus zu treten und sich der Erfahrung von wirksamer politischer Tätigkeit oder auch - je nachdem - notwendiger Kompromissbereitschaft im Rahmen demokratischer Entscheidungsprozesse auszusetzen. Die Vielfalt als Chance der Stadtteilgesellschaft zu begreifen und wahrzunehmen erscheint deutlich ausbaufähig. Insbesondere auch vor dem Hintergrund kommunaler Akltivitäten bestehender Einrichtungen (GWA, Kulturamt, Amt für Integration und Zuwanderung, usw.) die durch unser Befragungsprojekt eine breitere und aktuelle Grundlage für die je eigenen Angebote und Netzwerke erhalten können.
Projektgebiet
Beschreibung
Stadtsüden, außerhalb des Autobahnrings, bis zur Stadtgrenze in ländliche Struktur übergehend
Einwohnerzahl
32000
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Jahrbuch 2019/2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Kreyenbrück Nord liegt im Programmgebiet "Soziale Stadt". Unser Projekt bezieht den kompletten Stadtteil. Kreyenbrück-Bümmerstede ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
kreyenbrueck.jpg (62.79 KB)
GWA/QM-Ansatz
Verbesserung der Selbstorganisation und Entfaltung je eigener Ressourcen in Bezug auf gesellschaftliche Mitgestaltung und Mitverantwortung der Stadtteilbewohner:innen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... Engagementsergebnisse bürger:innenschaftlicher Initiativen öffentlich wahrnehmbar sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidisches Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturamt und Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Umfrage bildet die Grundlage für eine solidarischere und eigenverantwortliche Stadtgesellschaft im Netzwerk der aktuell handenen Akteure und Akteurinnen im Stadtteil. Folgeprojekte werden, so sie eine Finanzierung benötigen, durch weitere, dann zu beantragende Fördermittel gedeckt. Wir gehen aber davon aus, dass sich die beteiligten Personen, Institutionen und Initiativen weitgehend aus eigenen, auch materiellen Ressourcen "bedienen" können.
Galerie
kreyenbrueck
Zustimmung Veröffentlichung
On

Aufbau eines Quartiersmanagements in NeuDonnerschwee

Ansprechpartner
Ina Lehnert-Jenisch
Funktion 2. Vorsitzende im Verein
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiermanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Um diese Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier nachhaltig zu steigern, hat sich im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. gegründet, um als Träger für ein professionelles Quartiersmanagement zu dienen. Der Verein will die Chance nutzen, ein modernes urbanes und nachhaltiges Quartier zu schaffen. Ziele des Quartiersmanagements sind: Vernetzung, Beratung, Vermittlung Förderung bürgerschaftlichen Engagements Erhöhung der Lebensqualität Aktivierung der Bewohner*innenschaft Entwicklung eines Wir-Gefühls Schaffung attraktiver Lebensräume in einer bewohner*innenfreundlichen Umgebung Bereithaltung einer intakten, barrierearmen Infrastruktur Vermeidung von Umzügen und Leerständen Verhinderung sozialer Brennpunktbildung Erhöhung des Images des Quartiers Die Aufgaben des Quartiersmanagements: Förderung von Nachbarschaftsinitiativen und -hilfen Hilfe zur Selbsthilfe Integrationsmaßnahmen für Hilfsbedürftige Vermittlung von Beratungs- und Betreuungsdiensten Schaffung von Begegnungsräumen Organisation von Veranstaltungen Vernetzung von Informationen Einrichtung und Begleitung von Arbeitsgruppen Offene Bürosprechzeiten Akquise von Fördergeldern Anlaufstelle für Neuankömmlinge Schaffung von interkulturellen Begegnungen Partner*innen: Wohnungswirtschaft (als Dienstleister) Paritätischer Wohlfahrtsverband (als Arbeitgeber für Quartiersmanager*in) Stadt Oldenburg (Quartierskoordinatorin für alle Quartiere der Stadt) Bürgerverein Donnerschwee Verein für Jugendkulturarbeit etc. Stadtsportbund Kulturgenossenschaft Globe Finanzierung: Anschubfinanzierung über Projektgelder für drei Jahre, Eigenanteil über Muskelhypothek und Vereinsbeiträge danach eine nachhaltige Grundfinanzierung über Mitgliedsbeiträge, Beiträge der Wohnungseigentümer*innen, Mieter*innen und der Stadt Oldenburg.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Das Bauvorhaben erfolgte größtenteils über die Parkresidenz Oldenburg. Nach Kernsanierung wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Auf 19 ha Fläche entstanden 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in nur zwei Jahren konnte keine Nachbarschaft und kein Zusammenhalt wachsen. Ab Herbst 2015 entstand die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen aus dem Quartier regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Dazu entstand als Trägerinstitution im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Dieser übernahm den Namen und die Homepage eines zweijährigen Projektes, das von 2017 bis 2019 Alternativen zum herkömmlichen Ernährungs-, Mobilitäts- und Konsumverhalten aufgezeigt hat. Die hier entstandenen ehrenamtlichen Aktivitäten und Verbindungen wurden inaktiv, denn ihnen fehlt sowohl ein Raum zum Treffen als auch eine Koordination. Dazu kommt, dass durch Bauverzögerungen, zukünftige Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel viele Bewohner*innen des Quartiers nie Gelegenheit hatten bzw. haben sich kennenzulernen bzw. zu vernetzen. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg NeuDonnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an der Planung und Durchführung von Projekten zu beteiligen, die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Planungsschritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee eine Vielfalt an Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen zunächst initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: Gestaltung des Außengeländes, Barrierefreiheit, Urban Gardening ökologisch, Müllvermeidung, Mitbringbrunch, Teilen und Tauschen, Sommerfest, gemeinsames Kochen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Beschreibung
In den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier sich ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung, oeins-Fernsehen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NeuDonnerschwee verbindet e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen über drei Jahre wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über Mitgliedsbeiträge des Vereins gesichert werden, sodass nach drei Jahren 20.000 € an Eigenmittel jährlich zur Verfügung stehen. Weitere Mittel sollen durch Umlagen der Eigentümer*innen und Mieter*innen requiriert werden. Eine anteilige Förderung soll bei der Stadt Oldenburg beantragt werden.
Galerie
giebelhaus anne franck platz
regenbogen ueber neudonnerschwee
nd3
nd4
nd5
nd6
Zustimmung Veröffentlichung
On

FriedlandGarten - Ort der Begegnung

Ansprechpartner
Bettina Bruder
Funktion Verwaltungsfachkraft
Der solidarische Nachbarschaftsgarten für mehr Miteinander und Vielfalt in Friedland
Projektbeschreibung
Mit dem solidarischen Nachbarschaftsgarten für mehr Miteinander und Vielfalt in Friedland wird ein Ort der Begegnung und Verständigung von der Gemeinde Friedland geschaffen. Dabei baut das Projekt auf den Erfahrungen der LEB in den Jahren 2017-2020 auf. Die für die Gemeinde, ihre Bewohner und zeitweiligen Gäste im Grenzdurchgangslager Friedland wichtige Begegnungsstätte wird von einer Überbrückungsfinanzierung auf langfristige, stabile Füße gestellt. Wichtigste Aufgabe des Gartens ist es, Angebote für Einwohner der Gemeinde Friedland und Bewohner des Grenzdurchgangslagers zu schaffen, die einen Beitrag zu besserer Verständigung, einer Begegnung auf Augenhöhe, einem Kennenlernen der gegenseitigen Kulturen und einem gemeinsamen Erleben und Gestalten des Gartens leisten. Für die Bewohner des Grenzdurchgangslagers bedeutet der Garten eine Möglichkeit zu sinnstiftender Beschäftigung, eine Möglichkeit aktiv zu werden und einen Freiraum in der Zeit des Übergangs. Der Garten bietet die Möglichkeit anzukommen, sich willkommen zu fühlen und erste Schritte der Integration zu gehen. Dabei können ganz unabhängig von Sprache und Beschäftigungsverhältnissen die eigenen Kompetenzen aus dem Herkunftsland eingebracht werden. Der Garten setzt dabei auf Kooperation mit anderen Einrichtungen in der Gemeinde. Eine besondere Bedeutung haben dabei das Grenzdurchgangslager und die auf dem Gelände befindlichen Einrichtungen. Zudem steht der FriedlandGarten in engem Austausch mit weiteren sozialen Einrichtungen der Gemeinde Friedland, so z. B. dem Kinder- und Jugendbüro, dem Familienzentrum, der Gleichstellungsbeauftragten, den Kindergärten (in evangelischer und katholischer Trägerschaft), der Leinetal-Grundschule, der Carl-Friedrich Gauss-Gesamtschule in Groß Schneen, dem Museum Friedland, dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) in Reinhausen. Auf Landkreisebene wird mit der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe in Göttingen und der Familienbildungsstätte zusammengearbeitet. Bei den eingesetzten Methoden handelt es sich vornehmlich um niedrigschwellige Angebote, um konkretere Angebote für einzelne Zielgruppen, aber auch Angebote zur Stärkung der persönlichen Ebene. Hinzu kommen das Versenden eines regelmäßigen Newsletters und weitere Öffentlichkeitsarbeit. Für die Mitarbeitenden sind bedarfsorientierte Fortbildungen eingeplant.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Friedland ist eine Gemeinde im Landkreis Göttingen im südlichsten Zipfel Niedersachsens nahe dem Drei-Länder-Eck mit Hessen und Thüringen. Der Name wurde auf alle 14 umliegenden Dorfgemeinden übertragen, der Verwaltungssitz liegt in Groß Schneen. Friedland ist seit Jahrzehnten geprägt durch das Lager Friedland. Das Grenzdurchgangslager (GDL) verfügt heute über eine Aufnahmekapazität von 820 Plätzen. Es werden unterschiedliche Personengruppen am Standort untergebracht, die zwischen 1-2 Wochen und max. 3 Monate, bleiben, bevor die Weiterreise in andere Bundesländer oder in andere Kommunen Niedersachsens erfolgt. Diese lange Tradition der Aufnahme verschiedener Menschen mit Flüchtlings- oder Migrationshintergrund, oft nur für eine kurze Zeit, prägt die Ausgangslage in der Gemeinde Friedland. Bei 13.016 Einwohnern, machen die Bewohner des GDL bis zu sieben Prozent der Einwohner aus. Friedland ist für viele der GDL-Bewohner die erste Station in Deutschland, aber die wenigsten bleiben. Das bedeutet, dass der Aufenthalt in Friedland aus Bewohnerperspektive mit großen Unsicherheiten verbunden ist. Es gibt einzelne Angebote für die Bewohner, aber langfristige Perspektiven wie z. B. Arbeitsgelegenheiten u. ä. gibt es nicht. Für die Einwohner Friedlands gibt es wenig Gelegenheit, mit den GDL-Bewohnern in Kontakt zu kommen, häufig sind Begegnungen eher distanziert und skeptisch. Gleichzeitig ist eine breite Akzeptanz des GDL und seiner Bewohner enorm wichtig für die Gemeinde, um Konflikte zu vermeiden und die positiven Effekte des GDL zu erhalten, wie z. B. einen größeren Gemeindehaushalt und Landes- bzw. Bundesgelder sowie Arbeitsplätze in der Gemeinde.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Friedland / Ortsteil Friedland mit Grenzdurchgangslager
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Friedland mit den bis zu 820 Bewohnern des GDL, den 1318 Einwohnern des Ortsteil Friedland und den 13.016 Einwohnern der Gemeinde Friedland insgesamt. Wesentliche Bestandteile des Gebietes für das Projekt sind die sozialen Einrichtungen der Gemeinde. Das Gelände des FriedlandGarten umfasst 0,8 ha östlich der Leine. Der ehemalige Obstgarten eines Biolandbetriebs wurde zu einem Gemeinschaftsgarten umfunktioniert.
Einwohnerzahl
1318
Quelle / Anmerkungen
http://www.statistik.niedersachsen.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Gemeinde Friedland, und insbesondere der Ortsteil Friedland sind geprägt vom GDL und seinen Bewohnern. Zu den 1.318 Einwohnern des Ortsteils Friedland kommen bis zu 820 GDL-Bewohner, die meist nur zwischen 1-2 Wochen bis max. jedoch 3 Monate in Friedland bleiben. Diese machen einen Anteil von knapp 40% aller Bewohner aus, was die Gemeinde Friedland und den Ortsteil Friedland vor besondere Herausforderungen stellt. Die Gemeinde Friedland hat schon lange Erfahrungen mit einer großen Erstaufnahmeeinrichtung, sie gehört mit zur Identität der Gemeinde als „Tor zur Freiheit“. Da die Menschen aber nicht lange bleiben, gibt es wenig Gelegenheiten in Kontakt zu kommen. Das GDL zieht sich mitten durch das Dorf, ist aber nicht wirklich zugänglich für die Einwohner. Häufig sind die Begegnungen mit den GDL-Bewohnern eher distanziert und skeptisch. Dennoch bietet das GDL auch Chancen für die Gemeinde, weshalb sie auf eine gute Akzeptanz des GDL seitens der Bevölkerung angewiesen ist.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt geht es darum, den Menschen in Friedland Möglichkeiten zur Begegnung, zur Kontaktaufnahme und zum gegenseitigen Kennenlernen der Kulturen niht nur mit den GDL-Bewohnern, sondern auch mit anderen Einwohnern Friedlands anzubieten. Dabei stehen ein wertschätzender Umgang mit einander, die Anerkennung der Erfahrungen des Gegenübers und eine Begegnung auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Durch die gemeinsame Gartenarbeit wird eine niedrigschwellige Möglichkeit geschaffen, sich zu begegnen und gemeinsam aktiv zu werden, auch über Sprachbarrieren und unterschiedliche Erfahrungshorizonte hinweg. Der Garten bietet dabei ein einladendes Ambiente, die Natur hat eine beruhigende und ausgleichende Kraft, die eine Begegnung und ein zur Ruhe kommen erleichtert. Dabei stehen die beiden Zielgruppen, die GDL-Bewohner und die Einwohner Friedlands, im Mittelpunkt der Aktivitäten. Um die GDL-Bewohner anzusprechen, wird eng mit der Leitung des GDL und den sozialen Einrichtungen auf dem Gelände zusammengearbeitet. Um die Einwohner Friedlands zu erreichen, wird eng mit den sozialen Einrichtungen der Gemeinde, aber auch des Landkreises und der Region Göttingen zusammengearbeitet. Von besonderer Bedeutung ist die Kooperation zwischen der Gemeinde und der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e. V. (LEB). Die LEB ist Pächterin des FriedlandGartens und war bisher Projektträgerin zahlreicher Angebote vor Ort. .
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jeder GDL-Bewohner und Einwohner Friedlands hat die Gelegenheit, den FriedlandGarten zu besuchen. Sowohl GDL-Bewohner als auch die Einwohner Friedlands nutzen die Angebote. Der Garten ist aus dem sozialen Gefüge der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.
Beschreibung
Es finden regelmäßig gemeinsame Angebote statt. Es findet eine gemeinsame Planung von Aktivitäten statt. Durch die gemeinsamen Angebote werden die Begegnungen intensiver und Miteinander wie Vielfalt erlebbarer.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
 Gemeinde Friedland mit Kinder- und Jugendbüro, Familienzentrum und der Gleichstellungsbeauftragten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 die Leitung des GDL (Herr Hörnschemeyer),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Sozialdienst der Landesaufnahmebehörde (LAB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Innere Mission und Frauenzentrum auf dem GDL-Gelände
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 die Kindergärten der Gemeinde Friedland (in evangelischer und katholischer Trägerschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Leinetalgrundschule Friedland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Carl-Friedrich-Gauss – Gesamtschule bzw. Oberschule in Groß Schneen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 RUZ – Regionales Umweltbildungszentrum in Reinhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Familienbildungsstätte in Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Museum Friedland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
 Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe in Göttingen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Gemeinde Friedland wird Trägerin des FriedlandGartens mit all seinen Angeboten für GDL-Bewohner und Einwohner der Gemeinde Friedland. Nachdem der sich FriedlandGarten etabliert und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen sozialen Einrichtungen aufgebaut wurde, werden sich die Kosten für den laufenden Betrieb verringern. Diese können als feste Haushaltsposition im kommunalen Haushalt einkalkuliert werden. Darüber hinaus können Projektanträge für zusätzliche Maßnahmen gestellt werden.
Galerie
friedlandgarten
friedlandgarten1
friedlandgarten2
friedlandgarten3
friedlandgarten4
friedlandgarten5
Videos
Aufsteller
banner.jpg (43.51 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neuausrichtung der Quartiersarbeit

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Bündelung der Kräfte nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung
Projektbeschreibung
Das Osterholz-Scharmbecker Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist seit 2002 durch das Programm Soziale Stadt gefördert worden. Ende 2021 läuft die Förderung aus. Die Stadt steht vor der Herausforderung, aus eigenen Mitteln die positiven Entwicklungen zu sichern. Dazu ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln. Der Übergang bietet auch die Chance zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit. Seit der Flüchtlingswelle 2015 hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Unterstützung von Zugewanderten konzentriert. Andere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dadurch verdrängt. Eine Untersuchung des forumZFD 2019/20 hat zudem ergeben, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Osterholz-Scharmbeck zu wenig einbezogen fühlen und dass die Arbeit der drei städtischen Einrichtungen im Quartier – des Hauses der Kulturen im Komponistenviertel, des Stadtteilbüros und des Jugendhauses im Teilquartier Drosselstraße – zu wenig aufeinander abgestimmt ist. Diese Ergebnisse sind in die Erarbeitung eines Quartierskonzepts eingeflossen, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Hauptziel der Neuausrichtung ist es, breitere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen zum einen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet und Komm- und Gehstruktur besser verzahnt werden. Zum anderen sollen Beteiligung und Empowerment gestärkt werden. Damit dies gelingt, sind starke Netzwerke und die Einbindung neuer Kooperationspartner notwendig. Zur Koordination der Umsetzung des Quartierskonzepts soll eine Projektstelle geschaffen werden, die zum Teil aus Fördermitteln, zum Teil aus städtischen Mitteln finanziert werden soll. Der/die Koordinator/in steuert die Weiterentwicklung von Kooperations- und Koordinationsstrukturen zwischen den drei Einrichtungen und damit die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur. Zur Stärkung von Beteiligung und Empowerment baut er/sie zum einen ein Quartiersforum Komponistenviertel auf und entwickelt gemeinsam mit den Quartierseinrichtungen das bestehende Quartiersforum Drosselstraße weiter. Zum anderen werden selbstorganisierte Aktivitäten initiiert und unterstützt. Schließlich schafft der/die Koordinator/in Strukturen zur Abstimmung zwischen den an der Quartiersarbeit beteiligten Ämtern und mit den Kooperationspartnern, bindet neue Kooperationspartner ein und stößt Kooperationsvorhaben an, um z.B. gemeinsam mit Kitas und Schulen breitere Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) sowie einem hohen Anteil junger Menschen und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Der Anteil von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Daneben engagiert sich das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Gleichzeitig bildet diese Zäsur die Chance für eine Neuausrichtung. Eine Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat 2020 Problemlagen aufgezeigt, die eine solche Neuausrichtung erforderlich machen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. • In der Vergangenheit hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Zielgruppe der Geflüchteten konzentriert. Andere Gruppen wurden zu wenig erreicht. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich generell in der Stadt nicht genügend einbezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck - Drosselstraße und Komponistenviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Teilquartiere "Komponistenviertel" (frühere Quartiersbezeichnung: Mozartstraße) mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2063
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand: 1.1.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Förderung durch Soziale Stadt läuft Ende 2021 aus. Das beantragte Projekt startet nach Auslaufen der Förderung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, von denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu soll eine Projektstelle eingerichtet werden, die zum Teil aus Fördermitteln und zum Teil von der Stadt finanziert wird.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck. Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15- bis 27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialräumliche Arbeit sind die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur, Beteiligung und Empowerment und starke Netzwerke.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in die Neuausrichtung der Quartiersarbeit einzubeziehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Bewohner/-innen und deren Bereitschaft zum Engagementm
Beschreibung
Im Quartier und in den Quartierseinrichtungen gibt es mehr selbstorganisierte Aktivitäten.
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen der Quartierseinrichtungen und von Kooperationspartnern fließen in die Quartiersarbeit ein und werden gebündelt.
Vorhandene Strukturen
Das bisherige Quartiersmanagement ist angesiedelt im Stadtteilhaus Haus der Kulturen und wird überwiegend aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert. Zurzeit sind im Haus der Kulturen vier Teilzeitkräfte über die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben beschäftigt. Diese Stellen können ab Anfang 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Geplant ist der Neuaufbau eines Teams aus der beschriebenen Projektstelle und vermutlich zwei weiteren städtischen Teilzeitstellen. Die Projektstelle übernimmt koordinierende Funktionen zwischen dem Haus der Kulturen, dem Stadtteilbüro Drosselstraße und dem städtischen Jugendhaus und ermöglicht eine Ausweitung der aufsuchenden Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte sowie Fachbereich Bildung und Erziehung, Soziales, Ordnungswesen, Stadtplanung und Bauen, Gebäudemanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz, Präventionsteam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede (Erziehungs- und Gewaltschutzberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße, Komponistenviertel und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule, Buschhausen, Menckeschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck will nach Ende der Soziale Stadt-Förderung nachhaltige Strukturen zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Grundlage dafür ist das beigefügte Quartierskonzept, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Die im Rahmen des Projekts eingerichtete Koordinatorenstelle unterstützt die Umsetzung dieses Konzepts und wird nach Projektabschluss vollständig von der Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gut zu Wissen Kiosk Mittelfeld

Ansprechpartner
Daniela Rück
Funktion Projektleiterin "Treffpunkt der Kulturen"
Informationen unkompliziert erhalten und Mittelfeld aktiv mitgestalten
Projektbeschreibung
Um eine lebenswerte Nachbarschaft in Mittelfeld zu fördern, sollen die Bewohner*innen durch den "Gut zu Wissen Kiosk Mittelfeld" besser informiert, vernetzt & für eigenes Engagement gestärkt werden. Dieser wird aus einem hierfür angeschafften Lastenfahrrad gebaut & dient als mobile Informations-, Anlauf- & Vernetzungsstelle, die an unterschiedlichen Orten im Stadtteil platziert werden soll, um Bewohner*innen bedarfsgerecht mit ihren Anliegen & Ideen weiterzuhelfen. Der Kiosk muss mobil einsetzbar sein, da Mittelfeld durch den Messeschnellweg in West & Ost geteilt ist & eine deutliche Trennung im Stadtteil vorliegt. Mit dem Kiosk sollen auch die in den nächsten Jahren hinzukommenden neuen Bewohner*innen der Neubaugebiete von Anfang an einbezogen werden. Um den Gut zu Wissen Kiosk bedarfsgerecht & mehrsprachig mit Informationsmaterialien auszustatten, wird zunächst durch verschiedene Beteiligungsformate bei den Bewohner*innen erfragt, welche Informationen für sie relevant sind und welche Angebote sie noch nicht kennen. Zudem soll herausgefunden werden, für welche Themen die Bereitschaft zum Eigenengagement im Stadtteil da ist. Beteiligungsformate sind zum einen "Bankgespräche" auf öffentlichen Bänken überall im Stadtteil & eigens dafür angeschafften mobilen Bänken. Zum anderen soll die "Speak Up Box" zweimal zum Einsatz kommen: Mittelfeld "West" am Lehrter Platz + Mittelfeld "Ost" Nähe Kita Quittengarten. Letzteres Format stellt einen besonderen Safe Space dar, da alle Menschen in ihrer Muttersprache & einer eigenen Kabine sprechen können. Es wird mit verschiedenen Multiplikator*innen wie z.B. den Stadtteilmüttern & Sozialberater*innen kooperiert, die ihre Gruppen & Kontaktpersonen zu den Beteiligungsformaten bringen. Abhängig von den Ergebnissen aus den Beteiligungsformaten wird der Kiosk ausgestattet & zunächst in der GWA platziert, um dann im weiteren Verlauf bei den Bankgesprächen den Menschen vorgeführt zu werden. Zunächst ist das Projektteam nach einem regelmäßigem Stand- & Zeitplan mit dem Kiosk im Stadtteil unterwegs, langfristig werden Ehrenamtliche für die Betreuung gewonnen & geschult. Im weiteren Schritt werden Infomaterialien digitalisiert & auf der Hannover Mittelfeld Website zur Verfügung gestellt. In der letzten Projektphase finden zusätzlich zum mobilen Kiosk Ausflüge & Veranstaltungen zu den Themen Arbeit, Wohnen & Bildung orientiert an den Interessen der Bewohner*innen statt. Der Gut zu Wissen Kiosk informiert & bringt Menschen zusammen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Vergleich zur LHH & zum angrenzenden Stadtteil Döhren sind überdurchschnittlich viele Menschen in Mittelfeld auf Unterstützung im Bereich Soziales angewiesen. Zum 31.12.2019 existierten im Stadtteil 30,8% Belegrechtswohnungen (LHH 6,1%, Döhren 2,2 %), es gibt eine hohe Arbeitslosenquote & viele Menschen beziehen Transferleistungen. Zudem leben viele Alleinerziehende in Mittelfeld. Mehr als die Hälfte der Bewohner*innen haben Migrations- &/oder Fluchterfahrung. Bei vielen Menschen existieren im Hinblick auf deutsche Sprache & gesellschaftliche Prozesse große Barrieren. Im Wülferoder Weg befindet sich eine Obdachunterkunft für ca.150 Menschen. Hinzu kommt, dass der Zuzug im Stadtteil enorm hoch ist & kontinuierlich neue Nachbarschaften entstehen. Der Bevölkerungszuwachs betrug in den Jahren 2015-2018 6,2% (3,2% LHH) & der Anteil an neuen Wohnungen 8,3% (2,6% LHH). In den nächsten Jahren werden zusätzlich ca. 1000 neue Bewohner*innen erwartet. Mittelfelder Einrichtungen berichten oft, dass bereits jetzt viele Bewohner*innen nicht zu vorhandenen Unterstützungssystemen im Stadtteil finden oder nicht wissen, welche Angebote bereits existieren. Viele wenden sich mit Problemen an persönliche Kontakte oder Multiplikator*innen, die den Unterstützungsbedarf jedoch nicht abdecken können. Dies führt dazu, dass sich mehrere geschlossene Systeme entwickeln. Zuzug, die diverse Bevölkerungsstruktur & innerhalb des Stadtteils schlecht angebundene Quartiere verstärken diese Herausforderungen zusätzlich. Abgesehen von Hilfsangeboten findet wenig kulturelles&wirtschaftliches Leben im Stadtteil statt. Es gibt Ladenleerstand & wenig Gastronomie oder Nutzung der öffentlichen Plätze.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Mittelfeld als Stadtteil mit besonderem Fokus auf die noch im Bau befindlichen Gebiete Lieselotte-Rogge-Str., Käte-Werner-Str., Washingtonweg, Spittastr., Vitalquartier Berufsbildungswerk Annastift (alle in Mittelfeld Ost) sowie Ahornstr. und weitere in Mittelfeld West befindliche Neubauten der letzten Jahre inklusive der zwei Geflüchtetenunterkünfte seit 2015.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
aus SoPla, Daten zur Bevölkerungsstruktur in der LHH für die Jahre 2015 – 2019, Bev.1 (Personen in Mittelfeld insgesamt: 8.984)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
aus LHH, SG Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2020 S. 105 Stand Dezember 2019 Mittelfeld: 9,7 % Hannover: 6,3 % Döhren: 4,1 %
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
aus LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020, S. 15 Stand: 31.12.2019 Mittelfeld: 26,3 % Hannover: 24,5 % Döhren: 28 %
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
aus LHH, SG Wahlen und Statistik, Datenblatt Privathaushalte 2019 Stand: 31.12.2019 Mittelfeld: 33,7 % Hannover: 24,7 % Döhren: 13,7 %
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
aus Statistische Berichte der LHH Bevölkerung mit Migrationshintergrund in der LHH, Hintergrund und Neudefinition, 2019 Tabelle 7 Stand: 31.12.2019 Mittelfeld: 53,2 % Hannover: 38,1 % Döhren: 26,4 %
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
aus Info-DS Teil1: Kinderarmut in Zahlen – Update 2020, S. 17 Stand Dezember 2018 Mittelfeld: 27,4 % Hannover: 15,2 % Döhren: 9,3 %
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mehr als 100 Menschen haben an der Speak Up Box und den Bankgesprächen teilgenommen und mindestens 30 haben sich im Projektzeitraum in verschiedenster Form engagiert.
Vorhandene Strukturen
Ziel von Gemeinwesenarbeit ist es, die Lebensqualität der Menschen in den Stadtteilen zu verbessern, ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, die soziale Infrastruktur zu verbessern, Bewohner*innen zu aktivieren und zu beteiligen, Selbsthilfe zu fördern und den sozialen Zusammenhalt im Gemeinwesen zu stärken. GWA schafft dafür Zugänge zu zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Dies erfolgt auf Basis von Qualitätsstandards (s. u.) durch die Entwicklung, Koordinierung und Unterstützung von Konzepten, Projekten und Veranstaltungen und wird im Zusammenwirken mit anderen Fachbereichen der LHH, freien Trägern und Einrichtungen in den Stadtteilen und anderen Stadtteilakteuren umgesetzt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK Migrations- und Sozialberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenladen WILLI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geflüchtetenunterkunft Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Beuthener Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KG Eugenesen Alaaf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwalts- und Mediationskanzlei Torlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanschmann GbR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bäckerei Heiser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friseure Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Korthaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AfW – Arbeitsgemeinschaften und sozialpädagogische Hilfen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanova Mietertreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arztpraxen Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fahrschule Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Quittengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Familienzentrum für inklusive Begabungsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Glaserei Nolting GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosks Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegestation Dr. med. Krüger GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gegenbauer Gebäudeservices
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geflüchtetenunterkunft Living Quarter GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Viên Giác Pagode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Apotheke Mittelfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Brillen-Schmidt Bettina Schrake
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfestützpunkt Stephansstift
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mira-Lobe-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Juwelier und Uhrmachermeister Alfred Stilter e. K.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
stein-zeit SCHWARZ - Steinmetze & Bildhauer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kindertagesstätte ST. Eugenius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"HIPPY" Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Hannover - Fakultät III, Abteilung Design und Medien
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Projektleitung & Kaufmännische Leitung sind von Anfang an direkt bei SchMitt e.V. angebunden. Die Arbeitszeit als Eigenleistung des Vereins wird im Verlauf des Projektes sukzessive erhöht. Um das Engagement der Bewohner*innen dauerhaft lebendig zu halten, wird WILLI - Freiwilligenladen Mittelfeld von Anfang an als Koordinationsstelle eingebunden. Durch SchMitt e.V. & WILLI wird "Gut zu Wissen" als Marke im Stadtteil etabliert.
Galerie
bankgespraeche beispielorte
gut zu wissen kiosk lehrter platz logo
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!

Ansprechpartner
Tjorven Maack
Funktion Geschäftsführerin
Teilprojekt Immenrode
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" soll an zwei Standorten (Immenrode und Altstadt Goslar) und somit zwei Projekte beinhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, dass alle Menschen im Einzugsgebiet der Projektstandorte gleichermaßen angesprochen werden. Am jeweiligen Standort soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden. Ziel der Begegnungsstätte ist es, dass ein Ort geschaffen wird, an dem jeder Mensch willkommen und geschätzt wird. Die Begegnungsstätten dienen als "Save Haven", also einem Ort, an dem es keine Diskriminierung, Ausgrenzung und/oder andere Diffamierungen gibt. Bei uns ist jede Person willkommen, unabhängig der sozialen Herkunft, dem Geschlecht, der Religions- und Kulturzugehörigkeit. Stigmatisierungen sind bei uns nicht willkommen. Genau dies ist der Ansatz des Gesamtprojektes. Wir möchten Menschen zusammenführen und durch gemeinsame Projekte erwirken, dass eine Gemeinschaft entsteht, in der sich alle gleichermaßen respektieren, unterstützen und wertschätzen. Damit dies gelingt, bedarf es nicht nur einer festen Anlaufstelle, sondern ebenfalls regionenbezogene Unterstützungen. Diese Herausforderung wird durch die Aufteilung in zwei Projekte, mit jeweils eigenem Themenschwerpunkt - gemeistert. So soll sich das Teilprojekt (Immenrode) schwerpunktmäßig mit den Themen des demographischen Wandels und dem Auf- und Ausbau eines Unterstützungsnetzwerkes innerhalb des Dorfes, aber auch der Implementierung eines festen Treffpunktes für Jung und Alt, so dass alle Generationen eine Anlaufstelle haben, fokussieren. Das zweite Teilprojekte (Altstadt Goslar) hat seinen inhaltlichen Schwerpunkt im Themenfeld der Zusammenführung der Menschen mit & ohne Migrationshintergrund. Hintergrund hierbei ist, dass der LK Goslar im Rahmen der Zuwanderung ab 2015 viele Menschen mit Migrationshintergrund aufgenommen hat. Die Menschen sind mittlerweile formal in der neuen Heimat angekommen. Leider ist es bisher kaum gelungen, dass die verschiedenen Religionen und Kulturen zusammengeführt werden und sich als gemeinsame Gesellschaft verstehen und dies ausleben. Ziel es Projektes ist, dass die Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Diese Ziele sollen durch das Gesamtprojekt und den zwei Teilprojekten initiiert, gefördert und langfristig begleitet werden. Das Selbstverständnis des AWO-Kreisverbandes Region Harz e.V. ist, dass man nur gemeinsam stark ist. Dieses Motto spiegelt sich in unserem Gesamtprojekt wieder.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslagen der zwei Standorte sind differenziert zu betrachten. Daher soll im folgenden einzeln die Ausgangslage dargestellt werden. Ausgangslage Immenrode: Immenrode befindet sich nicht nur im ländlichen Raum, sondern ist darüber hinaus nochmals von der sozialen Infrastruktur des LK Goslar relativ abgeschieden. Aufgrund der Tatsache, dass das Dorf kaum in die (soziale) Infrastruktur integriert ist, sind die Bewohner_innen - besonders ältere und/oder nicht mobile Menschen - auf Angebote und eine Infrastruktur vor Ort angewiesen. Zwar gibt es eine Grundschule, ein Mütterzentrum und verschiedene Vereine, jedoch gibt es, besonders für ältere Menschen, keine Räumlichkeit bzw. keinen Ort, an dem Menschen aller Generationen und (sozialen) Herkünfte zusammenkommen und sich austauschen und/oder unterstützen können. Dazu ist anzumerken, dass einzig die Schaffung eines solchen Raumes nicht genügen würde. Aufgabe des Projekts ist es, dass alle Gruppen zielgerichtet angesprochen, zusammengeführt und begleitet werden. Nur wenn man gemeinsam etwas etabliert, kann man langfristig als Gemeinschaft zusammenwachsen. Hier reicht es nicht einzelne Angebote vorzuhalten, sondern muss den Prozess engmaschig begleiten und beraten/unterstützen/vermitteln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Immenrode
Beschreibung
Immenrode gehört seit 2014 zur Stadt Goslar und umfasst etwa 11 Quadratkilometer. Das Dorf ist etwa 7 km (Luftlinie) nordöstlich von Goslar und 5,5 km (Luftlinie) westlich von Vienenburg) an einer Bundesstraße an den Ausläufern des Salzgitter-Höhenzuges im nördlichen Vorland. An den öffentlichen Nahverkehr ist Immenrode durch eine Busanbindung (Bus 822) angeschlossen. Mit diesem gelangt man etwa einmal stündlich nach Goslar und/oder nach Vienenburg.
Einwohnerzahl
1509
Quelle / Anmerkungen
https://www.goslar.de/wirtschaft/wirtschaftsstandort; https://immenro.de/lage
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Datensätze sind nicht vorhanden. Daher wurden die Werte mündlich mit dem Ortsvorsteher (Eckhard Wagner) eruiert und hochgerechnet.
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Datensätze sind nicht vorhanden. Daher wurden die Werte mündlich mit dem Ortsvorsteher (Eckhard Wagner) eruiert und hochgerechnet.
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" - mit seinen zwei Teilprojekten in Immenrode und der Altstadt Goslar - verfolgt den Ansatz des Quartiersmanagements. Ziel des Gesamtprojektes ist die soziale Stabilisierung der Projektgebiete. Durch unsere Unterstützung als Koordinator_innen sollen verschiedene Akteuer_innen zusammengeführt, aktiviert sowie bei der Planung und Realisierung begleitet und unterstützt werden. Darüber hinaus soll durch die Weitergabe der beantragten Mittel finanzielle Ressourcen zur Umsetzung weitergegeben werden. Durch unsere Anregung zum Empowerment in beiden Teilprojekten soll von den Bürger_innen die Verantwortung für den eigenen Stadtteil bzw. das eigene Dorf übernommen werden, so dass eine langfristige, selbsttragende und ehrenamtliche Selbstorganisation geschaffen, aufgebaut und langfristig implementiert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es den Koordinator_innen gelingt, dass die Bewohner_innen eigenständig ihre Bedarfe/Interesse selbstständig eruieren und Vorhaben planen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die Menschen freiwillig zusammenkommen, um sich im Sinne des Ansatzes des Empowerments organisieren und strukturieren.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die vorhandenen Ressourcen nicht nur bekannt, sondern auch aktiv genutzt werden, um das Ziel der Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte zu erreichen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt generations-, geschlechts, kultur- und religionsübergreifend gedacht und agiert wird, um gemeinsame (gemeinwesenbezogene) Interessen zu erarbeiten und umzusetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn themenübergreifend alle für die Bürger_innen relevanten Aspekte im Projekt abgebildet bzw. integriert sind. Das bedeutet, dass es einer Vielzahl an Beteiligungs- und Angebotsmöglichkeiten bedarf, um alle Bedarfe abzudecken.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die von uns als Koordinator_innen initiierten Netzwerke und Kooperationen nicht nur gegründet, sondern kontinuierlich auf- und ausgebaut sowie weiterentwickelt werden.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das soziale Zusammenleben angestoßen, gefördert und in der Praxis umgesetzt wurde. Deutlich wird das Gelingen, wenn die Begegnungsstätte rege besucht und ehrenamtlich begleitet und geführt wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt dazu beiträgt, dass die Infrastruktur im Gebiet nicht nur aufgewertet, sondern nachweislich zum positiven, nämlich durch soziale Partizipation aller, geändert werden konnte.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das gesamtkommunale Denken und Handeln dazu geführt hat, dass die Menschen sich nicht nur im Gebiet des Projektes, sondern darüber hinaus in der gesamten sozialen Gesellschaft akzeptiert und willkommen fühlen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine des Dorfes (Freiwillige Feuerwehr, Mütterzentrum, Schützenverein ...)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle im Gesamtprojekt vorhandene Glaubenseinrichtungen (Kirchen, Synagogen und Moscheen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unsere sozialen Plattformen (Facebook, Instagram, Homepage) sowie die regionale Presse (Goslarsche Zeitung sowie die Wochenend- und regionalen Blätter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Den Ortsvorsteher (Eckhard Wagner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Bürger_innen aus dem Einzugsgebiet Immenrode, aber auch innerhalb der beiden Teilprojekte soll sich untereinander vernetzt und austauscht werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der/Die Oberbürgermeister_in der Stadt Goslar (Wahl ist am 12.09.2021)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel des Projektes ist, dass die Begegnungsstätte sich nach Ablauf der drei Jahre nicht nur selbst organisiert, sondern auch selbst tragen bzw. die anfälligen Kosten für Miete und kleinere Sachausgaben durch die Stadt bzw. die Politik beglichen wird. Hierfür soll erwirkt werden, dass das Projekt als "Leuchtturm" eingeführt und etabliert wird und den Entscheidungsträger_innen aufgezeigt wird, welch positives "outcome" ein solches Projekt haben kann und daher bezuschusst werden sollte.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander für Bredenbeck

Ansprechpartner
Kersten Prasuhn
Funktion Geschäftsführer
Das Miteinander in Bredenbeck soll sich für alle Bürger entwickeln, erweitern und erhalten.
Projektbeschreibung
Der 3200 Einwohner starke Ort Bredenbeck ist Teil der Gemeinde Wennigsen. In den letzten 8 Jahren hat im Ort ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat. Es gab keinen Platz mehr, an dem man sich treffen konnte. Das gesamte Dorfleben, die Gemeinschaft und Identifikation mit Bredenbeck fiel auseinander. Zwölf Einwohner trafen sich 2013 und begannen ein Projekt, das zunächst viele für unmöglich hielten. Sie gründeten einen Verein und hatten die Vision, für Bredenbeck wieder einen Ortsmittelpunkt zu schaffen. Eine alte Scheune, die mitten im Ort liegt, konnte gekauft werden. Es folgten viele Verhandlungen, in den letzten 3 Jahren ist unser Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Über 9000 Std ehrenamtliche Arbeit! Um die Dorfgemeinschaft mit ins Boot zu holen, wurden bei allen Versammlungen der Vereine, in Kindergarten und Schule Bedarfe ermittelt. So ist es gelungen, den Bau des DGH zu einem Gemein-schaftsprojekt von ganz Bredenbeck zu machen. Alle 15 Vereine sind dem Dorfgemeinschaftsverein beigetreten u. in einem Vereinsbeirat organisiert. Jetzt wollen wir durch die persönliche Einladung jedes Einzelnen und die Veröffentlichung in verschiedenen Medien (Zeitung, soz. Medien, Newsletter) Menschen zu einer Auftaktveranstaltung motivieren, um Wünsche u. Ressourcen zu sammeln. Durch Vorstellen in den VHS Kursen u. im VHS-Programmheft werden weitere Teilnehmer gewonnen. Der demografische Wandel macht es nötig, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die ältere Generation haben. Die Einwohnerstruktur Bredenbecks lässt einen zweiten Schwerpunkt in den Single-Haushalten erkennen. Nach mehreren Umfragen haben wir aus diesen Gruppen Wünsche gesammelt, die wir in unseren Projektzielen umsetzen möchten. An erster Stelle stand der Wunsch nach Geselligkeit. Dann folgte der Wunsch für ein Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Bei all diesen Projekten möchten wir in enger Kooperation mit der im DGH ansässigen VHS zusammenarbeiten. Ihre Erfahrungen im Bereich Bildung u. Qualifizierung kann sehr gut genutzt werden. Unsere Wünsche werden in den Kursen verwirklicht. Die VHS als Träger einer zukünftigen Stelle, die Gemeinde Wennigsen, die Ortsbürgermeisterin, die ortsansässigern Vereine u. speziell die Mitglieder des DGV arbeiten hierfür eng zusammen. All das soll auch in den Ort ausstrahlen und eine größere Solidarität aufbauen. Dafür brauchen wir die Unterstützung durch ein Quartiersmanagement.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
In den letzten 8 Jahren hat in Bredenbeck ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat. So schlossen neben den restlichen drei verbleibenden Gaststätten auch das örtliche Reisebüro und einer von zwei Supermärkten. Es waren keine Treff- und Versammlungsräume in entsprechender Größe und Ausstattung mehr vorhanden. Auch die Angebote des geselligen Zusammenseins wie der Frauen- und der Männerchor, die Treffen des DRK und die Kurse der VHS waren nicht mehr vorhanden. Theaterbühne und Kegelbahn wurden abgerissen. Besonders ältere Mitbürger und Alleinlebende vereinsamten. Im Alltag ist gut zu beobachten, dass durch diese Entwicklungen das Gemeinschaftsgefühl aller im Ort sehr nachgelassen hat. So musste ein Bücherschrank wegen Vandalismus abgebaut werden und die Vemüllung des Ortes ist an vielen Stellen zu beobachten. Problematisch in Bredenbeck ist die Überalterung. 32,6 % der Einwohner*innen sind über 60 Jahre alt. Die zweitgrößte Gruppe ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, so dass die Überalterung in der Ortschaft auch zukünftig weiter stark ansteigt. Insgesamt leben 54% der Einwohner in Single-Haushalten. Hier drohen Anonymität und Vereinsamung. Wir brauchen professionelle Strukturen, um speziell abgestimmte Angebote in Bredenbeck zu realisieren. Es müssen dringend Netzwerke aufgebaut werden: Versorgung, generationsübergreifende Kommunikation, Hilfe bei Reparaturen oder Gartenarbeiten, Sport u. vor allem Geselligkeit und Kultur. Corona hat die Problemlage noch erheblich verschärft. Angebote des öffentlichen Lebens müssen wieder aufgebaut werden, um das Miteinander für Bredenbeck umzusetzen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wennigsen Bredenbeck
Beschreibung
Eine sozio-demographische Analyse des Studenten Lukas Rethschulte von der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2014, stellte in Bredenbeck neben einer starken Überalterung auch eine sehr hohe Single-Haushaltsquote von 54% (davon 91% ohne Kinder) fest. Das Durchschnittsalter beträgt 47,5 Jahre und die größte Altersklasse ist die Gruppe der 50 bis 65-jährigen mit einem Anteil 23,2%. Von diesen Personen sind nur 41% berufstätig, was im Umkehrschluss ein erhebliches ehrenamtliches Potential birgt. Die Überalterung in der Ortschaft ist zukünftig weiter stark ansteigend. Ein weiteres Ergebnis ist, dass es für die Altersgruppen der Familien und Senioren sowie insbesondere die alleinstehenden Einwohner, keine sozialen Treffpunkte, außer dem Dorfgemeinschaftshaus, gibt. Dies könne zukünftig zu einer drastischen sozialen Ausgrenzung führen und das selbstbestimmte Leben auch im höheren Alter damit gefährden. Durch das hohe ehrenamtliche Potential kann mit Hilfe eines Quartiersmanagements dieser Begegnungsraum gefüllt werden, Vernetzungsstrukturen aufbaut und autarke Interessengruppen gebildet werden. Die Überalterung des Gebietes ist unübersehbar. Das letzte Neubaugebiet in Bredenbeck wurde 2012 fertig gestellt. Junge Familien sind in der Zwischenzeit kaum zugezogen. Diese genauen Zahlen können im Moment für 2021nicht erhoben werden. (Datenschutz)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wennigsen , Phillip Thiedau
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Die Daten des Projektgebietes stammen aus der Statistik der Gemeinde vom 29.01.2020, die Angaben der Gesamtstadt sind von Mai 2021 von der Gemeinde Wennigsen. Sonstige stellt der Anteil in der Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet dar.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem DGH bieten wir einen Raum, in dem sich Menschen begegnen können. Durch Beratungsangebote der Gemeinde, VHS Kurse und ein Restaurant gibt es die Möglichkeit, niederschwellig diesen Raum kennenzulernen. Durch persönliche Anschreiben in jedem Briefkasten wird zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Dort werden die Wünsche und Ideen der Einwohner gesammelt und vernetzt, Selbstorganisation wird aufgebaut, Arbeitskreise entstehen. Alle Generationen können sich wiederfinden in speziellen VHS Kursen, Sport- und Kulturangeboten, was zu einem kollektiven Empowerment führt. Idealerweise entwickelt sich ein Modell, bei dem das Angebot der VHS von den Teilnehmern selbst bestimmt und eigenständig weiter geführt wird. Die VHS kann dabei wesentlich zur Vernetzung und Kooperation beitragen. Das Wirgefühl wird durch geselliges Beisammensein im Klöncafé gestärkt. Jeder kann seine Ressourcen einbringen (Kuchen backen, Liederzettel, Handarbeitsideen). Soziale Bindungen werden aufgebaut. Durch Gespräche, Aushänge, digitale Medien und Flyer werden Bewohner zu einem Stammtisch eingeladen. Durch dieses Begegnungs- und Austauschangebot wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt. Die Ressourcen jedes/jeder einzelnen werden genutzt, vom Gurken einwecken zum Handy einrichten. Die Qualität der sozialen Beziehungen wird intensiviert. Besonders ältere Mitbewohner und Alleinlebende werden dadurch unterstützt, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern und ihre besonderen Fähigkeiten einzubringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bredenbecker führen selbstständig ein Café, Spiel-, Näh- und Theaterabende durch. Eine eigenständige Gruppe organisiert eine Einkaufs- und Gartenhilfe für Senioren. Ressourcen werden genutzt. Gruppenleitungen sind gefunden und miteinander vernetzt.
Beschreibung
Alle Generationen engagieren sich, alt hilft jung - jung hilft alt, vom Kuchen backen zum Computerkurs. Die Gemeinschaft ist gewachsen und eine gegenseitige Akzeptanz gefestigt. Ehrenamtliche werden unterstützt, gefördert und wertgeschätzt.
Beschreibung
Ein Empowerment hat stattgefunden. Die Befragung der Bewohner wurde ausgewertet. Die Ressourcen wurden sichtbar gemacht und werden eingesetzt. Verschiedene Treffen finden statt. Für die positive Außendarstellung hat sich ein Gremium gebildet.
Beschreibung
Vielfältige Kooperationen zwischen der VHS, der Gemeinde, dem DGV und Vereinen, regelmäßige Treffen finden statt. Das DGH ist offen für alle. Die Medientechnik und der Saal werden von Gemeinde, VHS u. Sportkursen genutzt. Die VHS bietet spezielle Kurse an
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Wennigsen, Ortsbürgermeisterin Fr. Kügler, Frau Zunker Fachbereich Soziales.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Khoch3 (Verein für Kunst, Kultur, Kinder), Theater zwischen den Dörfern, Fotogruppe Bredenbeck, Second Star Big Band
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Bredenbeck-Holtensen, Handwerkerverein, Heimatverein, Dorfkino
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Calenberger Land, Kindergarten, Grundschule, Bücherei.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schneiderin, Weberin, Steinmetz, Tischler, Drechsler, Musiker, Computerfachmann, Landwirt, Förster, (Nähkurse, Spieleabende, Tanzcafé, Lieder- und Literaturabende, Waldspaziergänge, Umwelt und Naturschutz)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sportkurse zur Gesundheitsförderung (Sportverein) Physiotherapiepraxen, Pflegedienst, Einzelpersonen (Yoga, Walking, Seniorenturnen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Raumanmietung der Gemeinde sind Sprechstunden und z. B. Rentenberatung langfristig gesichert. VHS-Kurse werden ebenfalls durchgeführt. Der DGV besteht. Durch das Projekt werden Strukturen und Methoden erlernt, Gremien gebildet, um Gruppen danach selbstständig weiterzuführen. Die Vermietung des Saals und weiterer Räumlichkeiten sowie regelmäßige Veranstaltungen, Mitgliederbeiträge, projektbezogenen Förderungen und Spenden sichern das finanzielle Bestehen des DGH und seiner Angebote.
Galerie
map openstreet bredenbeck
kleinbrdb 43
bredenbeck2021dji 0090
kleinbrdb 41
2021 05 19 08.58.59
kleinimgl6454
klein2020 09 12 11.05.36
kleinimgl9535
flyer bedarfe ermitteln
auswertung frageboegen
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bewegende Begegnungen im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Es sind die Begegnungen, die das Zusammenleben in einem Stadtteil gestalten und bereichern.
Projektbeschreibung
Durch eine Vielzahl von Bewegungs- und Ernährungsangeboten wollen wir aktiv Begegnungen fördern, die für alle Menschen im Stadtteil zugänglich sind. Ein gemeinsamer Nenner ist das Kochen und Essen. Mit der mobilen Fahrradküche, die wir z.Zt. in Kooperation mit dem CJD bauen, werden wir an verschiedenen Standorten die Bew. zum gemeinsamen Kochen, Essen und Plaudern einladen. An unseren beiden Standorten, dem UNo und dem Bewohnertreff werden Kochgruppen entstehen, die sich wöchentlich zum gemeinsamen Kochen und Austauschen treffen. Ein weiterer gemeinsamer Nenner ist die Bewegung. Ein Bewegungspark mit Outdoor-Fitness Geräten, zu einem großen Teil abgestimmt auf die Bedürfnisse älterer Menschen, soll im ersten Jahr als feste Anlaufstelle entstehen. Rund um diesen Bewegungspark sollen weitere, durch die Bewohnerschaft organisierte, Bewegungsangebote wie z.B. Pilates, Walking und Gymnastik stattfinden. Unter Beteiligung der Zielgruppen werden nach und nach weitere Anlaufpunkte für Begegnungen und Beteiligungen geschaffen. Dies sollen öffentliche Freiflächen ohne und mit Trimm-Dich-Pfad Geräten sein. Auf diese Weise soll ein "Rundparcours" entstehen, der sich durch das ganze Nordertor zieht. Gesundheits- und Bewegungsförderung sollen an der Lebenswelt aller Menschen anknüpfen bzw. in ihrer Lebensumwelt stattfinden. Der Focus liegt dabei auf den Faktoren „soziale Beziehungen“, „Partizipation“ und „lokale Intervention“ da der unmittelbare Raum von Bewohner*innen eines Stadtteils eine soziale Relevanz für Wohlbefinden und Gesundheit darstellt. In Nienburg leben viele Student*innen der Polizeiakademie, die bei ihren Freisportübungen auch Anwohner*innen Anregungen und Tipps für die richtige Bewegung geben können und mit ihnen ins Gespräch kommen sollen. Die Einzelnen Treffpunkte werden mit 1-2 Trim-Pfad-Gerät(en) und einer "Nordertorbank" ausgestattet um für Jüngere und Ältere Treffpunkte zu schaffen. Am Ende werden wir eine Broschüre erstellen, in der die einzelnen Standorte aufgeführt und die Geräte erklärt sind. Über den Projektzeitraum hinaus sollen die Bewegungs- und Ernährungsangebote um Kultur- und Freizeitangebote erweitert werden. Mit der mobilen Fahrradküche werden wir die Standorte immer wieder anfahren und die Bewohner*innen zum gem. Kochen und Essen einladen. Um den angestrebten Begegnungscharakter an den Treffpunkten zu erreichen, werden wir das Beteiligungsprojekt „Nordertorbänke“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilhaus und dem QM forcieren.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen und jeweils aufeinander abgestimmt. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser und kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei. Es fehlen jedoch weiterhin im Nordertor Plätze/Einrichtungen mit Begegnungscharakter für Jung und Alt. Ältere Menschen können oft wg. ihrer eingeschränkten Mobilität nicht an Angeboten teilnehmen. Auch unsere Räume sind für sie z.T. schwer zu erreichen. Jugendliche wie auch Student*innen wünschen sich in ihrem Umfeld weitere Sport-/Bewegungsmöglichkeiten. Einige Student*innen haben bereits eine Initiative zur Errichtung eines Calisthenic-Parks gegründet. Eine erste Anlage ist außerhalb des Nordertors in der Innenstadt geplant. Eine weitere Anlage soll im Nordertor entstehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4776
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas Nienburg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
nordertor1.jpg (1.1 MB)
nordertor2.jpg (1.06 MB)
GWA/QM-Ansatz
Mit der direkten Ansprache und unseren wohnortnahen Angeboten wollen wir eine große Beteiligung der Bewohner*innen erreichen. Dies haben wir in den letzten Jahren bereits erfolgreich mit unserem "roten Sofa" durchgeführt. Zusätzlich sind Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Sport, Pflege und Betreuung, Wohnungswirtschaft und im Quartier (Stadtteilebene) geplant. Wir unterstützen Bewohner*innen bei der Selbstorganisation und der eigenen Handlungsfähigkeit. Wir setzen Ideen und Anregungen der Bewohner*innen um. Durch die GWA werden bestehende und neu entstehende Bedarfe abgedeckt. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen. „Was habt ihr für Interessen?“ „Was wünscht ihr euch?". Es sollen Angebote für alle Altersgruppen entstehen, die zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation führen. Es soll erreicht werden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität unter allen Bewohner*innen, generationen-, milieu- und nationalitätsübergreifend zu entwickeln. Es werden vorhandene Ressourcen und Potentiale im Stadtteil aktiviert, verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. Erreichen wollen wir das durch aufsuchende persönliche Gespräche und durch stark beteiligungsorientierte Angebote.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote werden von den Bewohner*innen angenommen und es werden von den Bewohner*innen selbst Angebote angeregt und umgesetzt.
Beschreibung
Selbstorganisierte Angebote werden von Bewohner*innen in Eigenregie durchgeführt
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig z.B. beim gemeinsamen Kochen oder unterstützen sich bei den Bewegungsangeboten.
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor" tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen, die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Nienburg/Weser, Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorf (CJD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg, Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Nienburg gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeiakademie Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SCHULEN RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke, Die Harke am Sonntag, Blickpunkt Nienburg, Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen. In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Soziale-Stadt-Gebiet" hinaus, ist in Vorbereitung.
Galerie
moegliche stanorte fuer treffpunkte
kuechenanhaenger
outdoor fitnessgeraete set gesundheit plus
beispiele fuer trim pfad geraete
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit für Einbeck

Ansprechpartner
Andreas Dorfschmidt
Einbeck: pura vida (das reine Leben) – aber nur gemeinsam
Projektbeschreibung
In der Kernstadt von Einbeck wird ein Prozess etabliert, der in Form eines Perpetuum Mobiles zu immer größerer Lebensqualität für die Bewohnenden führt. Wir initiieren diesen Prozess, begleiten/moderieren ihn und übergeben ihn letztendlich in die völlige Selbstorganisation der Bewohnenden, u.a. gestützt durch zuvor qualifizierte Ehrenamtliche. Hierbei begleiten uns engagierte Akteur*innen der Stadt: Wir vernetzen alle relevanten Einrichtungen Ressortübergreifend und beziehen auch diejenigen mit ein, die bisher nur Konsument*innen oder "Zuschauer*innen" waren. Die Akteur*innen verbinden humanistische Werte, soziales und kulturelles Engagement sowie Identifikation mit einer bemerkenswerten Stadt, die Tradition und Aufbruch vereint. Auf dieser Grundlage setzen u.a. gegensätzliche Interessen und Betrachtungsweisen Energie frei und werden Motor eines dialektischen Prozesses, der zu immer mehr Lebensqualität führt – wir freuen uns darauf. Die Akteur*innen bilden den Beirat für die GWA, der die Querschnittsthemen der GWA-Arbeit setzt: - Zusammenleben: Welchen Beitrag kann jede*r einzelne zu einem solidarischen, toleranten und lebenswerten GW leisten? - Wie können wir allen, insbesondere den Älteren und Migrant*innen, die Beteiligung am GW ermöglichen und ihre soziale Situation verbessern? - Selbstbestimmung der jungen Menschen: „Es ist unsere Zukunft“ – alle Initiativen sind danach zu bewerten. Andererseits werden sie gefordert, sich im Besonderen für die Benachteiligten einzusetzen. - Was können wir in unserer GWA und jede*r einzelne für den Klimaschutz tun? Es werden konkrete Projekte entstehen, die dem GW eine Identität, eine Stimme und Strahlkraft in die gesamte Stadt verleihen (z.B. eine würdige Lebensqualität der Älteren). Für diese Entwicklung, für Begegnung, Austausch und niedrigschwellige Hilfsangebote braucht es realen Raum: Ein Nachbarschaftszentrum – mitten in der Stadt, die Tür immer offen und die Sonne immer scheinend – für Einzelne, verbundene und lose Gruppen. Bei spezifischem Beratungsbedarf vermitteln wir weiter – als Nebeneffekt werden so sogar zusätzliche soziale Dienstleistungsangebote entstehen. Unser*e GW-Arbeiter*in verfügt über die Sozialkompetenzen und einen Instrumentenkoffer, um ein Nachbarschaftszentrum dauerhaft pulsierend zu halten, in dem jede*r sein/ihr Beteiligungsformat findet. „Und Bekämpfung des (Rechts-)Extremismus?“ Das GW erreicht ein Level an Lebensqualität, auf dem es keine Opfer für „Menschenfänger“ gibt.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Strukturanalysen stellen für Einbeck eine überdurchschnittliche Betroffenheit vom demographischen Wandel fest (mit starker Zunahme der Älteren und starkem Rückgang der Jüngeren) und fordern für die Kernstadt u. a. einen Ausbau der sozialen u. kulturellen Infrastruktur – wir „malen“ ein psychosozial geprägtes Bild: Einbeck... - ein „Weltunternehmen“ – aber auch einen harten Kern an Langzeitarbeitslosen, nicht integrierten Migrant*innen und Älteren, die ohne ausreichende Versorgung vereinsamen - eine einmalige historische Altstadt – mit vernachlässigten Wohnungen, in denen sich Benachteiligte fokussieren - überregionale Aufmerksamkeit durch ein Oldtimermuseum – aber auch durch Rechtsextreme mit einer gespaltenen Gegenbewegung - Einrichtungen, die hochwertige (Sozial-)Arbeit leisten – aber verzweifeln, weil sie Familien z.T. schon in 3. Generation mit derselben Problematik begleiten - viele Angebote für spezielle Zielgruppen, die auf professioneller Ebene vernetzt sind – sich aber teilweise als Konkurrenz empfinden u. um ihre Existenz bangen - ein entstehendes Jugendparlament – aber viele Jugendliche, die sich hierbei nicht mitgenommen fühlen - wachsende Handelsketten – aber sterbende Läden - tolle städtische und andere Initiativen (Fachwerk5eck, Smart-City etc.), gut funktionierende Netzwerke – aber nicht diese eine Strategie, die alle Facetten von „lebenswert“ einbezieht und dem GW eine Identität und Stimme verleiht Die gesamte o. a. Widersprüchlichkeit fokussiert sich in unserem Quartier. Sie enthält eine große Energie, die – ergänzt durch das Engagement der zahlreichen soziokulturellen Selbsthilfeinitiativen – dem Motor des GW einen enormen Schub verleiht.
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohnenden des GW entwickeln sich von Konsumenten (z.B. sozialer Dienstleistungen) zu Produzenten ihres Lebens; von passiven Einwohnenden zu Produzenten ihres Lebensumfeldes (des GW). Über das Tun, ihre Beiträge zum GW, bauen sie ihr Selbst aus. Das wachsende Selbstbewusstsein benötigt keine Diskriminierungen. Es öffnet sich für andere Menschen, ein Miteinander, umso mehr, als ein gemeinsames Ziel verfolgt wird, das GW nach den eigenen Vorstellungen immer lebenswerter zu gestalten. Der Mangel an Diskriminierungen schafft Platz - gesellschaftliche Themen fließen förmlich in den Freiraum, und damit in die sich ständig gegenseitig befruchtenden Angebote bzw. das Quartier, hinein. In Einbeck gibt es eine Basis, um hieraus Handlungsansätze zu entwickeln: Das Jugendparlament, die No-Future-Bewegung, diverse soziale und kulturell engagierte Selbsthilfegruppen, Migrant*innenunterstützende Hilfen, auch etablierte Träger und UnterstützerInnen u. v. m. Der/die GW-Mitarbeiterin baut hierauf auf: Er aktiviert, fördert die Beteiligung und das Miteinander, ausgestattet mit entsprechenden Sozialkompetenzen und einem „Instrumentenkoffer“. Er/sie „spinnt“ Netzwerke, knüpft Kooperationen, organisiert die Steuerung hin zur Selbstorganisation. So werden Barrieren für Behinderte beseitigt, Migrant*innen bereichern das GW. Die „Alten“ beteiligen sich, die Jungen erweisen sich als solidarisch, in dem sie diese bei der Mobilität und der Anwendung der sozialen Medien (zwecks Vernetzung unte
Nachhaltigkeit
Inhaltlich stellen die individuellen und kollektiven Erfolge, die Selbstorganisation, eine Zukunftswerkstatt und der eher steigende Bedarf nach „Bearbeitung“ der gesellschaftlichen Themen die Fortführung des Auftrages auch nach Ablauf von 3 Jahren sicher. Über die durch Umsiedlung unserer in der Stadt verteilten Standorte zum Nachbarschaftszentrum - ggf. zusammen mit anderen Trägern - generieren wir Synergieeffekte, um die Gemeinkosten und die sachliche Infrastruktur zu finanzieren.
Galerie
201102 imagefotos ps speicher aussenansicht 001 3
adobestock 38059046
weltunternehmen kws
adobestock 205680756   kopie
adobestock 16512427
armut
Aufsteller