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Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit

Mein Siegfriedviertel

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
Nachbarschaft gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Seit 2004 ist die Lebenshilfe im Siegfriedviertel mit einem vielfältigen Wohn- und Assistenzangebot vertreten. Wir erkennen zunehmend, dass auch wir ein Motor für die Gestaltung des Sozialraums für alle Bürger sein können. In der GWA liegt für uns die Chance, zielgruppenunspezifisch zusammen mit der Nachbarschaft ein lebenswertes Wohnumfeld für alle zu fördern und zu erhalten. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit anderen interessierten Akteuren (Bürger, Institutionen, Vereine, Behörden, usw.) möchten wir zukunftsträchtig aufstellen. Räumliche Ressourcen, Fachkompetenz und ehrenamtliches Potential sind im Stadtteil zwar vielfältig vorhanden, das darin liegende Potential wird aufgrund einer bisher eher zielgruppenspezifischen Orientierung der Akteure aber bisher nicht genutzt. Zudem führt die zielgruppenbezogene Wahrnehmung von Angeboten durch die Nachbarschaft vielmehr noch zu einer Stigmatisierung bestimmter Gruppen. Ein Beispiel hierfür ist Siegfrieds Bürgerzentrum, das wir gemeinsam mit der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten und der Wohnungswirtschaft betreiben. 2009 als niedrigschwelliger, inklusiver Nachbarschaftstreff mit Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten initiiert und auf ehrenamtlicher Basis bewirtschaftet, bildet auch nach über 10 Jahren keinen repräsentativen Querschnitt der Nachbarschaft ab. Was mit ehrenamtlichen Strukturen erreicht werden kann, ist getan. Es fehlt an einem gemeinwesenorientierten „Kümmerer“, der unabhängig Ressourcen bündelt, Menschen aktiviert und vernetzt. Ansetzen wollen wir bei den multiplen Problemfeldern, die Nachbarn selbst im Viertel sehen und gemeinsam mit ihnen eine lebendige Nachbarschaft gestalten. Konkret heißt das, Nachbarn über gemeinsame Interessen/ Aktivitäten zusammenbringen-unabhängig von Alter, Beeinträchtigung, Migrationshintergrund und sozialem Kontext. Selbsthilfekräfte werden aktiviert und die Identifikation mit dem Viertel gefördert. Ziel ist, zu bewirken, dass die Stadt unsere Aktivitäten finanziell unterstützt, um professionelle Strukturen zu schaffen, in denen das Ehrenamt sein Potential voll entfalten kann. Dafür vernetzen wir uns mit anderen GWA-Projekten, um unsere Interessen auf politischer Ebene überzeugend zu vertreten.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Siegfriedviertel ist ein lebendiger Stadtteil mit einer bunten Bewohnerschaft: alte Menschen, die lange im Stadtteil wohnen, zunehmend Studenten und Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung und in schwierigen sozialen Lagen, für die das Viertel dank Unterstützungsangeboten zum Zuhause geworden. Die Diversität bietet großes Potential für Reibungspunkte. Praktisch leben die Menschen eher neben- als miteinander. Das Potential div. Muttersprachen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensweisen, wird noch nicht erkannt/genutzt. Es gibt einen hohen Anteil an Sozialwohnraum, was Zielgruppen anzieht, die darauf angewiesen sind. Die Schere zwischen arm und reich wird größer und anhand der Bebauung/des Zustands von Wohnraum offensichtlicher. Eine vielfältige Infrastruktur ist vorhanden, wird aber ambivalent beurteilt. Viele Alteingesessene fühlen sich nicht mehr wohl in ihrer Nachbarschaft. Gründe dafür sind zunehmende Anonymität, hohe Fluktuation der Mieter, mangelnde Wertschätzung und Rücksicht im Miteinander/im Umgang mit Gemeinschaftsflächen, Sprachbarrieren. Eine Präsenz rechter, gewaltbereiter Gruppen nimmt zu, was als bedrohlich wahrgenommen wird. Enger Wohnraum bietet wenig privaten Rückzugsraum. Es gibt Bedarf, den Stadtteil als „Lebensraum“ mitzunutzen. Niedrigschwellige Angebote/Begegnungsmöglichkeiten, um Menschen zusammen zu bringen, fehlen. Die Pandemie hat die Situation verschärft, wirkt sich in Vereinsamung, Frust, Kriminalität aus. Viele Akteure zeigen Interesse, das Zusammenleben mitzugestalten. Bisher ist es aber nicht gelungen, die Nachbarschaft zu aktivieren. Es braucht ein Konzept und eine Anlauf– und Vernetzungsstelle.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Siegfriedviertel
Beschreibung
Statistischer Stadtbezirk 43
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
"Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020" (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)/ Statistik Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
"Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020" (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)/ Statistik Stadt Braunschweig
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ansatz der GWA wird das Ziel verfolgt, die "Zielgruppen-Brille" abzulegen und alle Bewohner der Nachbarschaft und ihre Bedarfe und Bedürfnisse in den Blick zu nehmen. Bereits vorhandene Strukturen sollen ausgebaut und professsionalisiert werden, Ressourcen gebündelt und für die Nachbarschaft verfügbar gemacht werden. Mit der Schaffung einer "Kümmerer-Stelle" werden Vernetzung, Vermittlung und Beratung in einer Person zusammengefasst, die den "Hut" auf hat, organisiert und koordiniert. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht- interessierte Nachbarn sollen an Prozessen im Stadtteil beteiligt werden und das Angebot mitgestalten. Über gemeinsame Interessen und Tätigkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander der unterschiedlichen Gruppen gestärkt, Vorbehalte abgebaut. Nachbarn erleben sich als selbstwirksam und identfizieren sich dadurch stärker mit ihrem Stadtteil, was wiederum die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement erhöht. Um voneinander zu lernen, uns auszutauschen, unsere Interessen im Sozialraum wirksam zu vertreten und eine effizientere Unterstützung auf politischer Ebene zu erreichen, schließen wir uns mit anderen GWA-Projekten zusammen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Nachbarschaft das Angebot im Stadtteil/ Bürgerzentrum entsprechend der Bedarfe und Wünsche mitgestaltet und dementsprechend annimmt/ nutzt.
Beschreibung
die räumlichen, fachlichen und ehrenamtlichen Ressourcen gebündelt, durch einen professionellen Kümmerer kanalisiert und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.d
Beschreibung
nicht der persönliche, soziale oder Migrations-Hintergrund, eine Beeinträchtigung, Alter, etc. im Vordergrund steht, sonder das gemeinsame Interesse an einer Tätigkeit.
Beschreibung
alle Beteiligten für sich einen persönlichen Mehrwert an Wohn- und Lebensqualität durch die Beteiligung/ gemeinsame Tätigkeiten haben.
Beschreibung
es Formate gibt, die einen regelmäßigen Austausch/ voneinander lernen ermöglichen und politische Interessen gemeinsam vertreten werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH/ Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat/ Bezirksbügermeisterin/ Koordinator für Nachbarschaftszentren der Stadt BS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung St. Thomaehof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartier:HAUS/ Bürgerverein Am Schwarzen Berge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SQUAT/ REFUGIUM Flüchtlingshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt befürwortet unsere aktuelle Sozialraumarbeit, erkennt den Bedarf an GWA und hat Standards für Nachbarschaftszentren entwickelt. Eine konkrete Perspektive für finanzielle Unterstützung fehlt bisher. Ziel ist, über eine Professionalisierung und Vernetzung der GWA-Projekte im Rahmen dieser Förderung eine kommunale Anschlussfinanzierung zu erreichen. Ein direkter Kontakt zum Koordinator für Nachbarschaftszentren im Rahmen der Organisation des Bürgerzentrums wird hierfür genutzt.
Galerie
buergerzentrum aussenansicht
buecherschrank
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gruenflaeche tannhaeuser str
walkuerenring
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe - mediales Netzwerk

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Ort, Medien-Plattform und Beratung als Forum und Koordinator soziokultureller Initiativen im LKR Lüneburg
Projektbeschreibung
Der ONE WORLD Ostheide e.V. hat 2018 seine Arbeit begonnen, um in der Region Netzwerker, Forum und Bühne für alle zu sein, die aktives Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung zwischen Generationen, unterschiedlichen sozialen Gruppen und Kulturen suchen und fördern. Für das direkte Umfeld in der Samtgemeinde Ostheide entstand dadurch ein soziokulturelles Zentrum mit bisher rund 300 regelmäßigen Veranstaltungen, die das soziale und kulturelle Leben der Region bereichern als auch soziokulturellen Initiativen der Region eine Bühne geben. Dies sind regelmäßige Treffen regionaler Initiativen, Info-, Diskussions- und Festveranstaltungen, Konzerte, Theater- und Film-Vorführungen, kirchliche wie politische Tagungen. Eingeleitet durch die Erstförderung professioneller Strukturen (Personal und Kommunikation) konnte ONE WORLD darüber hinaus Kommunikations-Kanäle konzipieren, die nun allen Interessierten regelmäßig eine mediale Plattform bieten. Initiiert durch ONE WORLD und unterstützt durch die VHS Region Lüneburg mit Schulungskursen konnten bereits etabliert werden: - Die zweimonatlich geplante Zeitschrift AUSBLICK KULTUR (s. Druck-Unterlagen der Erstausgabe in der Anlage). Neben der Optimierung der Kommunikation für alle Initiativen der Region hat das Blatt dauerhaft geplante Themen-Schwerpunkte wie: Generationen-Dialog („G2G“-Themen) und Netzwerk-Stärkung/Kooperationen (siehe Leitartikel S.1 und „Kooperation“ S. 12/13). - ein mit Basis-Kenntnissen geschultes Video- und Streaming-Team, das Initiativen der Region zukünftig technisch und beratend oder in der Umsetzung eigener Beiträge zur Verfügung steht. - eine entsprechende und hierfür nutzbare Online-Plattform und ein für alle Akteure der Region offenes Plakat-Info-Netz sind in Vorbereitung. Die Einrichtung wurde von der Samtgemeinde gefördert. Weiterhin wurde in Kooperation mit anderen Initiativen und interessierten Einzelpersonen auf Anregung und in Koordination durch ONE WORLD die Planung für CON NEXT – Festival der Verbindungen in Gang gesetzt (siehe hierzu S. 12). Das Festival wird vom 27.8.-12.9. mit einem breiten inhaltlichen Spektrum diverse Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhaltes thematisieren. Sowohl Landkreis, als Einzelförderer und der Landschaftsverband unterstützen den Festival-Plan. ONE WORLD nimmt also im direkten Umfeld der Samtgemeinde soziokulturelle wie kulturelle Aufgaben wahr und für die Region des Landkreises die eines Netzwerk-Koordinators.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Gegründet wurde ONE WORLD mit dem Ziel, eine multifunktionale und gut vernetzte Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit zu etablieren, sowie im ersten Schritt Migranten eine nachhaltige Integrationsmöglichkeit zu bieten und so gesellschaftlicher Isolation und Vereinsamung, Gefährdung durch Drogen und Abrutschen in kriminelle Aktivitäten entgegenzuwirken. Ein Kernanliegen ist es, jungen Menschen – insbesondere Geflüchteten – hierbei eine Ausbildungsperspektive zu geben. Dies ist gelungen: 6 Junge Menschen aus 4 Kulturen (Mali, Iran, Kolumbien, Vietnam, Deutschland) sind in Ausbildung. Diese tragen zunehmend zur für alle Interessenten verlässlichen Arbeit des Zentrums bei. Insbesondere, da sie in Kooperation mit der VHS im Medien-Bereich geschult werden. Möglich wurde dies in 2019, da die Arbeit durch 2 von der „Guten Nachbarschaft“ geförderten festen Planstellen auf der Leitungs- und operativen Ebene verstetigt werden konnte. Diese ermöglichte auch die perspektivische Ausrichtung auf die oben beschriebenen multimedialen Instrumente. Denn nicht erst seit der durch die Pandemie fast völlig gekappten direkten Kontakte ist deutlich, dass die größte Herausforderung im ländlichen Raum beim Aufbau effizienter Kommunikation in alle Zielgruppen besteht. Daher umfasst das System ebenso klassische Print-Medien wie Social-Media-Instrumente. Die technischen Rahmenbedingungen hierfür sind durch NEUSTART KULTUR gesichert. Um diesen neuen Ansatz nachhaltig zu etablieren, bedarf es einer von Schwankungen der Tageseinnahmen unabhängigen Unterstützungen für Personal-, Honorar und Media-Kosten. Daher bewerben wir uns hiermit um die erneute Förderung dieser Kosten über einen Zeitraum von 3 Jahren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(Reinstorf 1.130), Samtgemeinde Ostheide 10.300, (Landkreis Lüneburg 184.000)
Beschreibung
Besucherbefragungen haben ergeben: Das Einzugs-Gebiet des Zentrums liegt wesentlich östlich von Lüneburg, dies beinhaltet die Samtgemeinde Ostheide zu der Reistorf gehört, reicht aber auch leicht darüber hinaus (siehe Karte). Ebenfalls werden Lüneburger Bewohner vom Angebot angesprochen. Kooperationspartner kommen aus dem gesamten Landkreis.
Einwohnerzahl
1130
Quelle / Anmerkungen
Landkreis Lüneburg
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Krass e.V. Melbeck, SociaLink e.V. Lüneburg, mosaique e.V. Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikschule Lüneburg, Hof der Künste e.V. Vögelsen, Musischer Förderverein e.V. Barnstedt, Jahrmarkttheater Bostelwiebeck, KONAU 25 Frohe Zukunft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lankreis Lüneburg, Samtgemeinde Ostheide, Gemeinde Reinstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Region Lüneburg, Leuphana Universität Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftskreis Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, Radio Zusa, Landeszeitung Lüneburg, Elbe Jetzel Zeitung, Allgemeine Zeitung Uelzen, Magazine: Quadrat, Stadtlichter, Barftgaans,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirche Reinstorf, Kreiskirchenamt Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Reinstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
iranische Gemeinde Lüneburg, Bewohner Marschenhaus Neetze, Seniorenheim Boltersen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ostheide: CDU, Grüne, SPD
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die technischen, logistischen und partnerschaftlichen Grundlagen für das Projekt sind gesichert. Erstausgabe ist gedruckt, Technik ist vorhanden. Seitens Samtgemeinde, Landkreis und Partnern wird großes Interesse bekunden. Das Festival-Projekt z.B. wird vom LKR mit 30.000 € gefördert. Wir erwarten weitere Unterstützung bis 2024. Eigenmittel ergeben sich aus Kultur-und Gastronomie-Einnahmen. Im Anhang senden wir Erstausgabe AUSBLICK KULTUR (siehe S 1, S 2 Grußwort Landrat und S 12).
Galerie
1w einzugs karte
1w drohne
1w diskussionsrunde
1w tagung
1w vortragsveranstaltung 3
1w saaltechnik streaming
1w ausstellung 1
1w ausstellung old meets young
1w hofkonzerte
1w schreibwettbewerb
1w regional bibliothek
1w kino
1w regie kino
1w garten der kulturen
1w gartenbau
1w raumprojektion
1w deckenprojektion
1w artist galery
ausstellung public galery
1w public galery 2
1w ton licht und bildregie
1w video schnittplatz
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg-Weser

Ansprechpartner
Michael Stork
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg/Weser
Projektbeschreibung
Ländliche Regionen stehen vor der Herausforderung sich in der heutigen Welt zu behaupten: Demografischer Wandel, Landflucht und Fachkräftemangel sind nur einige Probleme. Es benötigt neue Maßnahmen, um insb. strukturschwache Regionen nachhaltig zu vitalisieren. In der Schnittmenge von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur dient unser Vorhaben dem ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Wandel: Wir wollen mit dem Reallabor ECO City Village (ECO CiVi) im Flecken Steyerberg einen Modellraum entwickeln, der Innovation und Perspektiven für ein gesundes und zukunftsgewandtes Miteinander so kombiniert, dass Transformation, von den Bürger*innen ausgehend, stattfinden kann: Themenübergreifend, transdisziplinär und gemeinwohlorientiert. Das ECO CiVi identifiziert, aktiviert und entfaltet Potenziale für nachhaltige Veränderung: Lokal vorhandene Ressourcen und gewachsene Strukturen werden bewahrt und, den Ansprüchen des 21. Jh. entsprechend, aktualisiert und weiterentwickelt. Wir widmen uns den 17 Zielen der globalen Nachhaltigkeitsagenda und arbeiten gemeinsam mit vielen lokalen und nationalen Partner*innen u.a. in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Innovation (1), Bildung, New Work und moderne Nachbarschaftskonzepte (2), sowie Umwelt- und Klimaschutz (3). Wir verfolgen eine nachhaltige Raumplanung, deren Ziele sich mit denen der Territorialen Agenda der Europäischen Union, der deutschen Raumentwicklungsplanung, den Querschnittszielen der niedersächsischen Raumplanung und der regionalen Handlungsstrategie Leine-Weser decken. Um die Vitalisierung nachhaltig sicherzustellen, wollen wir in Kooperation mit der Kommune eine Koordinationsstelle errichten, welche als vernetzendes Organ die geplanten und zukünftigen Projekte steuert und dabei 1. Gelder zur Umsetzung verschiedener Projekte akquiriert, welche direkt der lokalen Ökonomie zu Gute kommen und damit Arbeitsplätze schafft und sichert. 2. Auf die vielfältigen Möglichkeiten der Region und ihrer Projekte hinweist, diese u.a. touristisch vermarktet und unterschiedliche Projekte und Akteur*innen mit lokalen Gruppen vernetzt. 3. Zahlreiche Bürger*innenbeteiligungs- und Partizipationsmaßnahmen im Rahmen verschiedener Projekte plant, durchführt und zudem Bottom-Up- und Multistakeholderprozesse initiiert und koordiniert. Die Koordinationsstelle soll sich nicht ausschließlich der Umsetzung der eigenen Projekte widmen, sondern auch der lokalen Wirtschaft beratend und ausführend zur Seite stehen.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Aktuell leben knapp 25% der Deutschen auf dem Land. 2050 werden es nur noch 16% sein. Der demographische Wandel und die Megatrends Silver Society und Urbanisierung verstärken die Konsequenzen dieser Entwicklung in ländlichen Regionen, zu denen auch der Flecken Steyerberg im LK Nienburg/Weser gehört, etwa 60km von Hannover sowie Bremen entfernt. Er zählt aktuell ca. 5.200 Einwohner*innen und ist umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, die zum Teil stark gefährdete Pflanzen- und Tierarten beheimaten. Aufgrund dieser demographischen Entwicklungen sind zahlreiche Dörfer und Gemeinden in ihrer Existenz gefährdet. Der Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen im Flecken Steyerberg in den letzten Jahren, der zunehmende Leerstand und Verfall von Gebäuden, die Umgestaltung der Einwohnerstruktur, sowie der Rückgang von Gewerbesteuereinnahmen und der damit zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel zeigen den Handlungsbedarf in dieser strukturschwachen Region auf. Die Kommune muss sich daher anderweitig in einer wirtschaftlich-global gelenkten und urbanisierten Welt behaupten: Ein ausschließlich wirtschaftlicher Strukturwandel bremst diese Landflucht nicht, es bedarf neuer und nachhaltiger Ansätze, die sich mit den jeweiligen regionalen Strategien decken. Der Fl. Steyerberg bietet dabei die idealen Voraussetzungen für unser Projekt: So wurde er 2016 als kleinste Gemeinde in das Netzwerk der Masterplankommunen für 100% Klimaschutz aufgenommen und verfolgt u.a. eine Null-Flächenverbrauchs-Politik, um die lokale Artenvielfalt zu schützen und sich an den Klimawandel anzupassen. Der Flecken Steyerberg wurde daher auch 2020 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Flecken Steyerberg und Umgebung
Beschreibung
Die Stadtgrenzen des Flecken Steyerberg, zuzüglich der Nutzung etwaiger Synergieeffekte in angrenzenden Gemeinden.
Einwohnerzahl
5191
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 31. Dezember 2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Der Anteil der älteren Einwohner*innen über 65 Jahren steigt in Steyerberg (Projektgebiet) seit Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen über dem Durchschnittswert im Kreis Nienburg (Gesamtstadt) und Niedersachsen (Sonstige). Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Der Wanderungssaldo im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 1000 Einwohner/-innen im Flecken Steyerberg (Projektgebiet) lag bei -22% (sic!) im Jahr 2019 (Abgang von Einwohner/-innen), Durchschnitt im Landkreis Nienburg (Gesamtstadt) war -21%, für Niedersachsen bei 3% (Zuwachs). Hier lässt sich ablesen, dass gerade junge Menschen keine Perspektive im Flecken Steyerberg sehen und deswegen abwandern. Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit dem ECO CiVi arbeiten wir an der Transformation hin zu einem System, dass alle Teile des Ökosystems achtet, mit einbezieht und das Wohlergehen des Ganzen betont. In all unseren Überlegungen spielt daher ein zielgruppen- und ressortübergreifendes Denken und Handeln eine zentrale Rolle: Wir setzen auf partizipative und kooperative Prozesse, um das individuelle Wissen der Bürger*innen über die Region, als auch ihr individuelles Können in die nachhaltige Entwicklung des Flecken Steyerbergs mit einzubeziehen und die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen. Aktuell arbeiten wir insb. an Projekten zum Ausbau der lokalen Ökonomie, von innovativen Bildungs- und Umweltkonzepten, sowie zur Schaffung sozialer Aktivitäten und sozialer Infrastrukturen. Dabei kooperieren wir bereits aktiv und eng mit der kommunalen Verwaltung, um unsere Visionen auch nachhaltig auf eine fundierte Basis zu stellen: So entwickeln wir aktuell u.a. einen außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche, wo wir eine alte Grundschule im Ortsteil Deblinghausen in ein ganzheitliches Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung umwandeln, oder einen Innovationshub mit Unternehmer*innen und Unternehmen der Gemeinde, Projektentwickler*innen und Investor*innen. Durch den Aufbau der Koordinationsstelle wollen wir diesen Einsatz nochmals erweitern und insbesondere Kooperationen mit den Einwohner*innen der Region eingehen und diese zur Partizipation an den verschiedenen Projekten anregen und befähigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Lokale und regionale Partner*innen eigenständige und unabhängige Kooperationen mit (inter-)nationalen Netzwerken eingegangen sind.
Beschreibung
Einwohner*innen eigene Projekte konzipieren und mit umsetzen
Beschreibung
Mehrere Projekte und Vorhaben ineinandergreifen und zu einer ganzheitlichen Verbesserung der lokalen (ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen) Strukturen führen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Flecken Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Stolzenau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PaLS gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Paradise Now
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dokumentationsstelle Pulverfabrik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Achtsamkeit und Verständigung e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In enger Kooperation mit der Kommune erarbeiten wir bereits gemeinsame Konzepte zur Umnutzung von Leerstand und vernetzen uns mit lokalen Initiativen und Unternehmen. Mit strategischen Kooperationen (Universitäten, Stiftungen u.a.) in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur planen wir langfristige Forschungs- und Projektvorhaben, auf deren Grundlage schließlich Gelder akquiriert werden, welche die ganzheitliche Entwicklung des Standortes und letztlich auch das Projekt nachhaltig sichern.
Galerie
20210414 zeitungsartikeldieharke bittenurinternenutzung
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft - Eine Befragung der Stadtteilgesellschaft.

Ansprechpartner
Ulrich Hartig
Was ist "Gute Nachbarschaft"?
Projektbeschreibung
Die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede werde durch die Vielfalt der Bewohner:innen gekennzeichnet. Nicht nur durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte(n), sondern auch durch das Nebeneinander von Einzel-/Doppelhauswohneigentum und Mehrfamilienhäusern. Nicht zuletzt auch durch die Vielzahl von Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen, Migrant:innenselbstorganisationen und kommunalen Einrichtungen. Unser Projekt soll unmittelbar in die Stadtteilgesellschaft hineinfragen, wie vor je persönlich-individueller Lebenspraxis und gesellschaftlicher Selbstverortung und - wahrnehmung "Gute Nachbarschaft" ist oder sein sollte. Hierzu soll ein Fragebogen entwickelt werden, der sowohl standardisierte, als auch "Prosaantworten" ermöglicht. Der Fragebogen soll auch in türkischer, kurdischer und arabischer Spreche zur Verfügung stehen, ebenso das Anschreiben. In Bereich der Blockbebauung soll der Fragebogen mit frankiertem Rücksendebriefumschlag verteilt werden. Im Bereich der Einzelhausbebauung sollen die Fragebogen möglichst persönlich überreicht werde, so dass die Chance auf persönliche Begegnungen besteht. Die Ergebnisse sollen, fachlich begleitet, ausgewertet, der Öffentlichkeit vorgestellt und in kleineren Foren auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Folgeprojekte sind vorgesehen. Zudem beabsichtigen wir, den Fragebogen zusätzlich per Email-Listen zu verschicken.
Laufzeit
2021-08-31 00:00:00
Ausgangslage
Die je unterschiedlichen Bebauungen in den Stadtteilen Kreyenbrück/Bümmerstede - Einzel-/Doppelhaus und Blockbebauung ( Eigentum und Wohnungsbaugesellschaft(en) erschweren nachbarschaftliche Kontakte und gemeinsame stadtgesellschaftliche Engagements. Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen und Migrant:innenselbstorganisationen und kommunale Einrichtungen haben ihre je eigenen Handlungsrahmen in Bezug auf die Klient:innen abgesteckt und sind interaktiv ausbaufähig. Mitverantwortung und Gestaltung der Stadtgesellschaft werden nicht ausreichend kommuniziert, diskutiert und in Handlungsoptionen überführt. Gesellschaftliche Aktiviäten erschöpfen sich oft noch in der Wahrnehmung von Partikularinteressen und versäumen die Chancen, gemeinsam aus der Privatsphäre heraus zu treten und sich der Erfahrung von wirksamer politischer Tätigkeit oder auch - je nachdem - notwendiger Kompromissbereitschaft im Rahmen demokratischer Entscheidungsprozesse auszusetzen. Die Vielfalt als Chance der Stadtteilgesellschaft zu begreifen und wahrzunehmen erscheint deutlich ausbaufähig. Insbesondere auch vor dem Hintergrund kommunaler Akltivitäten bestehender Einrichtungen (GWA, Kulturamt, Amt für Integration und Zuwanderung, usw.) die durch unser Befragungsprojekt eine breitere und aktuelle Grundlage für die je eigenen Angebote und Netzwerke erhalten können.
Projektgebiet
Beschreibung
Stadtsüden, außerhalb des Autobahnrings, bis zur Stadtgrenze in ländliche Struktur übergehend
Einwohnerzahl
32000
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Jahrbuch 2019/2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Kreyenbrück Nord liegt im Programmgebiet "Soziale Stadt". Unser Projekt bezieht den kompletten Stadtteil. Kreyenbrück-Bümmerstede ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
kreyenbrueck.jpg (62.79 KB)
GWA/QM-Ansatz
Verbesserung der Selbstorganisation und Entfaltung je eigener Ressourcen in Bezug auf gesellschaftliche Mitgestaltung und Mitverantwortung der Stadtteilbewohner:innen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... Engagementsergebnisse bürger:innenschaftlicher Initiativen öffentlich wahrnehmbar sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidisches Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturamt und Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Umfrage bildet die Grundlage für eine solidarischere und eigenverantwortliche Stadtgesellschaft im Netzwerk der aktuell handenen Akteure und Akteurinnen im Stadtteil. Folgeprojekte werden, so sie eine Finanzierung benötigen, durch weitere, dann zu beantragende Fördermittel gedeckt. Wir gehen aber davon aus, dass sich die beteiligten Personen, Institutionen und Initiativen weitgehend aus eigenen, auch materiellen Ressourcen "bedienen" können.
Galerie
kreyenbrueck
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lobetal baut Brücken

Ansprechpartner
Monika Bawardi
Funktion Assistenz Kfm. Vorstand; Fördermittelmanagement
Lobetal "baut Brücken"
Projektbeschreibung
Der Lobetalarbeit e.V. ist eine diakonische Einrichtung der Eingliederungshilfe. Der zugrundeliegender Eingliederungsauftrag lautet, Menschen zu befähigen, an Arbeits,-Bildungs,- und Freizeitangeboten teilzunehmen, auch wenn es erschwerte Voraussetzungen zu überwinden gilt. Die Lobetalarbeit will Brückenbauer sein und diese Intention auf alle, aber vorrangig auf benachteiligte in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch lebenden, arbeitenden Menschen übertragen: Und dafür geht Lobetal in die Nachbarschaft! Die Komplex-Einrichtung hat über 70 Jahre Erfahrung in den Stadtteilen, im Umgang mit Barrieren sprachlicher oder physischer Natur, aber auch Know-How, wie diese überwunden werden. Über 1000 in Lobetal lebenden Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung werden unterstützt, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. D. h. sie sollen gestärkt werden, mit den Menschen in den Stadtteilen zu leben und zu arbeiten, Konflikte im Alltag zu bewältigen. Und dafür braucht es einen Sozialraum in beiden Stadtteilen, in denen Begegnungen gestaltet werden! Inklusion und Teilhabe erfolgt nicht automatisch. So soll dieses Projekt "Lobetal baut Brücken" für die Stadtteile Heese und Wietzenbruch folgende Brücken bauen: Die erste Brücke: Aufbau einer Nachbarschaftshilfe und Ausbau einer Nachbarschaftshilfe-Börse von und mit benachteiligten Gruppen sein (inklusiv und integrativ). Die zweite Brücke: Entwicklung und Nutzung von Orientierungshilfen mit einfacher Sprache oder Bildsprache in Form von Buttons, die „sprechen“ können oder selbsterklärenden Tafeln, sodass die Nutzung von Verkehrsmitteln oder von Bildungs-oder Kulturangeboten einfacher wird (Teilhabe). Die dritte Brücke: Bereits bestehende Projekte und Initiativen stärken und erweitern (kooperativ und komplementär), da diese sich bislang auf Kinder und Jugendliche fokussieren. Es sollen mehr Anlaufstellen für Nachbarschaftshilfe gewonnen werden (Patenschaften für Straßen, Quartiers- und Stadtteilkarten, Barrierenabbau fördern). Die Lobetalarbeit kann in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Kümmerer und Vermittler für Teilhabe und Inklusion im Projektgebiet sein: sie befindet sich schon geographisch genau in der Mitte zwischen den beiden Stadtteilen, von denen einer bereits einen Brennpunkt hat und der andere trotz einiger Initiativen in der Gefahr steht, dass Konflikte im Zusammenleben verstärkt auftreten, da es so unterschiedliche Interessengruppen in den Quartieren gibt.
Laufzeit
2021-08-30 00:00:00
Ausgangslage
Heese und Wietzenbruch sind aneinander angrenzende Stadtteile der Stadt Celle, in denen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement wichtige Aufgaben darstellen, da es bereits in einem einen Brennpunkt gibt. In beiden Stadtteilen gibt es sehr heterogene Bevölkerungsschichten, unterschiedliche ethnische Gruppen, Ungleichheiten in der Wohnungssituation und den Zugängen zu Arbeits- und Bildungsangeboten und daher sehr disparate und parallele Lebenswelten, die aufeinanderprallen. Das wird erkennbar in Konflikten im Zusammenleben wie z.B. im öffentlichen Nahverkehr, wo unter anderem Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung nicht selten auf Ablehnung und Beschimpfungen stoßen. Nicht wenige wählen daher bewusst Zeiten für Einkäufe aus, in denen sie keine Berührungspunkte mit anderen haben müssen, aus Angst, sie könnten negative Erfahrung sammeln. Gerade in der aktuellen Corona bedingten Situation sind soziales Miteinander und inklusive und integrative Teilhabeangebote im Quartier erschwert und die Zukunft des Zusammenhalts ist gefährdet. So sollen keine Gruppen durchmischt werden, wo es nötig wäre, sich kennen und einschätzen zu lernen. Auch haben viele niedrigschwellige Anlaufstellen geschlossen. Die bestehenden Vorurteile manifestieren sich und die einzelnen Gruppen isolieren sich momentan noch mehr. Die grundlegende Problematik in beiden Stadtteilen besteht hauptsächlich darin, dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Neuhinzukommende nicht ohne Hürden Angebote an Begegnungen kennenlernen und nutzen können ohne negative Erlebnisse zu erfahren. Die Herausforderung ist, im Quartier Trennendes zu überwinden, Vorurteile abzubauen, das Miteinander zu fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Residenzstadt Celle Ortsteil Wietzenbruch und Ortsteil Heese
Beschreibung
Das Projektgebiet ist ein deutlich abgegrenztes Gebiet in städtischer Randlage mit hoher Einwohnerdichte, geprägt durch starke und schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur. Merkmale: hohe Belastung des Zusammenhalts aufgrund von starken unterschiedlichen Sozialniveaus in und zwischen den Stadtteilen, Sozialer Wohnungsbau, Bevölkerungsgruppen unterschiedlichster ethnischer Herkunft. Quelle/Links zu den Stadtteilen/Stadtteikarten: https://www.celle.de/Celle/Ortsteile/Wietzenbruch https://www.celle.de/Celle-entdecken/Celle-Dein-Zuhause-/Ortsteile/Neustadt-Heese/
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle Homepage
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
geschätzt
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paulus-Gemeinde, Gemeinde zum Guten Hirten, Johannesgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angesprochen sind alle in den Stadtteilen lebenden und arbeitenden Personen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u.a. Cellesche Zeitung, Celle heute, Social media, Lobetalarbeit Website etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hölty-Gymnasium, Hermann-Billung-Gymnasium, Paul-Klee-Schule, Hermann-Reske-Schule, Grund- und Hauptschule Wietezenbruch, Grundschule Heese-Süd, Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geplant ist, alle in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch ansässigen FIrmen und Geschäfte zu beteiligen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geplant sind Vereine und Verbände, die in den beiden Stadtteilen aktiv sind, in das Projekt einzubeziehen (z.B. Sportvereine, Caritas, freiw. Feuerwehr etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bibliothek, Garten der Begegnung, Jugendtreff Wietzenbruch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Da das Projekt zur Selbstsaktivierung und Beteiligung durch das Nachbarschaftsnetzwerk begründet ist, soll es danach ohne Projektleitung weiterbestehen können. Im Projekt sollen Verantwortliche, wie Paten u. Förderer identifiziert und gewonnen werden, die die Schirmherrschaft für die einzelnen Bürger übernehmen. Im Projekt selbst wird angelegt sein, wie Förderanträge gestellt werden. Ensprechende Tools sollten die Teihaber (geschäftl. u. privat) an die Hand bekommen, um das weiterzuführen.
Galerie
lobetal baut bruecken 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg

Ansprechpartner
Ursel Ballin
Funktion Heimleitung
Soziale Teilhabe im Quartier Rammelsberg mit ganzheitlichen, vernetzten Versorgungsangeboten im Bereich Beratung, Kultur, Pflege und Betreuung
Projektbeschreibung
Der Theresienhof Goslar (THH) in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) bietet etablierte Strukturen im Bereich Pflege u. Betreuung mit perspektivisch 144 stationären Pflegeplätzen, 20 Servicewohnungen u. einem großen Außenareal. Darauf aufbauend soll die Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg (BGS NR) erschaffen werden, um als Sozialtreff Raum für soziale Teilhabe, vereint mit Angeboten aus den Bereichen Beratung, Kultur, Pflege u. Betreuung zu bieten. Ziel ist die Implementierung u. der Aufbau eines zentralen Sozialraums zur Gewährung von Teilhabe im Alter unabhängig von sozialer Herkunft, gesundheitlichen Voraussetzungen u. bestehenden geistigen o. körperlichen Einschränkungen in einem verlässlichen sektorenübergreifenden Versorgungsnetzwerk im Quartier Rammelsberg, in generationsübergreifenden Settings u. in Ergänzung zu etablierten, aber isolierten Angeboten. Handlungsfeld | SOZIALES: Teilhabe u. Integration schaffen Handlungsfeld | PFLEGE: Aufbau Dienstleistungs-Hub Teil I Handlungsfeld | WOHNEN: Entwicklung Dienstleistungs-Hub Teil II Soziale Teilhabe im Alter: vernetzt und nachhaltig gestalten – inhaltliches Kernziel des Projekts ist die Schaffung eines breiten Teilhabeangebots für ältere Menschen im Quartier. Eingedenk eines ganzheitlichen Teilhabeansatzes, der barrierefreie Zugänge zu kulturellem u. sozialem Miteinander, lebenslangem Lernen sowie bedarfsgerechter Unterstützung u. individueller Beratung umfasst, bietet die BGS NR idyllisch gelegen am Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar auf dem Gelände des THH zukünftig einen idealen Ort zur Bündelung und Zentralisierung von Angeboten für die Nachbarschaft u. Interessierte. Ausgehend von den bereits etablierten Pflege- u. Betreuungsangeboten des THH für ältere Menschen werden diese in drei Handlungsfeldern durch Sozial-, - Pflege- und Wohnangebote in Kooperation mit Netzwerkpartner:innen im Quartier ergänzt. Die zentral koordinierten Angebote erzielen durch die breite Ansprache innerhalb der Nachbarschaft wünschenswerte soziale Effekte: Ältere Menschen erfahren soziale Teilhabe u. Integration, Bürger:innen erhalten einen attraktiven Sozialraum und generationsübergreifende Angebote. Ergänzt wird das Projekt durch die Zugriffsmöglichkeiten auf die intersektoralen, Sozialgesetzbücher-übergreifende Unterstützungsangebote u. passgenauen Beratungsangebote seitens des THH und Netzwerkpartner:innen im Quartier.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Bevölkerung im LK Goslar wieder. So ist die Gruppe der über 75-jährigen mit einem Anteil von 13,7 % deutlich älter als der nds. Durchschnitt. Ein daraus resultierender Effekt für die Silver Society u. ein relevantes gesellschaftliches Phänomen ist Einsamkeit u. soziale Isolation. Diese Tendenz wird mit dem Eintritt in den Ruhestand der Babyboomer-Generation verstärkt. In Goslar ist der Anteil an vollstationären Pflegeplätzen von 2012 bis 2020 um 37% gestiegen, wobei adäquate u. kombinierte Wohnformen für selbstbestimmtes Leben im Alter mit u. ohne Pflegebedarfe fehlen. Darüber hinaus ist das Projektgebiet in einer deutlich abgegrenzten städtischen Randlage mit fehlender Infrastruktur u. schlechter Nahversorgung. Auch das Gelände um den THH ist bisher als anonyme Freifläche mit Defiziten in der Aufenthaltsqualität zu kategorisieren. Durch die hervorgerufene Wahrnehmung als wenig attraktives Wohnumfeld ist das Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter zu verzeichnen. Im Zuge des Wegfalls gewohnter Sozialräume bedingen z.B. Krankheiten o. Behinderungen, Mangel an sinnstiftenden Aufgaben, eingeschränkte Mobilität u. Single-Dasein eine fortschreitende Alterseinsamkeit. Dies resultiert in einer geringeren Lebensqualität der Betroffenen u. in wesentlich höheren Gesundheitskosten für die Gesellschaft. Lösungen bieten das ehrenamtliche Engagement, die Teilnahme an kulturellen und offenen Freizeitangeboten u. der Zugang zu nachbarschaftlichen Netzwerken als Teilhabemöglichkeiten. Diese Angebote finden sich z.Z. kommunal im Projektgebiet in isolierten Ansätzen wieder.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Rammelsberg
Beschreibung
Primäres Projektgebiet: Beginnend am Theresienhof gehört das Areal links zwischen der Rammelsberger Str. und der Clausthaler Str. in das Projektgebiet und grenzt es nach Westen hin ab. Richtung Norden ist der gesamte Bereich rechts der Clausthaler Str. Teil des Gebietes. Die Clausthaler Str. geht im Norden über in die Wasserbreeke und kreuzt Nord-Östlich die Straße am Stollen. Richtung Süden ist das gesamte Gebiet von Nord-Osten, Osten bis Süd-Osten links von Am Stollen Teil des Projektbietes. Am Stollen Endet am Fuß des Rammelsbergs, der im Süden das Projektgebiet begrent. Im Süd-Westen ist die gesamte Straße am Rammelsberg links- und rechts-seitig Teil des Projektgebietes.
Einwohnerzahl
2000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau der Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg im Quartier Rammelsberg schaffen wir eine Anlauf- und Vernetzungsstelle vor Ort für alle Bürger:innen im benannten Stadtteil. Durch die Schaffung von konkreten Beratungs-, Kultur-, Bildungs-, Pflege- und Betreuungsangeboten fördern wir die Verstetigung stabiler Sozialstrukturen und Stabilisieren die Lebensbedingungen vor Ort. Durch die Beteiligung und das Mitwirken der Bürger:innen fördern wir Partizipation und erreichen soziale und gesellschaftliche Teilhabe. Durch die Installation und die Etablierung eines sektorenübergreifendes, generationsübergreifendes und zielgruppenübergreifendes Versorgungsnetzwerk kooperieren unterschiedliche Player, wie z.B. Kommune, Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen, Initiativen etc. dimensions- und hierarchieübergreifend zum Wohle der Bewohner:innen. Wir initiieren und begleiten innovative soziale Projekte aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern (Soziales, Wohnen, Pflege). Die Begegnungsstätte mit einem Bistro und Multifunktionsraum aktiviert das Stadtteilleben und führt zu einer Imageverbesserung nach innen und außen. Wir sind die niederschwelligen und nahbaren Ansprechpartner:innen für die Bewohner:innen des Rammelsbergs. Wir gestalten ein lebendiges und nachhaltiges Netzwerk, in dem Menschen im Mittelpunkt stehen, Halt und Unterstützung finden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bei allen strategischen und planerischen Schritten im Aufbau der Begegnungsstätte werden Bewohner:innen in den Entscheidungsprozess eingebunden und aktiv beteiligt. Wünsche und Anregungen werden ernstgenommen und beachtet.
Beschreibung
Der Theresienhof Goslar ist in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und hat somit Zugriff auf soziale Dienstleistungen des Netzwerkes. Wir binden die Suchthilfe und ambulante Altenhilfe aktiv ein und weiten das Netzwerk aus.
Beschreibung
Die Begegnungsstätte und der Multifunktionsraum sind ein räumlicher zentral gelegener Ort und nutzbar für alle Interessierten. Bewohner:innen wissen Bescheid, kommen und gehen, fühlen sich wohl, nehmen Angebote an & leben soziale Teilhabe aktiv vor Ort.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Harz-Heide gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion im Landkreis Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis lokale Seniorenwoche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Diakonie
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Sicherstellung der nachhaltigen Verankerung u. der Transfer der Projektergebnisse sowohl intern als auch extern an weitere Interessierte (andere Träger der Sozialwirtschaft, Kommunen u. Netzwerkpartner:innen) ist ein wesentliches Projektziel. Das Projekt fungiert zunächst als Pilot mit dem Ziel, neue Wege zur sozialen Teilhabe im Quartier Rammelsberg zu erproben und Refinanzierungsmöglichkeiten zu eruieren mit einer anschließenden Verstetigung in der regionalen Versorgungslandschaft.
Galerie
thh logo quer rgb
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Pflegeassistenten

Ansprechpartner
Heike Stachowiak
Funktion Projektleitung
Wir wollen das soziale Unterstützungsnetzwerk in Schneverdingen werden.
Projektbeschreibung
Der noch zu gründende Verein Die Pflegeassistenten will die Last der Betreuung und Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen egal welchen Alters und welcher Nationalität auf viele Schultern verteilen. Der als gemeinütziger anzuerkennende Verein möchte geschulte ehrenamtliche Helfer und Helferinnen dafür einsetzen. Dabei soll der Verein nach §45a/b SGB XI vom Nds. Sozialministerium anerkannt werden, so dass die Ehrenamtlichen dann auch eine Übungsleiterpauschale erhalten können. § 45a/b SGB XI beschreibt die Angebote zur Unterstützung im Alltag, die über die Entlastungspauschale ab dem Pflegegrad 1 mit 125 Euro monatlich abgerechnet werden kann. Unter Betreuung meinen wir das Ehrenamtliche konkret vor Ort z.B Hilfestellung geben bei alltäglichen Aufgaben in der Häuslichen Umgebung, Besuchsdienste, Unterstüzung bei kleinen technischen Herausforderungen, Begleitung eines Gottesdienstes oder Friedhofs, Begleitung bei der Freizeitgestaltung. Auch das Angebot sich wöchentlich mit einer Gruppe von Hilfsbedürftigen im Mehrgenerationenhaus zu treffen, ist zu berücksichtigen. Die einfache Unterstützung von Eltern im Form einer Begleitung bei pflegebedürftigen Kindern oder der geplante Austausch untereinander, soll ermöglicht werden. Alle für den Verein tätigen ehrenamtlichen Tätigen müssen eine 30 stündige Schulung absolvieren, die sie auf die auftretenden möglichen Situationen vorbereitet. Hierzu muss auch noch ein Schulungskonzept erarbeitet werden. Wir wollen mit unseren erhrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern und uns in Zukunft Unterstützenden die Nachbarschaft auch in den einzelnen Ortsteilen von Schneverdingen neu gestalten. Es soll ebenfalls mit Hilfe von digitalen noch zu erstellenden Medien eine Möglichkeit gechaffen werden, dass zum einen die Helfer und auch die zu Unterstützenden mit gleichen Interessen zusammen finden können. Zum anderen soll auch die Unterstützung vor Ort zeitlich flexibel bleiben, so dass jeder durch die digitale Medien wie z.B. eine noch zu programierende App oder Homepage seinen Bedarf anmelden kann. Hierzu muss der Verein einen Pool an Ehrenamtlichen wie auch einen Pool an Hilfsbedürftigen gewinnen. Dafür bedarf es Werbung wie auch Flyer, Homepage und die Nutzung sozialer Medien wie auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen bestehenden Organisationen wie Kommune Inklusiv, Verbände der Landfrauen oder den Kirchen usw. Ebenfalls wird Hilfe bei der Beantragung des Pflegegrades angeboten.
Laufzeit
2021-08-02 00:00:00
Ausgangslage
Derzeit gibt es in Schneverdingen lediglich Pflegedienste, die komplett überlastet sind. Es gibt keine Möglichkeiten, sich auszutauschen oder eine Betreuung für pflegebedürftigte Kinder oder Jugendliche zu erhalten. Es werden keine anderen Betreuungsleistungen angeboten. Insbesondere bei den Zugereisten gibt es eine große Vereinsamung, da sie auch nach Jahren noch nicht in die örtliche Gemeinschaft integriert worden sind. Es muss ersteinmal in Schneverdingen eine Institution geschaffen werden, der diesen Betroffenen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen kann. Viele Betroffene wissen nicht, welche Rechte sie haben ein. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Das es neben hauswirtschaflicher und pflegender Unterstützung noch andere Hilfestellungen gibt, ist den auch in diesem Umfeld Tätigen zum großen Teil nicht bekannt. Auch das es für viele Kinder und Jugendliche oder auch junge Erwachsene die Möglichkeit der Untersützung durch die Pflegekasse gibt, wird von seiten der Krankenkassen nicht angesprochen. Und dabei handelt es sich nicht nur um körperbehinderte Personen, sondern auch um z.B. entwicklungsverzögerte Kinder und Jugendliche. Durch noch zu erstellende Vorträge auch in Zusammenhang mit den Schulen wie auch den einzelnen Verbänden und Kirchen müssen diese Informationen weitergegeben werden. Auch sind nicht ausreichend geschulte oder ausgebildete Kräfte vorhanden, diese Lücke muss durch Ehrenamtliche gefüllt werden. Diese Möglichkeit kann derzeit noch nicht genutzt werden, da es für diesen Einsatz von diesen Helfern noch keine Instutition gibt, die von Nds. Sozialministerium nach §45a/b SGB XI anerkannt ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Schneverdingen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Schneverdingen mit ihren zugehörigen Ortsteilen.
Einwohnerzahl
19000
Quelle / Anmerkungen
homepage Stadt Schneverdingen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es soll ein sozialer Raum geschaffen werden, in dem es durch koordinierte Angebote und gegenseitige Hilfen auch älteren und pflegebedürftigen Menschen möglich ist, in ihrem vertrauten Umfeld betreut werden zu können. Diese Betreuungsleistung gibt Antwort auf zwei Problemfelder: 1. Wir hoffen so dem Wunsch der Menschen zu entsprechen, in ihren „eigenen vier Wänden“ unterstützt werden zu können und auch in schwierigsten Fällen Hilfe zu erhalten. 2. Mit unseren Ehrenamtlichen können wir die teilweise überlasteten ambulanten Versorgungsunternehmen auch unterstützend als Nachbarschaftshilfe beiseite stehen. Beides soll damit erreicht werden, dass Versorgungsangebote in den Stadt besser vernetzt und wir als neuer gegründeter Verein neue Hilfen anbieten werden. Unsere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sollen effektiver und besser zugeschnitten auf das individuelle Problem angeboten werden. Dabei sollen nicht nur die professionellen Dienste, sondern auch die Quartiersbewohner selbst beteiligt werden. Daneben stehen Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe im Mittelpunkt, insbesondere im Zusammenspiel von älteren und jüngeren Menschen. Es sollen soziale Netzwerke und Verbindungen zwischen allen Generationen unterstützt und gebildet werden. Gemeint sind damit Maßnahmen, wie Alltagshilfeleistungen, gemeinsame Freizeitbeschäftigungen und soziale Maßnahmen.
Vorhandene Strukturen
In Schneverdingen gibt es neben dem Mehrgenerationenhaus e.V. als Kümmerer auch eine Freiwilligenagentur, die ebenfalls im Mehrgenerationenhaus angesiedelt ist. Das Mehrgenerationenhaus kümmert sich umfassend um alle Generationen, es bietet sowohl eine Kinderbetreuung wie auch vielfältige Seniorenaktivitätenund ehrenamtliche Engagementmöglichkeiten an. Der Verein ist Partner bei der Integration von Migranten und arbeitet mit mehren Partnerorganisationen zusammen. Die Freiwilligenagentur unterstützt vor Ort mit Ehrenamtliche. Hier ist die Freiwilligenagentur konkreter Ansprechpartner wie z.B. die Suche nach Lernpaten für die einzelnen Schüler. Hier kann die Freiwilligenagentur auch die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses nutzten. Gleichzeitig gibt es in Schneverdingen das Projekt Kommune Inklusiv von der Aktion Mensch, das sich um Belange von Behinderten kümmert und neue Konzepte erarbeitet. Diese arbeiten sowohl mit den Schulen wie auch mit dem Mehrgenerationenhaus und der Freiwilligenagentur zusammen. Gleichzeitig gibt es mehre Arbeitskreise wie Prävention Kinder und Jugend sowie den Hilfe aus einer Hand. Diese GbR Sozialdienstleister bringt alle mögliche Unterstüzungsangebote für Eltern zusammen wie z.B. Tagesmütter und Beratungsleistungen für diese. Zusätzlich gibt es noch den Verein zur Pflege e.V. der alle ambulanten Pflegeleistungen anbietet und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Gleiches gibt es auch für die für die ambulante Pflege zugelassene Diakonie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Agentur Schneverdigen, Kommune Inklusiv Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulanter Kinder- und Jugenhospizdienst Calluna e.V. für Schneverdingen , Landfrauen Schneverdingen, Landfrauen Lünzen, Landfrauen Zahrensen, Mehrgenerationenhaus Schneverdingen, Hilfe aus einer Hand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzte in Schneverdingen Verein zur Pflege e.V. Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Schneverdingen, Grundschule Lünzen, Grundschule Pietzmoor, Grundschule Osterwald,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evangelische Peter und Paul Gemeinde Schneverdingen, CVJM Schneverdingen, katholische Gemeinde Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Böhme Zeitung, Heidekurier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Pflegeassistenten wird innerhalb des Mehrgenerationenhauses Schneverdingen e.V. tätig werden. Eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Agentur, Kommune Inklusiv und den Landfrauenverbänden ist geplant. Die Unterstützung der Kommune Schneverdingen ist zugesagt, da es derzeit noch kein Angebot dieser Art gibt. Die Wirtschaftlichkeit ist durch die Abrechnungen des Entlastungsbeitrages bei den Pflegekasse gewährleistet. Dieser Betrag wird durch die geplanten Pflegereform 2021 erheblich erhöht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Buntes Quartier Nordstadt für alle

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
gemeinsam - vielfältig - selbstverständlich - freiwillig
Projektbeschreibung
Die Lebenshilfe ist in der Braunschweiger Nordstadt mit einem vielfältigen Angebot vertreten. Es gibt an vier Standorten im Stadtteil Wohn- und Assistenzangebote für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung. Die Lebenshilfe ist außerdem Kooperationspartner in einem Bürgerzentrum und öffnet gerade einen parkähnlichen Garten einer Wohnstätte für die Bevölkerung als Stadtteilgarten („Ludwigsgarten"). Das Bürgerzentrum existiert seit 2009 als niedrigschwelliger Nachbarschaftstreff mit Kaffee-Ecke und wird von Ehrenamtlichen mit und ohne Beeinträchtigung bewirtschaftet. Es gibt ein inklusives Programm mit Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten, größtenteils auch auf ehrenamtlicher Basis. Kooperationspartner im Bürgerzentrum ist die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten. Mit dem Ludwigsgarten entsteht auf dem Gelände einer Wohnstätte aktuell eine grüne "Oase" mit ökologischem und kulturellen Potential. Neben einem Mehr an Wohnqualität für alle Nachbarn bei insgesamt wenig Grün im unmittelbaren Umfeld entsteht vor allem auch ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Es sind dementsprechend räumliche Ressourcen, fachliche Kompetenz und ehrenamtliches Potential vorhanden, die es nahelegen, gebündelt zu werden. Bereits vorhandene Strukturen im Bürgerzentrum sollen ausgebaut, Strukturen im Stadtteilgarten aufgebaut werden. Beide Begegnungsorte können aus einer Hand in Person eines "Kümmerers" miteinander vernetzt und "bespielt" werden und eröffnen neue Möglichkeiten und Chancen für alle Nachbarn im Stadtteil. Konkret soll das Projekt Nachbarn über gemeinsame Aktivitäten zusammen- und sich gegenseitig näherbringen – unabhängig von Alter, Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund. Über gemeinsame Interessen und entsprechende Beteiligungsmöglichkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und die Wohn- und Lebensqualität erhöht. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist ein lebendiger Stadtteil mit einer bunt gemischten Bewohnerschaft–alte Menschen, zunehmend Studenten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Beeinträchtig. und mit Menschen in schwierigen sozial. Lagen, für die die Nordstadt dank zahlreicher Unterstützungsangebote zum Zuhause geworden ist. Profession. Akteure sozialer Dienstleister, Vereine, Wohnungswirtschaft, etc. haben ein Interesse daran, die Nordstadt zu einem lebenswerten Stadtteil zu machen und zusammen zu arbeiten. Für richtige Netzwerkarbeit fehlt es aber noch an geeigneten Strukturen und Verantwortlichen. Ein direktes Budget für die Sozialraumarbeit existiert nicht, deshalb konnte bisher keine hauptamtl. Stelle im Bürgerzentrum realisiert werden. Das, was mit Ehrenamt erreicht werden kann, ist erreicht. Für die qualitative Weiterentwicklung der Arbeit bedarf es professionell. Begleitung. Die Lebenshilfe hat sich in der Vergangenheit bereits um Fördermittel für die Arbeit im Sozialraum bemüht. Durch eine von Aktion Mensch geförderte Stelle wurde z.B. Menschen mit Beeinträchtig. ermöglicht, ein Ehrenamt in ihrem Quartier auszuüben. Für den Ludwigsgarten konnten Mittel über Aktion Mensch akquiriert werden. Aktuell ist eine neue Projektstelle zum Thema Inklusive Nachbarschaft beantragt, die auch die Ressourcen vom Bürgerzentrum nutzt, aber nicht für dessen Organisation zuständig ist. Die hiermit beantragten Fördermittel könnten diese Lücke schließen, die Sozialraumarbeit qualitativ weiterentwickeln. Auch beim neu entstehenden Ludwigsgarten geht es darum, ihn als Ressource im entstehenden Netzwerk zu verankern, ihn für Umwelt-, Bildungs- und Kulturangebote verfügbar zu machen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Nordstadt
Beschreibung
Statistische Stadtbezirke 16 (Nordbahnhof) und 43 (Siegfriedviertel)
Einwohnerzahl
11905
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schlaglichter Soziale Stadt Braunschweig 2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg) Gesamtstadt: Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020
GWA/QM-Ansatz
Die Erfahrung letzten Jahre hat gezeigt, dass mit ehrenamtlichem Engagement viel erreicht werden kann. Mit dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit wird das Ziel verfolgt bereits vorhandene Strukturen auszubauen und zu professionalisieren, Ressourcen zu bündeln und für das Projekt verfügbar zu machen. Mit der Schaffung der Stelle eines "Kümmerers" werden Vernetzung, Vermittlung und Beratung in einer Person zusammengefasst, die den "Hut" auf hat, organisiert und koordiniert. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte Nachbarn sollen an Prozessen im Stadtteil beteiligt werden und das Angebot mitgestalten. Über gemeinsame Interessen und Tätigkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander der unterschiedlichen Gruppen gestärkt. Nachbarn sollen sich dadurch stärker mit ihrem Stadtteil identifizieren, was wiederum die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement erhöht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
nicht die Lebenshilfe alleine das Angebot in Garten und Bürgerzentrum vorgibt und steuert, sondern Bewohner das Angebot entsprechend ihrer Bedarfe und Wünsche mitgestalten und dementsprechend auch annehmen.
Beschreibung
nicht der persönliche soziale oder Migrations-Hintergrund, eine Beinträchtigung, Alter, etc. im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Interesse an einer Tätigkeit.
Beschreibung
alle Beteiligten für sich einen persönlichen Mehrwert an Wohn- und Lebensqualität durch die Beteiligung/ gemeinsame Tätigkeiten haben.
Beschreibung
die räumlichen, fachlichen und vor allem ehrenamtlichen Ressourcen gebündelt und durch einen profesionellen Kümmerer kanalisiert und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Jugend Soziales Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn und Besuchern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH/ Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Wilhelminum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung St. Thomaehof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendzentrum Selam
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FANPROJEKT Braunschweig (AWO)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtgarten Bebelhof/ VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoLaWi Dahlum GbR (Bio-Landwirtschaftsbetrieb)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Protohaus Makerspace gGmbH (offene Hightec-Werkstatt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius-Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Institut für Urbane Botnik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Laut Klub/ Kunst und Kulturverein Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fair in Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Lebenshilfe bedient mit ihren Aktivitäten im Stadtteil die Ziele städtischer Programme. Die Stadt ist über die Arbeit der Lebenshilfe in der Nordstadt informiert und unterstützt diese inhaltlich. Sie hat das Potential der sozialräumlichen Arbeit und die Notwendigkeit einer entsprechenden personellen Ausstattung erkannt und entwickelt zur Zeit Standards für Nachbarschaftszentren. Die Akteure sind im Gespräch, es ist aber noch nicht absehbar, wann dies umgesetzt wird.
Galerie
buergerzentrum aussenansicht
buergerzentrum kaffee ecke
plan ludwigsgarten
garten ludwigstrasse 2
garten ludwigstrasse 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jung dabei - ich gestalte mein Ehrenamt in meinem Dorf

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neue Ehrenamtsstrukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Remlingen erreichen, dass ein Jugendstützpunkt errichtet wird, die von Jugendlichen hybrid(Digital/Präsenz) betrieben wird. Sie bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb. Dieser Stützpunkt hat den Charakter einer selbstgeführten Jugendzentrale, die auch für Institutionen und Verbände als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden soll und zentral und sichtbar im Kern der Ortschaft liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten in hybrider Form. Sie dienen zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort, identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher im Ort viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchten, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern. Das geschieht in dem zu entwickelnden Stützpunk. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen. Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In Remlingen - einer kleinen Ortschaft im ländlichen Raum, leben knapp 2400 Einwohner. Umfragen im Ort weisen uns darauf hin, dass unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinde orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihrer Gemeinde haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sichtbar. Hier entwickelt sich eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert, bedingt durch Corona verstetigen sich diese Tendenzen schnell und sind nicht mehr kontrollierbar. Die Nischen bestehen aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen hybrid (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
2400
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohner*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohner*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.34 KB)
img_remlingen_2.jpg (133.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu wird gemeinsam mit den Jugendlichen 1 Stützpunk in der Ortschaft errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an dem Jugendstützpunkt werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Der Jugendstützpunkt soll Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen, ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote in hybrider Form zur Verfügung und verhindern den Zulauf zu Rechten Gruppen. Das Ansehen der Gemeinde steigt. Die Steigerungen werden auf die Bemühungen des "jungen Ehrenamtes und des Stützpunktes vor Ort zurückgeführt. Damit steigt das Gemeinwohl und die Anerkennung der Leistungen der Jugend.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm-Asse-Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen gehört zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Neuausrichtung der Quartiersarbeit

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Bündelung der Kräfte nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung
Projektbeschreibung
Das Osterholz-Scharmbecker Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist seit 2002 durch das Programm Soziale Stadt gefördert worden. Ende 2021 läuft die Förderung aus. Die Stadt steht vor der Herausforderung, aus eigenen Mitteln die positiven Entwicklungen zu sichern. Dazu ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln. Der Übergang bietet auch die Chance zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit. Seit der Flüchtlingswelle 2015 hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Unterstützung von Zugewanderten konzentriert. Andere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dadurch verdrängt. Eine Untersuchung des forumZFD 2019/20 hat zudem ergeben, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Osterholz-Scharmbeck zu wenig einbezogen fühlen und dass die Arbeit der drei städtischen Einrichtungen im Quartier – des Hauses der Kulturen im Komponistenviertel, des Stadtteilbüros und des Jugendhauses im Teilquartier Drosselstraße – zu wenig aufeinander abgestimmt ist. Diese Ergebnisse sind in die Erarbeitung eines Quartierskonzepts eingeflossen, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Hauptziel der Neuausrichtung ist es, breitere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen zum einen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet und Komm- und Gehstruktur besser verzahnt werden. Zum anderen sollen Beteiligung und Empowerment gestärkt werden. Damit dies gelingt, sind starke Netzwerke und die Einbindung neuer Kooperationspartner notwendig. Zur Koordination der Umsetzung des Quartierskonzepts soll eine Projektstelle geschaffen werden, die zum Teil aus Fördermitteln, zum Teil aus städtischen Mitteln finanziert werden soll. Der/die Koordinator/in steuert die Weiterentwicklung von Kooperations- und Koordinationsstrukturen zwischen den drei Einrichtungen und damit die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur. Zur Stärkung von Beteiligung und Empowerment baut er/sie zum einen ein Quartiersforum Komponistenviertel auf und entwickelt gemeinsam mit den Quartierseinrichtungen das bestehende Quartiersforum Drosselstraße weiter. Zum anderen werden selbstorganisierte Aktivitäten initiiert und unterstützt. Schließlich schafft der/die Koordinator/in Strukturen zur Abstimmung zwischen den an der Quartiersarbeit beteiligten Ämtern und mit den Kooperationspartnern, bindet neue Kooperationspartner ein und stößt Kooperationsvorhaben an, um z.B. gemeinsam mit Kitas und Schulen breitere Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) sowie einem hohen Anteil junger Menschen und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Der Anteil von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Daneben engagiert sich das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Gleichzeitig bildet diese Zäsur die Chance für eine Neuausrichtung. Eine Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat 2020 Problemlagen aufgezeigt, die eine solche Neuausrichtung erforderlich machen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. • In der Vergangenheit hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Zielgruppe der Geflüchteten konzentriert. Andere Gruppen wurden zu wenig erreicht. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich generell in der Stadt nicht genügend einbezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck - Drosselstraße und Komponistenviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Teilquartiere "Komponistenviertel" (frühere Quartiersbezeichnung: Mozartstraße) mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2063
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand: 1.1.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Förderung durch Soziale Stadt läuft Ende 2021 aus. Das beantragte Projekt startet nach Auslaufen der Förderung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, von denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu soll eine Projektstelle eingerichtet werden, die zum Teil aus Fördermitteln und zum Teil von der Stadt finanziert wird.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck. Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15- bis 27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialräumliche Arbeit sind die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur, Beteiligung und Empowerment und starke Netzwerke.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in die Neuausrichtung der Quartiersarbeit einzubeziehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Bewohner/-innen und deren Bereitschaft zum Engagementm
Beschreibung
Im Quartier und in den Quartierseinrichtungen gibt es mehr selbstorganisierte Aktivitäten.
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen der Quartierseinrichtungen und von Kooperationspartnern fließen in die Quartiersarbeit ein und werden gebündelt.
Vorhandene Strukturen
Das bisherige Quartiersmanagement ist angesiedelt im Stadtteilhaus Haus der Kulturen und wird überwiegend aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert. Zurzeit sind im Haus der Kulturen vier Teilzeitkräfte über die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben beschäftigt. Diese Stellen können ab Anfang 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Geplant ist der Neuaufbau eines Teams aus der beschriebenen Projektstelle und vermutlich zwei weiteren städtischen Teilzeitstellen. Die Projektstelle übernimmt koordinierende Funktionen zwischen dem Haus der Kulturen, dem Stadtteilbüro Drosselstraße und dem städtischen Jugendhaus und ermöglicht eine Ausweitung der aufsuchenden Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte sowie Fachbereich Bildung und Erziehung, Soziales, Ordnungswesen, Stadtplanung und Bauen, Gebäudemanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz, Präventionsteam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede (Erziehungs- und Gewaltschutzberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße, Komponistenviertel und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule, Buschhausen, Menckeschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck will nach Ende der Soziale Stadt-Förderung nachhaltige Strukturen zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Grundlage dafür ist das beigefügte Quartierskonzept, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Die im Rahmen des Projekts eingerichtete Koordinatorenstelle unterstützt die Umsetzung dieses Konzepts und wird nach Projektabschluss vollständig von der Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On