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Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Netzwerkarbeit und Integrationsmanagement in Hannover Davenstedt

Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
Organisation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Funktion Stadtteildiakonie
Unterstützung der Akteure sozialer, kultureller und sportlicher Angebote, sowie die Verbesserung der Teilhabe von Senioren und benachteiligten Personengruppen.
Projektbeschreibung
Die aktiven Vereine und Verbände, sowie Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil werden innerhalb eines Zeitraum von 15 Monaten bei Veranstaltungen und Angeboten über einen Jahreszyklus begleitet. Die vorhandene Netzwerkstrukturen werden aufgegriffen und verbessert. Mit gezielten organisatorischen Maßnahmen, dem Ausbau von Kommunikationsstrukturen und einer beispielhaften Öffentlichkeitsarbeit, sowie des effizenten Ressourceneinsatzes werden die Angebote der Akteure im Stadtteil für die Menschen zugänglicher gemacht. Senioren und benachteiligten Personengruppen soll eine bessere Teilhabe am kulturellen, sportlichen und sozialen Leben ermöglicht werden. Hierfür sollen sowohl Einzelveranstaltungen (Sportfeste, Gemeindefeste, ...) und regelmäßige Angebote (Übungsstunden, Gruppentreffen, ...) für eingegrenzte Zielgruppen beispielhaft begleitet und entwickelt werden. Aber auch dezentrale Veranstaltungen (z.b. der Europäische Nachbarschafftstag), die gleichzeitig von mehreren Anbieter/innen durchgeführt werden und auch gemeinsame Veranstaltungen (z. B. winterliches Hüttendorf, Davenstedter Marktfest) sollen mit dem Projekt besonders unterstützt werden. Aus dieser praxisorientierten Arbeit werden mit den Akteuren vor Ort, Handlungsstrategien, die in der Zukunft auch ohne Begleitung bestand haben können, entwickelt. Hierbei ist an die Installation eines Arbeitskreise gedacht. Dieser sollte sich aus ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerern zusammensetzen, denen ihr Wohnquartier wichtig ist und die Interesse haben sich im koordinierenden und organisatorischen Bereichen zu engagieren. Dieser Arbeitskreis könnte die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Vereinen und Institutionen, denen vorwiegend ihre basisorientierte Übungsleiter/innen- Tätigkeit am Herzen liegt mit eben den oben beschriebenen Netzwerktätigkeiten entlasten. Für dieses Vorhaben wird eine Stelle mit 75% einer Vollzeitstelle (28,88 Std./W.) für 15 Monate vorgesehen. Dafür soll eine/ein Sozialwissenschaftlerin/Sozialwissenschaftler oder Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter mit ersten Erfahrungen im Arbeitsbereich eingesetzt werden. Es wird ein eigenes Büro mit der Möglichkeit für kleine Arbeitstreffen für diese Stelle vorgesehen.
Ausgangslage
Hannover Davenstedt ist ein eher unauffälliger Stadtteil, allerdings mit einer Tendenz zur Überalterung, 35% sind über 60 (Han. gesamt 24%). Erst im Detail ergeben sich Problemlagen. Im Wohnquartier Auerhahnhof ist der Anteil von Senioren/innen über 60 Jahre mit über 38% signifikant hoch, davon ü. 75 = 56 %. Im Wohnquartier Davenstedter Markt, Nahversorgungszentrum wohnen in Hochhäusern ca. 30 % der Stadtteilbevölkerung auf einer Fläche, die nicht einmal ein Achtel des Stadtteils ausmacht. Hier finden wir 50% der Bewohner/innen mit Migrationshintergrund (30% im Stadtteil) und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit 22,5 % (16,6 % im Stadtteil). Angrenzend an das Gebiet Davenstedter Markt, gibt es eine ordnungsrechtliche Wohnunterkunft in drei Wohnblocks mit 35 1-3 Zimmerwohnungen belegt mit bis zu 8 Personen pro/WE, umgeben von 1-2 geschossigen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die Arbeitslosenquote im Stadtteil liegt mit mehr als 9 % deutlich über Mittel der Stadt Hannover. Im Stadtteil gibt es ein traditionelles Vereinsleben, Einrichtungen für Nachbarschafftsarbeit und der Jugendhilfe. Für Senioren gibt es zwei Freizeit- und Beratungsangebote. Im alten Dorfkern liegt die ev. Kirchengemeinde, die kath. Gemeinde ist südlich im Nachbarstadtteil. Eine Vernetzung der Vereine und Einrichtungen gibt es zielgerichtet vorwiegend für die Ausrichtung des Davenstedter Marktfestes. Weitere Vernetzungstreffen sind stadtteilbezogen, von den einzelnen Einrichtungen organisiert. Eine GWA ist nicht vorhanden. Über das Bezirksmanagement der Stadt Hannover und weiteren Arbeitskreisen im Stadtbezirk gibt es vorwiegend zielgruppenorientierte Netzwerke.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Gebiet des Stadtteils Hannover Davenstedt. Besonderer Focus liegt auf dem Gebiet um den Davenstedter Markt und dem Geveker Kamp zwischen Woermannstraße und Droehnenstraße.
Einwohnerzahl
10884
Quelle / Anmerkungen
Stand 30.6.15 aus Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt" Achtung: Diese Angaben beziehen sich auf das Microgebiet um den Davenstedter Markt. Der Stadtteil hat dem entgegengesezt einen Anteil von 28% Jugendliche/junge Erwachsene
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchung zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt" Achtung: Hier ist das Microgebiet um den Davenstedter Markt dargestellt. Im Stadtteil ist der Anteil ausländischer Bewohner/innen nur leicht über dem städtischen Mittel mit 31%.
GWA/QM-Ansatz
Durch die angestrebte Vernetzung soll zum einen ein besser abgestimmtes Angebot der einzelnen Akteure im Stadtteil entstehen, zum anderen soll die Unterstützung und Gestaltung von gemeinsamen Vorhaben im Stadtteil dadurch besser werden. Mit den angestrebten Maßnahmen soll die Partizipation der Bewohner/innen und die bessere Teilhabe der besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen verbessert werden. Dabei wird die Fachlichkeit einzelner Fachbereiche der Kommune, des Stadtbezirksmanagements und des Stadtbezirksrates mit den Bürger/innen in das Projekt eingebunden. Im Kontext der vorbereitenden Untersuchungen im Stadtteil Davenstedt wird eine wichtige Sprachfähigkeit der Akteure (Sport-, Stadteil- Freizeit-, und Sozialarbeit) hergestellt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Johanniter (Kooperation im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH (Kooperation mit den Johannitern im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Johannes Davenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksmanagement der Stadt Hannover
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelles Generationenzentrum

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Ausgangslage
Insgesamt hat die Stadt Lingen mit ihren Eingemeindungen ca.56 000. Einwohner. In den ursprünglichen Stadtgrenzen leben ca. 25000 Menschen. Ca. 25% der Lingener Bevölkerung sind älter als 60 Jahre. (vergl. www.lingen.de./rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/strukturdaten). Hinzu kamen in den letzten Jahren verstärkt Zuzüge von Migranten und Flüchtlingen. Seit 2012 befinden sich ebenso noch über 1000 Studierende in der Stadt. In den letzten 10 Jahren sind im Stadtkern etliche Seniorenwohnungen entstanden, die es alten Menschen erlauben ein möglichst langes und selbstständiges Leben zu führen. Auch viele Migranten/-innen sind zentrumsnah in Sozialwohnungen angesiedelt worden. Für Studenten wurden explizite Wohnheime in begrenzter Anzahl gebaut. Familien mit Kindern ziehen verstärkt in die Randgebiete, sodass die Bevölkerung im Stadtzentrum nur begrenzt durchmischt ist. Es entstehen Ansätze von Gettoisierungen, zumal es an preiswerten öffentlich Treffpunkten in der Stadt mangelt. Öffentliche Grünflächen, in welchem sich Menschen treffen und miteinander kommunizieren gibt es so gut wie gar nicht. Die in der Stadt Lingen lebenden Menschen erfahren eine gute Grundversorgung, wie beispielsweise einen guten Zugang zu Ärzten und Behörden. Allerdings mangelt es an einer senioren- und migrationsgerechten Freizeitgestaltung für erwachsene Menschen und ältere Mitbürger. Die Gefahr einer mangelnden Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppierungen liegt einerseits in der Entstehung von Vorurteilen und Stigmatisierungen gegenüber anderen Gruppierungen. und Anderseits fördert eine mangelnde Kommunikation die Isaolation des Einzelnen. (Ältere und Migranten)

Koordinierung und Entwicklung der Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Sabine Voss
Organisation Präventionsrat Visselhövede
Funktion Leiterin
Zusammenführung und Optimierung der Gemeinwesenarbeit, Unterstützung der ehrenamtl. Arbeit, sowie Schaffung eines Netzwerkes für Beratung und Vermittlung
Projektbeschreibung
Vissel. i. e. kl. Stadt mit 10.028 Einwohnern. Davon ca. 5.194 i. d. Kernstadt u. 4.834 Einwohnern i. d. umliegenden eingemeindeten Ortschaften. Es i. e. Grundzentrum m. e. Grundschule in Vissel., e. weiteren in e. d. größeren Ortschaften, dazu gibt es d. Oberschule m. Haupt- und Realschule sowie e. gymnasialen Zweig bis Kl. 10, divers. Geschäften und mehreren Ärzten. In Vissel. i. d. größte Arbeitslosigkeit im Landkreis Rotenburg vorhanden. Auch b. d. Jugendlichen fallen überdurchschn. viele Schulabsolventen ohne Schul- und Berufsabschluss auf. In d. Bevölkerung können mehrere größere Gruppen, m. eigenen Strukturen, ausgemacht werden. Unter anderen sind es Rückkehrer aus d. ehem. Sowjetunion, Kurden und e. große Gruppe Sinti, d. hier seit d. 1950iger J. leben, jedoch e. eigene, unangepasste Gesellschaftsstruktur bilden. In d. Beschaulichkeit wurden bisher ca. 120 Menschen mit Fluchthintergrund neu aufgenommen und müssen in d. Alltag integriert werden. Fast alle sind nicht aus d. fünf privilegierten Staaten. Daher fehlen Sprachkurse, Integrationskurse, berufliche und pers. Beratung in zeitlicher und räumlicher Nähe, nicht nur für d. Neubürger. E. weitere Besonderheit ist große Kinder- und Jugendheimdichte in d. Stadt. D. Kinder dieser Einrichtungen besuchen d. städtischen Schulen und beeinflussen d. Unterrichtssituationen und machen fehlende Freizeitangebote f. Jugendliche noch deutlicher. Generell fehlen Beratungs- und Hilfsangebote. Partiell wurden Hilfsangebote initiiert, sind häufig auch einer breiteren Öffentlichkeit nicht bekannt und untereinander nicht vernetzt. Weiter fehlen berufliche und persönliche Beratung in zeitlicher und räumlicher Nähe, nicht nur f. d. Neubürger. Bisher hat d. Präventionsrat d. Stadt m. vielen ehrenamtl. d. größte Not gelindert, stößt jedoch zunehmend auf Grenzen ehrenamtl. Arbeit. Damit d. bisher geleistete Arbeit nicht verloren geht, d. engagierten Ehrenamtlichen sich nicht wegen mangelnder Unterstützung abwenden brauchen wir dringend e. prof. Unterstützung, d. alle diese Problemlagen im Blick hat und koordiniert. Bisher hat der PR i. d. Jahr z. 5 mal e. internat. Kochen org.. Z. 3 mal wird ein "Tisch an Tisch" Essen durchgef. D. PR ist m. eigenem Stand auf allen saisonalen Märkten vertreten. D. PR war maßgeblich a. d. Modernisierung der Skateranlage beteiligt u. bereitet e. Aktion f. Sprayer vor. Er org. Patenschaften, Asylhelfer, Sprachkurse, e. Näh- u. Fahrradwerkstatt. Gemeinwesenarbeit i. f. d. PR Kriminalprävention
Ausgangslage
In der Stadt Visselhövede kann man verschiedene Problempunkte und Problemgruppen ausmachen. Räumliche Punkte sind die Pappelstr. mit d. für e. Kleinstadt untypischen Wohnblocks in Randlage. Auf Grund d. niedrigen Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch d. hier Ansässigen Sinti in den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen ist. Ähnliches trifft auch auf die Wohnsituation d. Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links u. rechts der Walsroder Str. Auf d. einen Seite haben wir e. in den 60-70 J. entstandenen Wohngebiet m. überalteter Bevölkerung. Auf d. anderen Seite e. neu entstandenes Eigenheimgebiet m. überwiegend kurdischer Bevölkerung, d. starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind d. 15-23 j. männl. Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen o. schlechten Schulabschluss haben, in V. keinen Ausbildungsplatz finden aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe junger und sehr junger Mütter. ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. D. extrem niedrige Mietzinsniveau trägt sicher dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten u. größere bezahlbare Wohnungen lassen größere Familiengruppen m. Flucht- o. Migr. nach V. kommen, d. d. Problem der Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung und Beschäftigung noch verschärfen. Dazu kommt n. Integration. Das für alle größte Problem sind die fehlenden Verkehrsanbindungen, besonders in den Schulferien. Fehlende Freizeitangebote für Jugendliche, fehlende Sozialberatungsstellen und Treffpunkte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kern der Stadt Visselhövede
Beschreibung
Kernstadt Visselhövede, insbesondere die Pappelstr., Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Str.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 750 Personen im SGB II-Leistungsbezug, davon 520 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechtler vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 321 Jugendliche bis 25 Jahre im SGB II-Leistungsbezug, davon 112 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andereseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubrigen, beispielsweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderer Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in Visselhövede durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
bei Veranstaltungen nicht mehr nur die Gruppe der Veranstalter, sondern viele Bevölkerungsgruppen teilenehmen
Beschreibung
D. Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützen, durch Beratungs- u.Fortbildungsangebote stärken, Kompetenzen nutzen.
Beschreibung
wenn die Gemeinwesenarbeit nicht nur vom Präventionsrat, sondern vonunterschiedlichsten Kümmerern, dem Rat der Stadt, dem Bürgermeister, den Vereinen, Parteien und noch vielen andereren getragen und weiterentwickelt wird
Beschreibung
Bessere und kontinurierliche Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel, Arbeits- u. Ausbildungsplätze vor Ort schaffen, Schaffen von Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten, Treffpunke ermöglichen
Beschreibung
Stadtverwaltung, -rat, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Jugendamt und Landkreis sich gemeinsam oder in arbeitskonstitutionen den notwendigen Entwicklungsprozess der Stadt sehen und sich beteiligen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Schulleiter der Oberschule, Herrn Dyck / der Grundschulen Frau Lattemann und Frau Darboven/Schulssozialarbeiter/Schuleinstiegsbegleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Herrn BGM Goebel/ Präv-Beamte der Polizei Herrn Teuber, Frau Sabbert-Flägel/Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Golke/MTV Jeddingen Herrn Leefers/SSV Wittorf Herr Jessen/SV Schwitschen Herr Rickers/Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herrn Pahling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herrn Timmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herrn Goehrt, Heimatverein Visselhövede Frau Wuttke, Eigenart e.V. Herr Struck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/Bundestagsabgeordneten Herrn Klingbeil und Kindler/Landtagsabgeordnete Frau Luttmann, Frau Twesten Herrn Oetjen Herr Borngräber
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BNVHS Frau Motzkau/ SOFA e.V. Frau Schlösser/Senioenbeirat Frau Cordes/DRK Herr Langanke/BNW Herr Eden/JMD Herr Neumann/Flüchtlingsberatung Kirchenkreis Rotenburg Frau Golegos/Tafel Rotenburg e.V. Herrn Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Station Frau Rück/Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion der Kreiszeitung Herrn Wieters
Typ
Stadtteil
Galerie
visselhoevede
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zuhause in der Alpheide - Open Space als Quartiersressource

Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
Organisation Sprotte e. V.
Funktion Geschäftsführerin
Aufwertung eines 80ger Jahre Wohnquartiers um wohnortnahe Infrastruktureinrichtungen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Bestandsaufnahme,Bewertung,Entwicklung und Umsetzung von quartiersbezogenen Maßnahmen im öffentlichen Raum zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der BewohnerInnen des 80ger Jahre Wohngebietes.Starker demographischen Wandel und überdurchschnittlich viele Ältere erfordern Aufwertung des öffentlichen Raumes zur Verbesserung der Orientierung.Defizitermittlung/konkrete Vorschläge werden erarbeitet und umgesetzt. Anlehnung an das Konzept "Begehbare Stadt Griesheim".Fußläufige Vernetzung der wenigen sozialen Einrichtungen,die Erreichbarkeit des Mehrgenerationenhauses,sowie der Haltestellen des ÖPNV verbessern,Orientierungspfade für Menschen mit demenziellen Veränderung und nicht muttersprachlich Deutsche/Analphabeten werden angelegt.Konzept "Verweilmöglichkeiten und Orientierung“,Entwicklung eines bislang vernachlässigten Platzes zum neuen Quartiersplatz im Zentrum zur Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Gebiet.Unter Zuhilfenahme entsprechender Methoden werden die Beteiligten in die Erhebung eingebunden,gemeinsame Perspektiven/Lösungsvorschläge entwickelt. Bestandsanalyse,Veranstaltungen und Quartiersfest ermöglicht Kennenlernen der Nachbarschaft und des Lebensumfeldes,Selbstwirksamkeitserfahrung.Gemeinsam erarbeitete Vorschläge erhöhen Bindung fördern Verständnis füreinander.Im Gegensatz zu klassischen,schon sichtbar vernachlässigten Stadtquartieren,die im Rahmen "Sozialen Stadt" revitalisiert werden,hier modellhaft im „gut bürgerlichen“ Mischwohngebiet.Kriterien erarbeiten: Welche besonderen städtebaulichen und sozialen Maßnahmen sind erforderlich um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken? Anknüpfungspunkt ist das seit Anfang 2017 in Aufbau befindliche Mehrgenerationenhaus,das seit fünf Jahren über das ExWost-Programm "Orte der Integration",ergänzt um das Programm "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Grundfunktionen der Gemeinwesenarbeit im Gebiet entwickelt und wahrnimmt.Es ist zentrale Begegnungsstätte in der Alpheide,das als eines aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses abgeleiteten Stadtquartiers ermittelt wurde.Die ermittelten Kriterien werden als Erfolgsfaktoren einer gelungenen Quartiersaufwertung modellhaft für weitere aufzuwertende Quartiere herangezogen.Das Projekt zur GWA-Implementierung soll einer drohenden Zukunftsverwahrlosung vorbeugen.Verbesserung der Strukturen des inklusiven,altersgerechten Quartiers bei gleichzeitiger Steuerung von Integration und Fluktuation durch Eigentümerwechsel.
Ausgangslage
Das Quartier Alpheide liegt im Süden der Stadt Nienburg/W. und ist nicht förmliches Erweiterungsgebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Hier leben ca. 5.400 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion stellen einen Großteil der Bewohner- und Bewohnerinnen des Quartiers, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist. Der Bereich ist seit Ende der 1980ger Jahre als dicht bebautes Gebiet entstanden. Hier befinden sich ein Senioren- und Pflegeheim und Nienburgs städtischer Integrationskindergarten in direkter Nachbarschaft zur Grundschule. An der Peripherie gibt es einige Supermärkte bzw. Discounterfilialen, eine Hausarztpraxis. Das Quartier Alpheide wird vom "Soziale Stadtgebiet Lehmwandlung", dessen Kinder u. a. die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine stark befahrene Hauptverkehrsstraße getrennt. Das Stadterweiterungsgebiet ist ohne erkennbare, eindeutige städtebauliche Struktur oder Orientierung und Ausrichtung auf Identifikationspunkte bebaut worden. Durch den zunehmenden demographischen Wandel des Gebietes ist es insbesondere für ältere Menschen schwierig, die Naherholungsflächen sowie die wenigen infrastrukturellen Einrichtungen am Rand des Gebietes ohne große Anstrengung zu erreichen. Gleiches gilt für die fußläufige Erreichbarkeit von Kindergarten und Schule. Ziel ist die planerische Entwicklung und Sichtbarmachung zentraler fußläufiger Verbindungen im Gebiet sowie die Entwicklung eines Quartiersplatzes als neuer Mittelpunkt als identitätsstiftende Maßnahme unter Einbeziehung der Bewohner- und Bewohnerinnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/W. - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5400
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebungen auf Basis von Angaben der Stadtverwaltung Nienburg/W.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser, KECK-Atlas der Bertelsmannstiftung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Eine Priorisierung, die Arbeit als GWA oder als QM zu bezeichnen, ist nur schwer möglich. Die Themenbereiche überschneiden sich. Als Teil der im Aufbau befindlichen Stadtteilarbeit ist das Projekt als konkrete Maßnahme konzipiert, um durch praktische Umsetzung erfahrbar zu machen, das ausgesuchte Verfahren, Moderationstechniken, Veranstaltungen etc. das bessere Zusammenleben im Quartier begründen und ausbauen, eigenständiges Stadtteilleben entsteht und über das Kennenlernen am gemeinsamen Tun der Zusammenhalt und das Miteinander der Quartiersbevölkerung gestärkt wird, ein Klima gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung geschaffen wird. Das gemeinsame Entwickeln des Projektes sowie eine (Teil-)Umsetzung erfordert Angebote für Begegnung und Kommunikation und fördern die Stabilisierung und den Aufbau nachbarschaftlicher und sozialer Netzwerke. Gerade durch das Eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung des baulichen Wohnumfeldes wird besonders deutlich, wie und in welchem Maße Einwirkungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe bestehen. Die beabsichtigte Aufwertung des Wohnumfeldes entspricht der geforderten zentralen Bedeutung für Wohnzufriedenheit und Lebensqualität vor Ort. Über das Projekt wird der Stadtteil Alpheide als eigenständiges Quartier wahrgenommen und wirkt identitätsstiftend und trägt zur Stärkung des Selbstbewusstseins bei. Damit einher geht der Aufbau eines eigenen Images, der insbesondere durch eine eigene Öffentlichkeitsarbeit geprägt wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Platz als selbstverwaltetes Eigentum angenommen wird.
Beschreibung
Die Akezeptanz der Maßnahme und deren Umsetzung wird aktiv durch die Bewohnerschaft unterstützt
Vorhandene Strukturen
Gemeinnütziger Verein seit 2005. Mitglied im Parit. Wohlfahrtsverband. Sitz: "Begegnungszentrum Sprotte", incl. BewohnerInnenrestaurant; Gebäude von der Stadt überlassen. Vereinsfinanzierung: Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Spenden. Umfangreiche Angebote und Projekte. Ziel: Das Zusammenleben in der Gesellschaft positiv mitgestalten. Integration, Inklusion, Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern und 250 Mitgliedern. Grundlage der Arbeit: Satzung. Zusammenarbeit mit sozialen, kulturellen Initiativen, vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit. Ergänzend Aufgaben des QM: Mitarbeit am IHK, Initiierung, Steuerung, Begleitung und Umsetzung von Projekten. Geschäftsführender Vorstand (3 Pers.) 6 Beisitzer, 17 MitarbeiterInnen: Projektentwicklerin/Einrichtungsleiterin, Projektunterstützer, Sozialpädagoginnen, ErzieherInnen, Verwaltungsfachkraft, Präsenzkräfte, Gebäudemanager, Reinigungskräfte, Koch, Küchenhilfe, Spülküchenleiterin, Hauswirtschaftsleiterin. Außerdem: 20 Ehrenamtliche (z. T. fachlich vorgebildet Lehrer, Stadtplaner, Erzieher usw.) und Honorarkräfte (Textilwerkstatt, Deutschunterricht), die sich an 340 Tagen um ca. 480 BesucherInnen in über 40 Angeboten kümmern. Mtl. Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen, regelmäßig tagender Nutzerrat, Mitwirkung am Stadtteilforum. Außerdem: Anlaufstelle für ältere Menschen, Kooperationspartner BIWAQ, Träger Mehrgenerationenhaus.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
HELVITA Seniorenzentrum Alpheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tischlerei Haller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke/Harke am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TV2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alpheideschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Alpheide "Unterm Regenbogen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zuhause in der Alpheide e. V. in Gründung
Typ
Stadtteil
Galerie
exerzierplatz nienburg alpheide
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln k.a.n.(n')s.

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit im Tandem unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Das Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." setzt auf eine sich gegenseitig ergänzende Arbeitsteilung zwischen übergreifend-koordinierendem kommunalen Quartiersmanagement im Tandem mit lokaler, jeweils quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in vier Stadtquartieren Hamelns: Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt. Ergänzend zum bereits bestehen QM soll GWA neu aufgebaut werden - mit der Stadt als Anstellungsträger. Sitz der GWA werden freie Träger in den Quartieren sein. Insgesamt werden 1,75 Stellen geschaffen, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in jeweils zwei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Die inhaltliche Steuerung und Koordinierung finden ressortübergreifend in enger Abstimmung zwischen dem QM (Stadtplanung) sowie der städtischen Koordinierungsstelle für stadtteilbezogene Familienarbeit (Familie u. Soziales) statt. Zentrales Projektziel ist der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander, die Koordinierung ist Aufgabe des QMs. Vor allem von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile erheblich profitieren können. Am Kuckuck soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." das Kuckucksnestteam unterstützt werden, um über die bisherige Zielgruppe „Kinder und Familien“ hinaus mit GWA auch weitere Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Ziel ist es, die in einer vom QM durchgeführten aktivierenden Bewohnerbefragung geäußerten Wünsche der Bewohnerschaft bezüglich der Entwicklung des Gemeinwesens am Kuckuck umzusetzen. In der Hamelner Altstadt bietet das FiZ (Familie im Zentrum) eine wichtige Anlaufstelle für Familien in Hameln. Mit der einzurichtenden GWA könnten hier auch Angebote für die Bewohnerschaft der Altstadt geschaffen werden, die sich an deren Bedürfnissen orientieren. In der Nordstadt wird das Hamelner Mehrgenerationenhaus e.V. Sitz der GWA sein, das dort einen neuen Standort aufbaut. Aufgabe wird es sein, mit einer aktivierenden Bewohnerbefragung bereits während der Umbauphase des Gebäudes die Bedarfe im Quartier zu ermitteln, die dann in die bauliche und inhaltliche Planung einfließen können. Die Südstadt ist einer der am dichtesten besiedelten Stadtteile Hamelns und vorwiegend geprägt durch eine multiethnische Bewohnerschaft mit wachsenden sozialen Konflikten. Hier ist der Ausbau der Oberschule zur Stadtteilschule angedacht bzw. die Unterstützung des Familienbüros vor Ort bezüglich der hier dringend erforderlichen Stadtteilarbeit durch GWA.
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Stadtteile mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von dem vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Alle vier Stadtteile zeichnen sich durch daraus resultierenden erhöhten Integrationsbedarf und durch teilweise mangelnde Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil aus. In der Nordstadt leben zudem viele ältere Menschen. Um diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen und mit einer erfahrenen Quartiersmanagerin besetzt. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Was allerdings bisher in allen Quartieren fehlt ist eine GWA im Stadtteil - quasi als expliziter "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenarbeitsorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Alle vor Ort tätigen Träger sozialer Arbeit berichten von einem gestiegenem Bedarf an Beratung, Begleitung und Unterstützung sowie über wachsende Spannungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." langfristig in jedem der vier Quartiere Gemeinwesenarbeit vor Ort aufgebaut und etabliert werden - jeweils als Pendant zum kommunalen Quartiersmanagement.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander, die sowohl miteinander als auch mit dem QM eng zusammen arbeiten werden. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 01.01.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt, Kinder unter 15 Jahren
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, dass vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt, Personen ab 65 Jahren
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement ist bereits seit März 2017 vorhanden bzw. im Aufbau. Parallel dazu soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Dabei werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Qartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtiger Partner sind dabei die städtischen Familienbüros.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn eine ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe etabliert wurde, die die Bedarfe der einzelnen Quartiere an die jeweiligen Fachabteilungen rückkoppelt.
Beschreibung
...bestehen, wenn für alle Quartiere regelmäßige Netzwerktreffen etabliert wurden.
Beschreibung
...wenn mindestens ein selborganisiertes Bewohnerangebot in jedem Quartier erfolgreich läuft
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Beschreibung
...gelingt, wenn eine ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat, um ggf. schnell handeln zu können
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mindestens ein Angebot gut etabliert ist, dass den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördert und ermöglicht
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM - Sozial Aktiv Menschlich - e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Rabe-Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG Hamelner Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HMT Hamelner Marketing Tourismus GMbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Galerie
quartiersgespraech als start der aktivierenden bewohnerbefragung beim strassenfest kuckuck
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für Barsinghausen

Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
Organisation DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH
Funktion Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung
Für ein kulturelles und solidarischen Miteinander
Projektbeschreibung
Barsinghausen ist seit den 60 Jahren ein Zuwanderungsort. Das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Zuwanderungsgenerationen war nicht immer konfliktfrei. Nicht zuletzt durch diese Konflikte sind im Laufe der Jahre verschiedene ehren- und hauptamtliche Initiativen entstanden. Diese verschiedenen Initiativen und das enorme Engagement werden kaum oder nur punktuell aufeinander abgestimmt. Mit der zusätzlichen Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften in den verschiedenen dörflichen Ortsteilen stehen diese Strukturen vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe und brauchen dringend eine Koordinierungs- und Vernetzungsstelle. “Gemeinsam für Barsinghausen” setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Initiativen und Projekte der Integrations- und Gemeinwesenarbeit zusammen mit der Kommune, den Freien Trägern und den ehrenamtlichen Initiativen auf kommunaler Ebene zu koordinieren und gemeinsam die notwendigen Strukturen in den Gebieten um die Gemeinschaftsunterkünfte aufzubauen. Dazu wird in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (Trägerschaft AWO, Stadt Barsinghausen) eine kommunale Koordinierungsstelle eingerichtet, die die verschiedenen Initiativen und Angebote in Barsinghausen aufeinander abstimmt und koordiniert. Diese Koordinierungsstelle, mitten in Barsinghausen, dient gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle, die den Geflüchteten aus ganz Barsinghausen bei verschiedenen Fragestellungen oder bei der Orientierung (wer hilft wann, wie, wo?) weiterhilft. In den Gebieten um die Gemeinschaftsunterkünfte werden Begegnungsräume eingerichtet und Angebote entwickelt, die das Zusammenleben und die Integration in der lokalen Nachbarschaft fördern. Nur durch Kontakte und Kennenlernen ist der Abbau von Vorurteilen auf Seiten der Bewohner/innen möglich. Mit den Geflüchteten werden gezielt Projekte entwickelt, die sie ermutigen, sich in ihrem neuen Gemeinwesen einzubringen: Ehrenamtliche helfen Geflüchteten, Geflüchtete werden zu Ehrenamtlichen und helfen der Gemeinschaft. Ein Schwerpunkt des Projektes ist es, auf allen Ebenen und allen Projekten an alle Bewohner/innen zu denken. Die Geschichte der Integration in Barsinghausen zeigt, wie wichtig es ist, die Integration von Geflüchteten als eine Aufgabe des gesamten Gemeinwesens zu sehen, bei der alle “mitzunehmen” sind: Einheimische und die verschiedenen Zuwanderungsgenerationen genauso wie die Geflüchteten. In diesem Sinne ist Integrationsarbeit Gemeinwesenarbeit.
Ausgangslage
In Barsinghausen leben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen nebeneinander, aber nicht miteinander. Dieses Nebeneinander verschärft sich durch den Zuzug von Geflüchteten. Neben einer hohen Anzahl an Vertriebenen, Spätaussiedlern u. Geflüchteten, die in den 90ern kamen, leben hier viele Gastarbeiter, die in den 60ern zugezogen sind. Diese besondere Zuwanderungsgeschichte hat dazu geführt, dass sich viele Angebote entwickelt haben, diese aber nur unzureichend bekannt, kaum miteinander vernetzt u. dezentral verteilt sind. Sie führt aber auch zu Neid und starken Konflikten zwischen den Zuwanderungsgenerationen. In einigen Ortsteilen ist der soziale Frieden stark gefährdet. Dies trifft besonders dort zu, wo Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht sind. Diese befinden sich in drei Ortsteilen, alle in städtischer Randlage. Durch diese Unterbringung gibt es keine natürlichen Kontakte in die Nachbarschaft, die Bevölkerungsgruppen bleiben unter sich u. Ressentiments zwischen diesen steigen dramatisch. Trauriges Beispiel ist der Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim Januar 2016. Es fehlt an sozialer Infrastruktur, die diesen Ressentiments entgegen wirkt. Es fehlt eine zentrale Koordinierungsstelle, die die verschiedenen Initiativen und Angebote aufeinander abstimmt. Es fehlt eine zentrale Anlaufstelle für alle Geflüchteten in ganz Barsinghausen. In den Ortsteilen fehlen Angebote zum Kennenlernen von Geflüchteten u. Einheimischen. Ohne kommunale Vernetzung u. konkrete Angebote in den Ortsteilen, verstetigen sich die gegenseitigen Vorurteile. Eine Integration ins Gemeinwesen findet nicht statt. Parallelgesellschaften u. sozialer Unfrieden sind die Folge.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Barsinghausen
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus 18 Ortsteilen, in denen insgesamt 35.699 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei Ortsteilen untergebracht. Eine Gemeinschaftsunterkunft (GU) befindet sich in der Hannoverschen Straße direkt am Ortsausgang, neben einem Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen und bewachsenem Gelände von mehr als 6000 qm. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten. Stadteinwärts beginnt in 600 Metern ein Wohngebiet mit mehreren Einfamilienhäusern als auch Mehrfamilienhäusern. Da die GU bisher nur wenig in das Stadtleben eingebettet ist und auch die umgebende Nachbarschaft bisher nur wenig Kontakt zu Menschen aus der Unterkunft hat, erstreckt sich das Projektgebiet zum einen auf das unmittelbar angrenzende Wohngebiet (hier müssen Begegnung und Kontakte gefördert und so Stigmatisierungen und Vorurteile reduziert werden), gleichzeitig ist der territoriale Ansatz erweitert. Wie in vielen ländlich geprägten Strukturen, sind viele lokale Initiativen, Anbieter von Unterstützungsmaßnahmen(z.B. Sprachkurse VHS und FZB), Kreativangeboten ( z.B. Kunstschule Noa Noa) und Beratungsinstitutionen (z.B. anonyme Alkoholiker, Labora mit Pro Beruf etc.) über den Standort Barsinghausen verteilt. Zwar gibt es zentrale Plätze, an denen man sich trifft, allerdings sind diese eher im Zentrum von Barsinghausen (rund um die Marktstraße) verortet und nicht wie oft in größeren Städten der Fall an vielen Stellen in einzelnen Quartieren und Wohngebieten. Hier unterscheidet sich die Arbeit im ländlichen Raum stark von der Arbeit in urbanen Gebieten. So erstreckt sich das Projektgebiet also nicht nur auf die GU und das unmittelbar angrenzende Wohngebiet und die Nachbarschaft, sondern der territoriale Ansatz muss weiter gefasst sein, damit Geflüchtete wirklich Teil des Gemeinwesens sein können und Teil des Stadtbildes werden.
Einwohnerzahl
14799
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Barsinghausen befinden sich 162 Geflüchtete im Leistungsbezug des Sozialamtes und schätzungsweise nochmal so viele im Leistungsbezug des Jobcenters. Genaue Zahlen aller Menschen im Leistungsbezug konnten leider nicht herangezogen werden, da diese weder vom Jobcenter noch von der Stadt Barsinghausen für die Ortsteile ermittelt werden.Da die größte Gruppe der Geflüchteten in Barsinghausen aus den Ländern Syrien und dem Irak stammen, besteht zurzeit eine sehr gute Bleiberechtsperspektive. Somit kommen der Integration auf den Arbeitsmarkt und der Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit (z.B. durch die Erhöhung der Sprachkompetenz aber auch durch das Erlernen berufsspezifischer Kenntnisse) künftig eine erhöhte Bedeutung zu, wenn diese nicht weiter Leistungen beziehen sollen. .
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Barsinghausen leben 3125 ausländische MitbürgerInnen. Dies sind 12,1% anteilig zur gesamten Bewohnerschaft im Ortsteil Barsinghausen. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil etwas niedriger bei 8,7%. Im Vergleich zur Gesamteinwohnerzahl im Ortsteil, mag der Anteil an ausländischen Mitbürgerinnen und Geflüchteten relativ gering wirken, allerdings ist durch die Unterbringung in einer GU, in der neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht sind, die Stigmatisierung sehr hoch. Gleichzeitig befördert diese Form der Unterbringung (auch in der Randlage) ein "Unter-Sich-Bleiben" der Bewohnerinnen und wenig Kontakt zur lokalen Nachbarschaft. Eine Atmosphäre geprägt durch Vorurteile, zumindest durch eine gewisse Skepsis und Unsicherheit, besteht in diesem Projektgebiet und ist so als Projektmerkmal zu benennen.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer MitbürgerInnen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren liegt bei 20,5% im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl im Ortsteil Barsinghausen. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil nur etwa bei 15,2%. Das bedeutet, dass im Ortsteil vermehrt in der nächsten Zeit junge Menschen im arbeits- und ausbildungsfähigen Alter Zugang zum Arbeitsmarkt benötigen und auf diesen Übergang vorbereitet werden müssen.
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg (909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Bantorf
Beschreibung
Bantorf ist einer der 18 Ortsteile Barsinghausens. Geografisch betrachtet liegt Bantorf relativ weit vom Ortsteil Barsinghausen, der das Zentrum darstellt entfernt (etwa 5 Kilometer). Zu Fuß ist der Ortsteil Barsinghausen kaum erreichbar, eine S-Bahn fährt alle 30 Minuten. Bantorf gliedert sich in zwei Bereiche. Im Südlichen befinden sich Wohngebiete, der Nördliche ist durch Gewerbe geprägt. Zudem ist Bantorf quasi einmal geteilt durch die Autobahn, die hier entlang führt. In unmittelbarer Nähe zur Autobahn und der B65 liegt eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Gewerbegebiet. Hier werden bis zu 130 Plätze zur Verfügung gestellt. In Bantorf wirkt ein sehr engagierter Ortsverein, der allerdings im Laufe der Zeit sehr an die Grenzen seiner Kapazitäten, die ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement beruhen, gestoßen ist. Aufgrund der Lage Bantorfs ist es wichtig Kontakte in der unmittelbaren Umgebung zu knüpfen, da Integration vorwiegend da stattfinden muss, wo Menschen leben und einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Trotzdem ist auch hier die Anbindung an den Ortsteil Barsinghausens unabdingbar, da hier ein Großteil der Ämter, Behörden und Unterstützungsmöglichkeiten ansässig ist. In Bantorf gibt es sonst auch kaum Möglichkeiten der medizinischen Versorgung oder kulturelle Angebote. Der Anschluss an Barsinghausens Zentrum mit seinen Angeboten kann aufgrund der Anbindung durch die S-Bahn relativ gut gewährleistet werden.
Einwohnerzahl
1326
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlenmäßig lässt sich sagen, dass 119 Personen im Leistungsbezug des Sozialamtes befindlich sind. Die genaue Anzahl derjenigen, die ihr Anerkennungsverfahren bereits durchlaufen haben und entweder in Arbeit oder im Leistungsbezug des Jobcenters sind, lässt sich leider nicht genau sagen. Hier lässt sich nur die genaue Anzahl derjenigen benennen, die in der GU als anerkannte Flüchtlinge leben. Dies sind 43 Menschen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bantorf leben insgesamt 1326 Menschen. In Bantorf leben 210 ausländische BewohnerInnen. Durch die Gemeinschaftsunterkunft in Bantorf sowie die dezentrale Unterbringung in Bantorf sind in kürzester Zeit 162 Menschen in Barsinghausen zugezogen. Im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl in Bantrof machen die ausländischen BewohnerInnen 15,8% aus. Dies ist fast doppelt so hoch wie der Anteil in Barsinghausen gesamt. Kein anderer Ortsteil hat einen so hohen Zuzug und Anteil an ausländischen MitbürgerInnen wie Bantorf.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bantorf liegt der Anteil in der Altersklasse von 15-26 Jahren insgesamt bei 15 %. Dies ist ein recht hoher Anteil an Menschen, die im arbeits- und ausbildungsfähigen Alter sind.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Kinder bis 14 Jahre beträgt in Bantorf 18,3%. Insgesamt liegt der Anteil an Kindern in dieser Altersklasse in Bantorf bei 9,8%, so dass durch den Zuzug ein deutlicher Anstieg in dieser Altersklasse deutlich wird.
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg (626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht mehr oder weniger nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Kirchdorf, Egestorf und Barsinghausen bilden durch die räumliche Nähe quasi einen nahtlosen Übergang und wirken eher wie eine Ortschaft. Egestort hat einen S-Bahn-Anschluss, der nahe am Waldrand zum Deister liegt. Hier führt die L 401 durch den Nienstädter Pass. Egestorf liegt am nördlichen Rand des Deister und grenzt im Süden an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete befindet sich im Rottkampweg Richtung Wald, aber in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes. Die Modulanlage bietet Wohnraum für 116 Menschen. Sie liegt am Rande des Ortsteils, wie beschrieben begrenzt durch Waldgebiet und Felder. Das angrenzende Wohngebiet ist geprägt durch Einfamilenhäuser bzw. Wohnhäuser, in denen auch mehrere Familien leben. Wie bereits bei den anderen Projektgebieten beschrieben, ist eine Förderung in die lokale Nachbarschaft ein wichtiger Faktor, insbesondere da durch die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft eine relativ hohe Anzahl an Neuzugezogenen in den Ortsteil erfolgt. Zum Anderen fördert die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften auch die Tendenz, dass BewohnerInnen unter sich bleiben. Deshalb ist dieses Projektgebiet benannt worden. Gleichzeitig greift auch hier wieder die Tatsache, dass die Einbettung in den Gesamtzusammenhang der Stadt Barsinghausen berücksichtigt werden muss, um eine optimale Vernetzung und Integration in das Gemeinwesen zu fördern.
Einwohnerzahl
7595
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Angaben des Sozialamtes befinden sich in Egestorf 115 ausländische Menschen im Leistungsbezuges des Sozialamtes. Schätzungsweise leben etwas weniger als das Doppelte nochmal im Leistungsbezug des Jobcenters, genaue Zahlen gibt es hier jedoch nicht. Für den Geschäftsstellenbezirk Barsinghausen lässt sich lediglich sagen, dass die Arbeitslosenquote bei 4,9% liegt. Bei ausländischen BewohnerInnen liegt sie bei 24,8 %.
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Egestorf leben 432 ausländische Personen. Dies macht lediglich einen Anteil an 5,6% aus. Dies wirkt recht niedrig, aber durch die Unterbringung in einer GU in Randlage mit 116 Plätzen, wird (wie bereits für die anderen Projektbereiche beschrieben) die Tendenz des „Unter-sich-Bleibens“ gefördert.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil in dieser Altersklasse beträgt bei ausländischen MitbürgerInnen 10,1%, insgesamt 11%
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg (850.39 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Kirchdorf
Beschreibung
Wie bereits für den Ortsteil Egestorf beschrieben, bilden Egestorf, Kirchdorf und Barsinghausen eine miteinander verbundene Kette, so dass diese Ortsteile wirken, wie ein Zusammenschluss der Ortsteile. Wie Egestorf liegt Kirchdorf am nördlichen Rand des Deisters. Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, die aufgrund des inhaltlichen Schwerpunktes des Projektes wichtiger Faktor zur Eingrenzung des Projektgebietes ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend zum Deister. Hier befindet sich auch das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf. Weiterhin befindet sich hier das Schwimmbad. 600 Meter entfernt erstreckt sich dann das nächste Wohngebiet, dass durch viele Einfamilienhäuser und auch einige Mehretagenhäuser geprägt ist. In Kirchdorf gab es bereits beim Bau der GU massive Proteste. Es wurden Straßen zugeparkt, um zu verhindern, dass Baufahrzeuge ihre Arbeit aufnehmen konnten. Obwohl der Zuzug an Geflüchteten in Kirchdorf im Vergleich zu anderen Ortsteilen wesentlich geringer ist, macht die Problematik der großen Widerstände die Arbeit in diesem Projektgebiet notwendig. Obwohl aufgrund fehlender Zahlen nur schwer der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu belegen ist, ist das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen hier eine besondere Herausforderung. Kirchdorf hat ebenso wie Egestorf einen S-Bahnhof. Dieser befindet sich knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt. Auch hier lässt sich wieder durch die Randlage sagen, dass eine natürliche Einbindung in die Nachbarschaft nicht gegeben ist und durch die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft nicht unbedingt die Integration gefördert wird, da eine soziale Bindung automatisch an andere BewohnerInnen gegeben ist. So lässt sich auch hier formulieren, dass sich das Projektgebiet auf die unmittelbare Nachbarschaft rund um die Unterkunft bezieht, aber gleichzeitig auch auf den städtischen Gesamtzusammenhang in Barsinghausen.
Einwohnerzahl
1982
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
70
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Kirchdorf befinden sich 25 ausländische BewohnerInnen noch im Leistungsbezuges des Sozialamtes. Weitere, die das Anerkennungsverfahren bereits durchlaufen haben, beziehen Leistungen über das Jobcenter.
Projektgebiet in Prozent
85
Gesamtstadt in Prozent
70
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen MitbürgerInnen liegt bei 5,3%. Dies wirkt recht gering, aber durch die Problematik der hohen Widerstände gegen den Zuzug von Geflüchteten, ist die Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen notwendig. Leider können keine Angaben zum Anteil an Menschen mit Zuwanderungshintergrund aus vorangegangenen Generationen gemacht werden, da diese vorwiegend die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und der Migrationshintergrund nicht erfasst ist.
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg (785.84 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird beim DRK mehr als nur als Arbeitsprinzip verstanden. Vielmehr geht es um eine Grundhaltung, bei der das Interesse der Menschen und ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Gleichzeitig geht es um die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen und die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen, um gegenseitigen Vorurteilen vorzubeugen und ein friedliches und solidarisches Zusammenleben zu fördern. Im Fokus stehen unterschiedliche ethnische und soziale Gruppen, insbesondere Geflüchtete, wobei zu betonen ist, dass im Rahmen der Gemeinwesenarbeit immer alle BewohnerInnen angesprochen werden. Durch den vermehrten Zuzug von Geflüchteten hat sich allerdings die Notwendigkeit ergeben, dass insbesondere diese Zielgruppe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen Unterstützung benötigt. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" werden hier verschiedene Empowermentansätze verfolgt. Dazu gehört aber auch die Vernetzung aller in Barsinghausen Tätiger, um einerseits die Zugänge für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen, aber um andererseits auch Synergien zu erhöhen und für die fachübergreifende Zusammenarbeit in Sachen Gemeinwesenarbeit zu sensibilisieren. Der für Gemeinwesenarbeit erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen, nämlich auf kleinster Ebene in den Ortsteilen und in Barsinghausen gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse ist erstellt, bei der mind. 50 Geflüchtete, BewohnerInnen, Ehrenamtliche einbezogen worden sind (Veranstaltung World Café) . Die Ergebnisse werden aufgegriffen u. umgesetzt, bzw. an die zuständigen (politischen) Gremien gegeben
Beschreibung
Mind. 20 Geflüchtete haben an der hier beantragten Maßnahme "Niedrigschwellige Stärkung der Sprach- und Alltagskompetenz" teilgenommen, ihre Dialogfähigkeit erhöht, Möglichkeiten der (sprachlichen) Kontaktaufnahme werden erhöht.
Beschreibung
Mind. drei Begegnungsräume (z.B. ein Begegnungscafé) sind auf Initiative von BewohnerInnen Barsinghausens mit Unterstützung der Koordinierungs- und Beratungsstelle initiiert worden und werden regelmäßig von BewohnerInnen durchgeführt und genutzt.
Beschreibung
Mind. 10 Akteure (Institutionen, Initiativen, Ehrenamtliche, BewohnerInnen) nehmen regelmäßig an Vernetzungstreffen teil. Gemeinsame Handlungsstrategien sind schriftlich vereinbart worden
Beschreibung
Mind. eine nachbarschaftliche Veranstaltung (z. B. Straßenflohmarkt oder Winterfest, Sommerfest, etc. ) ist an den drei Standorten der GU bis Ende des Jahres veranstaltet worden.2018 folgen mind. 2 weitere.
Beschreibung
Durch die Erstellung eines "Wegweisers" (erstellt im Rahmen der Bestandsanalyse) sind allen Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen vorhandene Maßnahmen bekannt´.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Ortsverein Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesabgeordneter Dr. Max Matthiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat der Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen und Sprachpaten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessensgemeinschaft Bantorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff bzw. Bürgerhaus Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt LABORA gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Aktiv Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Job Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Stiftungen wie z.B. Siegfried Lehmann Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas und Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Krawatte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt (Bündnis gegen Rechtsextremismus)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Kulturverein Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostation Deistervorland e.V.
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartierstreff südliche Innenstadt

Ansprechpartner
Carola Mette
Organisation DRK Kreisverband Braunschweig-Salzgitter
Funktion Geschäftsführung
Leben im Kultviertel
Projektbeschreibung
Die südliche Innenstadt Braunschweigs ist durch ein Nebeneinander von "Partymeile", "Rotlichtviertel" "türkischem Geschäftsviertel", preisgünstigen Altbauwohnungen und hochpreisigen Neubauwohnungen gekennzeichnet. In den vergangenen Jahren hat es mehrere Initiativen zur Aufwertung des städtebaulichen Erscheinungsbildes und zur Verbesserung des Images gegeben. Im Fokus standen dabei die Interessen der Hausbesitzer und Geschäftsleute. Die Wohnbevölkerung hat nur teilweise einen Nutzen daraus gezogen. So hat z.B. die Entwicklung zu einem "Kultviertel " dazu geführt, dass die ohnehin schon bestehenden Konflikte zwischen Alteingesessenen, Zuwanderern und feierfreudigen Besuchern des Viertes noch verstärkt wurden. Alte Menschen fühlen sich zunehmend verunsichert und ziehen sich aus dem öffentlichen Raum zurück. Durch Einrichtung eines Quartierstreffs sollen die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung stärker in den Stadtentwicklungsprozess eingebracht werden. Dabei steht der Interessenausgleich zwischen unterschiedlichen Gruppen der Bevölkerung einerseits sowie der Bevölkerung und den übrigen Nutzern des Viertels andererseits im Vordergrund. Innerhalb der Wohnbevölkerung soll ein besonderes Augenmerk auf die älteren Menschen gelegt werden.
Ausgangslage
Die Stadt Braunschweig finanziert ein flächendeckendes Angebot der Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen. Die Nachbarschaftshilfe "Am Wasserturm" vom Deutschen Roten Kreuz ist u.a. auch für die Innenstadt Braunschweigs zuständig. Sie verfolgt die dort stattfindenden Aufwertungsprozesse mit gemischten Gefühlen, da die Interessen der älteren Bewohner zu wenig Berücksichtigung finden. Die Nachbarschaftshilfe möchte deshalb über ihren eigentlichen Arbeitsauftrag hinausgehend in der südlichen Innenstadt einen Quartierstreff einrichten, der als Anlaufstelle für die Wohnbevölkerung dient und zu beiträgt, Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen der südlichen Innenstadt zu entschärfen. Anknüpfend an ein integratives Wohnprojekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft soll in Kooperation mit anderen Akteuren des Viertels eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil aufgebaut werden. Der im integrativen Wohnprojekt vorhandene Gemeinschaftsraum bietet sich an, auch von der übrigen Quartiersbevölkerung genutzt zu werden. Durch Kooperation mit anderen Akteuren im Viertel soll ein neues Gefühl der Nachbarschaft entstehen. Es sollen Strukturen gelegt werden, die die Kommunikation zwischen den Interessengruppen und einen Interessenausgleich fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig, südliche Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Norden begrenzt durch die Straßen: Heydenstraße,, Martinikirche, Poststraße, Kohlmarkt, Damm; im Süden durch Kalenwall, Bruchtorwall, Lessingplatz und Kennedyplatz; im Westen durch die Güldenstraße und im Osten durch Auguststraße und den Bohlweg.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Exakte Angaben für das Projektgebiet liegen nicht vor. Die amtliche Statistik weist zum Stichtag 31.12.16 für die gesamte Innenstadt ein Bevölkerungszwahl von 4904 aus.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung in den statistischen Bezirken nach 10 Altersgruppen, Stand 31.12.16
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Sozialreferat
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung mit erweitertem Migrationshintergrund am 31.12.2016 nach statistischen Bezirken
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Quartiersbewohner, handlungsleitend sind die Interessen der Menschen im Quartier, sie werden in der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen Die Arbeit erfolgt auf sozialräumlicher Ebene und in Netzwerken mit anderen Akteuren im Quartier, die Ressourcen des Quartiers werden genutzt Ziel ist die die Verbesserung des sozialen Zusammenhangs zwischen den Quartiersbewohnern, es findet ein gemeinwesenorientierter Ausgleich zwischen den Interessen unterschiedlicher Gruppen statt
Qualitätskriterien
Beschreibung
alle Zielgruppen sich an den geplanten Workshops/Zukunftswerkstätten beteiligen
Beschreibung
ihre Bedürfnisse bekannt sind und beachtet werden
Beschreibung
örtliche Ressourcen genutzt werden
Beschreibung
möglichst viele Akteure im Quartier verbindlich zusammenarbeiten
Beschreibung
man sich gegenseitig kennt und respektiert, gemeinsame Aktivitäten stattfinden, sich nachbarschaftliche Netzwerke und Hilfen etablieren
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro, Amt für Migration, Institut für persönliche Hilfen, Jugendamt, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Braunschweig e.V., Alpenverein e.V, Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V. = AAI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung, Wohnberatung, Begegnungsstätte der Diakonie,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultviertel e.V., Hochschule für Bildende Künste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aegidienkirche, Martinikirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnungsbau GmbH, Vereinigte Wohnungsbaugenossenschaft VWG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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