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Hilfe zur Selbsthilfe

Verwendungsnachweis: Quartiersmanagement NeuDonnerschwee

Ansprechpartner
Ute Goronczy
Funktion Quartiersmanagerin
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiersmanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Entwicklung eines nachhaltigen Wohnquartiers für alle Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege-, Demenz-, Beatmungs- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Seit Herbst 2015 existiert die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Zusätzlich gab es 2019 eine Online-Befragung der Bewohner*innen durch externe Experten, um weitere Erkenntnisse zum Quartiersmanagement zu sammeln. Dazu wurde im Juni 2019 ein Workshop durchgeführt. Die Umfrageergebnisse und die Wünsche und Vorstellungen der anwesenden Bewohner*innen wurden gesammelt und professionell aufbereitet. Anschließend hat sich eine Arbeitsgruppe Quartiersmanagement weiter mit dem Thema befasst und festgestellt, dass es eines Trägervereins dafür bedarf. So entstand im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Um die Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier zu steigern, möchte der Verein ein professionelles, inklusives, partizipatives und nachhaltiges Quartiersmanagement etablieren. Dazu bedarf es einer festen Anlaufstelle in Form eines Quartiersbüros mit einer hauptamtlichen Besetzung, ergänzt durch ehrenamtliche Unterstützung. Ein Schwerpunkt des Quartiersmanagements ist der Sharing-Gedanke, der in verschiedenen Bereichen umgesetzt werden soll, sowohl digital u. a. in einer Dienstleistungs-, Verleih- und Tauschbörse als auch analog auf einem 2.500 qm großen, zentral gelegenen Urban Gardening Feld, das durch zwei Stiftungen für die Gestaltung zur Verfügung gestellt wird und interessierte Bewohner*innen beim gemeinschaftlichen Gärtnern begeistern soll. Begleitend sind gemeinsame Quartiersfeste, sportliche Aktivitäten und ähnliches geplant, um die Bewohner*innen in einer zwanglosen Atmosphäre zusammenzubringen.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Von der Stadt Oldenburg gab es die Auflage, 10% der Wohnungen als Sozialwohnungen anzubieten. Da der Investor kein Interesse am Bau dieser Wohnungen hatte, weil sie für ihn nicht profitabel waren, vergab er diesen Teil an zwei gemeinnützige Stiftungen, die am Rande des Geländes sieben Neubauten mit ungefähr 90 überwiegend barrierefreien Sozialwohnungen errichteten. Darin befinden sich u. a. Mehrgenerationenhäuser und Pflege-Wohngemeinschaften. Nach Kernsanierung der 17 Bestandsbauten und Erstellung von 10 Neubauten wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Im Quartier gibt es eine städtische Kita, den Verein für Jugendkulturarbeit in ebenfalls städtischen Gebäuden, zwei generationsübergreifende Wohnprojekte und eine Genossenschaft für den Erhalt und Umbau eines ehemaligen britischen Militärkinos (Globe) in ein Kulturzentrum. Auf 19 ha Fläche entstanden so 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in kurzer Zeit, durch Bauverzögerungen, spätere Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel hatten bzw. haben viele Bewohner*innen des Quartiers nicht die Gelegenheit, sich kennenzulernen und zu vernetzen. Die hohe Diversität und die Vielfalt der Lebensstile der Bewohner*innen tragen zur Anonymität bei und erschweren eine gemeinsame gute Nachbarschaft und einen Zusammenhalt in NeuDonnerschwee. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Neu-Donnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an Projekten zu beteiligen die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Schritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Aktuelle Fortbildungsangebote zum Quartiersmanagement werden von uns mit großem Interesse wahrgenommen. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee viele Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: ökologisches Urban Gardening, Bewegungsangebote, Teilen und Tauschen, Feste zum Kennenlernen, Flohmärkte u. ä.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Beschreibung
Wenn sich in den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickeln.
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe, Amt für Kultur und Sport, Amt für Grünflächen, Amt für Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung, oeins-Fernsehen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NeuDonnerschwee verbindet e. V., Lebensimpulse e. V., KreAktiv e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über ein 3-Säulen-Modell, getragen 1. von der Stadt Oldenburg, 2. einem Pflichtbeitrag der Eigentümer*innen und Mieter*innen sowie 3. Mitgliedsbeiträgen des Vereins NeuDonnerschwee verbindet e. V., erfolgen. Nähere Informationen dazu sind der beigefügten Datei zu entnehmen.
Galerie
img 0311
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Nachbarschaftszentrum Ahlhorn

Ansprechpartner
Benjamin Bak
Organisation Gemeinde Großenkneten
Funktion Leiter für Ordnung uns Soziales
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn - nicht nur nebenan, sondern auch mittendrin
Projektbeschreibung
Ahlhorn stellt mit etwa 8.500 Einwohner*innen den größten Ortsteil in der Gemeinde Großenkneten dar. 2019 wurde ein Teilbereich des Ortes, das "Quartier Wildeshauser Straße", in das Städtebauförderprogramm zunächst "Soziale Stadt", später "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen. Im Zuge dieser Städtebauförderung wurde bereits ein Quartiersmanagement eingerichtet. Durch den erhöhten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund (Spätaussiedler*innen, Geflüchtete aus dem arabischen Raum sowie zunehmend osteuropäische Arbeitskräfte) reagiert die Gemeinde Großenkneten bereits seit Jahren mit eigenen Angeboten (Integrations- und Netzwerkarbeit, Streetwork, Schulsozialarbeit, Verfestigung des Ehrenamtes) auf die dadurch entstehenden Bedarfe - sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die zugezogenen Menschen. Dabei stellen sich die Integrations- und die Gemeinwesenarbeit als zentrale Bestandteile der Arbeit heraus, denn unter den vielen Zuwander*innen - darunter auch immer mehr Ukrainer*innen - befinden sich zahlreiche Menschen, deren Perspektive vor Ort nicht gut erscheint und deren Potenziale noch unentdeckt sind. Hieraus resultiert u.a. eine fehlende Identifikation mit dem neuen Wohnort. Das bisherige Engagement erfolgte vorrangig nach dem Prinzip Top-Down - reaktiv und defizitorientiert. Mit der Einrichtung eines Nachbarschaftszentrums können die bisher schwer zu erreichenden Zielgruppen besser eingebunden werden. Durch das Bottom-Up-Prinzip sollen die tatsächlichen Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Projektgebiet vor Ort erfragt und möglichst umgesetzt werden. Vielfältige Angebote sind bereits vor Ort geschaffen worden - diese müssen weiter gebündelt und bekannt gemacht werden. Durch die zentrale Ansiedlung des Nachbarschaftszentrums direkt im Quartier werden die Räumlichkeiten nicht als Institution, sondern als Begegnungs- und Beratungsraum geschaffen - einladend für Jedermann mit niedrigschwelligen Hilfestellungen und Kontaktvermittlungen zu den bestehenden Beratungsangeboten (u.a. Migrationsberatung). Als Netzwerkpartner stehen bereits die ansässigen Kultur- und Sportvereine, Bildungseinrichtungen, Ehrenamtliche, sozialpädagogische Fachkräfte, aber auch viele interessierte Bürger*innen, wozu auch Migrant*innen gezählt werden, zur Verfügung. Die Konzeption und Verfestigung der Gemeinwesenarbeit ist von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Ortsteils und ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement optimal.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn als dörflicher Raum weist viele städtische Strukturen und damit für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung auf. Hintergrund sind u.a. die Aufgabe als Militärstandort mit damit verbundenem damaligem Leerstand von Wohnraum, lebensmittelverarbeitende Industrie, große Logistikzentren im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2011 und seit 2015 kamen viele Geflüchtete hinzu. Zu sozialen kommen auch städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Missstände. Der Ausländeranteil im Projektgebiet liegt bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. 22 % der Bewohner wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort, im Gegensatz dazu aber 39 % (einzelne Straßen 50 %) weniger als zwei Jahre in der jetzigen Wohnung. Diese Umstände, verbunden mit einem negativen Image, erschweren den Aufbau von eigentlich typischer Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Enge und Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben auch in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste und Angsträume bei der einheimischen Bevölkerung bewirkt. Die soziale Segregation wird befördert. Die alteingesessenen Bürger*innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge und fühlen sich entfremdet. Bestehende kommunale Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten) und das reiche Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde können diese Entwicklung nicht aufhalten. Es hat sich gezeigt, dass es an einer vernetzenden Stelle fehlt, die die Menschen vor Ort mit einbezieht sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funktionale Missstände hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumliche Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktuation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung zukommt. Richten sich Beratungen des Quartiersmanagements vorrangig an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohnerinnen und Bewohner angesprochen, unterstützt und beraten werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
ISEK 2017 Gesamtstadt = Ortsteil Ahlhorn Sonstige = Gemeinde Großenkneten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier wird ein zentrales Nachbarschaftszentrum mit niedrigschwelligem Zugang eingerichtet. Dieses bietet sowohl die Möglichkeit hauptamtliche Mitarbeiter*innen aus dem Quartier zu kontaktieren, als auch aufsuchende Sozialarbeit zu leisten. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen sowie einen verlässliche*n Ansprechpartner*in im Quartier. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechende Angebote geplant. Hier kann die Einbindung der ehrenamtlichen Integrationslotsen der Gemeinde förderlich sein. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten u.a. aus dem "Zeppelin" des Quartiersmanagements. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt der Aktivitäten in Ahlhorn. Weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung und Umsetzung (projektbezogener) Kooperationen mit Blick auf die Gestaltung des Wohnumfeldes. Dabei richtet sich GWA ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Gemeinde Großenkneten unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum ist erreichbar und Ansprechpartner*innen und Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen.
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe: Kompetenzstärkung sowie die Nutzung der Räumlichkeiten für eigens initiierte Projekte findet statt.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen ihre eigenen Ideen ein und verwirklichen diese. Gleichzeitig werden fokussiert und anlassbezogene Hilfestellungen für andere Bewohner*innen angeboten.
Beschreibung
Regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, insbesondere mit dem Quartiersmanagement, ermöglichen zielgerichtete Prozessabläufe, weitere Netzwerke und Kooperationen sind im Laufe des Projekts geplant.
Beschreibung
Mit neuen Angeboten finden auch übergreifende Begegnungen der örtlichen Akteure und Bewohner statt. Durch gegenseitige Kennenlernprozesse werden vorhandene Konflikte - unter Beachtung kultureller Besonderheiten - selbst gelöst.
Vorhandene Strukturen
Im Zuge des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ ist in Ahlhorn ein Quartiersmanagement ausgeschrieben worden. Diese Aufgabe wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zunächst für vier Jahre (bis 31.12.2024) übernommen. Unter dem Motto „Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten!“ lädt das Quartiersmanagement dazu ein, sich an der Entwicklung Ahlhorns zu beteiligen. Das Quartiersmanagement ist Anlaufstelle für Fragen, Informationen, Anliegen und Ideen zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation in Ahlhorn. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt, Projekte umgesetzt sowie das soziale Miteinander gefördert werden. Das Quartiersmanagement ist im „Zeppelin – Treffpunkt im Quartier“, Zeppelinstraße 2 in Ahlhorn zu finden. Zahlreiche Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits vorhanden, so dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit diese Grundlagen genutzt und ausgebaut werden können. Schwerpunkte des Quartiersmanagements ist die Bürgerbeteiligung (Mitreden – Mitwirken - Mitgestalten): Die Bewohner sind herzlich eingeladen, mit Ihren Ideen, Anregungen und Aktivitäten zu den sozialen und baulichen Entwicklungen in Ahlhorn beizutragen. Neben der Gründung eines Sanierungsbeirates steht vor allem die Einbindung in die vorhandenen Netzwerke und die Kontaktaufnahme zu Bewohnerinnen und Bewohnern mit Informationen zu den städtebaulichen Projekten im Vordergrund der im Januar 2020 begonnen Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte*r, Streetworker*in
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedene kulturelle und interkulturelle Gruppen (u.a. Musik-, Tanz- und Theatergruppen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Zeppelin"-Treffpunkt im Quartier (Quartiersmanagement), Gemeindejugendpflege, Jugendzentren, Beratungsangebote der Gesundheitsregion und der Jugendsozialarbeit, Jugendamt, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Diakonie Migrationsberatung, Ambulante Wohnungslosenhilfe, Wildeshauser Tafel e.V.; DGB-Beratung "Faire Mobilität", Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V. (ALSO), DRK Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlhorner Sportverein, TV Ahlhorn, Kreissportbund Oldenburg-Land, Bürgerverein Ahlhorn, Schützenverein Ahlhorn e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Gesundheitsregion Oldenburg, Projekt Präventionsketten, Ambulanter Hospizdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Graf-von Zeppelin, Dietrich Bonhoeffer Gymnasium, Grundschule Ahlhorn, Ländliche Erwachsenenbildung LEB, Landkreis Oldenburg - Jobcenter Sprachbildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Kirchengemeinde Ahlhorn, Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Heidemark, weitere Unternehmen mit vorrangiger Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter*innen sowie zukünftig eines der größten Amazon-Logistikzentren auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche Integrationshelfer (Sprachtreff, Café Kunterbunt, Männercafé), Hausaufgabenbetreuung,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei (Prävention)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Zusammensetzung des Ortsteils Ahlhorn lässt eine langfristige Erforderlichkeit für die örtliche - quartiersbezogene - Sozialarbeit vermuten. Gemeinsam mit dem Quartiersmanagement (Laufzeit voraussichtlich bis etwa 2030), der Integrationsfachkraft, der (mobilen) Jugendarbeit und ggf. weiterer sozialer Akteure soll die Grundlage für die Verfestigung der sozialarbeiterischen Arbeit und entsprechender Beratungs- und Begleitangebote im Ort geschaffen werden.
Galerie
fotos haendelstrasse 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse i 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse ii 24.05.2021
fotos schubertstrasse 24.05.2021
fotos siedlungsstruktur 24.05.2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinsam besser werden: Ein Konzept Gemeinwesenarbeit für die Samtgemeinde Neuenkirchen

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Gemeinsam besser werden
Projektbeschreibung
Die SG Neuenkirchen besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Wie viele ländliche Kommunen steht auch die SG Neuenkirchen vor den Herausforderungen des Demografischen Wandels und der Belebung der Dorfzentren. Diesen Herausforderungen begegnet die SG Neuenkirchen mit unterschiedlichsten Projekten: dem Audit familiengerechte Kommune (2017, 2021), einem Multifunktionshaus (Drehscheibe), der Freiwilligenagentur, der Sozialen Dorfentwicklung, Ausbildung von Dorfmoderatoren und dem Dorftreffpunkt – Dorfküche Voltlage. Bürger:innen sind bereit sich vor Ort zu engagieren, müssen aber noch lernen, für ihre Belange einzustehen. Im Rahmen dieser Projekte haben sich viele unterschiedliche Strukturen zur Umsetzung von Maßnahmen vor Ort gebildet. Ziel ist es nun ein Gesamtkonzept zur Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Neuenkirchen zu erarbeiten, strukturell umzusetzen und dauerhaft zu etablieren. Gemeinsam sind wir stark! In einem ersten Schritt soll zunächst eine Darstellung der bisherigen Aktivitäten und eine Identifizierung aller Aktiven in Form eines Ressourcenkataloges erfolgen. Die Bürger:innen, sollen aktiviert und motiviert werden. Handlungsfelder u. Maßnahmen sollen vor Ort von den Akteur:innen mit Unterstützung aus dem Projekt im Rahmen von Aktivitäten (Bratwurstaktionen, Familientag, Kirmes) und Befragungen ermittelt werden. Ergänzt werden diese Informationen durch Daten einer durchgeführten Sozialraumanalyse. Dies ermöglicht eine Benennung und Priorisierung von Handlungsfeldern u. Maßnahmen. Zur Bündelung von Ressourcen und Fachwissen werden Kooperationen/Vernetzungen sowie die Gründung eines gemeinsamen Netzwerkes GWA in der SG angestrebt. Im Zuge/ Laufe der Projektlaufzeit können erste Umsetzungsschritte, Aktivitäten und Projekte vor Ort aktiv umgesetzt werden. Hier unterstützt und begleitet das Personal aus dem Projekt. Während dieser aktiven Phase bieten sie Fortbildungs- und Schulungsangebote zur Stärkung der Selbsthilfepotenziale an. Im Netzwerk werden im Rahmen von gemeinsamen Aktivitäten (Sternläufe, Grünkohlessen, Besichtigungen) auch Erfahrungen aus der Projektumsetzung, Beteiligungsprozesse und Netzwerkstrukturen abgestimmt. Diese Ergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Im letzten Projektjahr wird ein Konzeptentwurf mit den Akteurinnen u. der Politik abgestimmt und über eine langfristige Finanzierung der GWA beraten. Ein Konzept zur GWA liegt als Handlungsleitfaden zukünftiger Arbeit vor.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Neuenkirchen ist eine ländlich geprägte Samtgemeinde (SG) mit 10.373 Einwohnern). sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden (MG) Merzen (3.930 EW), Neuenkirchen (4.658 EW) u. Voltlage (1.758 EW). In jeder MG gibt es eine Kita, eine Grundschule u. die Versorgung vor Ort im Rahmen einer ortsüblichen Infrastruktur ist gewährleistet. Fußgängerzonen mit Geschäften zum Bummeln gibt es nicht. Viele junge Menschen ziehen im Zuge ihrer Ausbildung / ihres Studiums weg u. kommen später zur Familiengründung zurück. Der überwiegende Anteil der EW sind katholisch, sehr heimat- u. ortsverbunden. Die SG steht vor den Herausforderungen des Demografischen Wandels. Die Gesamtbevölkerungszahlen sinken, das Durchschnittsalter steigt. Viele ältere EW leben alleine, sind von Einsamkeit betroffen und auf nachbarschaftliche Hilfen angewiesen. Eine gut funktionierende Nachbarschaft, ein attraktives Vereins- und Brauchtumswesen, sowie Treffpunkte für die Dorfgemeinschaften sind wichtig. Mit kommunalen Aktivitäten wie der Freiwilligenagentur, den Dorfmoderatoren u. den Kleinen Hilfen wird auf die jeweils spezifischen sozialen Problemlagen (Alltagshilfen, Vereinsamung, Integration, Stärkung der Dorfgemeinschaft) reagiert. Ergänzt durch Beteiligungsprozesse wie dem Audit familiengerechte Kommune u. der Sozialen Dorfentwicklung. Nun müssen wir feststellen, dass es nicht gelungen ist die vorhandenen Selbsthilfepotenziale dauerhaft in allen Altersgruppen zu aktivieren sowie Beteiligungsstrukturen u. – prozesse (auch Verwaltungsstrukturen) zu etablieren. Es fehlt eine Gesamtbetrachtung aller Aktivitäten u. ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur Bündelung von Ressourcen u. als Grundlage für zukünftiges Handeln.
GWA/QM-Ansatz
Gemeinsam besser werden: Getreu diesem Prinzip möchte die SG Neuenkirchen (NK) ein Gesamtkonzept GWA erarbeiten und dauerhaft als Handlungsleitfaden etablieren. Die SG NK möchte die bereits vorhandenen Aktivitäten in der SG bündeln, stärken u. miteinander gezielt vernetzen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen und die Infrastruktur in der SG NK und damit auch in den einzelnen Mitgliedsgemeinden nachhaltig zu verbessern. Insofern ist es elementar die Zusammenarbeit der lokalen Akteur:innen unter Berücksichtigung der bestehenden Angebote und der bereits entstandenen unterschiedlichen Organisationsformen (Ehrenamt, gGmbH, Vereine, Einrichtungen) zu fördern, sie aber auch durch gemeinsam abgestimmte Prozesse besser miteinander zu verzahnen. Durch diese Verzahnung sollen Selbsthilfepotenziale gestärkt u. Handlungsfelder erkannt u. priorisiert werden, Beteiligungsstrukturen und eine Wertschätzungskultur auf allen Ebenen dauerhaft etabliert werden. Durch diese Maßnahmen werden die Teilhabe und Chancengleichheit aller gestärkt sowie Ressourcen und Wissen gebündelt und Synergien besser genutzt. Wichtig ist, dass alle gemeinsam eine Grundverständigung für die GWA in der SG NK entwickeln. Bedeutsam ist aber bereits jetzt, dass sich alle bisherigen und zukünftigen Ansätze der GWA an den Anliegen aller Bürger:innen (gleich welcher Nationalität) orientiert und sie u.a. auch die Kommunikation u. den Austausch zwischen den eingesessenen sowie den „Neu“-Bürger:innen dienen soll.
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden derzeit bauliche Treffpunkte errichtet. Raumnutzungen, Beteiligungstrukturen, Netzwerke, Handlungsfelder und Maßnahme werden in einen abgestimmten Konzept der GWA für die SG NK zusammenfefasst. Zur Unterstützung der Akteur:innen der GWA gibt es bereits eine Freiwilligenagentur u. ein Quartiersmanagement mit 15 Std/ Wo. Diese Personalressource soll dauerhaft erhalten u. ggfs. aufgrund der Ergebnisse im Projekt bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Verwendungsnachweis: NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft-Gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt „Nachbarschaft -Gemeinsam gestalten“ handelt es sich um soziale Maßnahmen zur Quartiersentwicklung. Die Maßnahmen beziehen sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Holtriem, die acht Mitgliedsgemeinden umfasst. Es richtet sich an alle BewohnerInnen des Quartiers, mit besonderem Fokus auf die Bevölkerungsgruppen SeniorInnen und Flüchtlinge bzw. MigrantInnen, da sie auf die größten Hürden zur sozialen Teilhabe stoßen. Ziel ist es Anlaufstellen in den Gemeinden Utarp, Blomberg und Willmsfeld zu schaffen. Zentraler Netzwerkknoten wird im gesamten Projektverlauf das 2021 errichtete Gemeindezentrum in Utarp sein. Es ist geplant, bestehende Netzwerke zu identifizieren, neue Netzwerkpartner zu gewinnen und die BürgerInnen zu aktivieren-immer in Kooperation mit etablierten örtlichen Vereinen, Behörden und engagierten BürgerInnen aus allen Gesellschaftsbereichen, so dass ein tragfähiges Netz aus sozialen Kontakten, praktischer Unterstützung für Alltag und Haushalt sowie attraktiven Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangeboten zu schaffen, Von dort aus werden Treffen/Angebote koordiniert. Dafür können noch weitere nicht vollumfänglich genutzte, barrierefreie Räumlichkeiten, wie bspw. Vereinsheime in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Projektes werden zu Beginn Maßnahmen entwickelt, um wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Bildungs-, Begegnungs- und Hilfsangebote zu errichten, um damit die soziale Teilhabe, Mobilität, Nachbarschaftshilfe, intergenerationelle und – kulturelle Kompetenzen zu fördern. Ein besonderer Focus wird auf die Gruppe der Senior*innen und Geflüchteten gerichtet, da sie mit besonderen Hürden der sozialen Teilhabe zu kämpfen haben. Vorhandene Angebote werden in das Projekt integriert bzw. angebunden oder wie die bestehende Anti-Rost-Initiative ausgeweitet, damit sie auch gemeindeübergreifend wirken können. Vor allem gilt es, vorhandene Ressourcen zu mobilisieren, bislang ungenutzte Potentiale zu erschließen und die Bürger selbst aktiv werden zu lassen. Im Verlauf des Projektes werden Mobilitätsoptionen entwickelt, um die Möglichkeit für die Bewohner*innen zu eröffnen mehr an der Nahversorgung teilzunehmen und Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Bereits bestehende private Initiativen/Vereine/etc. werden einbezogen und das eingeschlafene Mitfahrsystem „Fahr mit“ wiederbelebt. Um den Maßnahmenplan zielgerichtet gestalten zu können wurden Expertengespräche mit Vertretern der Samtgemeinde und potentiellen Kooperationspartner geführt.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem, besteht aus acht Mitgliedsgemeinden und liegt im Landkreis Wittmund, einem ländlich peripheren Raum, mit dem eine geringe Bevölkerungsdichte, ein ungünstiger ÖPNV und eine besondere Strukturschwäche einhergeht. Der Landkreis ist mit 57000 Einwohner*innen zweitkleinster in Niedersachsen. Behörden finden sich vorrangig in der Kreisstadt Wittmund. Diese zu erreichen stellt für ältere Menschen, die oft nicht mehr über familiäre Bindung verfügen, und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen. Arztbesuche kommen einem Tagesausflug gleich und peripher wohnende Geflüchtete haben geringere Integrationschancen. Die BürgerInnen haben kaum Möglichkeiten der sozialen Teilhabe. Insbesondere in der Pandemie ist deutlich geworden, wie stark die Menschen auf soziale Kontakte angewiesen sind, allein durch Alltagsbegleiter/Anti-Rost-Initiative ist dies nicht aufzufangen. Was teilweise von den Alltagsbegleitern vorgefunden wurde ist alarmierend. Viele Ältere haben dringende Arttermine aus Angst und in Ermangelung von Transportmöglichkeiten nicht wahrgenommen. Deutlich wird dies auch durch eine Bürgerbefragung. Viele BürgerInnen sind von Mobilitätsbeschränkungen betroffen und suchen nach Möglichkeiten mit anderen in Kontakt zu treten. Sie wünschen sich nachbarschaftliche Hilfe, sind aber auch bereit, sich gemeinschaftlich zu engagieren. Senior*innen und Geflüchtete sind von gleichartigen Problemen betroffen. Ebenfalls wurde deutlich, dass verschiedene etablierte örtliche Vereine und andere Akteure in den Mitgliedsgemeinden zwar aktiv sind, es aber an tragfähigen Netzwerken und Koordination fehlt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem - Teil des Landkreises Wittmund
Beschreibung
Die SG Holtriem gehört zum LK Wittmund in NDS. Sie besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden (Westerholt, Nenndorf, Blomberg, Neuschoo, Schweindorf, Ochtersum, Utarp, Willmsfeld). Das Projekt bietet 3 Anlaufstellen, die hinsichtlich der Gebietsstruktur sinnvoll erscheinen: Westerholt mit Nenndorf und Eversmeer in der Nähe. Blomberg mit der Nachbargemeinde Neuschoo. Utarp mit den umliegenden Gemeinden Schweindorf und Ochtersum. Die Infrastruktur im Bezug auf Netzwerkarbeit mit Verbänden, Einrichtungen, Schulen etc. in diesem Gebiet ist über Jahre gewachsen und gefestigt. Daher können Ressourcen gemeinsam genutzt werden. Im Nordwesten, Westen und Süden grenzt die Samtgemeinde an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens an, die ebenfalls zum Landkreis Wittmund gehört.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft der Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistik der Ausländerbehörde des Landkreises Wittmund, Stand 31.12.2021 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Holtriem: 212 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Landkreis Wittmund: 3014
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Monatshefte Niedersachsen 12/2021 Landkreis Wittmund: 25,1 % der Bevölkerung Quelle: Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH, eigene Berechnungen Altersgruppe 60-79 Holtriem: 39 %
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: ARBEITSMARKT IM ÜBERBLICK - BERICHTSMONAT FEBRUAR 2022 - WITTMUND, Agentur für Arbeit Arbeitslosenquote: 6,5
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen 2021: Holtriem 24,6 %
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche und Interessen der in in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Die Bürger*innen werden angeregt ihr Umfeld/Zusammenleben in der Gemeinde aktiv zu gestalten, so dass sie entsprechend ihrer Bedürfnisse zufriedener leben können. Durch Nachbarschaftsarbeit und die damit verbundene Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen wird mehr Teilhabe vor Ort möglich. Während des gesamten Projektzeitraums wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt und die Eigeninitiative/Selbsthilfe der Bürger*innen gefördert. Hierdurch identifizierte Potentiale und Schwächen sollen genutzt bzw. behoben werden. Die Bürger*innen werden befähigt Netzwerke zu knüpfen in denen sie kommunizieren und sich organisieren können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe der Zielgruppen erfasst sind, Bürger*innen wissen, wohin sie sich mit Anfragen Problemen wenden können, Menschenrechte für alle wichtig sind und die Umsetzung angestrebt wird.
Beschreibung
Bürger*innen erkennen, dass sie die Macht haben, ihren sozialen Raum selbst zu verändern, Anliegen vorzubringen und zu vertreten.
Beschreibung
Bürger*innen in die Lage versetzt werden, Ressourcen und Potentiale ihres Umfeldes und ihrer Kommune zu erkennen und zu nutzen.
Beschreibung
die Potentiale der Netzwerkpartner erkannt und identifiziert werden, dadurch Doppelstrukturen vermieden werden und effektive Lösungen gefunden werden, um Hürden der Teilhabe abzubauen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Utarp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wittmund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt (Boßelverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Blomberg
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg-Neuschoo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Bürgermeister*innen der drei Gemeinden haben nicht nur großes Interesse an der Umsetzung des Projektes, sondern auch an der nachhaltigen Wirkung. Durch den Netzwerkaufbau, die Verstetigung der Runden Tische als eine Art Steuerungsgruppe und die Anleitung von Ehrenamtlichen wird gewährleistet dass auch nach Projektende auf die veränderten Bedarfe eingegangen werden kann. Für Mobilitätsangebote wird der Ehrenamtsbulli des AWO Kreisverbandes weiterhin einsetzbar sein.
Galerie
juz blomberg
gemeindezentrum utarp
juz blomberg innen
ehrenamtsbulli
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA in Visselhövede - durch Kommunikation verbinden

Ansprechpartner
Sabine Voss
Organisation Präventionsrat Visselhövede
Funktion Leiterin
Soziale Stadt- und Dorfentwicklung im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Durch GWA und Jugendarbeit in der GWA haben wir in Visselhövede bisher viel erreicht. Es wurden belastbare Strukturen geschaffen (z.B. Patensystem für Zugewanderte, Kümmerer vor Ort, Belebung des neu entstandenen Jugendzentrums, Vernetzung verschiedenster Akteure über Palettenlandschaft am Marktplatz, Vereinsmesse, Ausbildungsmesse an der OBS, Zusammenarbeit mit Unternehmen/ Verwaltung/ Politik/ Bürgerinitiativen/ Kultur/ Sport). Diese Strukturen gilt es auch zukünftig zu nutzen und zu weiter zu stärken, um die anstehenden Herausforderungen, vor denen die Stadt Visselhövede steht, zu bewältigen: 1. GWA als Anlaufpunkt für alle Visselhöveder Bürger*innen wahrzunehmen, der ehrenamtliches und kommunales Engagement verbindet und vernetzt, Hilfe zur Selbsthilfe gibt, für jedwedes Anliegen da ist und durch öffentlichkeitswirksame Arbeit zur positiven Binnen- und Außenwirkung der Stadt beiträgt. 2. Den veränderten Sozialstrukturen durch einen überproportional hohen Anteil Geflüchteter in Visselhövede und damit Neubürgern durch Kommunikation und Integration Rechnung tragen. 3. Ausbau der Jugendarbeit im Rahmen der GWA, um daraus ein noch internationaleres Angebot zu machen, dies schließt auch raumplanerische Aspekte der Stadt V. mit ein (z.B. Verlegung der bestehenden Skateranlage an das Jugendzentrum, Nutzung der Calisthenicsanlage) 4. Die weiter bestehenden, eher isoliert in Parallelwelten lebenden Bevölkerungsgruppen im Sinne eines community organizing ansprechen und in die GWA einbinden. Hier wurden erste erfolgreiche Ansätze im bereits seit Jahren im Fokus stehende Projektgebiet "Pappelstraße" erzielt (Bewohnerbefragungen, Gemeinschaftsaktion "Tannenbaumschmücken", Elternberatung in Kooperation mit Schulen), was intensiv weiter verfolgt, ausgebaut und auf andere Projektgebiete übertragen werden muss 5. Ökologie, Nachhaltigkeit und Inklusion weiter verbinden und ausbauen, wie beispielsweise im Projekt Haus der Bildung (verschiedene Organisationen ziehen unter ein Dach und kooperieren), Aktion Rollfiets, Inklusionskutsche, Prüfen der Stadt Visselhövede auf Barrierefreiheit, Aktion "gelbes Band", gemeinsame Aktionen mit "Vissel for future", Seniorenbeirat u.a., aber auch die Unterstützung von Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich Klimaneutralität.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA und die in der vergangenen Förderperiode hinzugekommene Jugendarbeit im Rahmen der GWA wird in Visselhövede - vielfach anerkennend - sowohl von Bürger*innen als auch Verwaltung und Politik wahrgenommen und benötigt. Obwohl sich Vieles positiv entwickelt hat und belastbare Strukturen geschaffen wurden, konnten noch nicht sämtliche Probleme gelöst werden, vielmehr sind besondere Herausforderungen für die Stadt hinzugekommen. Dazu gehören die Folgen des Angriffs auf die Ukraine. So hat Visselhövede eine Überquote ukrainischer Geflüchteter. Durch Familienzuzug hat sich die die Anzahl zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits um 20 Personen erhöht. Der Landkreis Rotenburg (Wümme) nimmt bis Ende April 2023 700 weitere Geflüchtete anderer Nationalitäten auf, von denen wiederum anteilig Personen der Stadt V. zugewiesen werden, weil dort noch (günstiger) Wohnraum vorhanden ist. Es bedarf weiterer, großer Anstrengungen diese Neubürger zu integrieren. Diesen Menschen soll in Visselhövede eine Perspektive geboten werden, sodass neben Wohnraum, auch Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze, Spracherwerb und Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die verschiedenen Kulturen miteinander auskommen und sich wiederum in das Gemeinwohl einbringen. Hierzu sollen die GWA sowie die Jugendarbeit in der GWA durch Aktionen, Projekte und Präsenz in hohem Maße beitragen. Darüber hinaus sind auch die bisherigen Problemlagen (Beispiel Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage mit niedrigen Mieten, hierdurch hohem Anteil sozial Benachteiligter sowie angrenzendem Wohngebiet, deren Bewohner mittlerweile Eigentümer ehemaliger Behelfswohnungen sind) noch nicht gelöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Visselhövede
Beschreibung
Projektgebiet 1: Pappelstraße und angrenzende Straßen
Einwohnerzahl
950
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 2: Großer Kamp Straße
Beschreibung
Neubaugebiet Großer Kamp Straße und Bosberg, von ca. 70 dort ansässigen Bewohnern sind ca. 45 kurdischstämmig.
Einwohnerzahl
70
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, Projektgebiet 2 zeichnet sich durch Isolation/ Parallelgesellschaft aus
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 3: Wehnser Weg, Hunnehop Straße, überproportional viele Bewohner aus der Volksgruppe der Sinti
Beschreibung
Wehnser Weg, Hunnehopstraße
Einwohnerzahl
50
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 4: Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukraine, afrikanische Ethnien)
Beschreibung
Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukrainer*innen, afrikanische Ethnien)
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden: Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung und Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner. Handlungsgrundlage ist Lebensweltorientierung von Thiersch. Ökologie, Inklusion und die Interessen von Anwohnern werden zusammengebracht. Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA umgesetzt. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und andere jugendbezogene Einrichtungen. Für die Reduzierung von Vorurteilen eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden für kulturelle und geschlechtsspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und zur Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzung zwischen Organisationen sowie das Zusammenleben der Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Menschen oder Gruppierungen sich mit ihren Interessen wahrgenommen fühlen, GWA-Handeln zu Empowerment der Menschen führt und Demokratie gelebt wird
Beschreibung
Ideen werden zu Projekten, mit denen durch Hilfe zur Selbsthilfe und Kooperation Selbstwirksamkeit und Stärke der Beteiligten wachsen
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen genutzt werden, um das Gemeinwohl zu stärken und die Stadt wieder ein Stück lebenswerter zu machen
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen bzw. Organisationen bzw. Generationen bzw. Milieus bzw. Nationalitäten miteinander kommunizieren und arbeiten, um das Gemeinwohl zu stärken
Beschreibung
Gesamtgesellschaftliche und internationale Entwicklungen finden sich im gemeinwesenorientierten Handeln wieder. Die gerechte, grüne und produktive Stadt ist das Ziel des Handelns, das sich an den 5 Schlüsselprinzipien orientiert.
Beschreibung
GWA fördert belastbare Strukturen, Netzwerke und Kooperationen, die flexibel auf die jeweiligen Anforderungen reagieren können. GWA selbst arbeitet vernetzt
Beschreibung
Starke Nachbarschaften entwickeln sich durch GWA. indem das soziale und räumliche Gefüge sicht-, erfahr- und erlebbar gemacht wurde
Beschreibung
Durch GWA wird das Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung (z.B. Wohnraum, Treffpunkte, Spielplätze) ausgewählter Gebiete verfolgt
Beschreibung
GWA ist eingebunden in örtliche Strukturen, kann gesamtkommunale Entwicklungen einschätzen und Expertise geben
Vorhandene Strukturen
Sowohl der GWA-Mitarbeiter als auch die beiden Mitarbeiterinnen, die sich aktuell die Stelle in der Jugendarbeit etwa pari teilen, sind vor Ort etabliert. Sie sind Kümmerer vor Ort und können mittlerweile auf belastbare Strukturen in der Netzwerkarbeit zurückgreifen. Beispiele sind das Patensystem für Geflüchtete, ehrenamtliche personelle Unterstützung im Jugendzentrum, Initiatoren für zahlreiche Projekte sowie deren Begleitung (z.B. gelbes Band, Rollfiets, Belebung Marktplatz, Pappelstraße, Vereinsmesse u.a.), aber mittlerweile auch die Übergabe von Projekten in andere (ehrenamtliche) Hände zur Verselbständigung derselben (z.B. Betreuung der Visselquelle). Die GWA wird in Planungen der Stadtverwaltung einbezogen (z.B. bei der Planung/ Einrichtung des Jugendzentrums, Verwaltung Räume Haus der Bildung u.a.).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Prietz, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Roon, Frau Heldt, Jugendberufszentrum Herr Baier, Kreisjugendpflege Frau Martens, Stadt Visselhövede Herr Lüdemann, Herr Grünhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Frau Schröder, Kultur- und Heimatverein Visselhövede Frau Wuttke, ArtOutlet Herr Reichert, EigenArt Kultur e.V. Herr Netter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei, Schwimmbad Visselhövede, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Frau Bellmann, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsbeirat Frau Zimmermann, Tafel Visselhövede Herr Seitz, Lebensräume e.V. Frau Steenblock, Simbav
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Gohlke, MTV Jeddingen Herr Schumacher, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Freilauf Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Herr Goebel, Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann, Seniorenresidenz Zur Mühle Herr Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter OBS Visselhövede Herr Wieland, Leitung Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Darboven, Schulsozialarbeit aller Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Werke der Inneren Mission Herr Faltermann, ev. St. Johannisgemeinde Visselhövede Jugenddiakon Herr Pahling, Pastorin Rosenfeld, Pastor Wohlfahrt, Kirchenvorstand Frau Meier-Zindler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Grünhagen, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg-Verden Herr Esselmann, Rotenburger Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Nachrichten Herr Wieters, Redaktionsteam Rotenburger Kreiszeitung, Redaktionsteam Rotenburger Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vulpes Immobilien Management GmbH, Eckernförde (Eigentümerin Wohnblocks Pappelstraße)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vissel for future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt Visselhövede Frau Schumann, unsere gewonnenen Paten*innen, Ehrenamtliche in der Unterstützung des Jugendzentrums, zahlreiche weitere engagierte Bürger*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Lüdemann, alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Lars Klingbeil Parteivorsitzender SPD, Landtagsabgeordnete Herr Holsten (CDU), Frau Liebetruth (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leader-Region Hohe Heide Herr Pahl, Herr Eberle, Herr Brunkhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA + GWA Jugendarbeit sind mittlerweile fest vor Ort eingebunden und unverzichtbar. Das finanzielle Engagement trotz enormer, teils unvorhersehbarer Belastungen der Stadt V. steigt für die beantragte Förderperiode nochmals deutlich. Es besteht der Wille der Stadt V. die Planungen so zu gestalten, dass eine Übernahme der GWA in Eigenregie der Stadt ab 2027 erfolgt, idealerweise als eine Art Stabstelle für Gemeinwohl, soziale Integration und Stadtentwicklung und entsprechend im Haushalt geplant.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Langenhagen hebt ab - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul

Ansprechpartner
Sabine Behrens
Funktion geschäftsführende Pastroin
Gemeinwesenarbeit im Quartier - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul
Projektbeschreibung
Langenhagens Identifikationspunkte sind die alten Dörfer und Ortskerne, aus denen die Mittelstadt an der Peripherie zu Hannover seit den 70er Jahren zusammengewachsen ist. Die Lebensgeschichte der Bewohner:innen ist von diesen lokalen Bezügen geprägt und wird häufig aus den Erfahrungen der Zuwanderung gespeist. Im Quartier Langenforth leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen. Provisorische Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine sind in fußläufiger Entfernung. Gelegenheiten der spontanen Begegnung für alteingesessene Nachbarn und Hinzugezogene sind von großer Bedeutung, um Segregation entgegenzuwirken. Besonders die ältere Bevölkerung leidet unter fehlenden Kontaktflächen. Durch die sozialen Folgen von Corona wird diese Entwicklung verschärft. Das Familienzentrum Emma&Paul wurde von den Kirchengemeinden Emmaus und St. Paulus gegründet, es wirkt seit 12 Jahren im Süden Langenhagens und bietet vor allem Familien Anknüpfungspunkte. Das Tätigkeitsfeld wird zukünftig erweitert, eine Umbenennung in „Nachbarschaftszentrum“ ist geplant. Mit dem Quartier Langenforth ist ein Teil des Wirkungsbereichs benannt, das sich rund um das Paulus-Gemeindehaus erstreckt. Von den Beteiligungsprozessen werden in der Langenhagener Südachse auch die benachbarten Stadtteile profitieren. Das Mitwirken im gesamtstädtischen Entwicklungsprozess GWA bietet die Möglichkeit, eine professionelle und interdisziplinäre Kultur der Partizipation aufzubauen. Die Förderung durch die LAG ermöglicht seit 2021 der Stadt Langenhagen und zwei Kirchengemeinden, Strukturen der GWA zu implementieren. Dieser Prozess wird durch das Projektgebiet Langeforth und die Beteiligung von zwei weiteren Kirchengemeinden gestärkt. Durch den fachlichen Austausch GWA entstehen neue Synergieeffekte. Kirche schafft Orte der Begegnung im Sozialraum, für alle Lebenslagen und Generationen. Das sozialräumliche Engagement der vier Kirchengemeinden wird von der Landeskirche als Pilotprojekt unterstützt und entfaltet Modellcharakter. Durch Mitwirkung wird das Selbsthilfepotential gestärkt. Mit den Methoden der Aktivierung und Beteiligung begeben sich das Familienzentrum und die Nachbarschaft in einen gemeinsamen Lernprozess, um die Bedarfe zu erkunden und Lösungsansätze zu entwickeln. Wohnortnahe soziale und gesundheitsfördernde Aktionen und eine niedrigschwellige Infrastruktur bereichern das Quartier. Die Mehrdimensionalität der Interessen ist akzeptiert und Orte des Austauches sind gefunden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenforth ist ein Stadtteil im Süden Langenhagens, an der Stadtgrenze zu Hannover. Das Umfeld der Paulusgemeinde ist durch Wohnblöcke und Reihenhäuser mit einer hohen Einwohnerdichte geprägt. Eine städtebauliche Sonderstellung kommt dem Geschosswohnungsbau der "Europahaus-Siedlung" mit einer durchmischten Bewohnerschaft zu. Viele Menschen sind auf Transferleistungen angewiesen, auch im Männerwohnheim der KSG mit 90 Wohneinheiten. Es besteht ein Spannungsverhältnis zwischen vernachlässigten Industriearealen im Süden mit Verlust an Wohnqualität einerseits und steigenden Preisen für Wohnraum andererseits. Die Kirchengemeinden Emmaus und Paulus haben mit der Gründung des Familienzentrums „Emma und Paul“ vor 12 Jahren Unterstützungsangebote geschaffen. „Familienzentrum“ suggeriert als Zielgruppe die klassische Kernfamilie, sodass sich die inzwischen große Anzahl der Alleinerziehenden, Singles und von Vereinsamung bedrohten Menschen nicht angesprochen fühlt. Kirchliche Angebote entsprechen immer weniger den Bedarfen der Bewohner:innen. Um im gesellschaftlichen Wandel weiterhin als Ressource zur Verfügung zu stehen, muss kirchliches Handeln einen Paradigmenwechsel vollziehen: Kirche bietet keine fertigen Lösungen sondern wird zu einer lernenden Institution. Diesem Veränderungsprozess stellen sich vier Kirchengemeinden, um in Kooperation mit Netzwerkpartnern als Brückenbauer zwischen Generationen, Ortsteilen und Lebensweisen zu wirken. Lösungsansätze und Methodenvielfalt können nur im Verbund mit Wohnungswirtschaft, Verbänden und Kommune Wirkung entfalten. Kirche als Akteur will dauerhaft vor Ort zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
GWA/QM-Ansatz
Möglichkeitsräume für Partizipation – die Stadt Langenhagen entwickelt mit Kirchengemeinden, Wohnungswirtschaft und Verbänden Strategien für eine koordinierte GWA. Ein gemeinsames Methoden-Reservoir wird aufgebaut. In der verzahnten Zusammenarbeit entstehen Handlungskonzepte für Stadtplanung und Teilhabe. Miteinander - Mitdenken – Mitwirken: Sozialraumentwicklung braucht die Zusammenarbeit der Akteure und Menschen vor Ort. Im Projekt „für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul“ stehen die Bewohner:innen mit ihren Bedarfen im Zentrum. Für aktivierende Maßnahmen ist eine vertrauensvolle Beziehung von entscheidender Bedeutung. Engagierte Ehrenamtliche sind wichtige Multiplikatoren. Ziel ist, gemeinsam Neues auszuprobieren und das eigene Lebensumfeld zu gestalten. In Langenforth verändert sich die soziale Lage, verstärkt durch die Corona-Pandemie. Mitgestaltung und Zuarbeit eröffnen sozialräumliche Perspektiven, die der Sandwichposition der Kernstadt Langenhagen zwischen Hannover und den angegliederten Ortschaften Rechnung tragen. Durch vielfältige Beteiligungsformen und die Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt. Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, fördert die Selbsthilfe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kirche ist eine wichtige Ressource im Sozialraum, sie schafft Orte der Begegnung für alle Lebenslagen und Generationen.
Nachhaltigkeit
GWA ermöglicht Synergieeffekte zwischen kirchlicher und kommunaler Arbeit. Eine fragende Haltung (kein Fokus auf Bedürftigkeit) ermöglicht, die Ressourcen der Bewohner:innen wirksam werden zu lassen; Kooperation und Methoden der sozialräumlichen Arbeit verankern GWA im landeskirchlichen Selbstverständnis; Übersetzungsarbeit von kirchlicher Arbeit in soziale Arbeit, Sozialraumorientierung verändert kirchlichen „Hilfe-Ethos“; Verstetigung durch Kooperation, Ehrenamt, Drittmittel und Spenden.
Galerie
a1 leuchtendeaugen spielzeugtausch
a2 keksebacken
a3 lernraum
a4 fruehstueck
a5 buergermeisteraktionsstand
a6 rockamkirchturm
Videos
baby_gebaerden.mp4 (79.15 MB)

Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft

Ansprechpartner
Hilke Meyer
Funktion Seniorenbeauftragte
Zwischen heute und morgen, unser zuhause im Quartier. Lebendige Quartier für ein lebenswertes Miteinander aller Generationen. Aber sicher!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft“ möchte dazu beitragen, ältere Menschen gezielt in die GWA und die schon vorhandenen Strukturen der Quartiere zu integrieren. Im Zuge der GWA ist es für ältere Menschen wichtig, dass zentrale Versorgungsstrukturen und Dienstleistungen in erreichbarer Distanz verfügbar sind und diese den älteren Menschen bekannt sind. Soziale Kontakte sollten in der Nähe der Wohnung gepflegt werden können. Ein Ziel der GWA mit älteren Menschen sollte sein, dass diese Personengruppe durch Mitgestaltung selbstbestimmt und in Würde altwerden darf und an generationenübergreifenden Formen des Zusammenlebens im Quartier teilhaben kann. Methodisch soll es mit zwei Sozialarbeiterinnen „Kümmerinnen vor Ort“ geben, die im Schwerpunkt in aufsuchender Beratung zum einen die Bedarfe der Zielgruppe erheben und somit ihre Beteiligung am Gemeinwesen stärken können und zum anderen als Mittlerinnen dienen zwischen den älteren Menschen, den Versorgungs- und Dienstleistern und den Stadtteiltreffpunkten. Zusätzlich sollen durch das Projekt gezielte Angebote zur Gestaltung sozialer Kontakte, generationsübergreifender Aktionen, dem Ausbau von Begegnungsräumen sowie Angeboten zur Gesundheitsförderung und auch gezieltem Engagement initiiert werden, die dazu beitragen, das Leben im Quartier für alle Altersgruppen demographiefest und nachhaltig zu gestalten. Durch die Einbeziehung von interdisziplinären Expert*innen und Akteur*innen in den Sozialräumen sowie die Bürger*innen als Expert*innen in eigener Sache sollen Defizite, Bedarfe aber auch Potenziale erkannt werden, um die Quartiere altern(s)gerecht und zeitgemäß fort- bzw. neu zu entwickeln.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Herausforderungen/Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des sozialen Wandels sind in Hameln deutlich erlebbar. Besonders deutlich wird dies angesichts des bereits jetzt überdurchschnittlichen Anteils älterer Menschen (Ü60=33,2%;Ü80=8,6%), der in den kommenden Jahren verlässlich weiter ansteigen wird. Besonders die fragile Lebenslage alleinlebender älterer Menschen ohne soziales Netzwerk erfordert die Notwendigkeit, eine nachhaltige Struktur auf- & auszubauen, um zukünftig eine selbständige Lebensführung in der eigenen Häuslichkeit zu erhalten u. zu fördern. Pandemiebedingtes Rückzugsverhalten und gleichzeitiger Rückgang ehrenamtlicher Potenziale haben diese Situation noch verschärft. Die Entwicklung neuer sozialer, generationsübergreifender Netzwerkstrukturen im nahen Wohnumfeld ist angesichts rückläufiger familiärer Hilfe-und Unterstützung sowie der Zunahme von Singles/Kinderlosen zur Mobilisierung einer aktiven Selbst- u. Mitverantwortung erforderlich. Besonders für ältere Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius oder geringen finanziellen Spielräumen sind die Ressourcen ihres Quartiers relevant für Selbstbestimmung u. Lebensqualität und ermöglicht ihnen soziale und kulturelle Teilhabe. In Zukunft werden dabei gleichzeitig die verschiedenen Lebenslagen von älterwerdenden (Sekundär-)Migrant:innen, die zwischenzeitlich hier ihr Zuhause gefunden haben, mehr Berücksichtigung finden müssen. Hameln möchte ihr Gemeinwesen für heutige u. zukünftige Generationen proaktiv u. nachhaltig alter(n)sgerecht gestalten. Dieses Vorhaben stellt die Umsetzung der Leitlinie 1 des 2020 „Hameln ist eine Stadt für alle Menschen“ sowie Ihren zugeordneten Zielen/Maßnahmen dar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kernstadt (Nordstadt, Südstadt, Klütviertel, Basberg, Altstadt)
Beschreibung
Stadtteile der Hamelner Kernstadt, zentrale Lage mit recht guter Anbindung und Versorgungsstrukturen.
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil ausländischer Bewohner/innen über 60 Jahre (Daten der Einwohnermeldeabteilung)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hamelner Ortsteile (Afferde, Hilligsfeld, Rohrsen, Tündern, Wehrbergen, Sünteltal, Halvestorf, Haverbeck, Hastenbeck, Klein Berkel, Wangelist)
Beschreibung
Abstand zur Kernstadt zw. 1-6 Kilometer. Dörflich geprägte Ortsteile.
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Ausländische Bewohner/innen über 60 Jahren. Daten Einwohnermeldeabteilung.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel einer ganzheitlichen Weiterentwicklung aller Stadtquartiere soll auf die besondere soziale Herausforderung des demographischen Wandels und der besonderen Bedarfe älterer Menschen in ihrem natürlichen Radius, dem nahen Wohnumfeld mit gezielten Methoden der GWA im Projekt eingegangen werden. Im Sinne der Integrationsarbeit können durch die Methode der aufsuchenden Beratung ältere Menschen, besonders die in schwierigeren sozialen Lagen, besser in ihrem Stadtteil partizipieren. Dies wiederum trägt zu einer Sicherung der demokratischen Verhältnisse vor Ort bei, da die Zielgruppe oftmals nicht durch die klassischen Beteiligungsformen im Quartier erreicht wird. Durch die Anbindung des Projektes bei der Stadt Hameln können Bedarfe der Zielgruppe nach der Ermittlung unmittelbar an die richtige Stelle weitergeleitet werden. So lassen sich in erster Linie die immateriellen Bedingungen vor Ort verbessern, so dass alle Generationen gewinnbringende soziale Beziehungen vor Ort leben können. Aber auch materielle und infrastrukturelle Bedarfe können zunächst Erhoben und in den aufzubauenden oder aufrechtzuerhaltenden Netzwerkstrukturen lösungsorientiert diskutiert werden. Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen Veranstaltungen mit Kooperationspartner:innen zu verschiedensten Themen informieren, beraten und auch zur gesundheitlichen und präventiven Förderung beitragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ideen, die die Zielgruppen entwickelt hat sind im Quartier umgesetzt oder etabliert worden.
Beschreibung
Durch aufsuchende Beratung sind neue Zugänge geschaffen worden und Bewohner:innen direkt angesprochen worden
Beschreibung
Durch Einbezug älterer Menschen in Netzwerkstrukturen und Angebote vor Ort ist generationsübergreifendes Denken und Handeln im Quartier gestärkt.
Beschreibung
Vorhandene Dienstleistende und Versorgungsangebote, sowie Netzwerke und Stadtteiltreffpunkte liegen im Zentrum der aufsuchenden Beratung und werden bei der Planung neuer Angebote unterstützt oder aktiv mit einbezogen.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtentwicklung und Planung, sowie weiteren Fachabteilungen je nach anstehendem Thema sind erfolgt.
Beschreibung
Neue Formen der Begegnung sind entstanden, neue Kontakte zwischen Nachbar:innen wurden geknüpft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum - Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei - Grünes Labor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeiinspektion Hameln-Weserbergland, Team Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin- Luther Gemeinde (ev.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Augustinus Hameln (kath.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung (Wir im Quartier)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hamelner Wohnungsbau Gesellschaft (hwg) (Heinrich-Heine-Treffpunkt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft Hameln eG (wgh)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsräte und Ortsbürgermeister:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffis (ÖPNV Hameln-Pyrmont)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenradio von radio aktiv (Hameln-Pyrmonter Lokalradio)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ (Familie im Zentrum Einrichtung der Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro/ Integrationsmanagement der Stadt Hameln (Thema (Sekundär-)Migration)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Smart City Projektbüro Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist angedacht, das Themengebiet der offenen und aufsuchenden Seniorenarbeit im Quartier zu verstetigen. Dafür ist in Vorbereitung wichtig, über das Projekt in der Abteilung, im Fachbereich und auch im Rat der Stadt Hameln regelmäßig zu berichten, Projektergebnisse vorzustellen und im Projektverlauf entstehende Ideen für die Zukunft weiterzuentwickeln. Anschließende Fördermöglichkeiten werden außerdem im Projektzeitraum geprüft.
Galerie
stoffregen1
stoffregen2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: MITeinander am Stadtwald

Ansprechpartner
Silja Weßelmann
Funktion Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit
MITeinander im Stadtwald
Projektbeschreibung
Das Projekt "MITeinander am Stadtwald" zielt auf die Stärkung der Gemeinwesenarbeit und des Gemeinwesens im Stadtgebiet am Stadtwald ab. In dem Stadtteil am Stadtwald befindet sich bisher keine Einrichtung der Gemeinwesenarbeit. Bedarfe, die sich zielgruppenüberbgreifend im Hinblick auf unterschiedliche strukturelle Veränderungen und Herausforderungen in den vergangenen Jahren ergeben haben, können durch ehrenamtliche Tätigkeiten und Netzwerkarbeit nicht aufgefangen werden. Der Bedarf eines inklusiven und interkulturellen Ortes der Begegnung unmittelbar im Stadtteil wurde insbesondere nach der Migrationsbewegung 2015/16 immer deutlicher. Im September 2021 stellte der aus einer Anwohner:inneninitiative entstandene Verein SOWAS e. V. einen Antrag an die Stadt Verden zur Stärkung der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am Stadtwald. Mit Beschluss des Stadtrats vom 03.12.2021 wurde diesem Antrag zugestimmt und entschieden, dass im Rahmen einer möglichen Projektförderung modellhaft bereits erprobte und erfolgreiche Methoden der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil angewendet und entsprechend der vor Ort vorherrschenden Bedarfe modifiziert werden. Es soll ein Treffpunkt entstehen, der zielgruppen- und generationenübergreifend eine Anlaufstelle für alle Anwohnerinnen und Anwohner bietet. Der Treffpunkt bietet neben dem offenen Bereich niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Verweisberatung an. Zur Förderung einer guten Nachbarschaft finden aufsuchende Aktionen und Veranstaltungen zur Wohnumfeldverbesserung, zur niedrigschwelligen Bedarfsermittlung sowie zur Beratung im Stadtteil statt, die Anwohner:innen zufällige Begegnungen und somit einen informellen Austausch ermöglichen und Vorurteile untereinander abbauen. Gleichzeitig soll über die Aktionen der Gemeinschaftssinn gestärkt und ein gegenseitiges Unterstützungssystem in der Nachbarschaft aufgebaut werden. Vorhandene Ressourcen wie der Anwohner:innenverein und das Bildungsnetzwerk "MITeinander am Stadtwald" (Namensgeber für das Projekt) werden aktiv in die Projektumsetzung eingebunden und in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit fachlich unterstützt. Der neue Treffpunkt ist Mitglied im Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit, der alle kommunalen und kommunalgeförderten Träger und Einrichtungen verbindet und eine Plattform zum Austausch über Methoden, Angebote, (neue) Herausforderungen bietet. Grundlage der Arbeit bildet unter anderem die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller)".
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Durch die Migrationsbewegung 2015/16 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke an einer stadtteilzentralen Straße. Die Wohnblöcke gehören wechselnden, privaten Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zur Vermüllung sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis 2018 wurde das Gebiet im Rahmen von GWA abwechselnd durch den Spielbus Fridolin der Stadt u. d. Weltenbummler des DRK angefahren. Die Angebote fanden auf dem Grundstück der Immobiliengesellschaft statt. Die Immobiliengesellschaft hat 2018 die Nutzung des Grundstücks untersagt, sodass weitere Angebote nicht durchgeführt werden konnten. Der Imageverlust des Stadtteils durch die Vermüllung und den Ungezieferbefall, das nicht Vorhandensein eines “Kümmerers” sowie das Fehlen eines formalen, zielgruppenübergreifenden Begegnungsorts führt bei den Anwohner:innen zu immer mehr Unmut. Dieser Unmut führte Ende 2021 zu dem Antrag des Anwohner:innenvereins SOWAS. Der Bedarf zur Stärkung der GWA im Stadtteil wurde durch den Stadtrat bestätigt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Stadtwald
Beschreibung
Lindhooper Straße ab Eisenbahnunterführung E-Center – Artilleriestraße – Brunnenweg inklusive Lindenviertel – Eisenbahntrasse Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooper Straße E-Center
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022 Gesamtstadt: Sozialatlas 2020 Landkreis Verden, Fachdienst Jugend und Familie
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet und Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet und Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; IIm Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt der Stadt Verden (Aller), Stand 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrarstruktur des Stadteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Ebenfalls ist das Projekt eingebettet in die kommunale Gemeinwesenarbeit der Stadt Verden (Aller) und richtet sich nach der " Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit der Stadt Verden (Aller)". Hier ist ein hoher Wissens- und Erfahrungstransfer gewähreistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohner:innen werden niedrigschwellig an neuralgischen Standorten im Stadtteil erhoben; sie sind eingeladen, sich aktiv an dem Aufbau und der Entwicklung des Begegbungsortes zu beteiligen, ihre Interessen werden hierbei berücksichtigt
Beschreibung
Der Treffpunkt steht Anwohnenden zur Durchführung von selbstorganisierten Angeboten, Veranstaltungen zur Verfügung. Der Treffpunkt ist für eine unabhängige Nutzung mit Küche mit Kühlschrank, Kaffemaschine, Wasserkocher etc. ausgestattet
Beschreibung
Bei den Anwohner:innen besteht ein großes Interesse und der Wunsch, sich für die Interessen und das Image des Stadtteils zu engagieren (Anwohner:innenverein SOWAS; Bildungsnetzwerk MITeinander am SW). Dieses Engagement soll gestärkt und gefördert werden.
Beschreibung
Bei der Planung und Durchführung von Angeboten werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigt; Es finden vielseitige Angebote statt, die unterschiedliche Zielgruppen aber auch zielgruppenübergreifend ausgerichtet sind
Beschreibung
Die Projektumsetzung ist interdisziplonär ausgerichtet und bezieht bei der Planung und Umsetzung von Angeboten, Aktionen etc. die unterschiedlichen Fachrichtungen (Stadtplanung, Sicherheit&Ordnung,Beteiligung, Polik, Gesundheit&Sport, Inklusion...) ein
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden entwickelt und Synergien zwischen Netzwerkpartnen werden aufgebaut; Aktionen und Angebote werden gemeinsam durchgeführt; ein wechselseitiger Informationsfluss ist sichergestellt & eine verlässliche/ nachhaltige Zusammenarbeit
Beschreibung
über regelmäßige Aktionen wie Stadteilkonferenzen, Nachbarschaftsgrillen, Anwohner:innenversammlungen sind Möglichkeiten der informellen Begegnung geschaffen; engagierte Menschen werden unterstützt und gefördert, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen
Beschreibung
Es finden niedrigschwellige Wohnumfeldverbesserungen statt; Der Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitsfördernder Teilhabe wird durch eigene Angebote, Kooperationen u. durch Vermittlung erwirkt; über Begegnungen wird das soz. Miteinander gestärkt
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung interdisziplinär ausgerichtet; es ist angegliedert in der Abteilung GWA, sodass der Transfer in die Fachbereiche sicher gestellt ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); LK Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklecks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden - Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwillgienagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden - Weltenbummler, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund, HSG Aller, SOWAS e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstip, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen/ Schwarze Bretter (digital und analog)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratsfraktionen sind eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und/ oder bei Veranstaltungen teilzunehmen, regelmäßige Berichterstattung im Ausschuss Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen, Fähigkeiten und Bedürnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Vernetzung im Stadtteil, den Einrichtungen der GWA sowie dem Arbeitskreis GWA findet ein steter Austausch über die erprobten Methoden und erfolgreiche Praktiken statt, sodass ein aktiver Wissen- und Erfahrungstransfer zur Sicherstellung der Projektziele gewährleistet ist; Über regelmäßige Berichterstattung d. Projektverlaufs mit Zwischenergebnissen in polit. Gremien soll nach Projektbeendigung eine Verstetigung des Begegnungsortes über einen Stadtratsbeschluss erwirkt werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinschaftszentrum Bruchhausen-Vilsen

Ansprechpartner
Imke Dirks
Organisation Lebenswege Begleiten e.V.
Funktion Mitarbeiter
Integratives und interkulturelles Gemeinschaftszentrum Bruchhausen-Vilsen
Projektbeschreibung
Mit dem Gemeinschaftszentrum wird ein gemeinwesenorientierter Ort geschaffen, bei dem jenseits der traditionellen dörflichen Begegnungsanlässe (Sport, Schützenverein, Kirchengemeinde) Menschen zusammenkommen, die sich – da aus verschiedenen kulturellen und sozialen Bezügen kommend – privat nicht verabreden würden. Zentrales Moment ist die Niederschwelligkeit. Individuelle Interessen und Neigungen stehen im Vordergrund der Besuchsanlässe, woraus sich persönliche Begegnungen, gegenseitiges Kennenlernen, das Knüpfen privater Kontakte und Folgeaktivitäten ergeben. Da Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und Bildungserfahrungen und Traditionen zusammenkommen werden, sind bei den Mitarbeitenden soziale Kompetenz, interkulturelle Kenntnisse und Sensibilität für ebendiese Differenzen erforderlich. Unter Nutzung der professionellen Küche wird ein offener, internationaler, preiswerter Mittagstisch angeboten. Es wird abwechselnd international gekocht. Die Verantwortung liegt dabei jeweils bei einer Person aus einer Sprachgruppe, die jeweils ehrenamtlich unterstützt wird. Neben einem wöchentlichen klassischen Caféangebot wird es ebenfalls regelmäßig Themennachmittage mit Cafébetrieb geben: Sprachcafé, Repaircafé, Spielenachmittag „laut und lebhaft“ für sich spontan ergebende Kleingruppen, Spielenachmittag „leise & nachdenklich“ für verabredete und ad-hoc-Duos (Schache, Dame, Mühle), Gesprächs- und Arbeitskreise, Spielenachmittag für Kinder ohne Elternbegleitung, verschiedene Kurse (Kochen, Computer etc.). Dies sind die Vorhaben / Ideen zum Antragszeitpunkt, weitere werden folgen durch den laufenden Betrieb, durch Freiwillige, hinzukommende Ehrenamtliche, die Verantwortung für einen Programmpunkt übernehmen möchten. Der Abendbetrieb ist vorgesehen für Informations- und kulturelle Veranstaltungen, Vortragende bzw. Verantwortliche werden aus dem Aktivenkreis kommen oder extern eingeladen. Das Themenspektrum ist zurzeit nicht eingrenzbar, mithin Gegenstand der Abrede unter den Café-Aktiven. Hörspiel- und Filmabende, zweisprachige Lesungen, Kleinkunst sind avisiert. Gerade weil die Verkehrssprache aller Veranstaltungen und Aktivitäten Deutsch sein wird: Einmal monatlich möchte Lebenswege begleiten e. V. den Angehörigen einer Sprachfamilie (Arabisch, Kurdisch, Farsi etc.) das Café zur Verfügung stellen, um die Heimatsprache zu pflegen. Vorhaben für den Wochenendbetrieb: Internationales Frauenfrühstück, Männer-Café, Kurs für Tänze aus aller Welt u.v.m.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
[Erfahrung] Lebenswege Begleiten ist seit 2015 sehr erfolgreich bei der Migrationsberatung (Erstintegration, Sprachkurse, Arbeitsmarktintegration) in der Kommune. Es fehlt jenseits der professionellen Unterstützung indes an Gelegenheit für regelmäßige niederschwellige Begegnungs- und Kontaktmöglichkeiten, für kulturelle Integration und soziale Teilhabe im Alltag. [Gemeinwohl] Viele Menschen suchen Gemeinschaft und Aktivität, nach einer sinnvollen Aufgabe neben dem Berufsleben. In der Kommune fehlt es jenseits traditioneller Begegnungsanlässe (Sport, Schützenverein, Kirchengemeinde) an Möglichkeiten, interessen-, generationen- und kulturübergreifend teilzuhaben, mitzugestalten, soziale Netzwerke aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen. Es gilt, einen wesentlichen Beitrag für die Kommune Bruchhausen-Vilsen zu leisten, indem ein Ort persönlicher Begegnung, kulturellen Austausches sowie von Erfahrungen und Erlebnissen, die Menschen verbinden und über den Alltag hinausgehen, geschaffen wird. [Prophylaxe] Wer sich in der eigenen Kommune zu Hause fühlt, in ein Gemeinwesen sozial integriert ist, ist weniger anfällig für Fremdenangst und Abgrenzungswunsch. Das gilt sowohl für Alteingesessene als auch für Menschen, die wegen einer Flucht vor Bürgerkrieg oder Verfolgung in die Gemeinde gekommen sind, sowie zahlreiche Neubürger, die sich aus anderen Gründen neu angesiedelt haben. [Ausblick] Das Gemeinschaftszentrum wird die Nutzer*innen in ihrer Lebenswelt aktivieren, ihre persönlichen Interessen einbeziehen und Selbstwirksamkeit fördern. Es bietet Gelegenheit, Aktivierung und Unterstützung für neue private und öffentliche Gemeinschaftsprojekte, die anderweitig nicht entstünden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen
Beschreibung
Es handelt sich um die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) mit dem Flecken Bruchhausen-Vilsen als Zentrum.
Einwohnerzahl
17500
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Kinder (bis 18 Jahre statt 14 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Ältere (ab 65 Jahre statt 60 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Kinder (bis 18 Jahre statt 14 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Quelle: Migrations- und Integrationsbericht des Landkreises Diepholz (Stand: 2. 11. 2020) Flüchtlinge (Personen mit Aufenthaltserlaubnis, Personen mit Duldung, ausreisepflichtige Personen) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Gemeinschaftszentrum ist – wie die reguläre Integrations- und außerschulische Schülerarbeit des Vereins Lebenswege Begleiten e. V. – insofern ein ganzheitlicher, auf die Lebenszusammenhänge der Bevölkerung bezogener Ansatz von Gemeinwesenarbeit, als das Vorhaben auf die Verbesserung der infrastrukturellen und immateriellen Lebensbedingungen in der Kommune abstellt. Dies inkludiert stets die Einbeziehung der potentiellen Besucherinnen und Besucher. Lebenswege Begleiten fördert mit dem Gemeinschaftszentrum Handlungsfähigkeit, Kooperation und Selbstwirksamkeit, Gemeinwesenarbeit versteht der Verein deshalb stets auch als Bildungs- und Netzwerkarbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn die Leitung lediglich Rahmenbedingungen für den Betrieb des Gemeinschaftszentrums sichert, die inhaltliche Gestaltung indes über diverse Freiwilligenteams erfolgt.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn die Wahrnehmung aller anlassbezogenen Begegnungsanlässe unabhängig von nationaler Herkunft, kulturellem Hintergrund und sozialer Stellung, mithin ausschließlich von Interessen und Bedürfnissen motiviert ist.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn a) ein täglicher Betrieb des Gemeinschaftszentrums in Vollauslastung erreicht ist, b) Freiwillige und Teilnehmende generations-, kulturell, einkommensklassen- sowie interessenübergreifend aktiviert sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Wirtschaftsförderin, Regionale Entwicklung, Fachbereichsleiterin Bildung, Fachbereichsleiter Bürgerservice), Arbeitskreis Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien (SPD, Grüne, CDU) in Samtgemeinde, Samtgemeinderat, Samtgemeindesozialausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinden in allen Teilgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule (Kooperationspartner), Gymnasium, Schulsozialarbeiter*innen Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Diepholz: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Arbeitskreis Flüchtlingssozialarbeit, Arbeitskreis Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB), Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Land & Kunst e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Gemeinschaftszentrum soll eine kommunale Dauereinrichtung werden. Für die Kostendeckung ab dem 1.9.25 ist alternativ und / oder komplementär avisiert: 1. Förderung im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK). 2. Förderung durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. 3. Förderung durch das BAMF im Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden." 4. Eine kommunale Förderung ist stets angestrebt. (Näheres siehe PDF)
Galerie
spielen klein 1
spielen klein 2
leb adventskalender
mikroprojekt 3
img 20170727 153900
maifest 2017
sommerfest 24
sommerfest 14
petermoor 7
aussenansicht 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Godshorn ist bunt - Für Demokratie und Vielfalt im verbunT Langenhagen

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Demokratie - jetzt oder nie
Projektbeschreibung
Mit Beginn der dreijährigen GWA-Förderung durch LAG & N-Bank im Oktober 2021 konnten wir trotz der damals noch andauernden Corona-Pandemie bis heute eine sehr erfolgreiche Quartiersarbeit initiieren. Zwei Koordinatorinnen wurden eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) dem fast alle Akteure im Quartier angehören gründete sich Mitte 2022, kurze Zeit später eine Steuerungsgruppe. Der Koordinationsprozess mit der Kommune und den zwei weiteren Projekt-Quartiers-Kirchengemeinden im verbunT wurde mit monatlichen Koordinationstreffen verstetigt, ein gemeinsames Logo für das Gesamtprojekt & ein Flyer entwickelt. Mit einer aktivierenden Befragung wurden alle 3.500 Haushalte im Quartier wurden erreicht. Inzwischen haben sich hieraus resultierend, 6 AGs gebildet, die inzwischen selbständig arbeiten. Das MGZ soll dabei zukünftig ein „Haus der Vielfalt“ sein. Eine zusätzliche Expertenbefragung wird z. Zt. ausgewertet (Befragte: Grundschule, Feuerwehr, Jugendliche, KiTas, Geflüchtete, die Tafel, Sportvereine, Geschäfte, Ärzte & Senioren). Trotz dieser gerade im BfgNG sehr positiv bewerteten Entwicklung sind die ureigenen Vorbehalte der Kirchengemeinde gegenüber Gemeinwesenarbeit & den „fremdem Gruppen“ noch nicht beseitigt & bedürfen weiterer Einbindung. Die antidemokratischen Entwicklungen besonders durch die Ergebnisse der correktiv-Recherche über die Ereignisse in Potsdam der letzten Monate haben das BfgNG erschüttert. Daraufhin haben mehrere Vereine & Einzelpersonen, besonders aber die 4. Klassen der Grundschule in einer sehr angstvollen Reaktion das BfgNG gebeten, sich gemeinsam mit ihnen für die Demokratie zu engagieren & aktive Formen zur Förderung von Demokratie zu entwickeln. Hier besteht nun akuter Handlungsbedarf für GWA. Auch der Päd. Mittagstisch Satt & Schlau, der Ende 2023 mit dem Integrations-Sonderpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde, hat um Einbindung in die GWA & die aktive Demokratiearbeit gebeten. Ein Aktivierung von Bürger*innen, die sich mutig zur Demokratie zu bekennen ist notwendig, dabei kann das GWZ eine wichtige Verortung sein (hier trifft man Demokraten), hier lassen sich Kräfte bündeln & Aktionsformen wie Kundgebungen, Demonstrationen etc. unproblematisch planen. Anderseits bedarf es demokratischer Grunderfahrungen, die für das nicht immer einfache Feld Demokratie begeistern. Hier sind Stadtteilforen nötigt, um zwischen Bürger*innen, Wohnwirtschaft, Handel & Kommune ihren Teil beizutragen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier äußern sich Ängste vor Migranten & es gibt sehr böswillige Äußerungen. Die gesellschaftliche Spaltung, extrem verstärkt d. populistische Einflüsse, äußert sich in Aggressionen, denen mit Ermutigung zur Demokratie zu entgegen ist. Unterscheidungen von Mitgliedern der Kirchengem., obwohl Initiator der GWA, in „unsere Gruppen“ & "GWA-Gruppen", werden gemacht. Ein weiterer integrativer GWA-Prozess in den nächsten drei Jahren ist nötig, auch die Einbindung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“. Auf der Haben Seite: Eine sehr gut vernetzte Arbeit im verbunT mit der Kommune Lgh. & den anderen Projektp.& eine erfolgreiche GWA im BfgNG z.B. der Kooperation m. d. Grundschule, deren 4. Klassen das Bündnis um Hilfe bei Aktionen f. Demokratie gebeten haben & einem starken Empowerenment von Bewohner*innen. Die Verstetigung braucht noch Zeit. Eine glückende GWA bedarf der Nachhaltigkeit & dem Mitwirken hauptberuflicher Koordination. Die finanz. Verstetigung durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenh. hat gute Chancen, damit auch die Förderung durch den Wirtschaftsclub. Dieser Ansatz soll weiter verfolgt werden. Die aktuelle Förderung der GWA wird durch die Kommune koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere. Die Einrichtung des verbunTs „GWA“ war ein erfolgreicher Schritt bewirkt d. regelm. Treffen & die im ersten Förderzeitraum durch die Stadt geführte gemeinsame Antragstellung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die übergreifende Koordination und insb. die gem. Mittelverw. den Verwaltungsaufwand in den Quartieren eher erhöht. Daher soll die gem. Arbeit und Konzeption beibehalten, die gem. Antragst. & Mittelverw. jedoch nicht fortgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Godshorn - Langenhagen
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine Größe von 8,28 km², teils noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Wie eine Insel ist Godshorn durch die Verkehrsadern deutlich von allen andern Quartieren abgegrenzt. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6718
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 2020 hat sich die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mit Förderung durch LAG und N-Bank der Aufgabe einer zukunftsorientierten GWA gewidmet: Es ist gelungen, die kirchlichen Strukturen auf GWA hin umbauen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Langenhagen, der Elisabethkirchengemeinde. und der Kirchengemeinde. St.Paulus/Emmaus wurde eine Strategie & ein gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt der in der äußeren Gestalt des verbunT Langenhagen sichtbar wird. In Godshorn wurde ein Bündnis für Gute Nachbarschaft installiert und durch eine aktivierende Befragung aller Haushalte im Quartier sechs aktive AG´s gebildet. Zwei Koordinatorinnen begleiten diese Prozesse. Das Gemeindehaus der Kirche soll auch zukünftig in der GWA als Bindeglied und zentraler Treffpunkt fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen berücksichtigt werden. Die ressortübergreifende Koordinierung GWA/QM durch die Kommune (verbunT) wird auch in Zukunft helfen, den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagements in den Fokus zu rücken & zu begleiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem GWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt. Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im GWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte & Veranstaltungen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet & steuert mit den Koordinatorinnen vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt werden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vorhandene Strukturen
Im ersten Jahr wurde eine hauptamtl. Koordinatorin für die GWA eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) wurde 2022 als Basis der GWA gegründet - fast alle Akteure im Quartier sind beteiligt. Durch eine nachhaltige Implementierung der GWA in die Fachstelle in Langenhagen & verbunT arbeiten alle Quartiere & die Stadt auf Augenhöhe in monatlichen Treffen zusammen. Der verbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk GWA. Die Fachstelle GWA koordiniert die verbunTstreffen sowie weitere Gremien Eine 2. Koordinatorin wurde eingestellt. Eine Steuerungsgr. im Quartier wurde Ende 2022 gegründet, eine aktivierende Befragung wurde ausgewertet & dem BfgNG, der Steuerungsgruppe und dem Ortsrat vorgestellt. Ein Organigramm der Quartiers-Arbeit wurde erstellt & mit Akteuren abgestimmt. Aktivierte Bewohner*innen, wurden zu einem Treffen mit der Steuerungsgruppe eingeladen - es entstanden bisher 6 selbständig arbeitende Arbeitsgruppen. Die Seniorenarbeit im Quartier wurde zwischen DRK, AWO, Landfrauen & Kirchengemeinde vernetzt. Unter dem Motto: "Kaffee & Mehr" treffen sich seit Mitte 2022 1 x monatlich ca. 50 Senior*innen zu Programm, Kaffee & Kuchen. Eine Stadtteilmutter eingestellt, die auch Hausbesuche macht, das Wärme-Café & die Deutschkurse für Geflüchtete aktiv begleitet & bei der Tafelausgabe im MGZ und auch in der Schule präsent ist. Die städt. Steuerungsgruppe & das Netzwerk GWA sind von zentraler Wichtigkeit für GWA im Quartier.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung (im "VerbunT"), GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen ("verbunT), Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen (Bündnis für Gute Nachbarschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten (Bündnis F. Gute Nachbarschaft), Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge& Bündnis für Gute Nachbarschaft), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, Elisabethkirchengem., kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternehmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG im Quartier Godshorn, Herrenhäuser Wohnungsgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (HAZ Nord, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin (im "verbunT") Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, AGs aus der aktivierenden Befragung, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGZ als Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenhagen besteht auch eine gute Chance der Förderung durch die Wirtschaft Langenhagens
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