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Bewohner*innenversammlung/ Dialogräume

Aufbruch Eversburg - Wege aus der Armut – für eine gerechte Zukunft

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Nachbarschaften und Akteure vernetzen – Armutsfolgen bekämpfen - Teilhabe ermöglichen – Begegnungs-Stadtteil für Alle!
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist der Aufbau eines integrierten Quartiersmanagements im Stadtteil Eversburg zur nachhaltigen Reduzierung sozialer, bildungsbezogener u. integrationsbezogener Folgen von Armut. Das Vorhaben ist Bestandteil der gesamtstädtischen Strategie der sozialen Quartiersentwicklung der Stadt Osnabrück („Quartier für Alle“, in Erarbeitung) und dient somit als Modellprojekt für eine ressortübergreifende sozialräumliche Zusammenarbeit. Eversburg wird dabei als Modellstandort für integrierte Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Sozialem Dienst, den Präventionsketten (0–10 Jahre), Kindertagesstätten, dem Bildungsbüro sowie der gesamtstädtischen Quartierskoordination u. dem Quartiersmanagement (QM) vor Ort entwickelt. Grundlage bildet ein sozialraumorientierter Ansatz, der gemeinwesenorientierte Quartiersarbeit mit koordinierenden und vernetzenden Aufgaben verbindet. Ausgangspunkt bildet das städtische Sozialmonitoring. Die Ergebnisse von 2021 und 2024 zeigen eine überdurchschnittliche Armutsbelastung u. einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in dem Stadtteil. Im Zentrum steht der Aufbau einer Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Unterstützungs-, Bildungs- und Teilhabeangeboten als sozialer Knotenpunkt im Quartier, um Zugänge zu verbessern und nachbarschaftliche Netzwerke zu stärken. Gleichzeitig übernimmt das QM zentrale Koordinationsfunktionen, insbes. beim Aufbau ressortübergreifender Kooperationsstrukturen, der Initiierung gemeinsamer Projekte sowie der Bedarfsanalyse. Die Umsetzung erfolgt in enger Koop. mit dem FB für Kinder, Jugend und Familie (FB K/J/F), Schulen/Bildungsbüro (FB Bildung), freien Trägern und Vereinen. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln, Familien in belasteten Lebenslagen besser zu erreichen u. die ressortübergreifende Zusammenarbeit im Quartier dauerhaft zu stärken. Langfristig soll das Quartiersbüro im geplanten Dienstleistungszentrum des FB K/J/F verankert werden, welches vsl. ab Mitte 2027 zur Verfügung steht. Übergangsweise wird eine gut erreichbare Lösung im Quartier eingerichtet. Parallel bietet das geplante Neubaugebiet Eversheide die Möglichkeit, sozialräumliche Entwicklungsprozesse frühzeitig zu begleiten u. neue Bewohnendengruppen einzubinden. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen zur integrierten Zusammenarbeit u. Armutsprävention fließen in die Weiterentwicklung des gesamtstädtischen Quartiersentwicklungskonzepts ein u. sollen perspektivisch auf weitere Quartiere in Osnabrück übertragen werden.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Eversburg zählt zu den Stadtteilen mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf. Eine hohe Armutsquote, ein überdurchschnittlicher Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte (46 %) sowie verdichtete soziale Problemlagen prägen den Stadtteil. Die Folgen zeigen sich unter anderem in eingeschränkten Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen, einem erhöhten Unterstützungsbedarf von Familien sowie Herausforderungen für das nachbarschaftliche Zusammenleben. Ergebnisse des städtischen Sozialmonitorings, der Schuleingangsuntersuchungen sowie Erfahrungen aus den Präventionsketten verdeutlichen den bestehenden Handlungsbedarf. Die operative Planungsgruppe der Präventionsketten berichtet zudem von einem Nebeneinander verschiedener ethnischer Communities mit bislang geringer interkultureller Durchmischung. Dies erschwert Integrationsprozesse und soziale Kohäsion im Quartier. Gleichzeitig zeigt sich, dass vorhandene Angebote und Akteure bislang nur begrenzt miteinander vernetzt sind. Es fehlen verbindliche Kooperationsstrukturen, abgestimmte Steuerungsformate sowie niedrigschwellige Orte der Begegnung und Beteiligung im Quartier. Daraus ergibt sich ein erheblicher Entwicklungsbedarf im Rahmen der sozialen Quartiersentwicklung, insbesondere hinsichtlich der besseren Koordination bestehender Angebote, der Stärkung der sozialen Infrastruktur, der Verbesserung von Zugängen zu Unterstützungsangeboten sowie der Förderung von Beteiligung, Teilhabe und nachbarschaftlichen Beziehungen. Das entstehende Neubaugebiet Eversheide macht zudem eine frühzeitige sozialräumliche Begleitung neuer Bewohnendengruppen erforderlich, um segregativen Entwicklungen präventiv entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Osnabrück Eversburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Eversburg im nordwestlichen Stadtgebiet von Osnabrück und umfasst im Kern den Planungsraum 41, der im städtischen Sozialmonitoring einen hohen Aufmerksamkeitsbedarf aufweist. Das geplante Quartier erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 1 km² im nordwestlichen Teil der Stadt. Räumlich wird das Gebiet im Osten durch die stark frequentierten Bahntrassen in Richtung Rheine und Oldenburg begrenzt, die eine deutliche Barrierewirkung entfalten und nur an wenigen Stellen querbar sind. Im Süden bildet die Wersener Landstraße eine weitere klare Abgrenzung, während im Westen die Schwenkestraße mit dem angrenzenden Landwehrgraben den Übergang markiert. Im Norden wurde das Projektgebiet in Abstimmung mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie um Teilbereiche rund um die Grußendorfstraße ergänzt, da hier besondere soziale Herausforderungen bestehen und ein erhöhter Unterstützungsbedarf identifiziert wurde. Die Abgrenzung orientiert sich damit nicht ausschließlich an administrativen Planungsgrenzen, sondern folgt einer sozialräumlichen Betrachtung des Quartiers, wodurch ein kleiner Teilbereich vom Planungsraum 42 in das Quartiersgebiet einbezogen wird, um bestehende Nutzungs- und Bewegungsbeziehungen im Quartier angemessen zu berücksichtigen. Die Gebietsauswahl folgt damit gezielt dem Ansatz, räumliche und soziale Problemlagen sowie bestehende Versorgungs- und Nutzungsstrukturen integriert zu betrachten.
Einwohnerzahl
4452
Quelle / Anmerkungen
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, SG Statistik, Stadtforschung und Wahlen,; Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Leistungen des SGB II und SGB III, Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl betrifft die Alleinerziehenden-Haushalte im Quartiersgebiet Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist als integriertes Quartiersmanagementprojekt (QM) angelegt, das schwerpunktmäßig mit Methoden der Gemeinwesenarbeit (GWA) arbeitet. In Osnabrück bezeichnet QM die multiprofessionelle Vor-Ort-Praxis zur sozialraumorientierten Entwicklung eines Quartiers. Es verbindet gemeinwesenorientierte Ansätze mit koordinierenden Aufgaben wie Vernetzung, Projektsteuerung, Sozialraumanalyse und Impulsgebung. Die GWA bildet die methodische Grundlage der Arbeit vor Ort. Sie dient der Aktivierung der Bewohnerschaft, Ermittlung von Bedarfen, Ressourcen und Interessen sowie der Förderung von Selbstorganisation, Beteiligung und Empowerment. Ziel ist, gemeinsam mit Bewohnern und lokalen Akteuren tragfähige soziale Netzwerke, Angebote u. Kooperationsstrukturen zu entwickeln. Das QM übernimmt die operative Umsetzung und Koordination im Quartier. Die gesamtstädt. Quartierskoordination bildet die Schnittstelle zwischen Praxis, Verwaltung, strategischer Steuerung u. Politik. Sie sichert Wissenstransfer, initiiert ressortübergreifende Abstimmungen u, fachbereichsübergreifende Quartiersentwicklung (QE) im Sinne des kommunalen Leitbildes „Quartier für Alle“. Die strategische Einbettung erfolgt über die ressortübergreifende Untergruppe QE der Arbeitsgruppe Integrierte Sozialplanung. Sie dient der ressortübergreifenden Zusammenarbeit sowie der Bündelung kommunaler Ressourcen. Die konzeptionellen Rahmungen, Begriffsdefinitionen und strategischen Handlungsfelder der QE wurden hier abgestimmt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anliegen, Wünsche und (Veränderungs-)Bedarfe der Bewohner:innen werden mit Methoden der GWA erhoben, dokumentiert und kommuniziert. Sie sind handlungsleitend für die Ausrichtung der Quartiersarbeit. Der GWArbeiter signalisiert Offenheit für alle Anliegen
Beschreibung
Ressourcen d. Quartiers (Stärken-Schwächen-Analyse), der Bewohnenden u. Interessengruppen werden mit Methoden der GWA u. fortlaufend erhoben, in die Quartiersentwicklung eingebunden u. weiterentwickelt. Bewohnende bringen ihre Fähigkeiten /Kompetenzen ein
Beschreibung
Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden kultur-, generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt, um Quartiersakteure und Bewohnergruppen für das kommunale Leitbild „Quartier für Alle“ zu sensibilisieren
Beschreibung
Das Quartiersbüro als Vernetzungsstelle legt Beteiligungsformate (Zukunftswerkstätten, Runde Tische, Bürgerforen) ressortübergreifend an, um Beteiligungsprozesse und Aktivitäten multiperspektivisch auszurichten und dabei alle Akteure mitzunehmen
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende u. neue Unterstützungsbedarfe u. Angebote wurden erschlossen, insbes. das Potential der MigantInnen. Alle Zielgruppen sind in die Engagement-, Unterstützungs-, Teilhabe- und polit. Partizipationsstrukturen eingebunden
Beschreibung
Neben sozialer Infrastruktur (s. 7) wurde Infrastruktur in den Bereichen Wohnumfeld, Begegnungsmöglichkeiten (Sitzgelegenheiten), Nachhaltigkeit bedarfsgerecht weiterentwickelt.
Beschreibung
In der Verwaltung besteht eine ressortübergr. „AG Quartiersentwicklung“. Die feste Stelle strategische Konzeptentwicklung für die integrative partizipative Quartiersarbeit etabliert eine gesamtstädtische Strategie, die in den Rat eingebracht wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich für Kinder Jugend und Familie mit allen vorhandenen Fachdiensten mit Kooperation und Unterbringung des zukünftigen Quartiersbüros im neuen Dienstleistungszentrum (DLZ) an der Eversheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtisches Jugendzentrum Westwerk; Offener Kindertreff (Diakonisches Werk OS) Jugendcafé Elterncafé etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Osnabrück, Projekt Kinderbewegungsstadt hier: Bolzplatz Ballspiele am Natruper Holz, Angebot am Natruper Holz, Kleiner Bolzplatz der IGS, Family Fitness am Rubbenbruchsee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Eversburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ballsport Eversburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrück Rugby Football Club im SV Eversburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Kanu-Club e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Eversheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kindertagesstätte Liebfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kindertagesstätte Markus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversburg, Offene Ganztagsschule, „Beratungsteam“ an der Schule (Beratungslehrkraft / Sonderpädagogin / Schulsozialarbeit), Diverse externe Kooperationspartner: Balu und Du / OS Kinder-Tafel / Schulobst-Programm / Theaterpäd. Werkst., u. Koop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperativer Hort / OGS plus: Kooperationspartner der Grundschule im Ganztag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule Osnabrück Umfangreiches AG-Angebot (Percussion, Schülerband, Gitarre, Rudern, Musical Dance, Zirkus, Geocaching, Schulzoo, Seifenkisten bauen, Schach, West-Werk TV, Capoeira, Modewerkstatt, …).
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
voraussichtlich ab 10/2027 i. DLZ: Familientreff West: Offenes Café für Familien und Alleinerziehende Ferienangeb. & -aktionen Kreativangeb. (mit/ohne Eltern) Hilfe bei Anträgen, Kooperation mit der Kindermahlzeit Kooperation mit dem Sozialen Dienst West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kleiderkammer Sedanstraße des Vereins Osnabrücker Kleiderlager e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Tafel e. V. (mittwochs in der alten Bücherei)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbegleiterinnen: Elterncafés in verschiedenen Kitas (St. Michaelis, Kita Landwehr, Kita Eversheide, Kita Liebfrauen) Offener Spieltreff im Stadtteiltreff Atter Offene Spielaktion in der Atter Straße Aufsuchende Beratung und Unterstütz. Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit – Caritasverband Os:Aufsuchende Arbeit mittels Sprechstunden in den Gemeinschaftsunterkünften in Eversburg, sowie Beratung dezentraler Familien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit – Caritasverband Os: Projekt ProFilLive - Außerschulische Lernförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche im JZ Westwerk, Kindertreff West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Familie: Sozialer Dienst West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Eversburg: Austausch zu Stadtteilthemen und Angeboten, Organisation von Stadtteilfesten (noch vorhanden, ehrenamtliche Sprecherin wirbt bisher ohne Erfolg um Nachfolge, wird das Amt ab Sommer 2026 aufgeben)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ahmadiyya Muslim Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Serbische Gemeinde: Serbisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Michaelis: Café Himmelreich (Offenes Begegnungscafé); Evangelisches Familienzentrum der St. Michaelis Gemeinde; Familiensprechstunde: Beratung von Eltern mit Kindern von 0-7 Jahren;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Gemeinde Liebfrauen; hier als Besonderheit integriert: Ukrainische katholische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsketten für Kinder bis 10 Jahre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BaKoS, Die Osnabrücker Ballschule e. V., Projekt Sport vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Eversburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei, Kontaktbeamte Eversburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sander Pflege, Tagespflege Atterhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sander Pflege, Seniorenzentrum Eversburg, Stationäre Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Ruderverein e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wassersportverein Osnabrück e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Pflegestützpunkt u. Altenhilfe, Fachstelle für Wohnraumsicherung und Prävention, Sozialplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung; SG Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement u. Senioren; Fachstelle Senioren und Seniorenstützpunkt, Freiwilligen-Agentur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Concordia Eversburg (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Eversburg und Jugendfeuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Technisches Hilfswerk THW und THW Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Traditionsbus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sinti Osnabrück e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Atter, Abteilung Ringen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Solidarisches Osnabrück e. V., Ehrenamtliche Sprachschule im Vereinshaus von Ballsport Eversburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Osnabrück e. V. Projekt Go Sports Eversburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule/Sport; Bildungsbüro Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita St. Michaelis
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Quartiersmanagements Eversburg wird von Beginn an vorbereitet. Die Stadt hat bereits zwei geförderte Quartiersprojekte verstetigt und einen Stellenpool von zwei Vollzeitstellen für QM aufgebaut. Dieses Vorgehen wird auf Eversburg übertragen mit dem Ziel der Verankerung im städtischen Haushalt. Die Entscheidung erfolgt durch den Rat. Die Projektergebnisse fließen in das gesamtstädtische Konzept „Quartier für Alle“ ein und stärken die langfristige Finanzierungsperspektive.
Galerie
igs eversburg
jz westwerk i
jz westwerk ii
st. michaelis
tagespflege atterhof
neubau kita eversheide gebaeude 1 0ff722f118
bodenplatte neubau dienstleistungszentrum 164146
grundschule eversburg 20260322
bahstrecke rheine 2 20260322
bahnstrecke oldenburg 2 20260322
fussgaengertunnel bahn20260322 143423
an bahnstrecke oldenburg 20260322
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Kulturverein Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Bad Laer
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
Zustimmung Veröffentlichung
On