Netzwerk gesunde Gemeinde - Kein Antrag 2017
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helga Hudler
| Organisation | Gemeinde Bissendorf KMB GbR |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vernetzung und Kooperation in einer gesunden, sozialen Gemeinde
Projektbeschreibung
Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten. Es bietet sich daher an, bei Gemeinden, Ortstteilen und Regionen anzusetzen, wenn Gesundheit, sozialer Zusammenhalt und Kommunikation sowie das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohner/innen gefördert werden soll. Es geht vor allem darum, eine
Lebenswelt zu gestalten, welche dazu beiträgt, dass die Chancen für alle Bewohner/innen auf ein Leben in Gesundheit und mit hoher Lebensqualität gesteigert werden. Die gesunde Gemeinde Bissendorf lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen
und Bürger. Sie baut auf Zusammenarbeit, spinnt ein soziales Gesundheitsnetzwerk und schafft nachhaltige, gesunde Lebensbedingungen für Jung und Alt. Damit ist Gesundheit ein wichtiger Faktor in der Region zur Schaffung einer erfolgreichen Gemeinwesenstruktur.
Die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins ist neben dem Aufbau und Ausbau geeigneter Kooperationsstrukturen ein wichtiger Faktor zur Schaffung gesunder Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Lebenswelten der Kommune (von der Kindertagesstätte bis zur Seniorenwohnung). Zur Entwicklung entsprechender Netzwerke sollen Gemeinschaftsveranstaltungen mit umfangreicher Bürgerbeteiligung erste entscheidende Hinweise zum Bedarf an Vermittlungs- und Koordinierungsangeboten geben.
Eine regionale Anlaufstelle dient sodann der Koordinierung von bedarfsgerechter Beratung.
Die auf zunächst wenige Schwerpunkte in der Flächenkommune bezogenen Projektergebnisse sollen modellhaft entwickelt und erprobt sein, um die Erkenntnisse auf weitere Standorte und weitere Lebenswelten zu übertragen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In einer der größten Flächengemeinden Niedersachsens sind die Angebote in den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung, Bildung und im Bereich der Sozialinfrastruktur unterschiedlich verteilt und damit ist die Erreichbarkeit nicht für alle Bewohner gesichert.
Das Gesundheitsbewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern ist unterschiedlich ausgeprägt,
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Starke Netzwerke und Kooperationen
- Vernetzung, Beratung und Vermittlung
- Förderung der Kommunikation
Quartierstreff südliche Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Carola Mette
| Organisation | DRK Kreisverband Braunschweig-Salzgitter |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführung |
2. Kurzbeschreibung
Leben im Kultviertel
Projektbeschreibung
Die südliche Innenstadt Braunschweigs ist durch ein Nebeneinander von "Partymeile", "Rotlichtviertel" "türkischem Geschäftsviertel", preisgünstigen Altbauwohnungen und hochpreisigen Neubauwohnungen gekennzeichnet. In den vergangenen Jahren hat es mehrere Initiativen zur Aufwertung des städtebaulichen Erscheinungsbildes und zur Verbesserung des Images gegeben. Im Fokus standen dabei die Interessen der Hausbesitzer und Geschäftsleute. Die Wohnbevölkerung hat nur teilweise einen Nutzen daraus gezogen. So hat z.B. die Entwicklung zu einem "Kultviertel " dazu geführt, dass die ohnehin schon bestehenden Konflikte zwischen Alteingesessenen, Zuwanderern und feierfreudigen Besuchern des Viertes noch verstärkt wurden. Alte Menschen fühlen sich zunehmend verunsichert und ziehen sich aus dem öffentlichen Raum zurück.
Durch Einrichtung eines Quartierstreffs sollen die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung stärker in den Stadtentwicklungsprozess eingebracht werden. Dabei steht der Interessenausgleich zwischen unterschiedlichen Gruppen der Bevölkerung einerseits sowie der Bevölkerung und den übrigen Nutzern des Viertels andererseits im Vordergrund. Innerhalb der Wohnbevölkerung soll ein besonderes Augenmerk auf die älteren Menschen gelegt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Braunschweig finanziert ein flächendeckendes Angebot der Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen. Die Nachbarschaftshilfe "Am Wasserturm" vom Deutschen Roten Kreuz ist u.a. auch für die Innenstadt Braunschweigs zuständig. Sie verfolgt die dort stattfindenden Aufwertungsprozesse mit gemischten Gefühlen, da die Interessen der älteren Bewohner zu wenig Berücksichtigung finden. Die Nachbarschaftshilfe möchte deshalb über ihren eigentlichen Arbeitsauftrag hinausgehend in der südlichen Innenstadt einen Quartierstreff einrichten, der als Anlaufstelle für die Wohnbevölkerung dient und zu beiträgt, Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen der südlichen Innenstadt zu entschärfen. Anknüpfend an ein integratives Wohnprojekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft soll in Kooperation mit anderen Akteuren des Viertels eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil aufgebaut werden. Der im integrativen Wohnprojekt vorhandene Gemeinschaftsraum bietet sich an, auch von der übrigen Quartiersbevölkerung genutzt zu werden. Durch Kooperation mit anderen Akteuren im Viertel soll ein neues Gefühl der Nachbarschaft entstehen. Es sollen Strukturen gelegt werden, die die Kommunikation zwischen den Interessengruppen und einen Interessenausgleich fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig, südliche Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Norden begrenzt durch die Straßen: Heydenstraße,, Martinikirche, Poststraße, Kohlmarkt, Damm; im Süden durch Kalenwall, Bruchtorwall, Lessingplatz und Kennedyplatz; im Westen durch die Güldenstraße und im Osten durch Auguststraße und den Bohlweg.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Exakte Angaben für das Projektgebiet liegen nicht vor. Die amtliche Statistik weist zum Stichtag 31.12.16 für die gesamte Innenstadt ein Bevölkerungszwahl von 4904 aus.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung in den statistischen Bezirken nach 10 Altersgruppen, Stand 31.12.16
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Sozialreferat
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung mit erweitertem Migrationshintergrund am 31.12.2016 nach statistischen Bezirken
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sueedliche_innenstadt.pdf
(560.73 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Quartiersbewohner,
handlungsleitend sind die Interessen der Menschen im Quartier, sie werden in der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt
Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen
Die Arbeit erfolgt auf sozialräumlicher Ebene und in Netzwerken mit anderen Akteuren im Quartier, die Ressourcen des Quartiers werden genutzt
Ziel ist die die Verbesserung des sozialen Zusammenhangs zwischen den Quartiersbewohnern, es findet ein gemeinwesenorientierter Ausgleich zwischen den Interessen unterschiedlicher Gruppen statt
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
alle Zielgruppen sich an den geplanten Workshops/Zukunftswerkstätten beteiligen
Kriterium
Beschreibung
ihre Bedürfnisse bekannt sind und beachtet werden
Kriterium
Beschreibung
örtliche Ressourcen genutzt werden
Kriterium
Beschreibung
möglichst viele Akteure im Quartier verbindlich zusammenarbeiten
Kriterium
Beschreibung
man sich gegenseitig kennt und respektiert, gemeinsame Aktivitäten stattfinden, sich nachbarschaftliche Netzwerke und Hilfen etablieren
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro, Amt für Migration, Institut für persönliche Hilfen, Jugendamt, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Braunschweig e.V., Alpenverein e.V, Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V. = AAI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung, Wohnberatung, Begegnungsstätte der Diakonie,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aegidienkirche, Martinikirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnungsbau GmbH, Vereinigte Wohnungsbaugenossenschaft VWG
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On