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Das Zusammen sind wir stärker Netzwerk Fachkräfte, Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für gute Pflege- und Arbeitsbedingungen in ihrem Sozialraum.

Gemeinsam: Für bestmögliche Lebens- & Pflegebedingungenbedingungen für Bürger*innen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in fest zugeordneten Sozialräumen

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Das Projekt

Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen schließen sich im Emder Stadtteil Groß Faldern zusammen + organisieren selbstbestimmt die Erbringung sozialpflegerischer, medizinischer Leistungen, weiterer Unterstützungsangebote wie z.B. e. Pflegedienst, der bei der Genossenschaft angedockt wird. Es werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen, die sich an d. Bedürfnissen der Bürger + Pflegekräfte ausrichten. Entsprechend d. Prinzipien der Genossenschaft wirtschaften die Menschen für i. Gemeinschaft+haben die Entscheidungshoheit. Bürger+Pfleger nutzen Beteiligungsmethoden + treffen ihre Entscheidungen gemeinsam. D. Genossenschaft unterstützt bei d. Umsetzung, dadurch entstehen tatsächlich benötigte Dienstleistungen in Groß Faldern. Die Zusammenarbeit der Menschen im Stadtteil stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, alle werden gebraucht, Probleme werden gelöst, Vereinsamung vorgebeut, Potenziale können entfaltet werden. Die Mitarbeiter finden sich in Kleingruppen von max. 12 Pflegefachkräften zusammen+organisieren alle Belange ihrer Gemeinschaft eigenständig, selbstorganisiert und selbstführend. Wir denken v.Sozialraum aus + unterscheiden uns damit von Mitbewerben. Die gemeinschaftliche Problemlösung stärkt die Team-Bildung. Der Beratungsprozess ermöglicht, dass alle Beteiligten Ideen, Einwände einbringen, Lösungspotenziale nutzbar werden. Die Mitarbeiter handeln auf der Basis ihrer Profession+sichern so die Qualität der Prozesse. Alle gehören zu einer wachsenden Gemeinschaft, die zusammenhält. Die „Mission“ der Genossenschaft in Kürze a) Seniorenbestimmte Pflege und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Pflegefachkräfte b) Einrichtung von selbstorganisiert arbeitenden Pflege- und Fachkraftteams b) Schulung der Fachkräfte in Beteiligungsmethoden. Gemeinschaftliche Ermittlung von benötigten Unterstützungsleistungen durch pflegerische Fachkräfte mit den BürgerInnen ihres Gemeinwesens. b) Aufbau der Genossenschaft als lernende Organisation, Vernetzung aller Personen über ein Portal. c) Ganzheitliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen - Erbringung der notwendigen pflegerischen und medizinischen Dienstleistungen d) Prävention von Pflegebedürftigkeit + Erhaltung der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen e) Aufbau eines informellen Netzwerkes aus Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden in einem fest zugeordneten Gemeinwesen f) Aufbau, Pflege, Koordination eines stabilen, verlässlichen, formalen Netzwerkes in einem fest zugeordneten Gemeinwesen.

Ausgangslage

Die Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG ist gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Wir haben 58 Mitglieder, ohne Werbemaßnahmen+trotz der Pandemie. Kontakt besteht zum Landkreis Aurich (Herr Liebl-Wachsmuth), der Stadt Norden (Fr. Kirsten) und der Stadt Emden (FD Sozialwesen und FD Gemeinwesen). Die Stadt Emden möchte mit uns Gespräche zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich „Demografie“ führen, (APs sind Herr Düring & Hr. Phillips). Durch die Stammkommune wurden im vergangenen Jahr Zukunftswerkstätten ermöglicht, die zu der Zusammenführung von 21 BürgerInnen und 3 daraus hervorgehenden AGs geführt haben. Unsere AGs Pflege, Technik, Tagesgestaltung, Musik und logopädische Beratung stehen bereit und wollen sich in der Aufbauarbeit im Stadtteil Groß Faldern beteiligen. Wir werden mit dem Abklingen der Pandemie die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Groß Faldern aufnehmen, da dies der Stadtteil mit den meisten älteren (61 – unter 80 und über 80-Jährigen) in Emden ist. Die Summe wurde aufaddiert in ihre Tabelle geschrieben. Für unser Projekt ist es von entscheidender Bedeutung, eine qualifizierte 32 Stunden Kraft zu beschäftigen, die das Projekt zügig voranbringt, damit die Bürgerschaft merkt, dass es voran geht und wir weitere Mitglieder akquirieren können. Ein Newsletter ist seit 2018 eingerichtet und informiert unsere Unterstützer-+ Interessentengruppen. Durch das verfügbare Know-how können wir alle pädagogischen, pflegerischen & betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bearbeiten. Der potenzielle Leuchtturmprojektcharakter wurde uns bescheinigt. Das Projekt wurde für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie New Work nominiert.

Ansatz und Methodik

Die gemeinnützige Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG verfolgt einen Gemeinwesenansatz. In unserem Netzwerkansatz sind selbstorganisiert arbeitende Sozialraumteams festen Sozialräumen zugeordnet und haben dort ihr Gemeinwesenbüro. Von hier aus kümmern Sie sich um die Bewohner und stricken für z.B. pflegebedürftige Menschen ein formelles, aber auch informelles Helfernetzwerk, in dem Sie die Ressourcen des Einzelnen aber auch der Nachbarschaft nutzen. Durch die aktive Ansprache aller BürgerInnen des Stadtteils wird neben dem sozialpflegerisch, pädagogischen & medizinischen Ansatz für pflegebedürftige Menschen eine horizontale Vernetzung der BürgerInnen untereinander forciert. Diese Entwicklung können wir bereits beobachten (Einzelne versuchen die Vernetzung untereinander voranzutreiben, andere planen Besuchsdienste, Literatur- und Diskussionsrunden oder wollen für kranke Mitglieder musizieren). Als starke Gemeinschaft, die nicht durch direkte Angaben aus einer Entscheiderhierarchie gebremst wird, machen wir die Potenziale der Gemeinschaft nutzbar und können uns um alle Anliegen der Gemeinschaft kümmern (z.B. Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen). Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt & stehen in alle Richtungen füreinander ein. Z.B. finanzieren die Mitglieder über ihren Genossenschaftsbeitrag die geplanten besseren Arbeitsbedingungen und Pflegebedingungen mit. Alle QM Standards der Gemeinwesenarbeit berücksichtigen wir