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Vor Ort ist überall

Ansprechpartner
Britta Achtel
Funktion Vorstandsvorsitzende und Pädagogische Leitung
Begegnen und Brücken bauen, Kulturen und Generationen verbinden, Gemeinsamkeit schaffen
Projektbeschreibung
Vor Ort – im Bergbau die Stelle, an der Arbeit notwendig ist und geleistet wird. So betrachten wir das Projekt. Wünsche und Bedarfe werden aus der Stadtgesellschaft geäußert, wir wollen sie angehen. Die Aktivitäten in den Quartieren und das Vereinshaus als allseits gewünschten Begegnungsort wollen wir verbessern. Dafür können wir Erfahrungen aus über 13 Jahren "Kunst als Mittel der sozialen Arbeit" in verschiedenen Feldern einbringen. Intern stehen Generationenwechsel und weitere Professionalisierung an: Gründer*innen treten kürzer, ehrenamtliche Fachkräfte sollen hauptamtliche werden. Dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Einerseits stehen Menschen der jüngeren Generation zur Übernahme des Staffelstabs in den Startlöchern, andererseits gibt es angrenzend ans KuKa ein Areal (260qm), das Träumen Raum geben kann, darin war eine Übungsfirma der DEKRA, die aufgelöst wurde. Für die Osterferien wurde es zur Verfügung gestellt, ein Durchgang wurde improvisiert, eine freie Fläche öffnete sich für verschiedene Aktivitäten. Die Mund-zu-Mund- Propaganda brachte täglich mehr Kinder, Jugendliche, Eltern und sogar Großeltern dorthin. Die altersübergreifende Anziehungskraft war deutlich spürbar, die Möglichkeiten entfesselten Neugier und Fantasie. Das ist ein Pfund mit dem wir wuchern wollen! Bis zum Sommer müssen wir uns entscheiden. Die finanzielle Herausforderung können wir nur mit Unterstützung bewältigen; ohne würde die Tür ab September dauerhaft geschlossen werden. Genauso wichtig wie der Begegnungsraum vor Ort im KuKa sind uns auch die Begegnungen vor Ort, dort wo die Menschen zu Hause sind, die sich mit besonderen Herausforderungen ihres sozialen Umfeldes konfrontiert sehen. In den Sommermonaten zieht das mobile KuKa-Café „vor Ort“ von Bündheim über Schlewecke nach Harlingerode. Kombiniert mit vielseitigen Angeboten der „Kunstkiste“ und „Dance Academy“ werden niedrigschwellig und mit herzlicher Gastfreundschaft Menschen zusammen und ins gemeinsame Tun gebracht, die sich vielleicht gestern noch mit Mißtrauen begegnet sind. Diese Dynamik wird mit Akteur*innen und Organisationen vor Ort verstetigt. "Vor Ort" kommen Menschen ins Gespräch, die sich noch kurz zuvor mindestens mit Vorbehalten begegnet sind. Vor einiger Zeit drückte es ein Jugendlicher während eines Theaterprojekts drastisch aus "Gestern waren es Kanacken, heute sind wir Freunde". Die Ausdrucksweise war indiskutabel, der Inhalt war und ist wahr: Annäherung durch gemeinsames Tun und Erleben.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Harzburg ist eine strukturschwache Kurstadt mit einer hochaltrigen Bevölkerung. Die Kernstadt ist touristisch ausgerichtet, die Vororte sind im stockenden Strukturwandel wenig entwickelt. Soziale Angebote liegen zumeist in der Kernstadt, weitab vom HBF. Orte für Austausch zwischen den Generationen sowie interkulturelle Kommunikation und Interaktion sind rar. Seitdem sich "Gemeinsam e.V." aufgelöst hat, gibt es kaum regelmäßige Angebote ohne Verzehrzwang mit Ausnahme vom "Haus der Kirche". Seit 2017 gibt das KuKa Sprachkurse für Schutzsuchende, die Teilnehmenden beklagen zu wenige Kontakte mit autochonen Bewohner*innen. In den migrantischen Communities ist Abkapselung in religiösen Institutionen und in der gesamten Stadtgesellschaft Apathie erkennbar. (Wahlbeteiligung kommunal 2021: 50%) Bei Jugendlichen sind Radikalisierungstendenzen, bei Älteren Vereinsamung bemerkbar. Unser wöchentliches Sprachcafé setzt hier an, ist aber nicht ausreichend. KuKa organisiert Lernförderung (BuT) besonders für migrantische Klientel, die durch zusätzlichen Aufwand in der Elternarbeit für Andere nicht interessant ist. Der festangestellte Koordinator Hosam Sabha und die ehrenamtlichen Unterstützerinnen werden von den Familien für weit mehr als das in Anspruch genommen. Die Stadt birgt Beteiligungspotenzial in verschiedenen, tendenziell hilfebedürftigen Bevölkerungsgruppen (bspw.: Migrant*innen, Ältere, Familien mit minderjährigen Kindern), die durch Austauschmöglichkeiten aktiv werden könnten, in der Stadt fehlt es an Ressourcen. KuKa bringt hierfür ein Jahrzehnt Erfahrung (Kumasta, Schulen, etc.). mit "Kunst als Mittel der sozialen Arbeit" ein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Harzburg Kernstadt-Bündheim-Schlewecke-Harlingerode
Beschreibung
Bad Harzburg ist mit 22.858 Einwohner*innen (Stand 31.12.2022) und einer Bevölkerungsdichte von 355 EW/qkm die zweitgrößte Stadt im Landkreis Goslar, einer ländlichen Region mit Verdichtungsansätzen. Die genannte Einwohnerzahl im Projektgebiet ist eine Schätzung, für die einzelnen Ortsteile waren keine aussagekräftigen nach Wohnquartieren differenzierte Zahlen zugänglich. Ebenso sind differenzierte Zahlen zu einzelnen sozialen, demografischen bzw. integrative Herausforderungen schwer zu extrapolieren. Für viele Kriterien ließ sich keine vertretbare Schätzung treffen. Die Stadt und der Landkreis verfügen nicht über einen ausreichenden Personalschlüssel um Anfragen zeitnah beantworten zu können, vielfach fehlt den Institutionen für eine Auskunft auch das Zahlenwerk. Die Einwohner*innen Harzburgs verteilen sich etwa hälftig auf die historische Kernstadt und die im Zuge der Gebietsreformen eingemeindeten Orte, sie sind überdurchschnittlich verschuldet. Die durchschnittliche Steuereinnahmekraft lag 2019 - 2021 29,50 % unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte. Allen Ortsteilen gemeinsam ist ein relativ hochaltrige Bevölkerung, eine hohe Erwerbslosigkeit (s.u.) und Unterbeschäftigung (9%) sowie eine vor allem auf Kurgäste und Touristen ausgerichtete Infrastruktur, speziell Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien finden hier wenige, ihnen gerecht werdende und kostengünstige Angebote. Ferner ist eine Gemeinsamkeit aller Stadtteile, dass in ihnen sowohl sogenannte „bessere“ Viertel als auch Brennpunkte zu finden sind. Der Stadtteil mit dem höchsten „Brennpunktwert“ ist zweifellos Harlingerode, der mit dem niedrigsten Eckertal. Das Projektgebiet wird demzufolge Teile der Kernstadt, Bündheims und Schleweckes sowie das gesamte Harlingerode umfassen. Kernstadt: Die eigentlich charmante Innenstadt Bad Harzburgs weist bei näherem Hinsehen etliche Leerstände bei Gewerbeimmobilien in bester Lage auf. Die in ganz Deutschland stattfindende Krise des Einzelhandels ist hier besonders spürbar, viele alteingesessene Geschäfte und Familienbetriebe haben hier wie auch in anderen Ortsteilen in den letzten Jahren aufgegeben. Die Erwerbslosenzahl stieg dadurch im gesamten Stadtgebiet. Die Kernstadt erlebt seit mehr als einem Jahrzehnt einen starken Strukturwandel hin zu einer immer attraktiver werdenden Tourismushochburg am Fuße des Harzes. Bedingt durch die Pandemie und ihre Folgen vor allem für die Gastro- und Hotelbranche ist dieser Prozess ins Stocken geraten. Die Mehrzahl der sozialen Angebote im gesamten Stadtgebiet konzentriert sich auf die Kernstadt, nicht alle sind aufgrund der Tallage gleich gut erreichbar. Der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt liegt am Rand der Kernstadt an der Grenze zu Bündheim, die Stadtbusverbindungen sind nicht in wünschenswertem Maße entwickelt. Das Bahnhofsgebäude selbst - einst repräsentatives Jugendstil-Empfangszimmer der Stadt - ist zum Spekulationsobjekt geworden und verfällt zusehends. Für soziokulturelle Begegnungsräume gibt es gute, engagierte Ansätze innerhalb der einzelnen (vor allem kirchlichen) Institutionen. Das „vor Ort“ wäre allerdings das einzige werktäglich geöffnete und außerhalb eines konfessionellen Rahmens angesiedelte Projekt. Einen freien Begegnungsraum für Kinder und Jugendliche gibt es in der Kernstadt nur im KuKa, bisher allerdings lediglich in den Schulferien. Das Projektgebiet in der Kernstadt beschränkt sich auf die weniger gut gestellten Wohnquartiere in der Umgebung des Bahnhofs und entlang der Ausfallstraße "Ilsenburger Str.". Hierdurch wird etwa ein gutes Drittel der Innenstadtbevölkerung (3500 von 10.000) einbezogen. Bündheim: Der zweitgrößte Stadtteil grenzt an die Kernstadt und verfügt über eine wenig ausgeprägte soziale Infrastruktur. Für Jugendliche steht allerdings der gut angenommene Jugendtreff der Stadtjugendpflege zur Verfügung, er ist an den Wochenenden geschlossen. Das Projektgebiet beinhaltet die Quartiere entlang Dr.-Heinrich-Jasper-Str./Breite Str., die weiter außen liegenden Einfamilienhaussiedlungen sind ausgenommen. Schlewecke: Schlewecke besitzt keine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Bad Harzburg, zu erwähnen ist einzig die Kläranlage Harzburg im Radauanger. (Originalzitat: Wikipedia, Schlewecke/Wirtschaft). Durch seine Lage zwischen den größeren Ortsteilen Harlingerode und Bündheim sind die eigenständigen sozialen Strukturen wenig ausgeprägt, der bis 1993 existierende Sportverein TSG Bündheim/Schlewecke fusionierte zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Verein zur TSG Bad Harzburg. Der Ortsteil hat keine nennenswerten Vereinsstrukturen oder Begegnungsorte. Das Projektgebiet bezieht die Quartiere entlang der "Breiten Str." Richtung Harlingerode und entlang der Schenkel des Dreiecks "Breiten Str." - "Bahnhofstr./Schlewecker Str." - "Wernigerorder Str." ein, die weiter außen liegenden Einfamilienhaussiedlungen sind ausgenommen. Harlingerode: Der als Problemviertel Bad Harzburgs geltende drittgrößte Ortsteil verfügt über eine auf das Stadtgebiet bezogene erhöhte Erwerbslosenzahl. Er bildet mit dem Goslarer Stadtteil Oker eine Industrieregion, die früher durch Bergbau und Verhüttung, heute durch Kreislaufwirtschaft und chemische Industrie geprägt ist. Durch den Strukturwandel ist hier der Wohnraum am günstigsten. Der Ortsteil hat eine kaufkraftschwächere Bevölkerung mit hohem Anteil an Migrant*innen und Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten. Hier ist das gesamte Ortsgebiet Projektgebiet.
Einwohnerzahl
9500
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten, Bad Harzburg
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.backinjob.de/stellenmarkt-Bad+Harzburg Für das Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Harzburg#Altersstruktur Für das Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten Für das Projektgebiet: Schätzung, viele Geflüchtete aus der Ukraine arbeiten und leben innenstädtisch in Hotel- und Gastronomiebetrieben.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Quelle: Schätzung. „Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“ Max Frisch: Überfremdung I (1965) Die Arbeit ist im Zuge des Strukturwandels weniger und anders geworden, die Menschen sind geblieben. Der Harz war über Jahrhunderte attraktiv für (Arbeits-)Migrant*innen. In die strategische Entwicklung der Wirtschaftszentren Wolfsburg und noch viel stärker Salzgitter während des Nationalsozialismus ist der Nordharz und damit auch Bad Harzburg einbezogen gewesen. In der Gründungsphase der Bundesrepublik kam es zu einem starken Zuzug geflüchteter Menschen aus den Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reichs, die zuvor in anderen Regionen der Besatzungszonen eine erste Zuflucht gefunden hatten. Eine sich schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellende Wirtschaft, insbesondere in den Branchen Bergbau, Verhüttung, Metallverarbeitung und Chemie, bot vielen Chancen. Obwohl es sich bei diesen Menschen dem Pass nach um Deutsche handelte, bildeten diese Zugwanderten mit den autochonen Harzer*innen keine homogene Bevölkerung. Es lassen sich kulturellen und konfessionellen Unterschiede, die sie einbrachten, bis heute in der Stadtgesellschaft nachvollziehen. In den 50er und 60er Jahren kamen Arbeitsmigrant*innen besonders aus der Türkei und Griechenland hinzu. Herausragen ist hier der Stadteil Harlingerode zu nennen, der mit dem anliegenden Goslar-Oker einen zusammenhängenden Sozial- und Wirtschaftsraum bildet, hier siedelten sich besonders viele Familien an. Der in den 70ern einsetzende Strukturwandel traf diese Menschen, die noch nicht über Generationen an diesem Ort vernetzt waren, besonders hart. Aufgrund mangelnder Alternativen blieben jedoch die allermeisten ortsansässig.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Bereits vom Grundsatz her bekannte Bedarfe werden systematisch abgefragt und kanalisiert, institutionelle Knoten zusammengeführt, Ansätze und Akteur*innen gebündelt. „Vor Ort“ professionalisiert rudimentär vorhandende, ehrenamtliche Ansätze des KuKa und steigert den gestiegenen Bedarfen folgend räumliche und personelle Mittel. „Vor Ort“ in den Vororten überwindet Schwellenängste in Wohnquartieren und Sozialraum durch niedrigschwellige Angebote ("KunstKiste" "DanceAcademy" "KuKaCafé mobil"). „Vor Ort“ bildet im KuKa einen verstetigten Anlaufpunkt für Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisengebieten. Dies bietet auch Orientierungshilfe im deutschen Bildungssystem, Übersetzung von Korrespondenz (Jobcenter, Jugendamt, Schulen, etc.) und Hilfe bei Alltagsproblemen. Ein Mittel dazu sind "Großeltern auf Zeit", gleichzeitig wirkt dies für diese gegen Vereinsamung. Alltägliche Begegnung unterschiedlicher Gruppen wirkt Radikalisierung und Rassimus entgegen. Durch Eigeninitiative erfahren Bewohner*ìnnen Selbstwirksamkeit und werden zu Multiplikatoren: Eine Gruppe von Peer-Helpern ist langfristiges strategisches Ziel. Dialogformen werden durch sie vertieft und weiterentwickelt. Soziokulturelle Eigeninitiative verselbständigt sich. Das Projekt ist ausgerichtet auf Niedrigschwelligkeit, Beratung und Sprachmittlung, präventive Arbeit sowie Komm- und Gehstruktur. Es bezieht zu den Schwerpunkten in Projektgebiet und Zielgruppen auch die gesamte Stadtgesellschaft Bad Harzburgs ein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einzelne Personen werden regelmäßige, zufriedene Teilnehmende, sie bringen zunehmend Freund*innen mit. Schließlich kommen Freundeskreise gemeinsam zu den regelmäßigen Öffnungszeiten. Ihre Aktivitäten entsprechen ihren Vorlieben und Interessen
Beschreibung
Es entwickeln sich eigene Aktivitätsgruppen, die innerhalb und außerhalb von "vor Ort" aktiv sind. Jede Neugründung ist ein Erfolg, jede dauerhafte Gruppenaktivität zeigt die lebendige Nachbarschaft
Beschreibung
Es melden sich Menschen mit konkreten Fähigkeiten (bspw. Computerkundige, Chorleitende, Musiker*innen) und möchten dieses einbringen. Wenn dies tatsächlich sporadisch bis dauerhaft geschieht, ist das Projekt erfolgreich.
Beschreibung
Senior*innen, die noch viel zu geben haben, engagieren sich in der Begleitung Geflüchteter. Seitdem "Gemeinsam" seine Tätigkeit eingestellt hat, fehlt eine lokale, institutionelle, sekulare Koordination, "vor Ort" wird ein Hub für diese Hilfen.
Beschreibung
Kinder und Jugendliche werden durch Ältere bei schulischen Schwierigkeiten, ob mit Lerninhalten oder im Konstrukt Schule, begleitet und unterstützt. Eine offene, ehrenamtliche Sprechstunde etabliert sich und hilft bei der Strukturierung der Hilfen
Beschreibung
Die Besucher*innen, Akteur*innen und Organisator*innen haben unterschiedlichste Probleme und Ziele. Übers Projekt als Hub findet jede Person passende Ansprechpersonen und institutionelle Strukturen, die den Anliegen gerecht werden.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen wie mit der Migrationsberatung der Caritas vertiefen sich in gemeinsamen Aktionen, neue Koops mit anderen Beratungsstellen, Trägern oder Institutionen nutzen die Räumlichkeiten und das Team "vor Ort"
Beschreibung
Die Nachbarschaft führt von sich aus einmalig initiierte Angebote und Aktivitäten weiter. Über die drei Jahre hinweg werden regelmäßige gemeinsame Aktivitäten und Feste zu Tradition.
Beschreibung
Orte "vor Ort" im KuKa und den Vororten werden zu Ankerorten für eine Vielzahl von Gruppen und Aktivitäten. Diese Häfen sind dauerhafte und regelmäßige Anlaufpunkte für Aktive in der weiteren Nachbarschaft.
Beschreibung
Aus den positiven Erfahrungen erwächst Bereitschaft, sich auch für das gesamte Stadtgebiet zu engagieren; "vor Ort" ist nun überall. Es entsteht Motivation für kommunalpolitisches Engagement.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Christina Rechych, Lehrerin für Deutsch und Englisch, Sprachmittlerin für Ukrainisch, ehrenamtliche Projektleiterin Sprachcafé, unübertroffene Multiplikatorin in die ukrainische Community
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aula Dakhil, Grundschullehrerin aus Syrien, Sprachmittlerin für Arabisch, ehrenamtliche Koordinatorin in der Lernförderung, verwöhnt gerne mit syrischen Leckereien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkhard Erben, Bad Harzburger Urgestein, Kosmopolit, Brückenbauer, wandelndes Lexion zur Stadtgeschichte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nina Festerling, zugewandte Netzwerkerin, kennt alle(s) und jede/n in der Stadt, Sprachmittlerin Ukrainisch/Russisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anna Kalinika, Ukrainerin, Karrierefrau mit Kriegsknick, immer positiv, immer zuversichtlich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mostafa Moslemi, akademischer Maler, Handwerksgenie und Raumgestalter, Sprachmittler für Farsi und Arabisch; spricht fließend Deutsch, nur "nein" kann er nicht sagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rolf Achtel, seit 50 Jahren Tischlermeister, sportbegeistert- und begeisternd, immer noch Skilanglauflehrer, hilft bei handwerklichen Problemen mit Rat, Tat und Werkzeug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pouyah Payrow, Informatiker, Ruhepol, Tischtennisass und Sprachenwunder (Muttersprachen Deutsch und Farsi) Sprachmittler für Englisch, Russisch, Japansich)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Petra Kneip, Kerzenkünstlerin, ausgebildete Malerin und Lackiererin, Fachkraft für Geduld, Langmütigkeit und Basteleien jeder Art
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Willi Gebhardt, Allround-Handwerker, findet Lösungen für fast alle Probleme rund um Haus und Hof, stellt Wissen und Werkzeug großzügig zur Verfügung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Galina Gross, Sprachmittlerin für Ukrainisch/Russisch, Kümmerin für alle Lebenslagen, liebt und teilt Süßigkeiten, sieht Arbeit und packt an
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Masouda Babury, Yoga-Lehrerin, vegetarische Meisterköchin, Sprachleherin für Deutsch, Sprachmittlerin für Englisch, Französisch, Farsi und Dari. Ihre Fröhlichkeit macht jeden Raum heller und wärmer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oleh Kondrashov, Informatiker und Technikflüsterer, hilft immer, wenn mal wieder das Internet gelöscht wurde ;-), begeistert Menschen für Sport und Spiel, KuKa-Schachmeister, Sprachmittler Ukrainisch/Russisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorothee Kohtzer, hat in vielen Ländern und Kulturen gelebt, geduldige Zuhörerin, Sprachmittlerin Französisch, Englisch, Spanisch, zertifizierte DaZ-Lehrerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alex Stahl, Kletterkünstler und -lehrer, Sozialarbeiter, Leiter des Kinderheims Hoppetosse, nimmt Angst vor Höhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sandra Vogt, Erzieherin, macht gerne Geschenke, fantasievolle "Basteltante", beruflich und als Mutter Multiplikatorin in die Elternschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raoudah Guedri, treibende und werbende Kraft im Sprachcafé, Sprachmittlerin für Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Recep Yesir, ausgebildeter Elektriker, Strippenzieher für die türkische Community, Sprachmittler Türkisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gino Sassone, Lehramtsstudent für Deutsch und Geschichte, seit Jahren ehrenamtlich engagiert in der Lernförderung und den Ferienangeboten, Sprachmittler Italienisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Bastian Achtel, Master of International Social Work, Erlebnispädagoge, Globetrotter, Yoga- und Snowboardlehrer, gestaltet Seminare und Spieleabende, Sprachmittler Französisch, Englisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Harzwerk e.V. , harzwerk.org, Goslar-Oker / Bad Harzburg, das Harzwerk nutzt für Maßnahmen der Familienhilfe regelmäßig Räume im KuKa und beteiligt sich in unterschiedlichen Angeboten und Projekten.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege, langjährige Zusammenarbeit bei Projekten und Ferienangeboten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter des Landkreises, regelmäßiger Kontakt im Rahmen der Sprachförderung und Sozialraumorientierung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, https://www.mansfeld-löbbecke.de/harlingerode-vor-dem-bruche, Kooperation mit Wohngruppen bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoppetosse, http://kinderheim-hoppetosse.de/, Goslar-Oker, Kooperation mit Wohngruppe bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Juliane Wünsch, Vormundschaften/Pflegschaften, Juliane Wuensch@gmail.com, Kooperation bei Klient*innen in Bad Harzburg bei Lernförderung, Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompass – Soziale Dienste, Kooperation bei Klient*innen in Bad Harzburg bei Lernförderung, Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung, Lokalredaktion Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harzer Panorama
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Constanze Bleich, Migrationsberatung der Diakonie, Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Maike Glöckner, Berufs- und Studienberaterin, Arbeitsagentur, Netzwerk gg. Jugendarbeitslosigkeit, Initiative "Alternative Wege Schulpflicht zu erfüllen"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Förderverein generiert Spenden und Aktivitätseinnahmen - Kreiswirtschaftsförderung fördert Sozialunternehmen, stellt möglicherweise Venture-Kapital - Tanz- und Bewegungsunterricht der Tanzpädagogin schafft regelmäßige Einnahmen - Kunstgruppen der Kunstpädagogin tragen in geringerem Maße bei - vor Ort gesicherte, angestellte Fachkompetenz ist Argument für Beantragung von weiteren Projekten - Zukunftsworkshops mit Bewohner*innen konzipieren zusätzlich langfristige Finanzierungsmöglichkeiten
Galerie
sprachcafe2
leerstaende buendheimschlewecke
leerstaende harlingerode
leerstaende innenstadt bahnhofsnaehe
bahnhof bad harzburg gesperrt
ferienprogramm 22
sprachcafe3
raeume. vor ort ist ueberall
sprachcafe1
sprachcafe4
streichaktion4
streichaktion5
kueche1.1
kueche2.1
kueche3.1
kueche4.1
kueche5.1
kueche6.1
kueche7.1
Zustimmung Veröffentlichung
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