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Mehr Miteinander Füreinander - LeNa (Lebendige Nachbarschaft) in Seesen

LeNa (Lebendige Nachbarschaft) will Sie und Euch fürs gemeinsame Zusammenleben begeistern

Das Projekt

Mit dem Projekt soll an vorhandene Strukturen der Gemeinwesenarbeit Seesen angeknüpft und in enger Kooperation mit der Stadt Seesen und der Wiederaufbau Baugenossenschaft eG ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für alle Bewohner/innen im Quartier aufgebaut werden. Zudem sollen Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennen Lernen und Austausch im Rahmen verschiedener punktueller Aktionen (bspw. interkulturelles Fest) geschaffen werden. Darüber hinaus sollen kleinere Maßnahmen zur Verschönerung der Wohnumgebung umgesetzt werden (bspw. künstlerische Gestaltung trister Mauern/Wände). Für die Planung und Begleitung soll ein Bewohner/innen-Rat ins Leben gerufen werden. Die Koordination soll durch eine sozialpädagogische Fachkraft mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden erfolgen.

Ausgangslage

Neben vorhandenen und auch genutzten Begegnungsmöglichkeiten im Stadtgebiet von Seesen ist von einer hohen Isolation einzelner Menschen bzw. einzelner Bevölkerungsgruppen auszugehen. Dazu gehören bspw. ältere (mobilitätseingeschränkte) Personen und auch Menschen mit Migrations- und/oder Flüchtlingshintergrund. Dieses betrifft im besonderen Maße auch das in den Fokus gerückte Quartier in Seesen. So leben einem Teilareal des Quartiers ca. 320 Menschen über 65 Jahre, 90 Personen zwischen 70 und 80 Jahren und 55 Bürger über 80 Jahre. Neben diesem hohen Anteil an älteren und z. T. hochbetagten Menschen haben in dem Quartier auch viele Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere aus den ehemaligen Staaten der Sowjetunion, Spätaussiedler und Russlanddeutsche, ihr Zuhause gefunden. Letztere werden über den bestehenden Arbeitskreis Integrationstreff (AKIT) der Stadt Seesen zwar gut betreut, doch findet eine Öffnung für Andere nur bedingt statt. Zusätzlich sind in den letzten 2 Jahren auch über 100 Flüchtlinge nach Seesen gekommen, die das städtische Leben bereichern, aber ihren Platz z. T. noch finden müssen und dabei weiter der Hilfe bedürfen. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen des Projektes eine niedrigschwellige Beratung für die Bewohner/innen des Quartiers installiert und die gegenseitige Begegnung unter Einbeziehung vorhandener gesellschaftlicher Akteure gefördert werden.

Ansatz und Methodik

Versuch einer Einbeziehung und Beteiligung von Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen. Stärkung der Eigeninitiative und Selbstorganisation der beteiligten Menschen.