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Redderquartier Harsefeld - Mehr als nur wohnen - Nachbarschaft und Nähe feiern!

Mehr als nur wohnen! Wir wollen Nachbarschaft aktiv gestalten, fördern, Zusammenhalt und Freundschaften leben

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Das Projekt

Im Oktober 2022 soll das Projekt: "Mehr als nur wohnen" starten. Seit 2016 sind wir im Wohnquartier Am Redder als Kirchengemeinde aktiv und wollen unsere Arbeit erweitern und ausbauen. Bereits vorhandene Strukturen werden gestärkt, neue geschaffen und Ehrenamtliche weiter gefördert. Wir haben bereits ein Netzwerk geschaffen, in dem Angebote für Krabbelgruppen, Familiengruppen, Ferienprogramm, Spieleabende, Müllsammelaktionen, Laternenlaufen, Familienschatzsuchen, Nachbarschaftswichteln, Hüpfburgevents, Ostereiersuche, Gesprächskreise, Seniorenspaziergänge, Fahrradtouren, Adventsfeiern im Carport und vieles andere möglich sind und gerne angenommen werden. Das begonnene Netzwerk trägt schon viele Früchte und so helfen z.B. vorhandene Kontakte dabei, Übersetzer und Helfer für ukrainische Geflüchtete zu aktivieren. Die Müllsammelaktion hat sich in diesem Jahr über aktive Ehrenamtliche auf den gesamten Ort Harsefeld ausgeweitet und somit verselbstständigt. Mehrere Vereine haben sich beteiligt. Diese persönlichen Kontakte sollen weiter gefördert werden. So sollen Alt- und Neubürger des Ortes weiter zusammenwachsen. Einsame Nachbarn sollen in Kontakt mit anderen Nachbarn gebracht werden! Familiengruppen sollen weiter ausgebaut werden. So, dass viele neuzugezogene Familien, sich direkt in eine Gruppe einbinden lassen und so verlässliche Kontakte, Nachbarschaft und Freundschaften entstehen. Gemeinsam mit dem Flecken Harsefeld als Kommune wollen wir die Belange des Quartiers vertreten, Fragen zur Infrastruktur des Quartiers kommunizieren und somit eine gesunde Entwicklung des Redderquartiers weiter voranbringen. Dabei ist die Anleitung Ehrenamtlicher, für eigene in den Ortsteil wirkende Angebote, entscheidend. So könnten in Zukunft ein Nähtreff, ein Buchclub, eine Gartengeräte-Tauschbörse, ein Babysitter-Service oder Kinderchorprojekt entstehen. Wichtig ist es uns dabei, genau auf die Bedürfnisse und Vorschläge der Nachbarschaft zu hören und diese umzusetzen. Verstärkt wollen wir die Vernetzung in den restlichen Ort Harsefeld in den Blick nehmen. Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Vereinen und Anbietern im Ort wollen wir ausbauen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir wollen als Kirchengemeinde dem Ortsteil Am Redder dienen und für die Menschen da sein. Das Vertrauen ist da, die Möglichkeiten auch und viele Umsetzungsideen erst recht! Wir wollen Am Redder nicht nur wohnen, sondern aktiv Nachbarschaft gestalten und leben.

Ausgangslage

Seit 2016 ist die Kirchengemeinde Harsefeld im Neubaugebiet Am Redder aktiv. Der durch Bahnschienen, Bach und Straße separierte Ortsteil soll bewusst mehr als ein Schlafquartier sein. Vereint mit dem Ort soll er trotzdem ein gesundes Eigenleben haben, das positiv nach außen wirkt. Auch wenn der Ortsteil etwas abseits liegt, keine eigenen Läden hat und der Kirchturm kaum noch zu sehen ist, sind die über 2500 Menschen hier Harsefelder, die sich gerne einbringen und aktiv ihren Ort gestalten wollen. Ein Großteil davon sind Familien. Zu Beginn erfragten wir Stärken und Schwächen des Gebietes und Anwohner erzählten ihre Zukunftswünsche. Für diese wollen wir uns engagieren. Wir wollen gemeinsam mit der Kommune langfristig Vernetzung ermöglichen. Ab Okt. 2022 beginnt für uns ein neuer Projektzeitraum, den wir aktiv und mit neuen Schwerpunkten gestalten wollen. Das über Jahre erworbene Vertrauen der Nachbarn möchten wir nicht enttäuschen und unser Projekt mit seinen Möglichkeiten weiter für sie zur Verfügung stellen. Vereinsamung (gerade nach und während Corona) wollen wir aktiv entgegenwirken. Gerade Senioren und Nachbarn mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen wollen wir an einen Tisch und somit raus aus der Isolation holen. Wir wollen nicht nur den Blick über den Gartenzaun ermöglichen, sondern die Einladung auf die Terrasse. Für die Menschen da zu sein bedeutet Infrastruktur zu fördern, z.B. sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung oder das Mitdenken beim etablieren eines Bäckers. Es bedeutet wahrzunehmen, dass die alleinstehende Seniorin in der Nachbarschaft keine Einkaufsmöglichkeit hat und Hilfe braucht. Es bedeutet praktische Coronahilfen anzubieten und zu koordinieren.

Ansatz und Methodik

Wir wollen Nachbarn aktiv und systematisch vernetzen und Ihnen ein gesundes Lebensumfeld schaffen. Dazu gehört es Ansprechpartner zu sein, Anlaufstelle für Informationen und auch ganz praktisch Hilfe zu leisten. Wir wollen uns um Nachbarn kümmern und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote schaffen. Beteiligung und Selbstorganisation für unseren Redder werden gefördert.