Skip to main content

Münden verbindet

Stadtteile verbinden - Begegnung ermöglichen - Unterstützung zugänglich machen

topografische lage neue gwa , raeumliche einordnung des projektgebiets kattenbuehl im stadtgebiet hann. muenden , gwa verstedigt neumuenden regelmaeig , gwa verstetigt neumuenden mtl

Das Projekt

Im Wohngebiet rund um den Kattenbühl in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aufgrund der topografischen Lage und der räumlichen Distanz zu bestehenden Angeboten stellt die Erreichbarkeit für viele Bewohner*innen eine Hürde dar. Besonders ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität können Angebote im Stadtgebiet nur schwer erreichen. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist eingeschränkt. Dadurch entstehen Barrieren für soziale Teilhabe und gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Bedarf wurde in den vergangenen vier Jahren im Rahmen regelmäßig stattfindender Sozialraumtreffen deutlich. An diesen Treffen nehmen Bürgerinnen sowie lokale Akteurinnen teil. Wiederholt wurden fehlende Begegnungsmöglichkeiten, zunehmende Einsamkeit sowie der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungs- und Informationsangeboten benannt. Ebenso wurde deutlich, dass vielen Menschen eine zentrale Anlaufstelle fehlt, die Orientierung im Hilfesystem bietet und Informationen bündelt. Das Projekt greift diese Bedarfe auf. Ziel ist es, im bislang unterversorgten Gebiet Kattenbühl generationenübergreifende Begegnungsräume zu schaffen und langfristig zu verstetigen. Durch aufsuchende Gemeinwesenarbeit und Kooperation mit lokalen Einrichtungen entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung und gemeinschaftliche Aktivitäten.Ergänzend wird im Bürgertreff eine zentrale Anlaufstelle für ganz Hann. Münden eingerichtet. Dort steht eine feste Ansprechperson als niedrigschwellige Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung. Neben der Weitergabe von Informationen übernimmt sie eine wichtige Vernetzungsfunktion, indem sie Akteur*innen, Initiativen und Ehrenamt im Sozialraum zusammenführt. Zudem ist dort ein regelmäßiger Ehrenamtsstammtisch geplant.Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Bürgertreff, der Volkshochschule Hann. Münden und dem Familienzentrum. Die Volkshochschule bringt niedrigschwellige Bildungsangebote in das Quartier ein, während das Familienzentrum präventive Angebote für Familien entwickelt. Die Gemeinwesenarbeit im Haus der Nationen hat im vier Kilometer entfernten Stadtteil Neumünden bereits stabile Strukturen aufgebaut. Dieses Wissen wird genutzt, um auch im Gebiet Kattenbühl langfristig generationenübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln.

Ausgangslage

Im Wohngebiet rund um Kattenbühl, Vogelsang und Berliner Ring in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Angebote. Anders als in anderen Stadtteilen bestehen hier kaum Möglichkeiten für Austausch, nachbarschaftliche Kontakte oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Besonders für ältere Menschen, Familien sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität erschwert dies die soziale Teilhabe im Alltag.Zwischen den Wohngebieten liegen die Altstadt im Tal sowie deutliche Höhenunterschiede. Während sich im Stadtteil Neumünden auf der gegenüberliegenden Höhenlage bereits verstetigte Strukturen der Gemeinwesenarbeit entwickelt haben, liegt das Wohngebiet Kattenbühl rund vier Kilometer entfernt auf einer anderen Höhenlage der Stadt und verfügt bislang über keine vergleichbaren Begegnungs- und Unterstützungsangebote. Für viele Bewohner*innen erschweren sowohl die topografische Lage als auch die eingeschränkte Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr den Zugang zu Angeboten im Stadtgebiet erheblich.Im Rahmen der seit mehreren Jahren regelmäßig stattfindenden Sozialraumtreffen in Hann. Münden wurde dieser Bedarf von Bürgerinnen sowie Akteurinnen aus sozialen Einrichtungen, Bildung und Gesundheit wiederholt benannt. Neben fehlenden Begegnungsmöglichkeiten und zunehmender Einsamkeit wurde insbesondere der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten, besseren Vernetzungsstrukturen im Sozialraum und Orientierung im Hilfesystem deutlich.Dabei wurde auch der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle benannt, die Informationen zu sozialen Angeboten bündelt, Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.

Ansatz und Methodik

Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, der auf Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ausgerichtet ist. Ziel ist es, Bewohnerinnen niedrigschwellige Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu eröffnen. Gemeinwesenarbeit versteht sich dabei als verbindendes Element zwischen Bewohnerinnen, sozialen Einrichtungen, Bildungsangeboten und lokalen Akteur*innen.Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist die sozialräumliche Orientierung. Bedarfe im Quartier werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Einrichtungen aufgegriffen und in konkrete Aktivitäten übersetzt. Dabei werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.Die Arbeit erfolgt über offene Begegnungsangebote, Informationsmöglichkeiten sowie aufsuchende Ansätze im Quartier. Ziel ist es, insbesondere Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können.Eine zentrale Rolle übernimmt die Anlaufstelle im Bürgertreff, die als niedrigschwelliger Informations- und Koordinationspunkt fungiert. Hier werden Informationen gebündelt, Kontakte vermittelt und Akteur*innen aus Ehrenamt, Initiativen und Einrichtungen miteinander vernetzt. Kooperationen mit Familienzentrum, Volkshochschule und weiteren Partnern ermöglichen zusätzliche generationenübergreifende Angebote im Quartier.