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Koordinierungsstelle zur Entwicklung für das „Soziokulturelle Begegnungszentrum Mitte-West Wolfsburg“

soziokulturelles Begegnungszentrum

Das Projekt

Dem Wolfsburger Ortsratsbereich Mitte-West sind die Stadtteile Laagberg, Wohltberg, Eichelkamp, Hageberg, Hohenstein, Klieversberg und Rabenberg zugeordnet. Im Stadtteil Laagberg befindet sich das in 1968 errichtete und in den 1970iger Jahren als Freizeitheim West konzipiertes städtische Gebäude. Der Kommune ist daran gelegen, das Haus zukunftsfähig als soziokulturelle Begegnungsstätte sowohl für den Stadtteil Laagberg als auch die weiteren Stadtteile des Ortsrates Mitte-West aufzustellen. Das soziokulturelle Begegnungszentrum soll sich als ein Informations- Kommunikations- und Begegnungsort für unterschiedliche Zielgruppen etablieren und damit einer Vielzahl von Einrichtungen und Institutionen, Initiativen und Vereinen Aktivitäten ermöglichen.Zur Bewirtschaftung des Gebäudes und seiner inhaltlich konzeptionellen Ausgestaltung sowie der Koordinierung mit den diversen Nutzern ist die Vergabe an einen Träger denkbar. Grundsätzlich ist die Einrichtung eines Quartiersmanagements vorgesehen. Mit Blick auf Akzeptanz, Identifikation und Aktivität der zukünftigen Nutzer einer soziokulturellen Begegnungsstätte ist es zielführend, bereits zu Beginn des Projektvorhabens diese Position personell zu besetzen - dies entspräche der Idee eines „Kümmerers“, eines „Wegbereiters“. Dieser soll die Konzeptentwicklung im Rahmen von Beteiligungsstrukturen voranbringen. Dabei sind der Ortsrat Mitte-West, die Akteure der Stadtteile und des Netzwerkes „Laagbergtreff“ einzubeziehen. Darüber hinaus ist die Verwaltungsexpertise der Sozialplanung und Stadtplanung zu beteiligen sowie mit dem örtlichen JobCenter zusammen zu arbeiten. Der „Kümmerer“ wird an der Schnittstelle zwischen den Bürger*innen und der Stadtverwaltung fungieren. Der Auf- und Ausbau sowie die Entwicklung des soziokulturellen Zentrums wäre operativ koordiniert. Das bestehende Gebäude könnte bereits vor einem fertig gestellten Konzept mit Leben gefüllt werden und zeitnah den Einwohner*Innen für ihre Bedarfe sukzessive zur Verfügung gestellt werden. Langfristig betrachtet könnte die einzurichtende Stelle des Quartiersmanagements vom „Wegbereiter“/ „Kümmerer“ übernommen werden und damit entsprechende notwendige Aufgaben verstetigt sowie erforderliche Innovationen vorangebracht werden. Die verschiedenen Anbieter und Nutzer im geplanten soziokulturellen Begegnungszentrum können diverse Synergieeffekte und Kooperationen ermöglichen. Dies kann sowohl einen erheblichen Beitrag zu einer gelingenden Integration.

Ausgangslage

Aufgrund der aufgezeigten Daten wird bereits deutlich, dass die Etablierung eines generationenverbindenden, soziokulturellen Begegnungszentrum zur Reduktion von Ungleichheit und Unterstützung der Nachbarschaft sinnvoll ist. Aus verschiedenen Gesprächen im Sozialraum wurde deutlich, dass sich die Einwohner*innen vor Ort eine solche Begegnungsstätte mit niedrigschwelligem Zugang zu erschwinglichen Angeboten für Teilhabe an Qualifizierung, Kultur und Freizeitgestaltung wünschen. Neben solchen Angeboten im Begegnungszentrum sollen auch Ehrenamtliche verstärkt in ihrem Tun unterstützt werden. Bei all diesen Vorhaben sind der Generationendialog sowie die Begegnung zwischen Einwohner*innen der unterschiedlichen Herkunftsländer zentral.