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CSC für die Innenstadt - ein Sozialwerk für seine Nachbarn

Erweiterung des ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldes in ein semi-professionelles Sozialwerk (noch IG) / Cuxhavener und Geflüchtete helfen Bedürftigen

20170128 111814 , 20160624 141803 , 20160604 133737 , 20160625 115715 , 20160625 093633 , 20160604 121936 , 20160123 151652 , 20160604 125921 , dsc 0245 , dsc 0333

Das Projekt

Wie in der Ausgangslage beschrieben unterstützen wir Geflüchtete in Ihrer Wohnsituation und helfen den Menschen bei der Renovierung der neuen Wohnung und organisieren gut erhaltene Möbel und andere Dinge für den täglichen Gebrauch. Dies machen wir in Zusammenarbeit mit Cuxhavener Organisationen. Wir werden von zahlreichen Cuxhavenerinnen und Cuxhavenern mit Sach- und Geldspenden unterstützt. Durch unsere bisherige ehrenamtliche Arbeit durch Cuxhavener und Geflüchtete haben wir die Grundlage geschaffen, dass die Arbeit weiter ausgebaut werden kann und für jeden Bedürftigen in unserem Umfeld zugängig wird. Das ist eine völlig neue Situation! Es bedarf daher dringend einer erweiterten Struktur. Wir müssten unbedingt eine/-n Mitarbeiter/-in in einem noch zu gründendem christlichem Sozialwerk (christliches Sozialwerk Cuxhaven- CSC) einstellen. Diese/-r soll mit zwei bis drei Flüchtlingen die Arbeit der Flüchtlingshilfe des CCC ausbauen und mehr strukturieren. Unser Hauptaugenmerk soll bei Projektbeginn auf dem Innenstadtbereich liegen, da unsere Gemeinde direkt in diesem Gebiet liegt. Die Interessengemeinschaft CSC besteht aus neun berufstätigen Cuxhavenerinnen und Cuxhavenern die in allen Bereichen der Arbeitsweilt tätig sind. Die Flüchtlinge könnten vom Jobcenter oder vom Sozialamt im Rahmen der gemeinnützigen Arbeit übermittelt werden. Im Anschluss könnte man sie mit Hilfe der IHK, des UVCs oder Kreishandwerkerschaft in Praktika, oder Arbeitsverhältnisse, vermitteln.Durch diese Arbeit sollen die Flüchtlinge sich wieder an ein geregeltes Arbeitsleben gewöhnen, neue Kompetenzen erlernen und weitere Berufserfahrungen sammeln. Der/die Mitarbeiter/-in der Flüchtlingshilfe soll behilflich sein, dass die Arbeiter selbstständig die ihnen aufgetragenen Arbeiten ausführen. Aufgrund des momentanen Facharbeitermangels, der in vielen Cuxhavener Unternehmen herrscht, könnte das CSC schon einmal die Vorauswahl übernehmen, für die viele Arbeitgeber, aufgrund ihres hohen Arbeitsaufkommen momentan schlichtweg keine Zeit haben. Das stellt eine Risikominimierung für Unternehmen dar. Unterstützt wird weiterhin durch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen. Bedürftige Menschen im Innenstadtgebiet mit seiner hohen Einwohnerdichte, würden durch unser erweitertes Angebot mehr praktische Hilfe und unkomplizierte, schnelle Unterstützung erhalten. Wir wollen für unsere Nachbarn da sein und in ihrer oft schweren Situation nicht alleine lassen.

Ausgangslage

Unser Projekt ist dadurch entstanden, dass wir einen jungen Somalier in Cuxhaven hatten, der obdachlos wurde, weil er nach einer Wartezeit von drei Jahren sein ersehntes Bleiberecht bekommen hat. Vom Zeitpunkt der Erteilung des Bleiberechtes war das Sozialamt nicht mehr für ihn zuständig, er war vom Jobcenter abhängig. Dieses verlangte von ihm, sich sofort eine Wohnung und eine Arbeit zu suchen. Dabei wurde ihm in der ganzen vorherigen Zeit ein Sprach-und Integrationskurs verweigert. In der Situation haben wir mit vier Freunden in unserer Gemeinde beschlossen, etwas zu tun. Unser Motto: "Nicht reden....machen." Aus der anfänglichen, ehrlich gesagt recht unprofessionellen Situation haben wir innerhalb eines Jahres eine feste Struktur aufgebaut: Es existiert ein großes Lager, wir holen monatlich mit drei Transportern auf festgelegten Routen Möbel ab. Mittlerweile arbeiten über 20 ehrenamtliche Helfer und einem in Teilzeit Beschäftigten aus unserer Gemeinde, der Stadt Cuxhaven und aus Flüchtlingskreisen mit. Unsere Arbeit wird in breiten Kreisen der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützt. Wir bekommen immer wieder gute Möglichkeiten unsere Arbeit zu präsentieren. Nach unseren Informationen sind wir mit diesem Projekt in diesem Ausmaß in Norddeutschland einmalig und einzigartig. Wir konnten in den letzten zwei Jahren insgesamt über 120 Geflüchteten Menschen helfen, sich in ihrer Wohnsituation zu verbessern. Wir haben in 38 Projekten komplette Wohnungen eingerichtet, bei Renovierungsarbeiten mitgeholfen und 15 Küchen eingebaut. Unser Konzept könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bei gleichem persönlichem Einsatz auch in anderen Orten/Kommunen umgesetzt werden.

Ansatz und Methodik

Mit unserer Arbeit können wir uns nur auf die ganze Stadt Cuxhaven, hauptsächlich in der Stadtmitte in gekennzeichneten Strassenzügen und in Ausnahmefällen im Lehfeld und der Süderwisch beziehen. Wir helfen jeder/ jedem, die/ der in der Not ist. Wir haben einige Arbeitsfelder im Vorfeld aufgezeigt, die wir Bedürftigen und Senioren zugute kommen lassen möchten.